Produkt: Wouldn’t You Rather – Alter Bridge
Wouldn’t You Rather – Alter Bridge
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Aus dem neuen Heft

Thundercat: Six String Secrets

(Bild: Mike Wylot)

Thundercat heißt eigentlich Stephen Bruner und stammt aus einer hochmusikalischen Familie. Sein Vater Ronald Bruner Sr. hat als Drummer mit Diana Ross, Gladys Knight, Helen Baylor, The Supremes und The Temptations gespielt. Und sein älterer Bruder Ronald Bruner Jr. ist einer der unglaublichsten Schlagzeuger auf diesem Planeten, der schon mit Stanley Clarke, George Duke, Allan Holdsworth und Marcus Miller auf Tour war.

Thundercat, geboren am 19. Oktober 1984 in Los Angeles, sorgte zu Beginn des neuen Jahrtausends für Aufsehen, als er mit seinem Bruder Ronald bei Suicidal Tendencies einstieg. Dort ersetzte er Robert Trujillo, der zu Metallica abgewandert war. Thundercat wurde schnell ein First-Call-Musiker, seine Basslines waren gefragt bei Sa-Sa, Erykah Badu, Kendrick Lamar, und 2011 kam sein erstes Solo-Album ‚The Golden Age Of Apocalypse‘ auf den Markt. Für seine Gesangsbeiträge zu Kendrick Lamars Megahit ‚These Walls‘ wurde Thundercat 2015 mit einem Grammy in der Kategorie ‚Best Rap/Sung Collaboration‘ belohnt.

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Seine Einflüsse sind breit gestreut. Er hat aber besonders die Bass-Giganten Stanley Clarke und Jaco Pastorius eingehend studiert. Aus dem Rockbereich nennt er Cream, Yes und ganz besonders Gentle Giant und deren Album ‚The Power And The Glory‘ (1974) als wichtige Quellen der Inspiration. Gentle Giants Musik ist funky, polyphon komponiert, raffiniert orchestriert und besticht durch ausgefuchste Gesangs-Sätze. Für den Sänger, Bassisten und Komponisten eine prall gefüllte Schatztruhe. Von der jungen Musikergeneration gefallen ihm Louis Cole, der Mastermind von Knower, und der Meister-Bassist MonoNeon.

Thundercats Ibanez TCB1006 Signature Modell (Bild: Ibanez)

Thundercats Hauptbass ist sein sechssaitiges, halbakustisches Signature-Modell Ibanez TCB1006. Dieses ist bestückt mit EMG-HZ-Pickups und einem Graph-Tech-Ghost-Modular-MIDI-Pickup, außerdem ließ er eine Ramp einbauen. Die Ramp ist eine Erfindung des Fretless-Meisters Gary Willis. Ein Stück Holz zwischen Decke und den Saiten zwingt die anschlagenden Finger, nur bis zum Holz unter die Saite zu tauchen und sorgt so automatisch für ein leichteres Attack.

Auch Schnellspieler wie zum Beispiel Dominic DiPiazza, Matthew Garrison, Richard Bona und Hadrien Feraud benutzen Garys Erfindung. Thundercat hat aber noch einen anderen Grund:

„Um ganz ehrlich zu sein, ich spiele seit fast 30 Jahren Bass, und immer wieder schmerzen mir meine Hände. Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass…“

Produkt: Gitarre & Bass 04/2020
Gitarre & Bass 04/2020
Test: Ibanez RG6PPBFX Premium, Jackson RRT3 & JS32T, Orange The Bass Butler u.v.m. +++ Story: Back In Black: The Black Crowes +++ Auf Sinatras Spuren: Robert Cray +++ Showroom-Eröffnung: Guitardoc Vintage & LuK Guitars +++

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