
Kaum ist das Twangtone Morricone Fuzz zurück im Programm, legt Bremerklang nach: Das neue Morricone Ge bringt die gefeierte Schaltung nun auch mit Germanium-Transistoren – und schließt damit einen Kreis, der direkt zur Inspirationsquelle führt.
Denn das originale Mosrite FUZZrite aus den 1960ern, dessen Schaltung als Ausgangspunkt der Morricone Fuzzes diente, erschien seinerzeit ebenfalls in einer Germanium-Version in einer auf rund 250 Stück limitierten Auflage.
Und ja: John Frusciantes FUZZrite ist eines davon. Dieses Stück Geschichte greift das Morricone Ge nun auf – konsequent, mit hochwertigen Bauteilen und auch sonst ohne jegliche Kompromisse.

Der Charakter: rau, staubig, organisch. Die Germanium-Transistoren liefern dazu eine lebendige Dynamik und ein betörendes Spielgefühl. Wie die Silizium-Version erweitert auch das Morricone Ge die FUZZrite-Basisschaltung um eine zusätzliche Gain-Stufe, Timbro-Klangregelung und dezent arbeitenden Hi-Cut-Switch. So wird ein Spektrum von trocken-knisterndem Vintage-Fuzz über singende psychedelische Leads bis hin zu wilden Textur-Eskapaden erreicht.
Die eingesetzten Germanium-Transistoren sind handselektiert – nur Bauteile mit optimalen Gain- und Leakage-Werten kommen ins Pedal. Das begrenzt die Verfügbarkeit naturgemäß. Das handgeätzte Finish im charakteristischen Morricone-Ge-Blau macht jedes Exemplar zum Unikat: handgebaut, Stück für Stück, in Deutschland.