Nik Huber Adam Miller Signature Model: Aussie ahead!
von Franz Holtmann,
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(Bild: Dieter Stork)
Mit dem australischen Gitarristen Adam Miller aus Newcastle in New South Wales holt sich Nik Huber einen erfahrenen Musiker ins Boot. Miller ist seit Langem international unterwegs und hat in seiner Karriere bereits zehn Alben unter eigenem Namen veröffentlicht. Nun ziert sein Name auch ein gemeinsam mit Nik Huber gestaltetes Modell.
Beginnend als Solo-Gitarrist war Adam Miller im Laufe der Zeit Session-Musiker, Produzent, Mix- und Mastering-Ingenieur, Hochschullehrer und auch alles dazwischen. Seine Vision, instrumentale Gitarrenmusik zu schaffen, hat er dabei allerdings nie aus den Augen verloren. Er tourte mit seinem in LA basierten Trio um die ganze Welt und trat in den USA, Kanada, Asien und Europa, ja sogar in Afghanistan, für die australischen und alliierten Streitkräfte auf.
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Miller stand mit Les Paul, Tommy Emmanuel, Samantha Fish, Mike Stern, Charlie Hunter, KT Tunstall, Matt Schofield, Josh Smith, Joey Landreth und vielen anderen auf der Bühne. Den spieltechnisch breit aufgestellten, australischen Fingerstyle Guitar Champion von 2002, der sein lyrisches, harmonisch souveränes Melodiespiel mit lässigem Groove zu verbinden weiß, sieht man heute vor allem mit seinem eigenen Signature-Modell von Nik Huber Guitars in Händen.
Klanglicher Purismus: ein Volume-Poti, kein Tone-Regler (Bild: Dieter Stork)
DER ROTE FADEN
Nik Huber ist in der internationalen Szene längst ein Begriff, wenn es um hochwertigen Gitarrenbau geht. Mit dem charakteristischen Dolphin Design hat er seinen Stil früh gefunden und in letzter Zeit weiter gefestigt. So prägt dieser grundlegende Entwurf inzwischen das gesamte Programm.
Er wurde formal und konstruktionstechnisch an die verschiedenen Modelle von der Surfmeister bis hin zur Rietbergen angepasst. Ausnahmen sind noch Orca und Krautster II, aber schon die letzte Inkarnation der Krautster (Krautster III) trägt nun Dolphin-Gene in sich.
Während das Modell Rietbergen wie eine etwas aufgeblähte Version des Dolphin-Designs wirkt, ist das vorliegende Adam-Miller-Modell eine semiakustische Version in gewohnter Größe dieses Basismodells. Natürlich verfügt es über einige Besonderheiten, die in Kooperation mit Adam erarbeitet wurden.
Die Details: Auf eine Basis aus mittig gefügtem und großzügig ausgefrästem Mahagoni, bei der lediglich ein bis unter die Brücke reichender und etwa 10 cm breiter Mittelblock neben den nicht zu schmal belassenen Zargenrändern stehen blieb, wurde eine plane, 4 mm starke Decke aus Exceptional Flame Redwood platziert. Ein cremefarbenes Binding aus Kunststoff und das feingliedrig gestaltete F-Loch setzen optische Akzente. Der Hals aus Ahorn (Eastern Maple) mit rundlichem „Std. Piet“-Halsprofil ist mit einer fünffachen Schraubverbindung in den Korpus eingebracht.
Für den Übergang ist das Cutaway bis zur Halsmitte in den Korpus hinein geführt und der Halsfuß mit einer daran angepassten Kontur versehen, um den oberen Griffbrettbereich optimal zugänglich zu gestalten. Das Griffbrett aus ostindischem Palisander mit 10“ – 14“ Compound Radius bietet Platz für 22 sorgfältig kantenrund abgefaste, extraharte Medium Jumbo Frets und Inlay Rings aus Sterling Silver (man gönnt sich ja sonst nix). Die abgewinkelte Kopfplatte trägt den Nik-Huber-Schriftzug als Logo im Ebenholzfurnier und ist mit offenen Gotoh/Nik Huber 510-Mechaniken ausgestattet, nicht zu vergessen die hübschen Ebony Buttons. Ebenfalls aus Ebenholz gefertigt ist die Abdeckung des Zugangs zum Double Action Trussrod.
Kongenial angepasste Mini-Humbucker von Kloppmann (Bild: Dieter Stork)
Über den Sattel aus Polished Bone werden die Saiten mit 648 mm-Mensur hinüber zur Tune-O-Matic Bridge von St. Helens mit Nylon Saddles geführt, um danach vom Nik Huber Trapeze Tailpiece gekontert zu werden. Ein kleines, dreilagiges Pickguard mit mattierter Oberfläche, dem einer LP Junior nicht unähnlich, schützt die Decke.
Elektrik: Von Andreas Kloppmann kommen die zwei in schwarze Rähmchen montierten Mini-Humbucker mit aged Nickel Covers. Geschaltet werden sie ganz konventionell per 3-Way-Toggle-Switch. Nicht unbedingt zu erwarten, bei einem Jazz-affinen Spieler wie Adam, ist die spartanische Kontrolle über die Elektrik mit nur einem einzelnen Volume-Regler. Adam verzichtet also auf die sonst übliche Option auf Tonbedämpfung.
Das wie erwartet souverän und detailgenau gefertigte Adam-Miller-Signature-Model ist mit einem Natural (Open Pore)-Finish dünn versiegelt; die Hardware wurde einem leichten Aging unterzogen. Zum Lieferumfang gehört neben dem obligatorischen Zertifikat auch noch ein sehr schönes Tweed Case.
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Bild: Dieter Stork
Bild: Dieter Stork
SCHWERELOS IM SPIEL
Wir heben mit der Adam Miller Signature ein wunderbar leichtes Instrument aus dem Koffer. Sind 2,5 kg nicht sogar schon zu leicht? Das kommt darauf an, was man mit so einer Gitarre vorhat und welche musikalischen Inhalte transportiert werden sollen.
Die Konstruktion mit stark gehöhltem Korpus hebt betont akustische Eigenschaften hervor: eine leichte und perkussiv markante Ansprache, eine resonanzstarke Tonentfaltung, offene Transparenz mit perfekter Saitentrennung und beste dynamische Eigenschaften. Adam kommt von der Steelstring, ist mit dem Plektrum aber ebenso souverän unterwegs wie im Fingerstyle. Im Sinne offenen Denkens bietet ihm das Signature-Instrument die genau richtigen Bedingungen für seinen variablen, dynamisch wendigen Personalstil. Andere Zugangsformen sind natürlich keinesfalls ausgeschlossen.
Bemerkenswert ist auch der wunderbar griffige, samtig versiegelte Hals mit dem kraftvoll ausgearbeiteten (Standard-Pit-)Profil. Dank der perfekt abgeglichenen Bundierung im Griffbrett mit nach oben hin leicht flacher werdendem Compound-Radius geht jede Aktion ungemein leicht und geradezu kooperativ locker von der Hand.
Ganz besonders und spontan animierend ist aber die luftige Ansprache der Gitarre, die mit schneller Tonentfaltung einen trockenen, im besten Sinne nach Holz schmeckenden Ton freisetzt. Perkussiv wird der Anschlag fein differenziert nach Stärke und Position herausgestellt, jede Aktion dynamisch nuanciert umgesetzt, wobei nicht zuletzt auch die klangfarbliche Delikatesse der Darstellung zu loben ist. Und hey: Wir haben ja noch nicht einmal eingestöpselt.
St. Helens Tune-O-Matic Bridge mit Nylon Sätteln (Bild: Dieter Stork)
Jetzt aber, und auch am Amp erweist sich die Ausstattung der Semi-Hollowbody mit den Mini-Humbuckern von Andreas Kloppmann als perfekte Wahl für die Umsetzung der akustisch schon so bemerkenswerten Eigenschaften in ebenso eindrucksvolle elektrische Bilder. Die sind auch durchaus vergleichbar, denn der sonore Atem und die tonfarbliche Substanz bleiben, auch durchs Kabel gejagt, weitgehend erhalten.
Der Hals-Pickup, exakt unter die zweite Obertonoktave der Saiten positioniert, vermittelt ein transparent definiertes Signal mit gut eingegrenzten Bässen, präsenten Mitten und weich gerundeten Höhen. Akkorde erfreuen mit griffiger Darstellung dank klarer Saitentrennung, aber auch harmonisch eleganter Verschmelzung der Stimmen. Beeindruckend konkret und mit plastischem Ausdruck lassen sich Linien gestalten. Der markant hervorgehobene Anschlag sorgt für entsprechende Kontur.
Perfekte Bedingungen also für das feinnervige Spiel, mit dem sich jede musikalische Fantasie bildreich umsetzen lässt. Hervorzuheben ist dabei die leichte Ansprache des Instruments, die dynamische Spielweisen einfach perfekt unterstützt. Selten macht das Spiel über einen Hals-Pickup solch ein Vergnügen wie mit diesem Mini-Humbucker von Kloppmann.
Rundlicher Ahornhals mit Silver Ring Inlays im Palisandergriffbret (Bild: Dieter Stork)
Wechseln wir auf den Mini-Humbucker am Steg – verglichen mit der Pickup-Positionierung bei Gibson einen knappen Zentimeter nach innen gerückt – so bietet der im Rahmen der erwartet schlankeren und höhenorientierteren Klangumsetzung ebenfalls erfreulich gut gerundete Sounds. Die pointierte Skizzierung von Mehrklängen mit holzig trockenen Bässen, leicht fokussierten Mitten und offen aufleuchtenden Höhen belebt die rhythmische Arbeit, macht aus dem versiert geführten Plektrum ein Werkzeug zur farbreichen Gestaltung, bei Bedarf und robustem Anschlag auch für richtig knackigen Peak.
Nun wirft Adam gelegentlich auch schon einmal ein Overdrive-Pedal an, und auch derart rangenommen liefern beide Pickups sehr gute Ergebnisse, von tragfest singenden Linien mit elegant einfliegenden Obertönen über den Mini-Humbucker am Hals bis hin zu markant und luftig vorspringenden Powerchords und packenden Leads vom Kollegen weiter südlich am Steg. Letztere kommen mit nachdrücklicher Vehemenz, verfügen aber dennoch über weich abgerundete Höhen, ohne dabei an Glanz zu verlieren. Die Nylon-Reiter sitzen nicht ohne Grund in dieser TOM Bridge.
Ob nun clean oder overdriven, in allen Einstellungen können sich die angelegten Sounds auf einen kernigen inneren Draht stützen. Immer sorgt das perkussive Attack-Verhalten und eine formidable Obertonpracht für klare Definition und satte Farbgebung. Die zusammengeschalteten Mini-Humbucker geben dann auch noch einen dritten Sound heraus, der mit seiner leichten Kehligkeit noch einmal den semiakustischen Charakter der Adam Miller Signature besonders betont. Klangfarblich auf jeden Fall eine Ergänzung von Format für alle Darstellungen.
Und schau, wer nicht auf zugehaltene Nase steht, dem reicht die leichte tonfarbliche Manipulation über den Volume-Regler und der vermisst wie Adam den eingesparten Tone-Regler überhaupt nicht.
RESÜMEE
Wenn es passt, dann passt es! Mit Adam Miller hat Nik Huber den genau richtigen Mann für die Kreation höchst kultivierter Sounds gefunden. Diese vermögen auch bei elektrischer Tonwandlung akustische Aspekte in einer vitalen Klangsprache zu transportieren.
Das semiakustische Adam Miller Signature Model ist souverän konstruiert und hochklassig gefertigt. Es verfügt über beste Materialeigenschaften und bringt entsprechende Attribute wie spontane Ansprache, resonanzstarke Tonentfaltung, dynamische Tonformung und tonfarbliche Eleganz in harmonischen Ausgleich. Es ist ein leichtes Instrument von starkem Charakter mit kongenial passenden Mini-Humbuckern von Andreas Kloppmann, die einfach wunderbar tönen.
Es findet seine perfekte Entsprechung in einem Spieler wie Adam Miller mit facettenreicher Technik und subtiler Klangkultur. Gleichwohl folgt es auch anders gelagerten Ansprüchen, selbst kräftiger Natur (kein Metal bitte). Die Adam Miller Signature ist etwas für alle, die den puren Ton suchen und von ihrer Gitarre sonoren Tiefgang und optimale Beweglichkeit verlangen.
Wie schon mit seinem exklusiven Modell Rietbergen realisiert Nik Huber ein ganz besonderes und in jeder Hinsicht integres Instrument, das erneut erkennen lässt, worauf seine wohlverdiente internationale Anerkennung fußt. Großes Kino – Referenzklasse!
Plus
originäres semiakustisches Design
Resonanzstärke, Klangtiefe
Dynamikverhalten
Kloppmann Mini-Humbucker
offen bewegliche Sounds
optimale Spieleigenschaften
minutiöse Verarbeitung
Minus
kein Tone-Poti, nachteilig nur für entsprechenden Bedarf
Übersicht
Fabrikat
Nik Huber
Modell
Adam Miller Signature Model
Typ
Semi-Hollowbody
Herkunftsland
Deutschland
Mechaniken
Nik Huber Gotoh 510 Open Gear
Hals
Eastern Maple, 5-fache Schraubverbindung
Sattel
Knochen
Griffbrett
Palisander, Sterling Silver Ring Inlays
Radius
Compound 10″-14″
Halsform
Std. Piet
Halsbreite
Sattel 42,6 mm; XII. 52,0 mm
Halsdicke
I. 22,6 mm; V. 24,2 mm; XII. 25,4 mm
Bünde
22, Medium Jumbo, extrahart
Mensur
648 mm
Korpus
Mahagoni, semi-hollow, Exceptional Flame Redwood Top
Oberflächen
Natural, Open Pore
Schlagbrett
dreilagig
Tonabnehmer
Kloppmann Mini Humbucker (Hals 6,7 kOhm; Steg 6,9 kOhm)
Adam, wie hast du zum ersten Mal von Nik und seinen Gitarren gehört?
Vor über 20 Jahren habe ich in einem US-Magazin einen Test über eine Nik-Huber-Redwood gelesen. Das Design hat mich so umgehauen, dass ich das Foto ausgeschnitten und an meine Wand gehängt habe! Auf der NAMM 2010 habe ich Nik dann endlich kennengelernt und zum ersten Mal eine Redwood in den Händen gehalten – ich hab stundenlang unplugged draufgespielt und sie einfach nicht mehr loslassen wollen.
Soweit ich weiß, hast du schon einmal ein Rietbergen-Modell gespielt, oder?
Meine erste Nik-Huber-Gitarre habe ich 2017 bekommen – eine Redwood Rietbergen mit Gold-Foil-Pickups. Ich liebe, wie sie im Sitzen auf dem Schoß liegt, und sie ist schlicht eine spektakuläre Gitarre. Ich wollte damals, dass sie fast wie eine riesige Tele klingt – und irgendwie tut sie das auch!
Foto: Jason Rosewarne
War es dein Ziel, eine halbakustische Gitarre mit besonderen Eigenschaften zu entwickeln – und hattest du eine konkrete Vorstellung davon, wie das aussehen sollte?
Das neue Instrument sollte vor allem kleiner sein – leichter zu reisen damit, und noch akustischer als die Rietbergen. Die Idee war, Archtop-Elemente in ein kompakteres Design zu bringen. Sie ist deutlich hohler: Der Block reicht nur vom Halsansatz bis zum Steg, dahinter bis zum Saitenhalter ist sie komplett hohl.
Der Trapez-Saitenhalter aktiviert die Decke stärker, und der Steg mit Nylonsätteln überträgt die akustische Resonanz besser auf den Korpus. Der Ton hat dadurch mehr Fleisch am Knochen.
Welche konkreten Vorstellungen hattest du bei Holz, Hardware und Elektronik?
Mahagoni-Korpus und Redwood-Decke, genau wie bei meiner Rietbergen – Redwood ist einfach ein fantastisches Holz, um akustische Qualitäten in eine E-Gitarre zu übertragen. Ich wollte einen geschraubten Ahornhals mit Palisandergriffbrett, um sowohl an Fender als auch an akustische Archtops anzuknüpfen – das macht die Gitarre meiner Erfahrung nach etwas direkter in der Ansprache. Offene Mechaniken sehen gut aus und halten das Gewicht niedrig.
Das Schlagbrett war mir wichtig für die optische Balance – und ja, es sieht einfach cool aus. Und keine Korpuskonturen: Ich nutze den Hals ständig fürs Vibrato und brauche eine klare Kante unter Arm und Rippen, damit das mühelos funktioniert.
Waren die Kloppmann-Tonabnehmer von Anfang an die Wahl – und warum Mini-Humbucker?
Die Gitarre sollte auf jeden Fall Mini-Humbucker bekommen, oder etwas in Richtung Firebird-Pickups. Ich liebe diesen Mittelweg – je nach Anschlag klingt das mal nach Single-Coil, mal nach PAF. Ehrlich gesagt waren die Pickups, die ich ursprünglich vorgesehen hatte, noch nicht fertig, als die Gitarre fertig war.
Nik hatte die Kloppmanns im Laden, wir haben sie eingebaut – und sie klangen fantastisch. Ich hab später trotzdem noch die anderen Pickups ausprobiert und danach die Kloppmanns wieder reingeschraubt. Die waren einfach die richtige Wahl.
Du verzichtest auf einen Tonregler – ich nehme an, du magst es lieber direkt?
Ich hab einen Tonregler eigentlich noch nie wirklich benutzt und finde, der Klang ist klarer ohne ihn. Dafür verwende ich ein 250k-Poti ohne Treble-Bleed – das rollt die Höhen beim Runterdrehen der Lautstärke ganz organisch ab. Auf etwa 8 hab ich dann diesen klassischen Archtop-Sound, den ich liebe.
Ich bin seit so vielen Jahren Akustikgitarrist – für mich war immer klar: Der Ton sitzt in den Händen.
Was unterscheidet dieses Instrument von deinen bisherigen Gitarren?
Es ist eine Verschmelzung der Gitarren, die mich am meisten geprägt haben. Die besten Seiten meiner Rietbergen, meiner Thinline-Tele und meiner Archtops – in einem Instrument.
Wie würdest du die Gitarre beschreiben, und was bedeutet sie dir?
Sie klingt sofort holzig und warm, aber wenn man Höhen und Gain aufdreht, kann sie auch richtig rocken. Sie ist unglaublich leicht, und man nimmt sie in die Hände und will sofort spielen. Ich hatte konkrete Vorstellungen davon, was ich wollte – aber ich merke, dass die meisten Musiker, die sie gespielt haben, sie als eine Art leere Leinwand erleben. Man kann damit alles machen.
Beeinflusst sie dein Spiel?
Sie lässt mich das Instrument vergessen – im besten Sinne. Ob Solo-Konzert, Trio oder Rock-Gig als Sideman: Sie funktioniert einfach. Mein Spiel ist dadurch freier geworden, ich denke während des Auftritts weniger über meinen Sound nach. Und ich spiele seitdem cleaner – ich brauche das Overdrive nicht mehr, um meinen Ton zu finden.
Wird man dich bald in Deutschland sehen?
Beim Guitar Summit 2026! Und auf weiteren Touren 2027!