Rooftop Beauty

Japan Vintage: Fender Rosewood Telecaster

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Als die Beatles vor fast 53 Jahren auf dem Dach des Londoner Sitzes ihrer Plattenfirma Apple auftraten, wusste noch niemand, dass dies ihr letztes öffentliches Konzert sein sollte. Dafür betrat an diesem späten Nachmittag des 30. Januar 1969 ein ungewöhnliches Instrument die Szene: die Fender Rosewood Telecaster.

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George Harrison, Beatles-Gitarrist, Gelegenheitssänger und Komponist einiger der schönsten Songs dieser Jahrhundert-Pop-Institution, hatte angeblich zur Weihnachtszeit von Fender USA ein Paket erhalten, das den Prototyp einer Telecaster enthielt – Seriennummer 235594 – deren Korpus und Hals komplett aus Rosewood, also Palisander gefertigt waren. Angeblich gab es auch noch eine Rosewood-Stratocaster, die man Jimi Hendrix schicken wollte – was nicht nur auf Menschen- und Musikerfreundlichkeit zurückzuführen war, sondern einfach ein teuflisch guter Marketing-Plan von Sales-Manager Don Randall, einem Könner der prä-multimedialen Ära:

Denn effektiveres Product-Placement, als George H. mit dieser dunklen Schönheit auf das Apple-Dach marschieren zu lassen, war kaum möglich. Im Falle von Hendrix war Fender allerdings etwas lahm, denn die für ihn vorgesehene Rosewood-Stratocaster wurde erst Mitte 1970 fertiggestellt. Ob er sie noch vor seinem Ableben am 18. September erhalten hat, ist unklar.

Fender-Gitarrenbauer Philip Kubicki arbeitete Ende der 60er-Jahre für den aus Deutschland stammenden Produktionsleiter Roger Rossmeisl, der immer für neue Ideen offen war – auf ihn geht die ebenfalls in dieser Zeit entstandene Thinline-Telecaster zurück. Der Korpus der neuen Rosewood Telecaster – in puncto Gewicht der krasse Gegenpol zur Thinline – bestand aus zwei massiven Schichten Palisander, zwischen denen sich eine dünne Schicht Ahorn befand – Modell „Schwarzbrotstulle mit Käse“ also. Der Hals war zweiteilig konstruiert, die ganz frühen Modelle waren seidenmatt lackiert.


GEORGE

Nachdem George Harrison seine Rosewood Telecaster – eine von vier angefertigten Prototypen – vom mitgeflogenen Fender-Kurier überreicht bekam, muss er einigermaßen begeistert gewesen sein, denn er spielte bei den ,Get Back‘-Sessions und im ,Let It Be‘-Film fast ausschließlich diese Tele. Je nach Quelle war diese Telecaster 1969 und 1970 Harrisons Hauptinstrument, oder er hat sie bereits Ende 1969 Delaney Bramlett von Delaney & Bonnie geschenkt, in dessen Besitz sie dann auch erst mal geblieben ist. Nicht auszuschließen ist aber auch, dass George noch ein weiteres Modell von Fender bekommen hat, oder es sich gekauft hat. Denn von 1969 bis 1972 war die Rosewood Telecaster dann im regulären Fender-Programm.

2003, zwei Jahre nach Harrisons Tod, trennte sich Delaney Bramlett von der Rosewood Tele, die dann bei einer Auktion $ 434.750 erzielte. Angeblich wurde sie über einen Mittelsmann von Georges Witwe Olivia Harrison ersteigert, was die Vermutung unterstützt, dass diese Gitarre George mal sehr viel bedeutet hatte. Er soll Beatles-Klassiker wie u.a. ,Octopus’s Garden‘, ,Maxwell’s Silver Hammer‘, ,Two Of Us‘, ,Dig a Pony‘, ,Don’t Let Me Down‘, das wunderbare ,Sun King‘, die Mega-Hits ,Let It Be‘ und ,The Long And Winding Road‘ und sein eigenes Meisterwerk ,Here Comes The Sun‘ damit eingespielt haben. Möglich ist auch, dass die Rosewood-Telecaster bei ,All Things Must Pass‘ im Einsatz war, dem am 27. November 1970 erschienenen 3-LP-Solo-Monumentalwerk, das Harrison ab Mai des Jahres eingespielt hatte.

Jedenfalls ist diese Gitarre seit dem übrigens auch sehr Fender-Amp-lastigen Apple-Rooftop-Event der ansonsten nur mit Gretsch-, Hofner- und Rickenbacker-Instrumenten zu sehenden Beatles eine neue Ikone der Rock-Musik.

Wer sich weiter mit diesem Thema befassen möchte, googelt nach „Tony Bacon: The Story Behind George Harrison’s Rosewood Telecaster“ und landet bei einem sehr unterhaltsamen Artikel auf www.reverb.com. Außerdem empfehlenswert ist von Andy Babiuk „Beatles Gear: All the Fab Four’s Instruments from Stage to Studio“.


ÜBER DIE JAHRE

Die Rosewood Telecaster war nicht jedermanns Sache. Den einen zu dunkel oder auch klanglich zu wenig Maple-Neck-Tele, den anderen viel zu schwer, und daran konnten auch Fenders Versuche mit Hohlräumen im Korpus nichts ändern. Warum man dann ab Ende 1976 Teles, Strats & Co. zeitweise fast alle in der Gewichtsklasse von ca. 4,5 Kilogramm auf den Markt brachte und sich so extrem unbeliebt machte, ist nach der frühen Rosewood-Erfahrung eigentlich komplett unverständlich.

Aber die Rosewood Telecaster blieb immer ein Thema, und ihre über Jahrzehnte so konstante wie dezente Präsenz ähnelt der der ebenfalls kultigen Prince-Telecaster von Hohner, bzw. Madcat/H.S. Anderson, die es ja inzwischen auch in einer Budget-Version von Harley Benton gibt. Und so tauchte in den 00er-Jahren auch mal eine „Rosie“ vom koreanischen Hersteller Dillion auf, die wirklich nicht nur optisch gelungen war; wobei das Dillion-Modell DRT-69 A aber nicht aus massiven Hölzern bestand.


(Bild: Lothar Trampert)

Preiswunder: Diese Dillion Rosie, hergestellt 2004 in Korea, ist eine wirklich sehr schöne Variation der Rosewood Telecaster – gepimpt mit Fender 52 Tele-Pickups, Brass-Saddles, Kluson-Tuners und einem Fender Ash Tray.


Auch bei Fender tauchte die Rosewood Telecaster alle paar Jahre wieder immer mal im Programm auf: Von 1996 und 2008 habe ich Custom-Shop-Modelle entdeckt, 2016 gab es ein weiteres, auf 100 Stück limitiertes CS-Model, das offiziell als „The Fender George Harrison Tribute Rosewood Telecaster“ vermarktet wurde. Eine preisgünstigere Version in 1000er-Auflage folgte 2017, die in verschiedenen Punkten, z.B. der Halskonstruktion und dem Griffbrettradius vom Ur-Modell abwich. Aufgrund der Hohlkammern im Korpus wog diese George Harrison Telecaster nur 3,4 kg. Dafür war sie aber korrekt seidenmatt lackiert. Preis: € 2699.

G&B-Autor Franz Holtmann hat sich in seinem Testbericht in Ausgabe 12/2017 bei der Beschreibung der klanglichen Eigenschaften dieses Instrumentes übrigens zu einem kleinen lyrischen Meisterwerk hinreißen lassen. Hier ein Sample:

„Noch effektiver als beim Hals-Pickup zeigt der Ton des Singlecoils am Steg eine bissige Spitze. Mit rasiermesserscharfem Anriss springt er vor, ja schneidet effektiv ins Ohr und natürlich durch jeden Mix. Diese nagelige Aggression ist vor allem dann in Zerre beeindruckend. Wiederum drückt quasi eine Nadel auch bei bedämpftem Ton noch von innen nach vorn durch. Das starke Impulsverhalten, der Tanz auf Rasiermessers Schneide, ist fast schon zu viel des Guten, verlangt nach Kontrolle.“

Auch in Gänze absolut lesenswert – hier geht’s zum Test!

Weniger gelungen war das 2003 erschienene Fender-Mexico-Modell, das nur ein Rosewood-Furnier auf dem Erle-Body hatte, oder das ähnlich konstruierte, um 2012 vermarktete Telebration-Rosewood-Lite-Modell – beide aber mit ganz normalen Maple-Necks bestückt, zwar mit Palisander-Griffbrettern, dafür aber mit hellen, nicht furnierten Kopfplatten. Optisch absolute No-Gos.


JAPAN

Schlauer waren da, wie so oft, unsere Gitarrenbau-Freunde aus Fernost. Fender Japan wurde Ende 1981 gegründet, und zum Team des Partners Fuji-Gen Gakki Corp. gehörten damals angeblich die Gitarrenbauer, die die Amerikaner mit den hervorragenden Greco-Strats der „Super Real Series“ beeindruckt hatten. Oder sagen wir mal besser: beunruhigt hatten.

Fender Japan hat ja dann unter dem Label Squier mit den Modellen der JV-, SQ- und E-Serien ab 1982 wirklich hervorragende Instrumente zu günstigen Preisen auf den Markt gebracht. Ab ca. 1985 erschienen dann auch in Japan gefertigte, angeblich limitierte Editionen der Fender Rosewood Telecaster, und das in gleich drei Ausführungen, zwei davon „Made at the Fuji-Gen Plant for Fender Japan“.

Das Modell TL69-98 wurde von ca. 1985 bis ’91 produziert; ab 1990 war diese Gitarre als TL69-900 gelistet. Erkennungsmerkmale sind die sechs Chrome-Reiter und die Stimmmechaniken im Vintage-Kluson-Style.


(Bild: Lothar Trampert)

Ebenfalls von 1985 ist diese großartig erhaltene Telecaster RW TL69-98 – Erkennungsmerkmal sechs Chrome-Reiter– die vor ca. acht Jahren in UK schon knapp € 2000 kostete. Käufe in England unterliegen seit dem „Brexit“ der Verzollung, was mit Pi mal Daumen plus 23 Prozent zu Buche schlägt. Über Great Britain waren japanische Gitarren früher günstig zu bekommen, heute kann man auch direkt in Japan ordern, denn die Nebenkosten sind gleich hoch. Zurück zur Gitarre: Ihr vergleichsweise geringes Gewicht von 4,06 kg machte mich neugierig, und ich erklopfte tatsächlich einen Hohlraum am unteren Korpus links, bzw. in Spielhaltung rechts oben.


Die Fender TL69-115 wurde ebenfalls von ca. 1985 bis ’91 produziert; identisch zur TL69-98 sind die Vintage-Kluson-Style-Tuner, Unterscheidungsmerkmal sind die drei Messing-Reiter.

Die sehr seltene TL69-150 war wahrscheinlich erst von 1996 bis ’99 auf dem Markt, vielleicht als japanische Antwort auf die US-Custom-Shop-Modelle. Sie könnte schon ein Modell der Dyna Gakki Corp. gewesen sein, eventuell mit „Crafted in Japan“– Aufdruck am Halsfuß. Die TL69-150 unterschied sich durch drei geriffelte Chrome-Reiter auf der Brücke und die „Fender by Schaller“-Vintage-Tuner mit dem F auf der Abdeckung deutlich von den beiden oben genannten; in diesen Punkten war sie am nächsten am Original von 1969.

Außerdem sind diese Telecaster-Modelle, wie bei Fender damals üblich, durch Stempel oder handschriftliche Markierungen in der Halstasche und am Halsfuß identifizierbar. Bei den zeitgleich erschienenen Modellen TL69-98 und TL69 115 soll es auch diverse Hals/Korpus-Kombinationen gegeben haben.


(Bild: Lothar Trampert)

Absolutely mint! Diese schöne Fender Telecaster RW TL69-115 von 1985 – Erkennungsmerkmal sind die drei Messing-Reiter – suchte vor gut zehn Jahren in den eBay-Kleinanzeigen einen Käufer. Preis: € 1300. In diesem Zustand, ohne Kratzer und mit Koffer dürfte sie heute Richtung € 3000 marschieren. Sie hat einen massiven Korpus und wiegt satte 4,44 kg.

(Bild: Lothar Trampert)

Der Korpus der TL69-Modelle ist nach dem Pancake-Prinzip aus Palisander gefertigt, mit einem dünnen Streifen Ahorn in der Mitte. Der einteilige Hals aus Rosewood hat einen Maple-Skunk-Stripe auf der Rückseite. Die Pickups waren übrigens amerikanische Vintage-Telecaster-Typen.

Diese Gitarren wiegen in der Regel zwischen 4,3 und 4,6 kg. Es gibt Foren-Beiträge über frühe Modelle mit Hohlkammern, die um ein paar hundert Gramm leichter sind, ebenso über laminierte Basswood-Bodies, wobei ich letztere dann aber – zumindest was die 80er-Jahre angeht – für Fakes halte.

Diese Gerüchte sind eventuell auch auf die ab ca. 2005 in Japan hergestellte Fender TL-Rose D-141 zurückzuführen. Sie gab es nur in Japan, sie wurde nicht offiziell nach Europa oder USA exportiert. Die nur drei Kilogramm leichte Telecaster hatte einen matt lackierten Basswood-Body mit dünnem Rosewood-Furnier auf Decke und Boden. Der Ahornhals hatte ebenfalls ein Furnier auf der Kopfplatte und war, wie auch die Korpuszargen, dunkel eingefärbt, was dieser Budget-Kopie, die neu circa € 1100 kostete, ein harmonisches Äußeres verlieh. Die drei Chrome-Saddles, Schaller-F-Key-Tuner und Fender-USA-Vintage-Singlecoils rundeten das Bild ab.


(Bild: Lothar Trampert)

Eine Budget-Rosewood-Tele made in Japan, und zwar bei Fuji-Gen zwischen 2007 und 2010: Die Fender TL-Rose D-141 war mit ca. 3 kg zwar ein Leichtgewicht, aber was Ahorn-Hals und Basswood-Body angeht ein anderes Instrument. Optisch gelungen!


Die beiden hier zu sehenden großartigen Fender-Japan-Instrumente TL69-98 und TL69-115 sind wirklich erstklassige Gitarren, und schon lange keine Geheimtipps mehr. Ihr Preis hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt und sie sind momentan, wenn überhaupt, zwischen € 2500 und 3000 zu haben. Preise bis € 3900 wurden bereits gesichtet, und das entspricht mehr als dem Neupreis des oben genannten Reissue-Modells von 2017. Die „Fender George Harrison Telecaster“ in der Custom-Shop-Version kostete dagegen um die 7000 Euro, und wenn mal ein Original aus den Jahren 1969 bis ’72 auftaucht, werden meist etwa € 18.000 bis € 22.000 aufgerufen.

Budget-Tipp: Eine gebrauchte Dillion Rosie made in Korea gibt es schon mit etwas Glück ab € 400, die ähnlich konstruierte japanische Fender TL-Rose D-141 für unter € 1000, und mit diesen zwar nicht dem massiven Original entsprechenden, aber solide gebauten Instrumenten kann man auch schon ein bisschen „George for a day“-Feeling entwickeln.


MUSIK

Wir haben am Anfang über Musik geredet, und können das glücklicherweise auch am Ende dieses Artikels noch mal tun. Denn insbesondere in Bezug auf das legendäre Rooftop-Konzert, das den Ruhm der hier vorgestellten Gitarren begründet, gibt es Good News: Das ursprünglich im Mai 1970 erschienene Beatles-Album ,Let It Be‘ wurde 2021 wiederveröffentlicht.

Das Box-Set enthält 5 CDs und eine Blu-ray, auf denen neben dem Original-Album auch 27 bisher unveröffentlichte Studio-Aufnahmen, Proben- und Live-Jams zu hören sind, darunter auch Rooftop-Mitschnitte, an denen der Keyboarder Billy Preston beteiligt war. Und auch der bisher unveröffentlichte LP-Mix für das Beatles-Projekt ,Get Back‘, den Glyn Johns 1969 produzierte. Außerdem kann man hier erstmals das Album nicht nur in Stereo, sondern auch in 5.1-DTS-Surround- und Dolby-Atmos-Abmischungen hören. Zum Box-Set gehört noch ein wirklich schönes, 105 Seiten starkes Hardcover-Buch.

(Bild: Copyright 2009)

Interessant ist, dass die alte Beatles-Film-Dokumentation ,Let It Be‘, die unter der Regie von Michael Lindsay-Hogg 1969 entstand und im Mai 1970 zum ersten Mal in die Kinos kam, immer noch nicht wiederveröffentlicht wurde; sie ist praktisch nicht vorhanden. Dafür gibt es jetzt aber eine neue Dokumentation: ‚The Beatles: Get Back‘ von Peter Jackson wird als Stream über Disney+ vermarktet – und vielleicht irgendwann auch mal physisch greifbar sein. Hier erlebt man John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr, wie sie Pläne für ihre erste Live-Show nach mehr als zwei Jahren schmieden und an 14 neuen Songs arbeiten, die eigentlich mal auf einem Live-Album erscheinen sollten. Und dann ist da noch der legendäre letzte gemeinsame Auftritt der Beatles auf dem Dach des Apple-Gebäudes in der Savile Row in London – zum ersten Mal in voller Länge! Natürlich mit George Harrison und seiner Rosewood-Tele.


(erschienen in Gitarre & Bass 12/2021)

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. George Harrison als Gelegenheitssänger zu bezeichnen ist schon sehr vermessen!

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    1. Hier stimme ich Ihnen auf ganzer Linie zu. Der Kreative unter den Kommerziellen. Schauen wir uns nur die letzten Veröffentlichungen von McCa an. Gelegenheitssänger ist bestimmt nicht Travelling Wilburies oder die letzten Scheiben von George.

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    2. Ja, eine flotte Schreibe ist ein äußerst schmaler Grat, auf dem nicht jeder sein Gleichgewicht halten kann.

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  2. Ich bin erst vor ein paar Wochen durch die Beatles-Doku wieder auf die Rosewood-Tele aufmerksam geworden. Zufällig fand ich eine TL69-98 im Netz und musste sie einfach haben, allein die Optik ist (für meinen Geschmack) einfach umwerfend. Preislich schon knapp über € 3.000,00, ist sie aber in wirklich sehr gutem Zustand, auch der Koffer weist kaum Gebrauchsspuren auf. Der Hals spielt sich traumhaft, mit 009-042er Saiten ist sie für mich fast schon zu leicht zu spielen. Ich werde mal 010er aufziehen, da ich meine, auf einer Tele sollte man ein bisschen um den Ton “kämpfen” müssen, es ist nunmal keine Highspeed-Gitarre. (Wieder meine persönliche Meinung)
    Die Pickups sind nicht ganz so bissig wie meine Custom-Shop Ltd 70th Broadcaster mit handwound-Pickups, aber ich war überrascht, wie gut die Japan-Pickups aus den 80ern doch klingen. Klar, spritzig, durchsetzungsstark. Tele at its best!
    Da ich sie jedoch noch nicht so lange besitze, werde ich noch ein bisschen weitertesten müssen.
    Vom Gewicht wirft sie einen auch nicht vom Hocker, sie wiegt 3,9kg. Ich bin jedenfalls total happy mit dieser Gitarre und kann sie als Erweiterung des Telecaster Soundspektrums nur empfehlen!

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  3. Beatles nur mit Gretsch, Höfner und Rickenbacker???
    Was ist z.B. mit den drei Epiphone Casinos? Liegt hier nicht auch ein Grund für deren Beliebtheit?
    René Gilly

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