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PAF-Vergleichstest: Seymour Duncan Seth Lover

Seymour Duncan Seth Lover
(Bild: Udo Pipper)

Duncans unermüdlicher Forscherdrang musste ihn irgendwann zwangsläufig mit Seth Lover, dem Urvater des PAF, zusammenbringen. Der genoss bereits seine Rente und hatte kaum Probleme dem „jungen Wilden“ seine ursprünglichen Geheimnisse zu verraten. Bei diesem Pickup sollte alles wieder genau so wiederholt werden wie damals 1955, als Lover seinen ersten SH-55 zusammenschraubte. Das Ergebnis ist eine überraschend glasige, obertonreiche PAF-Variante, die zu den brillantesten Kandidaten im Testfeld gehört.

Diese Höhen bringen sie jedoch mit einer wunderschönen schmatzenden Kompression, die Bloomfield-Fans aufhorchen lassen müsste. Bass und Fundament (Boden) gibt es dafür nur wenig, daher sind die Lovers keine Empfehlung für Rocker, die es gerne fett und mächtig lieben.

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Sie können aber dunkel klingende Gitarren um ein Spektrum erweitern, dass absolut authentische PAF-Farben liefert, die an Larry Carlton oder Robben Ford erinnern: offen, atmend und mit einer ordentlichen Portion Anschlag-Klack. Man kann es auch so sehen: Die gläserne Offenheit dieser Pickups kommt Spielern entgegen, die während eines Konzerts sowohl Stratocaster als auch Les Paul spielen möchten, ohne jedoch bei jedem Wechsel die Klangregelung des Verstärkers auf die sonst so unterschiedlichen Frequenzspektren dieser Gitarrentypen anzupassen.

  • Ausführung: vieradrig, splitbar

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