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Jazzgitarre in Deutschland – Teil 1: Tobias Hoffmann

Trifft der Rocker auf den Jazzer, ist die Liste der Vorwürfe lang: endloses Skalengedudel, verkopft, technisch brillant, aber kein Feeling. Andersherum sieht es nicht viel besser aus: Primitiv, immer die gleichen Akkorde, Songs, die auf für den Massenverkauf tauglichen Formeln basieren und natürlich viiiel zu laut – willkommen im musikalischen Schubladenland, in dem sich die zwei Lager seit Jahren unversöhnlich um die Krone der wahren Musik streiten. Aber muss das so sein?

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In Amerika wandern Musiker wie Scott Henderson, Bill Frisell, Jim Campilongo und Michael Landau zwischen den Welten, spielen Jazz-Lines mit Rocksound, kombinieren Country, Rock, Bebop und Blues zu ihrem ganz eigenen Stil. Und in Deutschland?

Auch da scheint sich was zu tun. Eine Gruppe von jüngeren Jazz-Gitarristen – aufgewachsen mit Rock und Pop, ohne Scheu vor Elektronik, Verzerrung und singbaren Melodien – schickt sich an, den Jazz wieder spannend und auch abseits der Szene hörbar zu machen.

Zeit für Gespräche mit drei Protagonisten über ihre Ausbildung, musikalische Motivation, finanzielles Überleben und Vorurteile in der Szene.

Jazz, Blues, Surf & Noise heißt die Stilbeschreibung auf der Website des 1982 in Remscheid geborenen und auf dem Land bei Bonn aufgewachsenen Gitarristen, und das allein macht schon klar, dass Herr Hoffmann ein etwas anderer Jazz-Gitarrist ist. Auf seinen letzten zwei Alben kombiniert der Wahlkölner Jazz-Sensibilität mit Fender-Twang und der Freude am Geräusch. So werden die unterschiedlichsten Stücke in einen neuen Anzug gesteckt – egal ob Real-Book-Standard, Blues-Klassiker oder Britney-Spears-Hit – und klingen am Ende homogen nach einem ganz eigenen Stil.

Interview: Tobias Hoffmann

Vom Blues zum Jazz

Wie bist du zur Gitarre gekommen?

Auf jeden Fall durch meinen Vater, der spielt hobbymäßig Gitarre und hat mir, als ich sechs Jahre alt war, die ersten Akkorde gezeigt. Bis ich 16 war, habe ich mir alles selbst beigebracht. Mein Onkel spielt auch Gitarre, und hatte tolle Musik-Videokassetten. Eric Clapton ‚24 Nights‘, Gary Moore ‚Live Blues‘, SRV ‚Live At The El Mocambo‘, das hat mich umgehauen. Bei dem Gary-Moore-Video waren dann teilweise die alten Bluescats als Gäste (Albert King, Albert Collins, BB King) und dann habe ich deren Platten gekauft.

Wann hast du begonnen, dich für Jazz zu interessieren?

Mit 13 oder 14 habe ich Robben Ford und John Scofield entdeckt und bin dadurch auf Jazz gekommen. Über die beiden war ich auch schnell bei Miles Davis. Ich hatte ein Buch über Miles, das ich in der 8. Klasse gelesen habe. Ich war dann eine Zeit lang Hardcore-Jazz-Fan und habe viel Musik gehört, die keine Gitarre hatte: Miles Davis, John Coltrane, Theolonius Monk.

Was ist deine Definition von Jazz?

Das ist schwierig, denn unter den Begriff fällt ja mittlerweile alles Mögliche. Ein wesentlicher Teil für mich ist auf jeden Fall, dass die Improvisation einen Großteil der Musik ausmacht.

Wer sind deine Jazz-Vorbilder und -Einflüsse?

Bei den Gitarristen ist, neben John Scofield und Robben Ford, Bill Frisell bis heute einer meiner wesentlichen Einflüsse und Helden. Marc Ribot war auch sehr wichtig für mich. Auf die alte Schule stehe ich aber auch. Ich bin großer Grant-Green-Fan. Kenny Burrell, Joe Pass, Wes Montgomery, Jim Hall habe ich auch viel gehört. Gerade bin ich auf einem intensiven Ry-Cooder-Trip.

Was gefällt dir an der Stilistik? Und gibt es auch Sachen, die dich stören?

Mir gefällt die Freiheit, dass man improvisiert und aus dem Moment etwas macht, dass wenig vorgegeben ist. Die Art, wie man Swing auffasst und spielt, finde ich unheimlich spannend. Ich mag auch die farbenfrohe Harmonik. Mich stört, wenn die Virtuosität zum Selbstzweck wird und es nur noch darum geht, wie schnell jemand spielen kann. Da hat sich der Jazz leider auch einen schlechten Ruf erarbeitet.

Ein typischer Vorwurf des Nichtjazzers an den Jazzmusiker ist ja, er sei verkopft.

Mir wird das gar nicht vorgeworfen. Bei der Art, wie ich Gitarre spiele, kommen sehr viele Leute nach dem Konzert und sagen mir, dass sie froh sind, dass es nicht verkopft ist … zumindest denken sie das. (lacht) Ich glaube, man muss das anders sehen als es oft dargestellt wird. Es gibt diese Klischees, wenn du Blues-Musiker bist, spielst du ein Riff und Pentatonik und das ist einfach. Ein Jazzmusiker spielt Akkorde mit zehn Tönen drin und eine Skala, von der man noch nichts gehört hat und das ist dann kompliziert. Die Kategorisierung ob eine Musik leicht oder schwer ist, vom Kopf oder von Herzen kommt, nur an der Komplexität der Harmonien festzumachen, ist mir aber zu einfach. Wenn man den theoretisch-mathematischen Teil mal hinter sich lässt, stellt man fest, dass jede Musik gleich komplex ist. Wie Albert King seine Bendings spielt oder Jimmie Vaughan den Shuffle, ist hochkomplex!

Du bist selbst Dozent an der Hochschule in Hannover. Wie vermittelst du Jazz?

Ich lege sehr großen Wert darauf, dass meine Studenten ein anständiges Handwerk lernen. Ohne das ist es sehr schwierig, später zu bestehen. Mir hat es Selbstbewusstsein gegeben, dass ich bestimmte Dinge beherrsche, irgendwann „richtig“ Jazz spielen konnte. Es ist nicht so, dass ich jetzt ein Bebop-Album machen oder mich auf Sessions tummeln würde, aber für alles was ich mache, habe ich sehr viel Inspiration und handwerkliches Können daraus gezogen. Genauso aber auch mit all der anderen Musik, mit der ich mich beschäftigt habe. Von den großen Meistern zu lernen, finde ich super. Das ist vielleicht der natürlichste, ursprünglichste und tiefste Weg eine Musik zu lernen.

Die Frage ist, wann ist angesichts des Bergs, der einem als Jazz-Musiker entgegensteht, die Zeit seinen eigenen Weg einzuschlagen.

Ja klar, da gibt es definitiv ein Zeitproblem und es ist auch ein schmaler Grat und sehr individuell. Eine eigene Stimme zu entwickeln ist ja nochmal eine ganz andere Baustelle. Aber ich denke, man muss zunächst etwas in sich haben, sonst wird auch nichts herauskommen und die Dur Tonleiter in allen Tonarten und ein vernünftiges Solo über ,Stella By Starlight‘ oder ,Alone Together‘ kann man von einem Jazz-Studenten schon erwarten.

Tobias Hoffmann Trio

Auf den letzten zwei Platten spielst du Songs aus ganz unterschiedlichen Bereichen auf eine jazzige Weise. Wie ist dieses Bandkonzept entstanden?

Das Trio mit Etienne und Frank entstand vor einigen Jahren aus einer Jam-Session heraus, ein kleiner Gig in Köln, für den ich ein paar Stücke rausgesucht hatte, die ich schön fand. Ich habe zu der Zeit herausgefunden, dass ich gar nicht unbedingt nur der Typ bin, der seine eigenen Sachen komponiert, sondern, dass ich mich total wohl und auf gewisse Art auch freier dabei fühle, die Songs von anderen zu spielen. Wir haben dann unsere erste Platte gemacht, die sehr erfolgreich war und total gut ankam. Dafür gab es ja dann den ECHO Jazz und wir haben angefangen, recht viel live zu spielen. So ist es bis heute.

Welche Beziehung hast du zu den Songs, die du bearbeitest?

In erste Linie sind es Songs, die ich mag und die auch instrumental funktionieren. Manche Popsongs haben einen Hang zur Melodiearmut, was nichts Schlechtes sein muss. Es klingt geil, wenn Bob Dylan auf einem Ton singt, aber wenn man das auf dem Instrument nachspielt, kann das schon mal Panne klingen.

Wieviel Ironie ist bei den Versionen im Spiel?

Für mich ist es nur das, was ich gerne mache. Ich weiß, dass es manche zum Schmunzeln finden und damit kokettiere ich natürlich auch ein bisschen. Aber ,Toxic‘ z. B. ist im Original der Wahnsinn, ein total geiler Song, in dem eine tierisch schöne Surfgitarre vorkommt, super produziert. Das ist schon eine ehrlich gemeinte Hommage an das Stück.

Wie entsteht das Arrangement eines solchen Titels?

Meistens gibt es nicht mal ein Leadsheet. Ich zeige den Jungs wie die Stücke gehen und dann er improvisieren wir ein Arrangement.

Wie festgelegt ist das dann?

Das kommt auf den Song an. ,The Look Of Love‘ z. B. spielen wir immer im Arrangement der Platte, Alle Soloteile sind aber in ihrer Länge offen. Bei vielen anderen Stücken gibt es im Prinzip kein fixes Arrangement. Bei Songs wie ,Cherry Ball Blues‘ oder ,Coming Home Baby’ ist es einfach ein offener Jam über die Bluesform. Beim Konzert fängt dann einfach einer von uns an. Ich bin eh großer Fan davon, erst ein paar Minuten zu jammen und dann den Song zu spielen. Das ist eine Form, die ich sehr gerne mag, anstatt mit dem Thema zu beginnen und dann zu improvisieren.

Wie arbeitet ihr im Studio?

Die beiden Platten haben wir live im Studio eingespielt. Wir sitzen im Kreis und alles ist auf allen Mikros.

Wie reagiert das Publikum auf diesen Stil?

Sehr gut. Viele freuen sich, dass es bei uns groovt und bluest. Vielen fällt der Zugang leicht, weil die Songs bekannt sind. Es ist schön, sich auf eine Bühne zu stellen und etwas zu machen, das den Leuten gefällt. Ich bin da nicht mehr so „Kopf durch die Wand, ich mach mein Ding“-mäßig. Es ist möglich, etwas zu spielen, mit dem ich d’accord bin, das aber auch die Leute gut finden. Da habe ich irgendwie Glück.

Kommt der Vorwurf „das ist doch kein Jazz“?

Nein, gar nicht. Es kann natürlich sein, dass ich in gewissen Clubs keinen Gig kriege, weil sie denken, dass meine Musik zu bluesig oder rockig sei. Aber es hat sich noch niemand beschwert. Es gibt ja viele Vorreiter für diese Mischform aus Blues, Jazz und Rock, ich habe das Ding ja nicht neu erfunden. Es ist nur etwas, das hier wenige machen. Das ist natürlich mein Glück, weil ich damit eine Nische besetze.

Gear

Fender Jaguar Thin Skin
Custom Shop Strat
Eine aus diversen Teilen zusammengebastelte Jazzmaster

Du spielst hauptsächlich eine Fender Jaguar. Wie bist du zu dieser Gitarre gekommen?

Die habe ich aus Amerika bestellt. Es gab zu diesem Zeitpunkt, vor sechs bis sieben Jahren, kein Custom-Shop-Modell und nun habe ich dieses American-Vintage-Modell Thin Skin. Wobei ich vieles verändert habe: Eine Mastery Bridge installiert, einen Dreiwegschalter eingebaut und den zweiten Schaltkreis lahmgelegt. Die Gitarre ist Cyro-behandelt, ein Einfrierverfahren, das den Klang ändert und ihn weicher gemacht hat. Ich spiele .011er-D’Addario-Halfrounds, tausche aber die hohen drei Saiten aus. Die Gitarre hat gute Jazz-Qualitäten. Mittlerweile bin ich aber auf einem anderen Trip. Ich habe lange mit der Jaguar gekämpft: Alles was clean ist, finde ich super, aber alles was verzerrt ist, ist immer ein bisschen trashig, wegen des kurzen Sustains. Das hat mich in letzter Zeit etwas genervt. Jetzt bin ich Stratocaster-Spieler! Ich spiele aber auch hier die geschliffenen Saiten und habe einen Oldschool-Strat-Sound. Es ist eine Custom Shop von 2014.

Wie sieht es mit Amps aus?

Zwei Silverface Deluxe Reverbs. Bei beiden habe ich Weber-Lautsprecher eingebaut und es hat die Amps in meinen Ohren sehr viel besser gemacht.

Silverface Deluxe No. 1
Silverface Deluxe No. 2

Und das sind deine Pedals?

Ja, die habe ich extra für dich aufgebaut. Mit dem Strymon Flynt mache ich das Tremolo. Ich stehe total auf dieses Harm-Tremolo, weil es so schön in der Tonhöhe variiert. Manchmal schalte ich den Hall auch auf den Amp-Hall dazu, für noch mehr Hall. Dann habe ich dieses alte Tonelock Delay, das ich oft eine Spur länger als Slapback einstelle. Aber das kommt auf den Song an. Das Line 6 Delay benutze ich im Trio nur als Looper. Es hat diese schönen Features, doppelt so schnell, halb so schnell und rückwärts. Dann habe ich noch zwei Verzerrer, einen Vemuram Jan Ray und einen Greer Amp Ghetto Stomp oder Vemuram Shanks. Ich spiele den Amp mit Volume auf ca. 3,5 – sonst beschwert sich der Drummer. (lacht)

Die Effektkette – ganz ohne Board

Surf

Was gefällt dir an Surfmusik?

Ich interessiere mich bei Surf nur für die alten Sachen. Bei neuen Aufnahmen habe ich oft das Gefühl, dass zwar die Gitarren noch einigermaßen twangen, aber es insgesamt in eine härtere Richtung geht, mit ultrafetten Drums und krassem Bass. Ich stehe aber auf Bassdrums, die „Plöp“ machen, auf Kontrabässe, mit Plektrum gespielte E-Bässe mit geschliffenen Saiten usw. Das ist meine Klangästhetik.

Hast du Beziehungen zur aktuellen Surf-Szene?

Nein, leider nicht. Als wir die erste Surfplatte mit den Expressway Sketches gemacht hatten, haben wir auch ein paar Surfveranstalter angeschrieben, aber da gab es wenig bis gar keine Rückmeldung und uns wurde ziemlich schnell klar, dass es wohl nicht Surf genug ist für diese Szene. Die Szene ist ja noch kleiner als die Jazzszene. Reich werden wir alle nicht, aber der Vorteil im Jazz ist, es gibt gewachsene Strukturen für Fördergeld usw. Das heißt, man bekommt bei vielen Clubs und Festivals immerhin eine Gage, die OK ist.

Viele Profimusiker in Deutschland nehmen Stilistiken wie Surf oder Rockabilly nicht so ganz ernst.

Ich glaube, dass Musikarten wie Blues, Surf oder Country ein bisschen unterschätzt werden und jeder Hobbygitarrist denkt, er könne Sachen genauso gut wie, oder besser als die alten Bluesmeister, weil er die gleichen Noten spielen kann, aber das ist absolut falsch. Diese Musik ist genauso anspruchsvoll wie jede andere Musik und man muss sehr viel investieren, um das authentisch wiederzugeben. Ich habe da sehr hohen Respekt vor und arbeite auch ständig daran.

Business

Wie ist denn deine finanzielle Lage als Jazzmusiker? Kann man von seiner Musik leben oder muss man noch andere Tätigkeiten haben?

Das kommt darauf an, wie man es sieht. Ich kann von Musik leben, aber darüber definiere ich auch, dass ich Gitarrenunterricht an der Hochschule oder einer Musikschule gebe und Jobs wie Videos für Vintage Guitar Oldenburg mache … Ich hätte natürlich gerne mehr, bin eher im unteren Bereich der Leute, die Einkommen beziehen (lacht), aber es geht. Ich hatte das Glück, dass das Trio in den letzten Jahren gut lief, wir haben schöne Gigs gespielt, wo es eine Gage gab – und die CDs verkaufen sich.

Von daher kann ich mich nicht beschweren. Weniger graue Haare hätte ich vielleicht, wenn man jeden Monat € 5000 aufs Konto kriegt und im Sommer drei Wochen Urlaub auf Ibiza machen kann. Das habe ich nicht, aber dafür tolle Musik, bin ständig umgeben von angenehmen Menschen und habe viel Freiheit, was viel wert ist. Ich bin eigentlich ein ganz glücklicher Mann.

Würde es auch nur mit Spielen gehen?

Das weiß ich nicht, ich habe es nie probiert. Ich habe schon während meiner Zeit an der Hochschule Unterricht gegeben. Ich mache das gern, auch mit Anfängern, und finde es angenehm, ein Grundeinkommen auf dem Konto zu haben, von dem man notfalls die Miete und Essen bezahlen kann, wenn man gar keinen Gig hat.

Wie sieht da die Verteilung bei dir aus?

Ich bin einen Tag in Hannover an der Musikhochschule und einen Tag in der Musikschule in Köln (Offene Jazz Haus Schule). Den Rest der Zeit kümmere ich mich um meine eigenen Bands und Projekte. Das Booking mache ich selber.

Wenn ich nichts mache, passiert auch nichts. Als wir mit dem Label Klaeng Records angefangen haben, wollte ich mal richtig wissen, wie es wird, wenn ich alles selber mache.

Bei vielen Leuten ist es so, irgendetwas klappt nicht und dann heißt es, die vom Label hätten nichts gemacht. Ich dachte: Keine Ausflüchte mehr, ich mache alles selber. Ich will genau wissen, was passiert, wenn ich dem Deutschlandfunk ein Interview gebe, wieviel CDs verkaufe ich danach usw. Eine Agentur oder ein Booker lohnen sich erst, wenn du genug Angebote hast und so viel spielst, dass du keine Zeit mehr hast zu booken. Ich habe dadurch unheimlich viel gelernt und wertvolle Kontakte gesammelt.

 

(erschienen in Gitarre & Bass 04/2019)

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