Missus Beastley, Wolle Kriwanek, Panikorchester, Vincent Rocks ...

Gitarrist Paul Vincent Gunia gestorben

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Nur 65 Jahre alt wurde der 1950 in Bergheim geborene deutsche Gitarrist, Komponist, Lehrbuchautor und Arrangeur Paul Vincent Gunia. Er starb am 25. Oktober 2016 an den Folgen eines Herzinfarkts. Bei eigenen Projekten war der zur Münchener Szene gehörende Gitarrist meist als Paul Vincent aktiv, ohne den zweiten Nachnamen Gunia, der von seiner Frau, der Musikerin Mono Gunia stammte. Vincent spielte u.a. in der legendären Kraut-Band Missus Beastly, arbeitete mit  Olaf Kübler zusammen (dem Jazz-Saxophonisten, der einst für Udo Lindenbergs Spruch „Keine Panik“ Tantiemen bekam) und er war Gitarrist in Klaus Doldingers Band Motherhood. Bis Mitte der 80er-Jahre arbeitete Vincent als Studiomusiker für deutschsprachige Künstler wie Ulla Meinecke, Stefan Waggershausen, Mireille Mathieu, Katja Ebstein, Edo Zanki, Peter Maffay, Peter Alexander, Michael Holm, Rex Gildo, Gitte, Joy Fleming, Roberto Blanco und Nicole. Aber er ist auch auf einigen Aufnahmen von Sting Freddie Mercury, Meat Loaf, Eric Burdon und Gianna Nannini zu hören.

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Die meisten Fans gewann Paul Vincent ganz sicher durch seine lange Zusammenarbeit mit dem Schwabenrocker Wolle Kriwanek und Ende der 70er-Jahre als Gitarrist, Co-Produzent, Komponist und Arrangeur von Udo Lindenbergs Panikorchesters. Seine Liebe zur Musik drückte Paul Vincent 2011 mit dem Solo-Album ,My Beatles Songbook‘ aus, mit sehr eigenen aber immer respektvollen Interpretationen einiger Fab-Four-Hits.

In den letzten Jahren war Paul live mit seiner Band Vincent Rocks aktiv. Hier ein Video mit einer der letzten Aufnahmen mit Bassist Mick Brehmen, der 2010 starb: ,Auf Achse‘, live aus dem  Metropolis in München.

 

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Wieder einer der sehr Guten, der viel zu früh gehen musste. Bleiben werden auch hier glücklicherweise Ton- und Filmaufnahmen wie die obige. R.i.P.

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  2. R.I.P. Paul. Habe ihn live gesehen, war fantastisch. Ein weiterer der ganz Großen, der zu früh gegangen ist.

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  3. durch mick brehmen (welcher auch schon im Nirvana weilt) hatte ich auch mit paul vincent zu tun, sicher war er ein innovativer gitarrist aber auch recht arrogant.

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    1. Du bist ja ein Herzchen “Guitarwennie”! Auf einen Nachruf hin etwas negatives zu schreiben ist für sich schon eine Blödheit sondergleichen, aber wenn es auch faktisch noch falsch ist, sagt das eigentlich mehr über Dich, als über den Verstorbenen. Zumal Paul alles andere als arrogant war! Das war sehr geschmacklos!!

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      1. Danke, Günther Gebauer! ?
        Paul Vincent Gunia war der größte Menschenfreund, den ich jemals kennengelernt habe. Alles hatte Seele bei ihm. Vor allem seine Gitarre. Unvergessliche Momente. R.I.P. Paul.

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        1. Günther, du hast meine volle Zustimmung! Wenn der Paul arrogant war dann weiß ich auch nicht mehr. Er war ein netter, freundlicher, zuvorkommender….. Er war einfach Klasse.

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      2. Absolut richtig Günther, das ist wohl unterste Schublade solch ein Kommentar als Nachruf!! Paul war ein toller Mensch und exzellenter Musiker, wir vermissen ihn sehr!!! R.I.P. Paul

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    2. was muss man für ein Typ sein, so einen, sich selbst disqualifizierenden Kommentar zu posten. Mit persönlichen Dingen sollten man seinen eigenen Frieden finden und nicht auf diese Weise posten.

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  4. Jetzt ist er ein *Sternreiter*. Leider viel zu früh.

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    1. Paul war einfach einer der Besten ever! nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich! Wolle, Mick, Paul – alle 3 viel zu früh – aber glaubt mir! da geht jetzt was ab im “Heaven of Blues and Schwobarock”!
      R.I.P. together

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  5. guitarwennie – you obviously never met or knew Paul Vincent. Paul was not only a very talented musician but, moreover, a kind, gentle and humane person.
    I was lucky enough to have worked with him over many years and valued his bright optimism and fun in everything we did together. He was – One of a Kind – and will be sorely missed.

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  6. Als der liebe Gott Arroganz vergeben hat, war der Paul wahrscheinlich gerade auf Toilette – davon hatte er nichts abbekommen. Zudem hatte er es garnicht nötig Arrogant zu sein. Also der liebe Gott aber Dummheit vergeben hat, warst Du Guitarwennie ganz vorne dabei und hast die Doppelte Dosis bekommen.

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    1. jeder mensch hat die ganze pallette der guten u. negativen eigenschaften insich u. es kommt nur darauf an in welchem umfeld diese person sich entwickelt u.wie der Rahmen der gesellschaftsstruktur aufgebaut ist. darum ist ihr kommentar haltloser nonsens.

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  7. Das ist sehr traurig, ein großer Verlust für seine Familie und seine Freunde. Leider viel zu früh, die Deutsche Musikszene verliert einen seiner Top Gitarristen und großartigen Menschen. Herzlichen Dank fuer Deine Musik. RIP Paul und drück mir ganz feste den Wolle da oben.

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  8. menschen können sich ändern, es war im jahr 1977 als ich paul vincent bekannt gemacht wurde u. das ist fast 40 jahre her.

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  9. Ich habe das Glück gehabt,mit Paul einige Studio-Produktionen und eine zweiwöchige Tournee (mit Joy Fleming) zusammen zu spielen.
    Er war stets ein freundlicher,lieber Mensch, und ein “Supermusiker”.
    Ich werde ihn sehr vermissen. R.I.P.

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  10. Wir haben Paul als freundlichen und offenen Menschen kennen gelernt.
    Ich kann mir nur vorstellen, dass die angesprochene Arroganz eine Reaktion
    auf das Gegenüber war.

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  11. danke Paul
    genau wie zeke lund (the smoke)
    habe ich Paul als Mitglied von Peter and the youngsters
    in frühen Kindertagen kennengelernt
    das war alles nur menschliche wärme und zu keinem Zeitpunkt
    Arroganz
    auch nachdem wir uns 30 jahre nicht gesehen hatten
    und uns auf dem Detmolder stadtfest wiedertrafen
    war er trotz seiner karriere der nette freund und kumpel von nebenan
    ich bin dankbar das ich mit Paul soviel jahre musik machen durfte
    danke für die zeit Paul
    R I P

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  12. Ihr Lieben,
    ich war fast ein halbes Jahrhundert mit Paul zusammen, durfte mit ihm leben. Das war für mich ein Geschenk des Himmels. Paul war der beste Mann, den man sich wünschen kann.
    Manchmal hat er auch mich nicht bemerkt, denn da war er mit seiner Musik beschäftigt.
    Ich, als Musikerin habe das verstanden.

    Ich habe Paul immer als einen Menschen erlebt, dem andere Menschen und ihr Schicksal nicht egal waren. Es gab wohl kaum Menschen, denen er nicht verziehen hätte, wenn sie ihn beleidigten. So wird es auch diesmal sein.
    Gitttarrenwennie, sei gegrüßt und stellvertretend von mir ans Herz genommen. Sollte Paul Dich irgendwie schlecht behandelt haben, bitte ich Dich in seinem Namen um Verzeihung.

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    1. Liebe Monika,
      vielen Dank für Deinen Post! Du sprichst uns aus dem Herzen…
      Das G&B-Team

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