Top 25 beliebteste Themen

AMP, Akustik Gitarre, BASS, Downloads, E-Bass, E-GITARRE, Effektpedale, Equipment, FX, Fender, Gitarre, Gitarre lernen, Gitarren Zubehör, Gitarreneffekte, Gitarrenverstärker, Gitarrist, INTERVIEWS, Musikmesse Frankfurt 2017, NAMM 2017, News, Röhrenverstärker, Stories, TEST, Workshops

Alle Themen

ACDC stehen für: Erdiger Power-Rock. Ohrenbetäubende Lautstärke. Monströse Tourneen und Songs, die jeder mitsingen kann. Vier Komponenten, mit denen AC/DC zu einer der größten Bands der Welt geworden sind, und sich auch 2011 ungebrochener Popularität erfreuen.

 

Das Equipment von AC/DC

Ähnlich wie alle großen Rock-Bands wie die Stones, die Scorpions oder Aerosmith verfügen auch AC/DC über ein mittlerweile riesiges Arsenal an Live-Equipment, darunter nahezu unzählige Marshall-Amps und -Boxen.

Das Equipment befindet sich in unterschiedlichen Lagerbeständen in Australien, England und den USA. Aus dem engeren Umfeld der Band konnte ich erfahren, dass bei Live-Tourneen das Equipment der Musiker je nach Kontinent variieren kann, zumal live stets zahlreiche Verstärker und Boxen im Einsatz sind.

Malcolm Young könnte man zweifelsohne als das Rückgrat der Band bezeichnen (und so sieht es auch sein jüngerer Bruder Angus). Nach der Gründung der Band Anfang der Siebziger entschied er sich bewusst für ein bis heute gültiges und erfolgreiches Konzept: Er spielt die Rhythmus-Gitarre und sein Bruder die Lead-Parts und die Soli.

Im Gegensatz zu seinem Bruder sieht man Malcolm Young meist beinahe bewegungslos im Hintergrund, obwohl seine Gitarrenriffs das felsenfeste Fundament der Band bilden. Vermutlich entspricht diese Rolle seinem persönlichen Charakter, denn angeblich war er nie neidisch auf die extrovertierte Bühnenshow seines Bruders.

Bis heute erfüllt Malcolm Young selbstbewusst und unbeirrbar seine Rolle des Riff-Gebers. Und dafür gebührt ihm der Respekt der gesamten Gitarrenwelt bis hin zu den schnellsten Finger-Virtuosen.

Der ACDC-Klassiker Back In Black

Dieses Datum hat sich AC/DC-Fans bis heute ins Hirn gebrannt: In der Nacht des 19. Februars 1980 starb Bon Scott in London. Auf dem Rücksitz eines Autos im Alkoholrausch eingeschlafen, erstickte der Sänger an seinem Erbrochenem. Kein schöner Tod, und vor allen Dingen ein sehr früher mit gerade mal 33 Jahren.

Bon Scott hatte schon länger auf der Überholspur gelebt – und leider in dieser Nacht vergessen von ihr wieder runterzukommen. Die australische Rock-Band war zu jenem Zeitpunkt international gerade am Durchstarten. AC/DC, das bedeutete bluesiger und straighter Hardrock, angeführt von Schuluniformträger & Gitarrist Angus Young und natürlich dem charismatischen Sänger Bon Scott.

Mit ihrem (in Europa offiziellen) fünften Album ,Highway To Hell‘ konnte die Band in die englischen Top 10 vordringen, und in den USA zum ersten Mal überhaupt in den Charts landen, das gleich auf Rang 17. Auch wenn sich der AC/DC-Sound auf diesem Longplayer kaum gewandelt hatte, wirkten Stücke wie ,Touch Too Much‘, ,Shot Down In Flames‘ und natürlich der Titel-Song im Vergleich zu den Vorgänger-Alben ,Let There Be Rock‘ und ,Powerage‘ eingängiger und Hit-tauglicher – weniger Blues und Rock & Roll und mehr Melodie war das Motto.

Aber nun saß der Schock von Scotts Tod tief: Der Mann erschien unersetzbar. Doch die Apathie währte nicht lange, und die Brüder Angus und Malcolm Young (g), Phil Rudd (dr) und Cliff Williams (b) suchten rasch nach einem Nachfolger. Zu den aussichtsreichsten Kandidaten gehörten u. a. die australischen Musiker Stevie Wright (Easybeats) und Alan Fryer, außerdem der Engländer Gary Holton (Heavy Metal Kids). Und auch der Schweizer Marc Storace von der damals neuen und angesagten Hardrock-Band Krokus war im Gespräch. Das Rennen machte allerdings Brian Johnson von der Glam-Rock-Truppe Geordie aus Newcastle, England.

Bon Scott selbst hatte Johnson – und das ist mittlerweile verbrieft – in den 1970ern einmal live erlebt, war beeindruckt von ihm und berichtete AC/DC von diesem außergewöhnlichen Shouter. Und für Angus stand fest: „Wenn Bon ihn mochte, wussten wir das er gut war, denn Bon mochte nicht gerade besonders viele Leute.“ Nach einer gemeinsamen Session, bei der Johnson den AC/DC-Klassiker ,Whole Lotta Rosie‘ und ,Nutbush City Limits‘ von Ike & Tina Turner singen musste, war denn auch schnell alles klar.

Im April und Mai 1980 wurde ,Back In Black‘ in den Compass Point Studios in Nassau/Bahamas aufgenommen, und am 25. Juli veröffentlicht – fünf Monate nach Scotts Tod. Die Platte mit dem schwarzen Cover und der erhabenen Schrift schlug ein wie eine Bombe. Gleich das Intro mit den Glocken-Schlä- gen und das schleppend-schwere Riff von ,Hells Bells‘ faszinieren heute noch.

Brian Johnson bewegte sich im Gegensatz zu Scott bei dieser wie in anderen Nummern in hohen Stimmlagen und klang etwas gepresster. Ähnlich waren sich beide Sänger durch ihren Blues-Anteil in der Stimme. Genial ist der anschließende Midtempo-Rocker ,Shoot To Thrill‘ mit seinem Intro-Aufbau, dem einfachen aber effektiven Gitarren-Solo und einem spannenden Mittelac/dc: Back In Black dieses Stück zeigt alles, was AC/DC ausmacht.

Beide Nummern zählen bis heute zu den absoluten Live-Krachern, genauso wie der funky Titel-Track und ,You Shook Me All Night Long‘, der Hit des Albums. Und es gab noch weitere packende Nummern: das treibende ,Given The Dog A Bone‘, ,Let Me Put My Love Into You‘ mit seinem cleveren und eher getragenen Moll-Riff, und schließlich die Hymne für alle Rock-Fans, ,Rock And Roll Ain’t Noise Pollution‘. AC/DC setzten auf ,Back In Black‘ konsequent den melodischeren Weg fort, der mit ,Highway To Hell‘ eingeschlagen wurde. Beeindruckend ist, wie eng die Riff-Gitarren von Angus und seinem Bruder Malcolm Young miteinander verzahnt sind. Die Aufteilung ist recht einfach: Angus spielt meist eine Oktave höher ein Riff, Malcolm legt die Akkorde drunter. Dies funktioniert auch deshalb so gut, weil Malcolms Sound fast clean, also unverzerrt ist. Angus’ Sound wirkt hingegen voller, allerdings kommt auch er ohne übermäßige Verzerrung aus. Beide Gitarristen erzeugen den Druck durch aufgerissene Röhren-Amps, deren Endstufen in die Sättigung gehen und so eine natürliche

Kompression erzeugen, die bei Gitarristen so beliebt ist. Angus Young spielte damals (wie heute) die Gibson SG; hauptsächlich hat er zwei Modelle von 1964 und ’68 im Einsatz. Bezogen sind seine Gitarren mit Saiten-Sätzen in den Stärken von .009 bis .042; Angus benutzt Fender-Extra-Heavy-Picks, zupft aber auch mit den Fingern. Im ACDC-Studio setzt er 100- Watt-Marshall-Tops (u. a. den Marshall JTM 45 Plexi) ein, dazu 4×12″-Cabinets.

Rhythmus-Bruder Malcolm ist bekannt für seine 1963er Gretsch Jet Firebird. Hals- und Mittel-Pickup wurden entfernt, so dass er nur noch den Filter-Tron-Humbucker in der Steg-Position benutzt. Auf Live-Fotos jener Zeit ist er auch mit einer fetten Gretsch-White-Falcon-Semiacoustic zu sehen. Malcolm spielt dicke Saiten (.012 bis .056, mit umwickelter G-Saite) und ebenfalls Fender-Extra-Heavy-Plektren. Im Studio setzte er 100-Watt-Marshalls-Tops (u. a. das Modell Super Bass) mit 4×12″-Boxen ein. Bassist Cliff Williams sieht man auf alten Fotos mit einem Music-Man-Bass, und der drückende Bass-Sound auf ,Back In Black‘ legt nahe, dass er auch damals im Studio dieses Instrument benutzt haben könnte.

Apropos Sound: Die Tricks von Produzent John „Mutt“ Lange, der auch bei ,Highway To Hell‘ bereits dabei war, sorgten für die Klangtiefe und Direktheit von ,Back In Black‘. Laut Malcolm nahm Lange, wenn er den Raum-Hall nicht mochte, die Instrumente zunächst sehr trocken auf. Später, in einem anderen Studio, schickte er die Gitarren und die Drums über eine P.A. und nahm diesen „Raum-Sound“ noch einmal auf. Beim Endmix fügte er diese Aufnahmen zu den ursprünglichen Spuren hinzu, um dem Ganzen etwas mehr Räumlichkeit zu verleihen. Bis heute wirkt ,Back In Black‘ frisch – und zählt zu den kommerziell erfolgreichsten AC/DC-Werken.

Egal, in welcher Form – ,Back In Black‘ ist auch nach 25 Jahren ein absolutes Muss für jeden Rock-Fan!

Autor: Arnd Müller


An Stelle des Wortes „Verstärker“ wird gerne die englische Bezeichnung „Amp“ benutzt, einer Verkürzung von „Amplifier“. Der Markt bietet heute für E-Gitarre und E-Bass eine enorme Palette an Verstärkern, Boxen und Zubehör! Und noch immer ist das Thema Verstärkung für die Entwickler nicht ausgereizt, wie etwa in den letzten Jahren die Innovationen im Bereich der digitalen Amps zeigten.

Die ersten Grundlagen für einen elektronischen Verstärker entdeckte der amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison (1847 – 1931) in Form der „Glühemission“ bereits im Jahre 1883. Von seiner Beobachtung, dass glühende Körper Elektronenströme aussenden, bis hin zu funktionstüchtigen Verstärkern mit Glühkatoden-Röhren war es noch ein weiter Weg, und eine allgemeine Verbreitung des elektronischen Verstärkers setzte erst mit Aufkommen des Rundfunks in den 1920er Jahren ein.

Verstärker wurden aber vereinzelt auch schon früh dafür benutzt, leise Instrumente lauter hörbar zu machen. Besonders bekannt wurde beispielsweise Adolph Rickenbachers Frying-Pan-Banjo aus den 30er Jahren, welches mit einem magnetischen Pickup (dt. Tonabnehmer) die Saitenschwingungen abtastete und in elektrische Spannungen umsetzte, die dann durch eine Verstärkeranlage mit höherem Pegel wieder abgestrahlt werden konnten.

Die frühen Verstärkeranlagen wiesen außer einem Einsteller für die Wiedergabelautstärke praktisch keine weiteren Bedienelemente auf. Mit der Verfeinerung der elektronischen Möglichkeiten bot es sich freilich an, das Klangergebnis auch elektronisch zu manipulieren. Die Verstärkerelektronik wurde im Laufe der Jahre immer aufwendiger, und heutzutage ist es selbstverständlich, dass eine Verstärkeranlage diverse Klangregler für die wichtigsten Tonbereiche und sogar elektronische Klangeffekte anbietet.

Die Unterschiede zwischen den Amps für Gitarre oder Bass beziehen sich kurz gesagt auf die Dimensionierungen von Verstärkerteil und Lautsprecher. Es leuchtet ein, dass ein Bass einen dem tieferen Frequenzbereich entsprechenden größeren Lautsprecher benötigt. Um diesen in Wallung zu bringen, muss natürlich auch der Verstärker mehr Leistung bringen als ein Gitarren-Amp.

Bei den Gitarren- und E-Bass-Verstärkern unterscheidet man hauptsächlich zwischen zwei verwendeten Verstärkertechniken: Röhre und Transistor. Die meisten Gitarristen bevorzugen für ihren Sound Röhren-Verstärker, aber es gibt ebenso Musiker, die lieber mit Transistor-Amps arbeiten. Ebenfalls werden Hybrid-Lösungen angeboten, die beide Techniken – Röhre und Transistor – miteinander kombinieren. Seit einigen Jahren gibt es auch Verstärker, die auf Digital-Technik beruhen, so genannte „Modeling-Amps“, die das Klangverhalten berühmter Röhren- und Transistor-Verstärker auf elektronischem Wege nachbilden. Diese Verstärker sind dazu auch oft in der Lage, bekannte Effektgeräteklassiker nachzuahmen, und gepaart mit zahlreichen Speichermöglichkeiten ergeben sich daraus unglaubliche Sound-Varianten. In ihrer Vielseitigkeit und in der Praktikabilität sind diese Verstärker schwer zu überbieten. Ob sie den „richtigen“ Sound liefern, das bleibt letztlich dem eigenen Geschmack überlassen.

Amp Bauweisen

Werfen wir im Folgenden einen Blick auf die unterschiedlichen Amp-Bauweisen.

Combo/Kofferverstärker

Seit Urzeiten erfreuen sich Kofferkombinationen von Verstärker-Einheit und Lautsprecher(n) besonderer Beliebtheit bei Gitarristen und Bassisten. Mit wenigen Handgriffen ist ein so genannter Combo (engl. = dt. „Kombination“) betriebsbereit und meist auch so kompakt gebaut, dass er leicht zu transportieren ist.

Fast durchweg als Koffergeräte sind die so genannten Acoustic-Amps gebaut, deren Klangregelung und Eingangsanpassung auf die Eigenheiten elektrisch abgenommener Akustikinstrumente abgestimmt sind.

Amp & Box

Eine aus separater Lautsprecher-Box und einem separatem Verstärker, auch „Top-Teil“ oder „Head“ genannt, bestehende Gitarrenanlage ist in aller Regel leistungsfähiger und flexibler. Klassisch und weit verbreitet ist für Gitarristen eine Bestückung der Box mit vier 12″-Lautsprechern, die man gemeinhin auch gerne als „4×12er Box“ bezeichnet. Hieraus ergeben sich Nachteile, was den Transport betrifft. Dem stehen die Transportvorteile der meisten Combo-Verstärker gegenüber, zumal modernere Koffer-Amps mit umfangreicher Ausstattung sowie universellen Anschluss- und Erweiterungsmöglichen einem Top-Teil heutzutage kaum nachstehen.

Die Kombination aus einem Verstärker und einer Lautsprecher-Box wird im Englischen „Halfstack“ genannt. Addiert man eine zweite Box hinzu, ist der „Stack“ komplett. Dabei ist die obere Box leicht angewinkelt, sodass die obere Boxen-Seite der Größe des darauf platzierten Verstärkerteils entspricht.

Rack-System

Wegen der größeren Flexibilität bei der Kombination diverser Geräte sind auch baulich getrennte Komponenten beliebt. So sitzt die komplette Vorstufenschaltung inklusive der Klangregelstufe in einem Gehäuse (Vorstufe bzw. Preamp), auch der Leistungsverstärker wird in einem separaten Gehäuse untergebracht (Endstufe bzw. Power-Amp). Ein Rack-System besteht also in der Regel aus einem Preamp, einem Power-Amp und einer Effekt-Einheit. Diese Einzelkomponenten werden zusammen in einem Steckgehäuse (engl. Rack) untergebracht.

Amp-Simulation

Sehr handlich und daher sehr beliebt sind die so genannten Amp-Simulatoren. So etwas findet man auch als Algorithmus in diversen Multi-Effektgeräten, und so ist auch ein Amp-Simulator nichts anderes als ein Effekt, der den Klang eines Verstärkers elektronisch nachahmt.

FUNKTIONSWEISE & AUFBAU

Was die Funktionsweise und den Aufbau anbelangt, sind Gitarren- und Bass-Verstärker – egal welche Bauweise und welche Technik, Röhre, Transistor, Hybrid oder Modeling, zugrunde liegt – im Prinzip folgendermaßen aufgebaut:

Signaleingang

Der Signaleingang (engl. Input) des Verstärkers wird mittels Klinke-Kabel mit dem Audio-Ausgang des Instruments verbunden. Beachten muss man dabei Eingangsimpedanzen des Verstärkers, die zur Anpassung von Signal und Eingang dienen. Um Elektronik und Lautsprecher zu schützen, sollte man den Verstärker beim Verbinden mit dem Instrument auf Standby schalten.

Vorverstärker

Mit dem Vorverstärker (engl. Preamp) wird das noch schwache Eingangssignal verstärkt, bevor es weitere Bearbeitungsstufen durchlaufen kann. Hier stellt man den Grund-Sound ein. Willst Du einen dreckigen, verzerrten Klang, bist Du bei den Reglern des Preamps schon mal an der richtigen Adresse. Verstärker können hier sehr unterschiedlich ausgestattet sein. Flexibel sind Amps mit mehrkanaligen Vorstufen, die erforderlich sind, will man auf komfortable Weise verschiedene Sounds handhaben.

Wichtig ist, dass die Vorstufe für den Tonabnehmer als Kleinsignalquelle optimale Anpassungsverhältnisse herstellt, damit die Signalinhalte nicht durch Fehlanpassung verfälscht werden.

Durch eine ausreichend hohe Eingangsimpedanz der Vorstufe wird erreicht, dass der Tonabnehmer als Spannungsquelle nicht belastet wird, was für eine unverzerrte Verstärkung unbedingt wichtig ist, denn nur so kann das Potential des Pickups voll genutzt werden.

Da die verschiedenen Tonabnehmer abhängig von ihrer Konstruktion und Dimensionierung (und nicht zuletzt durch die Stärke des Saitenanschlags) auch recht unterschiedliche Spannungspegel herausgeben, muss bei der Verstärker-Vorstufe die Verstärkung einstellbar sein. Sonst würden zu schwache Pickup-Pegel nicht ausreichend verstärkt, zu starke Tonabnehmer-Signale hingegen den Verstärker übersteuern und ungewollte Verzerrungen produzieren. Fast alle Instrumentenverstärker sind daher in der Vorstufe mit einem Gain-Poti ausgestattet, mit dem sich der Verstärkungsgrad der Vorstufe auf den vorliegenden Ausgangspegel des angeschlossenen Instruments abstimmen lässt.

Gitarristen nutzen freilich eine „zu hohe“ Gain-Einstellung absichtlich dazu, eine Vorstufen-Verzerrung zu erzeugen. Im Normalfall sollte man das Gain-Poti so weit wie möglich aufdrehen, ohne dass Verzerrungen auftreten, dann erhält man das günstigste Verhältnis zwischen Tonsignal und Nebengeräuschen.

Einige Amps besitzen mehrkanalige Vorstufen. Vor allem aus früheren Zeiten, wo sich noch öfter mehrere Band-Mitglieder einen Verstärker teilen mussten, rührt diese mehrkanalige Vorstufen-Ausstattung vieler Verstärker her. Die meisten Fender-Modelle besitzen zum Beispiel zwei vollständige Vorstufen, an die man mehrere Instrumente gleichzeitig anschließen und separat in Volumen und Klang einstellen kann. Freilich wird diese Möglichkeit heute nur selten genutzt, vielmehr werden die leicht verschieden ausgelegten Vorstufenkanäle (z. B. Bass und Normal) mit ein und demselben Instrument wechselweise betrieben, um deren unterschiedliche Sound-Möglichkeiten zu nutzen.

Moderne Verstärker (vor allem für E-Gitarre) sind immer noch zwei- oder gar dreikanalig ausgelegt, allerdings besitzen diese Amp-Kanäle meist nicht mehr getrennte Eingangsbuchsen, da ja sowieso nur ein Instrument angeschlossen wird. Dafür sind solche Mehrkanal-Verstärker mit eingebauter Kanalwahl-Elektronik ausgerüstet, sodass ein Umstöpseln des Instrumentenkabels beim Kanalwechsel entfällt. In aller Regel ist einer der Vorstufenkanäle für saubere, unverzerrte Übertragung ausgelegt (Clean-Kanal), der andere liefert eine höhere Spannungsverstärkung (Gain), mit der sich die nachfolgende Stufe übersteuern lässt, so dass sich hier verzerrte Lead-Sounds (z. B. für Soli) produzieren lassen. Besonders für solche High-Gain-Kanäle ist die Vorstufe in sich wiederum mehrstufig aufgebaut, um die für Übersteuerungs-Verzerrungen notwendige hohe Spannungsverstärkung aufbringen zu können.

Anders als bei den meist einkanaligen Bass-Amps, wo zuweilen mehrere Klangregel-Gruppen separat in die Vorstufe eingeschaltet werden können, sind also viele Gitarrenverstärker wirklich mehrkanalig, das heißt mit mehreren kompletten Vorstufen ausgestattet.

Klangregelung

Das „vorverstärkte“ Signal wird weitergeleitet an die Klangregelstufe. Nächster Schritt: die Anpassung des Grundklanges. Dazu kann man die Frequenzbereiche an den Reglern für Bass, Mitten (engl. Middle) und Höhen (engl. Treble) einstellen. Oft findet man zusätzlich einen Presence-Regler.

Die Klangregelung zählt bei vielen Verstärkern auch zur Vorstufen-Schaltung, obwohl es sich hier streng genommen um eine separate Verstärkerstufe handelt. Freilich wird hier nicht der gesamte Frequenzbereich gleichmäßig verstärkt, sondern je nachdem, welcher Klangregler aufgedreht wird, nur ein bestimmter Bereich des Klangspektrums. Man unterscheidet zwischen passiven Klangregelungen, die nur Frequenzbereiche absenken, und aktiven Klangregelungen, die Frequenzbereiche auch anheben können.

Aktive Klangregelungen stellen für jeden Frequenzbereich eine separate Verstärkerstufe bereit, so dass sich ohne nennenswerte gegenseitige Beeinflussung jeder Tonbereich nach Belieben im Klangbild hervorheben oder abschwächen lässt. In reinen Röhrenverstärkern ist dieser Aufwand einer aktiven Klangregelung eher selten vorzufinden (z. B. in der Reußenzehn-Bassvorstufe), meist kommen hier passive Klangregelungen zum Einsatz, die nur das Abdämpfen der einzelnen Frequenzbereiche erlauben. Dadurch spart man sich die separaten Verstärkerstufen, die für eine Pegel-Anhebung einzelner Klangbereiche ja unerlässlich wären und in Röhrentechnik sehr umfangreich und teuer würden. Der insgesamt durch die passiven Klangregler hervorgerufene Pegelrückgang (aus technischen Gründen unvermeidlich) wird hier durch nur eine, gemeinsame Verstärkerstufe wieder aufgeholt. Passive Klangregler wirken nicht so präzise definiert wie aktive Schaltungen auf die bestimmten Frequenzbereiche, auch muss man hier eine mehr oder weniger starke gegenseitige Beeinflussung der Klangregler in Kauf nehmen. Nichtsdestotrotz schätzen vor allem Gitarristen die mildere Wirkungsweise passiver Klangregler, während man bei Bass-Amps fast ausschließlich aktiv aufgebaute Klangregelstufen vorfindet.

Effekte & Einschleifweg

Für den bevorzugten Basis-Sound kann man natürlich auch noch externe Effekte verwenden wie z.B. ein Verzerrer- oder WahWah-Pedal. Solche Effekte kann man in den Signalweg zwischen Instrument und Verstärker schalten, manche Verstärker bieten aber auch einen Einschleifweg – beides hat seine Vor- und Nachteile. Außerdem eignen sich einige Effekt-Typen eher dazu, sie vor den Amp zu schalten, andere werden besser „eingeschleift“, da sie meist nebengeräuschärmer arbeiten, wenn sie nicht mit dem schwachen Tonabnehmersignal, sondern bereits mit einem vorverstärkten Signal angesteuert werden.

Endstufe

Um einen Lautsprecher anzutreiben, reicht auch die verstärkte Spannung am Vorstufen-Ausgang noch nicht aus. Es ist die Aufgabe einer speziellen Verstärkerstufe, die benötigte elektrische Leistung herzustellen. Genau genommen ist auch dieser Leistungsverstärker in sich wieder mehrstufig aufgebaut. Dabei wird die so genannte Treiberstufe vom Vorstufensignal angesteuert und verstärkt dessen Ausgangsspannung nochmals um ein Vielfaches, und erst mit dieser hohen Spannung wird die eigentliche Endstufe angesteuert. Aufgabe der Endstufe ist es dann hauptsächlich, zur hohen Treiberspannung auch entsprechend verstärkte Ströme zu liefern, sodass sich eine brauchbare Ausgangsleistung ergibt Das Poti „Master Volume“ regelt die Leistung der Endstufe und damit die Lautstärke des Verstärkers. Einige Amps bringen erst dann ihr volles Klangpotential, wenn man sie bis zum Stehkragen aufdreht.

Manche Verstärker sind nicht mit einem solchen Master-Regler ausgerüstet, hier wird die Wiedergabelautstärke durch Verändern des Vorstufen-Verstärkungsfaktors (engl. Gain) hergestellt. Klar, dass ein solcher Verstärker ohne Master-Volumen nicht die Möglichkeit bieten kann, durch hohe Gain-Einstellung eine erwünschte Vorstufen-Übersteuerung bei annehmbarer Lautstärke zu erzeugen. Diverse Hilfsmittel können dann zwar eingesetzt werden, um zwischen Endstufenausgang und Lautsprecher den unerwünscht hohen Pegel zu reduzieren (ein Power Soak vernichtet durch vor den Lautsprecher geschaltete Widerstände überschüssige Verstärkerleistung), aber elegant sind solche Methoden nicht.

Dennoch besitzen die Vorschaltwiderstände eine gewisse Daseinsberechtigung, weil sich mit ihrer Hilfe eine Verstärkerendstufe (vorzugsweise Röhre) mit Voll-Leistung betreiben und gar bis zur Verzerrung übersteuern lässt, ohne dass aus den Speakern ein allzu ungesunder Lärmpegel tönt: Endstufenverzerrungen klingen halt etwas anders als Vorstufenverzerrungen und sind vor allem bei Gitarristen im Heavy-Bereich ein beliebtes Stilmittel.

Signalausgang

Die meisten Verstärker besitzen eine Klinkenbuchse für das vorverstärkte Vorstufensignal. An einen solchen Line-Ausgang kann eine zusätzliche Endstufe oder ein Aufnahmegerät angeschlossen werden. Üblicherweise liegt der Signalabzweig für den Line Output hinter dem Mastervolumenregler des Verstärkers, damit eventuell angeschlossene Zusatz-Amps bei der Betätigung des Master-Reglers in der Wiedergabelautstärke mitbeeinflusst werden.

Speziell für das Einspeisen des Instrumentensignals in ein PA- oder Aufnahme-Mischpult dienen symmetrische, niederohmige XLR-Ausgänge (DI-Output, Direct-Inject), was bei hochwertigeren Bass-Amps schon allgemeiner Standard ist, bei Gitarrenverstärkern hingegen eher selten vorzufinden ist. Das mag daran liegen, dass man das PA-Signal für E-Gitarre noch immer lieber per Mikrophon vom Lautsprecher der Gitarrenanlage abnimmt, was mehr Charakter verspricht, während beim E-Bass die saubere Tonabnahme per Kabel aus der Verstärkervorstufe am vernünftigsten scheint. Hier macht es Sinn, das Ausgangssignal noch vor dem Master-Regler abzugreifen, damit eine Veränderung der Spiellautstärke auf der Bühne nicht gleich die Balance des PA-Sounds durcheinander bringt.

Bei vielen Bassverstärkern lässt sich der DI-Ausgang sogar noch wahlweise vor oder hinter der EQ-Sektion umschalten. An einem weiteren Schalter (Ground-Lift) lässt sich ggf. die Schaltungsmasse am XLR-Ausgang abtrennen, um eine Brummschleife bei der Verkopplung mit dem PA-Mischpult zu vermeiden. Ansonsten sind bessere Geräte noch mit einer Kopfhörerbuchse und einem speziellen Anschluss für ein Stimmgerät ausgestattet.

Lautsprecher/Box

Mit den Lautsprechern bzw. Boxen sind wir am Ende der Signal-Kette angekommen. Die Lautsprecher setzen die elektrischen Schwingungen des Verstärkers in akustische um. So wie der Verstärker sind auch die Lautsprecher sehr am gesamten Klangbild beteiligt. Sie werden in verschiedenen Größen und Kombinationen in Combo-Amps und Boxen eingebaut.


Rock-Fans sehen Aerosmith als einen der einflussreichsten Acts der 70er-Jahre, Freundinnen & Freunde weichgespülter Kuschel-Songs lieben Tyler und Co. für ihre Balladen. Und für die Generation Gameboy sind sie echte ‚Guitar Heros‘ die den Crossover zum HipHop wagten.

Mit Blues-basiertem Hard Rock und legendären Gitarren-Riffs, energiegeladenen Shows und einem exzessiven Lebensstil wurde das Bostoner Quintett Aerosmith zur Kult-Band – für ganz unterschiedliche Zielgruppen.

„Ohne den Blues hätte es Aerosmith nie geben“, sagt Gitarrist Joe Perry rückblickend. „Der Blues ist Teil aller Musik, die wir heute kennen. Er hat alles direkt oder indirekt beeinflusst. Ich wage die These, dass alles, wozu man heute Tanzen kann, seine Wurzeln im Blues hat. Und ich weiß, dass ich Recht habe.“

Mit ihrem Stilmix gelten Aerosmith als eine der erfolgreichsten und einflussreichsten Bands der Musikgeschichte. Ohne ihre Gesamtleistung zu schmälern ist es auch bei diesem Quintett die kreative Spannung zwischen Sänger (Steven Tyler) und Gitarrist (Joe Perry) die Aerosmith zu Höhenflügen treibt – ebenso zu herben Abstürzen. „Ich wollte nie so klingen wie man es erwartet.  Das ist der Schlüssel“, sagt Steven Tallarico alias Steven Tyler, rückblickend zu einem ihrer größten Hits: ‚Sweet Emotion‘.

Ihr erstes Konzert geben sie im November 1970 an der Nipmuc Regional High-Shool, bei dem Tyler wegen seiner „Stoßstangenlippen“ jedoch mehr Gelächter, als Beifall erntet. „Ich war eine Weile sauer darüber“, meint er später. „Aber dann dachte ich, es gibt wichtigere Dinge. Mir macht das nichts aus.“

Aerosmith und das Chaos

Egal, ob große Klappe oder nicht: Aerosmith erhalten von Columbia Records einen mit 125.000 Dollar dotierten Deal und veröffentlichen 1973 ihr Debüt ‚Dream On‘. Das wird jedoch von der amerikanischen Presse als „zweitrangige Rolling-Stones-Kopie“ belächelt und erreicht gerade mal die Top200 der Billboard Charts.

Aerosmith arbeiten um so härter am Nachfolger ‚Get Your Wings‘. Man will es den Kritikern zeigen. Das Album erreicht tatsächlich Goldstatus. 1975 ist es dann soweit: Ihr drittes Album ‚Toys In The Attic‘ mit Rock-Klassikern wie ,Dream On‘, ‚Sweet Emotion‘ und ‚Walk This Way‘ (geschrieben, nachdem die Band die Mel-Brooks-Komödie ‚Frankenstein Junior‘ gesehen hatte), wird zum Meilenstein.  Die Band hat damit ihren Stil aus klug für zwei Gitarren arrangierten Riffs und Songs zwischen hartem Rock und groovendem Blues gefunden.

Das nächste Album verkauft sich sogar noch besser: vier Millionen Mal geht ‚Rocks‘ bis heute über die Ladentische. ‚Last Child‘ und ‚Back In The Saddle‘ werden Klassiker und das US-Magazin Rolling Stone empfiehlt das Werk heute in den „500 Greatest Albums Of All Time“.

Obwohl das Quintett von einem Erfolg zum nächsten eilt, stehen Probleme an, denn Tyler und Perry machen ihrem neuen Spitznamen als „Toxic Twins“ (in Anspielung auf die „Glimmer Twins“ Jagger und Richards) alle Ehre. Es lässt sich nicht mehr verbergen: beide sind heroinsüchtig. Mit dem zweideutigen Titel ‚Draw The Line‘ wollen Aerosmith 1977 den negativen Pressemeldungen trotzen, doch intern brodelt er zwischen den beiden Junkies. Eine Katastrophe jagt die nächste. Tyler bricht wiederholt auf der Bühne zusammen und dann auch noch seine Knochen bei einem Motorradunfall.

Perry verlässt im Juli 1979 die Band mit dem Ziel sein Joe Perry Project zu etablieren. Bassist Hamilton hat keine Lust mehr, Kollege Whitford verkündet sein Projekt mit Ted-Nugent-Sideman Derek St. Holmes. Selbst Schlagzeuger Kramer verlässt vorübergehend das Luftschiff, während Tyler damit beschäftigt ist, sich selbst und Aerosmith irgendwie am Leben zu halten. Er verpflichtet als Gitarrenersatzmänner Jimmy Crespo und Rick Dufay für ‚A Night In The Ruts‘ und ‚Rock In A Hard Place‘ – für viele Fans bis heute die beiden uninspiriertesten Scheiben einer flügellahmen Band. Zumal eine spätere Reunion-Tour in Originalbesetzung wegen erneuter Rückfälle von Tyler und Perry abgesagt werden muss. Manager Tim Collins und ein Ärzteteam stellen Perry und Tyler vor die Wahl: sofortiger Entzug oder das war‘s. Beide entscheiden sich für Ersteres.

Zu der Zeit verscherbelt Perry seine 1959er Paula an Slash. Und bereut es später bitterlich.  „Ich habe Slash öfters gefragt, ob er sie mir wieder verkaufen würde. Er hatte sogar mal zugesagt, aber das ist nun schon wieder Jahre her. Ein paar Freunde von mir haben vor kurzem noch einmal mit ihm geredet. Aber er liebt diese Gitarre und will sie behalten. Er hat mir daraufhin eine 1955er Les Paul Gold Top geschenkt, das war ziemlich nett vom ihm.“

Aerosmith wieder clean

Nach ihrem Drogenentzug raufen sich Tyler, Perry und der Rest der Band 1984 wieder zusammen. Aerosmith veröffentlichen bei Geffen Records ‚Done With Mirrors‘ – ihr angeblich „erstes drogenfreies Album“. „Das war nicht einfach“, gesteht Tyler, „aber wir haben uns entschieden, anstelle professioneller Drogensüchtiger lieber professionelle Musiker zu sein. Die Drogen hatten uns alles genommen: die Band, unser Leben, unsere Frauen, sie nahmen mir die Fähigkeit Texte und Songs zu schreiben. Ich war eine Weile total erledigt.“

‚Done With Mirrors‘ wird ein solides Album, bleibt aber eher unbeachtet. Einen wirklich medialen Schub erhalten die Rückkehrer als 1986 die Rapper Run DMC ‚Walk This Way‘ als Crossover-Mix aus Rock und HipHop aufpolieren. Doch inzwischen buhlen Acts wie Ratt, Mötley Crüe und Guns N‘Roses um die Gunst junger Rock-Fans. Aerosmith müssen sich anstrengen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Auch ‚Permanent Vacation‘, das mit ‚Dude (Looks Like A Lady)‘ einen Hit liefert, bringt die Band nicht voran. Erst das Großwerk ‚Pump‘ mit dem genialen Gitarren-Riff von ‚Love In An Elevator‘ und erfolgreichen Auskopplungen wie ‚Janie’s Got A Gun‘ und ‚The Other Side‘ beschert dem Quintett 1989 die Rückkehr in die Arenen dieser Welt – inklusive eines lustigen Auftritts bei der TV-Kult-Show ‚Wayne’s World‘.

Aerosmith räumen sämtliche Awards ab, ihre Videos rotieren bei MTV sie rocken auf allen Festivals. Worauf beruht die Kraft und Energie ihrer Songs? Tyler: „Weil wir darauf abfahren, was wir machen. Am Anfang war es ein Traum für mich in einer Rock’n‘Roll-Band zu spielen, berühmt zu werden und unsere Songs im Radio zu hören. Alles entstand aus diesem Traum heraus und der wurde wahr. Und wir sind immer noch hungrig!“

Der Blues von Aerosmith

2001 werden Aerosmith in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen und 2002 mit einem MTV Icon Award geehrt. Dennoch: das 2001 veröffentlichte ‚Just Push Play‘ kann die Erwartungen von Fans und Medien nicht erfüllen. Ein echter Flopp.  Die Band ist in Erklärungsnot und besinnt sich in der Krise auf ihre Wurzeln: den Blues.  Wann genau es war, weiß Joe Perry nicht mehr. Aber er weiß noch genau, was es für ein Gefühl war, als ihn der Blues zum ersten Mal mit voller Wucht traf. „Ich hörte ‚Smokestacked Lightning‘ von den Yardbirds und mir lief ein Schauer über den Rücken“, erinnert er sich. „Blues und Rock vermischten sich, die jungen Bands spielten laut und schnell. Deswegen spiele ich heute auch so.  Ich sah den Blues nie als puristische Angelegenheit.“ Schon lange warten die Fans auf ein Blues-Album der Bostoner. Doch erst 2004, im 34.  Karrierejahr, erfüllt die Band den lang gehegten Wunsch und nimmt mit ‚Honkin’ On Bobo‘ ein Album mit Blues-Cover-Songs auf.  Die Band trifft sich in Perrys Heimstudio, unter der Regie von Produzent Jack Douglas.

Interessanterweise beziehen sich Aerosmith vor allem auf Blueser der 1920er bis 1960er Jahre wie Little Walter (‚Temperature‘), Sonny Boy Williamson (‚Eyesight To The Blind‘), Willie Dixon (‚I’m Ready‘) und Mississippi Fred McDowell (‚You Gotta Move‘). „Alle diese Typen haben etwas ganz eigenes“, findet Perry. „Sie sind wie alter Wein. Sie werden immer besser.“

Dass Perry und Whitford hierzu ausschließlich alte Instrumente und Verstärker benutzten, verleiht dem Album zusätzlich Authentizität. Dabei geht es gar nicht um originalgetreue Reproduktion. „Wir haben ja inzwischen selber unseren Stil gefunden“, erklärt Perry. Im Gegenteil. Hier zollt eine Rock-Band ihren Idolen Tribut, indem sie zeigt, welche zeitlose Qualität der Blues besitzt und wie viel Spaß er macht. „Das Gefühl, das im Blues steckt, seine Ursprünglichkeit, seine Ehrlichkeit und seine Schlichtheit berührt die Menschen“, ist sich Perry sicher. „Ohne den Blues hätte es Aerosmith nie gegeben.“


Wie der Name A-Gitarre, Akustikgitarre oder auch Acoustic bereits verrät, wird bei diesem Instrument der Ton ohne elektrische Hilfe produziert – nur mit den Saiten des Instruments und den Fingern des Spielers. Als Verstärker dient der schwingende Resonanz-Korpus der A-Gitarre, und dieser Umstand unterscheidet die Wald- und Wiesen-kompatible Akustik-Gitarre von der elektrischen Strom-Gitarre. News, Facts  & Trends zum Thema Acoustic findest du hier!


Die Allman Brothers Band ist die erste und gleichzeitig auch eine der wichtigsten Bands des Southern Rock. Um die Relevanz der ABB aufzuzeigen, werfen wir einen Blick zurück in die späten 1960er Jahre…

In den späten 60er Jahren entstanden viele Bands, die althergebrachte musikalische und stilistische Grenzen sprengten. Die Auswirkungen dieses kollektiven Aufbruchs sind noch heute zu spüren. Zu Beginn der Dekade der Swinging Sixties dominierten Beat-Combos die Charts, bei denen der Gesang im Single-kompatiblen Songwriting die unangefochtene Hauptrolle spielte. Instrumental gespielte Hits wie ‚Apache‘ von den Shadows waren eine schon fast exotisch anmutende Ausnahme.

In der zweiten Hälfte der Dekade erfuhr die instrumentale Komponente in der Pop-Musik eine enorme Aufwertung. Angeregt durch ihren Produzenten George Martin, einen mit allen Wassern gewaschenen Komponisten und Arrangeur, integrierten die Beatles zunehmend orchestrale Beiträge in ihre Songs. Mit der Veränderung der Instrumentierung, am deutlichsten hörbar beim epochalen 1967 erschienenen Album ‚Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band‘ wurden die Lennon/McCartney-Songs auch formal und harmonisch zunehmend komplexer. Und in Live-Konzerten von Bands wie Cream rückten ellenlange Soli den Fokus immer mehr auf die Instrumentalisten.

Was im Rhythm & Blues und Jazz schon lange selbstverständlich war, wurde zunehmend auch in der Rock-Musik zum Standard. Und das von den Shadows mit begründete Genre des Instrumental-Hits erlebte einen enormen Popularitätsschub. ‚Samba Pa Ti’ vom 1970 erschienenen Album ‚Abraxas’ war der erste einer ganzen Reihe von rein instrumentalen Smash-Hits des Gitarristen Carlos Santana.

Die Zeit war also reif, als 1969 die Brüder Duane (g) und Gregg Allman (voc/org) die Allman Brothers Band gründeten. Die beiden waren zunächst Fans der Beatles und Rolling Stones, später dann von der Musik von Eric Clapton und Cream mehr als angetan. Und sie standen auf Soul und Rhythm & Blues.

Les-Paul-Fan Duane Allman war als Session-Gitarrist ziemlich aktiv, ein ausgewiesener Slide-Gitarrist, dessen Qualitäten bis heute eigentlich unerreicht sind. Vor allem hatte Duane ein unglaubliches Gespür für Ton und Dramatik in seinem Spiel. So war er als Studiomusiker gefragt und auf Produktionen von Künstlern wie Wilson Pickett, Aretha Franklin, John Hammond, und King Curtis zu hören. Der Ex-Otis-Redding-Manager Phil Walden beschwor ihn, mit der Studio-Arbeit aufzuhören und seine eigene Band zu gründen.

Gregg traf sich mit dem Gitarristen Forrest Richard Betts (genannt Dickey), dem Bassisten Barry Oakley und den beiden Schlagzeugern Claude Hudson (aka Butch) Trucks und Jaimoe Johanson, und am Ende einer Mammut-Jam-Session stand seine Combo. Für die noch vakante Stelle des Sängers ließ sich Gregg Allman nicht lange bitten. Und Walden war von dem Potenzial der Allman Brothers Band so begeistert, dass er sie für sein neu gegründetes Label Capricorn unter Vertrag nahm.

Bevor die Band ins Studio ging, absolvierte sie ein Menge Gigs in Florida und Georgia. Auf dem Debüt-Album ‚The Allman Brothers Band‘ (Polydor 1969) ist solider Blues-Rock zu hören, und ein Band-Sound, der hauptsächlich beim Spielen auf der Bühne entstand.

https://www.youtube.com/watch?v=b8iDc8YCnjU

Das zweite Album der Allman Brothers ‚Idlewild South‘ (Polydor 1970) wurde von Tom Dowd produziert. Der war damals schon eine Legende, er hatte für Atlantic die Stereo-Aufnahme-Technik entwickelt, und ihm verdankt die Nachwelt den räumlichen Sound des John-Coltrane-Albums ‚Giant Steps‘ (1959).

Auf ‚Idlewild South‘ ist auch die erste Version von ‚In Memory Of Elizabeth Reed‘ zu hören. Im März 1971 spielte die Allman Brothers Band – auch ABB abgekürzt – einige Shows im legendären Fillmore East, der Konzerthalle des Impresarios Bill Graham, damals das Mekka für progressiven Rock und Jazz. 1971 traten dort u. a. Black Sabbath, Santana, Tower Of Power, Elton John, Emerson, Lake & Palmer, Grateful Dead, Ten Years After und der Jazz-Saxophonist Roland Kirk auf.

Bill Graham, geboren 1931 in Berlin als Wolfgang Grajonka, betrieb zudem das Winterland und das Fillmore West in San Francisco. In seinen Clubs entstanden zahllose Live-Alben, die Rock-Geschichte schrieben. Da war klar, dass Tom Dowd als Produzent und riesiger Fan der Allman Brothers Band die Gelegenheit beim Schopf packte und alle Shows aufnahm.

Für das Doppel-Album ‚At Fillmore East‘ (Polydor 1971) montierte er teilweise die besten Momente aus verschiedenen Gigs, was dem künstlerischen Resultat nicht schadete. Die Kritiken waren überwältigend und die Allman Brothers Band hatte endgültig den Durchbruch geschafft. Am 14. Oktober 1971 erreichte das Album Goldstatus.

Aber nur 14 Tage später starb Gitarrist Duane Allman an den Folgen eines Motorradunfalls. Die Allman Brothers Band war zu diesem Zeitpunkt mitten in den Aufnahmen ihres neuen Doppelalbums ‚Eat A Peach’ (Polydor 1972). Dickey Betts spielte die noch fehlenden Gitarren-Parts ein. ‚Eat A Peach’ ist das klingende Vermächtnis des viel zu früh verstorbenen Duane Allman, der nicht mehr erleben durfte, dass zum ersten Mal eine ABB-Langrille in die Top 10 vorstieß.

Am 11. November 1972 schlug das Schicksal erneut zu, als Bassist Barry Oakley nur wenige Blocks entfernt von der Stelle, an der Duane Allman starb, ebenfalls einen tödlichen Motorradunfall erlitt.

Das nächste Allman Brothers Album ‚Brothers And Sisters‘ (Polydor 1973), eingespielt mit dem Pianisten Chuck Leavell, und auf einigen Tracks mit dem neuen Bassisten Lamar Williams, erreichte nicht die künstlerische Qualität der ersten drei LPs, war aber dafür ein enormer kommerzieller Erfolg. Dickey Betts trat als nunmehr einziger Gitarrist der Band, und als Komponist und Sänger immer mehr in den Vordergrund, und der musikalische Schwerpunkt verschob sich vom Blues zum Country-Rock. Im Kielwasser des Erfolgs der ABB begannen die Karrieren von Southern-Rock-Bands wie Lynyrd Skynyrd oder Blackfoot.

1974 begann das Fundament der Allman Brothers Band zu bröckeln, als Dickey Betts und Gregg Allman Solo-Projekten nachgingen. Gregg heiratete die Sängerin und Schauspielerin Cher gleich zweimal, und entfernte sich auch mental von der Band. 1976 brach die ABB auseinander.

1978 gab es eine Reunion in neuer Besetzung – endlich wieder mit zwei Gitarristen. Aber erst 1989 gelang der Allman Brothers Band ein künstlerisch bedeutendes Comeback. Wieder unter der Regie von Tom Dowd, und verstärkt durch den großartigen Gitarristen Warren Haynes und den Bassisten Allen Woody, entstand mit ‚Seven Turns‘ (Epic 1990) ein Album, das an die Glanzzeit der frühen 70er Jahre anknüpfen konnte.

Seither ist die Allman Brothers Band quicklebendig und vor allem als Live-Act äußerst aktiv. Absolutes Highlight der jüngeren Veröffentlichungen ist das phantastische Live-Album ‚One Way Out‘ (Sanctuary 2004) mit einem Gregg Allman in der besten Form seines Lebens und Warren Haynes und Derek Trucks an den Twin-Lead-Guitars. Und Derek hat ohne Frage das Potenzial, in die Fußstapfen seines legendären Vorgängers in dieser Band, Duane Allman, zu treten.

Autor: Wolfgang Kehle


AC/DC-Leadgitarrist Angus Young ist nicht nur für sein Faible für Schuluniformen und seinen fiesen schottisch-australischen Akzent bekannt, sondern vor allem für seine energiegeladenen Bühnen-Performances.


Beruflich gestartet war B.B. King – am 16. September 1925 auf einer Baumwollplantage in Mississippi geboren – als Erntehelfer. Als Teenager wurde Riley King – wie der Gitarrist mit bürgerlichem Namen hieß – dann Kneipen-Musiker, spielte ab 1949 diverse Singles ein und trotzte dem aufkommenden Rock & Roll mit urbanem Blues für ein überwiegend dunkelhäutiges Publikum.

Youtube

Weit über 20 Longplayer-Alben plus diverse Compilations hatte B.B. King alleine seit 1957 veröffentlicht, darunter Klassiker wie ,Live At The Regal‘ (1965) und ,Live In Cook County Jail‘ (1971), als sich ein neuer Weg andeutete: Neben der Konkurrenz vom weißen Rock & Roll und der Rock- Szene der 60er-Jahre, raubte ihm auch die Bürgerrechtsbewegung viele Fans: Junge Afroamerikaner wollten keinen „Blues unterdrückter Sklaven“ mehr hören, sie konvertierten zu Funk, Soul und anderer Black Music.

Dafür kamen immer mehr weiße Kids zu den Blues-Konzerten von B.B. King, nicht zuletzt angeregt durch ein paar prominente Fans aus England: Eric Clapton, John Mayall, die Rolling Stones, Them, Jimi Hendrix, Brian Auger u.a. hatten im London der späten 60er-Jahre Begeisterung für die afroamerikanische Musik ausgelöst. Weitere Blues-Booms wurden dann durch Stevie Ray Vaughan Anfang der 80er-Jahre und durch Gary Moores Album ,Still Got The Blues‘, erschienen im Sommer 1990, ausgelöst.

B.B. King war immer unterwegs, mal in kleineren Hallen, mal in den größten. Ich habe B.B. King ein paar Mal live gesehen, zuerst 1979 in München auf einem großen Jazz-Festival in der Olympiahalle. Da spielte in dieser Nacht auch noch Muddy Waters – mit seinem damaligen Produzenten, dem Gitarristen Johnny Winter als Special Guest seiner Band. Unglaublich!

Ende 1992 war B.B. King dann mal wieder in Deutschland auf Tour, und ich war schon lange nicht mehr Schüler sondern beruflich für Gitarre & Bass unterwegs. Zum vereinbarten halbstündigen Interview kam es dann aber nicht, es gab Zeitprobleme, und so legte die zuständige Plattenfirma einfach drei Interview-Termine zusammen – auf eine Viertelstunde, in der Kings Band schon auf der Bühne stand und das Publikum anheizte. Ich saß ihm immerhin gegenüber, mit zwei Kollegen, die seine Lieblingskochrezepte und die Namen seiner Kinder erfahren wollten.

Als BB Kings Bandleader dann im Hintergrund zu hören war und lautstark mit „… Mister Beee Kiiinnng!!!“ vor der riffenden Band den Meister ankündigte, drückte der jedem von uns einen kleinen Gitarren- Anstecker in die Hand und spazierte auf die Bühne um seinen Haupt-Job zu machen. Respekt! Ein Jahr später kam King wieder auf Tour, und das Management erinnerte sich an mein mehr oder weniger ausgefallenes Interview. Ich bekam 45 Minuten, alleine mit der Legende.

Mit einem sehr höflichen, netten älteren Herrn, der dieses Interview genau so gut machen wollte, wie jeden seiner anderen Jobs der vier vorangegangenen Dekaden. Ich bekam Antworten auf alle Fragen, ein nettes Gespräch, das gleichzeitig ein unvergessliches Erlebnis wurde – und zum Schluss gab’s noch mal gleich zwei von diesen kleinen Gitarren-Ansteckern. Die habe ich mir jetzt noch mal angesehen. Thank you, Mr. King!

B.B. KING * 1925 + 2015

Ich hörte es an einem freien Freitagnachmittag, um 15:06 Uhr in meiner Lieblings-Radiosendung Corso, auf DLF: B.B. King war gestorben. Das Musikmagazin hatte sein Programm umgestellt, die Sendung war größtenteils dem legendären Blues-Gitarristen und Sänger gewidmet. Einige Tage zuvor war zu lesen, dass der gesundheitlich angeschlagene Riley B. King, 89 Jahre alt und immer noch nicht wirklich im Ruhestand, in ein Hospiz umgezogen sei. Das klang nicht gut. US-Medien berichteten, King sei zwischenzeitlich wegen Dehydrierung in ein Krankenhaus in Las Vegas eingeliefert worden. Sein Anwalt Brent Bryson teilte der Agentur The Associated Press dann mit, dass B.B. King kurz darauf starb, zu Hause, im Schlaf, um 9:40 p.m. PDT – am Donnerstag den 14. Mai 2015 – bei uns war es also schon Freitagmorgen.

Autor: Lothar Trampert


Seit über 30 Jahren beschäftigen wir uns mit Themen rund um den Bass: Bassisten im Interview, Bass-Workshops, Bass-Talks und und und … Und hier gibt’s jede Menge News zum Thema!

Schrägaufstellung
Ampeg BA 108
Sandberg California 30th VM2
Sandberg California 30th VM2

 

Schrägaufstellung
Ampeg BA 108
Richter JB-VVT
Richter JB-VVT
Piezo-Hochtöner
Piezo-Hochtöner
Yamaha TRBX 504 & 505
Yamaha TRBX 504 & 505
Yamaha TRBX 504 & 505
Yamaha TRBX 504 & 505

Du möchtest gerne Bass spielen lernen? Kein Problem: In unserer kleinen Workshop-Serie zeigt dir der Bassist Andrew Lauer die wichtigsten Bass-Basics!


Worauf muss man beim Kauf eines Bassverstärkers achten? Worauf kann man leicht reinfallen, wenn man einen Bass-Amp zulegen möchte? Unser Autor Dirk Groll klärt auf – einfach auf mehr klicken!


Es gibt wohl keine andere Band, über die auch nur annähernd soviel gesagt oder geschrieben wurde wie die Beatles. Wir haben 10 Gear-Facts zu Paul & Co. gesammelt!


Die Berliner Punk-Rock-Band Beatsteaks wurde bereits 1995 gegründet, gewann im Rock-Club S0 36 einen Nachwuchs-Wettbewerb, der ihnen einen Gig als Support-Act der Sex Pistols einbrachte – nicht schlecht als zehnter Auftritt ihrer damals noch jungen Karriere.


Bill Wyman muss man nicht mehr ausführlich vorstellen: Der Brite war mehr als 30 Jahre der ruhende Pol der wilden Rolling Stones und hat Klassiker wie ,Exile On Main Street‘, ,Sticky Fingers‘ oder ,Goats Head Soup‘ mit eingespielt.


Diese verrückten Texaner! Wollen doch immer ein bisschen anders sein, als der kleine Rest des Landes, der ihren schönen Staat umgibt. Massenhaft Öl, die besten Rinder, die reichsten Männer, die schönsten und blondesten Frauen, die abgefahrensten Gitarren, das schärfste Chili, die größten und wildesten Autos … Billy Gibbons bildet da keine Ausnahme!


Neben Deep Purple und Led Zeppelin sind Black Sabbath ohne Zweifel die wichtigste britische Hardrock-Band der 70er Jahre. Ihr Ruf ist legendär, ihr Einfluß auf den Heavy Metal der 80er bis hin in die Tiefen der Grunge-Ära der frühen 90er unbestritten. Zahllose Bands und ebenso viele Solomusiker bezeichnen Black Sabbath als den größten musikalischen Einfluss ihres Lebens.

Black_Sabbath_Bandfoto
SONY, UNIVERSAL, LANEY, ARCHIV

Black Sabbath DISCOGRAFIE

Black Sabbath (1970)

Paranoid (1970)

Master Of Reality (1971)

Volume 4 (1972)

Sabbath, Bloody Sabbath (1973)

Sabotage (1975)

We Sold Our Soul For Rock’n’Roll (1975)

Technical Ecstacy (1976)

Never Say Die! (1978)

Live At Last (1980)

Heaven & Hell (1980)

Mob Rules (1981)

Live Evil (1982)

Born Again (1983)

Seventh Star (1986)

The Eternal Idol (1987)

Headless Cross (1989)

Tyr (1990)

Dehumanizer (1992)

Cross Purposes (1994)

Forbidden (1995)

Reunion Live (1997)

Black Sabbath (2000)

Past Lives (2003)

The Dio Years (2007)

13 (2013)


Blues Gitarre steht für eine Reihe berühmter Bassisten. Darunter: Robert Cray, Freddie King, Albert Collins, Peter Green, Kenny Wayne Shepherd und Eric Clapton. Hier findest du Interviews und Workshops zu den Blues-Größen.


Ein Booster ist ein Vorverstärker. Hier findest du Booster-Tests und -Workshops!


Carlos Santana ist nach wie vor eine der Ausnahmeerscheinungen in der Geschichte der E-Gitarre. Denn Santana gehört zu den wenigen Musikern, die man sofort an ihrem Ton und ihrer Phrasierung erkennt. Böse Menschen behaupten sogar, sie würden heraushören, wenn sich Carlos als Rhythmus-Gitarrist betätigt – wer sonst würde schon freiwillig eine Viertelstunde lang nur Am D Am D Am D etc. spielen?


Charles Edward Anderson "Chuck" Berry

Spätestens seit sein Song “Johny B. Goode” in dem Kult-Streifen “Zurück in die Zukunft” aufgeführt wurde, hatte der Mainstream Chuck Berry auf dem Schirm. Natürlich fing seine Karriere lange vor den 80ern an. Nicht umsonst gilt der US-amerikanische Sänger, Gitarrist und Komponist als einer der Mitbegründer des Rock’N’Rolls. Und wer kann das schon von sich behaupten?


Der Chorus Effekt ist ein Modulationseffekt, der dem Signal einen breiten, reichen Klang gibt, der entfernte Ähnlichkeit mit dem Unisonospiel mehrerer Instrumente oder Stimmen aufweist.

Der Chorus wird durch eine Signalverzögerung im Bereich von 20 bis 40 ms erzeugt, die durch einen LFO moduliert wird. Es gibt ihn als Monochorus-Effekt mit nur einer Verzögerungsleitung und einem LFO, wobei das modulierte Signal mit dem unbearbeiteten Eingangssignal gemischt werden kann, als Stereochorus mit zwei unabhängigen Chorusmodulen und als Multichorus, bei dem gar vier oder acht unabhängige Delayketten und LFOs beteiligt sind.

Die wichtigsten Parameter des Chorus-Algorithmus sind: Delay-Time (die mittlere Verzögerungszeit, die dann noch durch den LFO moduliert wird), Depth (die Amplitude des LFOs), Waveform (die Wellenform des LFOs), sowie Mix- und Pan-Parameter, mit denen das Mischungsverhältnis zwischen Direkt- und Effektsignal bzw. die Position der verschiedenen Effektsignale eines Multichorus im Stereopanorama festgelegt werden.


Yes-Bassist Chris Squire revolutionierte einst den Sound und die Funktion der Bass-Gitarre in der Rock-Musik. Seine Markenzeichen waren ein brillanter Rickenbacker-Ton und dominierende Linien.


Ein Combo-Amp ist ein Koffer-Verstärker, bei dem Verstärker- und Boxenteil als komplettes, einsatzbereites Wiedergabesystem in einem Gehäuse (Koffer) zusammengefasst ist.


Custom Guitars sind nach Kundenwunsch angefertigte oder angepasste Gitarrenunikate.


Wie viele andere Gitarren-Marken feierte auch Danelectro kräftig mit, als in den Fünfzigern und Sechzigern des vergangenen Jahrhunderts der E-Gitarren-Boom einsetzte und sich der Sound dieses neuen, revolutionären Instruments in die Gehörgänge der jungen Leute in aller Welt schraubte. Hier findest du die ganze Danelectro Story! Einfach auf mehr klicken…


Als Dave Grohl im Frühjahr 1995 den Schritt in die musikalische Unabhängigkeit und den Wechsel vom Schlagzeug an die Gitarre verkündete, erntete er vor allem mitleidiges Lächeln. Er war Mitte 20 und schien die berühmten 15 Minuten Ruhm längst hinter sich zu haben. Schließlich war Dave Grohl fünf Jahre lang der Drummer von Nirvana.


Delay ist ein Effekt, der eine oder mehrere Verzögerungen des Direktsignals bewirkt. Die einstellbare Verzögerungszeit beträgt üblicherweise zwischen 50 ms und ein bis zwei Sekunden, sodass das Effektsignal getrennt vom Direktsignal hörbar ist.

Der bekannteste Delay-Effekt ist das Echo. Die meisten Effektgeräte können Mehrfach-Delays (Multitap-Delay) mit verschiedenen, einzeln einstellbaren Verzögerungen, Signalrückführungen (Feedback) und Panoramapositionen erzeugen. Damit lassen sich Spezialeffekte wie Ping-Pong-Delays, rhythmische Delays, Panning-Delays usw. erzeugen. Bei manchen Delay-Algorithmen kann man die Verzögerungszeit auch als Notenlänge eingeben.


Trotz seines jungen Alters ist Derek Trucks bereits ein alter Hase der Slide-Gitarre. Seit 25 Jahren steht er auf der Bühne, hat sicherlich schon weit mehr als 1000 Konzerte gegeben und genießt in Fachkreisen einen exquisiten Ruf.

Derek Trucks ist der Neffe von Butch Trucks, dem Schlagzeuger der Allman Brothers Band, und in dieser Funktion seit Ende der Neunziger auch Mitmusiker seines deutlich jüngeren Verwandten. Die gesamte Fachwelt attestiert dem immer noch jungen Ausnahme-Talent, die perfekte Besetzung im Geiste des schon 1971 bei einem Motorradunfall verstorbenen ABB-Ur-Mitglieds Duane Allman zu sein.

Vor allem seiner eigener Gruppe, der Derek Trucks Band, hat diese spektakuläre Verpflichtung natürlich mächtig geholfen. Seit Derek Trucks zu den Allman Brothers gehörte, sind auch die Konzerte seiner eigenen Band rappelvoll. 2014 stieg Trucks allerdings bei der Blues-Formation aus, um sich auf seine eigenen Projekte zu konzentrieren.

Derek Trucks Stil

Der ruhige und angenehm bescheidene (deshalb auch nicht übermäßig redselige) Musiker erweist sich auf der Bühne als versierter Blues-Rock-Vertreter, der aber ebenso ein Faible für Southern Rock, Jazz, Country, Folk und World-Music hat und sich in den unterschiedlichen Genres gleichermaßen zu Hause fühlt.

Vor allem die Slide-Technik von Derek Trucks ist atemberaubend. Faszinierend, wie scheinbar mühelos seine flinken Finger übers Griffbrett seiner Gitarre huschen, wie fließend er zwischen Improvisationen und feststehenden Bestandteilen der Songs variiert. Sein Sound ist ausgesprochen warm und bestens in den Gesamtklang seiner exquisiten Band eingebettet.

Derek Trucks spielt ausschließlich mit den Fingern. Auf Tour bringt er lediglich seine mit Autogrammen – unter anderem von Otis Rush, Elvin Jones, Bobby Bland, Bob Dylan, John Lee Hooker oder B.B. King – übersäte 68er Gibson SG (plus eine 64er SG als Ersatz) und einen schon etwas betagten Combo der Marke Fender Super Reverb mit. Derek Trucks spielt in der Gitarrenstimmung E B E G# B E, dem sogenannten Open-E-Tuning.

Das Debüt-Album der Derek Trucks Band erschien 1998 und dokumentierte in rein instrumentalen Stücken das außergewöhnliche Talent des seinerzeit gerade mal 19jährigen Saitenvirtuosen. In den sieben Jahren danach hat sich nicht nur Trucks weiterentwickelt, auch seine Band spielt geradezu sensationell homogen und vielseitig.


Do It Yourself – Hier geht es ums Selbermachen! Bei technischen und spielerischen Problemen suchen wir häufig den Rat von Profis, wie Gitarrenbauern und -lehrern. Dabei kann man sich mit etwas Unterstützung auch selbst helfen – und genau dazu sollen unsere Workshops ermutigen. Von Anleitungen zum Tunen bzw. Instandhalten der Gitarre bis hin zu Ratgebern, wie man am besten ein Instrument verschickt oder einen Bandnamen schützt, findest du hier alles was das Herz begehrt. Also: Loslegen und selbermachen!


Du würdest dich gerne mit den Licks von dem Gitarren-Virtuosen Stevie Ray Vaughan oder der Gitarristen-Legende Johnny Winter warmspielen? Mit unseren praktischen Downloads kein Problem! Außerdem dabei: Blues-Workshops, reichlich Equipment-Talk und Testberichte.


Für Dusty Hill hat sich seine Sicht auf die Welt trotz der immensen Erfolge von Topsellern wie ,Eliminator‘ (1983) oder ,Afterburner‘ (1985) nie geändert. Auch heute noch ist der Bassist von ZZ Top noch der puristische Blues-Musiker, der am liebsten sein Instrument in der Hand hält und bevorzugt Töne statt Worte für sich sprechen lässt.


Der E-Bass hat seine musikalische Rolle vom akustischen Kontrabass geerbt. Den Sprung von der ernsten Musik in die Unterhaltungsbranche schaffte der Bass Anfang der 1930er Jahre, wo er die seinerzeit im Jazz gebräuchliche Tuba nach und nach verdrängte. Da der Jazz rhythmisches, akzentuiertes Bass-Spiel erforderte, kam dem ursprünglichen Streichinstrument der Bogen abhanden – in der Unterhaltungsmusik wird der Kontrabass vorzugsweise gezupft.


Im Unterschied zu der Akustik Gitarre wird bei der E-Gitarre ein oder mehrere Tonabnehmer – engl. Pickups – sowie weitere Elektronik wie Lautstärke- und Ton-Regler auf den Korpus installiert, die den Klang elektrisch verstärken. Hierzu benötigt man zusätzlich einen Verstärker, der mittels eines Kabels mit der E-Gitarre verbunden wird und das Signal hörbar werden lässt. Bei uns erfährst du alles über die E-Gitarre! Und hier gibt’s jede Menge Workshops, Tests und News zum Thema E-Gitarre:


ESP hat vor 40 Jahren als reiner Replacement-Hersteller und –Lieferanten begonnen. Hier widmen wir uns ausführlich den ESP Gitarren und der Geschichte des aus News York stammenden Gitarrenherstellers!


Eddie Van Halen ist der Lead-Gitarrist von Van Halen. Mit seiner Band schrieb als Songwriter und musikalischer Kopf Rock’n’Roll-Geschichte.


Gitarreneffekte anschließen

Direktes Routing

Am einfachsten ist bei Gitarre und Bass die direkte Ansteuerung der Effektgeräte, wobei man das Ausgangskabel des Instruments direkt mit dem Eingang des Effekts verbindet, von dessen Ausgangsbuchse dann ein Kabel zum Eingang des Verstärkers führt. Dabei wird das Effektgerät in den niederpegeligen Signalweg zwischen Instrument und Verstärker eingefügt.

Sollen mehrere Effektgeräte zum Einsatz kommen, werden diese vom Instrumentensignal nacheinander durchlaufen: Der Ausgang von Effekt 1 wird mit dem Eingang von Effekt 2 verbunden, ggf. dessen Ausgang mit dem Eingang von Effekt 3 usw. Weil bei dieser Anschlussart nur der geringe Instrumentenpegel zur Aussteuerung der Effekte Verfügung steht, zudem auch gewisse Anpassungsverhältnisse zwischen Instrument und Effektgeräteeingang kritisch sind, müssen an die Effektgeräte für diese Betriebsart bestimmte Anforderungen gestellt werden.

Direktes Ansteuern mit „passiven“ Instrumenten

Bei tonsignalverarbeitenden Geräten, wozu natürlich auch Effektgeräte zu zählen sind, wird generell ein gewisser Aussteuerungspegel gefordert, damit einerseits nicht unerwünschte Nebengeräusche (Schaltungsrauschen bei zu geringer Signalstärke) überhand nehmen, andererseits aber auch keine Verzerrungen durch Übersteuerung (zu hohe Signalstärke) auftreten. E-Gitarren und E-Bässe arbeiten oft mit passiver Elektronik und liefern nur einen relativ geringen Ausgangspegel, und somit müssen Effekte, die mit diesen Instrumenten direkt angesteuert werden, eine ausreichende Eingangsempfindlichkeit aufweisen, um rauscharm zu funktionieren.

Die üblichen, für Gitarre und Bass ausgelegten Bodeneffekte sind mit entsprechend hoher Eingangsempfindlichkeit ausgestattet. Aber auch die modernen 19″-Effektgeräte, die teils wiederum speziell für die elektrischen Saiteninstrumente vorgesehen sind, teils aber für den allgemeinen Gebrauch im Tonstudio, bieten meist unsymmetrische Klinkeneingänge mit den geforderten Anpassungsdaten, was freilich nicht immer so war. Bis auf einige wenige Studioeffekte aus dem professionellen Bereich, deren Anpassung speziell auf niederohmige, hochpegelige und dann meist auch symmetrische Ansteuerung ausgelegt ist, können also praktisch alle Effektprozessoren auch direkt mit der Gitarre oder dem E-Bass angesteuert werden.

Direktes Ansteuern mit „aktiven“ Instrumenten

Weniger die Gitarren, aber viele moderne E-Bässe sind heutzutage mit einer aktiven Elektronik ausgestattet, welche ein zuweilen pegelstarkes Ausgangssignal bereitstellt, das gegenüber Fehlanpassung und Klangverlusten weitaus unkritischer ist als dies bei rein passiven Instrumenten der Fall ist. Mit einem „aktiven“ Instrument (erkennbar an der Batterie für die Stromversorgung) ist die direkte Effekt-Ansteuerung also unproblematischer.

Freilich gibt es hier dann gelegentlich besonders pegelstarke Aktiv-Instrumente, die den empfindlichen Eingang eines Bodeneffekts übersteuern können, was dann zu hörbaren Verzerrungen führt. Besitzt das jeweilige Effektgerät keine Regelmöglichkeit für die Eingangsempfindlichkeit, kann man den Volumenregler des Instruments etwas zurückdrehen, um die gewünschte, verzerrungsfreie Arbeitsweise des Effekts herzustellen.

Effekte Einschleifen

(bzw. Platzierung des Effekt-Einschleifwegs)

Üblicherweise durchläuft das Instrumentensignal erst die Eingangsstufe und die Klangregelung des Verstärkers, bevor das Signal an die Send-Buchse des Effekt-Einschleifwegs gelangt, wo der Eingang des Effektgeräts angeschlossen wird. Mit den Klangreglern des Amps können dann die Effektsounds beeinflusst werden, ohne dass zusätzliches Rauschen auftritt.

Des Weiteren unterscheidet man serielle und parallele Effekt-Einschleifwege. Während beim seriellen Einschleifen der Signalweg des Verstärkers aufgetrennt wird, bleibt beim parallelen Einschleifweg das Original-Signal unangetastet, was grundsätzlich unterschiedliche Einstellungen der Effekte erfordert.

Serielles Einschleifen

Zur üblichen Ausstattung eines modernen Instrumentenverstärkers gehört mindestens ein Effekt-Einschleifweg, bei dem das Effektgerät seriell in den internen Signalweg des Amps eingeschaltet wird. Das bedeutet, dass das komplette Tonsignal das Effektgerät durchläuft, bevor es wieder von dessen Ausgangsbuchse über den Return-Anschluss in den Amp zurück geleitet und dann weiterverarbeitet wird. Effektgeräte, die an einem seriellen Einschleifweg betrieben werden, müssen die Möglichkeit bieten, den Anteil des „cleanen“ (d.h. unbeeinflussten) Direktsignals zum Effektsignal variieren zu können. Schließlich möchte man beim Einsatz eines Hallgeräts nicht immer nur in Hallorgien schwelgen, sondern den Effekt auch einmal dezenter im Hintergrund einsetzen. Praktisch alle Effektgeräte besitzen dafür einen Mix-Regler, an dem dann der gewünschte Effektanteil justiert werden kann (s.o.).

Als Nachteil des technisch einfachen, seriellen Einschleifwegs ließe sich anführen, dass hier auch das effektfreie Direktsignal einen Teil der Elektronik des Effektgeräts durchlaufen muss. Dies geschieht dann zwar, im gewünschten Anteil, ohne Effektbearbeitung, aber dennoch nicht gänzlich unbeeinflusst. Denn auch im Direktweg des Effektgeräts muss das Signal diverse Schaltungsteile durchlaufen, die potentiell das Klangbild verändern können. Das Ausmaß solcher „Klangverfälschungen“ ist meist gering, kann aber zuweilen auch störend in Erscheinung treten, wenn man z.B. einen besonders hochwertigen Verstärker mit billigen Effektgeräten kombiniert oder viele Effektgeräte hintereinander schaltet.

Parallel-Einschleifweg

Um solche nachteiligen Einflüsse auf das Direktsignal auszuschließen, haben manche Amp-Hersteller den Effekt-Einschleifweg wie bei einem Mischpult ausgeführt. Dabei verbleibt das Direktsignal im Verstärker, es wird nur ein gewisser Anteil des Signals zu den Effekten geschickt, dort bearbeitet und später mit dem Direktsignal im Amp wieder zusammengemischt. Da hier von den Effekten kein unbeeinflusster Direkt-Anteil, sondern nur das pure Effektsignal gefordert wird, müssen diese beim Anschluss an einen Parallel-Effektweg auf 100 % Effektanteil eingestellt werden. Die Mischung zwischen Direkt- und Effektsignal erfolgt dann an einem separaten Regler des Verstärkers, der dann z.B. mit „Effects Bend“, „Wet/Dry“ o.ä. beschriftet ist.

Für manche Effektarten eignet sich das parallele Einschleifen allerdings nicht, womit vor allem Dynamikkompression (Compressor) und Dynamikbegrenzung (Limiter) gemeint sind. Da ja z.B. beim Einsatz eines Limiters unerwünschte Pegelspitzen zuverlässig auf das gewünschte Maß reduziert werden sollen, würde es wenig Sinn machen, den Effekt außer Kraft zu setzen, wenn unbeeinflusste Signalanteile am Dynamikbegrenzer vorbei fließen könnten. Allerdings kann ein paralleler Einschleifweg zu einem seriellen umfunktioniert werden, wenn am Mischpoti das Direktsignal auf null zurückgedreht wird, sodass nur noch das Effektsignal zur Wirkung kommt. In diesem Fall wird bei den üblichen Effekten wie Chorus, Hall, Delay etc. wieder der gewünschte Direkt-Anteil am Effektgerät selbst eingestellt, und in der Effektkette kann dann ein Kompressor wie beim seriellen Effektweg wirkungsvoll betrieben werden.

  • Effekt-Send hinter der Verstärker-Klangregelung
    Da jeder Effektprozessor unweigerlich gewisse unerwünschte Nebengeräusche wie Rauschen produziert (die normalerweise nicht weiter auffallen), könnten diese z.B. durch eine Höhenanhebung an den Klangreglern des Amps hervorgehoben werden. Aus diesem Grund erscheint es sinnvoller, Effektgeräte erst hinter der Klangregelung in den Verstärker einzuschleifen; die meisten Effektwege an Amps sind auch entsprechend geschaltet.
  • Effekt-Send vor der Klangregelung des Amps
    Manche gut ausgestatteten Verstärker bieten Effekt-Einschleifpunkte sowohl vor wie auch hinter dem Amp-EQ, und auch das macht Sinn. Denn z.B. bei einem Dynamikprozessor gilt der vorstehend beschriebene Rausch-Vorteil wiederum nicht, wenn er erst hinter der Klangregelung eingeschliffen wird. Da der Kompressor je nach Einstellung kleine Pegel sehr stark in der Lautstärke „hochzieht“, würde er ggf. auch das geringe Rauschen der Verstärker-Klangregelung stärker herausstellen, was vor allem bei kräftigeren Höhenanhebungen störend sein kann.
    Für alle Arten von Kompressoreffekten, die geringe Pegel hochziehen oder auch solche, die eine starke Höhenanhebung bewirken können (Wah Wah), dürfte das Einschleifen vor der Verstärkerklangregelung vorteilhaft sein, andere Effekte sind besser hinter der Klangregelung aufgehoben. Erweist sich das Einschleifen hinter dem Amp-EQ nebengeräuschmäßig als ungünstig und steht kein Einschleifpunkt vor der Klangregelung zur Verfügung, bleibt der Versuch, die problematischen Effekte zwischen Instrument und Verstärkereingang zu schalten.
  • High-Pass-Effektweg
    Speziell bei Bassverstärkern bietet ein Parallel-Effektweg zuweilen besondere Betriebsmöglichkeiten, die beim seriellen Einschleifen nicht möglich sind. Ausgehend davon, dass manche Effekte für Bass plastischer und eindrucksvoller wirken, wenn sie nicht in den tiefsten Frequenzen „matschen“ und den Druck wegnehmen, sondern nur höhere Frequenzlagen beeinflussen, sind manche Parallel-Effektwege mit einer Bass-Sperre ausgestattet. Den Effektgeräten wird hier über den Send-Ausgang nur ein Signalanteil zugeführt, bei dem die tiefsten Frequenzlagen (unterhalb ca. 300 Hz) fehlen. Vor allem Effekte wie Chorus, Flanger und Nachhall erzeugen dadurch weniger Dröhnen und Wummern in den Tiefen. Erstaunlicherweise wirken solche Effekte dadurch nicht schwächer, sondern durch die Beschränkung auf höhere Frequenzlagen sogar plastischer, weil in den tiefsten Frequenzlagen die meisten Effekte ohnehin nur unerwünschten „Soundmatsch“ ergeben würden.
    Für manche Effekte, wie z.B. Octaver eignet sich ein so genannter „High Pass“-Effektweg dennoch nicht, weil sich hier die Effektbearbeitung ja gerade im Bassbereich abspielen soll.
  • Master-Effektweg
    In aller Regel besitzen moderne Instrumentenverstärker spezielle DI-Ausgänge, aus denen dann bei Auftritten eine Saalbeschallungsanlage (PA) mit dem Instrumentensignal versorgt werden kann. Und normalerweise möchte der Musiker, der seinen Sound mit Effektgeräten kreiert, diese Klangeffekte auch über die Beschallungsanlage wiedergegeben wissen. Somit ist es sinnvoll, dass im DI-Ausgangssignal des Verstärkers auch eingeschliffene Effekte präsent sind. Das heißt nichts anderes, als dass der DI-Signalabzweig im Amp schaltungstechnisch hinter dem Effekt-Einschleifweg liegen muss, was bei den allermeisten Verstärkern heutzutage auch der Fall ist.
    Es gibt aber auch Spezialfälle, wo es nicht erwünscht ist, dass das Instrumentensignal mit den (auf der Bühne) verwendeten Effekten zum PA-Mixer gelangen soll. Manchmal ist es halt sinnvoller, wenn das Personal am Mischpult den Gitarren- oder Bass-Sound mit den erwünschten Effekten für die PA-Wiedergabe versieht. Oder es handelt sich bei dem auf der Bühne verwendeten „Effekt“ nur um einen zusätzlichen Equalizer, der ausschließlich die Hörbarkeit des Instruments auf der Bühne verbessern soll.
    Für solche Fälle bieten gut ausgestattete Amps einen Umschalter, mit dem man den DI-Abzweig wahlweise vor („Pre“) EQ und Einschleifweg des Amps oder dahinter („Post“) schalten kann. In der „Pre“-Einstellung bietet der Amp dem PA-Mixer dann also ein effektfreies Signal an, auch wenn auf der Bühne tatsächlich Effekte verwendet werden. Verstärker ohne solchen Umschalter bieten manchmal ersatzweise einen seriellen Master-Einschleifweg, bei dem die Effekte zwischen Vor- und Endstufe des Verstärkers eingefügt werden. Da dieser Master-Weg jenseits des DI-Abzweigs hinter dem Master-Volumenpoti der Verstärkervorstufe liegt, werden hier eingeschliffene Effekte zwar in der Amp-Wiedergabe wirksam, aber nicht im DI-Ausgangssignal. Die übliche Beschriftung eines solchen Master-Einschleifwegs lautet „Preamp Out“ für die Send-Buchse und „Poweramp In“ für die Return-Buchse.

 

Effekt-Ketten und -Management

Gitarristen und Bassisten verwenden häufig nicht nur ein Effektgerät, sondern kombinieren mehrere Effektsounds, wobei oft ansehnliche Gerätesammlungen zum Einsatz kommen, es sei denn, man benutzt ein Multieffektgerät.
Um dem Signal bei solchen Einzeleffektketten ein nachteiliges Durchlaufen aller Effekte zu ersparen, bieten diverse Hersteller so genannte Looper an, die das Tonsignal jeweils nur zu dem Effektgerät leiten, welches gerade benutzt werden soll. Über fernbediente Relais werden dann nur die Effekte seriell in den Signalweg eingeschaltet, die auch tatsächlich benutzt werden sollen, allen übrigen wird kein Tonsignal zugeführt.

Wer ein modernes Multieffektgerät benutzt, genießt ohnehin diesen Komfort, aber wenn aus irgendwelchen Gründen mit diversen Einzelgeräten gearbeitet werden soll, erleichtert ein Looper nicht nur die Effektwahl, sondern kann auch die Klangqualität verbessern.

 

Stereo-Effekte

Anders als in der Studiotechnik spielen stereophone Effektgeräte beim Instrumenteneinsatz nicht so eine gewichtige Rolle. Das hat weniger mit Klanggründen zu tun, als vielmehr mit dem vergrößerten Aufwand bei der Verstärkeranlage, die dann ja auch stereophon ausgeführt sein muss. Wo man Gitarre (und manchmal auch Bass) beim Homerecording oder im Studio wie selbstverständlich mit Stereo-Effekten aufnimmt, schleppt man zum Auftritt nur ungern eine zweite Verstärkeranlage mit.

Wer aber auch live den Stereo-Aufwand betreiben möchte, braucht bei PA-Benutzung zwei Mischpult-Kanäle und bei der eigenen Anlage ggf. zwei DI-Ausgänge bzw. zwei Abnahmemikros. Für Bassisten sind stereophon ausgelegte Preamps und Vollverstärker im Angebot. Selbstverständlich macht es bei dauerhaftem Stereo-Betrieb der Gitarre Sinn, die benötigte Zweikanal-Wiedergabeanlage aus separaten Bausteinen wie Preamp und Stereoendstufe aufzubauen, wo das Stereo-Effektgerät dann zwischen Preamp und Stereoendstufe eingefügt wird.

Einen Stereo-Effekt mit zwei Verstärkern benutzen

Wenn einer der beiden Verstärker einen Effekt-Einschleifweg besitzt, könnte man hier das Stereo-Effektgerät einschleifen, führt aber nur einen Ausgangskanal zur Return-Buchse dieses Amps zurück. Das zweite Effekt-Ausgangskabel wird dann mit dem Eingang oder, falls vorhanden, mit der Return-Buchse des zweiten Amps verbunden. Belegt man beim zweiten Verstärker die Return-Buchse als Eingang, wird dessen Vorstufe nicht benutzt, was die Bedienung der Gesamtanlage vereinfacht.

Das monophone Gitarrensignal wird nur von der Vorstufe des ersten Amps bearbeitet und dann monophon ins Effektgerät geleitet, welches daraus einen Stereoeffekt erzeugt, dessen L- und R-Ausgangssignal via Return-Eingang auf die beiden Master-Sektionen der Gitarrenamps geleitet wird. Lästig könnte freilich sein, dass man so immer noch zwei Mastervolumenregler zu bedienen hat. Die Lautstärkeeinstellung geschieht deshalb sinnvollerweise am Masterregler des Effektgeräts (falls vorhanden) oder am Gain-Poti der Vorstufe von Verstärker 1.

Gitarreneffekte im Computer

Auch Gitarristen und Bassisten kommen seit geraumer Zeit in den Genuss von Software-basierten Effekt-Setups. Neben einem Computer – hier bietet sich ein ausreichend leistungsstarker Laptop besonders an – wird nur noch eine Audiokarte benötigt, um die Signale in den Computer und wieder hinaus zu senden. Einige Hersteller bieten sehr leistungsfähige Gitarreneffekt-Software an, die den gleichzeitigen Betrieb von zahlreichen Effekt Plug-Ins ermöglicht. Das Routing innerhalb dieser Software entspricht weitgehend dem eines „echten“ Gitarreneffekt-Setups.

Neben den typischen Gitarreneffekten werden hier auch überzeugende Verstärker- und Lautsprecheremulationen (Amp- und Speaker-Simulation) geboten. Eine solche Software lässt sich im Stand-alone-Betrieb oder als Plug-In innerhalb einer Recording-Software nutzen. Einige Hersteller liefern eine geeignete Audiokarte zusammen mit der Software. Bekannteste Vertreter auf dem Markt sind Native Instruments Guitar Rig, IK Multimedia Amplitube, Waves GTR und Line6 Pod Farm.


Wisst ihr, warum all diese Effektpedale so faszinierend sind? Ganz einfach: Sie ermöglichen uns Gitarristen, in verschiedenen Sprachen zu sprechen!

Die Amps kommen von kleinen Herstellern: Tonehunter Combo und ein Realtone-Top mit Kammler-Box. Daneben Ulrich Rodes von Ruben Roeh aus Hamburg neu konzipiertes Board für die laufende BAP-Tour.

Natürlich gibt es Puristen, die zwischen ihre Gitarre und den Amp nur ein Kabel lassen – aber die sind in der absoluten Minderheit. Und wir können uns vorstellen, was diese Gitarristen alles verpassen: All die hunderte von verschiedenen Verzerrern, die ganzen Delay- und Reverb-Pedale und all die abgefahrenen Sachen wie z.B. unser Electro-Harmonix-Ravish-Sitar-Effekt, mit dem sie wie Ravi Shankar oder George Harrison klingen könnten! Oder unsere B9-, C9- und Key9-Pedale, mit denen sie Sounds wie eine Hammond-Orgel oder ein E-Piano erzeugen könnten. Und all die wunderbaren Looper, mit denen sie sich selbst begleiten könnten … all das verpassen diese Gitarristen.


Elixir stellt Saiten her – für Gitarre & Bass.

 


Ob Gitarre, Akustik-Gitarre, Bass, Amps oder Effekte: Unsere Equipment-Übersicht beinhaltet alle Themen rund um die Instrumente Gitarre & Bass. Klick dich einfach durch die verschiedenen Menüpunkte und finde Instrumenten-News, Artikel über das Tour-Equipment der Stars, Testberichte und vieles vieles mehr…



In unseren Features berichten wir über legendäre Meilensteine der Musikgeschichte, stellen Bands & Künstler vor und verraten Geheimtipps für alle, die noch bessere Bassisten & Gitarristen werden wollen. Stories, Interviews & Features!



FX steht als phonetische Abkürzung für das englische Wort EFFECTS – es geht also um Effektgeräte. Am einfachsten ist bei Gitarre und Bass die direkte Ansteuerung der Boden-, Pedal- oder Rack-Effektgeräte wobei man das Ausgangskabel des Instruments direkt mit dem Eingang des Effekts verbindet, von dessen Ausgangsbuchse dann ein Kabel zum Eingang des Verstärkers führt. Dabei wird das Effektgerät in den niederpegeligen Signalweg zwischen Instrument und Verstärker eingefügt. Das Einschleifen des Effekts zwischen Vor- und Endstufe oder einen parallelen Signalweg sind weitere Optionen.

Und hier gibt’s jede Menge Fakten und auch News & Trends zum Thema:


Wie Electro-Harmonix-CEO Mike Matthews in unserem Effektpedale ABC so schön schreibt, ermöglichen Effektpedale “uns Gitarristen, in verschiedenen Sprachen zu sprechen!” Hier findest du alles rund um unser EFFEKT-PEDALE-ABC! Bestell dir hier unser Sonderheft im Shop.


Leo Fender schien einfach immer zur rechten Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein – zumindest so lange, wie die Entwicklung der E-Gitarre noch Fortschritte machen konnte!


Für die einen ist der Fender Custom Shop der Himmel auf Erden, für die anderen ist es nur eine Gitarrenfabrik wie (fast) jede andere auch. Letztere sind allerdings deutlich in der Minderheit, denn die meisten Musiker senken eher ehrfürchtig die Stimme, wenn sie von den Dream Machines aus dem Fender Custom Shop sprechen. Hier geht es jedoch auch um ganz praktisches wie: Wie läuft eigentlich eine Bestellung im Fender Custom Shop ab und welche Modelle werden am häufigsten geordert?


Fuzz ist die Verzerrung eines Signals. Dem Original werden dabei harmonische Obertöne beigemischt. Der Effekt simuliert ein analoges, als Verzerrer oder Fuzz-Box bezeichnetes Bodeneffektgerät. Es handelt sich um ein klassisches Gitarren-Effektgerät, das aber auch für andere Zwecke (z.B. das Übersteuern von Drumloops) sehr gut einzusetzen ist.

Distortion meint die Verzerrung eines Signals. Dem Original werden dabei harmonische Obertöne beigemischt. Der Effekt simuliert ein analoges, als Verzerrer oder Fuzz-Box bezeichnetes Bodeneffektgerät. Es handelt sich um ein klassisches Gitarren-Effektgerät, das aber auch für andere Zwecke (z.B. das Übersteuern von Drumloops) sehr gut einzusetzen ist.

Viele Audio-Sequenzer oder HD-Multitracker sind bereits mit einer Vielzahl an Effekten ausgestattet, die meistens auch Distortion-Effekte beinhalten, die für Homerecordingzwecke sehr gut geeignet sind.


GEMA steht für „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“. Die GEMA ist eine Verwertungsgesellschaft, welche die Urheberrechte ihrer Mitglieder (Komponisten, Textdichter, Musikverleger) wahrnimmt.


Am 6. Februar 2011 verstarb der irische Gitarrist Gary Moore in einem Hotel in Spanien. Zunächst als Mitglied von so verschiedenen Bands wie Skid Row, Thin Lizzy oder Colosseum II, dann in einer facettenreichen Solokarriere bewies der Autodidakt, der niemals Noten las und ausschließlich nach Gehör spielte, immer wieder, dass er zu den besten Gitarristen diesen Planeten gehörte.


Gibson Gitarren – der Stoff aus dem die Träume sind? Sechs Saiten, die die Welt bedeuten? Für viele Künstler schon. Die hegen nämlich zumeist ein ausgesprochen inniges Verhältnis zu ihrem Gibson Instrument. Warum, das sagen sie hier!


Du möchtest alles über die Gitarre lernen, deine Gitarrensaiten wechseln oder deine Les Paul gewissenhaft pflegen? In diesem Gitarren Guide haben wir für dich alle Informationen zusammengetragen, die du im Umgang mit deiner Gitarre wissen solltest!


Wer Gitarre oder Bass spielt, braucht mehr als nur ein Instrument plus Verstärker. Zu den wichtigsten Gitarren-Zubehör-Utensilien gehören u. a. Saiten, Plektren, Gurte, Kabel, Ständer und Koffer & Gigbags. Hier gibt es einen Überblick über das gebräuchlichste Zubehör!

Gitarren-Saiten

Für Gitarre

Für die E-Gitarre gibt es Saiten in verschiedenen Stärken. Die hohen Melodie-Saiten bestehen in der Regel aus einem Stahldraht, die tiefen Bass-Saiten sind mit einer Ummantelung versehen. Üblich und für viele Gitarristen praktikabel sind Saitensätze, deren hohe E-Saite eine Stärke von .009 oder .010 aufweist. Es handelt sich hierbei um eine Angabe in der Maßeinheit „Inch“ (.010 Inch entsprechen beispielsweise 0,25 mm). Für einen umgangssprachlich gerne genannten „10er Saiten-Satz“ können die Durchmesser z. B. lauten:

Hohe E-Saite: .010
B-Saite: .013
G-Saite: .017
D-Saite: .026
A-Saite: .036
E-Saite: .046

Allerdings können diese Werte bei den verschiedenen Herstellern etwas variieren. Saiten-Sätze mit einer hohen E-Saite ab .011 oder .012 gelten als „heavy“, sprich die Saiten werden insgesamt dicker, was dazu führt, dass auch die G-Saite umwickelt ist. Für die Umwicklung der dickeren Saiten verwendet man Stahl, Nickel oder auch Chrome, was zu unterschiedlichen Klangergebnissen führt.

Eine Besonderheit sind so genannte Flatwound-Saiten. Hier wurde die rundliche Ummantelung der tiefen Saiten abgeflacht, was für ein verändertes Spielgefühl und auch für einen veränderten Klang sorgt. Vor allem im Jazz werden solche Strings gerne eingesetzt. Neben den gängigen Sätzen für sechssaitige Instrumente sind ebenfalls welche für siebensaitige Gitarren erhältlich.

Auf akustischen Stahlsaiten-Instrumenten („Western-Gitarren“) setzt man in aller Regel Saiten-Sätze ein, deren hohe E-Saite mindestens eine Stärke von .010 aufweist. Insgesamt sind Saiten auf der Akustischen dicker, als bei der E-Gitarre.

Auf der Klassischen Gitarre werden Nylon-Saiten aufgezogen, wobei auch hier die tiefen Saiten jeweils mit einem Stahldraht ummantelt sind.

Für Bass

Für die tiefen Frequenzen, die ein E-Bass produziert, benötigt man noch dickere Saiten. Ein Satz kann beispielsweise die Stärken .045, .065, .080 und .100 aufweisen. Neben Viersaiter-Sätzen existieren auch Sätze für fünf- und sechsaitige E-Bässe.

Plektren

Das Spielplättchen, um die Saiten anzuschlagen, wird Plektrum (oder auch Plektron, engl. Plectrum oder Pick) genannt. Es gibt sie in zahlreichen Farben, Dicken und Größen. Grundsätzlich unterscheidet man nach der Dicke in Thin, Medium und Heavy. Die meisten Plektren sind heute aus Kunststoff (wie Zelluloid) gefertigt. Spezielle Plektren sind u. a. aus Filz, Holz, Metall oder auch Stein hergestellt.

Laser Grip

Eine Besonderheit sind Daumen-Plektren, die auf den Daumen aufgesteckt werden. Weiterhin sind Finger-Plektren erhältlich, die auf die einzelnen Fingerkuppen aufgesteckt werden. Akustik-Gitarristen sind hiermit gelegentlich anzutreffen. Daumen- und Finger-Plektren werden aus Kunststoff oder Metall gefertigt.

Gurte

Unverzichtbar sind Tragegurte für E-Gitarre und E-Bass, die an den Gurtknöpfen der Instrumente befestigt werden. Sie bestehen meist aus Kunststoff oder Leder, Farben oder Muster sind in einer unüberschaubaren Auswahl vorhanden. Es gibt sie in schlichten Ausführungen bis hin zum Luxus-Teil mit gepolsterter Schulterpartie. Die Breiten können variieren, in aller Regel sind Gurte in der Länge einstellbar, und können so an die Körpergröße des Spielers angepasst werden.

Kabel

Instrumentenkabel, die Gitarre und Amp verbinden, sind ebenfalls in verschiedenen Farben und Längen erhältlich. Die Klinkenstecker sind entweder gerade oder angewinkelt, was etwa bei bestimmten Gitarrenmodellen von Vorteil sein kann. Zur Verkabelung von z. B. mehreren Boden-Pedalen gibt es auch kurze Längen.

Für die Verbindung zwischen Verstärker-Topteil und einer Lautsprecher-Box wird ein spezielles Lautsprecherkabel benötigt.

Ständer

Ständer für Gitarren und Bässe sind ein nützliches Utensil. Es gibt sie als Einfach-Ständer, andere Modelle können zwei, drei oder gar fünf bis sieben Instrument aufnehmen. Üblicherweise sind Gitarren-Ständer zusammenklappbar, so dass sie beim Transport weniger Platz wegnehmen.

Koffer & Gigbags

Für den sicheren Transport von Gitarren & Bässen kennen wir Koffer oder so genannte Gigbags. Koffer sind entweder aus Kunststoff gefertigt oder aus Holz mit Kunststoffüberzug. Wir kennen Rechteck-Koffer, wobei das Innenleben an die individuelle Form des Instruments angepasst ist. Andere Koffer besitzen auch schon außen betrachtet eine Gitarren-Form.

Eine Alternative zu Koffern stellen die Gigbags dar. Diese gefütterten Kunststoff-Taschen in Gitarren-Form sind mit Reißverschluss, oft Seitentaschen und Rucksackgurten ausgestattet. Da sie sehr leicht sind, eignen sie sich sehr gut zum Transportieren. Die Ausstattung und Solidität variiert von Hersteller zu Hersteller. So sind Gigbags z. B. auch in der Edel-Variante in Leder erhältlich.

Artesano mit koffer
Artesano

Bottleneck Dies & Das

 

Für das Spielen mit dem Bottleneck (auch Slide genannt) werden Röhrchen aus den unterschiedlichsten Materialien angeboten, etwa aus Metall, Glas, Keramik oder Kunststoff. Die Längen variieren, ebenso die Durchmesser, einige Bottlenecks sind konkav (nach innen gewölbt) geformt, andere gerade.

Kapodaster

Der Kapodaster ist eine Art freibeweglicher Bund, der auf dem Griffbrett direkt hinter einem Bundstäbchen angebracht wird. In der Regel geschieht dies durch eine Klemmmechanik. Dadurch entfällt das Transponieren in andere Tonarten, und so können z. B. bekannte Akkorde in den unteren Lagen problemlos in anderen Tonarten gespielt werden. Kapodaster sind aus Metall und an den Auflageflächen mit Gummi beschichtet. Erhältlich sind Varianten für E-, Western- und Klassische Gitarre.

Stimmgerät

Sinnvolle Helfer für Probe und Auftritt sind Stimmgeräte. Sie werden normalerweise mit der Gitarre verkabelt, auf einem Display kann man ablesen, ob die gerade angeschlagene Saite in tune ist. Praktisch sind Bodengeräte zum Verkabeln zwischen Gitarre und Amp: ein Druck mit dem Fuß, und man kann die Stimmung überprüfen.

Metronom

Für das konzentrierte und sinnvolle Üben empfiehlt sich ein Metronom. Sie geben einen Beat an, die Tempi sind frei wählbar. Je nach Ausführung kann man zwischen verschiedenen Taktarten wählen. Zumeist handelt es sich um elektronische Geräte, es sind jedoch auch mechanische Metronome erhältlich.

Notenständer

Und wenn wir schon beim Üben sind: ein ausklappbarer Notenständer ist beim Üben oder im Proberaum ein praktischer Helfer, um Noten und Leadsheets in Sichtweise zu positionieren. Luxuriöser und etwas solider sind Notenpulte.

Noten & Literatur

Auf den Notenständer gehört etwas drauf: Der Fachhandel hält zahlreiche Songbooks zu Einzelkünstlern oder Bands bereit sowie Gitarren- und Bass-Lehrbücher, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen bzw. auch zu den einzelnen Stilistiken wie Blues, Jazz, Rock etc. Ebenfalls hilfreich sind Lehr-DVDs; fast zu jedem stilbildenden Gitarristen und Bassisten findet sich die passende DVD, so dass man sich mit der Spielweise seines Favoriten eingehender auseinandersetzen kann. Fachliteratur zu Spezialthemen wie z. B. zur Instrumenten-Kunde, zu Effektgeräten oder zu einzelnen Instrumenten-Klassikern bieten viel Hintergrundwissen. Wer diesbezüglich immer auf dem neuesten Stand sein will, der findet im Handel diverse Fachzeitschriften, die ihn in allen Aspekten rund um sein Instrument u. a. mit Interviews bekannter Musiker, Noten und Testberichten versorgen. Zu ihnen gehört etwa das Musiker-Fachmagazin „Gitarre & Bass“.

Pflegemittel

Das Angebot an Pflegemitteln für Gitarren und Bässe ist reichhaltig. Politur, Griffbrettreiniger, Saitenreiniger oder spezielle Poliertücher helfen dabei, das Instrument in Schuss zu halten.

Netzteile

Für Boden-Effektgeräte sind spezielle Netz-Adapter erhältlich. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn das lästige Batteriewechseln bei Pedalen entfällt. Bei der Befestigung auf einem Board benötigt man ohnehin solche Adapter, da Geräte ja fest fixiert werden, und dies einen Batteriewechsel zusätzlich erschwert. Adapter sind für Einzelgeräte erhältlich, es gibt allerdings auch leistungsstärkere Geräte, die mehrere Pedale gleichzeitig mit Strom versorgen können.

Pedalboard

Ein sinnvoller Helfer ist auch das bereits angesprochene Pedalboard, wenn es um das Organisieren von Boden-Effekten geht. Auf einem Brett können Effekte und dazugehörige Netz-Adapter fest montiert werden, was einen erneuten Auf- und Abbau erspart. Es gibt unterschiedliche Größen, auf kleineren Pedalboards können z. B. zwei, auf größeren etwa bis zu sechs Effekte untergebracht werden. Solche Boards sind meist in entsprechend angepassten Taschen oder Cases untergebracht, was den Transport zusätzlich erleichtert. Wer handwerklich geschickt ist, kann sich so ein Board auch selber anfertigen, verschiedene Gitarren-Techniker fertigen auch auf Kundenwunsch.


Gitarrenakkorde sind – einfach gesagt – der Zusammenklang von mehreren verschiedenen Tönen und bilden Herz und Seele der meisten Musikstücke die wir lieben. Neben gleichermaßen einfachen wie universellen Power-Akkorden (Powerchords) gibt es mit anspruchsvolleren Nonen-  oder  Jazz-Akkorden ein ganzes Akkord-Universum zu entdecken – für Anfänger und Profis gleichermaßen! Auf dieser Seite widmen wir uns deshalb ausführlich dem Akkordspiel!

Für iPhone -User gibt es übrigens seit kurzem die sehr hilfreiche Uberchord-App, die beim Entdecken und Lernen selbst von den kompliziertesten Jazz-Akkorden behilflich sein kann. Die Akkord-Erkennung über das Mikrofon kann man zum kontrollieren benutzen und den Akkord Trainer zum Üben. Download unter http://bit.ly/uberchord_app.

 


Hier findest du hilfreiche und praktische Gitarrenbücher mit Rezensionen aus der Gitarre & Bass Redaktion!


Gitarrensaiten sind der direkten Draht zur Musik. Hier erfährst du, welche Namen die Gitarrensaiten haben und welche Faktoren Spielgefühl, Klang und auch die Haltbarkeit bestimmen!


Der Sound eines Gitarristen setzt sich aus verschiedenen Details zusammen – spezielle Pickups, individuelle Seiten und die Art des Plektrums machen den Anfang. Der erzeugte Klang wird dann über das Gitarrenkabel und die Effektgeräte an den Gitarrenverstärker weitergegeben, indem das Signal beliebig hochverstärkt und in der Klangregelung beeinflusst wird.


Wer ist der Solo-Gitarrist, wer macht nur Rhythmus? Wer spielt hier die acht Takte Solo und warum bekommt er im anderen Song 12 Takte zugestanden? Wer kennt sie nicht, diese leidigen Diskussionen über die Rollenverteilung von Gitarristen innerhalb einer Band.


Gregor Hilden gehört zu den besten Blues-Gitarristen dieses Landes. Vor allem Anhänger der gepflegteren Stilistik wissen die Gitarrenkunst von Gregor Hilden zu schätzen.

Gregor Hilden

Gregor Hilden gehört nicht zu den Musikern, die sich als reine Künstler verstehen. Ihn hat schon immer auch das Geschäft interessiert. Also kümmert er sich nicht nur um die eigene Karriere, um Auftrittsmöglichkeiten, die Veranstaltungsreihe „Greg’s Bluesnight“, seine CD-Produktionen und die Promotion allgemein, er ist auch als Sammler und Händler bekannt.

Seine weiße eBay-Bewertungs-Weste ist makellos; die von Gregor Hilden hier regelmäßig angebotenen Gitarren & Amps sind teils sehr gesuchte, teure Stücke. Und bei seinen Auktionen, wie auch im Shop von www.gregorhilden.de, findet man neben einem breiten Angebot an eigenen Aufnahmen auch CDs des legendären Tele-Players Danny Gatton, für die Hilden den Vertrieb übernommen hat.

Die Website von Gregor Hilden bietet auch einen Einblick in die exquisite Equipment-Sammlung des blauen Münsteraners: Da findet man nette Kleinigkeiten wie eine 1959er Les Paul Standard, eine ‘68er Goldtop, eine ‘59er Reissue, eine 1957er Les Paul Special, eine 1970er Telecaster Thinline, Strats, Zemaitis-Gitarren und, und … die mindestens ebenso edlen Amps sparen wir uns jetzt mal.

Und da ist noch eine wunderschöne Gibson ES-335 in Sunburst, Baujahr 1958, eines dieser schlichten, schönen und vor allem sehr gesuchten semiakustischen Modelle mit einfachen Punkteinlagen im Griffbrett.

„Man kann Rock mit ihr spielen, natürlich Blues, aber auch jazzige Sachen. Die ES-335 ist grundsätzlich eine sehr universelle E-Gitarre. Natürlich hat so ein altes Instrument darüber hinaus noch eine sehr spezielle Magie – und es ist natürlich eingespielt. Dass sich die molekulare Struktur des Holzes durch die übertragenen Schwingungen der Saiten über die Jahre verändert, ist ja inzwischen bekannt. So eine alte, viel gespielte Gitarre klingt einfach anders.“

Neben Anschlag & Vibrato, die für Gregor Hilden zentrale Pfeiler gitarristischen Ausdrucks bedeuten, sind auch Dynamik & Ton ihm sehr wichtig zwei musikalische Aspekte, die wesentlich vom Instrument selbst mitgeprägt werden. Und da greift Gregor gerne auch mal etwas tiefer in die Tasche: „Ich habe die Gitarre vor einigen Jahren in den USA gekauft. Damals war sie noch erschwinglich und hat wesentlich weniger gekostet, als sie heute wert ist.“

Was übersetzt heißt: Ein ansehnliches Exemplar der Gattung 1958er Gibson ES-335 kostet heute zwischen 15.000 und 23.000 $ – Tendenz steigend. Und dabei kann man nicht oft genug betonen, dass es sich bei solchen Sammlerstücken nicht zwingend auch um erstklassige Instrumente handelt.

„Aber bei Gibson-Gitarren der 50er Jahre habe ich noch keine wirklich schlechten Exemplare in der Hand gehabt“, meint Gregor Hilden. „Vielleicht liegt es aber wirklich daran, dass sie gespielt wurden und immer besser wurden. Und letztendlich ist es ja dann auch der Musiker, der den Ton macht. Wenn Leute auf Sessions mal mit meiner Gitarre spielen, dann klingen sie anders als ich. In jedem Fall kann so ein gutes altes Instrument sehr positive Dinge bei einem Musiker auslösen. Und wenn man solche Gitarren mag, dann inspiriert das natürlich. Diese Magie, alleine schon die optische, macht eine Menge aus.“

Was die Saitenstärken angeht, hat Gregor Hilden seine Vorlieben verändert. „Bei meinem ersten Album, das 1994 erschien, habe ich noch .009er-Sätze verwendet; und die Marke war mir damals egal. Dann kamen .010er-Saiten und seit zwei Jahren spiele ich überwiegend D’Addario-Sätze von .011 bis .052. Angeschlagen werden sie mit Dunlop Plektren in 2mm Dicke.“

Bei der Verstärkung fährt Gregor Hilden (live via A/B-Box) gerne zweigleisig. Zu seinen Favoriten für Lead-Sounds zählen zwei alte Kitty-Hawk-Combos (Standard und Junior), die klanglich und konzeptuell an Dumble-Amps angelehnt sind. Daneben zählen Fender-Amps wie der Vibrolux, insbesondere wegen des Clean-Sounds, zu seinen bevorzugten Verstärkern. Gelegentlich kommt noch ein Boss-Bluesdriver-Pedal (BD2) davor, etwas Hall, und das war’s. Alles andere ist Handarbeit.

http://www.gregsguitars.de/de/

Aus: Gitarre & Bass 05/2005

 


Das ultimative Event für Gitarristen und Bassisten.


Hall ist die Simulation des natürlichen Raumhalls. Der natürliche Nachhall – aber auch viele andere Raumeigenschaften sowie künstliche Hallarten – können mit dem Reverb-Algorithmus nachgebildet werden. Schallwellen werden von Wänden, Decke und Fußboden eines Raumes reflektiert und summieren sich als dicht beieinander liegende Echos, die sich zu einer als Ganzes wahrnehmbare “Wolke” vermischen. Diese Hallwolke ist erst nach einer als Pre-Delay bezeichneten Dauer nach dem Direktschall hörbar. Die Lautstärke des Nachhalls nimmt mit der Zeit ab, weil die Wände des Raums und die Gegenstände darin bei jeder Reflexion einen Teil der Schallenergie absorbieren.


The Holy Grail Guitar Show 2016 geht am 8. Oktober uin Berlin in die dritte Runde. Und man darf gespannt sein: Schon die ersten beiden HGGS waren große Erfolge. Für alle, die nicht persönlich dabei sein können, können hier unseren HGGS-News und Berichten folgen!


Ein Humbucker ist ein zwei- oder mehrspuliger Tonabnehmer, der aufgrund seiner besonderen Konstruktion unempfindlich gegen Brumm-Einstreuungen ist.


Gitarristen & Bassisten erzählen uns, was sie gerade tun, welche Instrumente sie spielen und warum sie die Musik genau so lieben, wie wir alle…


Die Marke Ibanez kann nicht nur auf eine lange spannende Geschichte zurückblicken, eine extreme Modellvielfalt aufweisen, mit großartigen Endorsern wie Steve Vai, Joe Satriani, Paul Gilbert, George Benson, Pat Metheny oder Andy Timmons werben – Ibanez hat es in den vergangenen 40 Jahren ohne Frage geschafft, sowohl eine Kultmarke als auch ein World-Player des Musik-Business zu werden.


Jack Bruce war mehr als nur der Cream-Frontman: Anfang der 60er-Jahre war er ein gefragter Sideman der britischen Jazz/Blues-Szene, spielte in Alexis Korners Blues Incorporated, der Graham Bond Organization und der Manfred Mann Combo. 1968, nach der Trennung von Cream, spielte Jack Bruce u.a. mit Tony Williams’ Band Lifetime, an der Seite von Larry Young (org) und John McLaughlin (g) – diese Band gilt bis heute als eine der wichtigsten und vor allem spannendsten Formationen des Jazz-Rock.


Jen Majura ist Gitarristin bei den Black Thunder Ladies und Evanescence. Bei der Folk-Metal-Band Equilibrium ist die Musikerin seit 2014 außerdem Bassistin.


„Posterboy“ hört der Sänger, Gitarrist und Bandleader Jesper Munk gar nicht gerne. Der smarte Deutsch-Däne, der in seinem Video zum neuen Album ‚Claim‘ wie eine Mischung aus Klamotten-Model, unnahbarem Loner und coolem Rebell wirkt, will keinesfalls Everbody’s Darling sein. Und schon gar nicht auf Äußerlichkeiten reduziert werden.


Ohne Frage gehört James Marshall, genannt Jimi, Hendrix bis heute zu den wichtigsten Vertretern der E-Gitarre und zu den einflussreichsten Musikern unseres Jahrhunderts, und das trotz seiner relativ kurzen, vierjährigen Karriere als Rock-Star.


Was Joe Bonamassa aus dem Blues seiner Idole Rory Gallagher, Jimi Hendrix und Eric Clapton macht, ist beachtlich: Gefühl, Geschmack und Geschwindigkeit sind nur drei Aspekte dieses außergewöhnlichen Musikers.


Aerosmith Lead-Gitarrist Joe Perry wird gemeinhin mit einer Gibson Les Paul assoziiert. Mittlerweile existieren auch mehrere Joe-Perry-Signature-Les-Pauls. Daneben kann man Joe Perry aber auf (aktuelleren) Fotos auch mit einer Gibson SG, Gibson Firebird oder einer semiakustischen Gibson ES entdecken.


John Petrucci ist kein egomanischer Showman, der seine extravagante Technik immer und ständig im grellen Scheinwerferlicht präsentiert sehen will. Vergleichbar mit Alex Lifeson von Rush, vermutlich seinem wohl größten Idol, sieht sich John Petrucci eher als Teamplayer, dessen Songs für sich sprechen sollen.


Keine Frage: John Scofield gehört zu den wichtigsten Gitarristen der Jazz-Historie. Scofield (*1951) hat aber in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur eine Unmenge eigener Alben zwischen swingendem Bop, Modern Jazz, Groove-Funk und Fusion veröffentlicht. Der überzeugte Ibanez-AS200-Player war in den vergangenen Dekaden auch auf zahlreichen Alben anderer Künstler als Gastmusiker oder Band-Mitglied zu erleben.

Marian Menge

John Scofields Entwicklung als Musiker vollzog sich immer im Wechsel zwischen den Polen R&B/Funk/Fusion und Bebop/Modern Jazz. Als Youngster spielte er zunächst in Billy Cobhams Band, die modale Konzepte der 60er Jahre mit funky Grooves und hartem Backbeat unterlegte.

Das 1975 erschienene Cobham-Album ‚A Funky Thide Of Sings‘ ist nicht nur für Scofield-Fans eine lohnende Anschaffung. Ende der 70er Jahre schließt Sco bei dem kleinen aber feinen deutschen Jazz-Label Enja einen Vertrag ab. Resultat sind einige Alben als Leader, darunter ‚Rough House‘ und ‚Live‘ – und die Musik swingt und siedelt sich im „Hardbop/Modern Jazz“-Lager an.

‚Who’s Who‘, 1979 für Arista Records aufgenommen, vereint beide Pole auf einer LP, und einige der Kompositionen wie ‚Looks Like Meringue‘, ‚Cassidae‘ (Genre: Fusion) und ‚The Beatles‘ (Modern Jazz) finden ihren Weg in die Jazz-Bibel „The World’s Greatest Fake Book“ (Sher Music 1983). Und das Beste für uns Hörer: Scofield lässt sich nicht auf eine Richtung festnageln, er spielt und komponiert munter, was ihn im Augenblick gerade anturnt!

Für seine neue CD ‚Bump‘ ließ er sich wieder von den aktuellsten Trends der New Yorker Szene inspirieren. Mit dem Trio Medeski Martin & Wood war die Sco-CD ‚A Go Go‘ entstanden. Scofield über seine momentane Position im Spannungsfeld der Stilistik: „‚A Go Go‘ und ‚Bump‘ sind zwei Teile eines Aspekts meiner Musik, der weniger für Straight Ahead Jazz steht. Ich mag es nach wie vor, Bebop zu spielen. Aber das ist etwas ganz anderes. ,Bump‘ und die MMW-Platte sind meine Versionen von Rock ’n’ Roll“ (Übersetzung by Plattenfirma).

Weitere John Scofield Alben, die man gehört haben muss…

Hier ein Überblick, der weder komplett noch objektiv sein will, sondern einfach ein paar Hörtipps für hervorragende Musik verschiedener Stilrichtungen liefern möchte – für alle, die John Scofield in seiner ganzen Komplexität, Vielseitigkeit und vor allem künstlerischen Offenheit entdecken wollen.

Wer auf modern swingenden, pulsierenden und energetischen JAZZ steht, ist eigentlich mit allen Scofield-Aufnahmen gut bedient, an denen Schlagzeuger Adam Nussbaum und die Bassisten Steve Swallow, George Mraz und Wayne Dockery oder auch Pianist Richie Beirach beteiligt waren.

Hier ein paar echte Empfehlungen aus dem Jazz-Bereich:

  • Albert Mangelsdorff: Munster Jazz Festival (1988; Scofield ist in drei Duetten mit dem Posaunisten Mangelsdorff zu hören)

Bennie Wallace: Art of The Saxophone (1987), Bordertown (1987), Sweeping Through the City (1984), Twilight Time (1985)

  • Dave Liebman: Doin’ It Again (1979), If They Only Knew: (1980, beide mit A. Nussbaum/dr, R. McClure/sax, T. Hino/tp)
  • Eero Koivistoinen: Picture In Three Colours (1983, u.a. mit Jack DeJohnette/dr & Tom Harrell/tp)
  • George Adams/Don Pullen: Live @ Montmarte (1985) • George Adams: More Sightings (1984)
  • Hal Galper: Ivory Forest (1979, mit Adam Nussbaum/dr & Wayne Dockery/b) • Jim McNeely: East Coast Blow Out (1989, mit Adam Nussbaum/dr, Marc Johnson/b, WDR BigBand)
  • Joe Henderson: Quiet Now (1999); So Near, So Far (1992)
  • John Patitucci: Now (1998)
  • Bennie Wallace: Art of The Saxophone (1987), Bordertown (1987), Sweeping Through the City (1984), Twilight Time (1985)
  • Dave Liebman: Doin’ It Again (1979), If They Only Knew: (1980, beide mit A. Nussbaum/dr, R. McClure/sax, T. Hino/tp)
  • Eero Koivistoinen: Picture In Three Colours (1983, u.a. mit Jack DeJohnette/dr & Tom Harrell/tp)
  • George Adams/Don Pullen: Live @ Montmarte (1985)
  • George Adams: More Sightings (1984) • Hal Galper: Ivory Forest (1979, mit Adam Nussbaum/dr & Wayne Dockery/b)
  • Jim McNeely: East Coast Blow Out (1989, mit Adam Nussbaum/dr, Marc Johnson/b, WDR BigBand)
  • Joe Henderson: Quiet Now (1999); So Near, So Far (1992)
  • John Patitucci: Now (1998)

Klassischen 70er-Jahre-JAZZ-ROCK und 80erJahre JAZZ-POP hat John Scofield auf den folgenden legendären Alben gespielt:

  • Billy Cobham: A Funky Thide Of Sings (1975), Inner Conflicts (1978), Life And Times (1976)
  • Billy Cobham / George Duke Band: Live In Europe (1976)
  • Jeremy Steig: Firefly (1977, mit Steve Gadd/dr, Gary King/b)
  • Chet Baker: You Can’t Go Home Again (1977)
  • Pat Peterson: Pat Peterson (1982) • Miles Davis: Decoy (1983), Star People (1983), You’re Under Arrest (1985) Wer auf deepen Bass und ORGEL JAZZ GROOVES steht, wird nicht nur mit Scofields 1998er Album ,A Gogo‘ glücklich, sondern auch mit
  • Medeski, Scofield, Martin & Wood: Out Louder (2006), In Case The World Changes Its Mind (2011), Juice (2014)

Und dann gibt es noch eine Handvoll sehr hörenswerter Aufnahmen von John SCOFIELD & anderen GITARRISTEN:

  • Larry Coryell: Tributaries (1978)
  • John Abercrombie: Solar (1982)
  • Marc Johnson: Bass Desires (1985), Second Sight (1987, beide mit Bill Frisell)
  • Scofield & Pat Metheny: I Can See Your House From Here (1994)
  • Gov’t Mule: The Deep End, Volume 1 (2001)
  • Gov’t Mule Feat. John Scofield: Sco.Mule (2015)

Auf dieser Doppel-CD ist John Scofield mit der Band des ehemaligen Allman-Brothers-Gitarristen Warren Haynes zu hören, und das ist natürlich ein Jam-Jazz-Rock-Gipfeltreffen mit langen Improvisationen und trotzdem immer spannenden, instrumentalen Tracks. Absolut unterhaltsam.

Und für alle, die die am wenigsten bekannten, aber besten und jazzigsten SCOFIELD ORIGINAL ALBEN aller Zeiten immer noch nicht kennen – hier sind sie:

EAST MEETS WEST (1977), LIVE (1977, mit George Mraz/b, Joe LaBarbera/dr & Richie Beirach/p, erschienen bei Enja), ROUGH HOUSE (1978, ebenfalls bei Enja, mit Adam Nussbaum/dr, Hal Galper/p & Stafford James/b) und die Trioplatte BAR TALK (1980, mit Steve Swallow/b und Adam Nussbaum/dr). Entdecken!


Judas Priest wurden 1969 in Birmingham gegründet, und von der Originalbesetzung der damals noch Blues-orientiereten Rock-Band ist schon lange niemand mehr an Bord. Heute sind Judas Priest der Inbegriff einer britischen Heavy-Metal-Band, die seit den 1970er-Jahren als eine der einflussreichsten Formationen ihres Genres gilt.


Dass Keith Richards in der berühmtesten Rock-Band der Welt spielt, ist ja wohl so klar wie der alltägliche Sonnenaufgang und auch die Biographie von Richards ist weitläufig bekannt. Deshalb geht es hier hauptsächlich um seine Gitarren, Verstärker und Spielweise!


Kirk Hammett ist ein echter Überzeugungstäter. Ein Gitarren-Freak, der ewig über Equipment reden könnte, schnell und viel spricht, noch mehr lacht, sein Gegenüber mit „Bro“ anredet und mit glänzenden Augen von seinen ESP-Signature-Modellen, seiner ständig wachsenden Kollektion an raren Vintage-Teilen, seinen musikalischen Einflüssen und Helden berichtet.


Lemmy Kilmister ist das, was man eine verlässliche Größe nennt: Seit über 30 Jahren machte Lemmy Kilmister genau das, was er am besten konnte – kompromisslosen, dreckigen und vor allem lauten Rock ‘n‘ Roll. Und den lebte der baumlange Wahl–Kalifornier mit der Reibeisenstimme wie kein anderer. Er absorbierte die Klassiker der 50er und 60er, mixt sie mit der Attitüde des Punk und kreiert einen Sound, der inzwischen Dutzende von Alben füllt – und immer noch frisch klingt. Ein echtes Phänomen.


Les Paul, der 2015 einhundert Jahre alt geworden wäre, war ein ausgezeichneter Gitarrist, begeisterter Bastler, gewiefter Geschäftsmann und ein origineller Geschichtenerzähler. Jedes Mal, wenn man eine Gibson Les Paul oder eine der zahllosen Kopien in die Hand nimmt, kommt man mit einem Mann in Berührung, der, wo immer es ging, die Grenzen des Machbaren auslotete, und dessen Ziel es war, die Art und Weise zu verändern, in der Musik gespielt und aufgenommen wurde.




Malcolm Youngs Rhythmus-Sound tendiert in Richtung einer satten und kurz vor der Kompression stehenden Endstufen-Übersteuerung. Der Riff-Schmied ist bekannt für seine modifizierte 1963er Gretsch Jet Firebird, die er über Röhren-Amps von Marshall spielt.


Mark Knopfler sieht sich selbst ja als besseren Songwriter denn als Gitarrist. So jedenfalls stellt Mark Knopfler es gern in Interviews dar. Ein unbändiges Verlangen zu schreiben habe er, die Gitarre benutze er nur zum Songwriting…

Nur für das Songwriting habe er damals alles aufgegeben, die Gitarre sei nur sein Werkzeug, sagt er. Nun ja, gut möglich, dass er mit dieser Einschätzung ziemlich alleine dasteht … Denn es ist doch der Gitarrist Mark Knopfler, der seit jeher fasziniert und geprägt hat. Und genau um diesen soll es hier gehen, um den „Sultan Of Swing“, um den, der seit nunmehr gut 30 Jahren seinen spektakulären Gitarrenstil nicht verändert hat. Doch wozu auch? Mark Knopfler ist nun mal einzigartig, und seine Phrasierung transportiert mehr Intensität als bei den meisten seiner Kollegen.


Seit 50 Jahren begleitet Marshall nun die Geschichte der Rock-Musik und hat dabei das ein oder andere Kapitel mehr als nur mitgeschrieben. Denn eins ist klar: Ohne die Verstärkung aus dem Hause Jim Marshall wäre so manche Band nicht erfolgreich und so mancher Song nicht unsterblich geworden.

Natürlich lässt sich vortrefflich darüber streiten, ob ein Verstärker die Kreativität eines Musikers insoweit beeinflussen kann, dass andere Dinge aus ihm herauskommen, als es mit einem anderen Amp der Fall gewesen wäre. Tatsache aber ist – und das kann jeder Musiker bestätigen – dass ein guter Sound inspiriert!

Vor diesem Hintergrund ist es sicherlich nicht übertrieben zu behaupten, dass die Geschichte der Rock-Musik ohne die Innovationen von Marshall völlig anders verlaufen wäre. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es tatsächlich die Marshall-Verstärker waren, die unzählige Musiker in den letzten 50 Jahren zu derartigen Höchstleistungen angetrieben haben oder ob Jim Marshall mit seinen Entwicklungen einfach nur den Zahn der Zeit getroffen und mit seinen Amps etwas aus den Musikern herausgekitzelt hat, das sowieso schon da war.

Die Sichtweise ändert im Ergebnis nichts an den Tatsachen. Ob im Blues-Rock der 60er-Jahre mit Jimi Hendrix oder Eric Clapton, ob die Hardrocker der 70er, wie Deep Purple und Van Halen, die Schwermetaller von Motörhead und Iron Maiden in den 80ern oder aktuelle Bands wie die Red Hot Chili Peppers und System Of A Down – alle zogen ihre Inspiration auch aus dem Sound von Marshall-Verstärkern. Und so liest sich der folgende Streifzug durch die (Riff-)Geschichte der Marshall-Benutzer wie das Who-Is-Who der Musik.

Die wichtigsten, bekanntesten und einprägsamsten Riffs sollen hier, chronologisch und nach Jahrzehnten geordnet, vorgestellt werden. Die Auswahl dieser Riffs erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist lediglich eine subjektive Sammlung von weithin bekannten Songs, die auf Marshall-Verstärkern gespielt und/oder komponiert wurden und damit in untrennbarem Verhältnis zur Geschichte der Firma und zur Geschichte des Rock stehen.

Marshall in den Sixties

Anfang der 60er-Jahre erlebte die Musikwelt eine markante Wende. Kamen bis dahin alle gitarrenrelevanten Musikstile wie Jazz, Blues oder Rock & Roll aus den USA, verlagerte sich die Entwicklung nun nach England, wo plötzlich Blues-, Rock- und Beat-Bands wie die Beatles, die Rolling Stones, The Who, Led Zeppelin oder Cream aus dem Boden schossen. Man kann diesen Trend als logische Konsequenz der damals immer mehr global agierenden Plattenindustrie sehen, die es nun auch den Briten ermöglichte, ihre amerikanischen Vorbilder zunächst kennenzulernen und anschließend zu adaptieren und weiterzuentwickeln. Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch auch der Einfluss des noch jungen Jim Marshall, der als Fender-Kopist begann, anschließend jedoch den Klang der elektrischen Gitarre in eine neue Richtung lenkte und in Sachen Zerrsounds Maßstäbe setzte, die im Prinzip bis heute ihre Gültigkeit behalten haben. Und das noch dazu damals für einen erschwinglicheren Preis als die Importe aus Übersee.

Wie jede technische Entwicklung brauchten auch die Röhren-Amps aus dem Hause Marshall ein Weilchen, bis sie in Gitarristenkreisen Fuß gefasst hatten. Aber schon in den mittleren bis späten 60er-Jahren gehörten so prominente Musiker wie Eric Clapton, Pete Townshend, Jimmy Page oder Jimi Hendrix zu den Verehrern der neuen Marke und fanden darüber ihre persönliche Ausdrucksweise, ihren ureigenen Sound. Die frühen Marshall-Verstärker der JTM- und JMP-Serien wurden damals nicht selten auch von Bassisten benutzt. Einer der ersten: John Entwistle von The Who.

Marshall in den Seventies

War man im Jahrzehnt zuvor noch in der Findungsphase, was sich musikalisch mit den dazugewonnenen Overdrive- und Distortion-Sounds umsetzen ließ, so ist der markante Klang der Marshall-Amps aus der Musik der 70er-Jahre nicht mehr wegzudenken. Schließlich markiert dieses Jahrzehnt die Blütezeiten von Stilen wie Hard Rock, Heavy Metal und später: Punk, die allesamt ohne die Verzerrung und vor allem den infernalischen Druck der Marshall-Verstärker in dieser Form nicht möglich gewesen wären.

Was dann übrigens auch die Amerikaner gemerkt haben, man denke an ZZ Top, Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, Kiss und unzählige andere. Hand in Hand mit der von Marshall geprägten Entwicklung geht mit Sicherheit auch die Etablierung des Powerchords als einfache aber wirksame Basis unzähliger, legendärer Gitarren-Riffs, allen voran natürlich Deep Purples ,Smoke On The Water‘, frei nach dem Motto: Was schert uns die Terz!

In dieses Jahrzehnt fällt auch die Erfindung des Master-Volume-Reglers, der im Falle von Marshall mit den Master-LeadModellen der JMP-Serie zum Standard wurde und uns heute ermöglicht, verzerrte Sounds auch in erträglicheren Lautstärken benutzen zu können.

Marshall in den Eighties

Ob Jim Marshall 1962, als er anfing Gitarrenverstärker zu bauen, schon ahnte, dass 20 Jahre später, zumindest was die großen Rock-Bühnen dieser Welt betrifft, seine Amps nicht nur als Verstärker, sondern auch als Einrichtungsgegenstände Verwendung finden sollten? In den 80er-Jahren wurden vor allem die 4×12″-Cabinets aus dem Hause Marshall zum beliebtesten Bühnenmobiliar unzähliger Gitarristen und Marshall damit zum gefragten Innenausstatter von Rock-‘n’-RollBands. Im Steckkastensystem wurden ganze Bühnenrückwände mit den schwarzen Holzkästen ausgekleidet. Doch Vorsicht, was nach viel aussieht, muss nicht unbedingt auch viel bringen. Also verließen immer mehr sogenannte Dummies, sprich reine Boxen ohne Speaker, die Marshall-Fließbänder, um den Gitarrenhelden bei ihrer Lautstärke-suggerierenden, mitunter protzigen Selbstdarstellung unter die Arme zu greifen.

Marshall in den Nineties …

Mit dem Abebben der Vorliebe für Virtuosität und lange Haare in der Gitarrenmusik gerieten auch einige der namhaften Marshall-User ein wenig in Vergessenheit und immer weniger neue sogenannte Gitarren-Heroes rückten nach. Nicht dass niemand mehr Marshall-Verstärker spielen wollte, doch die Musik, für die die Firma mit ihren Amps lange Jahre stand, war nicht mehr gefragt, hardrockende Riffs und schnelle Gitarrensoli waren einfach aus der Mode geraten.

Hinzu kam der Erfolg einiger anderer Firmen, die es schafften, sich neben Marshall als Ausrüster für Bands und Musiker der härteren Gangart zu etablieren. Dennoch entstanden auch Ende letzten und Anfang diesen Jahrtausends Gitarren-Riffs, die die Rock-Musik prägten und die ohne Marshall-Amps vermutlich nie das Licht der Musikwelt erblickt hätten. Oder anders klingen würden.


Matthew Bellamy ist Sänger, Gitarrist und Mastermind der britischen Rockband Muse. Wir haben uns ausführlich mit dem speziellen Sound von Matthew Bellamy auseinandergesetzt.


Metallica spielen seit weit über 20 Jahren fast ausschließlich ausverkaufte Tourneen und eilen von einem Erfolg zum nächsten. Daran hat auch das betont schroffe ,St. Anger‘, nichts geändert. Auch wenn das Album in Amerika in Ermangelung radiotauglicher Stücke nur verhältnismäßig bescheidene Verkaufszahlen erreicht hat, eroberten Metallica mit diesem Opus in Europa ihre Glaubwürdigkeit zurück.



Die Musikmesse Frankfurt 2017 findet vom 05. bis 08. April 2017 statt. Eine wesentliche Neuerung zu der Musikmesse 2016 ist das neue Brandworld Konzept der Messe-Verantwortlichen. Im Rahmen dessen finden Auftritte bekannter Künstler in akustisch abgetrennten Bereichen statt – hinzu kommen Vorträge und Instrumenten-Präsentationen. Ibanez hat aufgrund des neuen Konzepts für die Musikmesse Frankfurt 2017 zugesagt!

Hier findest du alle News rund um die Themen Gitarre & Bass. Du interessierst dich auch für Keyboard- und Synthie-Neuheiten, Drums oder für Recording-Highlights? Dann schau bei unseren Kollegen vorbei:

>> Musikmesse 2017 Drums & Percussion News bei STICKS

>> Musikmesse 2017 Recording News bei Sound & Recording

>> Musikmesse 2017 Keyboard News bei KEYBOARDS

 


Die NAMM Show 2018 wird vom 25. bis 28. Januar stattfinden. Dann werden im Anaheim Convention Center vier Tage Hersteller, Vertriebe, Musiker und Gear-Freaks aus aller Welt unterwegs sein, um Neues zu präsentieren bzw. zu entdecken. Auch die Gitarre & Bass Redaktion ist vor Ort – und hier erfährst du alles Wichtige über die NAMM-News und -Highlights!


Was gibt es Neues auf dem Instrumenten-Markt für Gitarristen und Bassisten? Wer ist wo auf Tour und wann bringt dein Lieblingskünstler sein nächstes Album raus? Auch neben unserem gedruckten Musiker-Fachmagazin Gitarre & Bass findest du auf hier stets die aktuellsten Neuigkeiten und die spannendsten Kuriositäten rund um die Themen Gitarre & Bass.


Overdrive ist ein Effekt, der das Übersteuerungsverhalten eines Röhrenverstärkers simuliert. Er klingt in der Regel wärmer und “bluesiger” als ein Distortion- oder Fuzz-Effekt.




Pedalshow Logo

Der große Tag rückt näher: Am 08.-10. September 2017 kommt endlich Ausgabe 02 der PEDAL SHOW von Gitarre & Bass in Kooperation mit dem GUITAR SUMMIT! Alle Infos zum Guitar Summit gibt’s unter www.guitarsummit.de!

 

Pedal Show Banner

 


Ein Pedalboard ist eine Kombination mehrerer Bodeneffektgeräte bzw. Fernbedienungs- und Steuerungsmöglichkeiten per Fußbedienung.


Peter Fischer ist der erfolgreichste Autor moderner E-Gitarrenlehrbücher in Europa. Seine bekanntesten Titel “Masters Of Rock Guitar”, “Rock Guitar Secrets”, “Rock Guitar Basics” oder “Survival Guitar” gibt es neben der deutschen Version auch in englisch, italienisch, chinesisch und japanisch.

 


Die Geschichte der E-Gitarre ist geprägt vom Wunsch nach immer größtere Lautstärke. Der Pickup spielte und spielt auch noch heute daher eine zentrale Rolle!


Ein Preamp ist ein Vorverstärker, bze. eine Vorstufe. Meist bezieht sich dieser Begriff auf die Vorverstärkerschaltung inklusive der Klangregelung und diverser Zusatzfeatures wie z. B. Frequenzweiche und Anschlussmöglichkeiten.


Q&A – Questions & Answers – Fragen & Antworten! Hast du Probleme mit deinem Equipment? Dann schicke einfach deine Frage an redaktion@gitarrebass.de

Wir helfen weiter, täglich hier auf unserer Website, aber auch im direkten Mail-Kontakt!


Reverb ist der englische Begriff für Hall. Im Prinzip ist ein Reverb aber nichts anderes als unendlich viele Echos, die sich zu einem räumlichen Eindruck zusammenfügen. Der Hall-Effekt gehört zu den ältesten Gitarreneffekten überhaupt und war als Federhall in vielen Verstärkern, z. B. auch der Firma Fender, üblich. Ein Fender-Röhrenhall gilt heute immer noch als das Maß, an dem sich ein intensiver und warmer Halleffekt messen lassen muss. Die Regelmöglichkeiten des Federhalls beschränkten sich aber nur auf einen Intensitätsregler. Raumgröße oder Nachhalldauer des Effektes waren konstruktionsbedingt nicht regelbar.


Ex-Bon-Jovi-Gitarrist Richie Sambora macht derzeit gemeinsame Sache mit Shredding-Queen Orianthi. Blicken wir jedoch einmal auf die Anfänge des US-Gitarristen zurück…


Richi Blackmore

Mit “Smoke on the Water” schrieb Ritchie Blackmore das vielleicht berühmteste Gitarren-Riff der Rock-Geschichte. Und auch sonst mangelte es in der Karriere des ehemaligen Deep-Purple- und Rainbow-Gitarristen nicht an Höhepunkten – obwohl sein Charakter mindestens so schwer sein soll wie seine Riffs…

 


Trujillo ist er der jüngste in Metallicas Reihen, denen er seit über 12 Jahren angehört. Und auch wenn die erfolgreichste Metal-Band aller Zeiten einen Großteil seiner Zeit in Anspruch nimmt, war und ist Trujillo (ausgesprochen: Truchijo) keineswegs nur Mitglied dieses Schwermetaller-Kollektivs. Vor allem in seiner Zeit vor Metallica war er in zahlreichen Projekten aktiv, in denen er sich einen Namen als harter, aber funkiger Bassist machte. Zum einen wäre da seine erste professionelle Crossover-Band Suicidal Tendencies und das Ableger-Projekt Infectious Grooves, mit denen Robert Trujillo es Anfang der 90er-Jahre sehr ordentlich krachen ließ.

Im direkten Anschluss begann Robert Trujillos Zusammenarbeit mit Ex-Black-Sabbath-Sänger Ozzy Osbourne, in dessen Band er einige Jahre spielte und 2002 zusammen mit Drummer Mike Bordin für die Neuaufnahmen der Rhythm-Section-Spuren der legendären Alben ,Blizzard Of Ozz‘ und ,Diary Of A Madman‘ verantwortlich war.

Robert Trujillo

Nebenher stellte Robert Trujillo sich als Studio-Bassist u.a. für die Solo-Alben von Jerry Cantrell (Alice In Chains) und Glenn Tipton (Judas Priest) zur Verfügung und gründete mit Bassist Armand Sabal-Lecco (Paul Simon) und Brooks Wackerman (Frank Zappa) das Funk-Metal-Kollektiv Mass Mental. 2003 ersetzte er dann den zwei Jahre zuvor ausgestiegenen Jason Newsted als Bassist von Metallica.  Der Rest der Geschichte dürfte bekannt sein.  Zum Interview trafen wir Trujillo beim Warwick Open Day 2014, wo er sozusagen als Stargast geladen war (immerhin hat er von der Firma seit 2010 seinen Signature Bass).

Robert Trujillo & Metallica

Das Drama spielte sich in Schweden ab. Aber es war nicht nur für die Band Metallica und ihre Fans eine Tragödie, die gesamte Metal-Szene war im Mark getroffen. Was war passiert?

1986 absolvierten Metallica ihre erste weltweite Headliner-Tour. James Hetfield, Sänger und Gitarrist, konnte nach verheiltem Armbruch endlich wieder mitspielen. Es sollte aber das letzte Mal sein, dass er eines der legendären Soli von Metallica-Bassist Cliff Burton miterleben durfte.

Am Morgen des 27. September verunglückte der Tourbus; an den Folgen des Unfalls starb der Bassist, der, wie Drummer Lars Ulrich es formulierte, nicht ein Kollege, sondern ein Familienmitglied war.

Komplettiert wurde das Quartett übrigens von Lead-Gitarrist Kirk Hammett, der in jungen Jahren ein fleißiger Schüler von Gitarren-Gott Joe Satriani war. Allen Auflösungsgerüchten zum Trotz machte Metallica weiter und präsentierte mit Jason Newsted einen neuen Bassisten.

Doch dieser hat einen schweren Stand und schafft es eigentlich nie, ein Mitglied der Familie zu werden. Die Lücke, die durch den Verlust von Cliff Burton, entstanden ist, konnte er nie wirklich schließen, weder von seiner Persönlichkeit noch von seinen musikalischen Fähigkeiten her. Cliff Burton war einfach Kult. Newsted beendet die Zusammenarbeit mit Metallica im Januar 2001.

Der begehrte Posten ist zwei lange Jahre vakant. Die Spekulationen um einen neuen Bassisten überschlagen sich aber nicht gerade. Metallica hat auch keinen Druck. Die kreative Energie der Band köchelt auf Sparflamme und jeder geht seiner eigenen Wege.

Doch seit dem 24. Februar 2003 ist die Familie wieder komplett. Mit ihrem Album ,St. Anger‘ präsentierten sie auch einen neuen Bassisten: Robert Trujillo. 17 Jahre nach dem traumatischen Einschnitt und dem Verlust von Cliff Burton hat sich der Kreis geschlossen.

Lars Ulrich erklärte auf der offiziellen Metallica-Website, dass sie schon seit der gemeinsamen Tour 1994, als Metallica zusammen mit Suicidal Tendencies unterwegs war, große Fans von Trujillo waren. Sie waren beeindruckt von seiner Wildheit und Energie und hatten großen Respekt vor seinem musikalischen Können.

Ende 2002 luden sie Trujillo zu einer Session nach San Francisco ein und waren begeistert.

Hammett: „Wir fühlten eine unglaubliche Magie zwischen uns.“

Hetfield: „Er bringt eine fantastische, neue Kraft in die Band und uns nach vorne.“

Robert Trujillo hat nicht nur einen Job bekommen, er ist auch ein vollwertiges Band-Mitglied geworden. Genau das, wonach sich Metallica 17 Jahre lang sehnte: Ein neues Familienmitglied. Doch wer ist dieser Robert Trujillo?

In der Szene ist Trujillo bekannt als Bassist der Suicidial Tendencies, von Infectious Grooves und Ozzy Osbourne – kurioserweise hat Ozzy nur drei Wochen nach Roberts Einstand bei Metallica Jason Newsted als seinen neuen Bassisten vorgestellt.

Robert Trujillo Biographie

Robert Trujillo wurde am 23. November 1964 in Santa Monica, California, geboren. Schon früh war seine Liebe zur Musik offensichtlich. Der kleine Robert kletterte ständig auf den Wohnzimmertisch und legte Platten auf. Die LP-Sammlung seiner Eltern reichte damals von Yes bis Kajagoogoo. Sein Vater, der Flamenco-Gitarre spielte, stand eigentlich auf Rock, während Roberts Mutter dem Motown-Sound verfallen war.

Robert interessierte sich mehr und mehr für die Gitarre seines Vaters. Doch von Anfang an spielte er nur mit zwei Fingern der Anschlaghand! Sein Cousin machte ihn dann mit der Musik von James Brown vertraut und er war begeistert von dem Groove. Seitdem wollte Robert Schlagzeug spielen.

Die Familie konnte sich aber kein Drum-Set leisten, und auch den Wunsch nach einem Klavier konnten die Eltern nicht erfüllen. Ein Freund seines Vaters schenkte Robert schließlich einen defekten akustischen Harmony-Bass. Auf diesem versuchte er sich ein ganzes Jahr lang.

Sein Idol war damals Nick Beggs von Kajagoogoo, der zwar einfach aber sehr funky und melodiös spielte. Trujillo reparierte den Bass zusammen mit seinem Vater und verkaufte ihn später im örtlichen Musikgeschäft. So ging es weiter mit seinen ersten drei Bässen. Er hat sie kaputt geschenkt bekommen, dann instandgesetzt und wieder verkauft. So verbesserte er stetig sein Equipment. Außerdem verschaffte er sich durch die Reparatur der Bässe technisches Wissen und einen besonders intensiven Bezug zu diesem Instrument.

Mit 18 war es dann endlich soweit. Robert bekam seinen ersten neuen Bass. Es war ein Kramer mit Aluminium-Hals und Ebonol-Griffbrett – um 1980 angesagte Instrumente – und er entdeckte nun das Slappen für sich. Inspiriert durch Larry Graham, Bootsy Collins, Marcus Miller und Mark King versuchte er sich mit dem Daumen. Es frustrierte ihn aber ungemein, dass es ihm nicht möglich war, die Riffs wie im Original klingen zu lassen.

Heute sagt er, dass dieses Manko der erste Schritt war, seinen eigenen Stil zu entwickeln. Er bekam dann einen Job im Comeback Inn, dem Jazz-Club in Venice. Dort war es ihm möglich, Bassisten wie Jimmy Johnson und John Patitucci kennenzulernen. Robert sagt, dass Patitucci damals kein wirklich guter E-Bassist war, da er ja eigentlich vom Kontrabass kam.

Im Comeback Inn lernte er dann auch Mike Muir und die Band-Mitglieder von Suicidal Tendencies kennen. Ab 1985 besuchte Trujillo dann die Dick Grove School of Music, die sehr Jazzorientiert war. Dort erfuhr er von einer Audition bei St. Regis, einer aufstrebenden Band der lokalen Szene. Er spielte vor und bekam den Job.

Ein paar Wochen später allerdings sollte er mit St. Regis einen Gospel-Gig spielen. Das hatte Robert vorher noch nie gemacht. Es kam wie es kommen musste: Er versagte auf ganzer Strecke. Ein paar Tage später rief ihn der Sänger der Band an und meinte, dass sie jetzt doch lieber wieder mit ihrem alten Bassisten spielen wollten. Das traf Trujillo sehr hart und er beschloss, erst mal nie wieder in einer Band zu spielen und sich ausschließlich um sein Bass-Spiel und seine eigenen Kompositionen zu kümmern.

Es begann eine Zeit des Lernens. Doch 1989 bekam er einen Anruf von Rocky George, dem Suicidal-Tendencies-Gitarristen. Sie sollten eine Europa-Tournee als Support von Anthrax spielen und brauchten einen Bassisten. Robert sagte zu, ohne jemals vorher Metal gespielt zu haben.

Anfangs spielte er viel mit dem Plektrum und war froh, den Ansprüchen der Band zu genügen. Doch nach und nach brachte er seinen stark vom Funk beeinflussten Stil mit ein. Durch die Neuformierung der Band begann 1990 für Suicidal Tendencies eine erfolgreiche Dekade, und schon das im gleichen Jahr veröffentlichte Album ,Lights, Camera, Revolution‘ (Epic) wurde ein großer Erfolg.

Trujillo und der Sänger der Band, Mike Muir, gründeten im selben Jahr Infectious Grooves, das sie anfangs noch als Spaß-Projekt bezeichneten. Es war entstanden, als Robert dem Sänger ein R&B-Tape vorspielte, das er zu Hause selbst aufgenommen hatte. Muir war begeistert.

1991 erschien das Debüt ,Plague That Makes Your Booty Move‘ (Epic). Zu den Aufnahmen luden sie sich Gastmusiker ein, u. a. auch Ozzy Osbourne. Seit 1996 zählte Robert dann auch zur Band von Ozzy, mit dem er u.a. das Album ,Down To Earth‘ (Epic, 2001) einspielte.

Bei Aufnahmen im Studio und auch auf der Bühne vertraut Robert seinem Techniker Scott Uchida, der all seine Bässe mit EMG-Pickups und einem speziell für Robert entwickelten Preamp ausgestattet hat.

Trujillo besitzt mehrere Tobias-Bässe (sie wurden gebaut, bevor Michael Tobias seine Firma verkaufte. Heute heißen seine Custom-Instrumente Michael Tobias Design, kurz MTD). Sein Basic-Sechssaiter nennt sich übrigens „Uno Mas“, von dem es auch ein Fretless-Modell gibt.

Außerdem besitzt Trujillo mehrere Fünfsaiter (u. a. einen 5- String Music Man Sting Ray) und benutzt auch schon mal einen Fernandes-Achtsaiter (Viersaiter mit Oktavsaiten). Verstärkt werden seine Instrumente über verschiedene Ampeg- und auch SWR-Bass-Anlagen.

Am häufigsten setzt Robert allerdings ein Ampeg-SVT-III-Top mit einer SVT-8×10″-Box ein. Alle seine Bässe werden mit „Dean Markley Magnum Roundwound“-Saiten (.045 bis .130) ausgestattet.

Autor: Markus Setzer


Rock in 100 Riffs! Wir lassen hier Gitarrist Alex Chadwick für uns sprechen – aka spielen:


Oft kann man gar nicht erkennen, wer von den beiden Rolling Stones – Keith Richards oder Ron Wood – was spielt. Das ist alles so verschachtelt, verwachsen, ineinander fließend und bildet einfach eine Einheit: „That’s the Stones-Sound“, meint Ronnie und Keith feixt: „It’s a secret …“


Ron Wood ist wohl der Band-dienlichste Lead-Gitarrist der Welt, immer zurückhaltend, kein Ton zuviel, die Soli kurz und beinahe unauffällig. Und auch seine Wurzeln liegen im Blues, was man seiner Spielweise deutlich anmerkt. Im Vergleich zu Keith spielt Ronnie deutlich melodiöser, weicher, und genau darin liegt ja seine Funktion bei den Rolling Stones: die Songs mit kurzen Soli, Fills und Melodien zu verzieren. Zusammen mit Keiths Ein-Finger-Akrobatik ergibt das dann wieder dieses geheime Gemisch.


Ein Röhrenverstärker wird mit Schaltungen auf Basis der Elektronen-Röhre realisiert. Das Overdrive simuliert das Übersteuerungsverhalten eines Röhrenverstärkers.


26 Jahre existierten Savatage, bis im Dezember 2007 Frontman Jon Oliva das Ende verkündete. Jetzt scheint es einen Silberstreif am Horizont zu geben, dass eine der großartigsten ProgRock-Formationen der Welt wieder eine Zukunft hat.


Sein Handwerkszeug: abgegriffen, seine Technik: Schnee von gestern, sein Rocker-Image: viel zu oldschool, seine Musik: ebenfalls altbacken. Was man aus heutiger Sicht vielleicht über fast jeden Gitarristen des letzten Jahrhunderts sagen könnte, trifft ganz gewiss auch auf den als Saul Hudson in England geborenen Slash zu. Nur mit dem Unterschied, dass er schon in seinen Anfangstagen mit voller Innbrunst absolut retro war.

Slash


Slide ist ein Spielweise, bei der man mit heruntergedrückter Saite mit der Greifhand über das Griffbrett rutscht und so verschiedene Töne ohne abzusetzen verbunden werden. Der Slide (auch Bottleneck) ist ein Gegenstand aus Glas, Metall oder Kunststoff, mit dem man, anstatt ihn auf die Bundstäbchen niederzudrücken, die Saiten nur berührt, wodurch die Tonhöhe stufenlos variiert werden kann.


Mit welchen Effekten arbeitet Keith Richards auf der Bühne oder welche Amps verwendet Joe Bonamassa im Studio? In unseren Soundalike-Workshops gehen wir den Sounds der großen Gitarren- und Bass-Ikonen nach!


Steve Lukather führte lange Zeit ein Doppelleben. Auf der einen Seite war er der Gitarrist der erfolgreichen Band Toto und zeigt auch heute noch auf seinen Soloplatten, was für ein kreativer Musiker er ist. Auf der anderen Seite war er lange und für unzählige Auftraggeber der optimale Sideman, der Dienstleister, der seine Jobs genauso kreativ und treffsicher erfüllte, wie man es von ihm erwartete.


Wie kaum jemand nach ihm hat Stevie Ray Vaughan dem Blues zu Beginn der 80er Jahre zu neuer Popularität verholfen. Mit seiner virtuosen und intensiven Spielweise läutete der Gitarrist & Sänger das Blues-Revival ein, an dessen Spitze für zahlreiche Fans und Kritiker bis zu seinem tragischen Tode Mr. SRV stand.


Die neuesten Interviews mit Gitarristen, Bassisten, Bühnentalk, Equipment-Berichten und aktuellen Geschichten aus der Welt der Saiteninstrumente – hier findest du unsere Stories, Interviews und Hintergrundberichte. Vom Superstar bis zur Nachwuchsband und immer wieder auch von den Bühnen dieser Welt.


Die Fender Stratocaster ist der zweite Genie-Streich von Leo Fender in Sachen Solidbody-Gitarren, den er 1954 der Musikwelt präsentierte. Die Stratocaster dient noch heute als Vorbild für viele E-Gitarren-Modelle.


In unseren Gitarre-&-Bass Testberichten findest du alles auf dem Prüfstand: Bässe, Akustikgitarren, E-Gitarren, Amps und anderes Zubehör! Und zu den umfangreichen Testberichten in der Print-Ausgabe des Musiker-Fachmagazin Gitarre & Bass findest du hier weitere Infos, Facts & Soundfiles.

 


Der vielleicht größte und auch beständigste Wurf der elektrischen Gitarrengeschichte gelang Leo Fender mit der Erfindung des Modells Telecaster, das Ende 1950 zunächst unter dem Namen Esquire und später dann auch als Broadcaster vorgestellt wurde.


Bei Tonabnehmern unterscheidet man zwischen einspuligen Systemen – Single Coil – und 2-spuligen Systemen, den sogenannten Humbuckern. Es gibt jedoch auch eine Reihe von Sonderformen. Wir haben uns natürlich alle Tonabnehmer genauer angeschaut!


Der Sound von Tony Iommi ist massiv, seine Chords & Riffs sind aus Blei. Halb so schnell, dafür doppelt so schwer – so könnte man die Arbeitsmaxime des Gitarren-Altmeisters aus Birmingham umschreiben. Und die hat im Fall von Tony Iommi Methode. Seit vielen Jahren bei Black Sabbath, und bei seinen Soloprojekten.


Du möchtest Ukulele lernen? In unserem Video-Workshop “Let’s play Ukulele” lernst du online Ukulele spielen. Dabei weiht dich Daniel Schusterbauer in die Welt der Ukulele ein.


Alte Instrumente sind kultig, cool und inspirierend. Das haben inzwischen auch sehr viele Hersteller erkannt, und trimmen ihre Produkte mehr oder weniger gekonnt auf used, relic oder roadworn Optik. Wer auf eine 1959er Les Paul verzichten kann, kommt mit etwas Überblick aber auch mit wenig Geld zu einem eigenwilligen, echten Vintage-Instrument mit Vergangenheit, das älter ist als sein Besitzer. Jeden Monat berichten wir über legendäre Gitarre & Bässe, aber auch über Amps, Effekte und echte Geheimtipps.


1974 wurde in Pasadena, California, mit Van Halen eine Band gegründet, die vier Jahre später die Welt verändern sollte. Zumindest die Gitarrenwelt, denn die hatte nach den späten 60er Jahren mit John McLaughlin und Jimi Hendrix keine großartigen Impulse mehr bekommen.


Ein Wah ist ein spezieller Sweep-Filter für den Einsatz mit Gitarre oder Bass. Die Einsatzfrequenz eines Wah-Wah wird mit einem Fußpedal geregelt.



G&B Warwick Bass Camp

English Version80 Bassisten aus aller Welt haben bei dem Warwick Bass Camp die Möglichkeit, von morgens bis abends zu lernen, zu spielen und neue Kontakte zu knüpfen. Und, das darf man ohne Übertreibung so sagen: von und mit den besten Tieftonarbeitern der Welt! Beim Warwick Bass camp 2016 sind unter anderem Alphonso Johnson, Stu Hamm und Dennis Chamber. Hier erfährst du alles über die Termine, Anmeldeformalitäten & Workshops!

Den historisch und musikalisch Interessierten wird dieser Ort ein Begriff sein: MARKNEUKIRCHEN im sächsischen Vogtland, traumhaft gelegen im idyllischen Mittelgebirge. Bis 1677 reicht hier die Tradition des Musikinstrumentenbaus zurück, und eine Erfolgsgeschichte jüngerer Zeit kann der dort ansässige deutsche Hersteller Warwick aufweisen.

Allerdings nicht mit der traditionellen Herstellung von Geigen: „Basses, Amps & Rock ’n’ Roll“ lautet das Motto der Manufaktur. Es wird ein wirklich breites Spektrum populärer Musik abgedeckt. In kleinen Gruppen werden Themenkreise von Spieltechniken bis zur sinnvollen Gestaltung einer Basslinie abgehandelt, aber auch Tipps & Tricks zum Thema Music-Business, also zum Überleben in der musikalischen Wildbahn, werden ein Thema sein.

Warwick Bass Camp von Innen
Wem nach soviel Input der Kopf raucht, kann auf Wunsch an einer geführten Factory-Tour teilnehmen, das Framus-Museum besuchen oder das Musikinstrumenten-Museum von Markneukirchen ansteuern.

Eine weitere Möglichkeit zum individuellen Erfahrungsaustausch bieten natürlich auch die gemeinsamen Abendstunden in einem komfortablen Wellness-Hotel. Das Bass Camp findet vom 28.08. bis inkl. 04.09.2016 statt, die Teilnahmegebühr beträgt für Frühbucher (bis 31.12.2015) € 1.099 inkl. sieben Übernachtungen (www.ifa-ferienpark.de) und gemeinsame Abendessen.

  • Anreise: 28.08.2016
  • Abreise: 04.09.2016

Weitere Infos: www.ifa-ferienpark.de.

Die Workshop-Teilnehmer bringen ihre eigenen Instrumente mit, die Amps werden gestellt. Der genaue THEMENPLAN wird noch bekannt gegeben. Aufgrund der internationalen Besetzung ist die Veranstaltungssprache Englisch. Der genaue THEMENPLAN wird noch bekannt gegeben. Aufgrund der internationalen Besetzung ist die Veranstaltungssprache Englisch.

Billy Sheehan beim Basscamp

Die Dozenten 2016 werden sein:

 

Billy Sheehan

Billy SheehanBilly Sheehan ist eine Ikone der Bassszene. Seit den 80er Jahren sorgt er mit Technik, Geschwindigkeit und Sound für Aufsehen. Doch wer ihn als “Musiker für Musiker” betrachtet, verkennt seine Qualitäten als Bandleader und Songwriter. In den 90er Jahren war er mit Mr. Big erfolgreich, es folgten musikalische “Zwischenspiele” wie Niacin mit Dennis Chambers an den Drums. In den letzten Jahren macht er sich wiederum mit eigener Band und eigenen Songs daran, die ganz großen Bühnen zurück zu erobern. Die Band Winery Dogs ist ein Trio, dessen Besetzung jedem Musikfan das Herz schneller schlagen lässt. Alleine das Zusammenspiel Billys’ mit Ex-Dream Theater Drummer Mike Portnoy sorgt für grinsende Gesichter im Publikum. Wieder einmal gelingt es dem Bassisten aus Bufallo / New York, gute Songs mit Virtuosität und roher Power zu verbinden.

Doch auch als Dozent hat Billy Sheehan bereits einiges hinter sich gebracht. Einige Lehrvideos und unzählige Clinics gehen auf sein Konto. Immer wieder zur Sprache kommt natürlich seine Rechte-Hand-Technik. Er hat eine Art des Dreifingeranschlages kultiviert und erreicht damit enorme Geschwindigkeit in seinem Spiel. Dazu kommen seine Tapping- und Flageoletttechnik. Wir sind gespannt, welches Thema sich Blly für das BassCamp 2016 rauspickt.

Website: http://www.billysheehan.com/

Facebook: https://www.facebook.com/pages/Billy-Sheehan/36797576876

Twitter: https://twitter.com/billyonbass


 

Günther Gebauer

Günther GebauerGeboren 1951 in Wallerstein (Bayern).Mit acht Jahren klassischer Klavierunterricht, mit 13 Gitarre, mit 15 Bass. Günther Gebauer ist Musiker, Arrangeur, Komponist und Musikproduzent. Sein Weg als Musiker begann Anfang der 1970er Jahre in der Münchener Live-Szene, wo er in verschiedenen Rock-, Fusion- und Jazzformationen spielte.

Erste Aufträge als freier Studiomusiker kamen Mitte der 70er Jahre. Ab 1980 wurden die Engagements in vielen deutschen und internationalen Studios zum Schwerpunkt seines Schaffens. Meist als Bassist arbeitete unter anderem für “Boney M.”, Umberto Tozzi, Udo Jürgens, “Snowball”, Juliane Werding, Laura Branigan, Al Bano & Romina Power, Udo Lindenberg, Maggie Reilly, Vicky Leandros, Donna Summer und Peter Maffay, für Musikproduzenten wie Christian Bruhn, Klaus Doldinger, Frank Farian, Harold Faltermeyer, Giorgio Moroder, Ralph Siegel, Harald Steinhauer und Jack White u. a.

Mitwirkung auf mehr als 700 LPs/CDs und Singles. Bei zahlreichen Kino- und TV-Musiken wie z.B. “Tatort”, “Captain Future”, “Derrick”, “Der Alte”, “Die Schwarzwaldklinik”, “Traumschiff”, “Nightwatch”, “Das Boot”, “Pfarrer Braun”. Günther Gebauer komponierte u. a. für die Solo-CDs von Maggie Reilly und Precious Wilson, arrangierte und coproduzierte die Comeback-CD von “The Smoke”, der legendären englischen Rockband (“My Friend Jack”) und vertonte Erich von Dänikens CD-Rom “Kontakt mit dem Universum”.

1998 wurde Günther Gebauer für die CD “Kayowe Farblichtmusik” vom Deutschen Bundestag mit dem Förderpreis “Demokratie leben” ausgezeichnet. Aktuell produziert er die Geigerin “Anna-Katharina” und andere Künstler. Günther Gebauer ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt nahe München.

Facebook: https://www.facebook.com/canta.bello?fref=ts


 

Marius Goldhammer

imageMARIUS GOLDHAMMER ist bereits seit 1988 professionell als Bassist tätig. Er arbeitet in zahlreichen internationalen Bands von Funk, Soul, Rock, Jazz, Pop, Folk über Theater, Film, Fernsehen, Musical bis hin zu Studio- und Dancefloor-Produktionen.

1967 in Köln geboren, entdeckte er bereits mit 12 Jahren seine Liebe zum Bass.  Tourneen führten ihn u.a. quer durch EUROPA, SIBIRIEN, JAPAN, V.A.E., INDIEN, VATIKANSTAAT, SKANDINAVIEN, AUSTRALIEN, NEUSEELAND & AFRIKA. Bis 2013 spielte er auf ca. 220 CD-Produktionen / Werbejingles /Soundtracks.

Marius ist Dozent für E-Bass an der Musikhochschule Köln und an der Musikhochschule in Osnabrück. Er gibt zudem Masterclasses an den Hochschulen von Maastricht, Enschede und Arnheim /NL. Außerdem arbeitet er als musikalischer Leiter und komponiert/produziert für eigene Projekte im Drum’n Bass/Pop/Electrojazz-Bereich. Im März 2003 eröffnete er mit seiner Band “SpaceTribez” den “1st European Bassday” in Venlo/ NL.

Zur Zeit tourt Marius u.a. mit: Goldhammer, Superstuff, Diamond Sound System, Faiz Mangat, Nico Gomez, Rüdiger Baldauf OWN STYLE, Pe Werner und vielen anderen. Marius’ erstes Soloalbum “goldhammer” ist im Juni 2009 erschienen. Das aktuelle Album “XYZ” ist im Januar 2014 erschienen.

Website: http://www.mariusgoldhammer.net/

Facebook: https://www.facebook.com/marius.goldhammer?fref=ts


 

Tetsuo Sakurai

TetsuoTetuso wurde in Tokio geboren und began Bass zu spielen als er 13 Jahre alt war. Er war Mitglied der Gruppe “Casiopeia” von 1976 – 1989 und der Bnd “Jimsaku” mit Akira Jimbo von 1990 – 1998. Er veröffentlichte 45 Alben und 4 Lehrvideos. Inzwischen komponiert er seine eigene Musik und spielt sie mit Künstlern aus aller Welt.

Er nahm Soloalben mit den Bandmitgliedern von “Casiopeia” auf, andere mit Greg How und Dennis Chambers. Auf der Tour zur “Gentle Hearts” CD wurde eine Live CD und DVD aufgenommen und 2005 veröffentlicht. Seine aktuellen Programme “Solo performance live” und “Jaco Pastorius Tribute Live” spielt er hauptsächlich in Japan. Sein letztes Album “ Talking Bass” hat er 2012 mit Marcus Miller aufgenommen.

Website: http://www.tetsuosakurai.com/

Facebook: https://www.facebook.com/TetsuoSakuraiOfficial

Twitter: https://twitter.com/tetsuo_sakurai


 

Joe Hubbard

Joe Head ShotJoe Hubbard’s professioneller Hintergrund wird durch drei Dekaden Erfahrung als interantional anerkannter Bassist, Lehrer/Clinician und aktueller Jazz Fusion Aufnahme Künstler zieht. Joe studierte Jazz Komposition und Bass Performance am The Berklee College of Music. Nachdem er Berklee verlassen hatte, studierte er zehn Jahre lang privat Jazz Improvisation beim Jazz Guru Charlie Banacos.

Abgesehen davon, dass er mit einigen der Top Jazzmusiker dieses Planeten zusammen gespielt hat, etwa Flip Nunez, Richie Cole, Jim Mullen, Dick Morrissey, Dave O’Higgins, Frank Gambale, Patches Stewart, Mose Allison, George Benson, Ian Carr’s Nucleus, Dave Garabaldi (Tower of Power) Walt Fowler und Dave Weckl, ist er auch ein bekannter Studiomusiker und hat drei international bekannte Jazz Fusion CDs geschrieben, arrangiert und co-produziert. Joe wird unter Musik Buisness Insidern als bester Bassgitarrenlehrer in Großbritannien gehandelt und hat einige der prestigeträchtigsten Bassisten im Musikgeschäft unterrichtet, darunter Pino Palladino, Paul Turner (Jamiroquai), Mike Mondsir (Billy Cobham) und Dave Swift (Jools Holland). Außerdem ist er Autor eines der mit über 300.000 verkaufte Einheiten weltweit am besten verkauften Bassgitarrenbücher aller Zeiten – Basslines!

Joe wohnt aktuell in der Gegend um London und betreibt eine beliebte Basslehrwebsite:www.joehubbardbassvideos.com   Als erfahrener Veteran mit tausenden von Gigs ist es Joes Mission, Musik weiter zu verbreiten – als Bassist, Lehrer/Clinician und Jazz Studiomusiker – und dabei das Bewährte mit neuen Elementen und ausgelebter Kreativität anzureichern.

Website: http://www.joehubbardbass.com/

Facebook: https://www.facebook.com/JoeHubbardBass

Youtube: https://www.youtube.com/user/JoeHubbardBass

Twitter: https://twitter.com/joehubbardbass


Yolanda Charles

yolanda.c-1Bassistin Yolanda Charles begann ihre Karriere im Musikbuisness mit ihrem Engagement für Jimmy Sommerville von The Communards und mit den Londoner Bands Raw Stylus und Urban Species. Sie begann mit 15, Bass zu spielen und spielte Soul, Funk & Reggae in diesen frühen Bands. Sie wurde als Session Bassistin eingeladen, mit verschiedenen Künstlern zu spielen, nachdem diese sie live gesehen haben, u.a. Paul Weller, Marcella Detroit, Pops Mohammed, Alison Moyet, Desert Eagle Discs, Gabrielle, Robbie Williams, BB King, Eric Clapton, Roger Daltry und Van Morrison. Sie nahm den Bass für die Michael Jackson Session mit Jermaine Jackson. Außerdem arbeitete sie mit Mick Jagger auf dem Alfie Film Soundtrack und performte in Japan mit einem der größten Stars Utada Hikaru. Aktuell spielt sie live mit Anastasia, Lulu, Heather Small, Natasha Bedingfield, Sinead O’Conner Daryl Hall und Dave Stewart.

Yolanda schreibt schon fats so lange Songs, wie sie Bass spielt. 2003 veröffentlichte sie ihr erstes Album unter dem Namen ‘MAMAYO’. Auf diesem Album spielten Sängerin Carleen Anderson, Shaun Escoffery, Vanessa Freeman und Mandy Lecointe. Ihre aktuelle Band The Deep MO wurde 2007/2008 gegründet. Yolanda übernahm den Leadgesang, und die Band spielte in London und Umgebung und in Universitäten und Colleges in Großbritannien. The Deep MO veröffentlichten eine EP auf Groove4Dayz Records und ein komplettes Album namens “Funk” im dritten Quartal 2012.

2013 begann Yolanda ihre eigene Konzert- und Jamsessionserie zu etablieren, um frische Talente aus der Londoner Szene zu fördern und Professionellen eine Plattform zu bieten, um sich auszutauschen und in einem nichtformellen Rahmen Musik zu kreieren. Auf der ersten Veranstaltung erschienen Paul Jackson von Headhunters und Bassist Hadrien Feraud.

Facebook: https://www.facebook.com/pages/Yolanda-Charles-Bassist/

Twitter: https://twitter.com/YoBassCharles


Steve Bailey

steve_smallLaut Bass Player Magazine (USA) ist “Steve Bailey für den Sechssaiter-Bass genau das, was Columbus für Amerika war.” Er war auf Tour und im Studio mit Größen wie Dizzy Gillespie, Willie Nelson, Jethro Tull, Paquito D’rivera, Larry Carlton und den Rippingtons… und allem was dazwischen liegt.

Steve spielte Solokonzerte und Clinics in der ganzen Welt. Er schrieb sechs Bücher und veröffentlichte zahlreiche Solo CDs und Lehr-DVDs. Er wurde unter die Top 5 der Bassisten weltweit gewählt. Außerdem war er regelmäßig als Kolumnist für das Bass Player Magazine (USA) tätig. Seine aktuellste Multi-Bass Produktion ist Warwicks Fuss on the Bus, eine Live-DVD mit Bootsy Collins, Larry Graham, Robert Trujillo, Lee Sklar und vielen mehr.

Seit mehr als 20 Jahren ist er ein Teil der innovativen Band seines Musikerkollegen und -partners Victor Wooten, Bass Extremes. Neuerdings spielt er auch gemeinsam mit den Bass Legenden Lee Sklar und Jonas Hellborg in einer Drei-Bass-Band: JoStLe. Mit 35 Jahren Erfahrung als hauptberuflicher Musiker, zehn Jahren an der Fakultät des B.I.T in Hollywood und weiteren zehn Jahren an der UNC Wilmington und der Coastal Carolina University, ist Steve der ideale Profi und Ausbilder.

Momentan ist er der Leiter der Abteilung “Bass” am Berklee College of Music.

Website: http://stevebaileybass.com/

Facebook: https://www.facebook.com/groups/berkleebassdepartment/


 

Alphonso Johnson

Alphonso_JohnsonAlphonso Johnson ist ein international gefeierter Bassist, der während seiner außerordentlichen Karriere großes Ansehen in den Bereichen Performing, Studioaufnahmen, Lehren, Produzieren, Komponieren und Publizieren erlangt hat. Die Liste der Künstler, mit denen Alphonso im Studio und auf Tour war, liest sich wie das “Who’s Who” der Jazz- und Fusion-Szene. Er wird als einer der Top-Künstler der Welt an seinem Instrument betrachtet. Alphonso studierte Bass an der Philadelphia Music Acedemy.  Seine Touring-Karriere begann er im Alter von 17 Jahren. Zur selben Zeit fing er an, seinen eigenen Stil der Fusion Musik zu entwickeln.

Er war mit einigen großen Künstlern auf Tour, wie zum Beispiel: Santana, Weather Report, The Crusaders, Bob Weir, Chuck Mangione, George Duke, En Vogue, Wayne Shorter, Sergio Mendes, Tony Williams, Joe Williams und Gregory Hines. Im Studio arbeitete er unter anderem mit Woody Herman, Weather Report, Eddie Henderson, Flora Purim, Quincy Jones, Lee Ritenour, Phil Collins, The Whispers, John McLaughlin, Jeffrey Osborne, Sarah Vaughan, Dori Caymmi, Carl Anderson und The Meeting. Alphonsos Erfahrungen im Bereich des Lehrens ist ebenso umfangreich und beeindruckend. Er arbeitete unter anderem für das Mesar Hause Institute of Music in Tokyo (Japan), die Bass School of Music in Köln, das Musicians Institute in Los Angeles, den National Guitar Summer Workshopund das California Institute of the Arts. Außerdem leitete er Bass Seminare und Clinics in Deutschland, England, Frankreich, Schottland, Irland, Japan, der Schweiz, Australien, Brasilien und Argentinien. Seit 1997 ist Alphonso Direktor der Abteilung “Bass” an der Los Angeles Music Academy in Pasadena, Kalifornien. Weiterhin steuerte er ein Kapitel zu “The Guitar Teacher’s Handbook” bei, dass von der Oxford University Press veröffentlicht wurde.

2007 entschied Alphonso, seinen Abschluss in Music Industries zu machen. Im April desselben Jahres wurde er mit dem Robert Haag Music Scholarship und dem Foundation Donors Awardausgezeichnet. Im Herbst 2009 erhielt er ein Ehrenzertifikat als einer der Jahrgangsbesten. Im Oktober 2010 wurde Alphonso mit dem Award für sein Lebenswerk vom Bass Player Magazineausgezeichnet.

Website: http://www.embamba.com

Facebook: https://www.facebook.com/AlphonsoJohnson.OfficialPage/


Stu Hamm

Stu_Hamm_sig_bass_finalDurch seine innovative Arbeit als Solokünstler und seinen Beiträgen als Sideman von Joe Satriani und Steve Vai hat Stuart Hamm als einer der einfluss-reichsten E-Bassisten des vergangenen halben Jahrhunderts etabliert. Hamm half dabei, das damalige Konzept der Bassgitarre als Soloinstrument unter Verwendung von polyphonen, zweihändigen Tapping-, Slapping- und Popping-Techniken, Akkorden und Harmonien umzuformen. Damit erweiterte er die unkon-ventionelle Funktion des E-Basses, die erst kurz vorher von Jaco Pastorius und Stanley Clarke in den 1970er Jahren revolutioniert wurde.

Obwohl Hamm sicher nicht der erste Bassist war, der sein Debut in den 1980ern hatte und einen unorthodoxen Spielansatz am Bass an den Tag legte, so war er doch zweifellos an vorderster Front der Generation die erfolgreich die Verwendung dieser unkonventionellen Techniken miteinander verschmolz. Als einer der führenden Bassisten heutiger Zeit, hat Stuart Hamm sechs hoch gelobte Studio Alben veröffentlicht. Auf Radio Free Albemuth (1988), Kings Of Sleep (1989), The Urge (1991),Outbound (2000), Live Stu X 2 (2006) und Just Outside of Normal (2010) zeigte Hamm seine einzigartige Spielweise am Bass.

Zusätzlich zu seinen grenzüberschreitenden Solo Sessions wurde Hamms Aufnahme- und Tour-Pensum mit den Gitarren-Koryphäen Joe Satriani und Steve Vai begeistert aufgenommen. Seine langjährige Zusammenarbeit mit Vai und Satriani brachte ihm weltweit preisgekrönte Anerkennung ein. Er gewann einige Auszeichnungen, wie zum Beispiel den “Best Jazz Bassist” zweimal in Folge und den “Best Rock Bassist” vom Guitar Payer Magazine dreimal in Folge. Stuart Hamm ist der einzige Bassist, der diese beiden Awards aus zwei Genres zur selben Zeit gewonnen hat. Am 17. Januar 1993 wurde Hamm von seiner Alma Mater, dem Berklee College of Music, mit einem Distinguished Alumnus Award für “Besonderen Einsatz in der gegenwärtigen Musik”. Er wurde für seine Aufnahmen mit Satriani und der mexikanischen Gruppe Caifanes für zahlreiche Grammy Awards nominiert.

Außerdem haben neben seinen Projekten mit Satriani und Vai, weitere Studioproduktionen Hamms Markenzeichen – seinen Stil und seine technische Leichtigkeit – geprägt. In den vergangenen zwanzig Jahren tourte Hamm als einer der weltweit führenden Bass Clinicians. Er war der erste Bassist der von Fender einen Signature Bass bekam und er half Verstärker und Instrumente für Hartke, Washburn und Korg zu designen.Weiterhin demonstrierte er seine charakteristischen Techniken und Methoden begeisterten Studenten mit seinen meistverkauften Lehrvideos Slap, Pop & Tap For The Bass und Deeper Inside The Bass und das Buch Stuart Hamm – The Bass Book, das eine Sammlung von Hamms größten Hits seiner ersten drei Solo Veröffentlichungen enthält. Außerdem entwarf er gemeinsam mit den Leuten von TrueFire.com einen Einführungskurs für Bass Gitarre, “Bass Basics” und seine meistverkauften Kurs “Fretboard Fitness”. 2012 veröffentlichte er zwei weitere Kurse in Slap Technik und Tapping, womit die “Stu-U” Serie mit Einführungskursen komplettiert wurde.

Basierend auf den sehr erfolgreichen G3 Tourneen, bei denen er in den 1990ern gemeinsam mit den Gitarristen Satriani, Vai und Eric Johnson unterwegs war, rief Hamm im April 2006 die Bx3 Tour ins Leben, während der er gemeinsam mit den befreundeten Bass-Kollegen Billy Sheehan und Jeff Berlin von den USA bis nach Asien tourte. Von 2010 bis 2011 machte Stuart eine Welttournee mit dem Gitarristen Greg Howe und Über-Drummer Dennis Chambers. Im Sommer 2011 trat er die Stelle des “Director of Bass Progamming” am renommierten Musicians Institute in Hollywood, Kalifornien an. In seiner erst kurzen Zeit am Musicians Institute hat Hamm seiner Abteilung erfolgreich neues Leben eingehaucht. Er lud Weltklasse-Talente wie Marcus Miler und Darryl Jones ein um Master Classes zu geben und initiierte eine Umgestaltung des Curriculums, die die Veränderung in der Musikindustrie reflektiert. Er zeigt seinen Studenten das breite Spektrum der verschiedenen Ansätze am Bass und der Karriere in der Musik.

Website: http://www.stuhamm.com

Facebook: https://www.facebook.com/pages/Stu-Hamm/142958855199?

Twitter: https://twitter.com/StuHammBass

Youtube: https://www.youtube.com/user/hammstu


 

Neil Murray

Neil MurrayNeil Murray hat in seiner langen und erfolgreichen Karriere mit Bands und Künstlern wie Brian May, Whitesnake, Black Sabbath, Gary Moore, Peter Green, Eric Clapton, Jeff Beck und Sting gespielt, um nur ein paar zu nennen. Er spielte auf dutzenden von Alben, deren Verkäufe die 10 Millionen überschreiten und tourte extensiv durch Europa, Asien, Austraslien sowie Nord- und Südamerika.

Er war der Bassist von Whitesnake von den Anfängen 1978 bis 1986, ausgenommen die Periode 1982-1983, in der er für Gary Moore spielte. Aus den zarten Anfängen der Band, die David Coverdale nach seinen Erfolgen mit Deep Purple und seinen zwei Soloalben gründete, wurde schnell eine populäre Gruppe mit Alben wie “Ready An’ Willing” und “Live In The Heart Of The City”, die lange Touren in Großbritannien, Europa und Japan spielte. Nach seinem 18-monatigen Ritt mit Gary Moore, mit dem er bereits Mitte der Siebziger im  Colosseum II spielte, kehrte Neil 1984 zu Whitesnake zurück und spielte Touren durch Großbritannien, Europa , Japan und die USA mit dem Höhepunkt, 1985 vor 350.000 Zuschauern beim Rock In Rio Festival in Brasilien zu spielen. Darauf folgte Whitesnake’s größter Erfolg, das Album “Whitesnake” (1987), das sich 8 Millionen mal verkaufte.

Von den späten Achtzigern bis Mitte der Neunziger war Neil drei Jahre lang Mitglied bei Black Sabbath. Er tourte viel, unter anderem drei Wochen lang in den Arenen von Moskau und St. Petersburg in Russland. 1992/93 tourte er mit der Brian May Band durch Nord- und Südamerika, Europa und Japan, häufig im Vorprogram von Guns N’ Roses, um  Brian’s Album “Back To The Light” zu promoten. 1996 schloss Neil sich Fleetwood Mac Gründer Peter Green mit seiner Blues-basierten Peter Green Splinter Group an, der sein Comeback nach 25 Jahren feierte. Die Band spielte viele Daten in Europa und Großbritannien und nahm zwei Livealben auf.

Seit 10 Jahren und über 3000 Auftritten ist Neil nun Dauermitglied in der Hausband des sehr erfolgreichen “We Will Rock You” Musical im Londoner West End. Er hat mit Queen’s Brian May und Roger Taylor zu verschiedenen Gelgenheiten musiziert, unter anderem 2002 beim Queen’s Jubilee Party At The Palace at Buckingham Palace, bei Luciano Pavarotti’s jährlichem Konzert in Modena, Italien und bei einigen Shows mit Queen & Paul Rodgers auf deren 2008 UK Tour. In den letzten Jahren hat Neil mit M3 Classic Whitesnake und Company Of Snakes getourt und aufgenommen, beide mit den Ex-Whitesnake Gitarristen Bernie Marsden und Micky Moody, mit denen er klassische Whitesnake Songs aus ihrer gemeinsamen Zeit in den Siebzigern und Achtzigern spielt. In direkter Folge ist er ein ein Mitglied von Snakecharmer mit Micky Moody.

Er spielte, jammte und nahm mit vielen anderen berühmten Musikern auf, u.a. Steve Vai, Joe Satriani, Paul Rodgers, Michael Schenker Group, Yngwie Malmsteen, George Lynch, Glenn Hughes, Robert Palmer, Scorpions, Joe Walsh, Roger Daltrey, Phil Collins, Nicko McBrain, Paul Carrack, Gary Brooker, Jimmy Barnes, Ian Gillan, Ozzy Osbourne, John Martyn, Bruford, Graham Bonnet, Randy California, Allan Holdsworth und vielen anderen.

Website: http://user30356.vs.easily.co.uk/

Facebook: https://www.facebook.com/neilmurraybass


 

Juan Alderete

juan_alderete_live_1Juan Alderete de la Peña spielt seit 30 Jahren Bass und gehört zu den respektiertesten Bassisten in der Musikindustrie. 1985 traf Juan den renommierten Gitarristen Paul Gilbert und die beiden starteten die revolutionäre Metal Band Racer X. Die Band veröffentlichte zwei Studioalben (1986 “Street Lethal” und 1987 “Second Heat”, beide auf Shrapnel Records), die beide eindrucksvoll die unglaubliche Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Können in dem Genre zeigten, dass später Shred Metal genannt werden würde. Nach ein paar Live Alben trennten sich Racer X 1988, fanden aber nach 11 Jahren wieder zusammen, nahmen das Album “Technical Difficulties” (Universal) auf und tourten durch Japan, wo das Album Goldstatus erreichte. 2009 spielte die Band ein Einzelkonzert in Anaheim’s jährlichen Ausstellung National Association of Music Merchants (NAMM).

Nach Racer X gründete Juan die ebenfalls in Los Angeles beheimatete Rock Band The Scream, die zwei Alben auf Hollywood Records herausbrachte (1991 “Let It Scream” und 1993 “Take It To The Next Level”) bevor sie sich auflöste. Daraufhin schloss er sich Pet an, einer Band, die vom Soundtrack Komponisten Tyler Bates (300, The Day The Earth Stood Still, Watchmen) und Sängerin Lisa Papineau gegründet wurde. Sängerin Tori Amos  signte sie für ihr Label Igloo/ Atlantic Records und brachte das selbstbetitelte Debüt heraus. Aus der Asche von Pet gründeten Juan und Lisa 1999 Big Sir, für die auch Tim Commerford (Rage Against the Machine) und Bruce Bouillet (Racer X) im Frühstadium ihren Betrag leisteten. Der spezielle Bandsound  setzte sich aus Juan’s und Lisa’s gemeinsamer Liebe für Hip Hop, Tortoise’s Doppelbassattacken, Jaco Pastorius’s Arbeit mit Joni Mitchell und einer Affinität für Kultartists wie Dalis Car und Thomas Dolby zusammen. Big Sir veröffentlichten 2000 ihr selbstbetiteltes Debüt auf Mootron Records, dazu eine tieffrequente Remix-Collection. Der Nachfolger “Now That’s What I Call Big Sir” (Mootron) wurde im Folgejahr veröffentlicht. 2006 veröffentlichte die Band ihr drittes Album “Und Die Scheiße Ändert Sich Immer” (GSL), eine kollaborative Leisung mit Beiträgen von Keyboarder Money Mark (Beastie Boys), Bassist Jonathan Hischke (Broken Bells, Hella) und Mitgliedern von The Mars Volta.
Nachdem Juan ans College zurückgekehrt ist, wurde er 2003 von Omar Rodriguez Lopez von The Mars Volta angesprochen, ob er nicht Tourbassist für die Tour zum Debüt “De-Loused in the Comatorium” werden wolle. Nach der erfolgreichen, jahrelangen Tour wurde Juan Vollmitglied und nahm das wegweisende zweite Album “Frances the Mute” (Universal) auf. Dieses Album brachte den Chefredakteur des Bass Player Magazine dazu, Juan auf das Cover der Märzausgabe 2005 zu packen. In den nächsten drei Jahren veröffentlichte die Band ein Livealbum und drei weitere Studioalben, darunter 2008 das von Kritikern gelobte “The Bedlam in Goliath” mit dem Song ‘Wax Simulacra’, für den die Band 2009 den Grammy Award für die beste Hard Rock Performance gewann. Später im Jahr unterschrieb die Band bei Warner Brothers Records und veröffentlichte ihr fünftes Studioalbum “Octahedron”. Neben The Mars Volta spielt Juan auch auf den Soloalben von Rodriguez Lopez und ist Gründungsmitglied der Tourbesetzung der Omar Rodriguez Lopez Group.

Als Solokünstler startete Juan 1999 das Projekt Vato Negro, das 2008 sein Debütalbum “Bumpers” (N2O Records) veröffentlichte. In den Folgejahren feierte die Band ihr Livedebüt auf dem Bass Player Magazine’s Bass Player Live! Konzert, das mit der Einführung von Charlie Haden and Rocco Prestia in die Hall of Fame für Bassisten zusammenfiel. Obwohl zuerst als Drum&Bass Duo aus Juan und Drummer Matt Sherrod (Beck, Crowded House) gegründet, entwickelte sich Vato Negro zu einem Trio, zu dem nun Rodriguez Lopez und Drummer Deantoni Parks (The Mars Volta, Kudu) zählen. Dieses dynamische Line-Up debütierte 2010 auf dem Fuji Rock Festival in Japan und spielte vor einer Meute aus über 20,000 enthusiastischen Fans.

Website: http://pedalsandeffects.com/

Facebook: https://www.facebook.com/JuanAldereteBass

Twitter: https://twitter.com/J_Alderete

Instagram: https://www.instagram.com/j_alderete/

Youtube: https://www.youtube.com/user/pedalsandeffects


 

Felix Pastorius

felixp-6Musik zu machen ist für den 30-jährigen Felix Pastorius etwas vollkommen natürliches. Es ist eine Familientradition: Felix’ Großvater, John Francis Pastorius II oder kurz  “Jack”, war ein Stand-Up Jazz Drummer, der beim swingen sang. In seine Fußstapfen trat sein Sohn und Felix’ Vater, John Francis Pastorius III oder kurz “Jaco”, der erst die Drums übernahm und erst später zum Bass wechselte.

Jaco gilt als einer der besten und einflussreichsten Fretless Bassisten aller Zeiten und hinterlässt ein Erbe als Vorbild für die Bassgemeinde. Seine Arbeiten als Solokünstler und mit Wheather Report waren revolutionär! Der junge Felix verbrachte den größeten Teil seines Lebens in Florida in einem Haus voller Instrumente. Während sein Vater auf Tour war, kümmerte sich seine Mutter um die musikalische Erziehung. Felix bekam Violinen- und Klavierstunden, bevor er mit 10 schlussendlich beim Bass gelandet ist. Seine Haupteinflüsse waren Flea, Les Claypool, Victor Wooten, Oteil Burbridge und John Patitucci.

Mit 16 schloss er sich dem Trio von Weather Report Perkussionisten Robert Thomas Jr. an und bespielte die Szene von Florida. “Meine Mutter musste mich zu den Gigs fahren und mich reinbringen. Bobby wollte junge Musiker haben, die er formen konnte. Er ging zum Mikro und rief die Tonart, aber es gab keinen Song. Die mussten wir in dem Moment entwickeln. Tom (Vibrafon) entwickelte Handsignale, so dass ich den Änderungen und Wendungen folgen konnte. Als wir es endlich schafften zu proben, hat Bobby uns im Dunkeln spielen lassen, um unser Gehör zu schulen.”

In der Folge spielte Felix viel mit Freunden, aber auch mit Künstlern wie Victor Wooten, Jeff Coffin (Dave Matthews Band) oder Cindy Blackman, bevor er bei den Yellowjackets einstieg, bei denen er bgis heute spielt. Er hat sich seinen Platz erarbeitet, und er ist hier, um euch auf einen Ritt mitzunehmen!

Website: http://jacop.net/fxp.html

Facebook: https://www.facebook.com/FelixPastoriusMusic

Instagram: https://instagram.com/pastorfl3x/

Twitter: https://twitter.com/pastorfl3x


 

Angeline Saris

Angeline_SarisNur eine Minute von Angeline’s tieftönendem Wummern und ihnen ist klar, dass sie mindestens so sehr Biest wie Schönheit ist. Sie ist ein wahnsinniges Talent und hat das Engagement, das auch zu beweisen. Allein im letzten Jahr hat Angeline zwei Alben aufgenommen, ist mit der Narada Michael Walden Band getourt, hat die Bühne mit Santana gerockt und die Narada Band bei ihrer wichtigsten Show unterstützt, sich mit Reggae- und Skalegende Ernest Ranglin zusammengetan, ihren schweren Shredding Bass auf das Gretchen Menn’s Album Hale Souls (und ist deren reguläre Tourbassistin) gepackt, vier reguläre Instruktions DVD’s für Hal Leonard genauso wie ein Demo Video für GHS Saiten aufgenommen, mit der weiblichen Led Zeppelin Tribute Band Zepparella gespielt und bis in die Nacht im Studio und auf lokalen Shows gearbeitet.

Ihr Vermächnis umfasst Arbeiten in einem umfassenden Feld an Stilen wie z.B. Jazz, Rock, Fusion, Funk, R&B, Pop, Hip Hop und sogar Flamenco/Speed Metal. Mit ihrer großartigen Vielseitigkeit , ihrem Fokus und Geschmack ist sie eine bewährte, professionelle und fesselnde Performerin. Ihr Jazz Hintergrund scheint hierbei durch ihre melodischen Basslinien; Ihr Rock Anteil zeigt sich in ihrer Bereitschaft, Songs einen simplen, harten Groove zu Grunde zu legen; Ihre Frechheit erlaubt ihr zu brennen, wenn der Moment für Energie kommt. Was auch immer der Song verlangt, sie kann es liefern. Angeline ist eine Bassistin, die ihr Instrument versteht und zelebriert und keine frustrierte Gitarristin. In ihrem Spiel zeigen sich einige ihrer Favoriten wie Pino Palladino, John Paul Jones, Willie Weeks, Larry Graham und James Jamerson, dennoch bringt sie eine Note in ihren Sound, die vollkommen einzigartig ist. Ein Verehrer schrieb einmal ein einzelnes Wort auf die Rückseite ihrer Setlist und warf sie dann auf die Bühne zurück: Schmutzig. Angeline meint, dass das eins der besten Komplimente ist, das sie je bekommen hat.

Flüssig auf 4- und 5-Saitern, Kontrabässen und sicher im Blattspielen verbringt Angeline, wenn sie nicht gerade on the road ist, die meiste Zeit im Studio. Zuletzt nahm sie zwei Alben mit der Narada Michael Walden Band auf. Rising Sun enthält einige Tracks der hochgeschätzten Jazz-Fusion Band The Mahavishnu Orchestra. Außerdem schrieb Angeline an einigen der Tracks des Albums Thunder mit, u.a. dem Titeltsong, der dem Hörer eine saftige Dosis sumpfigen Funk verabreicht. Angeline hat als Instruktorin am National Guitar Workshop gearbeitet und fährt damit fort, einer kleinen Gruppe Schülern in Nordkalifornien Privatstunden zu geben und ihnen dabei einen umfangreichen Lehrplan zu verabreichen. “Ich liebe es, ihnen beim Lernen zuzusehen. Es gibt nichts Schöneres, als zu sehen, wie sich ihre Gesichter aufhellen, wenn sie einen neuen Teil gemeistert haben. Außerdem denke ich, dass das Lehren ein wichtiger Teil meiner eigenen Entwicklung als Musikerin ist.”

Angeline ist berets jetzt jemand, mit der man rechnen muss, aber ihre Ambition und ihr unstillbarer Hunger, sich als Musikerin weiterzuentwickeln, wird dafür sorgen, dass wir in der Zukunft noch viel mehr von ihr hören werden.

Website: http://angelinesaris.com/

Facebook: https://www.facebook.com/angeline.saris/

Youtube: https://www.youtube.com/user/AngelineBass

Twitter: https://twitter.com/angelinesaris

Instagram: https://www.instagram.com/angelinesaris/


 

Alex Skolnick

AlexMainDer Name des Gitarristen sorgt für nervöse Zuckungen bei Metalfans, ist er doch Gitarrist der legendären Band Testament.

Doch der Musiker aus Kalifornien möchte nicht auf ein Genre beschränkt werden. So hat er mit diversen Musikern aus anderen Stilistiken gespielt, getourt oder aufgenommen. Darunter sind Namen wie: Ozzy Osbourne, Steven Tyler, Joe Walsh, Robert Randolph, Roger Daltrey, Living Colour und Horacio “El Negro” Hernandez. Seine 2014 Solo CD hat er komplett akustisch eingespielt. Als Mitglied des Lehrerstammes am Musicians Institute in Los Angeles veröffentlichte er Lehr DVDs und er ist Gastredener an verschiedenen Universitäten.

Beim BassCamp 2016 wird Alex Skolnick mit den teilnehmnden Bassisten über das Zusammenspiel in einer Band sprechen, Aufgabenverteilung innerhalb eines Songs, Arrangement etc.

Website: http://alexskolnick.com/

Facebook: https://www.facebook.com/AlexSkolnickFanPage

Twitter: https://twitter.com/AlexSkolnick

Instagram: https://www.instagram.com/alexskolnick/

Youtube: https://www.youtube.com/user/TheRealAlexSkolnick


 

Dennis Chambers


 

Genau diese Location wird im SEPTEMBER 2016 zum Schauplatz eines wohl einzigartigen Bassisten-Trainings-Camps. 80 Bassisten aus aller Welt haben die Möglichkeit, im WARWICK BASS CAMP von morgens bis abends zu lernen, zu spielen und neue Kontakte zu knüpfen. Und, das darf man ohne Übertreibung so sagen: von und mit den besten Tieftonarbeitern der Welt!

Anmeldungsgebühr für 2016:

Anmeldung bis zum 30. Juni 2015 € 999,00
Anmeldung bis zum 31. Dezember 2015 € 1.099,00
Anmeldung bis zum 30. Juni 2016 € 1.199,00
Anmeldung ab dem 1. Juli. 2016 € 1.399.00

inkl. Hotel Übernachtung, Transfer  inkl. Mittag Essen und Soft Getränke  inkl. Abend Essen, ohne Getränke  inkl. Bass Camp und Open Day Party

Anmelden per E-Mail an: basscamp@warwick.de


Eine Westerngitarre ist eine Akustik-Gitarre mit Stahlsaiten. Hier findest du News, Tests und Workshops rund um Westerngitarren!


Egal ob Anfänger oder Profi, es gibt immer viel zu lernen! In unseren zahlreichen Workshops zeigen wir dir Übungen, Tipps und Tricks, die nicht nur Spaß machen, sondern dich auch wirklich weiterbringen. Von Joe Bonamassa bis Van Halen sind alle wichtigen Größen vertreten, sodass der Weiterentwicklung deines Spiels nichts mehr im Wege steht.


Yngwie Malmsteen als Gitarrist ist als eigenwilliger Typ immer ein Thema. Alleine schon deswegen, weil er einer der wenigen Überlebenden aus der Ära der Hochgeschwindigkeits-Gitarristen ist, die er zu Beginn der 80er mit eingeläutet hat.

Yngwie Malmsteen Biographie

Yngwie J. Malmsteen, geboren 1963 in Schweden, begann im zarten Alter von sieben Jahren mit der Gitarre zu spielen. Wie die Legende besagt, soll dies am 18. September 1970 geschehen sein, just an dem Tag, als Jimi Hendrix starb. Anfang der 80er siedelte Yngwie über in die USA, wo er mit der Band Steeler zum ersten Mal in Erscheinung trat (kurzer Einschub: Steeler aus Amerika ist nicht zu verwechseln mit der holländischen Band Stealer, die 1981 und ’82 zwei Alben veröffentlichte, und auch nicht mit Steeler aus Deutschland, der ehemaligen Band des Gitarristen Axel Rudi Pell – ein Interview mit der deutschen Ausgabe von Malmsteen findet sich in G&B 4/96). Die nächste Station hieß Alcatrazz.

Yngwie spielte zwei Alben mit ein, bevor er es schließlich mit einer eigenen Band probierte. Von nun an avancierte der schnelle Schwede zum Wunderkind der Gitarrenwelt. „Neoklassik“ heißt das Stichwort, und beschreibt den einzigartigen Stil, der aus den Vorbildern Blackmore, Hendrix und verschiedenen Klassikern, allen voran J.S. Bach und Paganini, entstanden ist. Die virtuosen Hochgeschwindigkeits-Licks waren bis dato einzigartig und zogen eine riesige Schar von Nachahmern in ihren Bann. 1987 verletzte sich Malmsteen bei einem Autounfall an der rechten Hand, die nach einer Genesungspause wieder ausheilte. (Weitere Informationen über Yngwie Malmsteen finden sich in G&B 8/88, 5/90 und 6/92.)

Das Equipment von Yngwie Malmsteen

Insgesamt besitzt Malmsteen, nimmt man die Bässe und Akustikgitarren dazu, 260 Instrumente. Auf der Bühne spielt er verschiedene Stratocaster mit Maple-Hälsen. Die Modelle stammen aus den Jahren 1970/’71, sind alle in der Farbe „cream white“ gehalten und besitzen ein ausgeschliffenes „scalloped“ Griffbrett à la Ritchie Blackmore. Einige der Gitarren sind mit dem nach Malmsteens Initialen benannten YJM-Pickup von DiMarzio bestückt. Für die akustische Solonummer kommt eine schwarze Ovation Viper zum Einsatz.

Die Verstärkeranlage besteht aus einigen alten 50-Watt-Marshalls, Mark II, ohne Mastervolumen. Im Rack finden sich zwei Digital-Delays, die nur gelegentlich benutzt werden. Weitere Effektgeräte sind ein WahWah-Pedal, ein Taurus-Bass-Pedal sowie Flanger und Chorus, die beide aber kaum gebraucht werden.

Discografie

Yngwie Malmsteen & Band:

Rising Force (1984)

Marching Out (1985)

Trilogy (1986)

Odyssey (1987)

Trial By Fire/Live In Leningrad (1989)

Eclipse (1990)

The Yngwie Malmsteen Collection (1991)

Fire And Ice (1992)

The Seventh Sign (1994)

Magnum Opus (1995)

Inspiration (1996)

Yngwie Malmsteen & …

Steeler – Steeler (1983)

Alcatrazz – No Parole From Rock & Roll (1984)

Alcatrazz – Live Sentence (1984)

Carmine Appice’s Guitar Zeus – Guitar Zeus (1995)

 


Du oder deine Band in Gitarre & Bass? Das geht! Yoursite präsentiert unglaubliche GEHEIMTIPPS & NEWCOMER, die man kennen sollte. Hier werden Musiker vorgestellt, die uns ein Päckchen schicken [mit CD, Info und druckfähigen FOTOS] und von denen wir glauben, dass die Welt sie braucht. Kontakt: GITARRE & BASS/YOURSITE, EMIL-HOFFMANN-STRASSE 13, D-50996 Köln.


Wenn es eine Band gibt, bei der ein Besetzungswechsel heute schlicht undenkbar ist, dann ZZ Top. Das texanische Trio wurde 1969 von dem Gitarrist, Sänger und Songwriter Billy Gibbons gegründet, der nach kurzen Experimenten mit dem Bassisten und Sänger Dusty Hill und dem Schlagzeuger Frank Beard die richtigen Mitstreiter gefunden hatte, um Rock-Geschichte zu schreiben.