Black Sabbath

Neben Deep Purple und Led Zeppelin sind Black Sabbath ohne Zweifel die wichtigste britische Hardrock-Band der 70er Jahre. Ihr Ruf ist legendär, ihr Einfluß auf den Heavy Metal der 80er bis hin in die Tiefen der Grunge-Ära der frühen 90er unbestritten. Zahllose Bands und ebenso viele Solomusiker bezeichnen Black Sabbath als den größten musikalischen Einfluss ihres Lebens.

Black_Sabbath_Bandfoto
SONY, UNIVERSAL, LANEY, ARCHIV

 

Schon mit ihrem Erstling “Black Sabbath” stürmten Ozzy Osbourne (voc.), Tony Iommi (git.), Terry “Geezer” Butler (b.) und Bill Ward (dr.) quasi über Nacht auf Platz 8 der englischen Charts.

Noch im selben Jahr erscheint in Großbritannien das zweite Album “Paranoid”. Es gilt als eines der erfolgreichsten Alben des Jahres 1970 und klettert in England auf Platz 1. Der Titel-Song dürfte wohl auf der Schwarzen-Liste eines jeden Gitarren-Geschäfts stehen. Ein Klassiker, den die meisten Gitarristen irgendwann einmal gespielt haben.

Black Sabbath haben als Jazz-Blues-Band unter dem Namen “Earth” angefangen. Sie traten im Vorprogramm z.B. von Ten Years After auf und haben öfter als die Beatles im Hamburger Star Club gespielt. Da es aber schon eine Band mit dem Namen Earth gab, benannten sie sich in Black Sabbath um. Inspirieren ließen sich die Birminghamer durch Mario Bavas Horrorfilm “Die drei Gesichter der Furcht” von 1963. In Englisch heißt dieser nämlich “Black Sabbath”.

1977 verlässt Ozzy Osbourne die Band zum ersten mal, kehrt jedoch nach kurzer Zeit zurück und nimmt das Album “Never Say Die!” auf. Ganz schaffte Ozzy das Album aber nicht. Drummer Bill Ward musste das letzte Stück einsingen, da Ozzy durch Alkohol und Drogen nicht in der Lage dazu war.

1979 verlässt Ozzy die Band dann für längere Zeit. Ex-Rainbow Sänger Ronnie James Dio ersetzt ihn. Langsam wurden ständig wechselnde Besetzungen zum Markenzeichen von Black Sabbath.

1983 übernimmt Deep Purple Sänger Ian Gillan das Mikrofon bei Black Sabbath und singt das Album “Born Again” ein. Gillan beschreibt seine Zeit bei der Band als reinste Party. Als sich kurz darauf Deep Purple wieder vereinen ist Ian Gillan auch wieder weg vom Fenster.

Es folgen erneut viele Besetzungswechsel.

1997 kommt die Originalbesetzung, mit Ausnahme von Bill Ward wieder zusammen und spielt zwei große Konzerte in Birmingham. Daraus entstand das Live-Album “Reunion”.

Am 4. Februar 2017 fand ihr finales Konzert in ihrer Heimatstadt Birmingham statt.

 

Equipment

Nicht nur Angus Young ist ein großer Fan der Gibson SG sondern auch Tony Iommi.

Gitarren:

  • Epiphone P94 Iommi model
  • Epiphone Riviera 12 string
  • Epiphone Tony Iommi G-400
  • Fender Stratocasters
  • Artist Model Gibson
  • Black Gibson Custom Shop S.G.
  • Black Gibson S.G. Standard
  • Red Gibson Custom Shop S.G.
  • Red Gibson SG (Monkey)
  • Gibson Tony Iommi Signature Pick-up von Mike Clement
  • Jaydee Custom S.G. (a.k.a. No. 1, The Old Boy)

Effekte:

  • Tychobrahe Wah Pedal

Amps:

  • Tony Iommi/Laney Collaboration von Mike Clement
  • Live: Laney GH 100 TI

Speaker:

  • G12H30 und die Heritage Series G12H

 

Geezer Buttler:

Früher verwendete er Bässe von Fender, Dan Armstrong Plexi, Rickenbacker, Yamaha BB, Vigier und B.C. Rich.

Als Verstärker: Ampeg SVT & B-15 Bass Amps.

Heute hat er ein Endorsement mit der Firma Lakland und sein eigenes Signature-Model.

Verstärker-Technisch hat er heute ein Endorsement mit der Firma Hartke.

Er benutzt das Kilo bass Topteil und 4X10 HyDrive Boxen.

 

Black Sabbath DISCOGRAFIE

Black Sabbath (1970)

Paranoid (1970)

Master Of Reality (1971)

Volume 4 (1972)

Sabbath, Bloody Sabbath (1973)

Sabotage (1975)

We Sold Our Soul For Rock’n’Roll (1975)

Technical Ecstacy (1976)

Never Say Die! (1978)

Live At Last (1980)

Heaven & Hell (1980)

Mob Rules (1981)

Live Evil (1982)

Born Again (1983)

Seventh Star (1986)

The Eternal Idol (1987)

Headless Cross (1989)

Tyr (1990)

Dehumanizer (1992)

Cross Purposes (1994)

Forbidden (1995)

Reunion Live (1997)

Black Sabbath (2000)

Past Lives (2003)

The Dio Years (2007)

13 (2013)

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