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Robert Cray: Story & Gear Special

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Die großen alten Helden des Blues sind rar geworden, und die wichtigsten zeitgenössischen Protagonisten werden nicht jünger. Auch Sänger & Gitarrist Robert Cray gehört mittlerweile schon zu den alten Hasen im Geschäft.

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Er ist ein Musiker, dessen offener Ansatz in den 80er Jahren den Weg geebnet hat für Crossover-Acts wie Keb’ Mo, Bernard Allison, Eric Bibb oder Ana Popovic. Jetzt hat Cray mit ,Twenty‘ ein neues Album am Start, auf dem er wie gewohnt Blues mit Jazz, Pop, ein bisschen Rock und sehr viel Soul mixt.

Geboren wurde Robert Cray 1953 in Columbus, Georgia. Durch die Anstellung seines Vaters bei der US-Armee, zog die Familie in Crays Kindheit häufig um, was ihn unter anderem drei Jahre lang nach München führte. Seine Karriere als Profimusiker begann er im Alter von 20 Jahren in Eugene, Oregon mit der Gründung seiner ersten Band, in der auch schon Richard Cousins, Crays aktueller Bassist, mit von der Partie war.

Die Robert Cray Band entstand dann Ende der 70erJahre und veröffentlichte 1980 mit ,Who’s Been Talkin’?‘ ihr Debüt. Den Durchbruch brachte der Band erst das 1986 erschienene Album ,Strong Persuader‘, das Cray eine Menge Airplay und seinen zweiten Grammy bescherte. Den ersten hatte er ein Jahr zuvor für ,Showdown!‘ bekommen, ein gemeinsam mit Albert Collins und Johnny Copeland eingespieltes Album. Diese einzigartige Karriere nahm also erst ab Mitte der 80er-Jahre ihren Lauf, was für einen, den man heute zu den einflussreichsten Protagonisten der Blues-Gitarre zählt, relativ spät anmutet.

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Unterm Strich bleibt Roberts Gitarren-Sound sehr klar, und das passt zu seinem rootsverbundenen Spiel, das gelegentlich an Albert Collins und Freddie King erinnert. Als Gitarrist kann man Cray, was Phrasierung und Tonmaterial betrifft, eindeutig als Blueser bezeichnen, als Musiker ist und bleibt er ein Grenzgänger, der auch heute noch inspiriert wird von so unterschiedlichen Größen wie Robert Johnson, Billie Holiday, Thelonious Monk, Bob Marley und Otis Redding. „Die Blues-Musik hat sich ver- ändert. Und wir sind die Repräsentanten dafür, wie sie sich verändert hat: Wir sind offen geblieben. Wir alle in der Band sind große Fans der alten Generation, wir lieben die Platten von Muddy Waters, Howlin’ Wolf und Elmore James. Aber wir sind auch Fans von Musik im Allgemeinen. Und deswegen integrieren wir solche Einflüsse in unsere Songs. Ich denke, dass andere Leute, die Blues spielen, auch sie selber sein sollten, und in ihre Musik das integrieren, was sie mögen. Dann wächst die Musik. Das wurde schon immer so gemacht.“

Dass Cray dennoch bis heute so erfolgreich sein kann, ist mit Sicherheit der Tatsache zu verdanken, dass er den Blues um modernere und zu seiner Zeit auch massenkompatiblere Einflüsse wie Soul, R&B und Pop erweiterte und so eine eigenwillige, aber mitreißende Mischung kreierte, die sowohl dem BluesLiebhaber als auch dem Mainstream-Hörer gefiel. Dies beweist auch die lange Liste an Musikern, für und mit denen Robert Cray im Laufe der Jahre geabeitet hat. Darunter befinden sich mit John Lee Hooker, Albert Collins und B.B. King zum Großteil Blues-Musiker der alten Schule, aber auch Pop-Künstler wie Tina Turner.

Alles über Robert Cray’s Equipment und zahlreiche Interviews im 30 seitigen Downlad!

Inhalt:

– FENDER ROBERT CRAY STRATOCASTER VON 1996
– ROBERT CRAY: AUF DER HÖHE SEINES SCHAFFENS
– ROBERT CRAY: MEIN ALBUM HEISST TWENTY
– ALL BLUES! ROBERT CRAY: I’M WALKIN’ – TRANSKRIPTION
– CRAY, ROBERT – INTERVIEW
– FENDER ROBERT CRAY – TESTBERICHT
– CRAY, ROBERT – INTERVIEW

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