Begehrte Neuvorstellung: Harley Benton MV-4JB Plus BassTheWorld Signature
von Redaktion,
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(Bild: Harley Benton)
Gregor Fris von BassTheWorld hat gemeinsam mit Harley Benton einen Signature-Bass entwickelt, der für die Marke – die durchaus des Öfteren schon mit professionellen Specs aufgefallen ist – dennoch überraschend hochwertig ausfällt: mit geröstetem Flame-Maple-Hals, echtem Binding, Block-Inlays, fluoreszierenden Side Dots, Neusilberbünden, Gotoh-Hardware und sogar handgewickelten Kloppmann-Pickups! Entsprechend groß ist die Nachfrage …
BassTheWorld ist ein YouTube-Kanal rund ums Bassspielen, Bass-Gear und Sound-Demos. Mit Gregor Fris hat Harley Benton eines der bekanntesten Gesichter der Szene für ein Signature-Modell gewonnen, das sich deutlich vom sonst eher preisorientierten Portfolio der Marke absetzt.
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NACHSCHUB UNTERWEGS
Der neue Harley Benton MV-4JB Plus BassTheWorld Signature war kurz nach dem Release bereits ausverkauft. Das überrascht kaum, denn er bietet erstaunlich viel: Der Viersaiter kombiniert ein klassisches J-Style-Konzept mit Ausstattungsdetails, die man in seiner Preisklasse eher selten sieht – darunter einen gerösteten und stark geflammten Ahornhals, echtes Binding, Block-Inlays, fluoreszierende Side Dots, Neusilberbünde, Gotoh-Hardware und vor allem handgewickelte Kloppmann-Pickups!
Laut Produktseite soll in mehreren Monaten Nachschub unterwegs sein, außerdem hat Gregor schon eine günstigere pinke Version angekündigt, die neben dem Prototyp des MV-4JB Plus erstmals auf dem GUITAR SUMMIT 2025 zu bestaunen war.
Mit dem MV-4JB Plus BassTheWorld Signature legt Harley Benton einen Viersaiter vor, der sich zwar klar an der klassischen J-Bass-Rezeptur orientiert, bei Ausstattung und Detaillösungen aber merklich ambitionierter auftritt als viele andere Instrumente der Marke. Gerade das macht das Modell interessant: Harley Benton ist vor allem für besonders preisgünstige Gitarren und Bässe bekannt – umso mehr fällt es auf, wenn plötzlich Komponenten und Ausstattungsmerkmale auftauchen, die man eher in höheren Preisregionen erwarten würde.
(Bild: Harley Benton)
Das beginnt schon bei der Optik. Der Bass kommt in Burgundy Mist mit passendem Headstock, dazu gibt es ein 3-ply-Parchment-Pickguard und verchromte Hardware. Der Korpus besteht aus amerikanischer Erle, also einem klassischen Tonholz für diese Bauart. Hinzu kommt ein modern ausgeführter, verjüngter Halsfuß, der den Zugang zu den hohen Lagen erleichtern soll.
(Bild: Harley Benton)
Besonders auffällig ist der Hals: Harley Benton verbaut hier „Caramelized Canadian Hard Rock Flame Maple“ mit einem Skunk Stripe aus Roseacer. Schon das ist für die Marke kein Alltagsdetail, erst recht nicht in Kombination mit einem Palisandergriffbrett, cremefarbenem Binding und Perloid-Block-Inlays.
(Bild: Harley Benton)
Dazu kommen fluoreszierende Side Dots, praktisch auf dunklen Bühnen. Das Halsprofil wird als „Modern Soft D“ angegeben und misst 21 mm am 1. Bund sowie 23 mm am 12. Bund.
Gregor Fris hat in einem YouTube-Kommentar allerdings auch darauf hingewiesen, dass einige Serieninstrumente optisch etwas anders ausfallen können als der im Vorstellungsvideo gezeigte Prototyp: So könne der Hals bei manchen finalen Produktionsmodellen heller und weniger stark geflammt wirken. Klang und Qualität würden davon laut Fris nicht beeinflusst – als Hinweis für Käufer ist das aber durchaus relevant.
Die restlichen Eckdaten: 34 Zoll Mensur, 12-Zoll-Griffbrettradius, 38 mm Sattelbreite, ein White-Graphite-Sattel sowie 20 Premium Medium FretsausNickel Silver, also Neusilberbünde. Der Double-Action-Truss-Rod lässt sich über ein Einstellrad am Halsfuß justieren.
Als Tonabnehmer kommen zwei handgewickelte Kloppmann JB-61 Alnico-5 Singlecoils zum Einsatz – ein bemerkenswertes Detail, denn Kloppmann ist eher im Boutique-Bereich verortet als im Preis-Leistungs-Segment. Geregelt wird das Ganze traditionell über zwei Volume-Potis und eine Tonblende, dazu verbaut Harley Benton CTS-Potis.
(Bild: Harley Benton)
Auch die Hardware stammt nicht aus dem Einsteigerregal: Verbaut sind eine Gotoh 203B-4 Brass-Bridge und Gotoh GB11W-4 Mechaniken mit 20:1-Übersetzung. Das String Spacing liegt bei 19 mm, ab Werk sind D’Addario-Saiten aufgezogen.