Produkt: Gitarre & Bass 11/2018
Gitarre & Bass 11/2018
Guitar Summit 2018: Der Gear Report! +++ Rammstein: Der Sound von Paul Landers im Pedalformat +++ Interviews: Selig, Kettcar, The New Roses, Martin Miller ...
Lauschangriff!

Test: Friedman BE-OD Deluxe

(Bild: Dieter Stork)

Jeder kennt Dave Friedmans Brown Eye BE-100, oder? Anzunehmen, schließlich ist das Topteil innerhalb kürzester Zeit zum Inbegriff des modern heißgemachten  Marshall-Plexi-Sounds geworden. Wenn etwas derart chartet, liegt es für die Macher natürlich nahe den Nimbus auf anderen Ebenen zu nutzen.

Friedmans erstes Projekt in dieser Richtung war/ist das BE-OD, ein Pedal in der typischen Standard-Größe, das mit seinen Regelmöglichkeiten einem kompletten Preamp gleichkommt (Test und Soundfiles in G&B-Ausgabe 03/2017).

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Über die Fähigkeiten des Friedman BE-OD Deluxe gibt mein ausführlicher Testbericht in der aktuellen Ausgabe unseres Gitarre&Bass-Magazins detailliert Auskunft. Ich habe außerdem – wie immer bei solchen Tests – einige Soundclips eingespielt, die einen Eindruck von den tonalen Eigenheiten des Distortion-Pedals vermitteln.


Hinweise zu den Soundfiles:

Für die Aufnahmen kam ein Kondensatormikrofon mit Großflächen-membran zum Einsatz, das C414 von AKG, nahe platziert vor einem Celestion Vintage30 in einer konventionellen 4×12-Box. Den Grundsound lieferte der Clean-Kanal meines Diezel VH2-Head.

Die Clips wurden pur, ohne Kompressor und EQ-Bearbeitung über das Audio-Interface Pro-24DSP von Focusrite in Logic Pro eingespielt und abgemischt. Das Plug-In „Platinum-Reverb“ steuert die Raumsimulationen bei.

Die Instrumente sind eine Fender-CS-Relic-Strat-1956 (m. JB-Humbucker v. Seymour Duncan am Steg) und eine Steinberger GL4T (EMG-aktiv, aber m. passivem Humbucker v. Seymour Duncan am Steg).

Clips 1 – 6: Das BE-OD Deluxe kann man, dank der Dreibandklangregelungen in beiden Kanälen (Blue Channel + Green Channel) variabel einstellen. Und natürlich auch schlank machen in den unteren Frequenzen. Ich habe es für die Clips aber vorgezogen, den Ton fett zu halten. Damit man hört wie ausgesprochen kraftvoll das Pedal seine Sounds formen kann.

Clip 7 präsentiert mein „Referenz-Riff“ (RefRiff), das ich einspiele, damit man den Charakter (die Verzerrungen selbst sind hier gemeint, nicht die Frequenzkurve) der von uns getesteten Produkte quasi auf einer neutralen Ebene vergleichen kann.

Ich wünsche viel Vergnügen, und…, wenn möglich, bitte laut anhören, über Boxen, nicht Kopfhörer! 😉

Fragen, Anregungen und ja, auch Kritik sind wie immer stets willkommen. Nachrichten bitte an frag.ebo@gitarrebass.de. Es klappt nicht immer,  aber ich werde mich bemühen möglichst kurzfristig zu antworten.

Text + Musik: Ebo Wagner (GEMA)

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