Top 25 beliebteste Themen

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ACDC stehen für: Erdiger Power-Rock. Ohrenbetäubende Lautstärke. Monströse Tourneen und Songs, die jeder mitsingen kann. Vier Komponenten, mit denen AC/DC zu einer der größten Bands der Welt geworden sind, und sich auch 2011 ungebrochener Popularität erfreuen.


An Stelle des Wortes „Verstärker“ wird gerne die englische Bezeichnung „Amp“ benutzt, einer Verkürzung von „Amplifier“, und der Markt bietet heute für E-Gitarre und E-Bass eine enorme Palette an Verstärkern, Boxen und Zubehör! Und noch immer ist das Thema Verstärkung für die Entwickler nicht ausgereizt, wie etwa in den letzten Jahren die Innovationen im Bereich der digitalen Amps zeigten.

Und hier gibt’s jede Menge Fakten und auch News & Trends zum Thema!


Rock-Fans sehen Aerosmith als einen der einflussreichsten Acts der 70er-Jahre, Freundinnen & Freunde weichgespülter Kuschel-Songs lieben Tyler und Co. für ihre Balladen. Und für die Generation Gameboy sind sie echte ‚Guitar Heros‘ die den Crossover zum HipHop wagten.


Wie der Name A-Gitarre, Akustikgitarre oder auch Acoustic bereits verrät, wird bei diesem Instrument der Ton ohne elektrische Hilfe produziert – nur mit den Saiten des Instruments und den Fingern des Spielers. Als Verstärker dient der schwingende Resonanz-Korpus der A-Gitarre, und dieser Umstand unterscheidet die Wald- und Wiesen-kompatible Akustik-Gitarre von der elektrischen Strom-Gitarre. News, Facts  & Trends zum Thema Acoustic findest du hier!


Die Allman Brothers Band ist die erste und gleichzeitig auch eine der wichtigsten Bands des Southern Rock. Um die Relevanz der ABB aufzuzeigen, werfen wir einen Blick zurück in die späten 1960er Jahre…


AC/DC-Leadgitarrist Angus Young ist nicht nur für sein Faible für Schuluniformen und seinen fiesen schottisch-australischen Akzent bekannt, sondern vor allem für seine energiegeladenen Bühnen-Performances.


Beruflich gestartet war B.B. King – am 16. September 1925 auf einer Baumwollplantage in Mississippi geboren – als Erntehelfer. Als Teenager wurde Riley King – wie der Gitarrist mit bürgerlichem Namen hieß – dann Kneipen-Musiker, spielte ab 1949 diverse Singles ein und trotzte dem aufkommenden Rock & Roll mit urbanem Blues für ein überwiegend dunkelhäutiges Publikum.


Seit über 30 Jahren beschäftigen wir uns mit Themen rund um den Bass: Bassisten im Interview, Bass-Workshops, Bass-Talks und und und … Und hier gibt’s jede Menge News zum Thema!


Du möchtest gerne Bass spielen lernen? Kein Problem: In unserer kleinen Workshop-Serie zeigt dir der Bassist Andrew Lauer die wichtigsten Bass-Basics!


Worauf muss man beim Kauf eines Bassverstärkers achten? Worauf kann man leicht reinfallen, wenn man einen Bass-Amp zulegen möchte? Unser Autor Dirk Groll klärt auf – einfach auf mehr klicken!


Es gibt wohl keine andere Band, über die auch nur annähernd soviel gesagt oder geschrieben wurde wie die Beatles. Wir haben 10 Gear-Facts zu Paul & Co. gesammelt!


Die Berliner Punk-Rock-Band Beatsteaks wurde bereits 1995 gegründet, gewann im Rock-Club S0 36 einen Nachwuchs-Wettbewerb, der ihnen einen Gig als Support-Act der Sex Pistols einbrachte – nicht schlecht als zehnter Auftritt ihrer damals noch jungen Karriere.


Bill Wyman muss man nicht mehr ausführlich vorstellen: Der Brite war mehr als 30 Jahre der ruhende Pol der wilden Rolling Stones und hat Klassiker wie ,Exile On Main Street‘, ,Sticky Fingers‘ oder ,Goats Head Soup‘ mit eingespielt.


Diese verrückten Texaner! Wollen doch immer ein bisschen anders sein, als der kleine Rest des Landes, der ihren schönen Staat umgibt. Massenhaft Öl, die besten Rinder, die reichsten Männer, die schönsten und blondesten Frauen, die abgefahrensten Gitarren, das schärfste Chili, die größten und wildesten Autos … Billy Gibbons bildet da keine Ausnahme!


Neben Deep Purple und Led Zeppelin sind Black Sabbath ohne Zweifel die wichtigste britische Hardrock-Band der 70er Jahre. Ihr Ruf ist legendär, ihr Einfluß auf den Heavy Metal der 80er bis hin in die Tiefen der Grunge-Ära der frühen 90er unbestritten. Zahllose Bands und ebenso viele Solomusiker bezeichnen Black Sabbath als den größten musikalischen Einfluss ihres Lebens.

Black_Sabbath_Bandfoto
SONY, UNIVERSAL, LANEY, ARCHIV

Black Sabbath DISCOGRAFIE

Black Sabbath (1970)

Paranoid (1970)

Master Of Reality (1971)

Volume 4 (1972)

Sabbath, Bloody Sabbath (1973)

Sabotage (1975)

We Sold Our Soul For Rock’n’Roll (1975)

Technical Ecstacy (1976)

Never Say Die! (1978)

Live At Last (1980)

Heaven & Hell (1980)

Mob Rules (1981)

Live Evil (1982)

Born Again (1983)

Seventh Star (1986)

The Eternal Idol (1987)

Headless Cross (1989)

Tyr (1990)

Dehumanizer (1992)

Cross Purposes (1994)

Forbidden (1995)

Reunion Live (1997)

Black Sabbath (2000)

Past Lives (2003)

The Dio Years (2007)

13 (2013)


Blues Gitarre steht für eine Reihe berühmter Bassisten. Darunter: Robert Cray, Freddie King, Albert Collins, Peter Green, Kenny Wayne Shepherd und Eric Clapton. Hier findest du Interviews und Workshops zu den Blues-Größen.


Ein Booster ist ein Vorverstärker. Hier findest du Booster-Tests und -Workshops!


Carlos Santana ist nach wie vor eine der Ausnahmeerscheinungen in der Geschichte der E-Gitarre. Denn Santana gehört zu den wenigen Musikern, die man sofort an ihrem Ton und ihrer Phrasierung erkennt. Böse Menschen behaupten sogar, sie würden heraushören, wenn sich Carlos als Rhythmus-Gitarrist betätigt – wer sonst würde schon freiwillig eine Viertelstunde lang nur Am D Am D Am D etc. spielen?


Charles Edward Anderson "Chuck" Berry

Spätestens seit sein Song “Johny B. Goode” in dem Kult-Streifen “Zurück in die Zukunft” aufgeführt wurde, hatte der Mainstream Chuck Berry auf dem Schirm. Natürlich fing seine Karriere lange vor den 80ern an. Nicht umsonst gilt der US-amerikanische Sänger, Gitarrist und Komponist als einer der Mitbegründer des Rock’N’Rolls. Und wer kann das schon von sich behaupten?


Der Chorus Effekt ist ein Modulationseffekt, der dem Signal einen breiten, reichen Klang gibt, der entfernte Ähnlichkeit mit dem Unisonospiel mehrerer Instrumente oder Stimmen aufweist.

Der Chorus wird durch eine Signalverzögerung im Bereich von 20 bis 40 ms erzeugt, die durch einen LFO moduliert wird. Es gibt ihn als Monochorus-Effekt mit nur einer Verzögerungsleitung und einem LFO, wobei das modulierte Signal mit dem unbearbeiteten Eingangssignal gemischt werden kann, als Stereochorus mit zwei unabhängigen Chorusmodulen und als Multichorus, bei dem gar vier oder acht unabhängige Delayketten und LFOs beteiligt sind.

Die wichtigsten Parameter des Chorus-Algorithmus sind: Delay-Time (die mittlere Verzögerungszeit, die dann noch durch den LFO moduliert wird), Depth (die Amplitude des LFOs), Waveform (die Wellenform des LFOs), sowie Mix- und Pan-Parameter, mit denen das Mischungsverhältnis zwischen Direkt- und Effektsignal bzw. die Position der verschiedenen Effektsignale eines Multichorus im Stereopanorama festgelegt werden.


Yes-Bassist Chris Squire revolutionierte einst den Sound und die Funktion der Bass-Gitarre in der Rock-Musik. Seine Markenzeichen waren ein brillanter Rickenbacker-Ton und dominierende Linien.


Ein Combo-Amp ist ein Koffer-Verstärker, bei dem Verstärker- und Boxenteil als komplettes, einsatzbereites Wiedergabesystem in einem Gehäuse (Koffer) zusammengefasst ist.


Custom Guitars sind nach Kundenwunsch angefertigte oder angepasste Gitarrenunikate.


Wie viele andere Gitarren-Marken feierte auch Danelectro kräftig mit, als in den Fünfzigern und Sechzigern des vergangenen Jahrhunderts der E-Gitarren-Boom einsetzte und sich der Sound dieses neuen, revolutionären Instruments in die Gehörgänge der jungen Leute in aller Welt schraubte. Hier findest du die ganze Danelectro Story! Einfach auf mehr klicken…


Als Dave Grohl im Frühjahr 1995 den Schritt in die musikalische Unabhängigkeit und den Wechsel vom Schlagzeug an die Gitarre verkündete, erntete er vor allem mitleidiges Lächeln. Er war Mitte 20 und schien die berühmten 15 Minuten Ruhm längst hinter sich zu haben. Schließlich war Dave Grohl fünf Jahre lang der Drummer von Nirvana.


Delay ist ein Effekt, der eine oder mehrere Verzögerungen des Direktsignals bewirkt. Die einstellbare Verzögerungszeit beträgt üblicherweise zwischen 50 ms und ein bis zwei Sekunden, sodass das Effektsignal getrennt vom Direktsignal hörbar ist.

Der bekannteste Delay-Effekt ist das Echo. Die meisten Effektgeräte können Mehrfach-Delays (Multitap-Delay) mit verschiedenen, einzeln einstellbaren Verzögerungen, Signalrückführungen (Feedback) und Panoramapositionen erzeugen. Damit lassen sich Spezialeffekte wie Ping-Pong-Delays, rhythmische Delays, Panning-Delays usw. erzeugen. Bei manchen Delay-Algorithmen kann man die Verzögerungszeit auch als Notenlänge eingeben.


Trotz seines jungen Alters ist Derek Trucks bereits ein alter Hase der Slide-Gitarre. Seit 25 Jahren steht er auf der Bühne, hat sicherlich schon weit mehr als 1000 Konzerte gegeben und genießt in Fachkreisen einen exquisiten Ruf.


Do It Yourself – Hier geht es ums Selbermachen! Bei technischen und spielerischen Problemen suchen wir häufig den Rat von Profis, wie Gitarrenbauern und -lehrern. Dabei kann man sich mit etwas Unterstützung auch selbst helfen – und genau dazu sollen unsere Workshops ermutigen. Von Anleitungen zum Tunen bzw. Instandhalten der Gitarre bis hin zu Ratgebern, wie man am besten ein Instrument verschickt oder einen Bandnamen schützt, findest du hier alles was das Herz begehrt. Also: Loslegen und selbermachen!


Du würdest dich gerne mit den Licks von dem Gitarren-Virtuosen Stevie Ray Vaughan oder der Gitarristen-Legende Johnny Winter warmspielen? Mit unseren praktischen Downloads kein Problem! Außerdem dabei: Blues-Workshops, reichlich Equipment-Talk und Testberichte.


Für Dusty Hill hat sich seine Sicht auf die Welt trotz der immensen Erfolge von Topsellern wie ,Eliminator‘ (1983) oder ,Afterburner‘ (1985) nie geändert. Auch heute noch ist der Bassist von ZZ Top noch der puristische Blues-Musiker, der am liebsten sein Instrument in der Hand hält und bevorzugt Töne statt Worte für sich sprechen lässt.


Der E-Bass hat seine musikalische Rolle vom akustischen Kontrabass geerbt. Den Sprung von der ernsten Musik in die Unterhaltungsbranche schaffte der Bass Anfang der 1930er Jahre, wo er die seinerzeit im Jazz gebräuchliche Tuba nach und nach verdrängte. Da der Jazz rhythmisches, akzentuiertes Bass-Spiel erforderte, kam dem ursprünglichen Streichinstrument der Bogen abhanden – in der Unterhaltungsmusik wird der Kontrabass vorzugsweise gezupft.


Im Unterschied zu der Akustik Gitarre wird bei der E-Gitarre ein oder mehrere Tonabnehmer – engl. Pickups – sowie weitere Elektronik wie Lautstärke- und Ton-Regler auf den Korpus installiert, die den Klang elektrisch verstärken. Hierzu benötigt man zusätzlich einen Verstärker, der mittels eines Kabels mit der E-Gitarre verbunden wird und das Signal hörbar werden lässt. Bei uns erfährst du alles über die E-Gitarre! Und hier gibt’s jede Menge Workshops, Tests und News zum Thema E-Gitarre:


ESP hat vor 40 Jahren als reiner Replacement-Hersteller und –Lieferanten begonnen. Hier widmen wir uns ausführlich den ESP Gitarren und der Geschichte des aus News York stammenden Gitarrenherstellers!


Eddie Van Halen ist der Lead-Gitarrist von Van Halen. Mit seiner Band schrieb als Songwriter und musikalischer Kopf Rock’n’Roll-Geschichte.


Gitarreneffekte anschließen

Direktes Routing

Am einfachsten ist bei Gitarre und Bass die direkte Ansteuerung der Effektgeräte, wobei man das Ausgangskabel des Instruments direkt mit dem Eingang des Effekts verbindet, von dessen Ausgangsbuchse dann ein Kabel zum Eingang des Verstärkers führt. Dabei wird das Effektgerät in den niederpegeligen Signalweg zwischen Instrument und Verstärker eingefügt.

Sollen mehrere Effektgeräte zum Einsatz kommen, werden diese vom Instrumentensignal nacheinander durchlaufen: Der Ausgang von Effekt 1 wird mit dem Eingang von Effekt 2 verbunden, ggf. dessen Ausgang mit dem Eingang von Effekt 3 usw. Weil bei dieser Anschlussart nur der geringe Instrumentenpegel zur Aussteuerung der Effekte Verfügung steht, zudem auch gewisse Anpassungsverhältnisse zwischen Instrument und Effektgeräteeingang kritisch sind, müssen an die Effektgeräte für diese Betriebsart bestimmte Anforderungen gestellt werden.

Direktes Ansteuern mit „passiven“ Instrumenten

Bei tonsignalverarbeitenden Geräten, wozu natürlich auch Effektgeräte zu zählen sind, wird generell ein gewisser Aussteuerungspegel gefordert, damit einerseits nicht unerwünschte Nebengeräusche (Schaltungsrauschen bei zu geringer Signalstärke) überhand nehmen, andererseits aber auch keine Verzerrungen durch Übersteuerung (zu hohe Signalstärke) auftreten. E-Gitarren und E-Bässe arbeiten oft mit passiver Elektronik und liefern nur einen relativ geringen Ausgangspegel, und somit müssen Effekte, die mit diesen Instrumenten direkt angesteuert werden, eine ausreichende Eingangsempfindlichkeit aufweisen, um rauscharm zu funktionieren.

Die üblichen, für Gitarre und Bass ausgelegten Bodeneffekte sind mit entsprechend hoher Eingangsempfindlichkeit ausgestattet. Aber auch die modernen 19″-Effektgeräte, die teils wiederum speziell für die elektrischen Saiteninstrumente vorgesehen sind, teils aber für den allgemeinen Gebrauch im Tonstudio, bieten meist unsymmetrische Klinkeneingänge mit den geforderten Anpassungsdaten, was freilich nicht immer so war. Bis auf einige wenige Studioeffekte aus dem professionellen Bereich, deren Anpassung speziell auf niederohmige, hochpegelige und dann meist auch symmetrische Ansteuerung ausgelegt ist, können also praktisch alle Effektprozessoren auch direkt mit der Gitarre oder dem E-Bass angesteuert werden.

Direktes Ansteuern mit „aktiven“ Instrumenten

Weniger die Gitarren, aber viele moderne E-Bässe sind heutzutage mit einer aktiven Elektronik ausgestattet, welche ein zuweilen pegelstarkes Ausgangssignal bereitstellt, das gegenüber Fehlanpassung und Klangverlusten weitaus unkritischer ist als dies bei rein passiven Instrumenten der Fall ist. Mit einem „aktiven“ Instrument (erkennbar an der Batterie für die Stromversorgung) ist die direkte Effekt-Ansteuerung also unproblematischer.

Freilich gibt es hier dann gelegentlich besonders pegelstarke Aktiv-Instrumente, die den empfindlichen Eingang eines Bodeneffekts übersteuern können, was dann zu hörbaren Verzerrungen führt. Besitzt das jeweilige Effektgerät keine Regelmöglichkeit für die Eingangsempfindlichkeit, kann man den Volumenregler des Instruments etwas zurückdrehen, um die gewünschte, verzerrungsfreie Arbeitsweise des Effekts herzustellen.

Effekte Einschleifen

(bzw. Platzierung des Effekt-Einschleifwegs)

Üblicherweise durchläuft das Instrumentensignal erst die Eingangsstufe und die Klangregelung des Verstärkers, bevor das Signal an die Send-Buchse des Effekt-Einschleifwegs gelangt, wo der Eingang des Effektgeräts angeschlossen wird. Mit den Klangreglern des Amps können dann die Effektsounds beeinflusst werden, ohne dass zusätzliches Rauschen auftritt.

Des Weiteren unterscheidet man serielle und parallele Effekt-Einschleifwege. Während beim seriellen Einschleifen der Signalweg des Verstärkers aufgetrennt wird, bleibt beim parallelen Einschleifweg das Original-Signal unangetastet, was grundsätzlich unterschiedliche Einstellungen der Effekte erfordert.

Serielles Einschleifen

Zur üblichen Ausstattung eines modernen Instrumentenverstärkers gehört mindestens ein Effekt-Einschleifweg, bei dem das Effektgerät seriell in den internen Signalweg des Amps eingeschaltet wird. Das bedeutet, dass das komplette Tonsignal das Effektgerät durchläuft, bevor es wieder von dessen Ausgangsbuchse über den Return-Anschluss in den Amp zurück geleitet und dann weiterverarbeitet wird. Effektgeräte, die an einem seriellen Einschleifweg betrieben werden, müssen die Möglichkeit bieten, den Anteil des „cleanen“ (d.h. unbeeinflussten) Direktsignals zum Effektsignal variieren zu können. Schließlich möchte man beim Einsatz eines Hallgeräts nicht immer nur in Hallorgien schwelgen, sondern den Effekt auch einmal dezenter im Hintergrund einsetzen. Praktisch alle Effektgeräte besitzen dafür einen Mix-Regler, an dem dann der gewünschte Effektanteil justiert werden kann (s.o.).

Als Nachteil des technisch einfachen, seriellen Einschleifwegs ließe sich anführen, dass hier auch das effektfreie Direktsignal einen Teil der Elektronik des Effektgeräts durchlaufen muss. Dies geschieht dann zwar, im gewünschten Anteil, ohne Effektbearbeitung, aber dennoch nicht gänzlich unbeeinflusst. Denn auch im Direktweg des Effektgeräts muss das Signal diverse Schaltungsteile durchlaufen, die potentiell das Klangbild verändern können. Das Ausmaß solcher „Klangverfälschungen“ ist meist gering, kann aber zuweilen auch störend in Erscheinung treten, wenn man z.B. einen besonders hochwertigen Verstärker mit billigen Effektgeräten kombiniert oder viele Effektgeräte hintereinander schaltet.

Parallel-Einschleifweg

Um solche nachteiligen Einflüsse auf das Direktsignal auszuschließen, haben manche Amp-Hersteller den Effekt-Einschleifweg wie bei einem Mischpult ausgeführt. Dabei verbleibt das Direktsignal im Verstärker, es wird nur ein gewisser Anteil des Signals zu den Effekten geschickt, dort bearbeitet und später mit dem Direktsignal im Amp wieder zusammengemischt. Da hier von den Effekten kein unbeeinflusster Direkt-Anteil, sondern nur das pure Effektsignal gefordert wird, müssen diese beim Anschluss an einen Parallel-Effektweg auf 100 % Effektanteil eingestellt werden. Die Mischung zwischen Direkt- und Effektsignal erfolgt dann an einem separaten Regler des Verstärkers, der dann z.B. mit „Effects Bend“, „Wet/Dry“ o.ä. beschriftet ist.

Für manche Effektarten eignet sich das parallele Einschleifen allerdings nicht, womit vor allem Dynamikkompression (Compressor) und Dynamikbegrenzung (Limiter) gemeint sind. Da ja z.B. beim Einsatz eines Limiters unerwünschte Pegelspitzen zuverlässig auf das gewünschte Maß reduziert werden sollen, würde es wenig Sinn machen, den Effekt außer Kraft zu setzen, wenn unbeeinflusste Signalanteile am Dynamikbegrenzer vorbei fließen könnten. Allerdings kann ein paralleler Einschleifweg zu einem seriellen umfunktioniert werden, wenn am Mischpoti das Direktsignal auf null zurückgedreht wird, sodass nur noch das Effektsignal zur Wirkung kommt. In diesem Fall wird bei den üblichen Effekten wie Chorus, Hall, Delay etc. wieder der gewünschte Direkt-Anteil am Effektgerät selbst eingestellt, und in der Effektkette kann dann ein Kompressor wie beim seriellen Effektweg wirkungsvoll betrieben werden.

  • Effekt-Send hinter der Verstärker-Klangregelung
    Da jeder Effektprozessor unweigerlich gewisse unerwünschte Nebengeräusche wie Rauschen produziert (die normalerweise nicht weiter auffallen), könnten diese z.B. durch eine Höhenanhebung an den Klangreglern des Amps hervorgehoben werden. Aus diesem Grund erscheint es sinnvoller, Effektgeräte erst hinter der Klangregelung in den Verstärker einzuschleifen; die meisten Effektwege an Amps sind auch entsprechend geschaltet.
  • Effekt-Send vor der Klangregelung des Amps
    Manche gut ausgestatteten Verstärker bieten Effekt-Einschleifpunkte sowohl vor wie auch hinter dem Amp-EQ, und auch das macht Sinn. Denn z.B. bei einem Dynamikprozessor gilt der vorstehend beschriebene Rausch-Vorteil wiederum nicht, wenn er erst hinter der Klangregelung eingeschliffen wird. Da der Kompressor je nach Einstellung kleine Pegel sehr stark in der Lautstärke „hochzieht“, würde er ggf. auch das geringe Rauschen der Verstärker-Klangregelung stärker herausstellen, was vor allem bei kräftigeren Höhenanhebungen störend sein kann.
    Für alle Arten von Kompressoreffekten, die geringe Pegel hochziehen oder auch solche, die eine starke Höhenanhebung bewirken können (Wah Wah), dürfte das Einschleifen vor der Verstärkerklangregelung vorteilhaft sein, andere Effekte sind besser hinter der Klangregelung aufgehoben. Erweist sich das Einschleifen hinter dem Amp-EQ nebengeräuschmäßig als ungünstig und steht kein Einschleifpunkt vor der Klangregelung zur Verfügung, bleibt der Versuch, die problematischen Effekte zwischen Instrument und Verstärkereingang zu schalten.
  • High-Pass-Effektweg
    Speziell bei Bassverstärkern bietet ein Parallel-Effektweg zuweilen besondere Betriebsmöglichkeiten, die beim seriellen Einschleifen nicht möglich sind. Ausgehend davon, dass manche Effekte für Bass plastischer und eindrucksvoller wirken, wenn sie nicht in den tiefsten Frequenzen „matschen“ und den Druck wegnehmen, sondern nur höhere Frequenzlagen beeinflussen, sind manche Parallel-Effektwege mit einer Bass-Sperre ausgestattet. Den Effektgeräten wird hier über den Send-Ausgang nur ein Signalanteil zugeführt, bei dem die tiefsten Frequenzlagen (unterhalb ca. 300 Hz) fehlen. Vor allem Effekte wie Chorus, Flanger und Nachhall erzeugen dadurch weniger Dröhnen und Wummern in den Tiefen. Erstaunlicherweise wirken solche Effekte dadurch nicht schwächer, sondern durch die Beschränkung auf höhere Frequenzlagen sogar plastischer, weil in den tiefsten Frequenzlagen die meisten Effekte ohnehin nur unerwünschten „Soundmatsch“ ergeben würden.
    Für manche Effekte, wie z.B. Octaver eignet sich ein so genannter „High Pass“-Effektweg dennoch nicht, weil sich hier die Effektbearbeitung ja gerade im Bassbereich abspielen soll.
  • Master-Effektweg
    In aller Regel besitzen moderne Instrumentenverstärker spezielle DI-Ausgänge, aus denen dann bei Auftritten eine Saalbeschallungsanlage (PA) mit dem Instrumentensignal versorgt werden kann. Und normalerweise möchte der Musiker, der seinen Sound mit Effektgeräten kreiert, diese Klangeffekte auch über die Beschallungsanlage wiedergegeben wissen. Somit ist es sinnvoll, dass im DI-Ausgangssignal des Verstärkers auch eingeschliffene Effekte präsent sind. Das heißt nichts anderes, als dass der DI-Signalabzweig im Amp schaltungstechnisch hinter dem Effekt-Einschleifweg liegen muss, was bei den allermeisten Verstärkern heutzutage auch der Fall ist.
    Es gibt aber auch Spezialfälle, wo es nicht erwünscht ist, dass das Instrumentensignal mit den (auf der Bühne) verwendeten Effekten zum PA-Mixer gelangen soll. Manchmal ist es halt sinnvoller, wenn das Personal am Mischpult den Gitarren- oder Bass-Sound mit den erwünschten Effekten für die PA-Wiedergabe versieht. Oder es handelt sich bei dem auf der Bühne verwendeten „Effekt“ nur um einen zusätzlichen Equalizer, der ausschließlich die Hörbarkeit des Instruments auf der Bühne verbessern soll.
    Für solche Fälle bieten gut ausgestattete Amps einen Umschalter, mit dem man den DI-Abzweig wahlweise vor („Pre“) EQ und Einschleifweg des Amps oder dahinter („Post“) schalten kann. In der „Pre“-Einstellung bietet der Amp dem PA-Mixer dann also ein effektfreies Signal an, auch wenn auf der Bühne tatsächlich Effekte verwendet werden. Verstärker ohne solchen Umschalter bieten manchmal ersatzweise einen seriellen Master-Einschleifweg, bei dem die Effekte zwischen Vor- und Endstufe des Verstärkers eingefügt werden. Da dieser Master-Weg jenseits des DI-Abzweigs hinter dem Master-Volumenpoti der Verstärkervorstufe liegt, werden hier eingeschliffene Effekte zwar in der Amp-Wiedergabe wirksam, aber nicht im DI-Ausgangssignal. Die übliche Beschriftung eines solchen Master-Einschleifwegs lautet „Preamp Out“ für die Send-Buchse und „Poweramp In“ für die Return-Buchse.

 

Effekt-Ketten und -Management

Gitarristen und Bassisten verwenden häufig nicht nur ein Effektgerät, sondern kombinieren mehrere Effektsounds, wobei oft ansehnliche Gerätesammlungen zum Einsatz kommen, es sei denn, man benutzt ein Multieffektgerät.
Um dem Signal bei solchen Einzeleffektketten ein nachteiliges Durchlaufen aller Effekte zu ersparen, bieten diverse Hersteller so genannte Looper an, die das Tonsignal jeweils nur zu dem Effektgerät leiten, welches gerade benutzt werden soll. Über fernbediente Relais werden dann nur die Effekte seriell in den Signalweg eingeschaltet, die auch tatsächlich benutzt werden sollen, allen übrigen wird kein Tonsignal zugeführt.

Wer ein modernes Multieffektgerät benutzt, genießt ohnehin diesen Komfort, aber wenn aus irgendwelchen Gründen mit diversen Einzelgeräten gearbeitet werden soll, erleichtert ein Looper nicht nur die Effektwahl, sondern kann auch die Klangqualität verbessern.

 

Stereo-Effekte

Anders als in der Studiotechnik spielen stereophone Effektgeräte beim Instrumenteneinsatz nicht so eine gewichtige Rolle. Das hat weniger mit Klanggründen zu tun, als vielmehr mit dem vergrößerten Aufwand bei der Verstärkeranlage, die dann ja auch stereophon ausgeführt sein muss. Wo man Gitarre (und manchmal auch Bass) beim Homerecording oder im Studio wie selbstverständlich mit Stereo-Effekten aufnimmt, schleppt man zum Auftritt nur ungern eine zweite Verstärkeranlage mit.

Wer aber auch live den Stereo-Aufwand betreiben möchte, braucht bei PA-Benutzung zwei Mischpult-Kanäle und bei der eigenen Anlage ggf. zwei DI-Ausgänge bzw. zwei Abnahmemikros. Für Bassisten sind stereophon ausgelegte Preamps und Vollverstärker im Angebot. Selbstverständlich macht es bei dauerhaftem Stereo-Betrieb der Gitarre Sinn, die benötigte Zweikanal-Wiedergabeanlage aus separaten Bausteinen wie Preamp und Stereoendstufe aufzubauen, wo das Stereo-Effektgerät dann zwischen Preamp und Stereoendstufe eingefügt wird.

Einen Stereo-Effekt mit zwei Verstärkern benutzen

Wenn einer der beiden Verstärker einen Effekt-Einschleifweg besitzt, könnte man hier das Stereo-Effektgerät einschleifen, führt aber nur einen Ausgangskanal zur Return-Buchse dieses Amps zurück. Das zweite Effekt-Ausgangskabel wird dann mit dem Eingang oder, falls vorhanden, mit der Return-Buchse des zweiten Amps verbunden. Belegt man beim zweiten Verstärker die Return-Buchse als Eingang, wird dessen Vorstufe nicht benutzt, was die Bedienung der Gesamtanlage vereinfacht.

Das monophone Gitarrensignal wird nur von der Vorstufe des ersten Amps bearbeitet und dann monophon ins Effektgerät geleitet, welches daraus einen Stereoeffekt erzeugt, dessen L- und R-Ausgangssignal via Return-Eingang auf die beiden Master-Sektionen der Gitarrenamps geleitet wird. Lästig könnte freilich sein, dass man so immer noch zwei Mastervolumenregler zu bedienen hat. Die Lautstärkeeinstellung geschieht deshalb sinnvollerweise am Masterregler des Effektgeräts (falls vorhanden) oder am Gain-Poti der Vorstufe von Verstärker 1.

Gitarreneffekte im Computer

Auch Gitarristen und Bassisten kommen seit geraumer Zeit in den Genuss von Software-basierten Effekt-Setups. Neben einem Computer – hier bietet sich ein ausreichend leistungsstarker Laptop besonders an – wird nur noch eine Audiokarte benötigt, um die Signale in den Computer und wieder hinaus zu senden. Einige Hersteller bieten sehr leistungsfähige Gitarreneffekt-Software an, die den gleichzeitigen Betrieb von zahlreichen Effekt Plug-Ins ermöglicht. Das Routing innerhalb dieser Software entspricht weitgehend dem eines „echten“ Gitarreneffekt-Setups.

Neben den typischen Gitarreneffekten werden hier auch überzeugende Verstärker- und Lautsprecheremulationen (Amp- und Speaker-Simulation) geboten. Eine solche Software lässt sich im Stand-alone-Betrieb oder als Plug-In innerhalb einer Recording-Software nutzen. Einige Hersteller liefern eine geeignete Audiokarte zusammen mit der Software. Bekannteste Vertreter auf dem Markt sind Native Instruments Guitar Rig, IK Multimedia Amplitube, Waves GTR und Line6 Pod Farm.


Wisst ihr, warum all diese Effektpedale so faszinierend sind? Ganz einfach: Sie ermöglichen uns Gitarristen, in verschiedenen Sprachen zu sprechen!

Die Amps kommen von kleinen Herstellern: Tonehunter Combo und ein Realtone-Top mit Kammler-Box. Daneben Ulrich Rodes von Ruben Roeh aus Hamburg neu konzipiertes Board für die laufende BAP-Tour.

Natürlich gibt es Puristen, die zwischen ihre Gitarre und den Amp nur ein Kabel lassen – aber die sind in der absoluten Minderheit. Und wir können uns vorstellen, was diese Gitarristen alles verpassen: All die hunderte von verschiedenen Verzerrern, die ganzen Delay- und Reverb-Pedale und all die abgefahrenen Sachen wie z.B. unser Electro-Harmonix-Ravish-Sitar-Effekt, mit dem sie wie Ravi Shankar oder George Harrison klingen könnten! Oder unsere B9-, C9- und Key9-Pedale, mit denen sie Sounds wie eine Hammond-Orgel oder ein E-Piano erzeugen könnten. Und all die wunderbaren Looper, mit denen sie sich selbst begleiten könnten … all das verpassen diese Gitarristen.


Ob Gitarre, Akustik-Gitarre, Bass, Amps oder Effekte: Unsere Equipment-Übersicht beinhaltet alle Themen rund um die Instrumente Gitarre & Bass. Klick dich einfach durch die verschiedenen Menüpunkte und finde Instrumenten-News, Artikel über das Tour-Equipment der Stars, Testberichte und vieles vieles mehr…



In unseren Features berichten wir über legendäre Meilensteine der Musikgeschichte, stellen Bands & Künstler vor und verraten Geheimtipps für alle, die noch bessere Bassisten & Gitarristen werden wollen. Stories, Interviews & Features!



FX steht als phonetische Abkürzung für das englische Wort EFFECTS – es geht also um Effektgeräte. Am einfachsten ist bei Gitarre und Bass die direkte Ansteuerung der Boden-, Pedal- oder Rack-Effektgeräte wobei man das Ausgangskabel des Instruments direkt mit dem Eingang des Effekts verbindet, von dessen Ausgangsbuchse dann ein Kabel zum Eingang des Verstärkers führt. Dabei wird das Effektgerät in den niederpegeligen Signalweg zwischen Instrument und Verstärker eingefügt. Das Einschleifen des Effekts zwischen Vor- und Endstufe oder einen parallelen Signalweg sind weitere Optionen.

Und hier gibt’s jede Menge Fakten und auch News & Trends zum Thema:


Wie Electro-Harmonix-CEO Mike Matthews in unserem Effektpedale ABC so schön schreibt, ermöglichen Effektpedale “uns Gitarristen, in verschiedenen Sprachen zu sprechen!” Hier findest du alles rund um unser EFFEKT-PEDALE-ABC! Bestell dir hier unser Sonderheft im Shop.


Leo Fender schien einfach immer zur rechten Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein – zumindest so lange, wie die Entwicklung der E-Gitarre noch Fortschritte machen konnte!


Für die einen ist der Fender Custom Shop der Himmel auf Erden, für die anderen ist es nur eine Gitarrenfabrik wie (fast) jede andere auch. Letztere sind allerdings deutlich in der Minderheit, denn die meisten Musiker senken eher ehrfürchtig die Stimme, wenn sie von den Dream Machines aus dem Fender Custom Shop sprechen. Hier geht es jedoch auch um ganz praktisches wie: Wie läuft eigentlich eine Bestellung im Fender Custom Shop ab und welche Modelle werden am häufigsten geordert?


Fuzz ist die Verzerrung eines Signals. Dem Original werden dabei harmonische Obertöne beigemischt. Der Effekt simuliert ein analoges, als Verzerrer oder Fuzz-Box bezeichnetes Bodeneffektgerät. Es handelt sich um ein klassisches Gitarren-Effektgerät, das aber auch für andere Zwecke (z.B. das Übersteuern von Drumloops) sehr gut einzusetzen ist.

Distortion meint die Verzerrung eines Signals. Dem Original werden dabei harmonische Obertöne beigemischt. Der Effekt simuliert ein analoges, als Verzerrer oder Fuzz-Box bezeichnetes Bodeneffektgerät. Es handelt sich um ein klassisches Gitarren-Effektgerät, das aber auch für andere Zwecke (z.B. das Übersteuern von Drumloops) sehr gut einzusetzen ist.

Viele Audio-Sequenzer oder HD-Multitracker sind bereits mit einer Vielzahl an Effekten ausgestattet, die meistens auch Distortion-Effekte beinhalten, die für Homerecordingzwecke sehr gut geeignet sind.


GEMA steht für „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“. Die GEMA ist eine Verwertungsgesellschaft, welche die Urheberrechte ihrer Mitglieder (Komponisten, Textdichter, Musikverleger) wahrnimmt.


Am 6. Februar 2011 verstarb der irische Gitarrist Gary Moore in einem Hotel in Spanien. Zunächst als Mitglied von so verschiedenen Bands wie Skid Row, Thin Lizzy oder Colosseum II, dann in einer facettenreichen Solokarriere bewies der Autodidakt, der niemals Noten las und ausschließlich nach Gehör spielte, immer wieder, dass er zu den besten Gitarristen diesen Planeten gehörte.


Gibson Gitarren – der Stoff aus dem die Träume sind? Sechs Saiten, die die Welt bedeuten? Für viele Künstler schon. Die hegen nämlich zumeist ein ausgesprochen inniges Verhältnis zu ihrem Gibson Instrument. Warum, das sagen sie hier!


Du möchtest alles über die Gitarre lernen, deine Gitarrensaiten wechseln oder deine Les Paul gewissenhaft pflegen? In diesem Gitarren Guide haben wir für dich alle Informationen zusammengetragen, die du im Umgang mit deiner Gitarre wissen solltest!


Wer Gitarre oder Bass spielt, braucht mehr als nur ein Instrument plus Verstärker. Zu den wichtigsten Gitarren-Zubehör-Utensilien gehören u. a. Saiten, Plektren, Gurte, Kabel, Ständer und Koffer & Gigbags. Hier gibt es einen Überblick über das gebräuchlichste Zubehör!

Gitarren-Saiten

Für Gitarre

Für die E-Gitarre gibt es Saiten in verschiedenen Stärken. Die hohen Melodie-Saiten bestehen in der Regel aus einem Stahldraht, die tiefen Bass-Saiten sind mit einer Ummantelung versehen. Üblich und für viele Gitarristen praktikabel sind Saitensätze, deren hohe E-Saite eine Stärke von .009 oder .010 aufweist. Es handelt sich hierbei um eine Angabe in der Maßeinheit „Inch“ (.010 Inch entsprechen beispielsweise 0,25 mm). Für einen umgangssprachlich gerne genannten „10er Saiten-Satz“ können die Durchmesser z. B. lauten:

Hohe E-Saite: .010
B-Saite: .013
G-Saite: .017
D-Saite: .026
A-Saite: .036
E-Saite: .046

Allerdings können diese Werte bei den verschiedenen Herstellern etwas variieren. Saiten-Sätze mit einer hohen E-Saite ab .011 oder .012 gelten als „heavy“, sprich die Saiten werden insgesamt dicker, was dazu führt, dass auch die G-Saite umwickelt ist. Für die Umwicklung der dickeren Saiten verwendet man Stahl, Nickel oder auch Chrome, was zu unterschiedlichen Klangergebnissen führt.

Eine Besonderheit sind so genannte Flatwound-Saiten. Hier wurde die rundliche Ummantelung der tiefen Saiten abgeflacht, was für ein verändertes Spielgefühl und auch für einen veränderten Klang sorgt. Vor allem im Jazz werden solche Strings gerne eingesetzt. Neben den gängigen Sätzen für sechssaitige Instrumente sind ebenfalls welche für siebensaitige Gitarren erhältlich.

Auf akustischen Stahlsaiten-Instrumenten („Western-Gitarren“) setzt man in aller Regel Saiten-Sätze ein, deren hohe E-Saite mindestens eine Stärke von .010 aufweist. Insgesamt sind Saiten auf der Akustischen dicker, als bei der E-Gitarre.

Auf der Klassischen Gitarre werden Nylon-Saiten aufgezogen, wobei auch hier die tiefen Saiten jeweils mit einem Stahldraht ummantelt sind.

Für Bass

Für die tiefen Frequenzen, die ein E-Bass produziert, benötigt man noch dickere Saiten. Ein Satz kann beispielsweise die Stärken .045, .065, .080 und .100 aufweisen. Neben Viersaiter-Sätzen existieren auch Sätze für fünf- und sechsaitige E-Bässe.

Plektren

Das Spielplättchen, um die Saiten anzuschlagen, wird Plektrum (oder auch Plektron, engl. Plectrum oder Pick) genannt. Es gibt sie in zahlreichen Farben, Dicken und Größen. Grundsätzlich unterscheidet man nach der Dicke in Thin, Medium und Heavy. Die meisten Plektren sind heute aus Kunststoff (wie Zelluloid) gefertigt. Spezielle Plektren sind u. a. aus Filz, Holz, Metall oder auch Stein hergestellt.

Laser Grip

Eine Besonderheit sind Daumen-Plektren, die auf den Daumen aufgesteckt werden. Weiterhin sind Finger-Plektren erhältlich, die auf die einzelnen Fingerkuppen aufgesteckt werden. Akustik-Gitarristen sind hiermit gelegentlich anzutreffen. Daumen- und Finger-Plektren werden aus Kunststoff oder Metall gefertigt.

Gurte

Unverzichtbar sind Tragegurte für E-Gitarre und E-Bass, die an den Gurtknöpfen der Instrumente befestigt werden. Sie bestehen meist aus Kunststoff oder Leder, Farben oder Muster sind in einer unüberschaubaren Auswahl vorhanden. Es gibt sie in schlichten Ausführungen bis hin zum Luxus-Teil mit gepolsterter Schulterpartie. Die Breiten können variieren, in aller Regel sind Gurte in der Länge einstellbar, und können so an die Körpergröße des Spielers angepasst werden.

Kabel

Instrumentenkabel, die Gitarre und Amp verbinden, sind ebenfalls in verschiedenen Farben und Längen erhältlich. Die Klinkenstecker sind entweder gerade oder angewinkelt, was etwa bei bestimmten Gitarrenmodellen von Vorteil sein kann. Zur Verkabelung von z. B. mehreren Boden-Pedalen gibt es auch kurze Längen.

Für die Verbindung zwischen Verstärker-Topteil und einer Lautsprecher-Box wird ein spezielles Lautsprecherkabel benötigt.

Ständer

Ständer für Gitarren und Bässe sind ein nützliches Utensil. Es gibt sie als Einfach-Ständer, andere Modelle können zwei, drei oder gar fünf bis sieben Instrument aufnehmen. Üblicherweise sind Gitarren-Ständer zusammenklappbar, so dass sie beim Transport weniger Platz wegnehmen.

Koffer & Gigbags

Für den sicheren Transport von Gitarren & Bässen kennen wir Koffer oder so genannte Gigbags. Koffer sind entweder aus Kunststoff gefertigt oder aus Holz mit Kunststoffüberzug. Wir kennen Rechteck-Koffer, wobei das Innenleben an die individuelle Form des Instruments angepasst ist. Andere Koffer besitzen auch schon außen betrachtet eine Gitarren-Form.

Eine Alternative zu Koffern stellen die Gigbags dar. Diese gefütterten Kunststoff-Taschen in Gitarren-Form sind mit Reißverschluss, oft Seitentaschen und Rucksackgurten ausgestattet. Da sie sehr leicht sind, eignen sie sich sehr gut zum Transportieren. Die Ausstattung und Solidität variiert von Hersteller zu Hersteller. So sind Gigbags z. B. auch in der Edel-Variante in Leder erhältlich.

Artesano mit koffer
Artesano

Bottleneck Dies & Das

 

Für das Spielen mit dem Bottleneck (auch Slide genannt) werden Röhrchen aus den unterschiedlichsten Materialien angeboten, etwa aus Metall, Glas, Keramik oder Kunststoff. Die Längen variieren, ebenso die Durchmesser, einige Bottlenecks sind konkav (nach innen gewölbt) geformt, andere gerade.

Kapodaster

Der Kapodaster ist eine Art freibeweglicher Bund, der auf dem Griffbrett direkt hinter einem Bundstäbchen angebracht wird. In der Regel geschieht dies durch eine Klemmmechanik. Dadurch entfällt das Transponieren in andere Tonarten, und so können z. B. bekannte Akkorde in den unteren Lagen problemlos in anderen Tonarten gespielt werden. Kapodaster sind aus Metall und an den Auflageflächen mit Gummi beschichtet. Erhältlich sind Varianten für E-, Western- und Klassische Gitarre.

Stimmgerät

Sinnvolle Helfer für Probe und Auftritt sind Stimmgeräte. Sie werden normalerweise mit der Gitarre verkabelt, auf einem Display kann man ablesen, ob die gerade angeschlagene Saite in tune ist. Praktisch sind Bodengeräte zum Verkabeln zwischen Gitarre und Amp: ein Druck mit dem Fuß, und man kann die Stimmung überprüfen.

Metronom

Für das konzentrierte und sinnvolle Üben empfiehlt sich ein Metronom. Sie geben einen Beat an, die Tempi sind frei wählbar. Je nach Ausführung kann man zwischen verschiedenen Taktarten wählen. Zumeist handelt es sich um elektronische Geräte, es sind jedoch auch mechanische Metronome erhältlich.

Notenständer

Und wenn wir schon beim Üben sind: ein ausklappbarer Notenständer ist beim Üben oder im Proberaum ein praktischer Helfer, um Noten und Leadsheets in Sichtweise zu positionieren. Luxuriöser und etwas solider sind Notenpulte.

Noten & Literatur

Auf den Notenständer gehört etwas drauf: Der Fachhandel hält zahlreiche Songbooks zu Einzelkünstlern oder Bands bereit sowie Gitarren- und Bass-Lehrbücher, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen bzw. auch zu den einzelnen Stilistiken wie Blues, Jazz, Rock etc. Ebenfalls hilfreich sind Lehr-DVDs; fast zu jedem stilbildenden Gitarristen und Bassisten findet sich die passende DVD, so dass man sich mit der Spielweise seines Favoriten eingehender auseinandersetzen kann. Fachliteratur zu Spezialthemen wie z. B. zur Instrumenten-Kunde, zu Effektgeräten oder zu einzelnen Instrumenten-Klassikern bieten viel Hintergrundwissen. Wer diesbezüglich immer auf dem neuesten Stand sein will, der findet im Handel diverse Fachzeitschriften, die ihn in allen Aspekten rund um sein Instrument u. a. mit Interviews bekannter Musiker, Noten und Testberichten versorgen. Zu ihnen gehört etwa das Musiker-Fachmagazin „Gitarre & Bass“.

Pflegemittel

Das Angebot an Pflegemitteln für Gitarren und Bässe ist reichhaltig. Politur, Griffbrettreiniger, Saitenreiniger oder spezielle Poliertücher helfen dabei, das Instrument in Schuss zu halten.

Netzteile

Für Boden-Effektgeräte sind spezielle Netz-Adapter erhältlich. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn das lästige Batteriewechseln bei Pedalen entfällt. Bei der Befestigung auf einem Board benötigt man ohnehin solche Adapter, da Geräte ja fest fixiert werden, und dies einen Batteriewechsel zusätzlich erschwert. Adapter sind für Einzelgeräte erhältlich, es gibt allerdings auch leistungsstärkere Geräte, die mehrere Pedale gleichzeitig mit Strom versorgen können.

Pedalboard

Ein sinnvoller Helfer ist auch das bereits angesprochene Pedalboard, wenn es um das Organisieren von Boden-Effekten geht. Auf einem Brett können Effekte und dazugehörige Netz-Adapter fest montiert werden, was einen erneuten Auf- und Abbau erspart. Es gibt unterschiedliche Größen, auf kleineren Pedalboards können z. B. zwei, auf größeren etwa bis zu sechs Effekte untergebracht werden. Solche Boards sind meist in entsprechend angepassten Taschen oder Cases untergebracht, was den Transport zusätzlich erleichtert. Wer handwerklich geschickt ist, kann sich so ein Board auch selber anfertigen, verschiedene Gitarren-Techniker fertigen auch auf Kundenwunsch.


Gitarrenakkorde sind – einfach gesagt – der Zusammenklang von mehreren verschiedenen Tönen und bilden Herz und Seele der meisten Musikstücke die wir lieben. Neben gleichermaßen einfachen wie universellen Power-Akkorden (Powerchords) gibt es mit anspruchsvolleren Nonen-  oder  Jazz-Akkorden ein ganzes Akkord-Universum zu entdecken – für Anfänger und Profis gleichermaßen! Auf dieser Seite widmen wir uns deshalb ausführlich dem Akkordspiel!

Für iPhone -User gibt es übrigens seit kurzem die sehr hilfreiche Uberchord-App, die beim Entdecken und Lernen selbst von den kompliziertesten Jazz-Akkorden behilflich sein kann. Die Akkord-Erkennung über das Mikrofon kann man zum kontrollieren benutzen und den Akkord Trainer zum Üben. Download unter http://bit.ly/uberchord_app.

 


Hier findest du hilfreiche und praktische Gitarrenbücher mit Rezensionen aus der Gitarre & Bass Redaktion!


Gitarrensaiten sind der direkten Draht zur Musik. Hier erfährst du, welche Namen die Gitarrensaiten haben und welche Faktoren Spielgefühl, Klang und auch die Haltbarkeit bestimmen!


Der Sound eines Gitarristen setzt sich aus verschiedenen Details zusammen – spezielle Pickups, individuelle Seiten und die Art des Plektrums machen den Anfang. Der erzeugte Klang wird dann über das Gitarrenkabel und die Effektgeräte an den Gitarrenverstärker weitergegeben, indem das Signal beliebig hochverstärkt und in der Klangregelung beeinflusst wird.


Wer ist der Solo-Gitarrist, wer macht nur Rhythmus? Wer spielt hier die acht Takte Solo und warum bekommt er im anderen Song 12 Takte zugestanden? Wer kennt sie nicht, diese leidigen Diskussionen über die Rollenverteilung von Gitarristen innerhalb einer Band.


Gregor Hilden gehört zu den besten Blues-Gitarristen dieses Landes. Vor allem Anhänger der gepflegteren Stilistik wissen die Gitarrenkunst von Gregor Hilden zu schätzen.

 


Das ultimative Event für Gitarristen und Bassisten.


Hall ist die Simulation des natürlichen Raumhalls. Der natürliche Nachhall – aber auch viele andere Raumeigenschaften sowie künstliche Hallarten – können mit dem Reverb-Algorithmus nachgebildet werden. Schallwellen werden von Wänden, Decke und Fußboden eines Raumes reflektiert und summieren sich als dicht beieinander liegende Echos, die sich zu einer als Ganzes wahrnehmbare “Wolke” vermischen. Diese Hallwolke ist erst nach einer als Pre-Delay bezeichneten Dauer nach dem Direktschall hörbar. Die Lautstärke des Nachhalls nimmt mit der Zeit ab, weil die Wände des Raums und die Gegenstände darin bei jeder Reflexion einen Teil der Schallenergie absorbieren.


The Holy Grail Guitar Show 2016 geht am 8. Oktober uin Berlin in die dritte Runde. Und man darf gespannt sein: Schon die ersten beiden HGGS waren große Erfolge. Für alle, die nicht persönlich dabei sein können, können hier unseren HGGS-News und Berichten folgen!


Ein Humbucker ist ein zwei- oder mehrspuliger Tonabnehmer, der aufgrund seiner besonderen Konstruktion unempfindlich gegen Brumm-Einstreuungen ist.


Gitarristen & Bassisten erzählen uns, was sie gerade tun, welche Instrumente sie spielen und warum sie die Musik genau so lieben, wie wir alle…


Die Marke Ibanez kann nicht nur auf eine lange spannende Geschichte zurückblicken, eine extreme Modellvielfalt aufweisen, mit großartigen Endorsern wie Steve Vai, Joe Satriani, Paul Gilbert, George Benson, Pat Metheny oder Andy Timmons werben – Ibanez hat es in den vergangenen 40 Jahren ohne Frage geschafft, sowohl eine Kultmarke als auch ein World-Player des Musik-Business zu werden.


Jack Bruce war mehr als nur der Cream-Frontman: Anfang der 60er-Jahre war er ein gefragter Sideman der britischen Jazz/Blues-Szene, spielte in Alexis Korners Blues Incorporated, der Graham Bond Organization und der Manfred Mann Combo. 1968, nach der Trennung von Cream, spielte Jack Bruce u.a. mit Tony Williams’ Band Lifetime, an der Seite von Larry Young (org) und John McLaughlin (g) – diese Band gilt bis heute als eine der wichtigsten und vor allem spannendsten Formationen des Jazz-Rock.


Jen Majura ist Gitarristin bei den Black Thunder Ladies und Evanescence. Bei der Folk-Metal-Band Equilibrium ist die Musikerin seit 2014 außerdem Bassistin.


„Posterboy“ hört der Sänger, Gitarrist und Bandleader Jesper Munk gar nicht gerne. Der smarte Deutsch-Däne, der in seinem Video zum neuen Album ‚Claim‘ wie eine Mischung aus Klamotten-Model, unnahbarem Loner und coolem Rebell wirkt, will keinesfalls Everbody’s Darling sein. Und schon gar nicht auf Äußerlichkeiten reduziert werden.


Ohne Frage gehört James Marshall, genannt Jimi, Hendrix bis heute zu den wichtigsten Vertretern der E-Gitarre und zu den einflussreichsten Musikern unseres Jahrhunderts, und das trotz seiner relativ kurzen, vierjährigen Karriere als Rock-Star.


Was Joe Bonamassa aus dem Blues seiner Idole Rory Gallagher, Jimi Hendrix und Eric Clapton macht, ist beachtlich: Gefühl, Geschmack und Geschwindigkeit sind nur drei Aspekte dieses außergewöhnlichen Musikers.


Aerosmith Lead-Gitarrist Joe Perry wird gemeinhin mit einer Gibson Les Paul assoziiert. Mittlerweile existieren auch mehrere Joe-Perry-Signature-Les-Pauls. Daneben kann man Joe Perry aber auf (aktuelleren) Fotos auch mit einer Gibson SG, Gibson Firebird oder einer semiakustischen Gibson ES entdecken.


John Petrucci ist kein egomanischer Showman, der seine extravagante Technik immer und ständig im grellen Scheinwerferlicht präsentiert sehen will. Vergleichbar mit Alex Lifeson von Rush, vermutlich seinem wohl größten Idol, sieht sich John Petrucci eher als Teamplayer, dessen Songs für sich sprechen sollen.


Judas Priest wurden 1969 in Birmingham gegründet, und von der Originalbesetzung der damals noch Blues-orientiereten Rock-Band ist schon lange niemand mehr an Bord. Heute sind Judas Priest der Inbegriff einer britischen Heavy-Metal-Band, die seit den 1970er-Jahren als eine der einflussreichsten Formationen ihres Genres gilt.


Dass Keith Richards in der berühmtesten Rock-Band der Welt spielt, ist ja wohl so klar wie der alltägliche Sonnenaufgang und auch die Biographie von Richards ist weitläufig bekannt. Deshalb geht es hier hauptsächlich um seine Gitarren, Verstärker und Spielweise!


Kirk Hammett ist ein echter Überzeugungstäter. Ein Gitarren-Freak, der ewig über Equipment reden könnte, schnell und viel spricht, noch mehr lacht, sein Gegenüber mit „Bro“ anredet und mit glänzenden Augen von seinen ESP-Signature-Modellen, seiner ständig wachsenden Kollektion an raren Vintage-Teilen, seinen musikalischen Einflüssen und Helden berichtet.


Lemmy Kilmister ist das, was man eine verlässliche Größe nennt: Seit über 30 Jahren machte Lemmy Kilmister genau das, was er am besten konnte – kompromisslosen, dreckigen und vor allem lauten Rock ‘n‘ Roll. Und den lebte der baumlange Wahl–Kalifornier mit der Reibeisenstimme wie kein anderer. Er absorbierte die Klassiker der 50er und 60er, mixt sie mit der Attitüde des Punk und kreiert einen Sound, der inzwischen Dutzende von Alben füllt – und immer noch frisch klingt. Ein echtes Phänomen.


Les Paul, der 2015 einhundert Jahre alt geworden wäre, war ein ausgezeichneter Gitarrist, begeisterter Bastler, gewiefter Geschäftsmann und ein origineller Geschichtenerzähler. Jedes Mal, wenn man eine Gibson Les Paul oder eine der zahllosen Kopien in die Hand nimmt, kommt man mit einem Mann in Berührung, der, wo immer es ging, die Grenzen des Machbaren auslotete, und dessen Ziel es war, die Art und Weise zu verändern, in der Musik gespielt und aufgenommen wurde.




Malcolm Youngs Rhythmus-Sound tendiert in Richtung einer satten und kurz vor der Kompression stehenden Endstufen-Übersteuerung. Der Riff-Schmied ist bekannt für seine modifizierte 1963er Gretsch Jet Firebird, die er über Röhren-Amps von Marshall spielt.


Mark Knopfler sieht sich selbst ja als besseren Songwriter denn als Gitarrist. So jedenfalls stellt Mark Knopfler es gern in Interviews dar. Ein unbändiges Verlangen zu schreiben habe er, die Gitarre benutze er nur zum Songwriting…

Nur für das Songwriting habe er damals alles aufgegeben, die Gitarre sei nur sein Werkzeug, sagt er. Nun ja, gut möglich, dass er mit dieser Einschätzung ziemlich alleine dasteht … Denn es ist doch der Gitarrist Mark Knopfler, der seit jeher fasziniert und geprägt hat. Und genau um diesen soll es hier gehen, um den „Sultan Of Swing“, um den, der seit nunmehr gut 30 Jahren seinen spektakulären Gitarrenstil nicht verändert hat. Doch wozu auch? Mark Knopfler ist nun mal einzigartig, und seine Phrasierung transportiert mehr Intensität als bei den meisten seiner Kollegen.


Seit 50 Jahren begleitet Marshall nun die Geschichte der Rock-Musik und hat dabei das ein oder andere Kapitel mehr als nur mitgeschrieben. Denn eins ist klar: Ohne die Verstärkung aus dem Hause Jim Marshall wäre so manche Band nicht erfolgreich und so mancher Song nicht unsterblich geworden.

Natürlich lässt sich vortrefflich darüber streiten, ob ein Verstärker die Kreativität eines Musikers insoweit beeinflussen kann, dass andere Dinge aus ihm herauskommen, als es mit einem anderen Amp der Fall gewesen wäre. Tatsache aber ist – und das kann jeder Musiker bestätigen – dass ein guter Sound inspiriert!

Vor diesem Hintergrund ist es sicherlich nicht übertrieben zu behaupten, dass die Geschichte der Rock-Musik ohne die Innovationen von Marshall völlig anders verlaufen wäre. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es tatsächlich die Marshall-Verstärker waren, die unzählige Musiker in den letzten 50 Jahren zu derartigen Höchstleistungen angetrieben haben oder ob Jim Marshall mit seinen Entwicklungen einfach nur den Zahn der Zeit getroffen und mit seinen Amps etwas aus den Musikern herausgekitzelt hat, das sowieso schon da war.

Die Sichtweise ändert im Ergebnis nichts an den Tatsachen. Ob im Blues-Rock der 60er-Jahre mit Jimi Hendrix oder Eric Clapton, ob die Hardrocker der 70er, wie Deep Purple und Van Halen, die Schwermetaller von Motörhead und Iron Maiden in den 80ern oder aktuelle Bands wie die Red Hot Chili Peppers und System Of A Down – alle zogen ihre Inspiration auch aus dem Sound von Marshall-Verstärkern. Und so liest sich der folgende Streifzug durch die (Riff-)Geschichte der Marshall-Benutzer wie das Who-Is-Who der Musik.

Die wichtigsten, bekanntesten und einprägsamsten Riffs sollen hier, chronologisch und nach Jahrzehnten geordnet, vorgestellt werden. Die Auswahl dieser Riffs erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist lediglich eine subjektive Sammlung von weithin bekannten Songs, die auf Marshall-Verstärkern gespielt und/oder komponiert wurden und damit in untrennbarem Verhältnis zur Geschichte der Firma und zur Geschichte des Rock stehen.

Marshall in den Sixties

Anfang der 60er-Jahre erlebte die Musikwelt eine markante Wende. Kamen bis dahin alle gitarrenrelevanten Musikstile wie Jazz, Blues oder Rock & Roll aus den USA, verlagerte sich die Entwicklung nun nach England, wo plötzlich Blues-, Rock- und Beat-Bands wie die Beatles, die Rolling Stones, The Who, Led Zeppelin oder Cream aus dem Boden schossen. Man kann diesen Trend als logische Konsequenz der damals immer mehr global agierenden Plattenindustrie sehen, die es nun auch den Briten ermöglichte, ihre amerikanischen Vorbilder zunächst kennenzulernen und anschließend zu adaptieren und weiterzuentwickeln. Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch auch der Einfluss des noch jungen Jim Marshall, der als Fender-Kopist begann, anschließend jedoch den Klang der elektrischen Gitarre in eine neue Richtung lenkte und in Sachen Zerrsounds Maßstäbe setzte, die im Prinzip bis heute ihre Gültigkeit behalten haben. Und das noch dazu damals für einen erschwinglicheren Preis als die Importe aus Übersee.

Wie jede technische Entwicklung brauchten auch die Röhren-Amps aus dem Hause Marshall ein Weilchen, bis sie in Gitarristenkreisen Fuß gefasst hatten. Aber schon in den mittleren bis späten 60er-Jahren gehörten so prominente Musiker wie Eric Clapton, Pete Townshend, Jimmy Page oder Jimi Hendrix zu den Verehrern der neuen Marke und fanden darüber ihre persönliche Ausdrucksweise, ihren ureigenen Sound. Die frühen Marshall-Verstärker der JTM- und JMP-Serien wurden damals nicht selten auch von Bassisten benutzt. Einer der ersten: John Entwistle von The Who.

Marshall in den Seventies

War man im Jahrzehnt zuvor noch in der Findungsphase, was sich musikalisch mit den dazugewonnenen Overdrive- und Distortion-Sounds umsetzen ließ, so ist der markante Klang der Marshall-Amps aus der Musik der 70er-Jahre nicht mehr wegzudenken. Schließlich markiert dieses Jahrzehnt die Blütezeiten von Stilen wie Hard Rock, Heavy Metal und später: Punk, die allesamt ohne die Verzerrung und vor allem den infernalischen Druck der Marshall-Verstärker in dieser Form nicht möglich gewesen wären.

Was dann übrigens auch die Amerikaner gemerkt haben, man denke an ZZ Top, Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, Kiss und unzählige andere. Hand in Hand mit der von Marshall geprägten Entwicklung geht mit Sicherheit auch die Etablierung des Powerchords als einfache aber wirksame Basis unzähliger, legendärer Gitarren-Riffs, allen voran natürlich Deep Purples ,Smoke On The Water‘, frei nach dem Motto: Was schert uns die Terz!

In dieses Jahrzehnt fällt auch die Erfindung des Master-Volume-Reglers, der im Falle von Marshall mit den Master-LeadModellen der JMP-Serie zum Standard wurde und uns heute ermöglicht, verzerrte Sounds auch in erträglicheren Lautstärken benutzen zu können.

Marshall in den Eighties

Ob Jim Marshall 1962, als er anfing Gitarrenverstärker zu bauen, schon ahnte, dass 20 Jahre später, zumindest was die großen Rock-Bühnen dieser Welt betrifft, seine Amps nicht nur als Verstärker, sondern auch als Einrichtungsgegenstände Verwendung finden sollten? In den 80er-Jahren wurden vor allem die 4×12″-Cabinets aus dem Hause Marshall zum beliebtesten Bühnenmobiliar unzähliger Gitarristen und Marshall damit zum gefragten Innenausstatter von Rock-‘n’-RollBands. Im Steckkastensystem wurden ganze Bühnenrückwände mit den schwarzen Holzkästen ausgekleidet. Doch Vorsicht, was nach viel aussieht, muss nicht unbedingt auch viel bringen. Also verließen immer mehr sogenannte Dummies, sprich reine Boxen ohne Speaker, die Marshall-Fließbänder, um den Gitarrenhelden bei ihrer Lautstärke-suggerierenden, mitunter protzigen Selbstdarstellung unter die Arme zu greifen.

Marshall in den Nineties …

Mit dem Abebben der Vorliebe für Virtuosität und lange Haare in der Gitarrenmusik gerieten auch einige der namhaften Marshall-User ein wenig in Vergessenheit und immer weniger neue sogenannte Gitarren-Heroes rückten nach. Nicht dass niemand mehr Marshall-Verstärker spielen wollte, doch die Musik, für die die Firma mit ihren Amps lange Jahre stand, war nicht mehr gefragt, hardrockende Riffs und schnelle Gitarrensoli waren einfach aus der Mode geraten.

Hinzu kam der Erfolg einiger anderer Firmen, die es schafften, sich neben Marshall als Ausrüster für Bands und Musiker der härteren Gangart zu etablieren. Dennoch entstanden auch Ende letzten und Anfang diesen Jahrtausends Gitarren-Riffs, die die Rock-Musik prägten und die ohne Marshall-Amps vermutlich nie das Licht der Musikwelt erblickt hätten. Oder anders klingen würden.


Matthew Bellamy ist Sänger, Gitarrist und Mastermind der britischen Rockband Muse. Wir haben uns ausführlich mit dem speziellen Sound von Matthew Bellamy auseinandergesetzt.


Metallica spielen seit weit über 20 Jahren fast ausschließlich ausverkaufte Tourneen und eilen von einem Erfolg zum nächsten. Daran hat auch das betont schroffe ,St. Anger‘, nichts geändert. Auch wenn das Album in Amerika in Ermangelung radiotauglicher Stücke nur verhältnismäßig bescheidene Verkaufszahlen erreicht hat, eroberten Metallica mit diesem Opus in Europa ihre Glaubwürdigkeit zurück.



Die Musikmesse Frankfurt 2017 findet vom 05. bis 08. April 2017 statt. Eine wesentliche Neuerung zu der Musikmesse 2016 ist das neue Brandworld Konzept der Messe-Verantwortlichen. Im Rahmen dessen finden Auftritte bekannter Künstler in akustisch abgetrennten Bereichen statt – hinzu kommen Vorträge und Instrumenten-Präsentationen. Ibanez hat aufgrund des neuen Konzepts für die Musikmesse Frankfurt 2017 zugesagt!


Auf der amerikanischen Musikmesse NAMM 2017 in Anaheim, California werden ab dem 19. Januar im Anaheim Convention Center vier Tage Hersteller, Vertriebe, Musiker und Gear-Freaks aus aller Welt unterwegs sein, um Neues zu präsentieren bzw. zu entdecken. Auch die Gitarre & Bass Redaktion ist vor Ort – und hier erfährst du alles Wichtige über die NAMM-News und -Highlights!


Was gibt es Neues auf dem Instrumenten-Markt für Gitarristen und Bassisten? Wer ist wo auf Tour und wann bringt dein Lieblingskünstler sein nächstes Album raus? Auch neben unserem gedruckten Musiker-Fachmagazin Gitarre & Bass findest du auf hier stets die aktuellsten Neuigkeiten und die spannendsten Kuriositäten rund um die Themen Gitarre & Bass.


Overdrive ist ein Effekt, der das Übersteuerungsverhalten eines Röhrenverstärkers simuliert. Er klingt in der Regel wärmer und “bluesiger” als ein Distortion- oder Fuzz-Effekt.




Pedalshow Logo

Der große Tag rückt näher: Am 30.9. und 1.10.2016 öffnet in Ibbenbüren Deutschlands erste Show ausschließlich für Effektpedale ihre Tore. Alle wichtigen Hersteller sind dabei und zeigen im prall gefüllten Festzelt ihre aktuelle Pedal-Palette. Viele Entwickler sind zudem selbst vor Ort und freuen sich auf Fachsimpelei und FX-Nerd-Talk. 

Folgende Hersteller & Vertriebe werden an der Pedal-Show teilnehmen: Bandist, Bluguitar, Box of Trix, CMS, Effektboutique, EHX, Face Belgien, Fender, Gearhead Distribution, Go4Music, Jupiter FX, KMA Machines, Lehle, Ibanez, Mesa/Boogie, Musik Wein, Neo Instruments, Orion FX, Rodenberg, Warwick, Wheboo, Guitar Wash, S.M.I.L.E. und die Pedal Board Facebook Gruppe.

An jedem Stand wird es einen Röhren-Amp mit gutem Kopfhörer zum Antesten und Ausprobieren geben. Außerdem kannst du auch jedes Pedal direkt vor Ort kaufen. Einige Aussteller haben schon spezielle Pedal-Show-Deals angekündigt!

Auch das Rahmenprogramm nimmt langsam Gestalt an und so wird es am Freitag folgende Workshops und Q&A-Runden geben:

15:00 Uhr

Enrico Preuß (KMA Machines): „How to work mit aktiven EQs und deren Wichtigkeit in der Sound-Formung“

Chris Jupiter (JPTR FX): „Kreativ durch Effekte: Wie meine Sucht nach Equipment mich zu einem besseren Musiker machte“

16:00 Uhr

Andy Ebsen (Effekt Boutique): „Cheap Trickx – wir basteln uns ein Ikea-Pedalboard“

17:00 Uhr

Ola Englund (The Haunted, Feared): „Metal-Sounds & Pedals“

18:00 Uhr

Henning Pauly aka eytschpi42: „Pedalboard-Bau & Planung“

 

Außerdem…

Die Facebook-Gruppe Pedalboard organisiert Mitfahrgelegenheiten und veranstaltet an beiden Tagen ein  Pedal-Nerd-Quiz, bei dem es viele Effektpedale zu gewinnen gibt!

Auch das noch…

Am Samstag (01.10.) findet zudem in Ibbenbüren der über die Landesgrenzen hinaus bekannte und legendäre Musiker-Flohmarkt  statt, der traditionell tausende von Musikerinnen und Musiker ins Tecklenburger Land zieht. Bei Musik Produktiv können die Besucher außerdem Gitarren, Bässe, Amps etc. antesten. Aufgrund der zu erwartenden hohen Besucherzahl ist am Samstag ab der Autobahnabfahrt Ibbenbüren-Laggenbeck ein Shuttle-Service eingerichtet, der Euch von den Parkplätzen direkt zum Epizentrum der Pedal- und Flohmarktwelt transportieren wird.

 

Wir von Gitarre & Bass sind mit einem großen Team vor Ort! Save the date – wir sehen uns in Ibbenbüren!

 

Freitag, 30. September von 14:00 – 18:30 Uhr

Samstag, 01. Oktober 2016 von 09:00 bis 16:00 Uhr

Ausstellungszelt auf dem Gelände von Musik Produktiv  (Fuggerstraße 6, 49479 Ibbenbüren)

Eintritt: 4 €  (wird beim Pedal-Kauf zu 100% angerechnet)

 

Pedal Show Banner

 


Ein Pedalboard ist eine Kombination mehrerer Bodeneffektgeräte bzw. Fernbedienungs- und Steuerungsmöglichkeiten per Fußbedienung.


Peter Fischer ist der erfolgreichste Autor moderner E-Gitarrenlehrbücher in Europa. Seine bekanntesten Titel “Masters Of Rock Guitar”, “Rock Guitar Secrets”, “Rock Guitar Basics” oder “Survival Guitar” gibt es neben der deutschen Version auch in englisch, italienisch, chinesisch und japanisch.

 


Die Geschichte der E-Gitarre ist geprägt vom Wunsch nach immer größtere Lautstärke. Der Pickup spielte und spielt auch noch heute daher eine zentrale Rolle!


Ein Preamp ist ein Vorverstärker, bze. eine Vorstufe. Meist bezieht sich dieser Begriff auf die Vorverstärkerschaltung inklusive der Klangregelung und diverser Zusatzfeatures wie z. B. Frequenzweiche und Anschlussmöglichkeiten.


Q&A – Questions & Answers – Fragen & Antworten! Hast du Probleme mit deinem Equipment? Dann schicke einfach deine Frage an redaktion@gitarrebass.de

Wir helfen weiter, täglich hier auf unserer Website, aber auch im direkten Mail-Kontakt!


Reverb ist der englische Begriff für Hall. Im Prinzip ist ein Reverb aber nichts anderes als unendlich viele Echos, die sich zu einem räumlichen Eindruck zusammenfügen. Der Hall-Effekt gehört zu den ältesten Gitarreneffekten überhaupt und war als Federhall in vielen Verstärkern, z. B. auch der Firma Fender, üblich. Ein Fender-Röhrenhall gilt heute immer noch als das Maß, an dem sich ein intensiver und warmer Halleffekt messen lassen muss. Die Regelmöglichkeiten des Federhalls beschränkten sich aber nur auf einen Intensitätsregler. Raumgröße oder Nachhalldauer des Effektes waren konstruktionsbedingt nicht regelbar.


Ex-Bon-Jovi-Gitarrist Richie Sambora macht derzeit gemeinsame Sache mit Shredding-Queen Orianthi. Blicken wir jedoch einmal auf die Anfänge des US-Gitarristen zurück…


Richi Blackmore

Mit “Smoke on the Water” schrieb Ritchie Blackmore das vielleicht berühmteste Gitarren-Riff der Rock-Geschichte. Und auch sonst mangelte es in der Karriere des ehemaligen Deep-Purple- und Rainbow-Gitarristen nicht an Höhepunkten – obwohl sein Charakter mindestens so schwer sein soll wie seine Riffs…

 


Robert Trujillo ist der Bassist von Metallica. Aber: Er ist viel mehr als das. Abgesehen von Stadion-Metal und allerlei musikalischen Nebenschauplätzen hat er auch andere Projekte wie eine umfassende Dokumentation über Bassisten-Ikone Jaco Pastorius.


Rock in 100 Riffs! Wir lassen hier Gitarrist Alex Chadwick für uns sprechen – aka spielen:


Oft kann man gar nicht erkennen, wer von den beiden Rolling Stones – Keith Richards oder Ron Wood – was spielt. Das ist alles so verschachtelt, verwachsen, ineinander fließend und bildet einfach eine Einheit: „That’s the Stones-Sound“, meint Ronnie und Keith feixt: „It’s a secret …“


Ron Wood ist wohl der Band-dienlichste Lead-Gitarrist der Welt, immer zurückhaltend, kein Ton zuviel, die Soli kurz und beinahe unauffällig. Und auch seine Wurzeln liegen im Blues, was man seiner Spielweise deutlich anmerkt. Im Vergleich zu Keith spielt Ronnie deutlich melodiöser, weicher, und genau darin liegt ja seine Funktion bei den Rolling Stones: die Songs mit kurzen Soli, Fills und Melodien zu verzieren. Zusammen mit Keiths Ein-Finger-Akrobatik ergibt das dann wieder dieses geheime Gemisch.


Ein Röhrenverstärker wird mit Schaltungen auf Basis der Elektronen-Röhre realisiert. Das Overdrive simuliert das Übersteuerungsverhalten eines Röhrenverstärkers.


26 Jahre existierten Savatage, bis im Dezember 2007 Frontman Jon Oliva das Ende verkündete. Jetzt scheint es einen Silberstreif am Horizont zu geben, dass eine der großartigsten ProgRock-Formationen der Welt wieder eine Zukunft hat.


Sein Handwerkszeug: abgegriffen, seine Technik: Schnee von gestern, sein Rocker-Image: viel zu oldschool, seine Musik: ebenfalls altbacken. Was man aus heutiger Sicht vielleicht über fast jeden Gitarristen des letzten Jahrhunderts sagen könnte, trifft ganz gewiss auch auf den als Saul Hudson in England geborenen Slash zu. Nur mit dem Unterschied, dass er schon in seinen Anfangstagen mit voller Innbrunst absolut retro war.

Slash


Slide ist ein Spielweise, bei der man mit heruntergedrückter Saite mit der Greifhand über das Griffbrett rutscht und so verschiedene Töne ohne abzusetzen verbunden werden. Der Slide (auch Bottleneck) ist ein Gegenstand aus Glas, Metall oder Kunststoff, mit dem man, anstatt ihn auf die Bundstäbchen niederzudrücken, die Saiten nur berührt, wodurch die Tonhöhe stufenlos variiert werden kann.


Mit welchen Effekten arbeitet Keith Richards auf der Bühne oder welche Amps verwendet Joe Bonamassa im Studio? In unseren Soundalike-Workshops gehen wir den Sounds der großen Gitarren- und Bass-Ikonen nach!


Steve Lukather führte lange Zeit ein Doppelleben. Auf der einen Seite war er der Gitarrist der erfolgreichen Band Toto und zeigt auch heute noch auf seinen Soloplatten, was für ein kreativer Musiker er ist. Auf der anderen Seite war er lange und für unzählige Auftraggeber der optimale Sideman, der Dienstleister, der seine Jobs genauso kreativ und treffsicher erfüllte, wie man es von ihm erwartete.


Wie kaum jemand nach ihm hat Stevie Ray Vaughan dem Blues zu Beginn der 80er Jahre zu neuer Popularität verholfen. Mit seiner virtuosen und intensiven Spielweise läutete der Gitarrist & Sänger das Blues-Revival ein, an dessen Spitze für zahlreiche Fans und Kritiker bis zu seinem tragischen Tode Mr. SRV stand.


Die neuesten Interviews mit Gitarristen, Bassisten, Bühnentalk, Equipment-Berichten und aktuellen Geschichten aus der Welt der Saiteninstrumente – hier findest du unsere Stories, Interviews und Hintergrundberichte. Vom Superstar bis zur Nachwuchsband und immer wieder auch von den Bühnen dieser Welt.


Die Fender Stratocaster ist der zweite Genie-Streich von Leo Fender in Sachen Solidbody-Gitarren, den er 1954 der Musikwelt präsentierte. Die Stratocaster dient noch heute als Vorbild für viele E-Gitarren-Modelle.


In unseren Gitarre-&-Bass Testberichten findest du alles auf dem Prüfstand: Bässe, Akustikgitarren, E-Gitarren, Amps und anderes Zubehör! Und zu den umfangreichen Testberichten in der Print-Ausgabe des Musiker-Fachmagazin Gitarre & Bass findest du hier weitere Infos, Facts & Soundfiles.

 


Der vielleicht größte und auch beständigste Wurf der elektrischen Gitarrengeschichte gelang Leo Fender mit der Erfindung des Modells Telecaster, das Ende 1950 zunächst unter dem Namen Esquire und später dann auch als Broadcaster vorgestellt wurde.


Bei Tonabnehmern unterscheidet man zwischen einspuligen Systemen – Single Coil – und 2-spuligen Systemen, den sogenannten Humbuckern. Es gibt jedoch auch eine Reihe von Sonderformen. Wir haben uns natürlich alle Tonabnehmer genauer angeschaut!


Der Sound von Tony Iommi ist massiv, seine Chords & Riffs sind aus Blei. Halb so schnell, dafür doppelt so schwer – so könnte man die Arbeitsmaxime des Gitarren-Altmeisters aus Birmingham umschreiben. Und die hat im Fall von Tony Iommi Methode. Seit vielen Jahren bei Black Sabbath, und bei seinen Soloprojekten.


Du möchtest Ukulele lernen? In unserem Video-Workshop “Let’s play Ukulele” lernst du online Ukulele spielen. Dabei weiht dich Daniel Schusterbauer in die Welt der Ukulele ein.


Alte Instrumente sind kultig, cool und inspirierend. Das haben inzwischen auch sehr viele Hersteller erkannt, und trimmen ihre Produkte mehr oder weniger gekonnt auf used, relic oder roadworn Optik. Wer auf eine 1959er Les Paul verzichten kann, kommt mit etwas Überblick aber auch mit wenig Geld zu einem eigenwilligen, echten Vintage-Instrument mit Vergangenheit, das älter ist als sein Besitzer. Jeden Monat berichten wir über legendäre Gitarre & Bässe, aber auch über Amps, Effekte und echte Geheimtipps.


1974 wurde in Pasadena, California, mit Van Halen eine Band gegründet, die vier Jahre später die Welt verändern sollte. Zumindest die Gitarrenwelt, denn die hatte nach den späten 60er Jahren mit John McLaughlin und Jimi Hendrix keine großartigen Impulse mehr bekommen.


Ein Wah ist ein spezieller Sweep-Filter für den Einsatz mit Gitarre oder Bass. Die Einsatzfrequenz eines Wah-Wah wird mit einem Fußpedal geregelt.



G&B Warwick Bass Camp

English Version80 Bassisten aus aller Welt haben bei dem Warwick Bass Camp die Möglichkeit, von morgens bis abends zu lernen, zu spielen und neue Kontakte zu knüpfen. Und, das darf man ohne Übertreibung so sagen: von und mit den besten Tieftonarbeitern der Welt! Beim Warwick Bass camp 2016 sind unter anderem Alphonso Johnson, Stu Hamm und Dennis Chamber. Hier erfährst du alles über die Termine, Anmeldeformalitäten & Workshops!

Den historisch und musikalisch Interessierten wird dieser Ort ein Begriff sein: MARKNEUKIRCHEN im sächsischen Vogtland, traumhaft gelegen im idyllischen Mittelgebirge. Bis 1677 reicht hier die Tradition des Musikinstrumentenbaus zurück, und eine Erfolgsgeschichte jüngerer Zeit kann der dort ansässige deutsche Hersteller Warwick aufweisen.

Allerdings nicht mit der traditionellen Herstellung von Geigen: „Basses, Amps & Rock ’n’ Roll“ lautet das Motto der Manufaktur. Es wird ein wirklich breites Spektrum populärer Musik abgedeckt. In kleinen Gruppen werden Themenkreise von Spieltechniken bis zur sinnvollen Gestaltung einer Basslinie abgehandelt, aber auch Tipps & Tricks zum Thema Music-Business, also zum Überleben in der musikalischen Wildbahn, werden ein Thema sein.

Warwick Bass Camp von Innen
Wem nach soviel Input der Kopf raucht, kann auf Wunsch an einer geführten Factory-Tour teilnehmen, das Framus-Museum besuchen oder das Musikinstrumenten-Museum von Markneukirchen ansteuern.

Eine weitere Möglichkeit zum individuellen Erfahrungsaustausch bieten natürlich auch die gemeinsamen Abendstunden in einem komfortablen Wellness-Hotel. Das Bass Camp findet vom 28.08. bis inkl. 04.09.2016 statt, die Teilnahmegebühr beträgt für Frühbucher (bis 31.12.2015) € 1.099 inkl. sieben Übernachtungen (www.ifa-ferienpark.de) und gemeinsame Abendessen.

  • Anreise: 28.08.2016
  • Abreise: 04.09.2016

Weitere Infos: www.ifa-ferienpark.de.

Die Workshop-Teilnehmer bringen ihre eigenen Instrumente mit, die Amps werden gestellt. Der genaue THEMENPLAN wird noch bekannt gegeben. Aufgrund der internationalen Besetzung ist die Veranstaltungssprache Englisch. Der genaue THEMENPLAN wird noch bekannt gegeben. Aufgrund der internationalen Besetzung ist die Veranstaltungssprache Englisch.

Billy Sheehan beim Basscamp

Die Dozenten 2016 werden sein:

 

Billy Sheehan

Billy SheehanBilly Sheehan ist eine Ikone der Bassszene. Seit den 80er Jahren sorgt er mit Technik, Geschwindigkeit und Sound für Aufsehen. Doch wer ihn als “Musiker für Musiker” betrachtet, verkennt seine Qualitäten als Bandleader und Songwriter. In den 90er Jahren war er mit Mr. Big erfolgreich, es folgten musikalische “Zwischenspiele” wie Niacin mit Dennis Chambers an den Drums. In den letzten Jahren macht er sich wiederum mit eigener Band und eigenen Songs daran, die ganz großen Bühnen zurück zu erobern. Die Band Winery Dogs ist ein Trio, dessen Besetzung jedem Musikfan das Herz schneller schlagen lässt. Alleine das Zusammenspiel Billys’ mit Ex-Dream Theater Drummer Mike Portnoy sorgt für grinsende Gesichter im Publikum. Wieder einmal gelingt es dem Bassisten aus Bufallo / New York, gute Songs mit Virtuosität und roher Power zu verbinden.

Doch auch als Dozent hat Billy Sheehan bereits einiges hinter sich gebracht. Einige Lehrvideos und unzählige Clinics gehen auf sein Konto. Immer wieder zur Sprache kommt natürlich seine Rechte-Hand-Technik. Er hat eine Art des Dreifingeranschlages kultiviert und erreicht damit enorme Geschwindigkeit in seinem Spiel. Dazu kommen seine Tapping- und Flageoletttechnik. Wir sind gespannt, welches Thema sich Blly für das BassCamp 2016 rauspickt.

Website: http://www.billysheehan.com/

Facebook: https://www.facebook.com/pages/Billy-Sheehan/36797576876

Twitter: https://twitter.com/billyonbass


 

Günther Gebauer

Günther GebauerGeboren 1951 in Wallerstein (Bayern).Mit acht Jahren klassischer Klavierunterricht, mit 13 Gitarre, mit 15 Bass. Günther Gebauer ist Musiker, Arrangeur, Komponist und Musikproduzent. Sein Weg als Musiker begann Anfang der 1970er Jahre in der Münchener Live-Szene, wo er in verschiedenen Rock-, Fusion- und Jazzformationen spielte.

Erste Aufträge als freier Studiomusiker kamen Mitte der 70er Jahre. Ab 1980 wurden die Engagements in vielen deutschen und internationalen Studios zum Schwerpunkt seines Schaffens. Meist als Bassist arbeitete unter anderem für “Boney M.”, Umberto Tozzi, Udo Jürgens, “Snowball”, Juliane Werding, Laura Branigan, Al Bano & Romina Power, Udo Lindenberg, Maggie Reilly, Vicky Leandros, Donna Summer und Peter Maffay, für Musikproduzenten wie Christian Bruhn, Klaus Doldinger, Frank Farian, Harold Faltermeyer, Giorgio Moroder, Ralph Siegel, Harald Steinhauer und Jack White u. a.

Mitwirkung auf mehr als 700 LPs/CDs und Singles. Bei zahlreichen Kino- und TV-Musiken wie z.B. “Tatort”, “Captain Future”, “Derrick”, “Der Alte”, “Die Schwarzwaldklinik”, “Traumschiff”, “Nightwatch”, “Das Boot”, “Pfarrer Braun”. Günther Gebauer komponierte u. a. für die Solo-CDs von Maggie Reilly und Precious Wilson, arrangierte und coproduzierte die Comeback-CD von “The Smoke”, der legendären englischen Rockband (“My Friend Jack”) und vertonte Erich von Dänikens CD-Rom “Kontakt mit dem Universum”.

1998 wurde Günther Gebauer für die CD “Kayowe Farblichtmusik” vom Deutschen Bundestag mit dem Förderpreis “Demokratie leben” ausgezeichnet. Aktuell produziert er die Geigerin “Anna-Katharina” und andere Künstler. Günther Gebauer ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt nahe München.

Facebook: https://www.facebook.com/canta.bello?fref=ts


 

Marius Goldhammer

imageMARIUS GOLDHAMMER ist bereits seit 1988 professionell als Bassist tätig. Er arbeitet in zahlreichen internationalen Bands von Funk, Soul, Rock, Jazz, Pop, Folk über Theater, Film, Fernsehen, Musical bis hin zu Studio- und Dancefloor-Produktionen.

1967 in Köln geboren, entdeckte er bereits mit 12 Jahren seine Liebe zum Bass.  Tourneen führten ihn u.a. quer durch EUROPA, SIBIRIEN, JAPAN, V.A.E., INDIEN, VATIKANSTAAT, SKANDINAVIEN, AUSTRALIEN, NEUSEELAND & AFRIKA. Bis 2013 spielte er auf ca. 220 CD-Produktionen / Werbejingles /Soundtracks.

Marius ist Dozent für E-Bass an der Musikhochschule Köln und an der Musikhochschule in Osnabrück. Er gibt zudem Masterclasses an den Hochschulen von Maastricht, Enschede und Arnheim /NL. Außerdem arbeitet er als musikalischer Leiter und komponiert/produziert für eigene Projekte im Drum’n Bass/Pop/Electrojazz-Bereich. Im März 2003 eröffnete er mit seiner Band “SpaceTribez” den “1st European Bassday” in Venlo/ NL.

Zur Zeit tourt Marius u.a. mit: Goldhammer, Superstuff, Diamond Sound System, Faiz Mangat, Nico Gomez, Rüdiger Baldauf OWN STYLE, Pe Werner und vielen anderen. Marius’ erstes Soloalbum “goldhammer” ist im Juni 2009 erschienen. Das aktuelle Album “XYZ” ist im Januar 2014 erschienen.

Website: http://www.mariusgoldhammer.net/

Facebook: https://www.facebook.com/marius.goldhammer?fref=ts


 

Tetsuo Sakurai

TetsuoTetuso wurde in Tokio geboren und began Bass zu spielen als er 13 Jahre alt war. Er war Mitglied der Gruppe “Casiopeia” von 1976 – 1989 und der Bnd “Jimsaku” mit Akira Jimbo von 1990 – 1998. Er veröffentlichte 45 Alben und 4 Lehrvideos. Inzwischen komponiert er seine eigene Musik und spielt sie mit Künstlern aus aller Welt.

Er nahm Soloalben mit den Bandmitgliedern von “Casiopeia” auf, andere mit Greg How und Dennis Chambers. Auf der Tour zur “Gentle Hearts” CD wurde eine Live CD und DVD aufgenommen und 2005 veröffentlicht. Seine aktuellen Programme “Solo performance live” und “Jaco Pastorius Tribute Live” spielt er hauptsächlich in Japan. Sein letztes Album “ Talking Bass” hat er 2012 mit Marcus Miller aufgenommen.

Website: http://www.tetsuosakurai.com/

Facebook: https://www.facebook.com/TetsuoSakuraiOfficial

Twitter: https://twitter.com/tetsuo_sakurai


 

Joe Hubbard

Joe Head ShotJoe Hubbard’s professioneller Hintergrund wird durch drei Dekaden Erfahrung als interantional anerkannter Bassist, Lehrer/Clinician und aktueller Jazz Fusion Aufnahme Künstler zieht. Joe studierte Jazz Komposition und Bass Performance am The Berklee College of Music. Nachdem er Berklee verlassen hatte, studierte er zehn Jahre lang privat Jazz Improvisation beim Jazz Guru Charlie Banacos.

Abgesehen davon, dass er mit einigen der Top Jazzmusiker dieses Planeten zusammen gespielt hat, etwa Flip Nunez, Richie Cole, Jim Mullen, Dick Morrissey, Dave O’Higgins, Frank Gambale, Patches Stewart, Mose Allison, George Benson, Ian Carr’s Nucleus, Dave Garabaldi (Tower of Power) Walt Fowler und Dave Weckl, ist er auch ein bekannter Studiomusiker und hat drei international bekannte Jazz Fusion CDs geschrieben, arrangiert und co-produziert. Joe wird unter Musik Buisness Insidern als bester Bassgitarrenlehrer in Großbritannien gehandelt und hat einige der prestigeträchtigsten Bassisten im Musikgeschäft unterrichtet, darunter Pino Palladino, Paul Turner (Jamiroquai), Mike Mondsir (Billy Cobham) und Dave Swift (Jools Holland). Außerdem ist er Autor eines der mit über 300.000 verkaufte Einheiten weltweit am besten verkauften Bassgitarrenbücher aller Zeiten – Basslines!

Joe wohnt aktuell in der Gegend um London und betreibt eine beliebte Basslehrwebsite:www.joehubbardbassvideos.com   Als erfahrener Veteran mit tausenden von Gigs ist es Joes Mission, Musik weiter zu verbreiten – als Bassist, Lehrer/Clinician und Jazz Studiomusiker – und dabei das Bewährte mit neuen Elementen und ausgelebter Kreativität anzureichern.

Website: http://www.joehubbardbass.com/

Facebook: https://www.facebook.com/JoeHubbardBass

Youtube: https://www.youtube.com/user/JoeHubbardBass

Twitter: https://twitter.com/joehubbardbass


Yolanda Charles

yolanda.c-1Bassistin Yolanda Charles begann ihre Karriere im Musikbuisness mit ihrem Engagement für Jimmy Sommerville von The Communards und mit den Londoner Bands Raw Stylus und Urban Species. Sie begann mit 15, Bass zu spielen und spielte Soul, Funk & Reggae in diesen frühen Bands. Sie wurde als Session Bassistin eingeladen, mit verschiedenen Künstlern zu spielen, nachdem diese sie live gesehen haben, u.a. Paul Weller, Marcella Detroit, Pops Mohammed, Alison Moyet, Desert Eagle Discs, Gabrielle, Robbie Williams, BB King, Eric Clapton, Roger Daltry und Van Morrison. Sie nahm den Bass für die Michael Jackson Session mit Jermaine Jackson. Außerdem arbeitete sie mit Mick Jagger auf dem Alfie Film Soundtrack und performte in Japan mit einem der größten Stars Utada Hikaru. Aktuell spielt sie live mit Anastasia, Lulu, Heather Small, Natasha Bedingfield, Sinead O’Conner Daryl Hall und Dave Stewart.

Yolanda schreibt schon fats so lange Songs, wie sie Bass spielt. 2003 veröffentlichte sie ihr erstes Album unter dem Namen ‘MAMAYO’. Auf diesem Album spielten Sängerin Carleen Anderson, Shaun Escoffery, Vanessa Freeman und Mandy Lecointe. Ihre aktuelle Band The Deep MO wurde 2007/2008 gegründet. Yolanda übernahm den Leadgesang, und die Band spielte in London und Umgebung und in Universitäten und Colleges in Großbritannien. The Deep MO veröffentlichten eine EP auf Groove4Dayz Records und ein komplettes Album namens “Funk” im dritten Quartal 2012.

2013 begann Yolanda ihre eigene Konzert- und Jamsessionserie zu etablieren, um frische Talente aus der Londoner Szene zu fördern und Professionellen eine Plattform zu bieten, um sich auszutauschen und in einem nichtformellen Rahmen Musik zu kreieren. Auf der ersten Veranstaltung erschienen Paul Jackson von Headhunters und Bassist Hadrien Feraud.

Facebook: https://www.facebook.com/pages/Yolanda-Charles-Bassist/

Twitter: https://twitter.com/YoBassCharles


Steve Bailey

steve_smallLaut Bass Player Magazine (USA) ist “Steve Bailey für den Sechssaiter-Bass genau das, was Columbus für Amerika war.” Er war auf Tour und im Studio mit Größen wie Dizzy Gillespie, Willie Nelson, Jethro Tull, Paquito D’rivera, Larry Carlton und den Rippingtons… und allem was dazwischen liegt.

Steve spielte Solokonzerte und Clinics in der ganzen Welt. Er schrieb sechs Bücher und veröffentlichte zahlreiche Solo CDs und Lehr-DVDs. Er wurde unter die Top 5 der Bassisten weltweit gewählt. Außerdem war er regelmäßig als Kolumnist für das Bass Player Magazine (USA) tätig. Seine aktuellste Multi-Bass Produktion ist Warwicks Fuss on the Bus, eine Live-DVD mit Bootsy Collins, Larry Graham, Robert Trujillo, Lee Sklar und vielen mehr.

Seit mehr als 20 Jahren ist er ein Teil der innovativen Band seines Musikerkollegen und -partners Victor Wooten, Bass Extremes. Neuerdings spielt er auch gemeinsam mit den Bass Legenden Lee Sklar und Jonas Hellborg in einer Drei-Bass-Band: JoStLe. Mit 35 Jahren Erfahrung als hauptberuflicher Musiker, zehn Jahren an der Fakultät des B.I.T in Hollywood und weiteren zehn Jahren an der UNC Wilmington und der Coastal Carolina University, ist Steve der ideale Profi und Ausbilder.

Momentan ist er der Leiter der Abteilung “Bass” am Berklee College of Music.

Website: http://stevebaileybass.com/

Facebook: https://www.facebook.com/groups/berkleebassdepartment/


 

Alphonso Johnson

Alphonso_JohnsonAlphonso Johnson ist ein international gefeierter Bassist, der während seiner außerordentlichen Karriere großes Ansehen in den Bereichen Performing, Studioaufnahmen, Lehren, Produzieren, Komponieren und Publizieren erlangt hat. Die Liste der Künstler, mit denen Alphonso im Studio und auf Tour war, liest sich wie das “Who’s Who” der Jazz- und Fusion-Szene. Er wird als einer der Top-Künstler der Welt an seinem Instrument betrachtet. Alphonso studierte Bass an der Philadelphia Music Acedemy.  Seine Touring-Karriere begann er im Alter von 17 Jahren. Zur selben Zeit fing er an, seinen eigenen Stil der Fusion Musik zu entwickeln.

Er war mit einigen großen Künstlern auf Tour, wie zum Beispiel: Santana, Weather Report, The Crusaders, Bob Weir, Chuck Mangione, George Duke, En Vogue, Wayne Shorter, Sergio Mendes, Tony Williams, Joe Williams und Gregory Hines. Im Studio arbeitete er unter anderem mit Woody Herman, Weather Report, Eddie Henderson, Flora Purim, Quincy Jones, Lee Ritenour, Phil Collins, The Whispers, John McLaughlin, Jeffrey Osborne, Sarah Vaughan, Dori Caymmi, Carl Anderson und The Meeting. Alphonsos Erfahrungen im Bereich des Lehrens ist ebenso umfangreich und beeindruckend. Er arbeitete unter anderem für das Mesar Hause Institute of Music in Tokyo (Japan), die Bass School of Music in Köln, das Musicians Institute in Los Angeles, den National Guitar Summer Workshopund das California Institute of the Arts. Außerdem leitete er Bass Seminare und Clinics in Deutschland, England, Frankreich, Schottland, Irland, Japan, der Schweiz, Australien, Brasilien und Argentinien. Seit 1997 ist Alphonso Direktor der Abteilung “Bass” an der Los Angeles Music Academy in Pasadena, Kalifornien. Weiterhin steuerte er ein Kapitel zu “The Guitar Teacher’s Handbook” bei, dass von der Oxford University Press veröffentlicht wurde.

2007 entschied Alphonso, seinen Abschluss in Music Industries zu machen. Im April desselben Jahres wurde er mit dem Robert Haag Music Scholarship und dem Foundation Donors Awardausgezeichnet. Im Herbst 2009 erhielt er ein Ehrenzertifikat als einer der Jahrgangsbesten. Im Oktober 2010 wurde Alphonso mit dem Award für sein Lebenswerk vom Bass Player Magazineausgezeichnet.

Website: http://www.embamba.com

Facebook: https://www.facebook.com/AlphonsoJohnson.OfficialPage/


Stu Hamm

Stu_Hamm_sig_bass_finalDurch seine innovative Arbeit als Solokünstler und seinen Beiträgen als Sideman von Joe Satriani und Steve Vai hat Stuart Hamm als einer der einfluss-reichsten E-Bassisten des vergangenen halben Jahrhunderts etabliert. Hamm half dabei, das damalige Konzept der Bassgitarre als Soloinstrument unter Verwendung von polyphonen, zweihändigen Tapping-, Slapping- und Popping-Techniken, Akkorden und Harmonien umzuformen. Damit erweiterte er die unkon-ventionelle Funktion des E-Basses, die erst kurz vorher von Jaco Pastorius und Stanley Clarke in den 1970er Jahren revolutioniert wurde.

Obwohl Hamm sicher nicht der erste Bassist war, der sein Debut in den 1980ern hatte und einen unorthodoxen Spielansatz am Bass an den Tag legte, so war er doch zweifellos an vorderster Front der Generation die erfolgreich die Verwendung dieser unkonventionellen Techniken miteinander verschmolz. Als einer der führenden Bassisten heutiger Zeit, hat Stuart Hamm sechs hoch gelobte Studio Alben veröffentlicht. Auf Radio Free Albemuth (1988), Kings Of Sleep (1989), The Urge (1991),Outbound (2000), Live Stu X 2 (2006) und Just Outside of Normal (2010) zeigte Hamm seine einzigartige Spielweise am Bass.

Zusätzlich zu seinen grenzüberschreitenden Solo Sessions wurde Hamms Aufnahme- und Tour-Pensum mit den Gitarren-Koryphäen Joe Satriani und Steve Vai begeistert aufgenommen. Seine langjährige Zusammenarbeit mit Vai und Satriani brachte ihm weltweit preisgekrönte Anerkennung ein. Er gewann einige Auszeichnungen, wie zum Beispiel den “Best Jazz Bassist” zweimal in Folge und den “Best Rock Bassist” vom Guitar Payer Magazine dreimal in Folge. Stuart Hamm ist der einzige Bassist, der diese beiden Awards aus zwei Genres zur selben Zeit gewonnen hat. Am 17. Januar 1993 wurde Hamm von seiner Alma Mater, dem Berklee College of Music, mit einem Distinguished Alumnus Award für “Besonderen Einsatz in der gegenwärtigen Musik”. Er wurde für seine Aufnahmen mit Satriani und der mexikanischen Gruppe Caifanes für zahlreiche Grammy Awards nominiert.

Außerdem haben neben seinen Projekten mit Satriani und Vai, weitere Studioproduktionen Hamms Markenzeichen – seinen Stil und seine technische Leichtigkeit – geprägt. In den vergangenen zwanzig Jahren tourte Hamm als einer der weltweit führenden Bass Clinicians. Er war der erste Bassist der von Fender einen Signature Bass bekam und er half Verstärker und Instrumente für Hartke, Washburn und Korg zu designen.Weiterhin demonstrierte er seine charakteristischen Techniken und Methoden begeisterten Studenten mit seinen meistverkauften Lehrvideos Slap, Pop & Tap For The Bass und Deeper Inside The Bass und das Buch Stuart Hamm – The Bass Book, das eine Sammlung von Hamms größten Hits seiner ersten drei Solo Veröffentlichungen enthält. Außerdem entwarf er gemeinsam mit den Leuten von TrueFire.com einen Einführungskurs für Bass Gitarre, “Bass Basics” und seine meistverkauften Kurs “Fretboard Fitness”. 2012 veröffentlichte er zwei weitere Kurse in Slap Technik und Tapping, womit die “Stu-U” Serie mit Einführungskursen komplettiert wurde.

Basierend auf den sehr erfolgreichen G3 Tourneen, bei denen er in den 1990ern gemeinsam mit den Gitarristen Satriani, Vai und Eric Johnson unterwegs war, rief Hamm im April 2006 die Bx3 Tour ins Leben, während der er gemeinsam mit den befreundeten Bass-Kollegen Billy Sheehan und Jeff Berlin von den USA bis nach Asien tourte. Von 2010 bis 2011 machte Stuart eine Welttournee mit dem Gitarristen Greg Howe und Über-Drummer Dennis Chambers. Im Sommer 2011 trat er die Stelle des “Director of Bass Progamming” am renommierten Musicians Institute in Hollywood, Kalifornien an. In seiner erst kurzen Zeit am Musicians Institute hat Hamm seiner Abteilung erfolgreich neues Leben eingehaucht. Er lud Weltklasse-Talente wie Marcus Miler und Darryl Jones ein um Master Classes zu geben und initiierte eine Umgestaltung des Curriculums, die die Veränderung in der Musikindustrie reflektiert. Er zeigt seinen Studenten das breite Spektrum der verschiedenen Ansätze am Bass und der Karriere in der Musik.

Website: http://www.stuhamm.com

Facebook: https://www.facebook.com/pages/Stu-Hamm/142958855199?

Twitter: https://twitter.com/StuHammBass

Youtube: https://www.youtube.com/user/hammstu


 

Neil Murray

Neil MurrayNeil Murray hat in seiner langen und erfolgreichen Karriere mit Bands und Künstlern wie Brian May, Whitesnake, Black Sabbath, Gary Moore, Peter Green, Eric Clapton, Jeff Beck und Sting gespielt, um nur ein paar zu nennen. Er spielte auf dutzenden von Alben, deren Verkäufe die 10 Millionen überschreiten und tourte extensiv durch Europa, Asien, Austraslien sowie Nord- und Südamerika.

Er war der Bassist von Whitesnake von den Anfängen 1978 bis 1986, ausgenommen die Periode 1982-1983, in der er für Gary Moore spielte. Aus den zarten Anfängen der Band, die David Coverdale nach seinen Erfolgen mit Deep Purple und seinen zwei Soloalben gründete, wurde schnell eine populäre Gruppe mit Alben wie “Ready An’ Willing” und “Live In The Heart Of The City”, die lange Touren in Großbritannien, Europa und Japan spielte. Nach seinem 18-monatigen Ritt mit Gary Moore, mit dem er bereits Mitte der Siebziger im  Colosseum II spielte, kehrte Neil 1984 zu Whitesnake zurück und spielte Touren durch Großbritannien, Europa , Japan und die USA mit dem Höhepunkt, 1985 vor 350.000 Zuschauern beim Rock In Rio Festival in Brasilien zu spielen. Darauf folgte Whitesnake’s größter Erfolg, das Album “Whitesnake” (1987), das sich 8 Millionen mal verkaufte.

Von den späten Achtzigern bis Mitte der Neunziger war Neil drei Jahre lang Mitglied bei Black Sabbath. Er tourte viel, unter anderem drei Wochen lang in den Arenen von Moskau und St. Petersburg in Russland. 1992/93 tourte er mit der Brian May Band durch Nord- und Südamerika, Europa und Japan, häufig im Vorprogram von Guns N’ Roses, um  Brian’s Album “Back To The Light” zu promoten. 1996 schloss Neil sich Fleetwood Mac Gründer Peter Green mit seiner Blues-basierten Peter Green Splinter Group an, der sein Comeback nach 25 Jahren feierte. Die Band spielte viele Daten in Europa und Großbritannien und nahm zwei Livealben auf.

Seit 10 Jahren und über 3000 Auftritten ist Neil nun Dauermitglied in der Hausband des sehr erfolgreichen “We Will Rock You” Musical im Londoner West End. Er hat mit Queen’s Brian May und Roger Taylor zu verschiedenen Gelgenheiten musiziert, unter anderem 2002 beim Queen’s Jubilee Party At The Palace at Buckingham Palace, bei Luciano Pavarotti’s jährlichem Konzert in Modena, Italien und bei einigen Shows mit Queen & Paul Rodgers auf deren 2008 UK Tour. In den letzten Jahren hat Neil mit M3 Classic Whitesnake und Company Of Snakes getourt und aufgenommen, beide mit den Ex-Whitesnake Gitarristen Bernie Marsden und Micky Moody, mit denen er klassische Whitesnake Songs aus ihrer gemeinsamen Zeit in den Siebzigern und Achtzigern spielt. In direkter Folge ist er ein ein Mitglied von Snakecharmer mit Micky Moody.

Er spielte, jammte und nahm mit vielen anderen berühmten Musikern auf, u.a. Steve Vai, Joe Satriani, Paul Rodgers, Michael Schenker Group, Yngwie Malmsteen, George Lynch, Glenn Hughes, Robert Palmer, Scorpions, Joe Walsh, Roger Daltrey, Phil Collins, Nicko McBrain, Paul Carrack, Gary Brooker, Jimmy Barnes, Ian Gillan, Ozzy Osbourne, John Martyn, Bruford, Graham Bonnet, Randy California, Allan Holdsworth und vielen anderen.

Website: http://user30356.vs.easily.co.uk/

Facebook: https://www.facebook.com/neilmurraybass


 

Juan Alderete

juan_alderete_live_1Juan Alderete de la Peña spielt seit 30 Jahren Bass und gehört zu den respektiertesten Bassisten in der Musikindustrie. 1985 traf Juan den renommierten Gitarristen Paul Gilbert und die beiden starteten die revolutionäre Metal Band Racer X. Die Band veröffentlichte zwei Studioalben (1986 “Street Lethal” und 1987 “Second Heat”, beide auf Shrapnel Records), die beide eindrucksvoll die unglaubliche Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Können in dem Genre zeigten, dass später Shred Metal genannt werden würde. Nach ein paar Live Alben trennten sich Racer X 1988, fanden aber nach 11 Jahren wieder zusammen, nahmen das Album “Technical Difficulties” (Universal) auf und tourten durch Japan, wo das Album Goldstatus erreichte. 2009 spielte die Band ein Einzelkonzert in Anaheim’s jährlichen Ausstellung National Association of Music Merchants (NAMM).

Nach Racer X gründete Juan die ebenfalls in Los Angeles beheimatete Rock Band The Scream, die zwei Alben auf Hollywood Records herausbrachte (1991 “Let It Scream” und 1993 “Take It To The Next Level”) bevor sie sich auflöste. Daraufhin schloss er sich Pet an, einer Band, die vom Soundtrack Komponisten Tyler Bates (300, The Day The Earth Stood Still, Watchmen) und Sängerin Lisa Papineau gegründet wurde. Sängerin Tori Amos  signte sie für ihr Label Igloo/ Atlantic Records und brachte das selbstbetitelte Debüt heraus. Aus der Asche von Pet gründeten Juan und Lisa 1999 Big Sir, für die auch Tim Commerford (Rage Against the Machine) und Bruce Bouillet (Racer X) im Frühstadium ihren Betrag leisteten. Der spezielle Bandsound  setzte sich aus Juan’s und Lisa’s gemeinsamer Liebe für Hip Hop, Tortoise’s Doppelbassattacken, Jaco Pastorius’s Arbeit mit Joni Mitchell und einer Affinität für Kultartists wie Dalis Car und Thomas Dolby zusammen. Big Sir veröffentlichten 2000 ihr selbstbetiteltes Debüt auf Mootron Records, dazu eine tieffrequente Remix-Collection. Der Nachfolger “Now That’s What I Call Big Sir” (Mootron) wurde im Folgejahr veröffentlicht. 2006 veröffentlichte die Band ihr drittes Album “Und Die Scheiße Ändert Sich Immer” (GSL), eine kollaborative Leisung mit Beiträgen von Keyboarder Money Mark (Beastie Boys), Bassist Jonathan Hischke (Broken Bells, Hella) und Mitgliedern von The Mars Volta.
Nachdem Juan ans College zurückgekehrt ist, wurde er 2003 von Omar Rodriguez Lopez von The Mars Volta angesprochen, ob er nicht Tourbassist für die Tour zum Debüt “De-Loused in the Comatorium” werden wolle. Nach der erfolgreichen, jahrelangen Tour wurde Juan Vollmitglied und nahm das wegweisende zweite Album “Frances the Mute” (Universal) auf. Dieses Album brachte den Chefredakteur des Bass Player Magazine dazu, Juan auf das Cover der Märzausgabe 2005 zu packen. In den nächsten drei Jahren veröffentlichte die Band ein Livealbum und drei weitere Studioalben, darunter 2008 das von Kritikern gelobte “The Bedlam in Goliath” mit dem Song ‘Wax Simulacra’, für den die Band 2009 den Grammy Award für die beste Hard Rock Performance gewann. Später im Jahr unterschrieb die Band bei Warner Brothers Records und veröffentlichte ihr fünftes Studioalbum “Octahedron”. Neben The Mars Volta spielt Juan auch auf den Soloalben von Rodriguez Lopez und ist Gründungsmitglied der Tourbesetzung der Omar Rodriguez Lopez Group.

Als Solokünstler startete Juan 1999 das Projekt Vato Negro, das 2008 sein Debütalbum “Bumpers” (N2O Records) veröffentlichte. In den Folgejahren feierte die Band ihr Livedebüt auf dem Bass Player Magazine’s Bass Player Live! Konzert, das mit der Einführung von Charlie Haden and Rocco Prestia in die Hall of Fame für Bassisten zusammenfiel. Obwohl zuerst als Drum&Bass Duo aus Juan und Drummer Matt Sherrod (Beck, Crowded House) gegründet, entwickelte sich Vato Negro zu einem Trio, zu dem nun Rodriguez Lopez und Drummer Deantoni Parks (The Mars Volta, Kudu) zählen. Dieses dynamische Line-Up debütierte 2010 auf dem Fuji Rock Festival in Japan und spielte vor einer Meute aus über 20,000 enthusiastischen Fans.

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Felix Pastorius

felixp-6Musik zu machen ist für den 30-jährigen Felix Pastorius etwas vollkommen natürliches. Es ist eine Familientradition: Felix’ Großvater, John Francis Pastorius II oder kurz  “Jack”, war ein Stand-Up Jazz Drummer, der beim swingen sang. In seine Fußstapfen trat sein Sohn und Felix’ Vater, John Francis Pastorius III oder kurz “Jaco”, der erst die Drums übernahm und erst später zum Bass wechselte.

Jaco gilt als einer der besten und einflussreichsten Fretless Bassisten aller Zeiten und hinterlässt ein Erbe als Vorbild für die Bassgemeinde. Seine Arbeiten als Solokünstler und mit Wheather Report waren revolutionär! Der junge Felix verbrachte den größeten Teil seines Lebens in Florida in einem Haus voller Instrumente. Während sein Vater auf Tour war, kümmerte sich seine Mutter um die musikalische Erziehung. Felix bekam Violinen- und Klavierstunden, bevor er mit 10 schlussendlich beim Bass gelandet ist. Seine Haupteinflüsse waren Flea, Les Claypool, Victor Wooten, Oteil Burbridge und John Patitucci.

Mit 16 schloss er sich dem Trio von Weather Report Perkussionisten Robert Thomas Jr. an und bespielte die Szene von Florida. “Meine Mutter musste mich zu den Gigs fahren und mich reinbringen. Bobby wollte junge Musiker haben, die er formen konnte. Er ging zum Mikro und rief die Tonart, aber es gab keinen Song. Die mussten wir in dem Moment entwickeln. Tom (Vibrafon) entwickelte Handsignale, so dass ich den Änderungen und Wendungen folgen konnte. Als wir es endlich schafften zu proben, hat Bobby uns im Dunkeln spielen lassen, um unser Gehör zu schulen.”

In der Folge spielte Felix viel mit Freunden, aber auch mit Künstlern wie Victor Wooten, Jeff Coffin (Dave Matthews Band) oder Cindy Blackman, bevor er bei den Yellowjackets einstieg, bei denen er bgis heute spielt. Er hat sich seinen Platz erarbeitet, und er ist hier, um euch auf einen Ritt mitzunehmen!

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Angeline Saris

Angeline_SarisNur eine Minute von Angeline’s tieftönendem Wummern und ihnen ist klar, dass sie mindestens so sehr Biest wie Schönheit ist. Sie ist ein wahnsinniges Talent und hat das Engagement, das auch zu beweisen. Allein im letzten Jahr hat Angeline zwei Alben aufgenommen, ist mit der Narada Michael Walden Band getourt, hat die Bühne mit Santana gerockt und die Narada Band bei ihrer wichtigsten Show unterstützt, sich mit Reggae- und Skalegende Ernest Ranglin zusammengetan, ihren schweren Shredding Bass auf das Gretchen Menn’s Album Hale Souls (und ist deren reguläre Tourbassistin) gepackt, vier reguläre Instruktions DVD’s für Hal Leonard genauso wie ein Demo Video für GHS Saiten aufgenommen, mit der weiblichen Led Zeppelin Tribute Band Zepparella gespielt und bis in die Nacht im Studio und auf lokalen Shows gearbeitet.

Ihr Vermächnis umfasst Arbeiten in einem umfassenden Feld an Stilen wie z.B. Jazz, Rock, Fusion, Funk, R&B, Pop, Hip Hop und sogar Flamenco/Speed Metal. Mit ihrer großartigen Vielseitigkeit , ihrem Fokus und Geschmack ist sie eine bewährte, professionelle und fesselnde Performerin. Ihr Jazz Hintergrund scheint hierbei durch ihre melodischen Basslinien; Ihr Rock Anteil zeigt sich in ihrer Bereitschaft, Songs einen simplen, harten Groove zu Grunde zu legen; Ihre Frechheit erlaubt ihr zu brennen, wenn der Moment für Energie kommt. Was auch immer der Song verlangt, sie kann es liefern. Angeline ist eine Bassistin, die ihr Instrument versteht und zelebriert und keine frustrierte Gitarristin. In ihrem Spiel zeigen sich einige ihrer Favoriten wie Pino Palladino, John Paul Jones, Willie Weeks, Larry Graham und James Jamerson, dennoch bringt sie eine Note in ihren Sound, die vollkommen einzigartig ist. Ein Verehrer schrieb einmal ein einzelnes Wort auf die Rückseite ihrer Setlist und warf sie dann auf die Bühne zurück: Schmutzig. Angeline meint, dass das eins der besten Komplimente ist, das sie je bekommen hat.

Flüssig auf 4- und 5-Saitern, Kontrabässen und sicher im Blattspielen verbringt Angeline, wenn sie nicht gerade on the road ist, die meiste Zeit im Studio. Zuletzt nahm sie zwei Alben mit der Narada Michael Walden Band auf. Rising Sun enthält einige Tracks der hochgeschätzten Jazz-Fusion Band The Mahavishnu Orchestra. Außerdem schrieb Angeline an einigen der Tracks des Albums Thunder mit, u.a. dem Titeltsong, der dem Hörer eine saftige Dosis sumpfigen Funk verabreicht. Angeline hat als Instruktorin am National Guitar Workshop gearbeitet und fährt damit fort, einer kleinen Gruppe Schülern in Nordkalifornien Privatstunden zu geben und ihnen dabei einen umfangreichen Lehrplan zu verabreichen. “Ich liebe es, ihnen beim Lernen zuzusehen. Es gibt nichts Schöneres, als zu sehen, wie sich ihre Gesichter aufhellen, wenn sie einen neuen Teil gemeistert haben. Außerdem denke ich, dass das Lehren ein wichtiger Teil meiner eigenen Entwicklung als Musikerin ist.”

Angeline ist berets jetzt jemand, mit der man rechnen muss, aber ihre Ambition und ihr unstillbarer Hunger, sich als Musikerin weiterzuentwickeln, wird dafür sorgen, dass wir in der Zukunft noch viel mehr von ihr hören werden.

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Alex Skolnick

AlexMainDer Name des Gitarristen sorgt für nervöse Zuckungen bei Metalfans, ist er doch Gitarrist der legendären Band Testament.

Doch der Musiker aus Kalifornien möchte nicht auf ein Genre beschränkt werden. So hat er mit diversen Musikern aus anderen Stilistiken gespielt, getourt oder aufgenommen. Darunter sind Namen wie: Ozzy Osbourne, Steven Tyler, Joe Walsh, Robert Randolph, Roger Daltrey, Living Colour und Horacio “El Negro” Hernandez. Seine 2014 Solo CD hat er komplett akustisch eingespielt. Als Mitglied des Lehrerstammes am Musicians Institute in Los Angeles veröffentlichte er Lehr DVDs und er ist Gastredener an verschiedenen Universitäten.

Beim BassCamp 2016 wird Alex Skolnick mit den teilnehmnden Bassisten über das Zusammenspiel in einer Band sprechen, Aufgabenverteilung innerhalb eines Songs, Arrangement etc.

Website: http://alexskolnick.com/

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Dennis Chambers


 

Genau diese Location wird im SEPTEMBER 2016 zum Schauplatz eines wohl einzigartigen Bassisten-Trainings-Camps. 80 Bassisten aus aller Welt haben die Möglichkeit, im WARWICK BASS CAMP von morgens bis abends zu lernen, zu spielen und neue Kontakte zu knüpfen. Und, das darf man ohne Übertreibung so sagen: von und mit den besten Tieftonarbeitern der Welt!

Anmeldungsgebühr für 2016:

Anmeldung bis zum 30. Juni 2015 € 999,00
Anmeldung bis zum 31. Dezember 2015 € 1.099,00
Anmeldung bis zum 30. Juni 2016 € 1.199,00
Anmeldung ab dem 1. Juli. 2016 € 1.399.00

inkl. Hotel Übernachtung, Transfer  inkl. Mittag Essen und Soft Getränke  inkl. Abend Essen, ohne Getränke  inkl. Bass Camp und Open Day Party

Anmelden per E-Mail an: basscamp@warwick.de


Eine Westerngitarre ist eine Akustik-Gitarre mit Stahlsaiten. Hier findest du News, Tests und Workshops rund um Westerngitarren!


Egal ob Anfänger oder Profi, es gibt immer viel zu lernen! In unseren zahlreichen Workshops zeigen wir dir Übungen, Tipps und Tricks, die nicht nur Spaß machen, sondern dich auch wirklich weiterbringen. Von Joe Bonamassa bis Van Halen sind alle wichtigen Größen vertreten, sodass der Weiterentwicklung deines Spiels nichts mehr im Wege steht.


Yngwie Malmsteen als Gitarrist ist als eigenwilliger Typ immer ein Thema. Alleine schon deswegen, weil er einer der wenigen Überlebenden aus der Ära der Hochgeschwindigkeits-Gitarristen ist, die er zu Beginn der 80er mit eingeläutet hat.

Yngwie Malmsteen Biographie

Yngwie J. Malmsteen, geboren 1963 in Schweden, begann im zarten Alter von sieben Jahren mit der Gitarre zu spielen. Wie die Legende besagt, soll dies am 18. September 1970 geschehen sein, just an dem Tag, als Jimi Hendrix starb. Anfang der 80er siedelte Yngwie über in die USA, wo er mit der Band Steeler zum ersten Mal in Erscheinung trat (kurzer Einschub: Steeler aus Amerika ist nicht zu verwechseln mit der holländischen Band Stealer, die 1981 und ’82 zwei Alben veröffentlichte, und auch nicht mit Steeler aus Deutschland, der ehemaligen Band des Gitarristen Axel Rudi Pell – ein Interview mit der deutschen Ausgabe von Malmsteen findet sich in G&B 4/96). Die nächste Station hieß Alcatrazz.

Yngwie spielte zwei Alben mit ein, bevor er es schließlich mit einer eigenen Band probierte. Von nun an avancierte der schnelle Schwede zum Wunderkind der Gitarrenwelt. „Neoklassik“ heißt das Stichwort, und beschreibt den einzigartigen Stil, der aus den Vorbildern Blackmore, Hendrix und verschiedenen Klassikern, allen voran J.S. Bach und Paganini, entstanden ist. Die virtuosen Hochgeschwindigkeits-Licks waren bis dato einzigartig und zogen eine riesige Schar von Nachahmern in ihren Bann. 1987 verletzte sich Malmsteen bei einem Autounfall an der rechten Hand, die nach einer Genesungspause wieder ausheilte. (Weitere Informationen über Yngwie Malmsteen finden sich in G&B 8/88, 5/90 und 6/92.)

Das Equipment von Yngwie Malmsteen

Insgesamt besitzt Malmsteen, nimmt man die Bässe und Akustikgitarren dazu, 260 Instrumente. Auf der Bühne spielt er verschiedene Stratocaster mit Maple-Hälsen. Die Modelle stammen aus den Jahren 1970/’71, sind alle in der Farbe „cream white“ gehalten und besitzen ein ausgeschliffenes „scalloped“ Griffbrett à la Ritchie Blackmore. Einige der Gitarren sind mit dem nach Malmsteens Initialen benannten YJM-Pickup von DiMarzio bestückt. Für die akustische Solonummer kommt eine schwarze Ovation Viper zum Einsatz.

Die Verstärkeranlage besteht aus einigen alten 50-Watt-Marshalls, Mark II, ohne Mastervolumen. Im Rack finden sich zwei Digital-Delays, die nur gelegentlich benutzt werden. Weitere Effektgeräte sind ein WahWah-Pedal, ein Taurus-Bass-Pedal sowie Flanger und Chorus, die beide aber kaum gebraucht werden.

Discografie

Yngwie Malmsteen & Band:

Rising Force (1984)

Marching Out (1985)

Trilogy (1986)

Odyssey (1987)

Trial By Fire/Live In Leningrad (1989)

Eclipse (1990)

The Yngwie Malmsteen Collection (1991)

Fire And Ice (1992)

The Seventh Sign (1994)

Magnum Opus (1995)

Inspiration (1996)

Yngwie Malmsteen & …

Steeler – Steeler (1983)

Alcatrazz – No Parole From Rock & Roll (1984)

Alcatrazz – Live Sentence (1984)

Carmine Appice’s Guitar Zeus – Guitar Zeus (1995)

 


Du oder deine Band in Gitarre & Bass? Das geht! Yoursite präsentiert unglaubliche GEHEIMTIPPS & NEWCOMER, die man kennen sollte. Hier werden Musiker vorgestellt, die uns ein Päckchen schicken [mit CD, Info und druckfähigen FOTOS] und von denen wir glauben, dass die Welt sie braucht. Kontakt: GITARRE & BASS/YOURSITE, EMIL-HOFFMANN-STRASSE 13, D-50996 Köln.


Wenn es eine Band gibt, bei der ein Besetzungswechsel heute schlicht undenkbar ist, dann ZZ Top. Das texanische Trio wurde 1969 von dem Gitarrist, Sänger und Songwriter Billy Gibbons gegründet, der nach kurzen Experimenten mit dem Bassisten und Sänger Dusty Hill und dem Schlagzeuger Frank Beard die richtigen Mitstreiter gefunden hatte, um Rock-Geschichte zu schreiben.