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Fender Stratocaster im Test-Special

1954 kam die Fender Stratocaster auf den Markt. Eine geniale Idee von Leo Fender, die bis heute Bestand hat. Und auch wenn die Strat die meist modifizierte E-Gitarre der Welt ist, Gernold Linke von Fender in Deutschland hatte eine Veränderungsidee, auf die bisher noch kein anderer gekommen ist: die Kombination von Esche und Erle für den Korpus.

2 Fender Startocaster
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Die Entstehung der Fender Stratocaster

Bevor Anfang 1954 die Fender Stratocaster Serienreife erlangte, hatte Leo Fender einige Jahre in seinem „Labor“ an Entwürfen und Prototypen gearbeitet. Laut Don Randall, damaliger Präsident der Fender-Verkaufsabteilung, steuerten zum endgültigen Design auch zahlreiche Musiker wie Bill Carson, Jimmy Bryant, Freddie Tavares, Rex Gallion u. a. Ideen und Verbesserungsvorschläge bei.

Das am 30.08.1954 zum Patent angemeldete „Synchronized Tremolo“ entwickelte Leo Fender unter enormem Zeitdruck, da er die Konkurrenz von Doc Kauffman und Paul Bigsby fürchtete. Die einzigen veröffentlichten Fotos einer Prototype-Vibrato-Strat stammen von Ende 1953. Auf einem ist eine schmale Federkammer zu erkennen, in der gerade mal drei Vibrato-Federn Platz fanden. Wie schon bei der ersten Serien-Telecaster, so hat sich im Laufe der Jahrzehnte auch an der Stratocaster im Grunde nur wenig verändert.

Übrigens ist die Bezeichnung „Tremolo“ deshalb überwiegend im englisch-sprachigen Raum verbreitet, weil Leo Fender damals ausdrücklich darauf bestanden hat, es so zu nennen! De facto handelt es sich dabei jedoch um ein Vibrato.

Nach 60 Jahren scheint die aktuelle Modellpalette der Fender Stratocaster selbst für das geplagte Verkaufspersonal der Musikläden schier unüberschaubar. Zeit, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und die wichtigsten neuen Original-Exemplare gegenüber zu stellen, die westlicher Herkunft und gleichzeitig zur bezahlbaren Sorte zählen.

Eine Strat ist eine Strat, ist eine Strat, ist … ja denkste?

Sicher – das Prinzip ist klar, aber selbst eine formvollendete Figur lässt sich mit frischem Styling noch wirkungsvoller in Szene setzen und Kleider machen bekanntlich Leute. Alles nur eitle Optik, oder steckt doch mehr dahinter?

In diesem E-Dossier findest du auf über 60 Seiten 21 Testberichte der legendärsten Fender-Stratocaster-Modelle. Darunter befinden sich die Fender American Standard Stratocaster, Fender VG Stratocaster, Fender John Mayer und Eric Johnson Stratocasters, Fender Road Worn Player Stratocaster und Telecaster, die Fender 60th Anniversary American Vintage 1954 Strat, die 60th Anniversary Stratocaster und viele mehr!

Viel Spaß beim Lesen unseres Fender-Specials!

 

23 Kommentare zu “Fender Stratocaster im Test-Special”
  1. Dirk Wilberg

    Ein zeitloses Design! Ich besitze selber zwei Stratocaster und bin immer wieder auf’s Neue begeistert. Leider ist die momentan erreichte Modellvielfalt ziemlich verwirrend.

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  2. Gerald Sternbeck

    Liebe Leute von G&B,
    warum muss ich immer wieder den Newsletter mit bestellen, ich bekomme ihn nun schon mehrfach, irgent wann muss ich 1 Std. G&B Newsletter löschen.
    Ich lese nur einen Newsletter vom Newsletter.
    Aber ihr sollt nicht nur rüffel bekommen, den ihr macht an sonsten einen sehr guten Job.
    Viele gute Mucke
    Gerald

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    • Rosa Hecker

      Hey Gerald,
      ich habe deinen Fall weitergeleitet. Natürlich solltest du den Newsletter nur einmal erhalten!
      Lieber Gruß aus Köln
      Rosa

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      • Hallo Rosa, hallo G&B Team,
        ich glaube es geht eher um das Problem, dass wenn man Links über die (bereits abonnierte) Newsletter-Email öffnet, man dann auf jeder sich öffnenden Seite mittels eines übergroßen Fensters aufgefordert wird, den Newsletter zu abonnieren. Man muss das erst wegklicken, damit man weiterlesen kann. Das ist leider etwas nervig. Bitte seht das als konstruktive Kritik an, ihr macht ansonsten einen super Job! 😉

        Viele Grüße,
        Daniel

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  3. Die Kombination von Esche und Erle für den Gitarrenbody ist nichts Neues. Auf die Idee kam schon vor mindestens 11 Jahren James Tyler. Gerne sende ich den Spec Sheet zu, hier kann man ja keine Datei anhängen.

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  4. Oliver Roggenbuck

    Auch die unter Kennern sehr geschätzte Yamaha Pacifica 904 hatte bereits vor knapp 10 Jahren diesen Materialmix
    Body : Light Ash Top/ Alder back !

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    • Rosa Hecker

      Hey Michael, hast du den Link mittlerweile erhalten? Falls nicht, sende ich ihn dir noch mal manuell via Mail… BG

      Antworten
    • Rosa Hecker

      Hey Hank, versuch es bitte noch mal – jetzt müsste es klappen! Sorry für die Umstände…

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  5. Rainer Neumann

    Meine 79ger US Strat hat einen Erlekorpus wenn ich mich nicht täusche ….. ich kann die weit verbreitete Meinung …. schwere Strat s klingen nicht …. nicht beståtigen ….. im Gehenteil …. mein Vibrato musste
    Wegen unbehobenen Stimmproblemen getauscht werden …. und was hat es bewirkt ? …. der Klang wurde erheblich frischer …. brillianter …. dazu neue Saiten und man befindet sich im Tone Heaven 🙂 …. gibts im Raum 78224 Musiker die profiliert aufspielen und einen Autodidakt an der Gitarre wünschen ? Dogfly@gmx.de
    bin beruflich eingebunden und spiele spontan mit ..
    Blues … Improvisationen …. von zart bis Hart … Randy

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    • Eugen Lyubavskyy

      Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben den Fehler behoben. Grüße, die Redaktion

      Antworten
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