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Eric Clapton über seine Fender Strat

e2809eichkaufteeinenganzenstapel0avonihnenfc3bcreinen0aapfelundeineie2809c-defaultEric Clapton und seine aus verschiedenen Teilen zusammengebaute Strat „Blackie“ sind legendär. Hier die Geschichte der Entstehung dieses Instruments in Slowhands eigenen Worten: „Kurz nachdem ich Steve Winwood mit seiner weißen Strat gesehen hatte, hielt ich mich in Nashville auf, und ich ging in einen Laden, der Sho-Bud hieß, wo sie einen Haufen Strats für so gut wie nichts anboten, denn sie waren damals unmodern und sollten billig rausgehauen werden.

Eric Clapton
Eric Clapton (Bild: Archiv, BobHhewitt, Guido Karp, Lj Eifel)

Ich kaufte einen ganzen Stapel von ihnen für einen Apfel und ein Ei – sie waren wirklich billig, ca. 300 oder 400 Dollar jede, und ich nahm sie mit nach Hause und verteilte sie. Steve bekam eine, Pete Townshend eine andere, und auch George Harrison erhielt eine; ein paar behielt ich für mich. Und aus denen baute ich „Blackie“; ich nahm die Pickups aus der einen, das Schlagbrett von der anderen und den Hals wieder von einer anderen und baute meine eigene Gitarre – eine Hybrid-Gitarre, die aus den besten Teile dieser Strats bestand.“

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Nette Geschichte. Da ware ich auch nicht abgeneigt, mir aus einem Haufen Strats eine Traumgitarre zusammen zu schrauben. Mit Kohle und Beziehungen geht alles.

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  2. Seinen eigenen Weg zu gehen – Crossroads
    Ideen zu verwirklichen, seine Freunde zu beschenken und der Welt etwas zu geben.
    Mit Musik sein Leben zu meistern.
    Mein grösster Respekt

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  3. Eric hatte sicher zudem auch keine Ahnung was Jahrzehnte später aus den ” Billigpreisen ” wurde . Wer heute überhaupt noch eine 60ger besitzt gibt sie nich
    mehr her . Reine Handarbeit und Hingabe zum Instrumentenbau zahlen sich wohl immer aus

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    1. Eric hatte sicher zudem auch keine Ahnung was Jahrzehnte später aus den ” Billigpreisen ” wurde . Wer heute überhaupt noch eine 60ger besitzt gibt sie nich
      mehr her . Reine Handarbeit und Hingabe zum Instrumentenbau zahlen sich wohl immer aus . Es gibt heute aber auch gute Standard Strat s … man braucht Geduld und Spucke …. keine Axt klingt wie die andere
      ..

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  4. Vielleicht wird da auch übertrieben. Entscheidend sind doch immer die Fähigkeiten des Musikers. Eric Clapton klingt auch, wie gut belegt, auf einem Instrument von der Stange immer nach Clapton. Und wer seine “Ton-DNA” nicht in den Fingern hat, dem hilft auch keine Wunder-Strat.

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    1. Das ist genau so und nicht anders . Ich spiele eine 79 ger US Strat …. manche werden die Nase rümpfen …. schlechte Baujahre usw. …. ich bringe sie schon zum Klingen wie gestern Abend über einen Music Man RD 112 Combo .einfach klasse . Leider nur zu Hause umsetzbar

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    2. …. Eric wird dennoch keine Stangenware spielen .er hat seine Techniker die jede Axt zurecht zimmern mit den kleinen aber wichtigen Tricks die uns Normalos verborgen bleiben .zudem haben seine Strats mit Sicherheit nur feinste Hölzer usw. Das kann er sich noch leisten . Sehr lange eingespielte Strats oder Brettgitarren klingen trotzdem erst dann so und sicher nicht neu aus m Laden …. ich hatte mal ne 63 ger Reissue für 3500 Euronen in der Hand .ladenneu ! Die hat mich schwer enttäuscht vom Sound her …. die klang in ihren 5 Schalterstellungen wie Computersimuliert . Die hatte nur geglättete sterile Sounds .das war totes Material …. dann lieber doch eine Standard und sich den Ton erarbeiten

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  5. Das ist genau richtig. Selbst die beste Gitarre spielt nicht von allein. Die Spielfertigkeit sollte schon vorhanden sein.

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  6. Es wird so oft gesagt: “Dieser oder jener Superstar-Gitarrero hat seine Techniker, die Tricks drauf haben, die uns verborgen bleiben.” Das ist totaler Unsinn! Ein professionelles Setup (exakt auf die Vorlieben und Stilistik eines Gitarristen zugeschnitten) ist ein professionelles Setup. Es gibt da keine Geheimnisse. Allerdings gibt es viele, viele Gitarren in den Händen von Amateuren und Semi-Pros, die wirklich ein professionelles Setup gebrauchen könnten – und der Spieler würde sich wundern, wie viel besser es plötzlich fluppt!

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    1. Na ja, ich schreib’s immer wieder, und es wurde auch erwähnt: 90-95% kommen aus den Fingern bzw. aus der Zusammenarbeit Hirn-Hand. Das war es dann auch. Natürlich hilft gute Equipment. Es erleichtert das Spielen insoweit, als dass ich Dinge, die ich im Kopf habe, einfacher umsetzen kann. Jedoch bleibt es (nachweislich) dabei, dass die ikonischen Gitarristen/innen immer so wie sie selbst klingen. Dazu gehört eben ein Eric Clapton, Santana, SRV, Jimi Hendrix, Joe Bonamassa, usw.,usw. Gerade von JB gibt es so viele Videos im Netz mit allen möglichen Amps und Gitarren und er klingt immer nach JB. Noch ein Satz zu Equipment: Es gibt heute so viel gute Zeug, dass das einfach kein Kriterium mehr ist für schlechte Sounds…..

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