„Ich bin am Ende fast ertrunken ...“

Steve Lukather & Toto: Neues Album

In seinem Twitter-Account steht: „Mitglied der am meisten missverstandenen Band.“ Aber mit 35 Millionen verkauften Platten und rund 200 Grammy-Nominierungen für Studioproduktionen an denen Steve Lukather und seine Kollegen als Session-Musiker mitgewirkt haben, muss doch vieles richtig gewesen sein. Aber es ging auch einiges schief. Nicht zuletzt deshalb zog sich die Arbeit am neuen TotoAlbum ‚XIV‘ fast zehn Jahre hin.

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Zehn Jahre? Eine Ewigkeit in der Musikwelt. Konsum, Geschäft und Szene haben sich signifikant verändert. Nicht unbedingt zum Vorteil für Musiker. Auch etablierte Stars wie Toto mussten das erfahren. Platten-Deal? Pustekuchen. Stattdessen: Rechtsstreit mit dem ehemaligen Label. Dann erkrankt Bassist Mike Porcaro unheilbar an ALS. Und schließlich war Luke – Songwriter, Gitarrist, Sänger und notorischer Spaßvogel – längere Zeit unpässlich. Er hatte ein massives Alkoholproblem. Erst 2010 bekommt Steve Lukather, nach zunehmendem Verlust seiner Selbstkontrolle auf der Bühne, der Scheidung von seiner Frau und dem Tod seiner Mutter Kathy, die Kurve. Der 57-Jährige ist seitdem abstinent, fokussiert und mit sich im Reinen.

Mit uns spricht Lukather offen über seine Dämonen, seinen Star-Status und die damit verbundenen Probleme. Natürlich auch über Sounds, Instrumente und das neue TotoAlbum, mit dem die Band auf Tour kommt.

Steve, ‚XIV‘ birgt die Rückkehr eures Gründungsmitgliedes David Hungate am Bass. Du schwärmst auf Twitter: „The classic sound and groove is back!“ Was bedeutet das konkret für Toto?

Steve Lukather: Es fühlt sich anders an. David spielt sehr entspannt und trotzdem auf den Punkt. Außerdem hatten wir Keith Carlock (Steely Dan, Sting) am Schlagzeug, das war die perfekte Kombination. Beide spielen elegant, tight und laid back. Ich muss aber gestehen, dass auch Tal Wilkenfeld und ich bei ein paar Tracks Bass gespielt haben. Allein deswegen fühlt sich die Rhythmusarbeit heute anders an, als einst mit Jeffrey. Aber das ist ja das Schöne an Musik.

Weil du gerade Jeff Porcaro erwähnst: ‚Unknown Soldier (for Jeffrey)‘ ist eine Verbeugung vor ihm. Was kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an ihn denkst?

Steve Lukather: Er war der große Bruder, den ich nie hatte! Und der coolste Typ den ich kannte. Ein fantastischer Schlagzeuger sowieso. Ich vermisse ihn noch heute. Diesen Song habe ich vor vielen Jahren zusammen mit Jeff bei mir zu Hause begonnen. Jetzt haben wir ihn beendet.

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‚XIV‘ ist auch ein Wiederhören mit Joseph Williams, eurem Ex-Sänger von ‚The Seventh One‘ und ‚Fahrenheit‘. Es fehlt Bobby Kimball, den viele Fans als Stimme von Toto sehen. Was war los mit ihm?

Steve Lukather: Sorry, über Kimball will ich nicht reden. Ich möchte hier nichts Schlechtes über ihn sagen. Ich wünsche ihm alles Gute. Nächste Frage.

Was hast du empfunden, als Toto nach fast zehn Jahren wieder im Studio standen?

Steve Lukather: Der erste Song den wir jammten, war eine Nummer von Joseph namens ‚Fortune‘ – und ich spürte sofort wieder diese Spiellaune von früher. Jeder brachte Ideen und Parts ein, wir haben sofort zusammen funktioniert – als Band. Wir hatten keine Demos eingespielt und rumgeschickt. Unsere Demos sind das Album! Okay, auf der anderen Seite gab‘s auch Spannungen. Denn jeder in dieser Band ist ein Songwriter, Produzent und obendrein ein exzellenter Musiker. Und hat eine Meinung! (lacht)

Es dauert bis zum dritten Album-Track ‚Holy War‘, bis du dein erstes Solo spielst. Warum das?

Steve Lukather: Hey, this is not a Steve Lukather party! (lacht) Es geht ja hier nicht um mich, sondern um die Band. Wenn ein Stück ein Solo brauchte, hab ich oder jemand anderes eines gespielt. Wenn nicht, dann halt nicht. Ich habe mich bewusst zurückgehalten, ständig superschnelle Monstersoli abzufeuern. OK, ‚Holy War‘ ist fast eines, aber ich habe versucht, meine melodische Seite zu betonen. Das, wofür mich die Fans seit Anfang an mögen. Eine Zeitlang hatte ich mich zu sehr mit meiner Technik beschäftigt, habe diesen Aspekt überstrapaziert und dabei die Musik aus den Augen verloren. Ich habe versucht mitzuhalten in der Debatte wer der schnellste Gunslinger der westlichen Welt ist! (lacht) Aber ich werde nie so schnell wie Guthrie Govan oder Steve Vai sein. Also habe ich meine alten Steely-Dan- und Larry-Carlton-Platten aufgelegt und angehört, was mein Spiel schon immer inspiriert hat.

Und deine Schlussfolgerung?

Steve Lukather: Spiele die Noten, die die meisten Rock-Gitarristen nicht spielen würden! (lacht) OK, ich sehe mich sicher nicht als Jazz-Player, ich bin auch kein Shredder, sicher auch kein Metal-Gitarrist. Sagen wir, ich bin ein Rock-Gitarrist mit einem weiten Horizont.

Wenn du zurück schaust, wie hat sich dein Equipment verändert? Du hast ja anfangs Les Pauls gespielt …

Steve Lukather: Meine 1959er Burst habe ich natürlich immer noch. Joe Bonamassa hat sie wieder in den alten Glanz zurückversetzt. Er ist ein echter Fanatiker, wenn es um Bursts geht und weiß sogar welche Gewindeform die Schrauben der Mechaniken haben müssen! Er hat originale Mechaniken aufgetrieben und passende Schrauben dazu – wo auch immer – und hat sie mir geschenkt! Einfach so! Damit meine Burst wieder in den Originalzustand kommt. Stell dir vor, ich wusste nicht mal, dass ich cremefarbene Pickups unter meinen Metallkappen habe! Joe weiß das alles! Und ich besitze meine Burst schließlich seit 1979! Er ist ein fantastischer Musiker und echter Freund!

Spielst du sie noch?

Steve Lukather: Selten. Sie ist zusammen mit anderen Instrumenten an einem sicheren Ort verwahrt, glaub mir. Ich habe alte Teles, Strats, ES-335 aus allen möglichen Jahren. Ich weiß, ich sollte sie öfter spielen. Aber ich bin wirklich sehr zufrieden mit meinen Music-Man-Gitarren.

Für die du bekanntlich seit Langem auch wirbst. Du hast inzwischen einige Luke-Signature-Modelle gebaut bekommen, mal mit aktiven EMG-Pickups, mal mit DiMarzio-Transition-Humbuckern. Was spielst du aktuell?

Steve Lukather: Momentan mein Modell mit den DiMarzios. Tonkultur ist eine immerwährende Entwicklung, ein Zusammenspiel aus Zeitgeist, Hörgewohnheiten und eigenem Geschmack. Ich sage dir: Gitarren sind schlimmer als Drogen! Davon komme ich einfach nicht los! (lacht) Sie reizen mich alle! Aber ich bin kein Vintage-Snob. Manche Typen denken, sie geben eine Million Dollar für eine alte Les Paul und einen alten Amp aus und das macht sie zu einem erfolgreichen Musiker. Weit gefehlt! Am Ende klingt eine Gitarre immer nach dir. Musik ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Aber es gibt immer wieder neue tolle Gitarren, Amps und Pedale!

Wir reden hier über Nuancen; deinen Grundton hast du doch über die Jahre entwickelt und kultiviert?

Steve Lukather: Sicher. Aber ich probiere immer noch alles Mögliche aus. Allein, weil es Spaß macht. Jeder Gitarrist sucht halt nach dem magischen Ton für den er sterben würde! Ich gebe dir ein Beispiel: Ich habe neulich bei der ‚Adopt The Arts‘-Charity-Show in L.A. gespielt, bei der auch Slash, Billy Gibbons, Richie Sambora und Orianthi auftraten. Wir bekamen gemietete Amps hingestellt und einige waren wirklich Schrott. Aber im Grunde geht es doch darum, das Beste aus dem zu machen, was du hast! Und als wir beim letzten Stück waren hatten wir 8000 Dezibel auf der Bühne und haben uns sowieso nicht gehört! (lacht) Aber für einen guten Zweck, immerhin.

Was für Amps spielst du aktuell?

Steve Lukather: Eigentlich nur noch meinen Bogner XTC Ecstasy 101B EL34. Im Studio stöpsle ich mich direkt in den Amp, Effekte werden später im Mix hinzugefügt. Für die Toto-Sessions habe ich noch einen Kemper-Profiling-Amp benutzt, ein wunderbares Tool. Unser Produzent hat für mich an den Knöpfchen gedreht und den ein oder anderen abgedrehten Sound hingekriegt, auf den ich vielleicht nicht gekommen wäre. Auf ‚XIV‘ gibt’s wirklich ein paar interessante Gitarrenspuren zu entdecken, nicht nur die typisch verzerrten Gitarren-Sounds. Denn die meisten Gitarristen klingen heute doch gleich. Das langweilt mich total.

Unterscheidet sich dein Equipment im Studio von dem auf der Bühne?

Steve Lukather: Nein, meine Setups sind identisch.

Wie bereitest du dich auf die kommende Toto-Tour vor?

Steve Lukather: Um ehrlich zu sein: Ich muss mir die alten Aufnahmen anhören und das ganze Zeug neu lernen! Wir haben einige alte Stücke ausgegraben. Oft war die Originalaufnahme das einzige Mal, dass ich einen Song gespielt habe, heute frage ich mich: Was zum Teufel habe ich da gemacht? Aber es macht Spaß dem jungen Steve Lukather über die Schulter zu schauen.

Gibt es Parts die du richtig üben musst?

Steve Lukather: Mitunter. Bei einem besonders schnellen Solo muss ich schauen, was das genau war und es mir ein paar Mal reinziehen. Vieles habe ich unbewusst gespielt, das schoss einfach aus mir heraus. Aber die Parts sind nicht so brutal schwer, dass ich sie nicht spielen könnte. Mich daran zu erinnern fällt mir deutlich schwerer.

Du kritisierst, es gebe heute viele Kids, die so schnell seien, dass sie nicht mal wüssten, was sie da spielen, und verstünden gar nicht die Magie des Gitarre-Spielens. Worin liegt die?

Steve Lukather: In der Rhythmusgitarre! Ganz klar. Lektion 1: Lerne mit deiner rechten Hand, gute Rhythmus-Patterns drauf zu haben. Wenn ich heute übe, dann nie Soli. Ich hab genügend Chops drauf, die ich abspulen kann. Mir geht es um Qualität, nicht um Quantität. Der harmonische Inhalt eines Solos ist, was wirklich zählt. Ich versuche neue Wege zu finden, neue Melodien über Akkordverbindungen, neue Voicings, die abseits der üblichen Gewohnheiten liegen – eben nicht das normale pentatonische Zeug. Klar, wir alle lieben den Blues, er ist ein grundlegendes Element unseres Vokabulars. Aber es gibt so viel mehr zu entdecken!

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Du hast in den letzten Jahren nicht mehr viele Sessions gespielt. Zuletzt auf dem Album des Gitarrenwunderkindes Andreas Varady, mit David Paich, Quincy Jones, Nathan East und Dave Weckl. Fühlst du dich an dich selbst erinnert, wenn du ein so außergewöhnliches Talent siehst?

Steve Lukather: Ein bisschen. Und das macht mich glücklich. Andreas ist ein cooler Typ, ein heißer Gitarrist und eine neue Stimme im Jazz – solche Talente brauchen wir. Ich denke, er wird die Gitarre voranbringen. Wäre ich in seinem Alter, würde ich ihn verkloppen, weil er so gut ist! (lacht)

Bist du nach all den Jahren noch nervös vor einem Gig?

Steve Lukather: Manchmal, ja. Früher nie, weil ich immer ein paar Drinks intus hatte. Als ich 2009 beschloss keinen Alkohol mehr anzurühren, wurde ich wieder fürchterlich nervös. Ich bin fast gestorben vor Lampenfieber! It freaked me out!

War das der Grund für deinen jahrelangen Alkoholkonsum?

Steve Lukather: (macht eine lange Pause) … Ich habe schon immer mit mir kämpfen müssen, weil ich einen hohen Anspruch an mich habe und weiß, was von mir erwartet wird. Ich bin sehr hart gegen mich selber. Ich dachte oft, ich spiele beschissen. Es ist hart ein Star zu sein, wenn Millionen Fans so viel von dir erwarten, glaub mir! Ich bin jetzt älter und gelassener, und auch nicht mehr der Jungspund, der versucht alle davon zu überzeugen, dass er der geilste Gitarrist der Welt ist. Heute hebe ich die Hände in die Höhe, ergebe mich und bitte die Fans: Lasst mich einfach nur ich selbst sein. Ich will kein Gitarrenheld sein. Das war der kindische Egoismus eines Teenagers. Und dann bin ich – sinnbildlich – über die Größe meines eigenen Schwanzes gestolpert, wenn du mir diesen Vergleich erlaubst. Ich hatte irgendwann nicht nur ein Bier am Abend, ich hatte zum Schluss Tausend! (lacht) Anfangs kriegst du das gar nicht mit. Wenn du auf Tour bist, ist doch irgendwie jeder Abend wie Samstagabend. Alle wollen einen mit dir trinken, abhängen und Party machen. Nur – ich bin am Ende fast ertrunken.

So wurde aus dem ernsten Steve Lukather der Spaßvogel Luke – ein Mensch mit zwei Gesichtern?

Steve Lukather: Auch deswegen habe ich gesoffen. Einfach, um meine Unsicherheit zu überspielen. Ich bin ein eher schüchterner Typ. Und war dann auf der anderen Seite eben der lustige Kerl, der über sich selber lacht – damit es die anderen nicht tun! Heute kann ich schätzen, was ich erreicht habe. Ich bin gesund und glücklich. Es fiel mir nicht schwer, all den fiesen Kritikern zu vergeben. Es war schwerer mir selbst zu vergeben.

Du hast auf der Bühne trotzdem funktioniert. Bei allem Respekt: erstaunlich, wie du selbst anspruchsvollste Passagen zugedröhnt noch akkurat gespielt hast …

Steve Lukather: Nun, um ehrlich zu sein kam ich an den Punkt, wo mir genau das nicht mehr gelungen ist! Ich hatte mein Spiel nicht mehr im Griff und war an dem Punkt, wo ich meine Karriere habe schwinden sehen. Mein Privatleben war am Arsch und meine Musik auch. Mir ging‘s so beschissen wie noch nie. Ich war emotional völlig am Ende. Und ich hab Sachen gemacht, für die ich mich echt schäme. Im Internet findest du ein paar echt peinliche Videos, wo ich zu viel oder schlampig spiele und sturzbesoffen bin. Peinlich! Früher blieb ein schlechter Gig zwischen dir und dem Publikum. Heute steht er für alle im Internet.

Die Kehrseite des Ruhms.

Steve Lukather: Mich kotzt dieser YouTube-Perfektionswahn an. Die Leute sehen ein Lick bei dem du vielleicht minimal verstimmt bist oder ein Bending überreißt und schon kriegst du einen Shitstorm, dass du es nicht draufhast. Mann, ich habe fantastische Jazz-Player gehört, als diese YouTube-Hosenscheißer nicht mal geboren waren! Auch diese Götter haben Fehler gemacht. Aber heute zerreißen sie dich. Das Web ist ein zweischneidiges Schwert. Es kann deiner Karriere helfen, sie aber auch beenden. Dort wird deine schmutzige Wäsche durchgeschleudert.

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Mit Kritikern hattest du eigentlich schon immer zu kämpfen.

Steve Lukather: Die haben mich von Anfang an gehasst! Die verprügeln mich seit 30 Jahren wie eine Piñata! (lacht) Heute sage ich denen: OK Leute, ihr habt euren Spaß gehabt, ihr habt mich verarscht und ausgelacht. Aber ihr solltet mal sehen wo ich heute stehe. Wenn ich Backstage mit Kollegen rede, unterhalten wir uns über unsere Familien und Kinder, jene Kumpels, mit denen ich 25 Jahre lang um die Häuser gezogen und morgens aus irgendwelchen Bars getorkelt bin! Aber wir alle sehen heute viel besser aus, als damals! (lacht) Viel besser, als die meisten Schreiber!

Welche Fehler würdest du nicht mehr machen?

Steve Lukather: Ich würde Drogen und Alkohol meiden. Ich habe von einem Tag zum anderen beschlossen mit dem Trinken aufzuhören. Inzwischen sind es sechs Jahre und ich hab mich nie besser gefühlt. Ich bin 57 und möchte noch eine Weile leben. Ich lebe wieder fokussiert. Und ich würde besser auf mein Geld aufpassen! Wenn du einmal eine Million verpulvert hast, passiert dir das kein zweites Mal. Ansonsten verstehe ich mich mit meinen Kindern und meiner Ex-Frau, habe mehr zu tun denn je, habe zwei Touren mit G3 gespielt und war mit Ringo Starr unterwegs. Ich stehe jetzt mit beiden Beinen in der Gegenwart. Und freue mich auf die Zukunft.

Vielen Dank fürs Gespräch!

Discografie

  • Steve Lukather & Toto: Toto (1978), Hydra (1979), Turn Back (1981), Toto IV (1982), Isolation (1984), Fahrenheit (1986), The Seventh One (1988), Past To Present 1977-1990 (1990), Kingdom Of Desire (1993), Absolutely Live (1993), Tambu (1995), Greatest Hits (1996), Toto XX: 1977-1997 (1998), Mindfields (1999), Livefields (1999), Premium Best (1999), Super Hits (2001), Hold The Line – The Best Of Toto (2001), Through The Looking Glass (2002), 25th Anniversary – Live In Amsterdam (2003), Falling In Between (2006), Falling In Between Live (2007), 35th Anniversary – Live in Poland (2014), XIV (2015)
  • Steve Lukather Solo: Lukather (1989), Candyman (1994), Luke (1997), No Substitutions (2001), Santamental (2003), Ever Changing Times (2008), All’s Well That Ends Well (2010), Transition (2013)

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Websites

www.totoofficial.com

www.stevelukather.com

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