Produkt: Fender Stratocaster
Fender Stratocaster
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Aus dem neuen Heft

Test: Fender 60th Anniversary Jazzmaster

Fender 60th Anniversary Jazzmaster(Bild: Dieter Stork)

Mit Block Inlays und Matching Headstock zollt das Jubiläums-Modell der Jazzmaster-Palette von Fender dem Look der späten Sixties Tribut und fügt dem mittlerweile ganz schön großen Offset-Angebot eine weitere Variation hinzu.

Mancher Vintage-Fanatiker mag jetzt aufschreien: „Ist ja gar nicht Pre-CBS-Style“, aber auch am Ende der Sixties hat Fender noch schicke Gitarren gebaut, die man unter Garantie auch auf den Aufnahmen dieser Zeit hört. Die Geburtstags-Version – 2018 wurde die Jazzmaster 60 Jahre alt – bezieht sich auf die 1966er-Variante des mittlerweile ganz schön angesagten Offset-Instruments.

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ausstattung & konstruktion

In besagtem Jahr führte Fender die passend zum Korpus lackierte Kopfplatte und die rechteckigen Block-Inlays ein, die man auf unserem Testmodell in Vintage Blonde findet. Ich finde den etwas auffälligeren, opulenteren Look dieser zwei Elemente ganz großartig. Das Vintage Blonde geht stark Richtung Senf-Gelb, ist aber eine schöne Abwechslung zu den unzähligen Sunburst Jazzmasters, die man oft sieht. Als weitere Farbvarianten stehen Fiesta Red, Daphne Blue und Schwarz zur Auswahl.

Was die Ausstattung und technische Konstruktion angeht, orientiert sich die 60th Anniversary am historischen Vorbild. Die Neuerungen und Verbesserungen der American-Professional-Serie findet man hier nicht. Die zwei Classic Series ‘60s-Jazzmaster-PUs sind in zwei Schaltkreisen organisiert. Variante 1 hat drei Positionen mit Master-Tone und -Volume. Variante 2 aktiviert unabhängig von der Stellung des 3-Weg-Schalters den Halstonabnehmer mit separatem Volume- und Tone Regler.

Auch die Brücke ist klassisch gehalten – mit den bekannten Problemen, die durch den flachen Winkel entstehen, in dem die Saiten über die sechs geriffelten Saitenreiter geführt werden. Bei hartem Anschlag springen besonders die E-Saiten gerne aus der ausgesuchten Rille. Die von Werk aus aufgezogenen 009er-Saiten sind historisch sicher nicht korrekt und verstärken das erwähnte Problem. Abhilfe schafft ein Buzzstop oder die Mastery-Bridge.

Beim American-Professional-Modell hatte Fender die Probleme ohne die zwei Hilfsmittel gelöst, aber hier wohl aus Gründen der Authentizität das klassische Setup verwendet. Nicht ganz authentisch ist das Tremolo, das die Feststell-Möglichkeit vermissen lässt, die bei Saitenriss oder Drop-D-Tuning recht praktisch ist. Mit 3,6 kg ist diese Jazzmaster schön leicht, was sich in gutem Schwingverhalten des Holzes bemerkbar macht. Der Hals ist kräftig ausgefallen und breiter als bei vielen Früh-Sixties-Modellen. Zusammen mit den etwas höheren Bünden sorgt das für ein angenehmes, komfortables Spielgefühl, das auch modernere Spieltechniken ermöglicht.

Optisch abgerundet wird die Gitarre durch das Binding am Griffbrett und das leicht vergilbte Plastik der Potiknöpfe, PU-Kappen und Tipps von Vibrato-Arm und 3-Weg-Schalter. Sieht zusammen mit dem roten Tortoise-Schlagbrett ganz hervorragend aus und gibt definitiv Pluspunkte für die Optik.

sound

Am Amp präsentieren sich die zwei Pickups mit kräftigem Output und einem ausgewogenen, nicht zu schrillen Grundklang. Die fiesen Höhen-Spikes mancher älterer Modelle hat diese Jazzmaster nicht.

>>> Den vollständigen Testbericht findet ihr in der aktuellen Ausgabe Gitarre & Bass <<<

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