Produkt: Gitarre & Bass 6/2019
Gitarre & Bass 6/2019
Neoclassical Bluesrock: Yngwie Malmsteen+++Strat, Style, Strings, Sound: Jimmie Vaughan+++Glam-Metal 2019: Steel Panther+++Auf langer Abschieds-Tour: Rickey Medlocke & Lynyrd Skynyrd
Aus dem neuen Heft

Interview: Michael Schenker

(Bild: (c)2017 Stephanie Cabral)

Ortstermin Greven bei Münster, Frühjahr 2019, das ‚Kidpool Studio‘ von Betreiber und Mad-Max-Gitarrist Michael Voss. Geladen hat heute Ausnahmemusiker Michael Schenker, der weltweit wohl bekannteste deutsche Rockgitarrist. Schenker ist in blendender Laune, er strahlt über beide Ohren, scherzt und wirkt gelöst wie seit Jahren nicht mehr. Der Grund: Nach handfesten Krisen und einer spürbaren Popularitätsdelle hat sich der gebürtige Hannoveraner zurück in die internationale Bedeutsamkeit gekämpft.

Jetzt befindet er sich – laut eigener Zeitrechnung – im dritten Abschnitt seines Lebens, und der soll im Gegensatz zur erfolgreichen Frühphase mit den Scorpions, UFO und MSG sowie den schwierigen Jahren als Solokünstler nun ausschließlich dem Spaßfaktor dienen.

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Diese Spielfreude ist auf Schenkers neuem Album ‚Revelation‘ tatsächlich in jedem Ton zu hören, nicht zuletzt durch die Hinzunahme fünf erstklassiger Sänger: Doogie White, Ronnie Romero und Graham Bonnet (alle drei auch ehemalige/aktuelle Mitglieder von Ritchie Blackmore’s Rainbow), sowie Gary Barden und Robin McAuley (beides ehemalige MSG-Vokalisten). Wie die Zusammenarbeit mit den charismatischen Rockbarden ablief und weshalb Schenker den Blues in seinem Spiel wiederentdeckt hat, erzählt uns der 64-Jährige in einem offenen und interessanten Gespräch.

Schenker und sein Produzent Michael Voss (Bild: Matthias Mineur)

Interview

Michael, wie darf man sich die Zusammenarbeit mit fünf unterschiedlichen Sängern vorstellen? Du lieferst die Basis der Songs, und jeder Vokalist kocht darauf sein eigenes Süppchen?

Na ja, so ganz falsch ist diese Beschreibung jedenfalls nicht, denn Texte und Melodien überlasse ich tatsächlich immer dem jeweiligen Sänger. Es sei denn, ich habe gerade eine zündende Idee, wie seinerzeit in ‚Time Knows When It`s Time‘ auf dem letzten Album ‚Resurrection‘. Ansonsten schreibe ich einfach die Musik und verlasse mich darauf, dass sie dem Sänger als Inspiration dient.

Oder aber du konzipierst – wie bei deinem Klassiker ‚Into The Arena‘ – eine Nummer als Instrumentalversion.

Stimmt, aber auch ‚Into The Arena‘ ist damals eher zufällig zum Instrumental-Track geworden, weil dem Sänger zu dieser Nummer nichts Brauchbares einfiel. Das ist mir in meiner Karriere übrigens drei Mal passiert, zum ersten Mal – wie erwähnt – auf dem Album ‚Assault Attack‘, dann zum zweiten Mal auf ‚Resurrection‘ und jetzt zum dritten Mal auf ‚Revelation‘. Wobei ich in diesem Fall bei Judas Priest angefragt hatte, ob einer ihrer Gitarristen als Gast mitmachen möchte. Aber denen war die Nummer offenbar zu schnell, oder aber sie hatten keine Zeit.

Wie nimmst du deine Gitarren im Studio auf? Immer mit deinem Marshall-Top, oder auch schon mal über Plug-ins oder einem Kemper-Amp?

Ich weiß gar nicht, was das ist. (lacht)…

>>> Das komplette Interview lest Ihr in der neuen Ausgabe der Gitarre & Bass <<<

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Der ist wohl durch ….

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  2. Also wenn der Typ vom Bestem redet, dann doch bitte Uli Jon Roth, der hat alles drauf, Michael ist nur auf seinem Gebiet gut. Der, die, das Beste gibt es eh nicht.

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  3. Schon schlimm zu sehen, was Alkohol und / oder Drogen mit einem machen können.:-(

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  4. Michael Schenker ist für mich der Beste Rock Gitarrist! Es gibt zwar noch andere die auch super spielen, aber er ist irgendwie besonders. Sein Ton finde herausragend, die Melodie ebenso. Außerdem ist er zur Zeit gut drauf und scheint richtig fit zu sei,Weiter so, er wir bestimmt noch Fans dazu gewinnen.
    Wir sollten sehr stolz auf ihn sein, denn die ganze Welt redet hier von einem Deutschen Gitarrengott. Na, das ist doch mal was!

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