Produkt: Marshall Sonderausgabe
Marshall Sonderausgabe
Das GITARRE & BASS MARSHALL SPECIAL mit Amp-Tests, Vintage-Guide und einem Interview mit dem legendären Father of Loud, Jim Marshall.
Lauschangriff!

Test: Marshall Origin 50, Head, Cab und Combo

Wenn sich ein Normalverdiener in den 1980er-Jahren Marshalls damals aktuellen 50-Watt-Head, Modell 2204, leisten wollte, kostete ihn das in etwa ein Nettomonatsgehalt. Heutzutage muss man sich nicht mehr unbedingt so verausgaben. Wie die Origin-Serie zeigt. Sie leistet ähnliches mit mehr Luxus für einen Bruchteil der Kosten, die Produktion in Asien macht es möglich.

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Die Origin-Serie umfasst drei Modelle. Unsere Testkandidaten sind die leistungsstärksten. Daneben sind noch im Angebot der Origin 20 (wie der Name sagt mit 20Watt), auch als Topteil und Combo erhältlich und ein extra kleiner 5-Watt-Combo mit 8“-Lautsprecher, den Marshall wider Erwarten kaum abgespeckt hat, sprich er hat nahezu dieselben Features zu bieten wie seine großen Brüder.

Über die Fähigkeiten des Origin 50-Topteils, der 2×12-Box und des 1×12-Combos gibt mein ausführlicher Testbericht in der aktuellen Ausgabe unseres Gitarre&Bass-Magazins detailliert Auskunft. Ich habe außerdem – wie immer bei solchen Tests – einige Soundclips eingespielt, die einen Eindruck von den tonalen Eigenheiten der Amps vermitteln.

Hinweise zu den Soundfiles:

Für die Aufnahmen kamen zwei Kondensatormikrofone mit Großflächen-membran zum Einsatz, ein AM11 von Groove-Tubes/Alesis und ein C414 von AKG, beide nahe platziert vor einem Speaker der 2×12-Box bzw. dem des Combos.

Die Clips wurden pur, ohne Kompressor und EQ-Bearbeitung über das Audio-Interface Pro-24DSP von Focusrite in Logic Pro eingespielt und abgemischt. Das Plug-In „Platinum-Reverb“ steuert die Raumsimulationen bei. Die Instrumente sind eine Fender-CS-Relic-Strat-1956 (m. JB-Humbucker v. Seymour Duncan am Steg) und eine Steinberger GL4T (EMG-aktiv, aber m. passivem Humbucker v. Seymour Duncan am Steg).

Die Clips 1 bis 7 präsentieren das 2×12-Stack, Clip 8 und 9 den Combo.

Im Clip 7 hören wir mein „Referenz-Riff“ (RefRiff), das ich einspiele, damit man den Charakter (die Verzerrungen selbst sind hier gemeint, nicht die Frequenzkurve) der von uns getesteten Produkte quasi auf einer neutralen Ebene vergleichen kann.

Ein genereller Hinweis: Wie höhenreich die einzelnen Aufnahmen klingen sollte nicht als bestimmendes Merkmal im Sound (miss-) verstanden werden. Lässt sich in der Regel mit einem kleinen Dreh an der Klangregelung variieren/ändern.

Ich wünsche viel Vergnügen, und… wenn möglich, bitte laut anhören, über Boxen, nicht Kopfhörer! 😉

Fragen, Anregungen und ja, auch Kritik sind wie immer stets willkommen. Nachrichten bitte an frag.ebo@gitarrebass.de. Es klappt nicht immer, aber ich werde mich bemühen möglichst kurzfristig zu antworten.

Text + Musik: Ebo Wagner (GEMA)

Produkt: Jazz Amp
Jazz Amp
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