40 Jahre Gitarre & Bass: Happy Birthday!

Anzeige

Unglaublich, aber wahr: Vor 40 Jahren, zur Musikmesse 1986 (15.-19.2.), erschien die erste Ausgabe von Gitarre & Bass, damals noch unter dem Titel Musiker Magazin. Selbst ich als Gründungsmitglied hätte mir damals nicht vorstellen können, dass sich Gitarre & Bass so lange, so erfolgreich und so stabil behaupten würde. Es war eine Geburt mit Startschwierigkeiten, aber aus dem Baby von damals ist heute ein stattlicher Erwachsener geworden.

Anzeige

Gründungsmitglied und Herausgeber Dieter Roesberg (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

EIN NEUES FACHMAGAZIN? WARUM?

Wie kamen wir überhaupt dazu, ein eigenes Magazin zu gründen? Seit 1975 war ich Redakteur beim Fachblatt Musik Magazin. 1980 wurde ich zum Chefredakteur befördert, als der damalige Inhaber das Magazin an den MVG Verlag in München verkaufte. Es herrschte Aufbruchstimmung und das Magazin erlebte einen regelrechten Boom: Es wurde dicker und dicker und wuchs von 120 auf fast 400 Seiten.

Allerdings hatte der Münchner Verlag auch andere Projekte, die viel Geld verschlangen – beispielsweise die Einführung der deutschen Ausgabe der Cosmopolitan –, und so wechselte das Fachblatt einige Zeit später zum JV Journal Verlag. Dort gab es mehrere HiFi-Magazine. Alle waren sie renommiert, aber nicht so richtig wirtschaftlich. Nur das Fachblatt war gesund. Also kam ein neuer Geschäftsführer und seine Devise lautete: Wenn das Magazin Geld verdient, geht auch noch mehr. Also wurde alles infrage gestellt. Die Druckerei wurde gekündigt, alle Kosten wurden durchleuchtet und das Ziel war, mit schlechterem Papier, höheren VK-Preisen und Anzeigenpreisen noch mehr Geld rauszuholen. Doch die junge Redaktion konnte sich damit nicht anfreunden, zumal wir der Meinung waren, dass man erst einmal bei den unwirtschaftlichen Magazinen sparen sollte. So wurde schon Anfang 1984 der Plan geschmiedet, sich selbstständig zu machen und neue Magazine auf den Markt zu bringen. Statt wie bisher alle Sparten in einem Magazin abzudecken, wollten wir lieber mehrere spezialisierte Magazine herausbringen. Den Anstoß dazu gab die geschasste Druckerei aus Augsburg: „Wenn ihr mal eine Idee habt, bei der wir helfen können, meldet euch bei uns.“ Gesagt, getan. Innerhalb kürzester Zeit wurde im Geheimen ein Verlag gegründet, bestehend aus den vier Fachblatt-Mitarbeitern Dieter, Gerald, Martin und Georg sowie der Druckerei in Augsburg. Das Ziel war, als Erstes ein Keyboards-Magazin auf den Markt zu bringen und einige Zeit später ein Magazin mit dem Schwerpunkt Gitarre und Bass sowie eins zum Thema Studio.

1986 mit meiner Lieblingsgitarre Ibanez Artist 2622 auf Workshop-Tour mit Albert Hoppenrath (Dynacord). (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

KEYBOARDS

Da fast alle Redakteure freiberuflich tätig waren, konnten sie den alten Verlag ohne Probleme verlassen. Im Dezember 1984 erschien die erste Ausgabe von Keyboards im neu gegründeten Musik-Media-Verlag. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch festangestellter Redakteur beim alten Verlag und meine Anteile am neuen Verlag waren nicht öffentlich sichtbar. Das Magazin startete gut, denn es war das gerade angebrochene Zeitalter der Synthesizer und weiterer Keyboardmodelle, die den Markt übernahmen. Die berühmten 80er-Jahre. Zur Musikmesse Frankfurt 1985 startete das Magazin richtig durch und es wurden unzählige Abos abgeschlossen. Keyboards sollte in den nächsten Jahren das wirtschaftliche Rückgrat des Verlags werden.

START MIT SCHWIERIGKEITEN

Im Sommer 1985 begann dann meine schwerste Zeit, ein folgenschweres Jahr. Ich musste meinen Redakteursvertrag kündigen. Mein alter Chef hatte mir bei Antritt der Stelle einen gut dotierten Vertrag mit einer Kündigungsfrist von einem Jahr verschafft. Das war für mich als Sicherheit gedacht, wurde jetzt aber zu einem Problem und hätte auch eines für unser neues Baby werden können. Also sagte ich nicht, was ich vorhatte, sondern schob vor, zu einer Vertriebsfirma wechseln zu wollen. Während die anderen Kollegen schon anfingen, am neuen Magazin zu arbeiten, verließ einer nach dem anderen den alten Verlag. Ich musste jedoch offiziell meinen Job weiterführen. Ich hatte jedoch die Rechnung ohne den aktuellen Geschäftsführer, ich nenne ihn mal „Herrn Müller“, gemacht. Er begann zu recherchieren und einzuschätzen und stellte eine Menge neuer Leute ein, die auch mich ausspionieren sollten. Das schaute ich mir eine Weile an, dann ging ich zu einem Anwalt und kündigte meinen Vertrag fristlos. Nicht der Arbeitgeber, sondern der Arbeitnehmer kündigte. Zum 1. Januar 1986 stand ich erst einmal ohne Einkommen und ohne Job da. Ich durfte aber auch beim neuen Verlag offiziell nicht mitarbeiten.

Es kam zum Prozess vor dem Arbeitsgericht. Mein Arbeitgeber wurde verdonnert, mein Gehalt weiterzuzahlen. Ich musste mich jedoch verpflichten, bis zum 1. September 1986 keinen anderen Job anzunehmen. Mein Anwalt, der in meine Pläne eingeweiht war, riet mir zudem, mich möglichst nicht im „neuen“ Büro aufzuhalten. So wählte ich damals das Modell Homeoffice, um bei der Entstehung unseres neuen Magazins mithelfen zu können.

Es folgten sieben Monate „Qual“. Der Arbeitgeber versuchte mit allen Mitteln, die Weiterzahlung zu verhindern, und schikanierte mich auf jede erdenkliche Weise.

Viele meiner Bekannten in und außerhalb der Musikbranche hielten mich für verrückt, eine so gute Stelle aufzugeben und ein gut gehendes Magazin für ein neu zu gründendes zu verlassen.

Im neuen Verlag lief zunächst einmal alles nach Wunsch. Wir hatten ein gutes Team zusammengestellt und fast alle freien Mitarbeiter waren bereit, das Wagnis einzugehen und zu uns zu wechseln. Die erste Ausgabe des „Musiker-Magazins“, Ausgabe 3/1986, wurde geplant, Flyer wurden gedruckt und der Startschuss war für den 16.02.1986 geplant. Die erste Ausgabe wurde gedruckt und der Messestand zusammen mit Keyboards war gebucht. Alles schien einen guten Weg zu gehen.

Erste Ausgabe des Musiker-Magazins (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

Nun kommt der bereits erwähnte Herr Müller wieder ins Spiel. Er traute dem Braten nicht, besuchte mich unangemeldet zu Hause und drohte mir mit allen Strafen der Welt, wenn er mich beim neuen Magazin erwischen würde. Noch schlimmer aber war, dass er daraufhin drei der wichtigsten Redakteure, die bei uns zugesagt hatten, aufsuchte und ihnen eine unfassbare Summe Geld bot, wenn sie bereit wären, weiterhin auch fürs Fachblatt zu arbeiten. Er wollte so das Erscheinen der nächsten Ausgaben sichern. Die drei schlugen ein. In der ersten Ausgabe erschienen die geschriebenen Artikel zwar noch, aber ihre Karriere bei uns war damit beendet.

Musiker-Magazin-Flyer (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

Wir machten weiter nach Plan. Die erste Ausgabe wurde gedruckt und zur Messe nach Frankfurt geliefert. Doch dann unterlief uns ein folgenschwerer Fehler. Ein Mitarbeiter hatte einen Test über ein neues AKG-Mikrofon geschrieben. Dummerweise hatte er ihn angenommen, als er noch beim Fachblatt war. Das hat Herr Müller herausgefunden. Am Morgen der Musikmesse erhielten unsere Druckerei sowie unser Geschäftsführer eine Abmahnung. Das Heft dürfe nicht erscheinen, da das getestete Mikrofon nicht offiziell an uns geliefert wurde, sondern für das Fachblatt bestimmt war.

Nach kurzem Kriegsrat entschieden wir, bei den Exemplaren auf der Musikmesse die beiden Seiten des Testberichts herauszureißen.

Wenige Stunden später kam die nächste einstweilige Verfügung. Wir würden einen Artikel ankündigen, der nicht im Magazin enthalten war, sowohl auf dem Titel als auch im Inhaltsverzeichnis.

In Frankfurt wurden daraufhin sofort schwarze Filzer gekauft und der Test auf dem Titel sowie im Inhaltsverzeichnis per Hand gestrichen.

Inhaltsverzeichnis mit manuell geschwärztem Testbericht (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

Die Druckerei, die ca. 30.000 Ausgaben gedruckt hatte und nicht alles neu drucken konnte, ersetzte die zwei Seiten des Mikrofontests mit folgendem Text: Dieser Inhalt darf nicht veröffentlicht werden. Die dann gebundenen Hefte wurden zur JVA Augsburg gefahren. Dort wurden die verbotenen Zeilen auf dem Titel mit schwarzen Aufklebern verdeckt, im Inhaltsverzeichnis wurden sie mit Filzern durchgestrichen. Dazu kaufte die Druckerei alle in Augsburg erhältlichen schwarzen Stifte auf.

Pragmatische Lösung: Selbstzensur (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

So war der erste Schaden abgewendet und wir (bzw. die anderen; ich durfte nur kurz vorbeischauen) konnten mit der Promotion für unser Magazin „Musiker Magazin“ beginnen. Es war ein holpriger, aber letztlich erfolgreicher Start: Wir konnten auf Anhieb viele Magazine verkaufen und auch jede Menge Abonnements abschließen.

VOM MUSIKER MAGAZIN ZU GITARRE & BASS

Danach beruhigte sich alles und das Fachblatt erschien weiter im Monatsrhythmus. Nur ich blieb bis Ende August im Homeoffice. Alle meine geschriebenen Artikel erschienen unter Pseudonym. Im Sommer fuhr ich zur NAMM-Show in die USA, bereitete einen Bericht vor und freute mich auf meinen Neustart.

Auf der NAMM Show Chicago mit dem legendären Fender-Mitarbeiter Helmut Köster, Spitzname Stratoköster. Seit 1964 (!) Vertreter für Fender, leider vor ein paar Jahren verstorben. (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

Doch als ich zurück nach Hause kam, riss ich mir beim Sport drei Bänder im rechten Fußgelenk. Ich musste operiert werden und bekam für sechs Wochen einen Gips, sodass ich bei meinem Neustart erst einmal gehandicapt war. Aber ich durfte und wollte arbeiten und habe von da an alles daran gesetzt, mit meinen Kollegen Monat für Monat das bestmögliche Magazin auf den Markt zu bringen.

(Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

Allerdings war nach gut zwei Jahren nochmals eine kleine Korrektur nötig. Unser Schwerpunkt war von Anfang an Gitarre und Bass gewesen. Nach ca. einem Jahr änderten wir den Titel in „Musiker“, Unterzeile „Gitarre & Bass“. Ende 1988 machten wir schließlich den letzten Schritt: Das Magazin erhielt den bis heute aktuellen Titel „Gitarre & Bass“.

(Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

Zu dieser Zeit hatten nahezu alle Magazine der Musikbranche, egal ob technik- oder musikerorientiert, Persönlichkeiten auf dem Titel. Von Musik Express über Rolling Stone bis hin zum Fachblatt.

Ab diesem Tag entschieden wir uns, nur noch Musikinstrumente oder Verstärker auf den Titel zu nehmen. So grenzen wir uns eindeutig als Fachmagazin für Gitarristen und Bassisten ab. Und das gilt bis heute. Man glaubt es kaum, aber von diesem Tag an stiegen die Verkaufszahlen noch einmal stark an. In all den fast 40 Jahren gab es nur eine Ausnahme: Wir nahmen zu Ehren von Jimi Hendrix einmal ein Foto von ihm mit seiner Strat auf das Titelblatt.

Eheleute Roesberg: Ulrike „Micky“ Roesberg war 34 Jahre federführend für das Layout von Gitarre & Bass. (1998, Foto: Dieter Stork) (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

40 JAHRE & GUITAR SUMMIT

In diesen 40 Jahren gab es viele Höhepunkte und unvergessliche Momente, sei es bei Treffen mit Musikern, auf Messeständen und -besuchen oder bei Reisen zu Herstellern. Aber auch die Aktivitäten der Mitarbeiter – eine Zeitlang versuchten wir uns als Fußballmannschaft – und die vielen Firmenfeiern waren besondere Momente.

Unser Fußball-Team (links) vor dem Spiel gegen die Mannschaft der Druckerei ADV Augsburg. Ende der 1980er. (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)
Musik-Media-Mitarbeiter: Für jeden Spaß zu haben. Hier, in den 90ern auf dem Weg zum Oktoberfest. Noch heute bei Gitarre & Bass: Paul (2.v.l.) und Fotograf Dieter Stork (rechts neben Dieter). (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

Der Verlag wechselte nochmals den Besitzer und wurde 1999 vom damaligen Ebner Verlag übernommen.

Die beiden Gebäude An der Wachsfabrik 8/10 waren über 15 Jahre lang das Musik-Media-Hauptquartier in Köln. (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)
Circa 2008: Das fast komplette Musik-Media-Team. Gerade neu im Team: Florian Stolpe, der Mann mit der Kappe. (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)

Heute firmiert er als Ebner Media Group und hat sich erfolgreich vom produktorientierten Fachverlag zum zielgruppenorientierten Medienhaus entwickelt. Die Transformation umfasste den Wandel von reinen Print-Publikationen hin zu einem crossmedialen Portfolio aus Print, digitalen Plattformen, Seminaren und Events.

In den vergangen 40 Jahren gab es eine Vielzahl von Fachmagazine für Musikinstrumente. Heute ist Gitarre & Bass das einzige im Deutschsprachigen Raum, das noch als Print-Ausgabe erscheint. Alle anderen wurden mittlerweile eingestellt. Das macht uns stolz aber traurig zugleich.

Die G&B-Autoren Dieter Roesberg und Franz Holtmann (2. und 3. v. r.) zu Besuch bei Martin Guitars in Nazareth. Zusammen mit deutschen Händlern. (Bild: Gitarre & Bass / Archiv)
Musikmesse Frankfurt 2017: Interview mit dem renommierten amerikanischen Gitarrenbauer Ren Ferguson (Gibson Acoustics, Fender, Guild und Shadow, heute Ferguson Co.) (Bild: Dieter Stork)

Apropos Messen: Unsere zahlreichen Besuche bei weltweiten Messen und Ausstellungen haben uns enorm dabei geholfen, als wir 2017 zum ersten Mal den Guitar Summit in Mannheim veranstaltet haben. Wir wussten genau, was für die Besucher gut und was schlecht ist, und haben uns unsere Wunschveranstaltung „gebastelt“. Genau wie damals bei unserem Magazin. Und wie damals gab es wieder viele Bekannte und Ratgeber, die sagten: „Das könnt ihr doch nicht machen. Das funktioniert nicht.“ Heute, im Jahr 2026, nach sieben Ausgaben, ist der Guitar Summit die größte und wichtigste Veranstaltung Europas für alles, was mit den Themen Gitarren und Bässe zu tun hat.

Seit 2017 organisiert Gitarre & Bass den Guitar Summit in Mannheim. Ein Team aus alten Recken und jungen Talenten macht’s möglich. (Bild: © Joris Henke)

FAZIT

Das war also die schwere Geburt unseres Babys, des Magazins Gitarre & Bass. Ein Magazin, das uns all die Jahre begleitet hat. Es gingen Mitarbeiter, es kamen viele hinzu, einige erfahrene, aber auch junge Nachwuchstalente.

Von Anfang an waren wir ein gut funktionierendes Team, in dem jeder seinen Bereich, seinen Platz und seine Verantwortung hatte. In dem Musiker für Musiker arbeiteten. Das ist noch heute so. Der Austausch mit den aktuellen Mitarbeitern ist nicht anders als vor 40 Jahren.

Zwar bin ich vor einiger Zeit aus der ersten Reihe zurückgetreten, als Herausgeber (im Ehrenamt) fühle ich mich aber immer noch wohl. Ich habe die Verantwortung liebend gerne an meine „jungen“ Kollegen Florian Stolpe und Stefan Braunschmidt übergeben, die beide ihr Handwerk als Praktikanten und Redakteure von der Pike auf gelernt haben und einen super Job machen.

Stefan Braunschmidt, Dieter Roesberg und Florian Stolpe (Bild: Dieter Stork)

Deshalb möchte ich mich dieses Mal nicht nur bei unseren Lesern für ihre Treue und Unterstützung bedanken, sondern vor allem auch beim kompletten Redaktions- und Autorenteam, das über die Jahre gewachsen und zusammengewachsen ist.

Von den Mitarbeitern der ersten Ausgabe sind heute noch Fotograf Dieter Stork und Paul Misic dabei. Auch die Kollegen Wolfgang Kehle und Michael Dommers gehören seit Beginn zur Redaktion. Nicht zu vergessen sind unsere beiden Dinos Heinz Rebellius und Franz Holtmann, die seit Jahren mit ihrem Fachwissen glänzen. Danke an alle G&B-Mitarbeiter! Und natürlich danke ich auch allen Lesern! ●


(erschienen in Gitarre & Bass 03/2026)

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Happy Birthday
    … bin Leser der ersten Stunde und freue mich, dass es Euch immer noch gibt!

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.