Der Sound der amerikanischen und britischen Legenden

Vintage-Röhrenverstärker als Pedale: Universal Audio UAFX Guitar Amp Emulators

Anzeige

Die neuen UAFX-Effektgeräte Dream ’65, Ruby ’63 und Woodrow ’55 versprechen den authentischen Sound dreier Vintage-Amps, mit umfangreichen Steuerungsmöglichkeiten per App. Was können die Emulationen im Stompbox-Format?

Anzeige

Anfang letzten Jahres hat die Pro-Audio-Marke Universal Audio mit drei Premium-Stompboxen für Reverb, Delay und Modulation mächtig Eindruck gemacht. Dass man sich auf den Lorbeeren nicht ausruht, beweisen die neuen UAFX Guitar Amp Emulators, drei neue Gitarrenpedale, die die bedeutendsten Vintage-Verstärker aller Zeiten perfekt nachbilden sollen. Mit Hilfe einer leistungsstarken Dual-Engine-Verarbeitung und der UAD-Audiomodeling-Expertise will man dem Sound der britischen und amerikanischen Original-Verstärker verblüffend nahe gekommen sein.

Dream ’65 Reverb Amplifier

Das Dream ’65 soll die kräftigen Cleans, den sanften Breakup und den traumhaften Federhall und das Vibrato eines unverzichtbaren amerikanischen Röhrenverstärkers liefern, der seit 60 Jahren von Künstlern wie den Beatles, Muddy Waters, Elvis Costello und Produzenten verwendet wird – des Fender Deluxe Reverb.


Ruby ’63 Top Boost Amplifier

Das Ruby ’63 soll dem User die glockigen Cleans, den komplexen Overdrive und das klassische Vibrato eines britischen Röhrenverstärkers bieten – der Sound der British Invasion, der auch von Bands wie Queen, Radiohead und U2 geliebt wird. Gemeint ist natürlich der Vox AC30.


Woodrow ’55 Instrument Amplifier

Das Woodrow ’55 verspricht die weichen Cleans und die grungige Verzerrung des legendären FenderTweed-Röhrenverstärkers, der von Künstlern wie den Eagles, Chuck Berry und Neil Young verwendet wurde.


Features

Anspruchsvolle Gitarristinnen und Gitarristen können auf mehrere Lautsprecher- und Boxen-Kombinationen, Röhrenhall und Vibrato wie in den Original-Verstärkern, Custom-Boosts und Schaltungs-Mods zugreifen. Natürlich sind die für das jeweilige Amp-Modell wichtigsten Klangregler, Boost, Reverb, Tone etc. als Potis verbaut. Weitere Anpassungsmöglichkeiten und zusätzliche Funktionen steuert man über die UAFX-Mobile-App (iPhone/Android).

Preis: Universal Audio UAFX Guitar Amp Emulators je € 399

www.uaudio.de

Produkt: Marshall Sonderausgabe
Marshall Sonderausgabe
Das GITARRE & BASS MARSHALL SPECIAL mit Amp-Tests, Vintage-Guide und einem Interview mit dem legendären Father of Loud, Jim Marshall.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Was heutzutage an hoch technisierten Möglichkeiten in der modernen Kommunikationsindustrie veranstaltet wird,ist schon beachtlich,-es wird jedoch niemals die wahren,echten und puren alten Vollröhrenverstärker mit ihrer einfachen Analogtechnik vertreiben.Dessen bin ich mir völlig sicher.Selbst dann,wenn immer mehr junge Hipster die Zukunft der digitalen Hightech für sich entdecken.Wir erinnern uns noch alle gut an die komplizierten und umständlich einzustellenden Pedalboards der überbordenden Helix Tretminen-Monster.Grinsend erinnere ich mich noch an die Hilflosigkeit meines damaligen Berliner Gitarrenhändlers,der mir voller Stolz das damals neue hochmoderne Helix Pedalboard vorführen wollte,und schließlich kläglich an genau diesem besagten Helix Guitar Board verzweifelte.Das war sehr peinlich.

    Mag ja sein,daß nun derzeit vieles in der Digitaltechnik viel leichter und verständlicher erklärt werden kann,-aber ich bevorzuge doch lieber weiterhin den warmen Sound eines mittelschweren alten Valve Combos aus Old Great Britain mit einer recht überschaubareren Anzahl an Reglern,und echten Röhren,die bei Betriebstemperatur ihre wahren Vorzüge gegenüber der „kalten“ hyper-modernen Digitaltechnik offenbaren.Verdammt,sch…ß doch was auf den notwendigen Röhrenwechsel alter Vollröhren Amps,der irgendwann mal fällig wird,damit kann ich sehr gut leben,-jedoch sterile Klangeigenschaft modernster Technik liegt mir absolut nicht.
    Und ja,ich besitze sogar noch ein altes Telefunken „Opus“ Röhrenradio in einem top Zustand,das ich von meinen Eltern vor einigen Jahren erbte.Erzählt mir bitte nicht auch noch,daß diese alten„Dampf-Radios“ schon immer total unbeliebt waren.Denn dies wäre nun wirklich gelogen!

    Für alle,die mit mir einig einer Meinung sind,wünsche ich ein schönes sonniges Wochenende und verbleibe mit wärmsten Grüßen aus der alten Welt der Röhrentechnik….
    Beste Grüße…
    Eure Mondsichel aus Wolfenbüttel.

    Auf diesen Kommentar antworten
    1. Das Einzige, was heutzutage einen Echten Röhrenamp noch von solchen Geräte unterschedied, ait das Spielgefühl ein Bix auf der Bühne zu haben, die Luft hinter einem bewegt.
      Mit unserer Gearcheckgruppe dem Stammtisch Pedalboard Nord haben wir Helix und Headrush an einer FRFR Box mit den passenden original Amps verglichen, die 20 Gitarristen im Raum konnte selbst die nicht vorhandenen orginalAmps wieder erkennen, wie Fender Tweed, Marshall JCM 800 oder 45 …. es gab wirklich minimale Unterschiede im Ansprechverhalten und ich habe beim Helix bei einigen Modulations- und Delayeffekten oder Drives Sustainabfälle bei extremer Spieltechnik erlebt, die jedoch so sporadisch sind, dass man die Behauptung digital sei schlechtervals analog getrost als nostalgisch einordnen kann.
      Aus dem letzten Grund spiele ich auch fügerne meinen AC15… wenn es nicht zu viel Aufwand ist. 😅

      Auf diesen Kommentar antworten
    2. …klar, jeder der die alten Originale der Tweed, Blackface, Plexi und british Black/Redpanel Area in gut klingenden Zustand zu Hause oder auf der Bühne hat wird da beipflichten – Magie pur, insbesondere wenn die Röhren und originalen Speaker noch was taugen.
      Aber, da die Anzahl der Originale immer kleiner wird, die Instandhaltung (orig. Ersatzteile!) immer schwieriger – und auch die Preise für diese Klassiker immer unerschwinglicher werden, sind Clones jeglicher Art eine nützliche Alternative, praktisch und preiswert; so das auch nachkommende Gitarristen in den Genuss ähnlicher Sounds kommen. Die machen so aber letztendlich auch nur Lust aufs Original, somit bleibt denn auch damit (leider) die Nachfrage nach den Originalen (und damit wohl leider auch deren Preis) hoch… So war das bei mir auch: vor 25 Jahren über einen Line6 POD einen 59Bassman Plastik-Silizium-Clone angespielt, daraufhin dann in einer schon damals seltenen Gelegenheit, nach dem Anspielen ohne zu zögern, einen originalen 59er 5F6A gekauft. Nie bereut – obwohl damals schon teuer – aber magischer Sound egal was man darüber spielt, und daher auch absolut unverkäuflich;-) Das gleiche gilt auch für Redpanels wenn sie in gutem Zustand sind. Aber nicht nur fürs Recording, auch für Gigs sind manche der Originale (wenngleich tendenziell schon empfindlich) immer noch angesagt. Meinen robusten originalen 110 Volt 65Deluxereverb nehme ich mit Vorschalttrafo auch heute immer noch auf die Bühne;-) der klingt dort, Spannungsstabilisiert und mit originalen C12N bislang immer noch besser als jeder Clone – sowohl Soundmann als auch Player haben damit Spaß – und erfreuen sich (akustisch und optisch) beide daran;-)… das wird wohl, trotz der Zunahme der clones, sicher noch einige Zeit so bleiben…

      Auf diesen Kommentar antworten
    3. Recht hast Du, so ist es, Punkt.

      Auf diesen Kommentar antworten
    4. Da gebe ich Dir voll und ganz Recht! 👍👍👍

      Auf diesen Kommentar antworten
    5. Ergänzen kann man deinen Kommentar nicht, denn es fehlt nichts wesentliches. Volle Zustimmung. Ich denke die meisten Praktiker haben solche Erfahrungen hinter sich und auch Geld verbrannt. Ich bin sehr wohl für Digitalisierung, z.B. bei der Deutschen Bahn.

      Auf diesen Kommentar antworten
    6. Ich spiele ja auch gerne über Röhrenamps. Ich habe Fender Twins, JCM800 mit 4X12er und Mesa Boogie gespielt. Die Teile wurden mir aber mit der Zeit zu schwer. Jetzt spiele ich über einen Victory Duchess in Kombination mit einer 1x12er Box mit Jensen NeoDym- Magneten. Federleicht und klingt super, aber dennoch hab ich mir einen Helix Stomp zugelegt und wenn ich abends Lust habe spiele ich oder recorde über Kopfhörer. Ich fühle mich in beiden Welten wohl und bin mir ziemlich sicher das auch diese Technologie immer weiter voranschreiten wird und es mir sehr schwer fällt Röhre von Digital klanglich zu unterscheiden. Als damals der Pod V1 von Line6 so gehyped wurde hatte ich mir auch so ein Teil zugelegt und Tage später wieder zurückgegeben, dass spielgefühl war einfach nicht da, dass hat sich mittlerweile auch schon radikal verbessert.Ich verschließe mich der neuen Technologie nicht auch wenn ich dich selbstverständlich verstehe und das geschriebene gut nachvollziehen kann.

      Auf diesen Kommentar antworten
  2. Letztlich ist es eine Frage der Anwendung. Fürs Recording ist ein UA Ox z.B. mit einem Mesa-Head erste Wahl. Seit ich umgestiegen bin, steht mein Carr Mercury als Dekoration im Studio. Sieht gut aus, aber spielen mag niemand mehr darüber. Ich habe ja auch keine Bandmaschine mehr und nehme digital auf, steril ist da nix.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Mmh, sind denn all die Blind-Tests Fake? Gerade bei den Topteilen von Axe-fx und Kemper (ich denke, die toppen auch den Helix) kann doch keiner mehr das Original vom “Clone” unterscheiden, wenn diese, hinter einem Vorhang verborgen, gehört oder selbst gespielt werden. Röhrenamps angucken löst im Gehirn doch so eine Reaktion aus, die ich kenne, wenn ich ein Grillwürstchen sehe: Sabber, sabber. Wenn das Würstchen jetzt aber als viereckiger Klotz daher kommt, fehlt was, obwohl es genauso wie das Original schmeckt 🙂

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Oh weia, Röhrennostagie. Jaja damals.
    Ich kenne das aus dem HiFi-Bereich, da ist eine Menge Psychoakustik dabei.

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte dich auch interessieren