Lauschangriff!

Instrumentenkabel im Vergleich

Ausgerechnet Kabel! Mit diesen Klangleitern stand ich schon in meiner Zeit als HiFi-Redakteur beim STEREO-Magazin auf Kriegsfuß. Gesucht wurde stets nach maximaler Neutralität.

Doch was ist das überhaupt? Woher soll man das wissen? Denn – ohne Kabel nun mal keine Signalübertragung! Und wehe dem, der klangliche Unterschiede in gut verständlicher Prosa verfassen muss. Aber bei Instrumenten-Kabeln stelle ich mich dieser Prüfung gern. Denn hier entscheiden kaum die Neutralität, sondern vielmehr der persönliche Geschmack oder die künstlerische Vorstellung des Musikers. Der will schließlich nicht nur Klang übertragen, sondern Klang erfinden, machen, produzieren und erschaffen. Daher gibt es wohl auch kein „bestes Kabel“, sondern nur welche, die gefallen oder eben nicht. Und in dieser Hinsicht taugen die Klangleiter auch zur Tonformung. Sie ergänzen, lassen weg, kompensieren, verzerren, schönen und färben. Je nachdem.

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Wie schön war es noch Anfang der Siebziger, als ich meine erste E-Gitarre kaufte. Die nette Dame hinter der Ladentheke schenkte dem stolzen Neubesitzer noch ein Kabel dazu. Das war damals und ist heute immer noch so üblich. Vermutlich war das nicht teuer, daher konnte die Geschäftsbilanz derlei Zugaben verschmerzen. Meines war damals hellblau und spiralförmig, wie das an unserem Telefon. War doch okay. Es funktionierte und ich glaube Carlos Santana hatte im Woodstock- Film genauso eines in Weiß. Damit genug.

Dass Kabel auch den Klang beeinflussen, war uns damals fremd. Überträgt was! Knackst nicht! Passt schon! Das sieht heute schon ganz anders aus. Abgesehen von mechanischen Ansprüchen wie massiven Steckern, Verdrill-Resistenz und Geräuscharmut, interessieren sich die Musiker auch für den „Klang- Charakter“ dieser Leiter. Und da die Messtechnik und die physikalisch ermittelte Datenflut hier an anderer Stelle ausgiebig dargelegt wird, kommt mir die rein subjektive, klangliche Beurteilung zu. Und dabei hangeln wir uns im Folgenden an den maßgeblichen Formanten entlang, sofern diese im Hörtest überhaupt eindeutig auszumachen sind.

Was bedeutet das? Formanten sind Klangerscheinungen, die uns über die Grundtöne hinaus bestimmte Eigenschaften von Klängen erkennen lassen. So bezeichnet werden akustische Energien, die sich in bestimmten Frequenzbereichen bündeln und daher hervorstechen. Vereinfacht könnte man diesen Begriff auch mit „Klangfarben“ übersetzen. Und „gefärbt“ sind praktisch alle Klänge. Und das soll auch so sein. Schließlich lassen jene Formanten Unterscheidungen von einem Instrument zum anderen zu. Sie lassen uns die Stimme von unterschiedlichen Personen unterscheiden. Und darin sind wir sehr gut (etwa am Telefon). Die Formanten sollen auch dafür verantwortlich sein, dass wir bestimmte Klänge als angenehm oder unangenehm empfinden. Sie haben somit auch eine ästhetische Dimension.

Sie sind oft auch unabhängig von der Auflösung oder Datendichte der gehörten Signale. Wir können Santanas Intro von ‚Samba Pa Ti‘ etwa auch auf einem verrauschten Kofferradio noch gut erkennen. Und theoretisch haben all unsere Kabelprobanden auch solche Formanten. Sie färben mehr oder weniger den Klang. Und da kann es nicht schaden, wenn man sich bewusst macht, dass die Hörergebnisse stets in eine lange Kette von Formanten- Erzeugern eingebettet sind. Mein Anschlag begünstigt bestimmte Formanten, mein Plektrum, meine Gitarre, meine Pickups, meine Saiten, der Verstärker, die Röhren, die Lautsprecher, das Gehäuse und sogar der Hörraum. Insofern können wir die Eigenschaften von Kabeln im neutralen Kontext nur einem Mess-Vergleich unterziehen. Beim Hörtest werden diese Eigenschaften durch zahllose Verformungen innerhalb einer langen Klangkette wieder verfärbt.

Nur wenn diese gleich bleibt, kann man überhaupt Unterschiede zwischen Kabeln bestimmen. Daher ist es auch entscheidend, welche Elemente diese Kette enthält. Meine Hörergebnisse könnten in einem anderen Kontext, sprich mit anderen Gitarren, Pickups, Amps oder in anderen Räumen ganz anders ausfallen. Allein daher sind meine Beschreibungen sicherlich äußerst subjektiv.

Auf der Homepage des Kabelherstellers Sommer Cable findet man unter anderem einen vorbildlichen Glossar zum Thema „Kabel-Technik“. Hier kann man sich über die maßgeblichen technischen Parameter gut verständlich informieren. Wenngleich hier auch erwähnt wird, dass die technischen Daten über die Klangergebnisse, die man bestimmten Leitern zuordnen kann, nur wenig aussagen. Die technischen Daten eigenen sich eben für die theoretische Untermauerung bestimmter Produkte, sagen aber kaum etwas über deren Praxistauglichkeit. Was gefällt und was nicht, entscheidet der Musiker beim Hörtest. Viele Musiker wünschen sich aufgrund des Bewusstseins für den färbenden Charakter ihrer Verbinder auch die schlichte Korrektur von als zu störend empfundenen Formanten.

„Näsel-Formanten“ sind etwa verpönt, genauso wie harsche Frequenzen oder verwaschener Bassmulm. Wo diese Frequenzen genau liegen, mag den Ton-Ingenieur vielleicht noch interessieren, der Musiker steckt das Kabel ein und hört einfach und entscheidet mit den Ohren. Und genau so wollen wir es machen …

Unsere fünf Probanden stammen von den Kabelherstellern Planet Waves (American Stage), Cordial (CSI 6 PR 175) Sommer Cable (Spirit LLX), Vovox (Sonorus Protect A) und Klotz (ProArtist). „Nur fünf“ mag man da denken. Aber spätestens beim Hörtest wird man feststellen, dass das genügen mag, um die wesentlichen Unterschiede zu beschreiben. Mehr kann das Ohr des Testers auch kaum differenzieren. Trotz der vermeintlich geringen Auswahl war der Hörtest auch so schon schwer genug. Mir kam aber die Tatsache entgegen, dass die Unterschiede tatsächlich viel größer waren, als ich anfangs vermuten wollte. Insofern habe auch ich wieder dazugelernt. In den letzten 20 Jahren habe ich mit meinen alten Cordial-Kabeln gearbeitet. Mehr eine Gewohnheit als eine bewusste Entscheidung, denn auch das spielt beim Musizieren eine gewisse Rolle. Wie oft habe ich andere Kabeln gehört und gedacht: „Wow! Das ist aber auch verdammt gut.“ Und nach drei Stunden ist man doch wieder zur Gewohnheit zurückgekehrt. Denn man kann auch nach diesem Hörtest bestimmte Klang-Charaktere bestimmten Herstellern zuordnen. Jeder Hersteller bedient sich unabhängig vom Kabel-Modell bewusst oder unbewusst bestimmter Formanten. Das fand ich besonders interessant. Vermutlich hat das mit der Absicht und Zielsetzung beim Kabel-Design zu tun. Aber hier betreten wir bereits den nebligen Bereich der Bewusstseinsstrukturen. Darüber kann man kaum etwas wissen, ohne die Historie und Entscheidungsträger eines Herstellers genauer zu kennen.

Alle Probanden sind 6 Meter lang. Ein Standard-Maß auf mittelgroßen Bühnen und gerade noch kurz genug, um Kabel- Widerstände und -Kapazitäten noch in einem gesunden Maß zu halten. Beginnen wir mit dem recht preisgünstigen Klotz ProArtist. Dieses Kabel überzeugt zunächst durch eine überragende Flexibilität. Egal wie man sich bewegt, dieses Kabel strebt immer Richtung Boden. Und da gehört es auch hin. Es fühlt sich zudem sehr leicht an und zieht nicht unangenehm am Instrument. Der Klangcharakter ist auffallend schlank, dafür dennoch sehr differenziert und klar. Die Höhen sind mild und eher weich, das Mittenspektrum sauber und vokal. Das soll heißen, dass es sehr schön zu dem gitarrentypischen Frequenzspektrum zu passen scheint. Etwa der obligatorische Mulm am Frontpickup löst sich angenehm auf und wirkt daher konturierter. Der Grundcharakter ist „holzig“ und „knackig“, auch wenn solche Begriffe schon arg strapaziert wurden. Aber man kann es nicht anders beschreiben. Der Ton bleibt bei Singlenotes stets kompakt und definiert.


Die Klangkette

Getestet wurden die Kabel mit einer 1960er Gibson ES-335 mit PAF-Pickups, einer 60s Fender Custom Shop Stratocaster sowie einer Fender Mexico Stratocaster aus den Neunzigerjahren. Auf Booster oder Overdrive-Pedale habe ich bewusst verzichtet, da dann ja schon zwei Kabel nötig gewesen wären. Und natürlich haben auch Pedale einen Einfluss auf den Klang. Als Amps kamen ein 1965er Marshall JTM45 an zwei Celestion Heritage G12H-Lautsprechern, sowie ein Tweed-Combo aus eigener Fertigung (Raptor 22) mit 22 Watt, Kathoden-Bias an einem Celestion Alnico Blue zum Einsatz. Die Amps wurden über einen Netzsymmetrierer von Audio Tools gespeist, um sämtliche Störungen aus dem Stromnetz zu eliminieren. Die Klangunterschiede waren übrigens am kleinen Combo ohne Gegenkopplung und mit Alnico-Lautsprecher deutlicher auszumachen. Aber das liegt sicher am Wesen dieser Schaltung.


Früher waren mehr Locken…

Wie Anfangs in meinem Hörtest erwähnt, wurden in der glorreichen Ära der British- Blues-Invasion Ende der Sechzigerjahre häufig Spiral-Kabel eingesetzt. Man sah diese Kabel bei Eric Clapton, Jimi Hendrix, Alvin Lee, Santana, den Allman Brothers, The Who und vielen anderen. Offenbar gehörten die sogenannten Coiled Cords damals zum Standard. Sie waren auch recht praktisch, denn sie schränkten die Bewegungsfreiheit der Musiker kaum ein.

Heute scheinen diese Kabel aus dem Sortiment beinahe völlig verschwunden. Die Bühnen sind noch größer geworden, wobei die meisten Musiker sich meist am vorderen Bühnenrand in ihr Fußboard einstöpseln oder gleich mit Sender spielen. Hierfür wären diese Leiter einfach zu unpraktisch. Und wer einmal versucht hat, ein Spiralkabel wieder aus einem unachtsam eingeräumten Kabelkoffer zu befreien, wird wissen, warum er diese Leiter meidet.

Spiralkabel haben jedoch auch einen ganz bestimmten Klangcharakter. Das liegt vor allem an der gelockten, spiralförmigen Windung, die sich auf den Klang wie eine Spule auswirkt. Der Ton wird meist stark bedämpft. Aber gerade das gehörte damals zu den Klangergebnissen dazu. Ich besitze ein Spiralkabel von Fender, das ich zum Vergleich herangezogen habe. Zwar tönt es deutlich dunkler als alle anderen Probanden, unterstützt jedoch typische Formanten, die man einer Rock-Gitarre nun einmal zuschreibt. Es war zum Beispiel auffällig, dass dieses Kabel am voll aufgedrehten JTM45 am besten funktionierte. Dreht man Amps voll auf, nehmen Bass und Höhen drastisch zu. Durch die Bedämpfung dieses Kabels, konzentriert sich der Ton eher auf das Mittenspektrum, was dem Gesamtergebnis überraschend entgegenkam. Seit jeher begeistert mich zum Beispiel der Ton, den Eric Clapton auf den ersten beiden Cream-Alben oder bei den Live- Aufnahmen im Winterland in San Francisco im März 1968 hatte. Er spielte damals meist seine SG über einen Marshall JTM45/100. Angeblich standen alle Regler des Marshalls auf 10. Mit einem modernen Kabel will sich dieser Sound jedoch auch mit den besten Gitarren nicht in letzter Konsequenz einstellen. Das ändert sich sofort, wenn man wie Clapton ein Spiralkabel verwendet. Der Sound wird dunkler, eine Betonung in den tiefen Mitten wird spürbar und die Dynamik wird irgendwie weicher und „öliger“. Die typischen Formanten jener Blues-Rock-Zeiten scheinen auch vom Spiralkabel geprägt.

In fast allen anderen Bereichen sind diese Kabel aufgrund ihrer starken Dämpfung zwar unterlegen, aber für diese frühen Rock-Lines wie geschaffen. Ähnlich verhält es sich mit anderen Vorbildern. Da hört man zum Beispiel oft die Klage, dass die damals häufig verwendeten JBL-D-120-Lautsprecher (z. B. bei den Allman Brothers oder Santana) aufgrund ihrer Alu-Dust-Cap zu hell und zu harsch klingen würden. Auch das ändert sich schnell, wenn man zum Spiralkabel greift. Die gefürchteten HiFi-Höhen lassen sich damit gut unter Kontrolle bringen. Ist man sich dieser Eigenschaften von Spiralkabeln bewusst, erscheint auch dieses vermeintliche Manko in der Übertragung wieder verlockend.


Insgesamt könnte man den Charakter als sauber und schlank bezeichnen. Es lassen sich keinerlei störende Formanten ausmachen. Man könnte höchsten vermuten, dass im Klangspektrum etwas fehlt. Diese scheinbare Ausdünnung ist jedoch bei vielen Anwendungen durchaus willkommen. Zum ersten Mal hatte ich zum Beispiel uneingeschränkte Freude bei Blues-Lines meines Front-Humbuckers. Kaum ein anderes Kabel stellt das so gut dar wie das Klotz. Das Frequenzspektrum wirkt zwar kompakter und daher etwas enger als bei anderen Probanden, bleibt aber immer ausgewogen. Etwa bei cleanen Sounds auf dem meist zickig-nasal tönenden Bridge-Pickup. Hier hat man oft das Gefühl, dass B- und E-Saite zu vorlaut oder nasal agierten. Hier bleiben die meist störenden Vorlaute jedoch angenehm balanciert. Dreht man den Amp weit auf, etwa für dicke Rockriffs, entsteht kein Mulm oder „Umpf“, was besonders Rockern gut gefallen dürfte.

Insgesamt ein sehr guter Verbinder ohne jeden Störfaktor mit den kompakten Eigenschaften, die viele Musiker oft suchen. Ganz anders präsentierte sich das Sommer Cable Spirit LLX. Das Spektrum wirkt ausgewogen, und zwar schon so weit, das man glaubt, kaum Verfärbungen ausmachen zu können. Auch hier stört nichts. Dieses augenscheinlich klangliche Ebenmaß irritiert zunächst, weil es eben scheinbar keine Färbungen erzeugt. In manchen Musiker-Foren wird der Charakter dieses Kabels bisweilen als „zu warm“ beschrieben. Das mag jedoch daran liegen, dass sich der ausgeprägte Bassbereich besonders bei weniger konturiert klingenden Gitarren über das Obertonspektrum zu legen scheint. Mit einer preisgünstigen Testgitarre konnte ich diesen Eindruck bestätigen. Mit einer exzellenten 1960er Gibson ES-335 war der Eindruck jedoch ein ganz anderer. Mit dieser Gitarre trumpfte das Kabel mit sehr klarer Auflösung. Hier tönte nichts nasal oder harsch. Die Bässe zeigten sich sauber und definiert. Es scheint eben genau das zu übertragen, was das Instrument vorgibt. Meine Empfehlung für Musiker, die keine Schönung, aber auch keinen „speziellen“ Klangcharakter suchen. Hervorragend finde ich diese Kabel nebenbei bemerkt für die Verkabelung von Fuß-Boards, was ich ergänzend zum Test des 6-Meter- Kabels probiert habe. Dafür sind die Sommer Cable hervorragend geeignet.

Mit dem Sound des Cordial CSI 6 PR 175 war ich schon beinahe vertraut, da ich Kabel dieses Herstellers schon seit vielen Jahren als Referenz heranziehe. Ich muss jedoch zugeben, dass das neue Kabel meine alten Strippen ziemlich blass aussehen ließ. Da hat sich wirklich etwas getan. Offensichtlich verfärbt dieses Kabel und gehört damit für mich zu den „Sound-Machern“ im Test-Feld. Was wirklich sofort auffällt, ist der herausragend hölzerne Charme dieses Kabels. Kein anderes Kabel kann diese fette „Rock-Kralle“ so gut wie das Cordial. Powerchords werden da zu einem Schiffshupen-ähnlichen Signal mit diesem saftigen Grundton, den viele Gitarristen, die gern etwas härter reingreifen, suchen. Man könnte das Klangergebnis durchaus als „vintage“ bezeichnen, denn mit diesem Kabel war es am leichtesten, die betagten Klänge bestimmter Vorbilder nachzuahmen. Es scheint die Tonbildung in dieser Hinsicht zu unterstützen. Eine gewisse Betonung scheint in den mittleren Lagen offensichtlich. Daher sind B- und E-Saite besonders auf Bridge-Pickups mitunter etwas vorlaut. Dafür hat man aber diesen verlockenden Power-Chord-Punch. Für Rock und Blues-Rock würde ich dieses Kabel daher uneingeschränkt empfehlen. In gewisser Weise erinnert der Sound mit dem Cordial an die Ergebnisse, die ich mit dem Klotz-Kabel erreicht habe. Nur ist hier der Sound durchgängig dicker und eher in den Mitten fokussiert. Ohne dieses Kabel würde ich bestimmte klassische Rocksounds nur schwer hinbekommen.

Das Planet Waves American-Stage-Kabel sorgt beim ersten Test für ein kleines Aha- Erlebnis, denn es scheint zunächst gegenüber den Mitbewerbern heller und klarer, was auf eine zurückhaltende Übertragung der Mitten zurückzuführen ist. Dieser leicht metallische Unterton wird Musikern gerecht, die nach mehr Durchsetzungskraft und Klarheit suchen. Hier liegen die Stärken. Ich finde dieses Kabel zum Beispiel sehr oft in den Musikzimmern von „Heim-Spielern“, Gitarristen, die also vorwiegend zu Hause ihr Hobby beim Testen von verschiedenen Gitarren, Amps und Effekten ausleben. Gerade die meist als besonders neutral beschriebene Eigenschaft dieses Kabels scheint viele Musiker zu begeistern. Es ist fast ebenso handlich und flexibel wie das Klotz-Kabel und daher ideal für den Live-Einsatz auf größeren Bühnen. Es hält sich bezüglich bestimmter Formanten eher zurück, wodurch es sich vornehmlich als „Übertrager“ denn als „Klangformer“ empfiehlt.

Eine Besonderheit im Testfeld ist das Vovox Sonorus, da es vor allem wegen seines hohen Preises ziemlich aus dem Rahmen fällt. Die vom Hersteller gerühmte Qualität schlägt sich deutlich im Preis nieder. So kostet die 6-Meter-Strippe ganze € 185. Das ist schon happig. Im Vergleich mit den anderen Probanden wird jedoch schnell deutlich, welche Auswirkungen diese Schweizer Präzisionsarbeit hat. Dieses Kabel hebt die Übertragung von Gitarrensignalen scheinbar auf eine neue Ebene. Es offenbart von allen Tugenden der übrigen Probanden einfach noch ein bisschen mehr. Der Amp wirkt plötzlich lauter, die Bässe prägnanter und tiefer, die Mitten saftiger und die Höhen schmatziger. Doch solch außergewöhnlich vollendet gestaltete Verbinder verlangen auch nach exzellentem Quellenmaterial. Die alte ES-335 klang mit diesem Kabel in allen Disziplinen schlichtweg überragend, mit einer Billig-Gitarre jedoch auch schnell geradezu entblößend. Hier wird kaum eine Schwäche am Instrument oder seitens des Spielers verziehen. Mit einer guten Gitarre allerdings kennt die Spielfreude kaum ein Ende. Zu Umfangreich sind die Nuancen, die man plötzlich aus seinem Instrument herauskitzeln kann.

Der Ton bleibt besonders bei zurückgedrehtem Volume-Poti verzückend klar und sauber. Man scheint bei der Klangformung einfach mehr Register ziehen zu können. Es ist kaum zu glauben, dass sich diese Sphären allein durch den Austausch eines Kabels auftun. Ich kannte diesen Kabel-Typ bereits aus meinem Heim- Studio, wo ich zwei Vovox-Kabel als XLRVersion für meine Mikrofone verwende. Stets mit überragenden Ergebnissen. Ich hatte bisher jedoch geglaubt, das dieses hohe Maß an Übertragungskultur für eine rotzig gemeinte E-Gitarre eher schädlich sein könnte. Das Sonorus belehrt mich jedoch eines Besseren. Es beherrscht deftigen Rock genauso überzeugend wie sanfte Fusion-Klänge oder eine klare Jazz- Gitarre. Es scheint fast so, als müsse man erst lernen, damit zu spielen. Denn die Formungsmöglichkeiten verlangen nach der Fähigkeit, sich diesen Zuwachs an akustischer Information bewusst zu machen und ihn dann musikalisch nutzen zu können. Dieses Kabel präsentiert zwar in bestimmten Disziplinen etwas weniger „Charakter“ als etwa das Klotz oder das Cordial, punktet jedoch durchweg durch die Zunahme an Dichte und Feinheit im Sound. Hier wird im übertragenen Sinn einfach deutlich feiner gepixelt.


Soundfiles

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Damit der Hörer die Natur der Soundfiles versteht, sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass es kurze und  prägnante Phrasen sein müssen, wenn man vergleicht. Weil die Markanz eines Gitarrensignals/-sounds sich zum überwiegenden Teil beim Anschlag/Attack und kurz danach abspielt. Außerdem kann sich das Gehirn Klänge nur sehr kurzzeitig merken. Auch wichtig zu wissen: Das menschliche Gehör bewertet den Klang eines Signals unterschiedlich, je nachdem wie hoch seine Lautstärke ist. Diesen Effektes sollte man sich bewusst sein und versuchen ihm nicht auf den Leim zu gehen.

>>Unser Kabel Special gibt es jetzt auch als kostenlosen Download!<<

Der Recording-Aufbau blieb denkbar simpel. Ein Speaker einer 4×12-Box mit alten Celestion Vintage 30 wurde mit nur einem Mikrofon abgenommen (AKG C414) um Phasenprobleme auszuschließen. Als Verstärker kam ein Marshall-2204 von 1981 zum Einsatz, keine Modifikationen. Die Aufzeichnung der Schallereignisse erfolgte digital. Das Instrument war eine Fender-CS-Relic-Strat-1956. Das Projekt konnte nicht mit Reamping umgesetzt werden, da ja die Wechselwirkung von Kabel und passiver Gitarrenschaltung inbegriffen sein musste: So habe ich also jede einzelne Figur der Reihe nach mit jedem Kabel gespielt.

Warnung im Voraus: Die klanglichen Unterschiede sind fein, äußerst fein. Um sie wahrzunehmen,  muss man die Soundfiles über adäquates, sprich wirklich wertiges  Audio-Equipment hören. Über Handy und “Brüll-Ohrhörer” wird man kein ertragreiches Erlebnis haben.

*** Die Soundfiles aus dem Kabel-Special können in voller WAV-Qualität hier heruntergeladen werden ***

Wie bei den Lautsprecherkabel, die wir auf ähnliche Weise untersucht haben, verrate ich nicht sofort welche Kabel wir in welcher Reihenfolge hören, und ob vielleicht eines (oder zwei? Oder…)  zweimal vorkommt. So ein Blindtest ist letztlich eine gleichzeitig simple wie “ehrliche” Art wertendes Vergleichshören einer Objektivität zuzuführen.

Los geht´s, zwei Takes im Cleansound:

 

Das lassen wir mal so stehen, ohne  Kommentar. Und gehen mit Distortion und dem guten alten E-Dur in die nächste Runde:

 

Hier waren am Marshall Presence und Treble weit aufgedreht, der Mid-Regler stand auf ca. 11 Uhr.  Okay, dann, dasselbe noch einmal, alle Mitten rein:

 

 

Okay, jetzt haben wir schon einmal den Zwischenstand, dass man die Ohren ganz schön spitzen muss um Unterschiede wahrzunehmen, so denn welche da sind. Ändern wir die Perspektive und schauen was dann passiert. Neck-Pickup der Strat, die Mitten nach wie vor auf Maximum:

 

 

Man kann hier hören, dass es mir nicht immer gelungen ist, die Saiten mit der gleichen Intensität anzuschlagen, es gibt gewisse Lautstärkeunterschiede im Attack. Und trotzdem sind die Klangunterschiede   sehr überschaubar.

Nun mag mancher meinen, dass doch eine längere Musikpassage mehr Unterschiede in den Klangfarben zeigen kann. Gut, hören wir es uns an:

 

Na, zufrieden, jetzt mehr gehört?  Schließen wir die as Programm ab mit länger klingenden Clean-Akkorden. Achtung, starke Pegel-Peaks in den Attacks!

 

Soweit. Ich für meinen Teil bin von den Ergebnissen ernüchtert. Aber, Ziel der Übung ist/war hier aber nicht nun an dieser Stelle eine ausgiebige Bewertung vorzunehmen. Mag der geneigte Leser/Hörer sich einfach eine eigene Meinung bilden. Wozu er aber schlussendlich noch wissen möchte, welche Kabel er in den verschiedenen Clips gehört hat.    Nun, es war nicht eine einzige Falle dabei, die Soundfiles präsentierten die Kabel  immer in exakt derselben Reigenfolge wie sie im Heft vom Kollegen Dirk Groll besprochen wurden: Cordial, D´Addario/Planet Waves, Klotz, Sommer, Vovox. Schlussendlich sei noch angemerkt, dass Bassisten, die mit passiven Pickups über eine Fullrange-Anlage spielen, etwas mehr und anders Unterschiede hören können (siehe Dirk Grolls Testbericht im Heft), einfach weil  ihr Sound-System nicht ab 6kHz “abriegelt”, wie es E-Gitarren-Speaker tun.

Ich werde zum Thema in unserem Forum einen Thread öffnen, dann könnten wir uns rege austauschen. Würde mich freuen.

Fragen, Anregungen  und  ja, auch Kritik sind wie stets willkommen. Nachrichten bitte an frag.ebo@gitarrebass.de.  Es klappt nicht immer,  aber ich werde mich bemühen möglichst kurzfristig zu antworten.

Audio: Ebo Wagner (GEMA)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. “Kabula Rasa” trifft’s wirklich gut. 🙂

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  2. Die Vovox sind mir alle nach kurzer Zeit kaputt gegangen. Kabelbruch. Der Hersteller verwendet ein Kabel mit hartem Draht was nach ein paar Konzerten zum totalausfall führte. Life unbrauchbar und total überrissene Preise.

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  3. Also ich meine bei den jeweils letzten beiden Kabeln die geringfügig besseren Klänge herausgehört zu haben.

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  4. Naja, solange ihr nicht Zaolla Silverline Instrumentenkabel im Test habt, könnt ihr über die Referenz nichts aussagen. Ich hatte in der Vergangenheit mal günstige, mal Mittelklasse-Gitarrenkabel und da war soundmäßig nicht viel drin. Seit einigen Jahren spiele ich die Silverlines vom US Studio-Kabelausrüster Zaolla und da geht jedesmal die Sonne auf. Der Trick besteht darin, dass es sich um ein Koaxialkabel mit einem Silber- und einem separaten Kupferinnenleiter handelt, so daß sowohl die Höhen und Midrange/Bass sehr gut übertragen werden. Dazu noch verschiedene Dielektrika (u.a. PU-Schaum), also wenig Kapazität. Die Dinger sind sauteuer und in Europa kaum zu bekommen (ich lasse sie mir aus den Staaten schicken), aber das bringt wirklich was.
    Gruß
    Uwe

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    1. Hi Uwe, interessant diese – um die 100 US-Dollar teuren – Zaolla Silverline Kabel. Aber was genau bedeutet es, daß “jedesmal die Sonne aufgeht”, wenn Du diese Kabel benutzt? Mehr Höhen, mehr Bässe, mehr Mitten? Oder ‘durchsichtigerer’ Klang, oder so? Gibt es Messprotokolle? Und würdest Du Dir zutrauen, diese ‘Wunderkabel’ aus einigen anderen rauszuhören?
      Übrigens, ich kenne da auch andere Tricks, wie bei mir die Sonne aufgeht. 😉
      Grusz, Jürgen ……………..

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      1. Hi Jürgen,
        die Sonne geht insofern auf, dass ich immer den Eindruck habe, durch die Zaollas kommt alles durch, was das Instrument liefern kann. Wenn die Gitarre irgendwelche Unzulänglichkeiten hat, hört man das genau so, wie alle Nuancen und Obertöne eines wirklich guten Instruments. Vor kurzem hatte unser Bassist folgendes Aha-Erlebnis: Sein einfaches Instrumentenkabel gab den Geist auf und ich lieh ihm eines meiner Zaollas. Der erkannte seinen Bass und seine Anlage gar nicht wieder und konnte nicht aufhören zu spielen. Unser Drummer und ich selbst konnten plötzlich den Bass viel besser orten und – es klang einfach wesentlich besser.

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        1. Guten Morgen Uwe,
          ist ja alles ganz interessant und anschaulich was Du da erlebt (ich schreibe bewusst nicht “gehört”) hast und beschreibst, aber gibt es vielleicht Hörbeispiele und Messdiagramme?

          Grusz, Jürgen

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  5. In den Beispielen hier gefallen mir fast immer das letzte, also das von Huek so gescholtene Vovox, aber auch das vorletzte, das Sommer-Kabel, wenn ich es richtig deute, am besten. Aber ob ich meinen Ohren noch trauen kann, nach dem, was sie schon auszuhalten hatten…

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  6. Hallo,
    ich fange beim bewerten mal von hinten nach vorne an. Beim Vovox Kabel fehlen irgendwie die Höhen aber die Mitten sind echt herausragend. Das Sommer Kabel gefällt mir am besten. Die Höhen sind grandios und es scheint das Gitarrensignal am wenigsten zu dämpfen. Die Klotzkabel dämpfen den Sound. Das D´Addario- und das Cordiakabel sind sehr ähnlich und hören sich auch beide wirklich gut an. Selber verwende ich Monsterkabel und Spectraflex Kabel.

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  7. Die unterschiede in den Beispielen sind marginal. Im Bandcontest oder live hört das kein Mensch. Für mich ist wichtig das die Strippe nicht mikrofoniert, mechanisch robust und hochflexibel ist. In aller Regel trennt sich hier schon die Streu vom Weizen. Einzig bei unterschiedlichen Kabellängen bsw. von 6 auf 10 Meter in Bezug auf Dämpfung sind hier noch deutlich unterschiede wahrnehmbar, die es gilt ggf. aktiv zu kompensieren.
    Der Rest fällt für “mich” in das Land der Märchen, Esoterik oder Voodoo und ist in meinen Augen nur geldschneiderei. Wenn jemand behauptet die unterschiedliche leitfähigkeit von Kupfer und Silber herauszuhören hat er meine Hochachtung und sollte er sich für das Guinessbuch der Rekorde anmelden. Man vergisst immer gerne das dass Instrumentenkabel nur ein kleines Glied in der langen Audiokette ist, die dafür Sorge trägt was letztendlich an unserem Ohr ankommt und unsere Tagesverfassung einen erheblichen Einfluss darauf hat, wie wir hören.

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  8. Ich möchte hier mal die Akribie von Ebo Wagner und die (für meine Ohren) sehr geringen spielerischen Unterschiede zwischen den einzelnen Einspielern loben. Zur Ergänzung wäre vielleicht noch ein richtig schlechtes Kabel als Negativ-Referenz interessant gewesen. Insgesamt finde ich die Idee für die Ausgabe löblich und die Artikel interessant, – nur einer fällt aus meiner Sicht ab. Wo sind die Soundfiles von Udo Pipper, der gemäß dem Artikeln im Heft ja offenbar deutliche Unterschiede wahrgnenommen hat? In der ihm eigenen Schreibweise liest sich das für mich mal wieder, als würden die Kabel den Klang etwa so stark beinflussen, als würde man beispielsweise ein Single Note Lick einmal auf einer Gitarre und dann auf einem E-Bass spielen (natürlich in der selben Tonhöhe…) und dann die Ergebnisse vergleichen.

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  9. Spiele seit Jahren schon Evidence Kabel Melody oder Spectraflex.
    Sommer Kabel Spirit XXL geht auch. Kommt immer auf die Effektkette und
    Kebellänge drauf an, viele hören, meinen, glauben und dennoch irren ist
    menschlich.
    Vovox nie wieder teuer und absolut live untauglich, Klotz geht, Monster teuer und
    China Stecker, Planet Waves, machen mit ihren Spreissteckern jede gute Input
    Buchse kaputt. Also weg damit. Alles andere Erfahrung und eigene Vorstellung.
    Jedenfalls sind Kabel nicht Hype sondern wichtige Nutzelemente.
    Alles Andere Hasengewisper!

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  10. Spiele ebenso die Spirits XXL von Sommercable. Zuverlässig und gut is.
    Vovox zu teuer für das was sie können (Qualität), Spectraflex geht auch ist aber nicht so
    bedeutend. Monster = teuer und monstermässig schlecht.
    Letztendlich kommt das raus am Amp was man alles reinschickt, und wer dann noch
    ein paar Effekte dazwischen hat (mit Kabeln der anderen Art!!) der weiß das es dann
    egal ist weil nichts mehr vom Highend Kabel ankommt.
    Lava cable und Evidence sind für mich wirklich sehr gute Kabel.

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  11. Alles relativ… selbst wenn es sich bei den soundbeispielen um jeweils 100% identisches signalisiert handeln würde. Es kommt erstens drauf an wodurch du dir die soundbeispiele Anhörst. Ich höre sie z.b. über LG Kopfhörer. Ein anderer vlt durch Sony oder AKG oder vlt sogar nur über die handylautsprecher. Jeder hat ein anderes objektives klangbild. Deswegen fällt die Diskussion schon mal schwer. Des weiteren hört jeder Mensch nicht identisch. Meine Ohren hören z.b. 4 kHz leicht leiser als andere. Das subjektive empfinden ist somit individuelle Geschmackssache.

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  12. einfach besser spielen! ich versuche mit der kunst zu überzeugen – nicht mit dem kabel an dem ein dickes preisschild hängt! und ich hatte noch nie jemanden mit einem alustischen messgerät im publikum sitzen gehabt.

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  13. Lustiger Test…
    Allerdings denke ich persönlich, dass es nur gute oder schlechte Kabel gibt. Bestimmt ist etwas wares an dem Bericht…und es gibt natürlich Unterschiede die man auch wenn man genau auf die Beispiele hört …. hören kann. Aber am Ende kann ich jedes Kabel nehmen und spielen…. das dauert eine Nanosekunde und ich klinge wie ich. Wenn das Kabel weniger durchlässt hau ich mehr rein… wenn es mulmt spiele ich weiter hinten…. das mach ich ohne nachzudenken und unbewusst. Wenn ich das Kabel und den Amp nicht kenne… dauert es auch 5 Sekunden und die Anlage klingt nach mir…. Man kann ja Frequenzen ändern. Ich hab auch noch nie gehört… “Lars du klingst aber Heute komisch/anders” nur weil ich mit Sender spiele. Ich klinge mit Sender genau wie ich … wird halt unbewusst/bewusst angepasst. Also wie am Anfang schon geschrieben. Es gibt gute und schlechte Kabel… Die Schlechten verändern den Sound vollkommen weil nix durchkommt und krachen etc…. die Guten funktionieren… egal ob 40 oder 160 Euro…..

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  14. Ich mag für bestimmte Gitarren mit bestimmten Amp-Kombis die einfachen Klotz. Mir gefällt gerade diese leichte Bedämpfung, welche den Sound «weicher» machen (Clean). In anderen Kombis mag ich die Vovox, sind Spitzenkabel und ich denke, die kommen halt aus der Schweiz, darum teuer … Kaputt gegangen ist mir noch keines. In bestimmten Kombis ist mir das Vovox aber zu «grell», zu viele Höhen und obere Mitten. Diesen Aspekt sehe ich bei vielen sogenannten Highendkabeln. Aber ist Geschmacksache und wie gesagt, kommt extrem auf die Amp-Gitarren-Kombi an.

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  15. Ich bewundere eure Ohren. Was da alles rausgehört wird.
    Ich sage nur “HURZ”

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