Produkt: Treble Booster Special
Treble Booster Special
Jeder Gitarrist hat wohl seinen Lieblings-Song mit einer Treble-Booster-Gitarre. Hier erfährst du auf mehr als 30 Seiten alles über den kleinen Sound Zauberer!
Aus dem neuen Heft

1970: Ein Jahr prägt die Rockmusik

Das Jahr 1970 ist wohl eines der wichtigsten in der Rockmusik-Historie, mit gleich vier Meilensteinen, allesamt von englischen Bands: ‚Led Zeppelin III‘,Deep Purple ‚In Rock‘, Black Sabbath ‚Paranoid‘ und Free ‚Fire And Water‘. Wir blicken auf die Geschichte dieser vier Alben zurück.

Anzeige

LED ZEPPELIN III

(Bild: Atlantic / Warner)

Led Zeppelin gelten bis heute als Inbegriff der perfekten Rockband. Ihre einzigartige Mischung aus Blues, Rock, Rhythm’n’Blues, Country, Folk und Ethno-Einflüssen basierte auf den außergewöhnlichen Fähigkeiten aller vier Bandmitglieder. Mit ‚Led Zeppelin III‘ befand sich die Gruppe im Jahr 1970 auf ihrem kreativen Höhepunkt, auch wenn sich andiesem Album zunächst die Geister schieden. Im Jahr der Veröffentlichung bemängelten Kritiker vor allem die stärkere Hinwendung von Gitarrist Jimmy Page zu akustischen Instru­menten und folkigen Spielweisen.

Ein Irrtum, behauptet Bassist John Paul Jones:

„Alle unsere Alben wurden auf die exakt gleiche Weise gemacht: Was gut war, kam drauf, was nichts taugte, wurde wieder verworfen. Die Presse warf uns vor, auf ‚Led Zeppelin III‘ zu extrem mit akustischen Instrumenten zu experimentieren. Kompletter Unfug! Schon auf unserem Debüt gab es zwei Akustiknummern, doch keiner nahm Notiz von ihnen. Wir fragten bei den Journalisten nach: ‚Was meint ihr? Was soll sich denn bei uns geändert haben? Das Problem ist doch eure Stigmatisierung: Heavy Rock‘. Die Presse steckte uns ungefragt in eine Schublade und wunderte sich, als diese plötzlich nicht passte. Der Fehler lag bei ihnen, sie hatten ein­fach nicht richtig zugehört.“

Kollege und Gitarrenikone Jeff Beck ging sogar noch einen Schritt weiter. Ein Jahr nach Veröffentlichung der Scheibe urteilte er über Page:

„Jimmys Fähigkeiten als Akustikgitar­rist sind geradezu erschreckend groß­artig. Sein Spiel auf ‚Led Zeppelin II‘ hat mich dagegen nicht sonderlich beeindruckt. Ich finde, er sollte viel mehr Akustikgitarre spielen.“

Beck meinte Nummern wie ‚Bron-Y-Aur Stomp‘, ‚Friends‘ oder ‚Hats Off To (Roy) Harper‘ mit ungewöhnlicher Slide-Arbeit, dazu die melancholische Stimmung in ‚Tangerine‘ und ‚That´s The Way‘ oder das auf einer englischen Volksweise basierende ‚Gallows Pole‘ mit seinem überaus dynami­schen Arrangement.

Das größte Problem von ‚Led Zeppelin III‘ war also ein anderes, nämlich die…

Produkt: Crazy Train – Ozzy Osbourne
Crazy Train – Ozzy Osbourne
Crazy Train: Hol Dir die Playalong-Versionen des Klassikers von Ozzy Osbourne!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte dich auch interessieren