See You Next Year!

Guitar Summit 2018 – Tag 3

Heute, am dritten und letzten Tag des Guitar Summit 2018, blicken wir auf drei ereignisreiche Tage mit vielen Ausstellern, Workshops, Masterclasses, DIY-Kursen und Konzerten zurück. Der diesjährige Summit war ein voller Erfolg und wir hoffen, ihr geht mit einem genauso guten Gefühl nach Hause wie wir. 

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Unsere Pedaljagd-Aktion in Kooperation mit W-Distribution hat für strahlende Gesichter gesorgt – danke, dass ihr so fleißig mitgemacht habt! Zu jeder vollen Stunde haben wir unser Guitar-Summit-Pedal an einem anderen Stand auf einer der 4 Etagen versteckt und meistens hat es nicht lange gedauert, bis der Gewinner am Gitarre-&-Bass-Stand aufgetaucht ist. Als Preis gab es jede Stunde ein neues Pedal aus dem Sortiment von W-Distribution. Einige der glücklichen Gewinner seht ihr in unserer Galerie.

W-Distribution

Einen der imposantesten Stände des Summit bot erneut W-Distribution. Mit Marken wie Carl Martin, Seymour Duncan, Meris, Red Panda und vielen weiteren mehr war für jeden etwas geboten. Kombiniert mit der kompetenten Beratung und den vielseitigen Anspielmöglichkeiten war der gemütliche Stand immer bestens besucht.

Artesound

Artesound ist aus Italien angereist. Hinter dem dezenten Look der Modelle verbirgt sich handverdrahtete Retrotechnik u.a. im Stil von Fenders Tweed- und Blackface-Äras. Ich habe zwei Combos eingehend gespielt. Klanglich Spitzenklasse. Leider zur Zeit in Deutschland noch ohne Vertrieb. Aber wer weiß, dies ist der Summit, vielleicht ergibt sich noch etwas.

Musik Produktiv

Wie im Vorjahr hat auch dieses Mal Musik Produktiv sein Amp/Cab-Switching-System aufgebaut. Tolles Erlebnis Produkte im direkten Vergleich zu hören. Zumal da ja oberfeine Sachen zum Check bereit stehen (Friedman und Konsorten). Entsprechend ist der Andrang, der Stand ist ständig reichlich belagert.

BluGuitar

Thomas Blug ist ein rühriger Geist, immer auf der Suche nach Optimierung, was aktuell seinem “Amp1” einige Verbesserungen beschert hat. Betrifft den Zugriff auf die Gain-Struktur, das reaktive Verhalten der Endstufe bzw. Schutzbegrenzung im Falle von extremen Peaks u.a. Testbericht mit allen Details folgt in Kürze.

Faith

Lieber Blood Moon oder Black Stain? BNC-Scoop oder nicht? Bei Faith finden sich viele interessante Farben und Designmerkmale. Entstanden sind unter anderem „simple“ Gitarren bei denen höchster Wert auf den Ton gelegt und dabei Kosten für „überflüssiges“ Design gespart wurde.

Fret King

Am Fret-King-Stand traf man wie immer auf interessante Schaltungen und viele spannende Signature-Modelle. Egal ob John Etheridge, Gordon Giltrap oder John Jorgenson: Alle Modelle sind nicht nur optisch ansprechend, sondern heben sich trotz klassischer Designwahl elegant von der Masse ab.

Framus

Absolutes Highlight des Framus & Warwick Standes waren die Streamer- und Panthera-Modelle bei denen das Holz vor der Verarbeitung ein Jahr lang in Whisky Fässern gelagert wurde. Den resultierenden Whisky gibt es passenderweise gleich dazu. Generell entwickeln sich Framus und Warwick immer mehr hin zu eigenständigen Designs und neuen, experimentellen Ideen und bieten so exzellentes Boutique-Material.

Supro

Alle David-Bowie-Fans mussten am Supro-Stand ganz stark sein, denn sämtliche 432 Dual-Tone-Bowie-Modelle sind schon verkauft. Dennoch konnte das Team einer Besucherin spontan eines der seltenen Modelle aus Frankreich vermitteln. Supro weiß halt, wie man Menschen glücklich macht. Dazu trägt sicher auch bei, dass es den Black Magick Amp nun auch mit Reverb gibt. Und niemand geringerer als Lenny Kravitz hat es angeregt.

Engl

Engl hat sich mit den kompakten Verstärkermodellen direkt an die Aktionsbühne Shure Stage auf Ebene 1 plaziert. (Die großen Heads und Cabs kann frau/man bei Musik-Produktiv anchecken, im Untergeschoss, in der Amp World). Zu sehen sind u.a. die Neuheiten, der Ironball Combo (steht schon hier zum Test) und die Custom Pedal-Serie, die derzeit fünf Modelle umfasst: “Fullrange” ist ein Clean-Booster, “Reverb”, “Delay” und “Fuzzyhead” erklären sich von selbst, “Alpha-Drive” ist ein Medium-Gain-Overdrive.

Mesa Boogie

Aus seinem riesigen Programm hat Mesa Boogie verständlicherweise nur einen Auszug mitgebracht. Darunter die limitierte Version des Petrucci-Heads und natürlich das neueste Modell, der Combo “Fillmore 50”.

Musik Wein

Entdeckungen bei Musik Wein: Top-Luthier Jean Larrivee präsentiert ein Holz mit beeindruckender 3D-Mensur – Silver Oak. Auch sehr interessant: Die Plektren von Gravity!

Lowden

Wie immer ein Leckerbissen: Die Gitarren von Lowden. Im Vordergrund die F-50 mit einer Decke aus Sinker Redwood und Seiten und Boden aus Ancient Bog Oak. Der Preis? Charmante € 9000 …

Atkin Guitars

England meets Music-City: die junge Firma aus Kent, UK präsentiert außergewöhnliche Designs, wie z.B. bei diesem Nashville-Modell. Yeehaw!

Guild

‚Wish You Were Here‘? ‚Handle Me With Care‘? ‚Free Fallin‘? Da braucht man exakt diese Gitarre: die Guild F-512, Made in California, € 3899.

Lietz Guitars

Suchtfaktor 10: Thorsten Lietz aus Essen hat es drauf – die Weissenborn (Bildmitte) aus Solomon Padouk mit Ciricote Binding und Schelllack-Finish möchte man gar nicht mehr aus der Hand geben.

Stoll Guitars

Christian Stoll präsentiert u. a. ein Modell zum 35-jährigen Firmenjubiläum (links im Bild), dessen Korpus aus dem Holz eines Apfelweinfasses gebaut ist. Coole Idee!

BJF Electronics

Der Mad Professor Bjorn Juhl aus Finland war mit seinem neuen BJF/OneControl Jubilee Red Pedal am Start. Jubilee Sound Deluxe in Mini-Pedalformat mit weitgehenden EQ-Möglichkeiten. Auch einen eigenen 100W Amp „den man ebensogut zuhause spielen kann“ hatte er dabei – mit getrennten Presence Reglern pro Kanal.

Bogart Bass Guitars

Auch bei Bogart ist das Headless-Comeback deutlich merkbar. Mittlerweile wird sogar ein Großteil der Instrumente ohne Kopfplatte ausgeliefert. Neustes Objekt der Begierde ist der Kosmo Reisebass. Hier können Hals und Korpus getrennt werden; beim erneuten Zusammenbau sorgt ein Drehmomentschlüssel dafür, dass exakt die richtige Spannung auf die Verbindung zwischen Hals und Korpus gebracht wird.

Cotton Musical Supply

Wer Pedals liebt wird CMS kennen. Mad Professor, Zvex, Orion, Wren and Cuff und viele mehr sind hier vertreten. Insbesondere die Custom Versionen der Fuzz Factory und natürlich der Klon KTR zogen viele Blicke auf sich.

Earth Quaker Devices

Earth Quaker Devices hatten eine der einladendsten Teststationen des Summit aufgebaut. Auf dem bequemen Sofa konnte man stundenlang fachsimpeln und die exzellenten Pedale antesten. Natürlich immer unter kompetenter Anleitung und Hilfestellung – denn nicht jedes Pedal ist so selbsterklärend wie das Acapulco Gold. So hat EQD beispielsweise das neue Aqueduct Vibrato mit acht verschiedenen Modi mitgebracht. Unter anderem lassen sich Intensität oder Pitch durch einen Envelope steuern. Das Pyramids direkt daneben wird in einem Test in einer unserer nächsten Ausgaben ausführlich vorgestellt.

Gamechanger

Aus Riga kommen die neuen Ideen von Gamechanger. Neben dem bekannten Sustain-Pedal „Plus“ brachten die Letten dieses Mal ihr Crowd-finanziertes „Plasma“-Pedal mit. Ein Distortion, welches wirklich von Grund auf neu gedacht wurde und das Signal auf 3500V aufbläht, um es dann mit einer Antenne wieder abzunehmen. Die schöne Optik ist also mehr als nur ein Gimmick und tatsächlich elementarer Bestandteil der Soundformung. Aufgrund der großen Nachfrage ist auch eine Rackversion in der Mache.

Greuter Audio

Eine ganze Menge Pedale brachte Greuter mit nach Mannheim. Unter anderem auch das lang ersehnte Moonlight, eine moderne Interpretation des Fuzz Face mit sinnvollen Erweiterungen. Das Input Level kann hier am Pedal geregelt werden, um das Signal aufzuklären. Desweiteren ist ein Kapazitätsregler zur einfachen Regulierung der Bässe vorhanden.

Kloppmann-Electrics

Die Pickups von Andreas Kloppmann bedürfen wohl keiner weiteren Vorstellung. Doch hinter den Kulissen wird ständig an Weiterentwicklungen gearbeitet. So muss teils pro Charge an angeliefertem Rohmaterial die Fertigung der resultierenden Pickups angepasst werden.

Redemption Guitars

Die Ideen sprudeln weiter bei Redemption Guitars: Hier eine Lapsteel-Acoustic, an der sich auch Beine befestigen lassen. Bei diesem Modell kann man per Inbusschlüssel wahlweise einen Resonator-Cone aktivieren, oder es beim Acoustic-Sound belassen …
You got the choice!

KMA Audio Machines

Die Berliner Jungs von KMA Audio Machines stellten ihre brandneuen Pedale Horizont und Queequeg vor (Tests in den nächsten Ausgaben!). Desweiteren war natürlich das gesamte Produktportfolio von Boostern über Overdrives, bis hin zum Fuzz anzuspielen.  Mastermind Enrico Preuß stand auch bei erklärungsbedürftigen Features stets zur Seite.

Lehle

Die tollen Austausch-Switches von Lehle sind nun endlich auch im hauseigenen Online-Shop verfügbar. Sie sind nicht nur langlebiger als fast alle anderen oftmals verbauten Switches, sie haben auch einen sehr angenehmen Druckpunkt und schalten leise. Ebenfalls ausgestellt waren natürlich die sehr erfolgreichen Volume-Pedale. So muss ein Pedal in 2018 aussehen: Keine unnötigen Teile mehr, welche verschleißen können.

Okko FX

Heiko von OKKO FX hatte neben dem ersten je gebauten Diablo auch ein brandneues Pedal dabei, welches „zu 95% fertig“ sei, aber noch keinen Namen trägt. Es wird ein Overdrive/Distortion, welches durch den Grit-Regler einen Schaltkreis „für Gebratzel“ an Bord hat. Wir sind gespannt!

sE Electronics / Radial Engineering

Am Gemeinschaftsstand von Radial Engineering und SE Electronics wurde das neue V7-Billy-Gibbons-Mikrofon vorgestellt. Auch eine überarbeite Version des Bändchenmikros V7X war zu bewundern. Besonders robust gebaut ist diese schon heute auf den Bühnen der Welt unterwegs und wird u.a. von Billy Gibbons oder Justin Timberlake verwendet. Radial Engineering zeigte seine etablierten Produkte, welche kleine Helfer in allerlei (Sound-)Lebenslagen sein können.

S-GEAR

S-Gear von Scuffham Amps wurde durch Mike Scuffham persönlich in der Prototyp-Version 2.9 vorgestellt. Neu ist insbesondere das verbesserte User-Interface. Viele Modelling-Fans fanden sich am Stand ein, um die Neuigkeiten zu bewundern oder den speziellen Messerabatt in Anspruch zu nehmen.

Soulman Pedalboards

Über 2,5 Tage Anreise hatten die Finnen von Soulman Pedalboards in den Knochen, als sie auf dem Summit aufschlugen. Gelohnt hat es sich allemal, denn der Stand um die nach Kundenwünschen handgefertigten Boards war sehr gefragt. Durch die Aussparungen auf der Rückseite ist das System komplett modular aufgebaut und kann individuell um Komponenten ergänzt werden.

Universal Audio

Für großen Wirbel bei allen Musikern die ihre Verstärker gerne realistisch und einfach auf Festplatte bannen wollen hat in letzter Zeit die OX Amp Top Box gesorgt. Loadbox und Attenuator in einem, gepaart mit dem Dynamic Speaker Modeling erlauben vollständig lautlose Aufnahmen mit bestem Sound.

Godin

Robert Godin dachte über ein neues Finish nach, schaute auf seine Jeans – und schon war die Idee zur Art&Lutherie Legacy Denim Blue geboren. Der Preis: hippie-eske € 559.

D’Addario

2 Kommentare zu “Guitar Summit 2018 – Tag 3”
  1. Nicht dabei.

    Alles so schön bunt hier.Vermißt habe ich jedoch den genialen Gitarrenbauer Matze Pozorski von MGH Custom Guitars aus Hennigsdorf/Landkreis Oberhavel,der wirklich sehr gute elektrische Gitarren baut,die in Deutschland ihresgleichen suchen.Schade,daß hierüber gar keine Info zu lesen war! Wäre fair,wenn ihr das alsbald nachholt,denn die bereits etablierten Hersteller kennen wir ja schon…Danke.

    Antworten
  2. Mäk mäk

    Hi, mich würde mal interessieren warum ihr Torillo gar nicht erwähnt habt. Meiner Meinung nach bassmäßig ziemliche Spitze auf der Messe und ebenfalls ein neuer, wenn auch nicht unerfahrener Hersteller aus Weimar.

    Antworten
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