Produkt: E-Gitarren Made in Japan
E-Gitarren Made in Japan
E-Gitarren aus Japan!
Aus dem neuen Heft

Interview: Paul Gilbert

(Bild: James Chiang)

Auf seinem aktuellen Album ‚Behold Electric Guitar‘ hat der 52-jährige High-Tech-Gitarrist einige neue Pfade beschritten – und das sowohl musikalisch als auch in Sachen Hardware. Unverändert hoch geblieben ist sein Spaß am Unterrichten. Die Besucher des Guitar Summit können sich also schon jetzt auf ein ganz besonderes Highlight freuen.

Interview

Paul, deine neue Scheibe unterscheidet sich sehr von deinem letzten Solowerk ‚I Can Destroy‘. Es gibt keinen Gesang, einen neuen Produzenten, und auch eine neue Band. Wie kam es dazu?

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‚Behold Electric Guitar‘ fühlt sich für mich wie ein neuer Anfang an. Das Album verbindet den Gesang, den ich in meinem Kopf höre, mit meinem Stil als Gitarrist. Ich habe diesen Ansatz zum ersten Mal auf dem Album ‚Stone Pushing Uphill Man‘ verfolgt, doch darauf gab es in erster Linie Cover-Versionen. Außerdem habe ich fast jeden Part einzeln eingespielt. Mein Melodiespiel hat sich seitdem so stark verbessert, dass ich ‚Behold Electric Guitar‘ live im Studio aufnehmen konnte. Ich fühle mich jetzt sehr viel selbstbewusster mit diesem Konzept.

Hattest du diesen Ansatz bereits im Kopf, als du mit der Arbeit anfingst?

Ich war mir nicht sicher, ob ich singen wollte. Als ich dann anfing, die Melodien auf der Gitarre zu spielen, wurde mir klar, wie sehr ich die Freiheit liebe, all die hohen Töne zu treffen. Meine Gitarre hat jede hohe Note, die ich brauche! Es gibt eine Nummer, auf der ich ein Gedicht rezitiere, aber dafür musste ich meinen Stimmumfang nicht ausreizen. Ich wusste auch, dass ich die Platte live einspielen wollte. Das bedeutete, dass ich eine großartige Band brauchte, die weiß, wie man aufeinander hört. Die habe ich gefunden.

Wann hast du die Songs geschrieben?

Die meisten Songs sind komplett neu. Der älteste Track ist wohl ,Let That Battery Die‘. Den habe ich ursprünglich für das letzte Mr.-Big-Album geschrieben. Gedacht war er als Gesangsnummer, aber ich kam mit dem Text nicht so recht voran. Sobald ich daraus ein Instrumental gemacht hatte, fingen die Melodien an zu fließen, und ich konnte den Song fertig machen.

Ich hatte Texte und Gesangsmelodien für fast alle der Nummern, das gab mir eine gute Grundlage für meine Arbeit. Die Melodien habe ich dann auf die Gitarre übertragen. Ich wünschte, diese Arbeitsweise wäre mir früher eingefallen. Sie funktioniert hervorragend. Dazu kommt: Wenn meine Texte zu seltsam oder persönlich sind, stört das niemanden, denn keiner wird sie hören. Die Gitarrenmelodien bewahren dieses Geheimnis.

Pauls Ibanez FRM150 mit drei DiMarzio PG-13-Mini-Humbuckern (Bild: Paul Gilbert)

John Cuniberti hat Kevin Shirley als Produzent abgelöst. Welche Rolle hat er gespielt?

Ich habe mit beiden Produzenten sehr gerne gearbeitet. Beide nehmen gerne live auf, ebenso wie ich. John Cuniberti hat häufig mit einem einzelnen Stereo-Mikrofon gearbeitet, diese Idee hat mich sehr angesprochen. Am Ende haben wir zwar mehrere Mikrofone verwendet, aber live ohne Overdubs aufgenommen.

Warum wolltest du so arbeiten?

Es geht darum, dass Menschen miteinander Musik machen. Was kann es Besseres geben? Jeder Overdub bedeutet, dass etwas von der Original-Performance aus dem Weg geräumt wird. Natürlich gibt es jede Menge grandiose Musik mit Overdubs, aber ich finde, dass die Energie am besten fließt, wenn die Musiker in einem Raum zusammenspielen…

>>> Das komplette Interview lest Ihr in der neuen Ausgabe der Gitarre & Bass! <<<

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