Neural DSP Archetype: John Mayer X – Die ganze Serie im Test
von Christian Tolle,
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(Bild: Neural DSP)
Mit der Archetype-Serie bietet die innovative finnische Firma Neural DSP eine Kollektion hochkarätiger Gitarren-Plug-ins, die in enger Zusammenarbeit mit prominenten Gitarristen entwickelt wurden. Jedes Plug-in dieser Serie zielt darauf ab, den authentischen Signalweg und den charakteristischen Sound des jeweiligen Protagonisten digital einzufangen. Für Freunde besonderer Boutique-Sounds gibt es nun das komplette Rig von John Mayer als Plug-in.
Mayers originales Setup, bestehend aus Dumble und Co., dürfte einen Wert im hohen sechsstelligen Bereich haben, und seine Sounds, die er auf seinen zahlreichen Alben oder live präsentiert, sind wahrlich zum Niederknien. Wie viel Spaß macht das digitale Abbild?
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John Mayer ist in den USA und auch andernorts in Europa ein Superstar. Hier in Deutschland hat er sich hingegen immer rar gemacht. Dennoch dürfte er zumindest in der Gitarrenszene auf Widerhall stoßen. Nicht wenige aus meinem Freundeskreis würden ihn gern einmal live erleben.
Er ist nicht nur ein großartiger Singer-Songwriter mit wundervollen Songs und einem grandiosen Ton und Spiel, sondern auch seine Blues-Seite ist absolut beeindruckend. Man schaue sich nur einmal seine Live-Aufnahme aus Los Angeles von 2008 an. Die Gitarren-Community weltweit ist in allen möglichen Foren und Diskussionsgruppen auf der Suche nach den Ton-Essenzen. John Mayer ist bekannter Nutzer exquisiten Equipments, das auch stets den Mythos des Unerreichbaren innehat.
Nun hat Neural DSP im Rahmen der Archetype-Serie das komplette Rig in maximaler Detailtiefe in Johns eigenem Studio in Los Angeles digital erfasst und in diesem Plug-in für jedermann zugänglich gemacht. Klingt man dann wie John Mayer? Natürlich nicht, denn es kommt immer noch auf den Spieler an. Aber man hat ein Arsenal an Sounds parat, das im Bereich Clean, Crunch und bluesigem Overdrive eine Vollbedienung verspricht.
Die Software läuft als Standalone-Anwendung oder als Plug-in in der DAW. Die Installation ist einfach und schnell, es gibt eine 14-tägige Testphase, sodass man es vor einem Kauf selbst testen kann.
AMPS UND CABINETS
Bild: Neural DSP
Der Smooth Operator ist ein Abbild des Fender 1964 Vibroverb mit 15-Zoll-CTS-Speaker.
Bild: Neural DSP
Der Headroom Hero basiert auf John Mayers Steel String Singer.
Bild: Neural DSP
Vorbild für den Signature 83 ist Johns Two Rock Signature Prototype #83.
Im Zentrum des Plug-ins stehen drei legendäre Amps aus Johns Kollektion: Das ist zum einen sein Fender 1964 Vibroverb mit 15-Zoll-CTS-Speaker. Nummer zwei auf dem User-Interface ist das digitale Abbild von Johns Dumble Steel String Singer mit der Seriennummer 002 (!) in Kombination mit der originalen Dumble-1×12″-Box und EVM-12L-Lautsprecher. Das Amp-Trio wird durch Mayers Two Rock Signature Prototype #83, gepaart mit einer 2×12″-Box mit Celestion-G12M-Greenback-Speakern, komplettiert.
Im Plug-in heißen die Amps dann: „Smooth Operator”, „Headroom Hero” und „Signature 83″. Das Interessante ist, dass man jeden Amp einzeln auswählen kann oder alle drei zugleich, was dann dem originalen Setup von John Mayer entspricht.
EFFEKTE
Zu John Mayers Rig gehören aber nicht nur die Verstärker: Auch seine essenziellen Pedaleffekte und weitere Schmankerl, die im Signalweg nach dem Verstärker liegen, sind Teil davon.
Das virtuelle Pedalboard beinhaltet den „Justa Boost” (im Original der Keeley Katana Boost), den „Antelope Filter” (im Original der Electro-Harmonix Q-Tron Plus), den „Halfman OD” (im Original ein Klon Centaur), den „Tealbreaker” mit TS/BB Modus (im Original Ibanez TS10 und Marshall Bluesbreaker) sowie das „Millipede Delay” (im Original das Way Huge Aqua-Puss).
Der „Gravity Tank” beinhaltet eine Tremolo-Seite und einen Federhall, basierend auf dem Victoria Reverberato und dem Strymon Flint. Die Post-Effects bestehen aus dem „Dream Delay” und dem „Studio Verb”. Hier standen das Providence DLY-4 Chrono Delay und das Valhalla VintageVerb Pate.
Darüber hinaus stehen am Ende des Signalwegs ein 4-Band-parametrischer Equalizer sowie ein Compressor für den letzten tonalen Schliff zur Verfügung. Der Compressor dürfte sich am Distressor von Empirical Labs orientieren, denn sein Erscheinungsbild ist deutlich daran angelehnt. Alles in allem eine hoch exklusive Signalkette, die John Mayers Recording- und Live-Rig abbildet.
USER INTERFACE UND BEDIENUNG
Wer so viele Funktionen in einem Rig vereint, braucht eine intuitive Führung durch die vielen einstellbaren Parameter. Das ist Neural DSP hier sehr gut gelungen. Zum Start kann man durch die Presets scrollen, von denen John Mayer selbst 18 beigesteuert hat. Zudem ist das Plug-in mit weiteren Presets von über 40 Gitarristen ausgestattet, darunter Joey Landreth, Joe Satriani, John Petrucci, Ariel Posen, Pete Thorn und Neural DSP. Natürlich kann man auch eigene Presets erstellen und diese abspeichern.
Die Plug-in-Suite beinhaltet sechs wesentliche Fenster: Pre-Fx (das virtuelle Pedalboard), Verb/Trem („Gravity Tank”), die drei Amps unter „Amp”, „Cab” und „EQ&Comp” sowie „Post-Fx”. In jedem Fenster sind die globalen Settings erreichbar. Hier werden der Input-Pegel, das Noise Gate, der Mono/Stereo-Modus und der Ausgangs-Pegel bestimmt.
Zudem gibt es eine Transponierfunktion: Mit dem Transpose-Knob kann das Eingangssignal in zwölf Halbtonschritten hoch- oder runtergestimmt werden. Die Doubler-Funktion kann bei einem Mono-Eingangssignal ein Stereoabbild emulieren und das Ausgangssignal in die Breite ziehen.
Im unteren Fensterbereich stehen die Funktionen Tuner, MIDI, Tap, Tempo, Metronome, Settings, Tooltips Area, About und Window Size zur Verfügung. Apropos MIDI: Mit einem externen Controller lassen sich Presets schalten sowie alle möglichen schaltbaren Parameter per Controller Changes konfigurieren. Wer also einen umfangreichen MIDI-Controller besitzt, kann hier ein analoges Schaltgefühl integrieren.
Es ist schier unmöglich, im Rahmen dieses Tests auf alle Parameter einzugehen, da dies jeden Rahmen sprengen würde. Daher fokussiere ich mich auf das Wesentliche. Die drei Amps lassen sich über ihre klassischen Parameter steuern. Dazu werden die virtuellen Potis im Fenster angezeigt.
Wichtig: Im kombinierten Dreifachbetrieb, wie John Mayer sein Rig nutzt, ist die Einflussnahme reduziert. Denn hier kommen Johns Einstellungen „eingebacken” in den Sound zum Einsatz. Lediglich Gain und die individuelle Lautstärke der Amps sowie der Output sind regelbar. EQ-Einstellungen an den jeweiligen Amps können dann nicht vorgenommen werden. In diesem Setting gibt es zusätzlich den „Room Send”, um dieses gigantische Arsenal mit einem Raumklang zu garnieren. Der verwendete Algorithmus emuliert ein Raummikrofon.
Eine intensivere Beschäftigung mit den sehr aufwendig umgesetzten Boxensimulationen lohnt sich auf jeden Fall. Allerdings gilt auch hier: Dieses Fenster ist nur im Betrieb einzelner Amps aktiv. Aber: Eine Top-Auswahl an amtlichen dynamischen, Kondensator- und Bändchen-Studiomikrofonen an frei beweglichen Speaker-Positionen ermöglicht eine erhebliche Sound-Gestaltung.
Jedes relevante Mikro wurde abgebildet und es können stets zwei parallel betrieben, im Panorama verteilt und nah an der Box oder mit Abstand positioniert werden. Das ist top umgesetzt. Zudem können eigene Impulsantworten im Wave-Format in das Plug-in integriert werden. Die Addition von virtuellem Raum-Ambience kann dann im Cabinet-Fenster im Einzelbetrieb vorgenommen werden.
Für den optimalen Betrieb setzt man den Audio-Buffer des verwendeten Interfaces auf 128ms oder niedriger. So geschehen, spielen wir mal los…
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Emulationen von Mayers meistgenutzten Effekten: Keeley Katana Boost, Electro-Harmonix Q-Tron Plus, Klon Centaur, Ibanez TS10 / Marshall Bluesbreaker und Way Huge Aqua-Puss (Bild: Neural DSP)
PRAXIS
Zunächst mit einer Strat am Mann scrolle ich durch die John-Mayer-Presets, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Dafür habe ich die Studiomonitore in der Lautstärke mal etwas angehoben, um etwas „Feel” im Raum meines Studios zu bekommen. Wow! Das klingt sehr vielversprechend.
Die cleanen und leicht angezerrten Sounds, die John Mayer hier selbst autorisiert hat, klingen wahrlich authentisch und haben einen sehr edlen Touch. Im Signalweg ist dabei allerhand inkludiert, sodass es im Grunde wie die zugrunde liegende Studioaufnahme daherkommt.
Nach dem Check vieler weiterer Presets der anderen Beitragenden fällt schon mal auf, dass sie vielfach komplexe Signalketten emuliert haben, um hier eine gewisse Note zu implementieren. Das ist einerseits sehr aufschlussreich in Bezug auf die Leistungsfähigkeit des Plug-ins, aber für meinen Geschmack auch häufig etwas überladen.
Also zurück auf „Los”: Ich gehe die Amps ganz von vorne durch und addiere mal dezent. Da kann man auch am besten hören, wie ein Amp-Modell reagiert und wie sich Ton, Anschlag und Dynamik verhalten. Da ich über den lieben Kollegen und Freund Udo Pipper in letzter Zeit Gelegenheit hatte, zwei Dumbles zu spielen und diese auch bei mir im Studio hatte, war ich besonders neugierig auf John Mayers digitale Version des Steel String Singers alias „Headroom Hero”. Also habe ich diesen als Ersten solo aktiviert.
Was da ganz pur aus den Monitoren kommt, liefert schon die tonale Essenz dieser Einhörner. Dieser „Sag” und die Tiefe sind wirklich beeindruckend eingefangen. Achtung, hier kommt der Beipackzettel: Es handelt sich um ein Plug-in, welches über Studiomonitore oder im Mix bei Aufnahmen verwendet wird. Mit einem aufgedrehten 50- oder 100-Watt-Amp im Raum ist das nicht zu vergleichen.
Gleichwohl: Man stelle sich ein Studio vor, in dem man im Kontrollraum sitzt und das abmikrofonierte Rig im Aufnahmeraum steht – so kann man sich die Abhörsituation vorstellen. Und mit diesem Mindset ist das Klangerlebnis absolut überzeugend. Der „Headroom Hero” hat „den” Sound. Dabei sind mit seinen variablen Einstellungen und auf Wunsch mit „Justa Boost” oder den beiden anderen Drive-Pedalen auch exzellente Overdrive-Sounds machbar, die nicht nur mit Single-Coils sondern gerade auch mit Les Paul oder Semiakustik ganz ausgezeichnet daherkommen.
Die verwendete Box mit 1×12″-EVM-12L-Bestückung passt da wie die Faust aufs Auge und bringt dann diesen süßen und schmatzenden, großen Sound souverän rüber. Jetzt macht es Sinn, ein bisschen Reverb und oder Delay hinzuzufügen. Für meinen Geschmack klingen eher subtil eingesetzte Effekte hier wesentlich authentischer als so manches überladen wirkende Preset.
Genauso hochwertig tönt das Capture des Two-Rock „Signature 83″. Er reagiert ein wenig anders und hat allein schon wegen des Celestion G12M in seiner zugehörigen Box eine andere Färbung. In puncto Dynamik, Spielgefühl und Ton befinden sich die beiden Edel-Abbilder jedoch in einer Liga.
Der dritte im Bunde ist der „Smooth Operator”. Mit seinem 15-Zoll-Speaker wirkt er voluminös und tonal fokussiert er auf den „Texas Blues”. Druckvolle Clean-Sounds sind sein Metier. Dreht man das Volume hier höher, lassen sich auch die typischen angezerrten Sounds herauskitzeln.
Das Interessante an allen drei Kollegen ist nicht nur, dass die zugrunde liegenden Originale klanglich höchst authentisch eingefangen wurden und sich auch in ihren digitalen Einstellungsmöglichkeiten wie ihre analogen Vorbilder verhalten. Interaktion und Spielgefühl sind zudem bei allen dreien leicht unterschiedlich, was die Akkuratesse der Capturing-Technologie von Neural DSP unterstreicht. Kurzum: Das fühlt sich unter den Fingern einfach gut an!
John Mayers Live-Setup besteht nun aus allen drei Amps im parallelen Modus. Auch das kann eine spannende Nutzung sein, wenn man die Gain-Einstellungen und die Lautstärken der jeweiligen Boliden individuell anpasst. Prima ist, dass man hier nicht mit Phasenproblemen zu kämpfen hat, sondern sich hier seine Sound-Wand ganz einfach bauen kann.
Nicht nur die Amps reagieren wie die Vorbilder, auch das komplette Pedalboard kann punkten. Die intuitive Bedienung macht es außerordentlich einfach, Sound und Spielgefühl einmal mehr als hervorragend zu bezeichnen – what you see is what you get.
Ein Highlight ist sicher der „Gravity Tank” mit Tremolo und Spring Reverb, die dem Sound noch eine schöne Vintage-Nuance beisteuern können. Mit dem parametrischen EQ und dem Compressor am Ende der Signalkette kann man den Sound noch feinregeln (muss man aber nicht), Frequenzen korrigieren und dichter machen. Beide funktionieren in tadelloser Studio-Qualität.
Bild: Neural DSP
Bild: Neural DSP
Bild: Neural DSP
Bild: Neural DSP
Bild: Neural DSP
Bild: Neural DSP
Nun ist die Software ja nicht nur im Standalone-Betrieb zu nutzen. Als Plug-in in einer DAW hat man all diese Features für Aufnahmen und im Mix zur Verfügung. Dazu habe ich im Standalone-Modus für das Monitoring ein paar Gitarren-DI-Spuren in meine DAW gespielt und schließlich das Plug-in auf die Gitarrenspuren geroutet. Das funktioniert tadellos und im Kontext mit Schlagzeug, Bass und Gesang auf meinem Demo zaubert das John Mayer X Plug-in ein Lächeln auf mein Gesicht.
Für Blues, Jazz, Fusion oder Classic Rock hat man damit ein extrem starkes Arsenal an Gitarrensounds am Start, das im Gesamtsound für den Hörer im Grunde nicht von den analogen Amps zu unterscheiden ist. Und damit sind wir genau an der Stelle, an der sich die Diskussionen entfachen können: Analog vs. Digital. Ich gehe undogmatisch heran.
Kann ein so hochwertiges Plug-in wie das „Archetype: John Mayer X” in einem guten Raum mit solider Lautstärke das Spielgefühl eines erstklassigen Röhren-Amps mit dem Spieler davor erreichen? Nein, aber das soll es auch gar nicht.
Kann es Sounds von einem höchst exquisiten Rig, das im Original unerreichbar ist, authentisch nutzbar machen? Und zwar so, dass man Freude und praktischen Nutzen hat? Ja, absolut. Und das ist der Punkt. Im richtigen Setting im Heimstudio bzw. auf guten Monitoren kann man ungeheuren Spaß an den Sounds dieses Plug-ins haben. Man kann sich inspirieren lassen, besser zu spielen, einen Song schreiben oder sich einfach im Spiel verlieren, beispielsweise mit dem „Headroom Hero”. Und wer mit einer DAW kreativ unterwegs ist, hat im Handumdrehen einen Sound am Start, der in der analogen Welt mal locker im höheren sechsteiligen Bereich liegen würde – das zugehörige Studio noch gar nicht eingerechnet.
RESÜMEE
Mit dem „Archetype: John Mayer X” hat Neural DSP eine echte High-End-Plug-in-Suite an den Start gebracht. Clean-, Breakup- und süße Overdrive-Sounds sind hier in Top-Qualität zu haben. John Mayers Dumble, Two Rock und Vintage Fender Vibroverb plus Pedalboard, Post-Amp-FX und Studio Outboard Gear bilden die Signalkette in Johns Studio- und Live-Rig. Und genau diese ist hier digital in Johns Studio in Los Angeles von Neural DSP gecaptured und von John Mayer autorisiert worden.
Dabei ist eine Detailtiefe vorzufinden, die in jeder Hinsicht beeindruckend ist: Die Bedienung gelingt einfach und intuitiv, Sound und Spielgefühl sind schlicht umwerfend. Als Standalone-Werkzeug über Monitore oder als Plug-in in der DAW läuft das John Mayer X stabil und bei entsprechender Audio-Interface-Einstellung ist die Latenz vernachlässigbar. Bald soll es auch mit den Modeling-Pedalen Quad Cortex und Quad Cortex Mini kompatibel sein.
Mit Blick auf den Preis bewegt sich Neural DSP hier mit 199 Euro (UVP) schon im Premium-Segment in Bezug auf ein Software-Produkt. Alternativen gibt es beispielsweise von Universal Audio oder IK Multimedia. Letztlich bleibt aber festzuhalten: Der Exklusivität von John Mayers Rig und seinem von vielen verehrten Sound kommt man hiermit so nah wie mit keinem anderen.
Plus
Einfache Installation
Intuitive Bedienung
Ausstattung
Umwerfende und authentische Sounds
Übersicht
Fabrikat
Neural DSP
Modell
Archetype: John Mayer X
Typ
Plug-in
Herkunftsland
Finnland
Formate
64-bit VST2, VST3, AU, AAX, Standalone für aktuelle Windows und maxOS Versionen