Vom Billigheimer zur Stil-Ikone

40 Jahre Squier Guitars – eine History

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Der 11. März 1982 war ein guter Tag! Denn an diesem geschichtsträchtigen Datum gründeten Fender USA zusammen mit den japanischen Großhändlern Yamano Music und Kanda Shokai Corporation ein Joint Venture namens „Fender Japan“! Bereits drei Monate später erschienen die ersten Fender-Japan-Modelle, exklusiv für den japanischen Markt. Und der Rest ist … eine Erfolgsgeschichte!

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Vom Billigheimer zur Stil-Ikone

Die 1970er-Jahre waren hart. Nicht nur für Fender, Gibson, Gretsch & Co., sondern auch für uns Gitarrist:innen. Mussten wir uns doch mit der mangelhaften Qualität der Branchenriesen abfinden. Als dann richtig gute und auch noch bezahlbare Instrumente aus Japan den Westen fluteten, konvertierte so mancher E-Gitarren-Jünger vom US-Premium- zum japanischen Low-Budget-Angebot. Denn das war einfach fair. Um 1980 herum reagierten dann die großen amerikanischen Hersteller nahezu zeitgleich auf die Talfahrt. Im Fall von Fender hieß das: Um die japanische Invasion zu stoppen, wollte man sie mit den eigenen Waffen im eigenen Land bekämpfen.

Der Plan

Am 11. März 1982 wurde mit „Fender Japan“ ein Joint Venture zwischen der Fender-Abteilung von CBS und den japanischen Vertriebsfirmen Yamano Music und Kanda Shakai Corporation gegründet, und das Ziel wie folgt formuliert: In Lizenz von Fender USA sollen Versionen von Stratocaster, Telecaster, Precision und Jazz Bass in Stückzahlen von ca. 3500 Instrumenten pro Monat von Fujigen gebaut und exklusiv auf dem japanischen Markt angeboten werden – zu Preisen unter denen der japanischen Fender-Kopierer. Im Mai 1982 kam hiermit eine Firmengeschichte ins Rollen, die in der Instrumentengeschichte bisher einzigartig ist, sowohl was den Erfolg, die schiere Anzahl an verschiedenen Modellen, als auch die bunte und kreative Vitalität angeht, die diese Marke bis heute ausstrahlt.

In der folgenden Timeline werden wir die Eckdaten dieser faszinierenden Geschichte benennen und kommentieren.

1982 – JV Series

Die ersten Modelle von Fender Japan sind Vintage-Repliken von ’57 und ’62 Strat, ’52 Tele sowie Precision und Jazz Bass. Da die japanische Produktion wie geschmiert läuft, es aber in der amerikanischen Produktion ein Problem nach dem anderen zu lösen gibt, keimt in den USA schnell der Gedanke, ob man die japanischen Instrumente nicht auch im Westen anbieten solle. Gesagt, getan – Fender Japan baut nun bald sowohl für den europäischen als auch den japanischen Markt. Die ersten ‚Fender – Squier Series‘, die in Europa auftauchen, werden zurecht mit Superlativen überschüttet. Schon bald wird aus ‚Fender – Squier Series‘ dann ‚Squier – by Fender‘, denn CBS will Import-Instrumente nicht unter der Fender-Flagge laufen lassen. Rund 500 Instrumente sind mit dem ursprünglichen Logo in UK, DE und BeNeLux ausgeliefert worden, ab dann steht nur noch der Name Squier im Fokus. Dem Erfolg tut die Umbenennung überhaupt keinen Abbruch, Fenders Plan ist zu hundert Prozent aufgegangen. Die Instrumente dieser ersten Jahrgänge gehen als „JV-Serie“ in die Geschichte ein. Ihre Seriennummern beginnen mit einem JV, sie werden von Musikern gepriesen und von Sammlern gejagt.


Warum eigentlich „Squier“ ?

Die ursprüngliche Firma V.C. Squier war 1890 in Boston gegründet worden. Erst reparierte man hier Geigen, stellte dann aber schon ab 1895 erfolgreich Saiten her. Die ab etwa 1930 auf dem Markt eingeführten Squier Electric Amp Strings gelten als eine der ersten Saitenmarken für E-Gitarre, und auch Leo Fender war in den 1950er-Jahren ein guter Kunde von V.C. Squier. 1961/62 kaufte Leo Fender die Firma auf, 1965 war sie auch Teil des Deals mit CBS. Der Konzern ließ die Marke aber brachliegen und bot seine Saiten lieber mit dem Fender-Label an. Kleine Anekdote am Rande: Der Rockmusiker Billy Squier erstritt sich eine beträchtliche Summe von Fender, als die ersten Instrumente mit „seinem“ Namen auf dem Markt erschienen waren, ohne dass er davon wusste.


1983 – SQ Series

Die Zeit läuft Fender/CBS davon, was ihre eigene Produktion angeht. Fujigen wird beauftragt, die 1971 eingeführte und wenig beliebte Stratocaster für den weltweiten Markt inkl. USA nachzubauen. Also die Stratocaster mit Dreipunkt-Halsbefestigung und großer Kopfplatte. Fujigen liefert auch hier eine solche Qualität, wie Fender USA sie vorher nicht erreicht hat. Diese Gitarre ist der Startpunkt von Squier im gelobten Land der E-Gitarre, den USA! Im Fahrwasser der ’71 Strat kommt nun auch eine Squier Telecaster auf den Weltmarkt (zu 50% des Fender-Preises) sowie verschiedene Squier Bullets für den Einsteigerbereich. Die Gitarren dieser Epoche gehen als SQ-Serie in die Geschichte ein – ihre Seriennummern beginnen mit einem SQ.


1985 – Goodbye CBS

Der Konzern CBS verkauft seine Fender-Abteilung an eine Investorengruppe um Bill Schultz. Fender USA hat nun zwar einen neuen Steuermann – aber keine Fabrik mehr! Denn die Werkstätten in Fullerton sind nicht Teil des Deals gewesen. Japan hilft auch hier aus und baut noch mehr Gitarren für Amerika. So ist jedes Instrument des 1985er-Fender-USA-Kataloges made in Japan. In dieser Zeit baut Fujigen mehr als 10.000 Instrumente im Monat allein für die USA. Aber die aufkommende Stärke des Yen gegenüber dem Dollar bereitet diesem Geschäftsmodell ein jähes Ende.


1986 – Spielwiese

Squier wird zum ersten Mal zur Spielwiese für neue Fender-Ideen. So lässt man mit der Contemporary Stratocaster eine Superstrat und mit der Katana eine eher experimentelle Gitarre von der Leine, um ihre Wirkung auf die Kundschaft zu testen.


1988 – Korea

Der stark gewordene Yen sorgt dafür, dass in Japan nur noch Fender- und Squier-Instrumente für den japanischen Markt gebaut werden, während die Produktion für das internationale Geschäft nach Korea verlegt wird. Hier sticht besonders die neue Squier-H.M.-Serie heraus: reinrassige, moderne und von Cort gebaute Superstrats. In diesem Jahr wird erstmals auch in Indien produziert, aber die Squier II Series erfüllte nicht die Ansprüche der Verantwortlichen.


1991 – Mexico

Fender Mexico geht an den Start, unter dem Namen F&F ein Joint-Venture von Fender und Fujigen. Mithilfe einer Handvoll Fujigen-Fachleute und Maschinen aus Japan wird die Produktion nach japanischem Vorbild aufgebaut, 1993 kommen die ersten Mexiko-Squiers auf den Markt, u. a. eine Floyd-Rose-Strat. Andere Squier-Modelle kommen teilweise mit Sperrholz-Bodys und sind nicht der Rede Wert. In diesem Jahr entsteht die einzige Squier-made-in-USA-Stratocaster. USA-made Bodys und Hälse werden nach Mexiko zum Lackieren geschickt und mit fernöstlicher Hardware und Elektronik bestückt. In Corona/USA werden die Teile dann final zusammengebaut und erfüllen damit die offiziellen Bedingungen für das Made-in-USA-Siegel.


1992 – Silver Series

Die Squier Silver Series erscheint – Strats und Teles aus Japan, exklusiv für Großbritannien und Japan – und wird bis 1995 gebaut. Eine dieser Silver-Series-Strat gilt als die teuerste Squier aller Zeiten: Dank ihres Vorbesitzers George Harrison wird sie bei einer Versteigerung ihrem Besitzer später knapp $ 30.000 einbringen.


1995 – China & Indonesien

Auf der Suche nach geringeren Produktionskosten landet Fender mit Squier in China und später auch in Indonesien. Die wichtigsten Hersteller sind Yako, AXL und Dalian Dongtan in China und die Cort- und Samick-Niederlassungen in Indonesien.


1996 ff. – Alles neu

Das komplette Line-up wird überarbeitet und verbessert. Es gibt nun vier klar strukturierte Serien: Traditional (ab 1997: Affinity), Standard, Pro Tone (später Deluxe) und Vista. Instrumente der Traditional- und Standard-Serien kommen aus China, die besseren ProTone-Instrumente aus Korea und die individuellen bis schrägen Vista aus Japan. Aus dem Stiefkind Squier ist eine eigenständige Marke mit großem Selbstbewusstsein geworden. Ein riesiger Erfolg wird das Thema „Squier The Pak“ – weltweit die ersten Komplett-Sets für Einsteiger mit Gitarre (oder Bass), Übungs-Amp, Kabel, Gurt, Saiten, Plektren und Gigbag. Das Squier Strat Pak wird für $ 250 angeboten, und das Angebot lassen sich viele Einsteiger nicht zweimal sagen. Die neue Jagmaster, eine Art Jaguar/Jazzmaster-Mix für die Neuzeit mit zwei starken Humbuckern kommt ins Programm und entwickelt sich zu einem Dauerbrenner.


1998 – Zu gut

Die ProTone- und Vista-Serien werden gestrichen. Die Vista-Serie, weil sie nicht erfolgreich ist, die ProTone-Instrumente, weil sie dank ihrer Qualität mit Fender Mexico konkurrieren. Die ProTone-Modelle werden ab 1999 in Mexiko als Fender Deluxe weiter gebaut und die Vista-Stilistik steht immerhin Pate für Modelle wie Toronado und Cyclone von Fender USA.


2000 – Selbstbewusstsein

Squier wird zu der Gitarrenmarke mit der höchsten Produktions-Stückzahl auf dem Markt. Man spricht nun ganz gezielt das junge Klientel an – mit Modellen wie z. B. der Stagemaster mit Features wie dünnem Hals, Reversed Headstock, Locking Trem, kleinerem Body mit spitzen Hörnern, HB- und SC-Mix sowie bunten Lackierungen. Die Stagemaster ist sehr erfolgreich, erfährt 2002 eine Namensänderung in Showmaster und wird bis 2005 im Katalog bleiben. Die Standard-Serie wird aufgewertet, u. a. ersetzen nun Alnico-V-Pickups die billigeren Keramik-Tonabnehmer. Auch aus dem Tele-Lager gibt es Neues, wie z. B. ab 2001 die Double Fat Tele Deluxe mit zwei Humbuckern und einem Mahagoni-Body mit gewölbter Decke.


2001 – DeArmond

In der Squier Series 24 erhalten Kopien von Guild-Designs, die unter dem DeArmond-Label für Fender kein Erfolg gewesen waren, ein Gnadenbrot – bis 2005, als die Squier-Serie mangels Erfolg eingestellt wird. Auch die Umsätze der verschiedenen Showmaster-Modelle sinken drastisch, mit auffälligen Modellen wie Skull & Crossbone- und Ralley-Stripe-Versionen versucht man, mehr Aufmerksamkeit zu erzielen. Doch als Fender 2002 Jackson/ Charvel übernimmt, macht es keinen Sinn mehr, unter dem Label Squier Superstrats herzustellen. Denn nun hatte der Konzern die Originale dieser Gattung ja mit an Bord.


2002/03 – Signatures & Lifestyle

Ganz wichtig: Signature-Modelle! Die Tom-Delonge-Stratocaster wird die erste Squier-Signature-Gitarre. Die nächste ist dem Skateboarder Jason Ellis gewidmet; eine Showmaster HH mit Drachen-Logo. Als Folge dieses Deals werden Squier-Gitarren auch in Skateboard-Shops angeboten! Den neuen Trend von Squier als Lifestyle-Marke für die junge Generation bestätigt auch die Signature-Gitarre für den Superstar der amerikanischen Racing-Car- und -Bike-Szene, Jimmy Shine. Man feiert zudem das 20-jährige Jubiläum der Marke. Alle Instrumente dieses Jahrgangs erhalten eine Neckplate mit der Aufschrift: „20th Anniversary Squier by Fender: Freedom of Expression since 1982“.


2004 – Vintage Modified

Fender wird Sponsor der X-Games und etabliert Squier damit endgültig in der Welt von Skateboard, Surfboard, Punk und Alternative Rock. Eine weitere gute Idee ist die Einführung der Vintage-Modified-Serie. Mit dieser Serie geht man zurück in die frühen 1990er-Jahre, als man sich eine billige Fender im Pawn Shop kaufte und diese nach eigenen Bedürfnissen umbaute. Bloß keine Gitarre von der Stange, hieß eines der Credos dieser Zeit! Die erste Vintage Modified ist eine Tele Custom und eine Tele Custom II, aber dann kommt parallel zur JagStang II die ’51, die vielleicht am besten das Konzept von Vintage Modified verkörpert: Klassisches Design in einem non-traditionellen, modernen Zusammenhang! Die ’51 ist das erste eigene Squier-Modell, das weltweit erfolgreich ist. Außerdem werden die attraktiven Black & Chrome Stratocaster, Telecaster und P Bass vorgestellt. Die neue Deluxe-Serie siedelt sich oberhalb der Standard-Serie an und bietet optische Aufwertungen wie gemaserte Decken etc. zum Budget-Preis. 2004 ist ein wichtiges Jahr für Squier, denn hier wird die Basis geschaffen, die bis heute das Squier-Gebilde sicher auf sechs Säulen trägt:

  • Vintage Modified Series
  • Classic Vibe Series (ab 2008)
  • Deluxe Series
  • Standard Series
  • Affinity Series
  • Bullet Series

Alles, was zusätzlich erscheint, sind spezielle, meist zeitlich limitierte Serien.


2005 – Master Series

In der Master Series erscheinen Gitarren, die sich an Gibson und Guild orientieren – mit geleimten Hälsen und Humbucker-Bestückungen. Darunter auch eine koreanische Esprit, ein altes Fender-Design von 1984. Neu auch die Chambered Tele HH und Thinline Tele HH, attraktive Tele-Varianten mit geleimtem Hals und zwei Humbuckern. Die Kooperation von Squier mit Hello Kitty, einer japanischen Cartoon-Figur, die omnipräsent in der Werbung auftaucht, entwickelt sich zu einem kommerziellen Knaller. Die Squier/Hello-Kitty-Instrumente – eine Strat, eine Mini-Strat und ein Bass – werden nicht nur bei Jungs und Mädels ein Hit, sondern auch Rockstars wie Slash oder Dave Navarro hängen sich solch eine pinke Strat um.


2006 – Obey Graphics Series

Ungewöhnliche und nicht erfolgreiche Modelle wie die Master Series werden gestrichen, günstige Einsteigerserien wie die Affinity- und Standard-Serien stehen wieder stärker im Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Streetart/Skateboard-Künstler Shephard Fairey entsteht die Obey-Graphics-Serie, die cool und gleichzeitig massentauglich ist. Die Obey-Graphics-Serie ist ein großer Erfolg und läuft bis 2010.


2007 – Indien

Nach dem ersten, gescheiterten Versuch, 1988 in Indien Gitarren bauen zu lassen, ist der zweite Versuch erfolgreicher, sodass nun auch dort Squier-Instrumente aus den preisgünstigsten Serien vom Band laufen.


2008 – Classic Vibe

Back to the roots – die Classic Vibe Series wird vorgestellt, mit der man einen weiteren Meilenstein Squiers etabliert. Hier geht es nicht darum, jedes Detail historisch korrekt wiederzugeben, sondern den Vibe der klassischen Fender-Instrumente in ihrer jeweiligen Periode einzufangen und für ein kleines Budget unter die Leute zu bringen. Die Classic Vibe Series entwickelt sich über die Zeit zur wichtigsten Serie des Squier-Programms.


2007-2011 – Neue Signatures

Mit vielen neuen Signature-Gitarren folgt man einem Motto, das typisch für Squier ist: Die Grenzen sprengen, die die Tradition der Mutterfirma Fender auferlegt. So entstehen teils wilde Signatures für Deryck Whibley von Sum 41, Avril Lavigne, Simon Neil (Biffy Clyro), Pete Wentz (Fall Out Boy), Mike Dirnt (Green Day), Frank Bello (Anthrax) aber auch für John 5. Letzterer ist der erste Künstler, dem sowohl vom Fender Custom Shop als auch von Fender USA, Fender Mexico und von Squier Signature-Modelle gewidmet sind. Im so genannten Regional Artist Program arbeitet Squier nun auch mit Musikern zusammen, die nur in ihren Ländern bekannt sind. Zum Beispiel mit O-Larn aus Thailand, Sham Kamikaze (Malaysia) und dem indischen Bollywood-Musiker Ehsaan Noorani. In 2011 wird zudem eine Squier-Strat der Gitarren-Controller des Videospiels „Rock Board“.


2012 – More Signatures

Immer mehr Musiker:innen werden von Squier unterstützt, und die Namen werden immer namhafter. Eine der beliebtesten Squier-Gitarren ist die Signature-Jazzmaster für Joe Mascis, aber auch die Instrumente für Jim Root von Slipknot, Joe Trohmann (Fall Out Boy), Mart Freemen (Rancid), James Johnston (Biffy Clyro), Mikey Way (My Chemical Romance), Chris Aiken (Strung Out), Eva Gardner (Mars Volta) oder Troy Sanders (Mastodon) erregen große Aufmerksamkeit.


2018 – Contemporary Series

Die erstmals 1986 vorgestellte Contemporary Series wird wiederbelebt, mit mutig auf modern-links gezogenen Fender-Klassikern … Strat- und Tele-Modelle für die Freunde härterer Musik, mit High-Output-Pickups, matching oder schwarzen Kopfplatten und in auffälligen Lackierungen.


2019 – Starcaster

Die in den 1970er-Jahren völlig gefloppte Fender Starcaster wird wiederbelebt, und das gleich in zwei Versionen: als Affinity- und als Classic-Vibe-Modell.


2020 – Paranormal

Und wieder sprießen Fender-Ideen auf der Squier-Testwiese: Die Paranormal Series bringt Fender-Klassiker in abgefahrenen Versionen wie z. B. die Cabronita Tele Thinline mit Jazzmaster-Pickups, die Cabronita Baritongitarre, die Offset-Tele, weitere Randgruppen-Designs wie Cyclone, Toronado und die fantastische Super-Sonic. Längst ist Squier wieder cool!


2022 – 40th Anniversary

Zum 40-jährigen Jubiläum wird die 40th Anniversary Series vorgestellt: Strat, Tele, Jazzmaster, Jazz und Precision Bass, jeweils in Vintage- und Gold-Editionen.


Quellen: Wikipedia.com, Squierwiki.com, Tony Bacon: Squier Electrics


(erschienen in Gitarre & Bass 10/2022)

Produkt: Fender Stratocaster
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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Eine fürwahr sehr interessante chronologische Firmen Historien Story über ein weltbekanntes Gitarrenlabel,das bis heute existiert.

    Es wäre diesbezüglich auch mal prima zu erfahren,in welcher Klasse die limitierten Squier by Fender Stratocaster Affinity Modelle mit „Hard Rock Café“ Embleme auf der Frontseite des Strat-Bodies bei Sammlerfetischisten avancieren? Diese besagten,überaus preisgünstigen Squier Modelle werden,-bzw. wurden ja bislang im Auftrag des „Hard Rock Café“ in sehr guter Fertigungsqualität zum freundlichen Verbraucherendpreis von rund 250,-€uro inklusive eines einfachen Gigbags in Indonesien gefertigt,und sind,-bzw. waren ausschließlich in den einschlägigen Hard Rock Cafe Stores direkt vor Ort,oder optional via Internetbestellung zu ordern.

    Über die Anzahl dieser angeblich streng limitierten Squier Affinity Strat-Sonder-Serie mit dem berühmten Werbeaufdruck des „Hard Rock Cafe“ Unternehmens,war bisher leider noch nichts Konkretes zu erfahren.Es sind jedoch zweifelsfrei Sammlerstücke,die unter dem simplen Begriff Merchandising/Accessoires des Hard Rock Cafe Unternehmens in den einschlägigen hauseigenen Stores zum Verkauf angeboten werden,bzw. wurden.

    Ich besitze selbst eine dieser hier beschrieben Elektrischen Squier/by Fender Hard Rock Cafe Stratocaster Sonderauflage mit dem typischen „Love All,Serve All“ Werbeslogan,und konnte diese Strat vor einigen Jahren im Hard Rock Cafe-Flagship-Store in Berlin-Charlottenburg (Kurfürstendamm) direkt vor Ort käuflich erwerben.Anfänglich war ich recht skeptisch,ob der Kauf dieser Strat wirklich lohnenswert wäre,aber,ich persönlich habe es bis dato absolut nicht bereut.

    Diese hochglänzend deckend schwarz lackierte Gitarre (Polyurethanlackierung) aus Indonesien,wurde werkseitig sehr sauber verarbeitet,absolut top eingestellt,und mit einem dünnen 08er-Saitensatz bestückt.Das aufgeleimte Griffbrett besteht aus Rosewood,die 3 Singlecoils sind einfache Standardpickups,und die Hardwareteile ebenfalls,was aber durchaus nicht negativ zu bewerten ist! Der Klang ist,wie zu erwarten,recht typisch für eine Squier Stratocaster in dieser Preisklasse.Es gibt zudem gar keine optisch sichtbaren Verarbeitungsmängel,und das markante Hard Rock Cafe Logo wurde zum Schutz vor etwaigen Beschädigungen frontseitig unter einer zusätzlich dünnen Klarlackschicht aufgebracht.
    Insgesamt betrachtet eine qualitativ sehr sauber gefertigte Squier Strat mit evtl. vermutlich irgendwann steigendem Sammlerwertpotential,zumal kurioserweise bei meiner besagten Stratocaster der Bolt On Ahornhals mit dem obligaten Skunk-Stripe zufällig ein Birdseye-Maple-Neck mit sehr deutlich sichtbaren feinen kleinen „Vogeläuglein“ gekennzeichnet ist,wobei es sich bei diesem seidenmatt-lackierten Ahornhals der Squier-Stratocaster garantiert nicht um einen billigen Vogelaugenahorn Folienaufdruck handelt,also nicht um ein so genanntes Foil-Fake handelt,(wie damalig,wir erinnern uns noch,- etwa bei der bekannten Ibanez Talman Gitarren Serie aus Korea!) sondern um einen echten Birdseye Maple Neck,der,m.E. eigentlich ausschließlich den hochpreisigen Fender U.S. Stratocaster Custom Made Modellen vorbehalten ist.Ich kann hier schlußendlich nur Gutes über meine limitierte Hard Rock Cafe Squier Strat berichten,da das Preis-Leistungsverhältnis absolut stimmig ist! Es würde mich natürlich schon interessieren,wer explizit als G&B-Leser/in* vielleicht ganz ähnliche Erfahrungen mit der eben besagten Squier Stratocaster „Hard Rock Cafe“ Elektrischen gemacht hat,und verbleibe mit

    freundlichen Grüßen aus Berlin.

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  2. Ich kann die beschriebene Qualität der Squier Strat aus den 80 ziger Jahren
    nur bestätigen. Sie stand in punkto Verarbeitung und Klang gegenüber der doppelt so teueren Fender Stratocaster nicht zurück. Vielmehr ließ sich mit
    Ihr aufgrund der Tonabnehmer nach der 1958 ziger Bauart der von uns
    gewünschte Shadow-Sound produzieren, was mit den zeitgleich am Markt
    befindlichen teueren Strats aus USA oder Mexico kaum gelang. Man brauchte für gute Qualität also kein Vermögen ausgeben, wie z. B. für eine Original Fender Strat. oder der Burns/Baldwin “Hank Marvin”. Mit der Squier hatte man ein sehr gutes Produkt, und das nicht nur im Hinblick auf das Preis/Leistugs-Verhältnis.

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