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Workshop

Hometraining: Americana – Rockabilly mit Ernie & Bert

Aloha und herzlich willkommen zur Americana-Folge Nummer 6. Diesmal gibt es ein Stück aus eigener Feder, das den Helden der Sesamstrasse gewidmet ist – Ernie & Bert, die sich so gerne streiten.

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riot in sesame street

Der Song „Riot In Sesame Street“ stammt von meinem Album ,Adventures In The Land Of Twang‘, dass ich 2006 mit dem amerikanischen Drummer Dusty Watson (Dick Dale, The Sonics, Agent Orange) aufgenommen habe.

das intro

Der Song beginnt mit einem Call-and-Response-Lick zwischen Rhythmusgruppe und Leadgitarre und ist leicht vom Intro des Elvis-Songs ,Heartbreak Hotel‘ inspiriert – aber im High-Speed-Feeling! Die Doublestops am 12. Bund entstammen alle E-Mixolydisch. Im letzten Takt springe ich in die erste Lage und steuere mit etwas Chromatic Approach die Terz des E-Dur-Akkords an. Die leere H- und E-Saite verleihen dem Lauf etwas rock-’n’-rolligen Dreck.

das thema

Das Hauptthema des Songs spielt sich auf den Basssaiten ab. Für den nötigen Twang solltest du nah am Steg anschlagen. Für die Oktaven im vierten Takt benutze ich das Hybrid-Picking, das in der letzten Folge schon beim Travis-Picking vorkam und dir hoffentlich schon in Fleisch und Blut übergegangen ist. Im ersten Takt des B-Teils spiele ich das tiefe A auf zwei Saiten. Das gibt einen schönen klanglichen Effekt und öffnet interessante rhythmische Patterns mit einer Note. Das Lick im letzten Takt des B-Teils ist von Brian Setzers ,Rock This Town‘ inspiriert und kombiniert einen B-Dur-Dreiklang mit etwas Chromatik und einem Duane-Eddy-Bending auf der tiefen E-Saite.

das solo

Im Solo findest du einige Licks aus Folge 4 dieses Workshops: Das doppelte E auf E- und H-Saite, das triolische Cliff-Galupp-Pull-Off-Lick und klassische Doublestops am 12. Bund. Dazu noch ein paar QuartAkkorde und Läufe aus der E-Moll-Pentatonik. Ein Schlüssel für den richtigen Sound ist ein kräftiger Anschlag der rechten Hand, damit das Ganze nicht zu jazzig klingt.

gear

Eingespielt wurde das Stück auf einer 1963er-Jazzmaster über einen Bassman-Amp von 1965 mit einer TAD-1×12-Box. Das Slapback-Echo kommt von einem Maestro Echoplex EP2, die leichte Zerre durch ein Fulltone OCD.

Viel Spaß mit meiner Hommage an Ernie und Bert, die sich hoffentlich bald wieder vertragen! Feedback, Kritik und Wünsche kannst du wie immer unter martin@theincredible-mr-smith.com los werden.

(Die Noten können durch Anklicken vergrößert werden!)

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