Produkt: Marshall Sonderausgabe
Marshall Sonderausgabe
Das GITARRE & BASS MARSHALL SPECIAL mit Amp-Tests, Vintage-Guide und einem Interview mit dem legendären Father of Loud, Jim Marshall.
Tubeless

Test: Hughes & Kettner Black Spirit 200

(Bild: Dieter Stork)

Hughes & Kettner war in letzter Zeit insbesondere mit dem GrandMeister sehr erfolgreich. Dessen neuer Bruder, der Black Spirit 200, setzt jetzt noch eins obendrauf: Neue Technologie, mehr Power, weniger Gewicht … und kommt ganz ohne Röhren daher.

Während die Grandmeister-Amps noch auf die gute alte Röhrentechnologie setzen, hat man sich beim Black Spirit davon freigemacht und mit „Spirit“ einen „bionischen Tone Generator“ erfunden. Die Technologie erlaubt es, dass die Interaktion der einzelnen Verstärkerstufen abgebildet wird.

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Analog aufgebaut, digital gesteuert. Durch den Verzicht auf die Röhren und alles was damit einhergeht, konnte das Gewicht auf sehr geringe 3,6 kg gedrückt werden. Gepaart mit der gebotenen Flexibilität in Sound und Steuerbarkeit ergibt sich ein moderner Amp mit klassischen Wurzeln, der in jedem Setting von Wohnzimmer bis Bühne funktionieren wird, da alle Arten von Lautsprechern und DI-Ausgängen verwendet werden können.

(Bild: Dieter Stork)

Klein, leicht, schick

Zuerst über den Weg gelaufen ist mir der Amp interessanterweise nicht – wie sonst üblich – beim Test bei mir zu Hause, sondern auf dem diesjährigen Guitar Summit.

An den dortigen Anteststationen war der Amp ein gern genutzter Spielkamerad, über den man nach außen hin völlig lautlos die neuesten Gitarren testen konnte. Und es sagt ja auch schon einiges, dass sich H&K hiermit unter anderem zwischen reinen Modelern wie einem Kemper, Helix oder dem Headrush positioniert.

Natürlich war der Black Spirit auf dem Summit immer schnell zu erkennen: die Design-Sprache von Hughes & Kettner setzt sich auch hier fort und dürfte auf jeder Bühne der Welt sofort die Blicke auf sich ziehen. Hier wird sie etwas durch das rot-orange Glimmen des Spirit unterbrochen, welches für mich nicht ganz ins ansonsten sehr stimmig moderne Bild passen will. Durch die Transistortechnologie konnte das Gewicht auf 3,6 kg reduziert, die Power aber auf 200 W erhöht werden.

Die Abmessungen entsprechen recht genau denen der Grandmeister Amps und man muss somit einmal mehr bewundern, wie viel Technik und Leistung heutzutage in kleinen, einfach tragbaren Geräten unterzubringen ist. Durch die optionale Tragetasche hat man auch gleich einen optimalen Schutz des Amps und nun endgültig keine Ausreden mehr, seinen Verstärker nicht zwischen Heimstudio und Probenraum pendeln zu lassen.

Die beiden seitlichen Tragegriffe sind fast schon überdimensioniert für das geringe Gewicht, sorgen aber dafür, dass der Verstärker sich optimal transportieren lässt. Da sie versenkt angebracht sind, ergibt sich ein sehr cleaner Gesamtlook.

Während die Potis einen angenehmen Lauf haben, fühlen sich die Schalter und der Drehknopf etwas „einfach“ an. Bei einem Amp in dieser Preisklasse und mit solchen Features ist das aber Nörgeln auf hohem Niveau, und so schauen wir uns lieber mal an, was der Kleine alles kann.

(Bild: Dieter Stork)

200 Watt und eine Menge Funktionen

Im Herzen haben wir es hier mit einem vierkanaligen Amp zu tun. Den gewünschten Kanal kann man ganz bequem am Chickenhead-Regler auf der rechten Seite einstellen. So lässt sich das gesamte Feld von Clean, Crunch und Lead bis hin zu Ultra beackern. Wem das nicht reicht, der findet über dem Input noch einen individuell abgestimmten Boost; man kann also fast schon von acht Sound-Modi reden.

Pro Kanal können ganz klassisch Bass, Mid, Treble, Volume und Gain geregelt werden. Darüber hinaus stehen zur Sound-Formung Presence und Resonance in der Endstufensektion zur Verfügung. Klingt soweit alles ziemlich nach Grandmeister.

Beim Black Spirit finden wir jedoch statt eines Schalters einen Regler für das Noisegate, wir können es also direkt auf der Frontplatte feintunen. Viel spannender jedoch ist das „Sagging“-Poti, welches in acht Stufen das Ansprechverhalten der Endstufe ändert.


Sag

„Sag“ ist ein Zauberwort der Röhrentechnologie, und es ranken sich jede Menge Mythen darum. Dabei beschreibt es eigentlich nichts anderes als das Zusammenwirken von Verstärker-Vorstufe, Endstufe, Netzteil und Lautsprecher.

Wird der Amp an seiner Leistungsgrenze betrieben, geht die Betriebsspannung in die Knie, die Röhren verhalten sich anders und es entsteht der positive Effekt einer Kompression. Der Ton wird begrenzt, zusammengepresst, wird weicher und baut sich dann im Abklingen wieder auf.

Gitarristen lieben das, weil man das Gefühlt bekommt, der Verstärker atmet und man spielt mit ihm, manchmal einfach nur mit der Härte des Anschlag. Man spürt es mehr, als dass der Zuhörer es hört.

Aber jeder, der mal Gary Moore gehört hat, kennt das Phänomen bei ihm: Oft schlägt er, bevor er ein Lick beginnt, kurz die Basssaiten an, der Amp macht quasi zu, und der erste Leadton ertönt komprimiert und macht dann wieder auf.

Hughes & Kettner kann mit dem neuen bionischen Tone Generator diese Interaktion erzeugen und macht das in 8 Stufen einstellbar über den Sagging-Regler. Machbar ist dies, weil das „Herz“ des Amps jedwede Interaktion zwischen den einzelnen Verstärkergruppen möglich macht und daher diese Sagging feinfühlig abgestimmt hat.

Und – man kann es auch abschalten, denn es ist tatsächlich auch nicht immer gefragt.

Dieter Roesberg


Außer der Master-Sektion ist jeder der Regler doppelt belegt, sodass man nach einem einfachen Tastendruck auf „Fx Access“ die Kontrolle über Reverb, Delay und Modulationseffekte übernehmen kann. Die Einstellungen können gespeichert und später beispielsweise per MIDI wieder abgerufen werden.

Eine Ausnahme bildet hier lediglich der Master-Regler. Er funktioniert als einziges wie ein „echtes“ Poti und zeigt immer korrekt den aktuellen Status an.

Was fällt noch auf? Genau. Die Sekundärfunktion des Sagging-Potis erlaubt es nun, aus einer der acht analogen Boxensimulationen zu wählen, welcher sich die neue Red Box AE+ bedient. Das Angebot reicht von 1×12 (Thiele), über 2×12, 4×10 bis hin zu vier verschiedenen 4x12er Simulationen.

Der Sound changiert hier zwischen Vintage und Modern. Die Boxensimulation liegt immer am Kopfhörer/Line-Ausgang und der Red Box/DI an.

Für den Speaker Out kann man wählen, ob eine Full-Range (FRFR) Box angeschlossen ist – dann wird die Simulation mit ausgegeben – oder ob es sich um eine normale Gitarrenbox handelt. In dem Fall wird natürlich auf diesem Ausgang keine Box simuliert.

Man kann nun also gleichzeitig ein per Boxensimulation aufbereitetes Signal zum Mischpult leiten und live über sein gewohntes Cab spielen. Eine gut durchdachte Lösung. Und wenn keine Gitarren Box zur Hand ist, kann man eine Monitor-Box, eine Keyboard-Box o.ä. nehmen, eine geeignete Red Box-Einstellung wählen, und schon tönt es auf der Bühne wie gewohnt.

Fallbeispiel: Der Amp geht per DI auf die P.A., die Band spielt mit In-Ear. Dann braucht man keine Box. Aus irgendeinem Grund ist In-Ear nicht machbar, dann greift man sich eine MonitorBox und schon ist das Problem gelöst.

Neben dem Speaker Output fällt noch ein Schieberegler auf, welcher es erlaubt, die Leistung von 200 W auf 20 W oder sogar 2 W zu drosseln. Bei Röhren-Amps sind solche Verfahren gerne gesehen, da man hier schon im Schlafzimmer die Endstufensättigung nutzen kann – etwas das hier keine Rolle spielt.

Es geht eher darum, (kleine) Boxen nicht aus Versehen mit 200 W zu bespielen und den Regelweg des Master-Potis angenehmer zu gestalten.

Sollte einem alleine Proben zu langweilig sein, so kann man sich per Aux-Input einen Begleittrack dazu holen. Und wem die internen Effekte nicht reichen, der schließt sein Equipment ganz bequem im FX-Loop an. Vier Presets reichen nicht?

Dann kann per MIDI-Pedal auf 128 Presets zugegriffen werden. Passend dazu gibt es natürlich das hauseigene FSM 432 MKIII, welches wir damals auch schon mit dem Grandmeister 40 getestet haben.

(Bild: Dieter Stork)

Wem das alles zu altbacken daherkommt, der kann den Amp und die Presets auch per iOS über Bluetooth ansteuern. Zum Testzeitpunkt war die App leider noch nicht verfügbar, aber es ist davon auszugehen, dass sie analog zu denen für den Grandmeister 36 und 40 funktionieren wird.

Deshalb sei an dieser Stelle noch mal auf den Test in Ausgabe 10/2016 verwiesen. Über die App lassen sich alle Amp-Features ganz bequem vom iPhone oder iPad aus steuern und die Presets auch benennen. Man kann auch verschiedene Sets abspeichern und bei Bedarf hochladen – wenn man z.B. in verschiedenen Bands spielt und unterschiedliche Sounds braucht. Zudem können dann auch kabellos Jamtracks gestreamt werden.

Schwarzer Sound

Na dann schauen wir mal, wie selbsterklärend ein Amp mit so vielen Funktionen ist. Zwar gibt es eine 76-seitige Bedienungsanleitung zum Download, doch diese lassen wir zunächst schön auf ihrem Server. Und eigentlich funktioniert auch alles so, wie man es von einem Amp seit Jahrzehnten kennt: Einstöpseln, anschalten, Kanal wählen, los geht’s.

Schon der Clean-Kanal weiß zu gefallen. Er nähert sich in angenehmer Weise dem Fender-Sound, ohne diesen zu kopieren. Hier wird adäquat umgesetzt, was aus der Gitarre kommt. Bei der Mittelstellung meiner Pickups ergibt sich ein prägnanter Funk-Sound, der immer klar und durchsetzungsfähig bleibt.

Wähle ich den Hals-Pickup, so wird alles voll und warm, ich kann wunderbar Akkorde spielen und mich im Sound suhlen. Hier kommt auch der integrierte Hall zum Tragen: Zwar bietet Hughes & Kettner hier keine verschiedenen Algorithmen, aber insbesondere zum Clean-Kanal passt der voreingestellte Federhall ideal.

Auch die Tatsache, dass es nur einen Regler gibt und man so die Lautstärke und Abklingzeit des Halls immer gemeinsam regelt, ist nicht weiter schlimm – hier haben die Ingenieure gute Abstimmungsarbeit geleistet. Der Hall kommt dabei klanglich zwar nicht an die dedizierten Pedale/Effekte heran, aber die kosten dann ja auch fast schon halb so viel wie der gesamte Black Spirit. Und für „nur mal eben Hall“ ist das hier gebotene wirklich spitze.

Durch die Boost-Funktion landen wir schon im Clean-Kanal in gut gesättigten Gain-Gefilden. Dabei bleibt der Klang stets organisch und rund. Wechseln wir nun in den Crunch-Kanal, so schließt die Zerre nahtlos da an, wo sie im Clean aufhörte. Hier geht alles von AC/DC bis Tool.

Und tatsächlich gewinnt der Amp in den folgenden Kanälen nicht unbedingt mehr Gain hinzu, es ändert sich eher die Struktur. Im Crunch Kanal kann man mit ein wenig Finetuning auch wunderbare Fuzz-like Sounds erzwingen.

Hier wird dann auch der Sag-Regler auf der Front spannend. Je weiter man ihn aufdreht, desto mehr wird die Endstufe in die Sättigung, und somit sprichwörtlich in die Knie gezwungen. Anspieltipp: Crunch-Kanal mit Boost, Gain aber nicht ganz aufgedreht, Sagging auf 6 und die Vintage Open Back 2x12er Box ausgewählt (Nummer 3) – super White-Stripes-Sound ohne auch nur ein Fuzz in der Nähe zu haben.

Weiter geht es im Lead-Kanal. Hier ist man dann auch für das eingebaute Delay dankbar. Selbiges lässt sich über drei Regler deutlich feiner einstellen als der Hall und klingt im besten Sinne unauffällig.

Hier wird kein großes Sounddesign betrieben, kein Vintage-Band-Delay simuliert oder sonst was. Ist aber auch vollkommen OK und passt wiederum gut zum Konzept. Und so kann man den Lead-Kanal genau für seinen Namen wunderbar nutzen. Auch hier ist der Sagging-Regler viel wert. Mir persönlich werden Singlenote-Lines mit viel Gain oft zu matschig. Hier kann ich einfach das Sag herunterregeln und bekomme die tiefen Saiten sofort besser in den Griff. So soll’s sein.

Ultra wiederum ist ganz klar für die modernen Sounds geschaffen und klingt deutlich trockener als seine Pendants. Hier sind, in Kombination mit dem Noise-Gate, auch harte Djent-Sounds möglich. Hier spielt die große Ausgangsleistung ihre Stärken aus, denn man kann extreme Impulse rausdrücken. Und wenn man den Sagging-Regler zurückdreht hat man extrem präsente, klar definierte Töne im Angebot.

Spielt man über Kopfhörer, per DI oder an einer FRFR-Lösung, so ist das Umschalten der Boxentypen an der Front sehr praktisch und hat auch entsprechend große Auswirkungen auf den Sound. Klar, heutzutage darf ein Amp auch gerne Impulsantworten laden, aber was Hughes & Kettner hier mitliefert, klingt sehr authentisch und insbesondere auch so divers, dass man eine große Bandbreite abdecken kann – ohne in irgendwelche Untermenüs abtauchen zu müssen.

Das Fehlen von Menüs, Displays, etc. sorgt natürlich auch dafür, dass fast alle Regler doppelt belegt sind. Ich wollte mehrfach etwas am Sound ändern, hatte aber zuletzt das Delay neu eingestellt und deswegen nun auf einmal ein Tremolo auf dem Sound. Das ist aber ganz klar ein Nutzer-Problem und sollte sich erübrigen, wenn man besser an den Amp gewöhnt ist.


Blindtest

Eine Woche vor dem Guitar Summit besuchte ich Hughes & Kettner in Sankt Wendel. Dort hatte ich die Möglichkeit, den neuen Black Spirit zu hören und selber zu spielen – mit einer meiner eigenen Lieblingsgitarren. Allerdings unter besonderen Bedingungen, denn man sagte mir bewusst nicht, welche Technologie zum Einsatz kam. Ein Blindtest also. Das Ergebnis war erstaunlich.

Der Höreindruck war der eines Röhrenamps mit mehr Möglichkeiten. Aber der Spieleindruck war noch intensiver: Mit aufgedrehtem Sagging Regler atmete der Amp, er fühlte sich an wie ein Tube Amp, der in die Knie geht mit allen positiven Eigenschaften, und ich konnte das mit meinem Anschlag beeinflussen. Interaktion pur. Dazu kam die Möglichkeit, die Lautstärke je nach Bedarf zu regeln, wobei nach oben keine Grenze zu sein schien.

Umso größer die Überraschung, als ich dann die Infos zur Technologie bekam. Bernd Schneider, der seit 30 Jahren für die technische Entwicklung zuständig ist, hat hier ganze Arbeit geleistet und die Erfahrungen, die er im Laufe der Zeit mit Röhren und anderen Technologien gesammelt hat – auch bei der Entwicklung des Modeling Amps Zentera – einfließen lassen. Und auch für ihn geht damit ein Traum in Erfüllung, denn die neue Technologie ist ein großer Schritt in die Zukunft.

Dieter Roesberg


Resümee

Hughes & Kettner hat es wieder geschafft: Ein kleiner, leichter Amp, der schon ganz viel von Haus aus abdeckt und durch eine FX Loop, App und MIDI sinnvoll erweitert und gesteuert werden kann. Der Klang ist richtig gut und vielseitig genug, um die allermeisten Belange abzudecken.

Reverb und Delay sind geschmackvoll abstimm- und einsetzbar, lediglich die vier Modulationseffekte, die sich einen Regler teilen müssen, dürften eher einen ersten Eindruck geben, wie es mit einem „richtigen“ Effekt klingen könnte. Die maximale Leistung von 200 Watt kommt vor allem bei Clean- und Ultra-Sounds zum Tragen, während bei den Crunch- und Lead-Sounds die Sagging-Regelung ungeheure Dienste leisten kann – wenn man es möchte.

Durch das Gewicht, die Abmessungen und die optionale Tragetasche präsentiert sich der Black Spirit 200 als optimaler Pendler-Amp. Und durch die vielfältigen Anschluss- und Anpassungsmöglichkeiten an Gitarrencabs, Fullrange-Boxen, Mischpulte und Kopfhörer kann man auch so ziemlich alle Jobs damit erledigen. Eine tolle Soundmaschine der neuesten Generation.

PLUS

  • Sounds
  • Bedienung
  • Sagging-Regelung
  • Cabsims
  • Leistung
  • Effekte intgegriert
  • Gewicht
  • Maße
  • digitale Steuerung/MIDI

(erschienen in Gitarre & Bass 11/2018)

Produkt: Gitarre & Bass 9/2019
Gitarre & Bass 9/2019
SPECIAL: Endlich Nichtrauscher! Der große Noise-Gate-Test +++ INTERVIEWS: Michael Schenker, Geddy Lee, Jack White & The Raconteurs... +++ TEST: PRS SE Paul's Guitar, Warwick RockBass Corvette Taranis, Furch Vintage 1 OOM SR...u.v.m

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Amp ist zu teuer und die Potis wackeln sehr stark.
    Der Amp macht einen sehr Billigen Eindruck, 100% Chinaware.
    Sounds sind soweit ok.

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