Kirk Hammett

Kirk Hammett ist der Lead-Gitarrist von Metallica – dementsprechend sind seine Vorlieben andere als die seines Kollegen und Sängers James Hetfield. Welche das sind, erfährst du in unserem großen Kirk Hammett Special!

Kirk Hammet Portrait

<<< Inhaltsverzeichnis >>>

Kirk Hammett und Metallica

Kirk Hammett über

… seine Kindheit

… den Tube Screamer

… seinen Sound

… den Sound von James Hetfield

… den Erfolg von Metallica

… seine Pedalfirma KHDK

… seine Pedal Sammlung

…. Kirk Hammett Signature Modelle und ESP

Kirk Hammett und Metallica

1981 war das Geburtsjahr von Metallica. Gitarrist/Sänger James Hetfield (* 3. 8. 1963) und Drummer Lars Ulrich (* 26. 12. 1963) gründeten die Band in Los Angeles. Ein Jahr später stieß Gitarrist Dave Mustaine hinzu, der jedoch Metallica kurz darauf wieder verließ und seine eigene Band Megadeth gründete.

Anfang 1983 stieg Kirk Hammett (* 18. 11. 1962) ein, dessen Solospiel in Verbindung mit seinem WahWah-Einsatz den Sound der Band prägen sollte. Der vierte im Bunde war schließlich Bassist Cliff Burton (* 10. 2. 1962), der den Platz von Ur-Mitglied Ron McGovney übernahm. Das erste Album, ,Kill ’Em All‘, erschien 1983, und es verriet deutliche Anleihen bei Iron Maiden und Motörhead.

James Hetfield mit Kollge auf der Bühne
James Hetfield mit Kirk Hammett auf der Bühne

Bemerkenswert war die Geschwindigkeit, in der Stücke wie ,Motorbreath‘ gespielt wurden, was die Musikwelt dazu veranlasste, der Band das Prädikat „Speed Metal“ aufzudrücken. 1984 folgte ,Ride The Lightning‘ – zur damaligen Zeit an Härtegrad kaum zu überbieten. Schon der erste Song ,Fight Fire With Fire‘ konfrontiert den Hörer mit dem berühmten „Wall Of Sound“, der aus einem bassbetonten Gitarren-Brett mit wenig Mittenanteilen und dem knallenden Drum-Sound resultiert.

Natürlich dürfen nicht die berühmten „Downstrokes“ auf der Gitarre vergessen werden, die den „Black-SabbathOn-Speed-Riffs“ erst den richtigen Kick gaben und geben. ,Master Of Puppets‘, aus dem Jahr 1986, ist vielleicht das genialste Werk der Band. Allein das Intro zu ,Battery‘ oder das Eingangs-Riff des Titelstücks sind an Bombast kaum zu überbieten.

Die Musiker zeigen insgesamt eine Vorliebe für krumme Taktzeiten und -wechsel Und wie sagte Kirk Hammett einst so treffend in einem Interview: „Gäbe es keine melodische Figur wie e-ais – ich glaube nicht, dass es uns geben würde.“

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Während einer Schweden-Tournee verunglückte im September ’86 Cliff Burton bei einem Busunglück tödlich. Auf der Suche nach einem Nachfolger wurde man mit Jason Newsted, vormals Bassist bei Flotsam And Jetsam, fündig. Zwei Jahre sollte es dauern, bis – abgesehen von der EP ,$5.98 – Garage Days Re-Revisited‘ (1987), die nur Cover-Versionen enthält – mit ,…And Justice For All‘ ein neues komplettes Studio-Album erschien.

„Justice“ avancierte zum bisher erfolgreichsten Metallica-Album; in England kletterte die Platte auf Rang 4, in den USA auf Platz 6. Mit ,One‘ und ,Harvester Of Sorrow‘ gab es auch zum ersten Mal Platzierungen in den Single-Charts.

Längst etabliert und von Fans, Musikern und Kritikern als die einflussreichste Metal-Band der 80iger Jahre gefeiert, landen Metallica 1991 den bisher größten Coup: Das selbstbetitelte Album ,Metallica‘ rangiert auf Platz 1 der englischen und amerikanischen Album-Charts, die Auskopplungen ,Enter Sandman‘ und ,Nothing Else Matters‘ werden Hits.

Es gibt nicht mehr die ganz großen Geschwindigkeitsrekorde aus früheren Zeiten, dafür sind aber interessante Sounds (z. B. die Sitar auf ,Wherever I May Roam‘) und überzeugende Songs, überwiegend im Midtempo-Bereich angesiedelt, zu hören. Mit Produzent Bob Rock wurden dem typischen Metallica-Sound einige Varianten hinzugefügt, die die Musik insgesamt sehr tight klingen ließen.

Auf der Bühne unterscheidet Kirk Hammett ein ausgesprochen melodisches Spiel von Hetfields kniebeißenden Riff-Attacken. Hammett steuert den Metallica-Songs viele Fills und Licks hinzu, spielt laut aber nicht ohrenbetäubend brachial und sorgt dafür, dass die den Rhythmus betonenden Stücke mehrdimensional werden. Überwiegend flink huschen seine schlanken Finger übers Griffbrett, können aber bei Bedarf auch so richtig Alarm machen. Dabei ist vor allem das Tremolo ein wichtiges Feature seiner Spieltechnik.

Kirk Hammett ist nicht nur Gitarrist bei Metallica, Hobby-Surfer, Comic-Fan, kunstbegeistert und ein richtiger Gear-Head, der ständig damit beschäftigt ist, seinen Sound zu überarbeiten und zu verbessern, sondern neuerdings auch Miteigner einer kleinen aber feinen Pedal-Firma. Zusammen mit seinem Kumpel David Karon gründete er Anfang 2016 die Firma KHDK und sorgte schon mit den drei ersten vorgestellten Pedalen für ordentlich Wirbel in der Szene.

Mehr Hintergrundinfos und zahlreiche Interviews erhältst du in dem Metallica-Story-Special!

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Kirk Hammett über seine Kindheit

Ich wurde in San Francisco geboren und habe einen elf Jahre älteren Bruder. Er war in die Musikszene der Stadt involviert, besaß tonnenweise Scheiben mit früher Hippie-Musik und ging zu zahllosen Konzerten. Er war im Winterland, im Fillmore, er sah Hendrix, Santana, Starship, Grateful Dead, Led Zeppelin, einfach alles. Er war mit dabei, als dies alles damals passierte.

Meine frühesten Erinnerungen sind: Ich hing mit älteren Kindern ab und hörte Musik. Ich hatte zwei ältere Cousins. Einer von ihnen war Musiker und spielte Saxofon. Mein Bruder fing an, Gitarre zu spielen, aber auch Trompete, Saxofon und Schlagzeug und nahm quasi im Homerecording-Verfahren seine Sachen auf. So kam auch ich zur Rock-Musik.

Bei uns im Haus lief immer das Radio, weil mein Bruder das über alles liebte. Es war damals die Zeit der Jackson Five, von Motown, R&B, der Monkees. Sie sprachen auch mich an. Dann fing ich selbst an, Musik zu machen. Mein erstes Instrument war ein Piano, aber ich verstand mich nicht mit meinem Lehrer. Ich beschwerte mich bei meiner Mutter. Ich sagte: „Ich hasse diesen Typen.“ Heute denke ich, dass es ein Fehler war, nicht mehr zum Unterricht zu gehen, denn sonst wäre ich möglicherweise ein besserer Musiker geworden. So aber fing alles an.

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Kirk Hammett über den Tube Screamer

Der Ibanez Tube Screamer ist für mich einfach ein so monumental wichtiges Teil, dass ich einfach die perfekte Version davon machen wollte. Von daher würde ich sagen: Ja, der Ghoul Screamer ist definitiv das Kirk-Hammett-Signature-Pedal.

Kannst du dich noch daran erinnern, wann du zum ersten Mal einen Tube Screamer gespielt hast?

Das muss in den späten Siebzigern gewesen sein, als ich anfing Gitarre zu spielen. Ich brauchte damals einen Booster und hatte nur einen Electro Harmonix Little Big Muff. Das Teil klang auch gut, war aber leider nicht so gut verarbeitet wie die Boss- oder MXR-Pedale zu der Zeit. Ich erinnere mich, wie ich also zu unserem Gitarrenladen ging, um nach einem neuen Pedal zu suchen.

Ich hatte mir gerade einen Amp gekauft und brauchte nun also noch einen Booster, um noch ein bisschen mehr Gain aus der Kiste zu kitzeln. Im Laden hatten sie das Boss Super Overdrive und den Ibanez Tube Screamer und ich wusste sofort, dass ich den Tube Screamer lieber mochte.

Er klang einfach weicher, wärmer und irgendwie mehr nach Röhre. Also hab ich ihn gekauft. Klar, das Boss Overdrive klang auch super – viele Leute benutzen es ja auch bis heute – aber für mich war es einfach der Tube Screamer.

Hast du den Ibanez Tube Screamer während deiner ganzen Karriere mit Metallica benutzt?

Ja. Auf jeder Metallica-Platte ist der Tube Screamer zu hören. Jede Lead-Passage, die ich eingespielt habe, ist mit diesem Pedal aufgenommen worden. Auch wenn ich ein Wah benutze, bleibt das Pedal an. Nur bei den etwas cleaneren Passagen schalte ich den Screamer aus, ansonsten läuft er immer mit. Er gehört einfach zu meinem Standard-Setup: Gitarre, Tube Screamer, Wah-Pedal und ein Amp – mehr brauche ich eigentlich nicht. Damit kann ich alles machen, von Jazz über Blues, Country oder eben Metal. Damit geht wirklich alles!

Selbst vor einem richtig cleanen Amp, klingt das Pedal immer noch wahnsinnig gut. Das Einzige, was ich immer vermisst habe, war ein Schalter für ein bisschen mehr Kompression in den leiseren Passagen. Die meisten Leute werden beim Ghoul Screamer jetzt sicher denken, dass ich die beiden Kompressions-Schalter für noch mehr Gain eingebaut habe. Aber in Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall: Gerade bei einem cleaneren Sound wollte ich einen etwas gleichmäßigeren Ton haben, den ich sehr gut durch die zusätzliche Kompression erreichen kann. Das Lautstärkeverhältnis zwischen den einzelnen Tönen wird einfach etwas gleichmäßiger und der gesamte Sound etwas konstanter.

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Kirk Hammett über seinen Sound

Im Grunde benutze ich eine Kombination aus meinem Randall-Signature-Topteil, einem Mesa Dual Rectifier und einem alten, gemoddeten Marshall-Amp aus den späten Siebzigern. Ich habe damit alle möglichen Pedalkombinationen ausprobiert, je nachdem was ich gerade für einen Sound brauchte.

Natürlich habe ich den Ghoul Screamer benutzt aber auch eine Menge Prototypen die noch in der Entwicklungsphase sind. Durch die Möglichkeit des Re-Ampings sind wir heutzutage einfach unglaublich flexibel. Selbst wenn mir ein aufgenommener Sound am Ende doch nicht mehr gefällt, kann ich ihn durch diese Technik komplett verändern (indem das clean aufgenommene Gitarrensignal einfach im Nachhinein noch mal über verschiedene Amps und Effekte geschickt und erneut aufgenommen wird; d. Red.). Das hat mir sehr dabei geholfen den ultimativen Ton zu finden.

Früher habe ich mir eigentlich in erster Linie darüber Gedanken gemacht, wie meine Gitarre klingt. Heute finde ich es viel wichtiger, wie mein Sound in den Band-Kontext passt. In den letzten fünf bis sechs Jahren habe ich deshalb meinen Gain-Regler am Amp immer weiter nach links gedreht. Mein Rhythmus-Sound ist immer cleaner geworden, weil es mir wichtig ist, wie der Gitarren-Sound im Mix mit den anderen Instrumenten interagiert. Es sollte einfach nicht zu matschig klingen.

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Kirk Hammett über den Sound von James Hetfield

James verfolgt einen ganz anderen Ansatz als ich. Sein Sound ist viel mehr auf die Rhythmus-Parts ausgelegt, er ist viel heavier und hat deutlich weniger Mitten. Er spielt im Mix einfach eine andere Rolle.

Unser Konzept war immer, dass er das Fundament legt und ich darüber hier und da die Verzierungen übernehme. Ein bisschen Farbe hier, ein bisschen Farbe da sozusagen. Wobei ich sagen muss, dass James seinen Sound ebenfalls ziemlich überarbeitet hat. Es klingt für mich ein wenig klassischer und voller als noch vor ein paar Jahren. Wir haben uns da auf jeden Fall angenähert.

Ich finde, wir haben uns beide immer mehr in Richtung eines recht klassischen Sounds bewegt, obwohl wir immer noch Spaß daran haben, zu experimentieren. Was vor 20 Jahren gut war, muss ja heute nicht zwangsläufig noch richtig sein. Heutzutage haben wir doch eine so große Auswahl an Equipment und so viele technische Möglichkeiten, dass es einfach schade wäre, sich auf einen einzigen Sound zu beschränken.


Als große Vorbilder nennt Kirk Hammett übrigens Michael Schenker, Jimi Hendrix und auch Jeff Beck:


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Kirk Hammett über den Erfolg von Metallica

Ich denke, wir sind immer noch die gleichen vier Idioten, die wir auch schon früher waren. Der Erfolg des ,Black Album‘ hat nicht uns, sondern alles um uns herum verändert. Wer uns kennt, weiß, dass wir die gleichen Typen geblieben sind.

Wir waren schon immer bodenständig und sind es geblieben. Unsere Erfolgskurve verlief zum Glück langsam, aber stetig nach oben. Das machte es einfacher, uns an die unterschiedlichen Erfolgs-Level zu gewöhnen. Als dann das ,Black Album‘ einschlug, waren wir darauf vorbereitet.


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Metallica Playalongs


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Kirk Hammett über seine Pedalfirma KHDK

Dave und ich kennen uns aus der Zeit, als er noch bei Randall gearbeitet hat. Damals haben wir eine Menge Ideen für meinen Signature-Amp gemeinsam entwickelt und es ist eine tolle Freundschaft entstanden. Nachdem er Randall verlassen hatte, hielten wir Kontakt und eines Tages hingen wir gemeinsam rum. Aus einer spontanen Laune heraus meinte Dave: „Hey, wir sollten unsere eigenen Pedale bauen!“ Ich war sofort dabei.

Die ganze Idee dahinter ist einfach, dass wir coole und einzigartige Effektgeräte bauen wollen. Klar, heutzutage gibt es kaum etwas, was es noch nicht gibt. Aber trotzdem wollten wir originelle Pedale auf den Markt bringen, die ein bisschen den Schlüsselfiguren der E-Gitarre huldigen.

Ich meine, so wurde es mit Hendrix doch schon seit Jahren gemacht: Kauf dieses oder jenes Fuzz-Pedal und du klingst wie Jimi! Unser Ansatz ist es, ein wenig den In-A-Box-Sound verschiedener Gitarristen zu liefern, die einfach prägend waren. Klar klingt man damit nicht automatisch wie Gitarrist XY, man hat ja schließlich nicht genau das gleiche Equipment und vor allem nicht die selben Finger. Aber wir wollen versuchen, das Feeling verschiedener Gitarren-Sounds einzufangen und in ein Pedal zu packen.

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Kirk Hammett über seine Pedal Sammlung

Weißt du, du musst dir das so vorstellen: In unserem Studio, dem HQ, steht in der einen Ecke des Raumes ein riesiges Regal. Nein, eigentlich sind es sechs Regale die zusammen etwa fünf Meter lang sind. Jedes dieser Regale ist randvoll mit Pedalen. Ich habe beim besten Willen keine Ahnung mehr, wie viele es eigentlich sind. Es hat sich über die Jahre dort so viel angesammelt, dass ich vollkommen den Überblick verloren habe. Ich war gestern dort und habe in dem Schrank drei Pedale gefunden, die ich noch nie zuvor gesehen hatte.

Ich hab unseren Techniker gefragt, wo die her kommen. Er sagte mir, dass der Hersteller sie uns einfach geschickt habe. Nach ein bisschen Suchen, habe ich noch einen ganzen Haufen anderer Effektgeräte gefunden, die mir ebenfalls unbekannt waren. Unser Techniker sagte mir, die lägen da wohl schon über ein Jahr rum.

Wir bekommen einfach von allen möglichen Leuten Effektgeräte zugeschickt, sodass die Sammlung wächst, ohne dass ich wirklich aktiv Pedale sammle. Für mich ist das natürlich super cool. Es ist aber nicht so, dass ich all diese Geräte permanent nutze um neue Musik zu schreiben.

Eigentlich ist es eher so, dass ein Effektpedal einen bestimmten Teil manchmal etwas interessanter machen kann, oder die Stimmung ein wenig verändert. Aber dass ich ein Riff oder einen Song mit einem bestimmten Effektgerät schreibe, passiert fast nie.

Versteh mich nicht falsch: Ich liebe Effektpedale, sie sind das tollste Spielzeug der Welt. Aber am Ende schreibe ich die Riffs mit meinem Basis-Setup und verziere sie dann nur hier und da mal ein wenig mit Effekten.

Gibt es denn eine bestimmte Art von Effektgeräten, die du besonders magst?

Ich mag vor allem Pedale, die unberechenbar sind. Wo man drauftritt und nicht so richtig weiß, was passieren wird. Das hält das Ganze spannend und ist im Grunde das Salz in der Suppe.

Was können wir denn von deiner Firma KHDK in naher Zukunft erwarten? Wird es beispielsweise ein WahWah-Pedal geben?

WahWah-Pedale sind natürlich ein sehr wichtiger Teil meines Sounds. Wir überlegen gerade, wie wir ein Wah interessanter und innovativer machen könnten. Quasi ein bisschen das Rad neu erfinden. Ich sag es mal so: Unsere ersten Pedale sind ja ziemlich konservative Distortion- und Booster-Effekte.

Der Plan ist, dass wir als nächstes eine Reihe von Geräten rausbringen, die etwas anders und ein wenig gewagter sind. In der dritten Phase soll es dann richtig crazy werden … Ich habe so viele Ideen für neue Effektgeräte und ich bombardiere David ständig damit. Er muss dann entscheiden, ob es umsetzbar oder nicht umsetzbar ist. Wir wollen auf jeden Fall ein paar verrücktere Sachen rausbringen, sobald sich unsere Firma etwas etabliert hat. Wir warten gespannt, was da kommen wird.

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Kirk Hammett über seine Signature Modelle und ESP

Vor ein paar Jahren habe ich mal versucht, ein Endorsement von Gibson zu bekommen. Die haben mir direkt ins Gesicht gesagt: „Daran haben wir kein Interesse.“ Das muss wohl daran liegen, dass ich so eine enge Beziehung zu ESP habe, dass es ihnen schlichtweg egal ist. Und dann hat James (Hetfield) versucht, ein Endorsement zu bekommen, und sie haben ihn ziemlich mies behandelt. Also bleiben wir bei ESP. Einfach, weil sie uns bauen was wir wollen. Und das ist nur einer der Gründe, warum ich sie für so toll halte.

Kirk Hammett Signature ESP Gitarre
Kirk Hammett Signature ESP Gitarre

Wie unterscheiden sich die einzelnen Signature-Modelle der KH-Serie?

Meistens nur im Design. Das ist größtenteils die Standard KH-2, die nur eine andere Lackierung und Grafiken aufweist. Aber dann habe ich auch noch ein V- und ein Les-Paul-Junior-Modell. Die basieren auf denselben „Specs“ wie die KH-2.

Wobei dein bekanntestes Modell „The Mummy“, die Mumie, ist …

Mann, meine absolute Lieblingsgitarre! Genau wie „The Skully“. Seit neuestem habe ich übrigens noch eine Dracula-Gitarre.

Text: Matthias Mineur/ Christian Braunschmidt/ Arnd Müller