Gitarre lernen

Du möchtest alles über die Gitarre lernen, deine Gitarrensaiten wechseln oder deine Les Paul gewissenhaft pflegen? In diesem Gitarren Guide haben wir für dich alle Informationen zusammengetragen, die du im Umgang mit deiner Gitarre wissen solltest!

Gitarre lernen ist kein Kunststück – vor allem dann nicht, wenn du von Beginn an das passende Instrument für dich wählst und beim Lernen richtig vorgehst. Wir zeigen dir, wie du Gitarre lernen richtig angehst!

Gitarre lernen mit dem richtigen Instrument

Dass Gitarre nicht gleich Gitarre ist, beweist schon ein Blick auf die Vielzahl der Gitarrentypen. Hier wird zwischen Westerngitarre, Bassgitarre, E-Gitarre und vielen mehr unterschieden. Damit du dich beim Gitarre lernen direkt für die richtige Gitarre entscheidest, solltest du dir über die gröbsten Unterschiede im Klaren sein. In erster Linie wird zwischen akustischen und elektrischen Gitarren differenziert. Innerhalb der akustischen Gitarren unterscheidet man zudem zwischen Konzertgitarren, Flamenco-Gitarren, Westerngitarren und Resonatorgitarren. Elektrische Gitarren werden unterteilt in Halb- oder Vollresonanz-Gitarren und Solidboys. Außerdem wird bei E-Gitarren noch zwischen verschiedenen Hals-Konstruktionen unterschieden: Es gibt Gitarren mit eingeleimten Hälsen (z. B. Gibson Les Paul) und welche mit geschraubten Hälsen (z. B. Fender Stratocaster).

Startern wird empfohlen, mit einer akustischen Gitarre zu beginnen. Ohne Elektrik liegt der Fokus stärker auf der richtigen Technik. Eine klassische Anfängergitarre ist die Konzertgitarre. Diese hat ein breites Griffbrett und ist in unterschiedlichen Größen erhältlich. Beim Instrumentenkauf solltest du unbedingt darauf achten, dass die Gitarre eine gute – meint meist flache – Saitenlage hat, was eine gute Bespielbarkeit ermöglicht. Auch die Saiten haben Einfluss auf das Spielgefühl. Hier kann es helfen, verschiedene Stärken auszuprobieren und mit einem nicht zu hartem Satz zu beginnen. Außerdem ist es natürlich wichtig, dass dir die Gitarre akustisch und optisch zusagt.

Falls du schon jetzt von einem Leben als Rockstar träumst und für dich nur eine E-Gitarre infrage kommt, kannst du natürlich auch direkt auf einer E-Gitarre lernen. Sehr beliebte Modelle sind Klassiker wie die Stratocaster von Fender und die Les Paul von Gibson. „The day I got my Strat, I had everything I’d ever wanted“, gestand schon Bryan Adams. Überhaupt ist es oft sinnvoll, sich an den Gitarren deiner Vorbilder oder Helden zu orientieren. Du kannst dann auch schon ganz gut abschätzen, welche Gitarre sich für welche Musik am besten eignet. Als Anfänger solltest du jedoch beim Gitarre lernen regelmäßig den Verstärker ausstellen – nur dann hörst du, ob du wirklich sauber spielst.

Gitarre lernen mit der richtigen Methode

Nachdem du dich für eine Gitarre entschieden hast, kannst du dich ans eigentliche Gitarre lernen machen. Früher hattest du die Wahl zwischen zwei Optionen: Entweder hast du dir Gitarrenunterricht genommen oder dir ein Lehrbuch gekauft und dir autodidaktisch Gitarre spielen beigebracht. Heutzutage gibt es neben den klassischen Lernmethoden noch weitere: Du kannst online mithilfe von Tutorials und Workshops Gitarre spielen lernen, dich in Foren austauschen und von anderen Gitarristen Tipps einholen, Lern-Dvds anschauen oder mithilfe eines Videogames Gitarre spielen lernen. Wer jedoch bei „Guitar Hero“ ein wahrer Held ist, muss im wahren Leben noch lange nicht Gitarre spielen können. Eine echte Gitarre ist deutlich schwerer und komplexer als ein Plastik-Controller. Anders verhält es sich mit anderen Computerspielen: „Rocksmith“ beispielsweise ist ein Videogame, das auf spielerische Weise das Gitarre lernen unterstützen kann. Hier bekommt der Spieler eine echte Gitarre in die Hand und muss – anstatt Knöpfe zu drücken – die Saiten anspielen. Wenn du bereits eine Gitarre besitzt, kannst du diese einfach an die Konsole anschließen. Videospiele eigenen sich jedoch nur als ergänzendes Medium zum Gitarre lernen.

Wenn du deine musikalischen Ambitionen ernst nimmst, solltest du unbedingt auf eine klassische Methode zurückgreifen. Ein Gitarrenlehrer bringt dir das Gitarre spielen von Grund auf bei und stellt sich auf deine Entwicklung und deine Bedürfnisse ein. Falls es dir an Selbstdisziplin mangelt, ist es zudem von Vorteil, dass regelmäßiger Unterricht beim Gitarre lernen Lerndruck erzeugt.

Gitarre lernen mit Video-Workshops

Fehlt dir die Zeit oder der Antrieb, um regelmäßig Unterricht zu nehmen, kannst du mithilfe einer Reihe von Workshops ganz einfach Gitarre spielen lernen. Neben dem Anfänger-Workshop „Gitarre lernen mit Basic Rock Guitar“ findest du in der Workshop-Serie „Lick oft the Week jede Woche ein neues Lick, das du Zuhause üben kannst. In unserem Video-Workshop mit Jen Majura bringt dir die Musikerin Grundtechniken zum Spielen eines Rock Solos bei. Jan Zehrfeld von Panzerballett zeigt dir zudem, wie du Stereo-Effekte und Co. richtig einsetzt – dieser Workshop ist jedoch schon für Fortgeschrittene. Wenn du nicht nur Gitarre lernen möchtest, sondern auch Ukulele, solltest du dir den Workshop „Let’s play Ukulele“ anschauen. Hier bringt dir Daniel Schusterbaum, Buch-Autor und Gitarren-Spezialist, das Ukulelespielen Schritt für Schritt bei.

Du möchtest Gitarre lernen und weißt nicht wie? Kein Problem: Neben unseren Video-Workshops findest Du auch in den Ausgaben von Gitarre & Bass eine Reihe hilfreicher Tipps, wie du Gitarre lernen kannst! Besonders informativ ist auch das aktuelle Sonderheft – das Gitarren-ABC!

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