Hauptsache Gefühlsecht!

Nick Page zum Thema: Gitarre Agen

Warum „agen“ wir Gitarrenbauer eigentlich Gitarren, obwohl die Drogeriemärkte voll sind mit Anti-Aging-Cremes? Bei Gitarren scheint das Alter anscheinend eine andere Wertigkeit darzustellen als die Haut unserer Liebsten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auf den Unterschied zwischen Alt, Neu und auf alt Gemachtes eingehen – im Gitarrenbau natürlich.aging-gefühlsecht

Eine Gitarre gilt dann als alt, wenn sie aus den Goldenen Zeiten des E-Gitarrenbaus stammt. Also den 1950er und 1960er Jahren, wo sie und ihre Kolleginnen mit speziellen Sounds, neuen Konstruktionen, neuen verwendeten Materialien und ungewöhnlichen Proportionen bis heute gültige Standards gesetzt hat. Eine neue Gitarre versucht auch heute noch meistens, diesen Standards zu entsprechen. Aber sie ist dazu kaum in der Lage, weil das Streben nach effizienterer Bauweise, kostengünstiger Produktion und dem zwangsweise Weglassen ausgestorbener oder verbotener Materialien (Rio-Palisander etc.) dies nicht zulässt.

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Statt dessen erhält man in der Regel auf den Zehntel Millimeter perfekt ausgearbeitete Industrie-Instrumente, die mit gießharzähnlichen Substanzen lackiert sind und bei denen Stahl gegen Eisenguss vertauscht wurde, und bei denen das Marketing darauf ausgerichtet ist, Innovationen anzubieten, die letztlich doch nur von dem Effizienzbestreben und den daraus resultierenden Kosten senkenden Maßnahmen ablenken sollen. So wird z. B. versucht, „gebackenes“ Ahorn (toasted oder roasted maple) als Alternative zum wesentlich teureren Palisander-Griffbrett am Markt zu etablieren.

Nick Page
Der Autor Nick Page ist das Gesicht hinter der österreichischen Firma Nick Page Guitars

Wohl aus der Unzufriedenheit mit solchen Industrie-Gitarren genießen aged Instrumente derzeit sehr viel Aufmerksamkeit. Von den Kunden bekommt man dann häufig zu hören: „Fühlt sich an wie eine alte!“ Wobei es ihnen offensichtlich nicht ausschließlich um den Ton, sondern auch darum geht, wie sich das Instrument anfühlt.

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Ich habe mich an dieser Stelle immer gefragt, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Spielgefühl, der Bauweise und dem „gefühlten“ Ton gibt. Nimmt man zum Beispiel eine beliebige Gitarre eines namhaften Herstellers aus den frühen 1960er Jahren und vergleicht sie mit einem modernen Schwestermodell, fällt als erstes auf, dass die alte Dame irgendwie runder wirkt.

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Alte Fotos aus der Fabrik zeigen, wie ein solches Instrument damals entstand: Trotz industrieller Fertigung wurden die einzelnen Teile mit Handvorschub gefräst und dann mit Teller und Bandschleifmaschinen komplett von Hand in Form gebracht. Die Maschinen der Neuzeit hingegen arbeiten Winkel und Radien mit einer solchen Präzision aus, dass sich die verbleibende Handarbeit auf den allerletzten Schliff reduziert.

Die gießharzartigen Polyesterlacke werden dann derart dick aufgetragen, dass ein Durchschleifen oder Durchpolieren beim abschließenden Finishing selbst für einen Laien an der Poliermaschine kaum möglich ist. Um also einem dermaßen perfekt gefertigten Instrument den Charme der Vergangenheit einzuhauchen, müsste man es zuallererst komplett vom Lack befreien und mit viel formgeberischem Gefühl die ungewollten Ungenauigkeiten der vorindustriellen Ära in das Korpus- und Halsholz hinein schleifen. Doch dieser Vorgang ist so aufwändig, dass er dem Neubau einer Gitarre gleichkommt und deshalb so gut wie nie zur Anwendung kommt.

Um die Gitarre ganzheitlich zu agen, gehört nicht nur die Bearbeitung der Oberflächen wie Lacke und Metalle dazu. Denn man will sie ja auch so geschmeidig spielbar machen wie eine gute alte. Hier kommen noch zusätzliche Methoden zum Einsatz: Z. B. einen eckig gefrästen Body abrunden, um den „Abspiel-Effekt“ (durch häufige Nutzung freiliegender Kanten) nachzubilden.

Die Halsrückseite von modernen Lacken befreien, um ein klebriges Gefühl an der Hand zu vermeiden; bei alten Gitarren tränkt sich das Holz mit Schweiß, das sich dann wie geölt anfühlt. Die Bünde und die Griffbrettkanten verrunden, um den positiven Eindruck eines eingespielten Instruments zu erreichen. „Eckig schleifen kann jeder, rund schleifen will gelernt sein“, sagte mir vor langer Zeit ein alter Schreinermeister. Heute weiß ich, was er damit meinte.aging-gefühlsecht-pickup

Kunden wissen aged Gitarren in der Regel zu schätzen, können dies aber oft nicht in Worte fassen. Es geht da meist nicht um Nostalgie, sondern vor allem um eine haptisch wahrgenommene Verbesserung des Spielgefühls, um eine Steigerung des „Wohlfühl-Faktors“ am Instrument, letztlich also um höchsten Spielkomfort. Damit ist das Spielgefühl also nicht allein von einer niedrigen Saitenlage und einer perfekt eingestellten Intonation abhängig, sondern von Randbedingungen, die auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Wie z. B. leicht verrundete Griffbrettkanten.

Dass sich aber die Kunst des wahren Aging natürlich nur bei qualitativ hochwertigen Instrumenten auf allen Ebenen – Sound, Optik, Haptik – auszahlt, sollte sich von selbst erklären. Oder, wie Gerhart Polt einmal treffend dichtete: „Wenn man sieht, dass eine Sache genetisch versaut ist, kann man sie mit Prügeln allein nicht korrigieren!“

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17 Kommentare zu “Nick Page zum Thema: Gitarre Agen”
  1. Erko Sturm

    Aging und das Alter der jeweiligen GItarren werden in ihrer Bedeutung mitunter maßlos überschätzt. In den 80er Jahren, vor Einsetzen des gewaltigen Vintage – Booms konnte man eine Mitsechziger Strat für einen Preis um die 1.500 DM (!) erwerben. Junge Gitarristen, wie auch ich damals einer war, heulten, wenn sich die ersten Schrammen zeigten und einstellten. Als abgrundtief miserabel galten Gibsons und Fenders der 70er uns 80er, dann lieber eine feine Lady aus Japan, die mitunter schon genauso teuer konnte. Meine 1980 erworbene Washburn A 20 (Made In Japan) kostete 1.400 €. Ein feines Gerät mit durchgehendem Hals, das ich immer noch gern spiele. Es gibt einen regelrechten Vintage – Hype, der von Leuten wie Bonamassa (auch ein Hype 🙂 O Ketzerei, Gotteslästerung) gesteuert wird. Gitarristen wie Santana, Orianthi, Albert Lee, Steve Morse u.a. spielen auch Instrumente, die nicht 50 Jahre alt sind, können faszinieren. Innovative Instrumentalisten sieht man zuweilen auf Squiers und Epiphones spielen, selbst bei den ganz Großen sind mitunter PRS SE im Einsatz, die in der Anschaffung bei nicht einmal 1.000 € liegen. Also, lasst die Kirche im Dorf.

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    • Mario Reitze

      Ich kann dem ersten Kommentar nur sehr zustimmen. Dieser Aging-Kram erscheint mir seinerseits vor allem als Marketing-Möglichkeit, bei der Aufwand und Ergebnis in eher zweifelhaftem Verhältnis stehen und die einfach eine die über die Jahrzehnte des E-Gitarrenbaus immer wieder aufflammenden Moden widerspiegelt. Aber bitte: wem’s gefällt. Was ich dabei immer kurios finde ist, dass einerseits ständig die Rede davon ist, dass man als E-Gitarrist doch gefälligst seinen eigenen Ton und eigenen Stil entwickeln soll, andererseits aber all zu viele dem “amtlichen” (was für ein bescheuerter Begriff in der Rockmusik) Klang, und Instrumentarium hinterherrennen.

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    • Jazz Bass

      Es ist mir auch ein Rätzel , warum 70er Fender Instrumente derartig hohe Preise erzielen ..die Fertigungsqualität ist wirklich nicht besonders gut …

      Squier Japan Anfang bis Mitte der 80er haben eine deutlich bessere Qualität .

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      • DirkGPunkt

        Ich muss schon sagen, dass dein Statement bzgl.70er Fender E-Gitarren
        sehr pauschal ist. Ich spiele eine 74er Strat und die Fertigungsqualität ist absolut Top. Selbstverständlich habe ich die mal neu bundieren lassen und die Potis machten Geräusche aber das ist sicherlich kein Makel oder auf eine miese Qualität zurück zuführen ist. Im übrigen bin ich der Ansicht, dass die Preise die für amerikanische 50er und 60er Gitarren aufgerufen werden absolut lächerlich und generell inakzeptabel. Preise für Fender Gitarren sind da ja noch bezahlbar, bei Gibson hört der Spass dann auf. Die Preise für 70er Strats und Tele steigen nun auch bin mal gespannt wohin das führt.

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    • “Vintage-Boom” trifft es sehr passend! Ist wohl ein Phänomen unserer Zeit, wo es sich immer höher, weiter, schneller dreht. Man sieht es auch in vielen anderen Bereichen, z.B. Motorräder. Viele die hier herum fahren sind auf alt getrimmt. Alles so im Heritage-Style.
      Man sehnt sich vielleicht nach so einer Art Authentizität zurück… Das hat wohl nun auch der Markt erkannt…

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  2. David Rebel

    Danke, sehr schöner Artikel (und danke auch für das Zitat des wunderbaren Gerhart Polt).

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  3. Frank Königs

    Ich denke auch , dass das ganze Relicen , vor allem heavy relic , total überzogen ist , regelrecht albern . Die sehen doch aus als wenn sie permanent vom Schrank gefallen wären , mit Abnutzungsstellen wo keine Abnutzung ist .Ich habe eine Menge Gitarren
    in den letzten Jahren gekauft , und bei jedem Kratzer ärgere ich mich eher .Da wird dann was vorgegaukelt was nicht ist , und in 20 Jahren Jahren sind dann die relic Gitarren
    rellced relic oder was ? Oder einfach nur kaputt ? Oder verschrammelt ?

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  4. Absolut richtig.
    Der verklärte Rückblick auf scheinbar bessere Zeiten läßt noch immer die Kasse klingeln. Den Vintage- (und Bonamassa-) Hype kann ich absolut nicht nachvollziehen, umso mehr, als es früher tatsächlich gewaltige Qualitätsschwankungen gab – mehr als heute.
    Nur: Wenn sich heute jemand so ein Teil um einen Haufen Geld kauft, muß das natürlich die beste Gitarre der Welt sein – und wenn das Ding Scheiße ist gibt’s auch keiner zu. Da ist ein großes Stück Schönrederei dabei und das Gefühl (oder die Selbsttäuschung) etwas zu besitzen, was nur einige wenige haben (dürfen .. können …).
    Besser spielen oder klingen wird dadurch sicherlich niemand.

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  5. Stratboy

    Ich kann Erko nur beipflichten. Als junger Musiker habe ich nie verstanden, warum Gitarren ( oder sonstige Instrumente bzw. Amps) nur wegen der Show kaputt gehauen werden mussten. Wie glücklich wäre ich gewesen, wenn ich oder andere junge Musiker solch eine Gitarre bekommen hätten. Nun zerstört man neue Gitarren nicht mehr vollständig, sondern beschädigt sie nur noch und findet damit sogar noch einen Markt. Wie erbärmlich! Ich habe mich über jede Macke an meinen mittlerweile 14 Gitarren und Bässen geärgert. Trotzdem bin ich stolz darauf, dass ich jede Macke selbst beim Spielen verursacht habe. Oder haben etwa Rory oder SRV für ihre gealterten Gitarren irgendeinen Customshops gebraucht?

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  6. guitarwennie

    der gitarrenmarkt für “vintage” gitarren hält sich an ähnlichen regeln wie die börse u. wer die “makler” mal unter die lupe genommen hat dem wird z.B. eine Fa. in Hessen (maint….) aufgefallen sein. dort werden 70iger Fe. Strats. zu irrealen preisen angeboten, aber nur das u. letztenendes nicht verkauft, denn das publikum ist ja nicht blöd. ich weiß noch gut als in den 70igern die USA strats als neuware zu kaufen waren mußte man schon viel glück haben eine “tragbare” spielbare u. klingende zu finden. m.E. ist dieser vintage Hype bei wenigen der noch käuflichen gitarren gerechtfertigt alles andere ist reine einbildung u. schöngeredet von leuten die geld damit verdienen wollen.

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  7. Harry Davidson

    Als ich die Gitarre für mich entdeckte war es 1977. Da waren Fender & Gibson schon in der übelsten Qualitäts-Phase. Gleichzeitig waren noch Originale aus den Fifties u. Sixties billigst am Second Hand Markt zu haben. Als Teenager hatte ich aber nicht einmal dafür Geld (und auch überhaupt keine Ahnung). So kam es, dass ich vorwiegend mit Klira, Aria, Ibanez und ähnlichen “Billigmarken” herum werkte. Ich zerlegte und “verschlimmbesserte” die armen Instrumente, tauschte Hälse, Pickups und Vibratosysteme untereinander aus, und lernte. Vor allem lernte ich, dass man aus Schrott auch mit noch so guten Zutaten kein klingendes Instrument bauen kann! Als ich dann erstmals bei Freunden eine Gibson SG aus der Frühzeit in der Hand hielt, wurde mir klar was daran anders war: das Ding hatte einen Sound! Und was für einen. Daran erinnere ich mich heute noch. Und so war es immer wieder – wenn es ein Instrument aus der Zeit vor dem Beat-Boom war, hatte es zumeist auch einen kräftigen Ton, transparenten Klang und liess sich meist hervorragend spielen. Oft war der Nitrolack schon tief ins Holz gesunken, das Gewicht der Gitarren war federleicht und die Tonabnehmer hatte immer einen besonderen Ton, der sich deutlich vom gegenwärtigen Angebot abhob. Und weil sich daran nix geändert hat, werden auch weiterhin junge Gitarristen entdecken, wieso die Vintage Gitarre so gefragt ist. Allerdings wird es immer unmöglicher so ein Instrument selbst in die Hand zu kriegen. Und daran erfreut sich die Musikindustrie! Sie bietet eine optische Kopie an, um die Nachfrage zu befriedigen, der Sound wird dabei aber nie kopiert – das alte Holz kann keiner nachbauen. Also wird es weiterhin auch gute Gitarren geben, schön gebaut und noch viel besser eingestellt und das alles zu unfassbar guten Preisen, der Sound der alten Gitarren wird damit aber nicht erreicht. Trotzdem baut der Gretsch Custom Shop z.B. hammermäßige Gitarren, die den alten Modellen in fast nichts nachstehen, aber zu welchem Preis! Welcher Musiker kann sich eine 6000-9000 Dollar Gitarre kaufen? Um dann einen Auftritt in der Dorfkneipe zu spielen, wo es nicht einmal €100 pro Mann gibt? Und zum Abschluß: wer nicht exzellent spielen kann, wird auch mit einem Spitzeninstrument genau so übel klingen wie mit einer Billig-Gurke. Ich habe schon zu viele hervorragende Leute spielen gesehen und dann deren Gitarre selbst in der Hand gehabt. Mit der Erkenntnis, dass es offensichtlich nicht an der Gitarre lag, warum der Sound so toll war, sondern, und das ist die beinharte Seite, vielmehr an dem Typen der spielte. Üben bringt sicherlich am meisten, auch wenn es am wenigsten Spass macht . . .

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  8. Ich bin ja nur Laie, aber nach meinem Verständnis soll der Vorteil von “roasted” oder “baked maple” vornehmlich in der größeren Stabilität und dem geringeren Gewicht des Halses liegen – das entnehme ich jedenfalls den Produktbeschreibungen der einschlägigen “After-Market-Anbieter”, wie Warmoth und Musikraft. Weiterhin müssen Hals und Griffbrett im Gegensatz zu “normalem” Ahorn nicht lackiert werden – was manche Leute ja als sehr angenehm empfinden. Dass die Kosten hier geringer sind, als für einen Ahorn- oder Mahagonie-Hals mit “ostindischem” Palisander-Griffbrett, mag vielleicht sein – ich weiß es nicht. In jedem Fall ist derzeit der “Roasted Maple Hals” meiner selbst zusammengeschraubten Cabronita mein Lieblingshals. Weiterhin ist die Verwendung einheimischer Hölzer doch begrüßenswert.

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  9. Steffen

    Ich kannte das auch jahrelang, neue Gitarre gekauft und die ersten Macken tun furchtbar weh. Jetzt hab ich mir für die Bühne einfach zwei Relic-Strats gekauft und mach mir darüber keine Gedanken mehr…im Gegenteil, die Dinger sind einfach klasse und wesentlich problemloser zu spielen als so manches alte Schätzchen. Soll doch jeder spielen was er will, ich liebe eben die Relicgeschichte…

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  10. Michael Emrich

    Moin, ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste, Argument fehlt: Eine absurd künstlich gealterte Strat macht aus uns biederen Familienvätern echte Rampeneber! Dazu kommt ein therapeutischer Effekt, denn kaum ein anderes Spielzeug hilft, Prestigedefizite zu kompensieren.

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  11. John McShultz

    Ich habe eine Gibson Western von 1965 und eine Guild D-40 aus den 70er Jahren, die haben einfach eine Seele. Und der Ton ist erhaben. Beide waren nicht billig, die Guild ging noch. Vorher hatte ich mir eine Sigma Western Lim. Ed. SDR-28MLE gekauft mit allerbesten Zutaten, hochgelobt von einem bekannten “Gitarrenpabst” (angeblich Klang wie eine Martin D-28 und besser). Die klang einfach nur steril und modern dagegen. Genauso wie eine BSG für 4000 Euro!!! Die hatte damals Tommy Emmanuel über den grünen Klee gelobt. Die hatte sogar noch Riopalisander drin. Beide habe ich wieder verkauft, mit dickem Verlust, aber was solls, wenn der Klang nicht gefällt. Die Hölzer und die Lackierung sind nun mal das Wichtigste, aber auch nicht alles. Es macht einfach auch einen Unterschied, ob eine Gitarre bereits 20 Jahre oder länger gespielt wurde. Vintage ist nicht nur ein Hype!

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