Joe Bonamassa

Der New Yorker Gitarrist Joe Bonamassa gilt schon lange nicht mehr als Geheimtipp für stilvollen Blues-Rock. Sein Gitarrenspiel klingt, als habe er ziemlich genau zugehört, welche Qualitäten das Gitarrenspiel seiner Idole geprägt habe. Was Joe Bonamassa aus dem Blues von Rory Gallagher, Jimi Hendrix und Eric Clapton macht, ist beachtlich: Gefühl, Geschmack und Geschwindigkeit sind nur drei Aspekte dieses außergewöhnlichen Musikers. Erfahre mehr über über JB auf unserer großen Themenseite!

<<< Inhaltsverzeichnis >>>

 Joe Bonamassa Biografie?

Die Anfänge von Joe Bonamassa

Der erste Plattenvertrag

Joe Bonamasssa FAQ

Joe Bonamassa Alben

Joe Bonamassa DVDs

» weiterlesen

Anzeige
FOTO: ANDERS, RICK GOULD

Joe Bonamassa Biografie

Beneidenswert: Bereits als Teenager wird Joe Bonamassa, als neues „Gitarrenwunderkind des Blues“ in den USA gefeiert. Mit Größen wie B.B. King, Albert Collins, John Lee Hooker und anderen steht der Knirps auf der Bühne. Es scheint ein bedeutungsvolles Vorzeichen zu sein, dass der blonde Junge, der am 8. Mai 1977 in Utica, New York, zur Welt kommt, dieses Geburtsdatum mit Blues-Legende Robert Johnson teilt.

Neben Robert Johnson zählt JB auch Albert King zu seinen Vorbildern. In dem Video covert der Grammy-nominierte Blues-Gitarrist  das Stück Lucy von der Blues-Ikone: 

zurück zur Übersicht

Die Anfänge von Joe Bonamassa

Little Joe beginnt das Gitarrenspiel im Alter von vier Jahren auf einer Shortscale-Chiquita-Gitarre. Mit acht findet er sich bereits auf der vollen Mensur bestens zurecht.

Seinen ersten Karriereschritt macht er als Teenager in der Formation Bloodline, einer Art Promi-Kinder-All-Star-Band, zusammen mit Waylon Krieger (The-Doors-Legende Robbie Kriegers Sohn), Erin Davis (Jazz-Trompeter Miles Davis‘ Sohn) und Berry Oakley Jr. (dem Sohn des Allman-Brothers-Bassisten).

Mit acht Jahren hat Bonamassa im Vorprogramm von B.B. King gespielt. „Es war eine unglaubliche Erfahrung. Ich war völlig aufgeregt! Im Grunde war das die Schlüsselbegegnung. Denn dieses Konzert war genau genommen die Möglichkeit, die mich eigentlich erst zum Musik-Business gebracht hat, wenn ich ehrlich bin. Denn durch dieses Konzert wurde ich entdeckt. Durch ihn habe ich einen Plattenvertrag bekommen. Ich danke B.B. King dafür.“

Mit 20 trennt man sich, Joe Bonamassa geht seinen eigenen Weg und versucht sein Glück als Sideman. Er spielt im Line-Up von Roger McGuinn (als einer der Nachfolger des großartigen Rick Vito), wird aber auch hier nicht richtig glücklich. Er will eine Solokarriere, ein eigenes Trio.

zurück zur Übersicht

Der erste Plattenvertrag

Mit 22 bekommt er seinen ersten Plattenvertrag bei Sony/Epic und nimmt 2001 sein Debüt ‚A New Day Yesterday‘ auf, zusammen mit Schlagzeuger Kenny Kramme und Bassist Eric Czar – ein Power-Trio, das bis heute Bestand hat. Und Erfolg: Bonamassas Nachfolger ‚So, It’s Like That‘ toppt bereits die Spitze der amerikanischen Billboard-Blues-Charts.

Nach anfänglich stark Rock-orientierten Songs, konzentriert sich Joe Bonamassa zunehmend auf den Blues. Bonamassa, der inzwischen nach Kalifornien umgezogen ist und sich in Los Angeles eingerichtet hat, entwickelt dabei ein äußerst geschmeidiges, rhythmisches Feingefühl, wenn er in Songs wie ‚Man Of Many Words‘ in Songs seine Strat wunderbar locker, perlig und fließend durch die Akkorde schweben lässt.

Es sind diese Momente, die einem klar werden lassen, wie wichtig – und vor allem wie erstrebenswert, schön und letztlich lässig – eine solide Rhythmusarbeit ist.

Wer dazu noch Joe Bonamassas Ton hört und seinen Stil analysiert – er erinnert auf seinen frühen Alben im Duktus, in seinen Phrasierungen und selbst in den kleinen Licks erstaunlich an den späten Eric Clapton – kommt nicht umhin, Joe Bonamassa zumindest Respekt zu zollen.

Musik-Battle-Deluxe: Bonamassa im Duell mit Keyboarder Reese Wynans:

Was ihn jedoch zu einem eigenständigen Künstler macht, sind die vielfältigen Einflüsse, die er als sehr offener Mensch und Musiker in seine frühen Blues-Einflüsse hinzunimmt: L.A.-Fusion, Mainstream-Rock, Neo-Country, Rock ’n’ Roll –und immer wieder der Blues mit seinen verschiedenen Traditionen, Färbungen, Eigenheiten.

Joe-Bonamassa-6
FOTO: Mascot, Mineur, Witzelmaier
Joe Bonamassa beim Konzert Ende Mai 2017 in Hannover mit Lieblings-Spielkamerad Michael Rhodes.

Wer noch nicht die Chance hatte, diesen außergewöhnlichen Gitarristen live zu erleben, kann sich zumindest einen Eindruck auf der Bonus-DVD zum Live-Album ‚A New Day Yesterday Live‘ verschaffen, auf dem der Blues-Guy Joe Bonamassa viele seiner Qualitäten demonstriert.

Alle Fragen zu seinen Einflüssen, Stil, Technik und Equipment beantwortet uns Joe Bonamassa in zahlreichen Interviews. Lade dir jetzt das große Equipment-Special herunter und erfahre das Geheimnis seines Sounds!

JB Technik Special

zurück zur Übersicht

Joe Bonamasssa FAQ

Wo ist Joe Bonamassa geboren?

Bonamassa ist am 8. Mai 1977 als Joseph Leonard Bonamassa in Utica, New York, geboren.

Wo wohnt Joe Bonamassa?

Bonamassa wohnt in einem gut versteckten Haus im Laurel Canyon nahe Los Angeles in der Nachbarschaft von anderen Musikgrößen wie Joni Mitchell oder James Taylor. Lies hier unseren Hausbesuch im Vintage (Gitarren) Himmel!

Auf der Einfahrt zum Haus begrüßt die Besucher ein Nachbau des berühmten Las-Vegas-Ortsschildes in Originalgröße – mit dem Text, „Welcome To Fabulous Nerdville California“. Das Schild dient auch in dem Video als Intro:

Wie hat Joe Bonamassa Gitarre spielen gelernt?

In einem unserer ersten Interviews beantwortete Joe Bonamassa uns die Frage: „Ich habe das meiste durchs Zuhören und Gehörbildung gelernt. Und natürlich durchs Abschauen bei Konzerten. Ansonsten habe ich nur in meinem Zimmer gesessen und Gitarre gespielt. Ich habe ab und zu auch mal einige Lehrvideos geschaut, aber die waren ein nicht sonderlich wichtiger Teil meiner Entwicklung. Ich persönlich halte das Spielen zu Platten immer noch für die beste Möglichkeit, um etwas zu lernen. Du lernst Songs, trainierst dein Gehör und beginnst dadurch andere Gitarristen besser zu verstehen.“

Stimmt die Geschichte, dass Leo Fender Bonamassa mit Robben Ford zusammengebracht hat?

Lassen wir wieder JB selbst antworten. „Irgendwie, schon. Allerdings nur indirekt. Leo Fender war gerade verstorben und es gab dieses Tribute-Konzert für ihn, bei dem auch Robben Ford spielte. Da ich Fender-Endorser war, wurde auch ich eingeladen und gebeten, ob ich nicht mit Robben bei diesem Memorial-Jam spielen könnte. Sie haben meinen Vater und mich zum Konzert geflogen und ich habe mit Mr. Robben Ford gespielt. Ein supernetter Typ. Und ein fantastischer Musiker.“

Ist Joe Bonamassa verheiratet?

Joe Bonamassa war nie verheiratet. Über das Privatleben von Bonamassa ist jedoch nicht viel bekannt – die Fans sind in der Regel auch primär an seiner unglaublich guten Musik interessiert. Wie im Booklet von seinem 2012 erschienen Album “Driving Towards the Daylight“ steht, war er mit der britischen Singer-Songwriterin Sandi Thom zusammen.

Welches Joe Bonamassa Album ist das beste?

Es gibt kaum einen fleißigeren Gitarristen als Bonamassa. Seine Diskografie ist dementsprechend ausführlich. Mindestens ein Album hat JB seit 2007 veröffentlicht. Stimm ab, welches für dich das Beste ist!

Welches Joe Bonamassa Album ist für dich das beste?

View Results

Loading ... Loading ...

zurück zur Übersicht

Joe Bonamassa Alben

  • 2007  Sloe Gin
  • 2008  Live – From Nowhere in Particular
  • 2009  The Ballad of John Henry
  • 2009  Live from the Royal Albert Hall
  • 2010  Black Rock
  • 2011  Dust Bowl
  • 2011  Don’t Explain (mit Beth Hart)
  • 2012  Beacon Theatre – Live from New York
  • 2012  Driving Towards the Daylight
  • 2012  Live from New York – Beacon Theatre
  • 2013  An Acoustic Evening at the Vienna Opera House
  • 2013  See Saw (mit Beth Hart)
  • 2013  Tour de Force – Live in London – Four Nights, Four Shows, Four Legendary Performances!
  • 2014  Live in Amsterdam (mit Beth Hart)
  • 2014  Tour de Force – Live in London – Royal Albert Hall
  • 2014  Different Shades of Blue
  • 2015  Muddy Wolf at Red Rocks
  • 2015  Live at Radio City Music Hall
  • 2016  Blues of Desperation
  • 2016  Live at the Greek Theatre
  • 2017  Live at Carnegie Hall: An Acoustic Evening
  • 2018  Black Coffee(mit Beth Hart)

zurück zur Übersicht

Joe Bonamassa DVDs

  • 2005 A New Day Yesterday – Live(limitiert, lag der Erstauflage der gleichnamigen CD bei)
  • 2006 Live at Rockpalast
  • 2009 Live from the Royal Albert Hall
  • 2011 Live Over Europe – mit Black Country Communion
  • 2012 Beacon Theatre – Live from New York
  • 2013 An Acoustic Evening at the Vienna Opera House
  • 2013 Tour de Force – Four Nights, Four Shows, Four Legendary Performances!
  • 2013 Tour de Force Borderline (Power Trio Jam)
  • 2013 Tour de Force Shepherds Bush (Blues Night)
  • 2013 Tour de Force Hammersmith (Rock’n Roll Night)
  • 2013 Tour de Force Royal Albert Hall (Acoustic / Electric Night)
  • 2014 Live in Amsterdam (mit Beth Hart)
  • 2015 Muddy Wolf at Red Rocks
  • 2015 Live at Radio City Music Hall
  • 2016 Live at The Creek Theatre
  • 2017 Live at Carnegie Hall an Acustic Evening
  • 2018 British Blues Explosion Live

« Zurück nach oben