Triptychon-Ableger

Crazy Tube Circuits Rapture: Der Drive aus dem Triptychon als Einzelpedal

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(Bild: Crazy Tube Circuits)

Crazy Tube Circuits macht die Drive-Sektion seines Kombipedals Triptychon als eigenständigen Overdrive verfügbar. Rapture ist auf leichte bis mittlere Zerrung ausgelegt und soll sich wie ein Röhrenamp an seinem Sweet Spot verhalten. Zwei zusätzliche Kippschalter erweitern den Grundsound, der UVP liegt bei € 189.

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Das Triptychon kam in diesem Jahr auf den Markt und vereint einen Amp-Style-Overdrive, einen Fuzz mit vier Vintage-Schaltungen sowie einen Treble-Booster in einem Gehäuse. Nach Angaben des Herstellers aus Athen haben sich Spieler und Händler die Overdrive-Sektion danach immer wieder als Einzelpedal gewünscht. Rapture übernimmt diese Schaltung vollständig und ergänzt sie um weitere Regelmöglichkeiten.

Rapture und Triptychon (Bild: Crazy Tube Circuits)

Low Gain mit Anschlagsdynamik

Laut Crazy Tube Circuits soll Rapture keinen eigenen Klangcharakter aufdrücken, sondern Gitarre, Pickups und Verstärker in den Vordergrund stellen. Der Gain-Bereich reicht von einer kaum hörbaren Anreicherung bis zu einem leichten bis mittleren Overdrive. Bei sanftem Anschlag soll der Ton offen bleiben, bei härterem Spiel nehmen Kompression und Biss zu. Damit zielt das Pedal auf den Einsatz als Always-on-Grundsound oder als erste Stufe in einer Gain-Kette, etwa vor Fuzz- oder Booster-Pedalen.

(Bild: Crazy Tube Circuits)

Die Bedienung erfolgt über drei Regler. Drive bestimmt Gain und Kompression, Tone die Klangbalance. Mit Master lässt sich das Pedal um den Unity-Pegel herum betreiben oder als Booster einsetzen, um den Amp oder ein nachfolgendes Pedal stärker anzufahren.

(Bild: Crazy Tube Circuits)

MORE und MOD

Neu gegenüber dem Triptychon sind zwei Kippschalter. MORE erweitert den Gain-Bereich, wobei die Wirkung von der Drive-Einstellung und der Stellung des zweiten Schalters abhängt. Laut Anleitung entsteht so eine stärker angefahrene Variante desselben Grundsounds, kein separater Kanal. MOD reduziert das Clipping. Die Ansprache soll dadurch offener werden und eher einem Röhrenamp ähneln, der an der Grenze seines Clean-Headrooms arbeitet. Stehen beide Schalter unten, liefert Rapture exakt den Drive-Sound des Triptychon.

(Bild: Crazy Tube Circuits)

Geschaltet wird per Soft-Click-Fußschalter über ein True-Bypass-Relais. Ob das Pedal nach dem Einschalten aktiv oder im Bypass startet, lässt sich festlegen: Wer beim Anschließen der Stromversorgung den Fußschalter gedrückt hält, ändert die Voreinstellung. Rapture läuft mit 9 bis 18 Volt Gleichspannung (Minus innen) und benötigt mindestens 50 mA. Das Druckgussgehäuse im Finish „Eden Gold“ misst 112 × 67 × 50 mm und wiegt 249 g. Gebaut wird das Pedal in Handarbeit in Athen, der Hersteller gibt fünf Jahre Garantie ab Herstellungsdatum.

(Bild: Christos Simatos / Crazy Tube Circuits)

Der Name verweist wie schon beim Triptychon auf Hieronymus Boschs „Garten der Lüste“. Dessen linker Flügel zeigt den Garten Eden, darauf spielt auch der Name des Finishs an.

Weitere Pedale von Crazy Tube Circuits hatten wir zuletzt mit dem Orama und dem Unobtanium im Test. Röhren-Overdrive bietet der Hersteller außerdem mit dem Venus an.

Preis (UVP): Crazy Tube Circuits Rapture € 189

www.crazytubecircuits.com

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