Zwei Debüts und eine neue Decke

NAMM 2018: Neue Ibanez J.Custom-Modelle

Ibanez-J.Custom

Wir haben euch bereits einige der Ibanez-Neuheiten vorgestellt. Neben einigen Neuinterpretationen bereits bekannter Modelle, tut sich auch im höheren Preissegment etwas. Lange Zeit gab es die J.Custom-Modelle nur in Japan, in diesem Jahr wird es die Modelle aber auch in ganz besonderen Varianten in Europa geben. Mit den typischen Hörnern und dem Bodyshape der RGA, zählen zu den weiteren Spezifikationen die typischen Tree-of-Life-Inlays, ein Lo-Pro Edge Tremolo, einen KTS Titanium-Halsstab, sowie Pickups aus dem Hause DiMarzio. Mit der limitierten RG8570MW-NT wird es außerdem ein Modell mit exotischer Myrte-Holzdecke geben.

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RG8570MW-NT Preis: € 3599 / Lieferdatum: Ende März
RG8527Z-SDE Preis: € 3199 / Lieferdatum: Ende April
RGA8420-BTF, -SDF Preis: € 2999 / Lieferdatum: Ende April

www.ibanez.de

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Es ist mitunter schon recht beängstigend,da wird einerseits dem interessierten Kunden suggeriert,dass ausgerechnet die Gitarre des Fabrikanten,nennen wir ihn jetzt mal “YXZ”,das non plus ultra der Zukunft sei,und andererseits werden jedes Jahr,von beinahe allen etablierten Gitarrenfabrikanten weltweit angeblich immer noch “bessere”,weil neuere Gitarrenmodelle auf den Markt gebracht.Mal ernsthaft nachgedacht,kommt man doch spätestens jetzt zu dem Ergebnis,daß keiner der neuzeitlichen Gitarren Giganten ad hoc das Rad neu erfinden könnte.Da wird in einschlägigen Werbe-Internet Foren von Seiten der Leibeigenen Werbe-Assistenten einiger Gitarrenfirmen von noch mehr Innovationen ihrer neuesten Produktepalette geschwärmt,angeblich das Beste überhaupt,und enorm fortschrittlich und unübertrefflich sowieso.Und hinter all diesen unrealistischen Werbeversprechungen steht in Wahrheit letztendlich doch immer nur der schnelle Produkteabsatz im Focus.Ja,richtig,neue Gitarrenmodelle müssen werbewirksam vorgestellt werden,sie sind ja noch unbekannt,und keiner sah sie bisher.
    Hätte damals jemals einer vermutet,daß es heute bereits “gebackene” Gitarrenhälse geben würde? In nicht allzu ferner Zukunft wird es dann vielleicht auch “gegrillte” oder gar “geeiste” Gitarrenhälse geben.Doch wer braucht diese ganzen Kreationen dann eigentlich? Uns Gitarristen interessiert es schon,welches Neuprodukt noch verbessert werden könnte,aber auch, welches Gitarrenmodell heute noch so urtypisch gefertigt wird,wie vor etlichen Jahren,als es noch um die Einfachheit und den Grundsound an sich ging,die Klanghölzer korrekt gelagert wurden,ein verstimmtes Floyd Rose Tremolo noch kein Thema war,da es dies noch gar nicht gab,und Gitarrenbodies noch nicht künstlich getrocknet wurden,weil die Zeit ja Geld kostet. Wann erkennen die Gitarrenfabrikanten endlich,was es bedeutet,wenn die Gitarristen von solider Verarbeitung reden,von abgelagerten Hölzern schwärmen,von unkomplizierter Bedienung sprechen,und im Grunde schlußendlich doch “nur” von guten “alten” Gitarren träumen?!? Der Trend geht zielgerichtet irgendwann geradeaus in Richtung einfacher,aber grundsolider Saiteninstrumente,die kompromisslos gut klingen,weder mit hauchdünn aufgetragener”Goldstaub Hardware”versehen wurden,noch Dots mit Fluoreszenz Leuchtmittel bestückt das Werk demnächst am Nordpol verlassen,weil die Standorte in Asien plötzlich zu teuer kämen,und der unaufhaltsame Klimawandel dies so überaus kostengünstig für die Hersteller machen würde.
    Nein,neue Gitarrenmodelle werden immer schöner und leichter,schützende Lackfarben durch unbehandelte Rohhölzer ersetzt,und modernste Fertigungstechnologien erstellen Gitarrensaiten aus legierten Materialien vom Mars oder der Venus.
    Zukunftsphantasien? Wer weiß,eventuell könnten die heutigen Gitarrenhersteller schon weit mehr über diese Theorien erzählen,als wir irdischen Gitarristen es uns jemals wagen,vorzustellen? Die Zukunft,gerade in der Thematik der Gitarrentechnik, schreitet unaufhaltsam voran,die Herstellerfirmen wollen doch nur Gutes für uns tun,lassen keine Idee aus,sind fleißig und emsig wie zukünftig aussterbende Bienenvölker,berechnen mitunter nicht,was sie tun,und sehen uns Gitarristen womöglich als Zielgruppe ihrer Begierde an.
    Es ist beileibe auch nicht so leicht für uns,denn wir lieben doch Gitarren so sehr.
    Aus diesem Grund werden Neuprodukte in den Medien beworben,das ist völlig okay..Aber bei manchem Hersteller grenzt das schon an Werbe Wahnsinn,weil seine nervenden Werbe Strategien dem potenziellen Kunden gegenüber eher unglaubhaft,weil aufgesetzt und irreal erscheinen werden.Eine Gitarre,die seit Jahren vom besagten Hersteller “XYZ” in seinem eigenen Firmenportfolio von namhaften Endorsern,die auch fast zeitgleich für viele andere Markenlabel zur Verfügung stehen,”bewundert” wird,kann mit großer Sicherheit zukünftig keinen so riesigen Absatz mehr erzielen können,da die Endorser unglaubhaft wirken,und die vermeintlich gute Gitarre dadurch zur absoluten Nebensache avanciert! Und dabei sind die beauftragten Reklamemaßnahmen seitens der Gitarrenfirmen an die jeweiligen Werbeagenturen oft nur unterschwellig “in Scene gesetzt”,also weder aggressiv,noch besonders aufdringlich gestaltet.Fakt ist,daß die heutigen Innovationen bei Gitarren wohl irgendwann ausgeschöpft sind,weil der uralte “sinnige” Werbeslogan “es gibt vieles,was es noch zu verbessern gäbe” zumindest im Bereich der Gitarren Innovationen schlicht und ergreifend ausgereizt zu sein scheint,was aber evtl. bei der Gitarren Ästhetik nicht zutreffend ist.Da lobe ich mir doch die alten Strats und Paulas,die Iceman Modelle,Talman Varianten,Explorer,Firebirds,Warlocks,Mockingbirds,Bich Modelle….ich liebe sie doch alle! Sorry,wenn ich sie hier nicht alle aufzählen kann.

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