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Gitarre & Bass 4/2019 Digital
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Old but gold

Originäres Konzept: BSM RW-F crunch Booster

BSM hat im Lockdown ein weiteres Gerät entwickelt – der RW-F crunch ist ein Crunch-Booster, der auf alten „Mu-Amp“- und SRPP-Konzepten basiert …

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Ab ca. 1940 begannen Ingenieure damit, die einzelne Röhren-Verstärkerstufe zu überarbeiten, etwa um mehr Gain zu erhalten. Dabei entstanden mehrere Konzepte, die fast alle zwei Trioden „übereinander“ einsetzten und daher auch als „Totem-pole“-Amplifier bezeichnet werden. Von all diesen Lösungen blieb aber nur der SRPP-Schaltkreis mit seinen elektrischen Verwandten in Erinnerung. Insbesondere im HiFi-Bereich wurde seine Weiterentwicklung zum „Aikido“-Verstärker-Konzept bekannt.

Mit der Entwicklung der FET-Transistoren in den frühen 60er-Jahren, wurden die alt hergebrachten, raffinierten Trioden-Schaltungen schnell auf die neue Technik adaptiert. Nun ist ein JFET einer Triode zwar klanglich ähnlich, bringt aber eine vergleichsweise geringe Verstärkung.

Der recht einfach ausschauende „Mu-Amplifier“, mit zwei raffiniert übereinander geschalteten JFETs, war die erste einfache, kleine JFET-Schaltung, die hohen Gain erreichte. Übliche Transistoren verstärkten zwar hoch, klangen aber zu harsch und unmusikalisch. Der mit JFETs aufgebaute „Mu-Amp“ wurde zum perfekten Bindeglied und bald auch in professionellen Stompboxen und in Röhren-Preamps eingesetzt.

BSM findet das alte Mu-Amp- und SRPP-Konzept derart interessant, dass sie auf dieser Basis einen crunchenden Treble-Booster entworfen haben. Der erste seiner Art ist der „RW-F crunch“.

Preis: BSM RW-F crunch ca. € 285

www.treblebooster.net

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Für die Technik Freunde hier noch die historischen Quellen:
    SRPP Schaltkreis (US-Pat.-Nr: 2.310.342 von M. Artzt, filed 1940)
    „mu-amplifier“ (US-Pat.-Nr: 3.286.189 von E.E. Mitchell, filed 1964)

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  2. Weiter gehende Infos zu der Technik des RW-F crunch unter
    https://www.treblebooster.net/news

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