03/2021

Die Platten des Monats: Rock & Metal

Die Musik aus den Rezensionen sowie unseren Stories findet ihr in unserer Spotify-Playlist. Die Playlist wird jeden Monat aktualisiert, mit den Inhalten der neuesten Ausgabe. Ihr könnt dieser Playlist gerne folgen, um regelmäßig neue Musik zu entdecken. Viel Spaß beim Anhören!

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TRANSATLANTIC: THE ABSOLUTE UNIVERSE

(Bild: Tobias Andersson)

Transatlantic, das ist genau genommen die Fortführung des opulenten Artrocks der 1970erJahre. Als Vorbilder der international besetzten Allstar-Truppe, in der mit Gitarrist Roine Stolt von The Flower Kings, Marillion-Bassist Pete Trewavas, Sänger/Keyboarder Neal Morse von Spock’s Beard und Dream-Theater-Drummer Mike Portnoy wahre Könner am Werk sind, gelten vor allem Yes, The Nice, frühe Genesis oder auch Emerson, Lake & Palmer.

Seit nun 21 Jahren zieht Transatlantic eine breite Spur der Begeisterung hinter sich her, hervorgerufen durch eine Vielzahl sagenhafter Konzerte und fabelhafter Alben. Die Krönung gelingt der Band jetzt mit ‚The Absolute Universe‘, und zwar aus verschiedenen Gründen: Einerseits haben zwei Jahrzehnte des gemeinsamen Musizierens die vier Mitglieder menschlich wie künstlerisch zusammengeschweißt und ihren Veröffentlichungen ein eigenes Trademark beschert. Andererseits kam der Band der Corona-Lockdown zugute, denn so hatten die Protagonisten genügend Zeit und Muße, ihren ohnehin schon opulenten Sound in voller Pracht auszubreiten.

Und da sich das illustre Team aufgrund ihres überbordenden Ideenreichtums zunächst nicht auf ein gemeinsames Produkt einigen konnte, sind kurzerhand mit ‚The Breath Of Life‘, und ‚Forevermore‘ zwei Werke entstanden, die sich zwar inhaltlich und künstlerisch ähneln, in ihrer konkreten Ausprägung aber signifikant unterscheiden. Fans und Konsumenten haben jetzt die Qual der Wahl: Welche der beiden Scheiben ist die wichtigste/hörenswerteste? Oder sollte man sich mit der ‚The Ultimate Edition‘ (3CD/5LP) beide Scheiben zulegen? An dieser Stelle keine Empfehlung, doch der gutgemeinte Rat: Eins der Alben sollte man als Progrock-Fan auf jeden Fall kaufen! mm

 

 

ARC OF LIFE: ARC OF LIFE

Manche Vorschusslorbeeren müssen schon fast unangenehm sein. Die Engländer Arc Of Life machen aber keinen Hehl daraus, dass sie mit Sänger Jon Davidson, Bassist Billy Sherwood und Drummer Jay Schellen aus drei aktuellen Mitgliedern der Progressive-Legenden Yes bestehen. Allein die Existenz dieser neuen Formation, komplettiert durch Dave Kerzner (keys) und Jimmy Haun (git), dürfte aber schon den Tatendrang der Herren beweisen. Denn ‚Arc Of Life‘ ist ein kurzweiliger Ausflug in den Prog der 80er-Jahre, auch wenn man fast durchgängig das Gefühl hat, alles schon einmal gehört zu haben.

‚I Want To Know You Better‘ erinnert an Bruce Springsteen zur Mitte seiner Karriere und bietet damit den zugänglichsten Moment des Albums. ‚You Make It Real‘ dagegen besticht mit jazzig eingefärbten Harmoniewendungen, könnte in abgewandelter Form aber auch von den jungen The Police kommen. Und ‚Until Further Notice‘ referiert die ersten Pop-Gehversuche von Genesis. Die Nähe zu deren Weggefährten Yes bleibt also auch bei ‚Arc Of Life‘ unverkennbar. jk

 

 

FOO FIGHTERS: MEDICINE AT MIDNIGHT

Zuletzt konnte man den US-Rockern im knapp halbstündigen Video ,Times Like Those‘ dabei zuschauen, wie sie mit Spaß in den Backen auf 25 Jahre Foo Fighters zurückblicken. Nach einigen vorab veröffentlichten Songs kommt jetzt das zehnte Studioalbum. Als erstes fallen die vertrackten Grooves auf, wie in ,Shame Shame‘ oder ,Making Fire‘. Als Gast war Drummer-Ikone Omar Hakim mit dabei, der auf dem Album Percussions spielen durfte.

Immer wieder sind da diese großartigen eingängigen Melodien wie im schnellen ,Holding Poison‘. Das klingt im zurückgenommenen Titel-Track stark nach den 80ern mit einem sehr coolen Gitarren-Solo, das an Stevie Ray Vaughan@David Bowie erinnert. ,No Son Of Mine‘ ist dann wieder scharfer Rock’n’Roll mit leichtem 70er-Einschlag. Die Stücke wirken zwar straight, aber da passiert im Hintergrund immer unglaublich viel. Das macht mal wieder Laune, tolles Jubiläums-Album! am

 

 

STEVEN WILSON: THE FUTURE BITES

Natürlich hat sich Steven Wilson noch nie um Schubladendenken gekümmert. Seine Musik ist zeitlos, unorthodox und anspruchsvoll, aber nicht frei von Einflüssen. Manches davon geht bis in die Zeit von King Crimson zurück, als der Spagat zwischen Progressivität und Avantgarde noch ein großer war. Anderes wiederum greift in Sphären ein, die deutlich elektronischer und tanzbarer sind. Die dritte Spur wiederum führt Wilson in den Bereich der Popmusik, die sich an heutigen Hörgewohnheiten und Radiovorgaben hält.

Nichtsdestotrotz ist das neue Album ‚The Future Bites‘ alles andere als Mainstream. Diese Scheibe – bereits 2019 entstanden, aufgrund von Corona jedoch verschoben bzw. immer wieder überarbeitet – dokumentiert vor allem eines: Berechenbarkeit geht anders, und wie kaum ein anderer zeitgenössischer Musiker/Komponist ist der englische Stilvisionär ausnahmslos bei sich selbst, seinen Ideen und Idealen. Das mag mitunter anstrengend klingen, partiell auch schon mal verstörend, aber niemals belanglos.

‚Eminent Sleaze‘ mit seinem Funk-Groove beispielsweise könnte auch von Roxy Music stammen, während der elektro-pulsierende ‚Personal Shopper‘ und das Pink Floyd’sche ‚Man Of The People‘ aus einer anderen Ära der Popmusik zu stammen scheinen. Gut gemacht, Mr. Wilson! mm

 

 

MSG: IMMORTAL

Michael Schenker gilt heute nicht mehr als jener Gitarrengott, als der er in den 1980ern verehrt wurde. Damals herrschte eine andere Musikkultur, waren andere Fertigkeiten als heute gefragt. Geblieben aber ist Schenkers tadellose Fingertechnik, vor allem sein verblüffend flüssiges Solospiel, das scheinbar mühelos markante Hooks und bluesige Phrasen mit pfeilschnellen Tonfolgen verbindet. Der Hannoveraner ist Traditionalist durch und durch, sein Handwerk das des klassischen Hardrocks, stets melodisch, jedoch nie von übertriebener Härte oder übermäßiger Wucht gekennzeichnet. All das gilt auch für ‚Immortal‘, seinem neuesten Album.

Schenker verdankt seinem grandiosen Ruf erneut, dass die Riege renommierter Rocksänger bei ihm Schlange stand, um sich auf den aktuellen Songs zu verewigen. Die namhaftesten sind dabei die Exbzw. aktuellen Rainbow-Mitglieder Ronnie Romero, Joe Lynn Turner und Doogie White. Hinzukommen Schenkers jahrelange Mitstreiter Robin McAuley und Gary Barden, sowie Ralf Scheepers (Primal Fear) und Michael Voss (Mad Max) aus Deutschland.

Doch nicht nur die Sängerliste ist vom Feinsten, auch Schenkers Begleitband besteht aus namhaften Musikern, darunter Bassist Barry Sparks (Dokken, UFO), Keyboarder Derek Sherinian (Ex-Dream-Theater) und die Schlagzeuger Simon Philipps (Toto) und Brian Tichy (Whitesnake, Foreigner). Sie tragen dazu bei, dass ‚Immortal‘ ein hörenswertes Album geworden ist, bei dem die Uptempo-Nummer ‚Come On Over‘ als wohl größtes Highlight bezeichnet werden kann, während mit ‚The Queen Of Thorns Of Roses‘ allerdings auch eine Schwachstelle beklagt werden muss. Weitestgehend ausgemerzt werden kann dieser kleine Fehlgriff durch das Albumfinale ‚In Search Of The Peace Of Mind‘, das Fans der Scorpions, Schenkers früherer Band, im Original vom Debüt ‚Lonesome Crow‘ (1970) kennen. mm

 

 

THE PRETTY RECKLESS: DEATH BY ROCK AND ROLL

Auch auf dem vierten Album geht die New-York-City-Band um Sängerin und Gitarristin Taylor Momsen heftig nach vorne. Dicke Gitarren-Riffs, druckvolle Drums und Bässe erzeugen klassisches Rock-Pathos zwischen Led Zeppelin, The Cult oder Whitesnake (ab ,1987‘). Sehr cool, wie dynamisch man in ruhige Parts wechselt und Momsen mit bluesig angerauter Stimme nach vorne kommt. Plötzlich klingt es im treibenden ,Only Love Can Save Me Now‘ sehr deutlich nach Soundgarden – kein Wunder, Kim Thayil spielt hier Gitarre, Matt Cameron die Drums (dies übrigens auch bei Pearl Jam).

Ein weiterer prominenter Gast ist Tom Morello, der in ,So It Went‘ richtig abjagt. Apropos: Ben Phillips spielt nicht nur ein solides RhythmusBrett, sondern immer wieder virtuose Soli und Fills. Das Album bietet auch Platz für ruhige Nummern, wie das von Akustikgitarre dominierte ,Got So High‘. Oder es schimmern im schönen ,Harley Darling‘ dezente Country-/Folk-Wurzeln durch. Fazit: Starker Heavy Rock mit spannenden Farben. am

 

 

DEWOLFF: WOLFFPACK

Schon die drei ersten Akkorde des neuen DeWolff-Albums ‚Wolffpack‘ signalisieren, woraus der Nährboden der holländischen Band beschaffen ist: Fuzz-Gitarre, knorrige Riffs, schmatzende Hammond-Orgel und ein Groove, der in Sound und Spielweise die Leichtigkeit der 70er widerspiegelt. Nach wenigen Sekunden übernimmt Frontmann Pablo van de Poel die Führung, manövriert mit heller Stimme eine funky-rockige Strophe in einen post-Disco-ähnlichen Refrain, übergibt kurzzeitig an seinen Tastenmann Robin Piso, der seinem Solo ein psychedelisches Flair verabreicht. So oder so ähnlich funktionieren sämtliche zehn Songs dieser Scheibe.

Das Bewundernswerteste dabei ist: DeWolff setzen konsequent auf eine Lo-Fi-Produktion, die bis in alle Ecken von analoger Technik gekennzeichnet ist, kompositorisch nicht vor dem einen oder anderen Arrangement-Umweg zurückschreckt, und gar nicht erst versucht, den Eindruck einer Transformation ihres Stils in die Neuzeit vorzugaukeln. Nein, Pablo van de Poel, sein Schlagzeug spielender Bruder Luka und Robin Piso nutzen ihr handwerkliches Geschick und ihr Faible für den Sound ihrer Väter, um eine ganz eigene Nische im Rock-Kosmos zu besetzen. So kompromisslos Retro, überzeugend und charismatisch wie diese drei jungen Musiker klingt keine andere Band. Mehr 70er geht nicht! mm

 

 

JASON BIELER AND THE BARON VON BIELSKI ORCHESTRA: SONGS FOR THE APOCALYPSE

Nach zwei Soloalben ruft der Gitarrist von Saigon-Kick zum großen Hardrock-Klassentreffen: Seine Songs für die Apokalypse sind eine aberwitzige Ansammlung hochkarätiger Gastmusiker, und so eines der kurzweiligsten Gitarrenrock-Alben der letzten Jahre. Die kopfnickende Eskalation beherrscht Bieler eh meisterhaft, wie der Power Metal des Openers ‚Apology‘ mit Solo-Eskapaden von Andee Blacksugar verdeutlicht.

Während ‚Stones Will Fly‘ mit strahlendem Flying-Colors-Einschlag und der Country-Rock von ‚Anthem For Losers‘ vor allem die eingängigen Seiten des Albums betonen, hält der wilde Stil-Mix der Platte auch Ausflüge in den Prog bereit: ‚Annalise‘ besticht mit fiebriger Rhythmus-Komplexität, und Devin Townsends Synth-Solo auf ‚Bring Out Your Dead‘ erinnert gar an Steven Wilsons ‚Hand.Cannot.Erase‘. Einen der spannendsten Momente des Albums bildet allerdings das jazzige Gitarrensolo von Emil Werster auf ‚Horror Wobbles The Hippo‘. Bielers Plan, eine verrückte Mischung aus Supertramp, Meshuggah und Barry Manilow zu kreieren, dürfte aufgegangen sein – und eine gute Portion Humor kam am Ende noch dazu. jk

 

 

THE SPACE AGE TRAVELLERS: SPACEOLOGY

Das niederländische Trio, bestehend aus Gerco Aerts (b), BJ Baartmans (g) und Sjoerd van Bommel (dr), spielt Instrumental-Musik zwischen Rockabilly, Surf und Western mit subtilem Jazz-Einschlag, bei der Baartmans eingängige Melodien im Vordergrund stehen. Das geht im Titelstück auch gern mal in Richtung Western Swing, inkl. tollem Kontrabass-Solo.

Der virtuose BJ würzt sein Spiel mit bluesigen Zutaten und immer wieder dezentem Vibratohebeleinsatz – hier sind also keine 80er-Dive-Bombs oder extreme Tonverbiegungen an der Tagesordnung, sondern vorsichtige und lässige Verzierungen. Klasse kommen die Gitarren-Sounds zwischen warm-jazzig und knackigclean bis angezerrt, dazu kommen Hall- oder auch mal Tremolo-Effekte. Schließlich spielt Baartmans auch Banjo, Bouzouki und Flamenco-Gitarre. Ein wirklich schönes Retro-Album mit melancholischem Tiefgang. am

 

 

SAMANTHA MARTIN & DELTA SUGAR: THE RECKLESS ONE

Hier fährt der Zug in Richtung Soul und Funk der 60er-Jahre. Die kanadische Sängerin und ihre vielköpfige Band spielen tolle Grooves im Stile von Booker T. & The MGs, befeuert von fetter Hammond-B3-Orgel und Bläsern. Sehr eng ist das Zusammenspiel von Schlagzeug und Bass. Hier klinken sich die beiden cleanen leicht verhallten Gitarren mit knackigen Akkorden und Licks ein. Die Grooves bleiben immer lebendig, da Bässe und Gitarren immer wieder spannende Akzente setzen.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Samantha Martin mit ihrer kraftvollen Soul-Stimme, mit der sie abgehen kann wie Tina Turner in den 60ern. Unglaublich packend, wenn sie etwa in der Ballade ,I’ve Got A Feeling‘ ruhig singt, allmählich anzieht, um dann im Refrain auszubrechen. Zusammen mit den Background-Sängerinnen entsteht so auch viel Gospel-Atmosphäre. Daneben geht’s in ,Loving You Is Easy‘ mit Bottleneck-Gitarre und Klavier dezent in Richtung Southern Rock. Stets schimmern in den zwölf Songs auch ganz alte Blues-Wurzeln durch. Ein wirklich tolles Retro-Soul’n’Funk-Album mit Gute-Laune-Faktor. am

 

 

TRIBULATION: WHERE THE GLOOM BECOMES SOUND

Wenn es um dunklen Metal in nahezu all seinen Facetten geht, kommt man nicht an Tribulation vorbei. Die neuen Songs der Schweden wirken kompakter als je zuvor, obwohl sie teilweise ausufernd sind, wobei ‚Where The Gloom Becomes Sound‘ seinen Hauptreiz von der Trennung des Materials in eine ruhigere, leicht experimentelle A-Seite und eine verhältnismäßig flotte, harte zweite Hälfte bezieht.

Das bedächtig schreitende ‚In Remembrance‘ läutet die Platte so ein, wie man das Quartett zuletzt im Gedächtnis hatte – mit zweistimmigen Gitarrenharmonien und latentem Gruft-Touch bei nur leichter, natürlicher Verzerrung, die den seit je bestehenden Classic-Rock- und NWOBHM-Einfluss auf die Mitglieder hervorhebt. Bei ‚Hour Of The Wolf‘ denkt man kurz an The Devil’s Blood, ehe das füllige ‚Leviathans‘ mit einer gewaltigen Hook und einer markant absteigenden, orientalisch anmutenden Melodie aufwartet. Nach diesem ersten richtigen Höhepunkt hält ‚Dirge Of A Dying Soul‘ die Begeisterung dank eines vom Synthesizer aufgegriffenen Leitmotivs aufrecht.

Dann schließt sich ein noch mächtigerer Dreierschlag an: Zunächst das peitschende ‚Daughter Of The Djinn‘, darauf das durch eine dramatische Instrumental-Bridge bestechende ‚Elementals‘ und schließlich ‚Inanna‘, das mit sich überlagernden Melodien Begräbnisstimmung verbreitet. Auch ‚Funeral Pyre‘ bleibt schnell, steht aber im Schatten des epischen ‚The Wilderness‘ am Ende. Als Komponisten stehen Tribulation somit kurz vor der Perfektion. ‚Where The Gloom Becomes Sound‘ ist ein Album mit inhaltlichem Tiefgang und visueller Komponente, was die Band zum Gesamtkunstwerk macht. as

 

 

BLACK SABBATH: VOL. 4 (SUPER DELUXE)

Für ihr viertes Studiowerk gingen die Mannen um Gitarrenpionier Tony Iommi im Jahr 1972 neue Wege: ‚Vol. 4‘ entstand nicht, wie bis dahin üblich, im heimischen England, sondern im sonnigen Kalifornien, erstmals produzierte die Band sich dabei auch selbst. Gemäß des seinerzeit explodierenden Kokainkonsums des Quartetts hätte das Album eigentlich wie eines seiner bekanntesten Stücke ‚Snowblind‘ heißen sollen, was der Plattenfirma aufgrund der offensichtlichen Drogen-Reminiszenzen jedoch nicht zusagte, weshalb kurzfristig der wenig originelle Titel ‚Vol. 4‘ als Ersatz gefunden wurde.

Weitere Highlights der Scheibe sind das treibende ‚Supernaut‘ und die für die Band eher ungewöhnliche Klavier-Ballade ‚Changes‘. Mit ‚FX‘ enthält das Werk zudem einen schrägen und experimentellen Track. Die jetzt erschienene Super-Deluxe-Version zelebriert das Album in üppiger Weise: Neben dem remasterten Original enthält das Set zwei weitere CDs mit bislang unveröffentlichten Outtakes, die von Steven Wilson neu gemischt wurden, sowie einen vierten Silberling mit einer Liveshow der auf ‚Vol. 4‘ folgenden Tour, inkl. Bandklassiker wie ‚War Pigs‘ oder ‚Paranoid‘.

Abgerundet wird das hochwertige Boxset mit einem 60-seitigen Hardcover-Buch voller Fotos, Infos und Anekdoten rund um das Album, in dem Sabbath-Fans obendrein erfahren, welches Equipment die Band seinerzeit verwendete. Als finale Zutat enthält das Paket außerdem ein Poster. Alternativ wird die Super-Deluxe-Edition von ‚Vol. 4‘ auch als 5-fach-Vinyl-Set angeboten. ch

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich finde diese neue Rubrik „Platten des Monats“ eine sehr tolle Ergänzung, danke.

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  2. Super Sache mit den Platten des Monats. Man hört Bands, die man sich sonst nie reingezogen hätte und ab und zu findet man doch recht interessante Songs. Ein klarer Vorteil des Newsletter gegenüber der Papierversion, wobei ich diese nicht missen möchte. Bitte weiter so! Danke!

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