1973 - 2013

Musik Produktiv: Die Geschichte hinter dem Musikladen

Musik Produktiv hat sich in den letzten 44 Jahren von einem kleinen Liebhaber-Unternehmen zu einem einflussreichen Musikladen entwickelt. Der Gründer Günter Zierenberg beendete zum 30. Juni 2018 seine Tätigkeit als Geschäftsführer. Hier gibt es noch einmal die eindrucksvolle Musik Produktiv Firmenstory, die wir 2013 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums dieser ungewöhnlichen Firma aus Ibbenbüren geschrieben haben!

Musik Produktiv vor 40 Jahren
(Bild: Musik Produktiv Archiv)

Satisfaction

Kaum zu glauben, was passiert wäre, hätten Management und Plattenfirma der Rolling Stones dem gefolgt, was Keith Richards ihnen auftrug, bevor er mit seiner Band zu einer Tour aufbrach. Demnach sollte das Anfangs-Lick der neuen Single ‚Satisfaction‘, das Richards zu Demo-Zwecken mit seiner Gitarre über einen Maestro Fuzz eingespielt hatte, später von einer souligen Bläser-Sektion ersetzt werden.

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Doch die Geschichte verlief bekanntlich anders. Man beließ es bei Keiths Original-Lick und -Sound‚ Satisfaction‘ wurde trotzdem – oder gerade deshalb – ein Riesenhit und dieses Gitarren-Lick ging als eins der berühmtesten in die Rock-’n’-Roll-Geschichte ein! Und sein Sound war wiederum der Auslöser einer Erfolgsgeschichte, die sich im Ibbenbürener Raum, nördlich von Münster, abspielte: Musik Produktiv!

Sixties

Günter Zierenberg, Mathematik- und Musik-Student für Lehramt, spielte in einer dieser Tanzmusik-Bands Gitarre, die mit so wunderbaren Namen wie The Bongos, The Amigos oder Swinging Guitars glänzten – und mit frischer Musik aus der Hitparade, die von den neuen Sounds aus England aufgemischt wurden. Damals kam praktisch alle neue, wichtige Musik von der Insel – Beatles, Stones, Kinks, Faces etc. Und mit ihnen eben diese Sounds, die für die meisten Musiker des europäischen Festlands total neu waren.

Günter Zierenberg
Günter Zierenberg (Bild: Musik Produktiv Archiv)

Damals gab es noch kein Fachmagazin, logischerweise noch kein Internet, und die einzigen Quellen waren Gerüchte, die einem andere Musiker erzählten. Auch die deutschen Musikläden dieser Zeit hatten den Schuss aus England noch längst nicht gehört. Man verdiente sich gerade satt am Heimorgel-Boom, und hatte man ein paar Gitarren an der Wand hängen, durften die in der Regel nicht laut getestet werden.

Zierenberg erkannte in dieser allgemeinen Ahnungslosigkeit sein Geschäftsmodell, mit dem er nur wenige Jahre später die Basis für die Erfolgsgeschichte von Musik Produktiv legen konnte: Biete das richtige Equipment zu guten Preisen an und bringe den Musikern bei, es zu benutzen! Doch zuerst wollte er selbst so klingen wie diese neuen Gitarristen aus England und ihm war klar, dass er sich das Equipment selbst besorgen musste.

Also fuhr er mit einem alten Hanomag nach England, direkt zu den Herstellern und kaufte für sich, seine eigene Band und ein paar befreundete Bands eben Marshall, Orange, Hiwatt, Vox, Dallas Arbiter Fuzzfaces, aber auch PA-Equipment wie z. B Soundcraft-Pulte. Ganz im Geist der 68er wurde bei den ersten Deals noch kein Gewinn gemacht, doch da eine solche Geschäftsmethode keine Zukunft hatte, wurde kurze Zeit später ein Geschäftsmodell daraus.

Seventies

Längst war das heimische Wohnzimmer als Umschlagszentrale zu klein geworden und man hatte sich 1973 in einem ehemaligen Milchladen in der Ibbenbürener Ubostraße auf 90 qm breit gemacht und nun offiziell eine Firma gegründet: Musik Produktiv. Der Laden war nur halbtags geöffnet, Zierenberg studierte im zweiten Semester – und hatte bereits zwei Angestellte. Der junge Chef war allerdings weniger an der Uni, sondern intensiv in England unterwegs; binnen drei Jahren sei er mindestens 70 Mal nach England gefahren, erzählt Zierenberg.

Anfangs mit dem eigenen Hanomag, nachher mit einem gemieteten 7,5-Tonner. Man habe direkt zu den Firmen hinfahren können, denn die meisten von ihnen hätten in London Ladengeschäfte gehabt, in denen der Besitzer noch selbst hinterm Tresen stand. Und ließ denn auch mal Vertriebsverträge Vertriebverträge sein, wenn mit Geld gewinkt wurde. Der Direkteinkauf war lohnend – z. B. konnte ein Orange Topteil für 600 DM direkt von Cliff Cooper eingekauft werden.

Anzeige im Fachblatt Musik Magazin, Januar 1979.
Anzeige im Fachblatt Musik Magazin, Januar 1979.

In Deutschland verkaufte der offizielle Orange-Großhandel das gleiche Orange-Top für mehr als 1000 DM an den Musikalien-Händler, der es wiederum für 1980 DM seinen Kunden anbot, und Musikern großzügig den sogenannten „Musiker-Rabatt“ von 10 % einräumte. Bei Musik Produktiv konnte der Musiker jedoch das Orange-Top für 1000 DM kaufen! So interessant wie die Material- waren auch die Kapitalbeschaffungsmaßnahmen dieser Tage, denn Zierenberg machte sich die Tatsache zunutze, dass Euroschecks vier bis fünf Wochen bis zur Einlösung brauchten.

Er bezahlte also in England mit Euroschecks, fuhr schnell nach Hause, setzte die Ware flugs um und hatte somit das Konto aufgefüllt, bevor die Euroschecks abgebucht wurden! Und schnell hatten sich ohne jegliche Art von Werbung, allein durch Mundpropaganda, die guten Preise und die gute Auswahl, die der Ibbenbürener anbieten konnte, in der ganzen Republik herum gesprochen.

Was Leute von weit her dorthin lockte, Zierenberg aber auch handfeste Drohungen und gerichtliche Auseinandersetzungen einbrachte. Der kleine ehemalige Milchladen in Ibbenbüren war der billigste Musikladen Deutschlands – und gleichzeitig der mit dem besten Equipment! Doch nicht nur in Ibbenbüren waren neue Musikläden gegründet worden – die Läden der ersten Stunde dieser neuen Generation hießen Amptown in Hamburg, Bochen & Härle in Munderkingen, Jellinghaus in Dortmund und Prosound in Koblenz, und sie zeigten den angesagten Musikhäusern, dass diese „langhaarigen Bombenleger“, wie Rockmusiker gerne mal genannt wurden, einen durchaus ernsthaften Kundenkreis darstellten, mit dem man Umsatz machen konnte.

Damals selten bis einzigartig: Eine große Halle zum praxisgerechten Vorführen von PA-Anlagen.
Damals selten bis einzigartig: Eine große Halle zum praxisgerechten Vorführen von PA-Anlagen. (Bild: Musik Produktiv Archiv)

Die einzelnen Läden waren befreundet, es gab keine regionale Konkurrenz, und man heckte so manchen Deal sogar gemeinsam aus, auch noch in späteren Jahren. Musik Produktiv war sowohl bei Gitarren als auch im Bereich PA-Equipment stark. Hauptlieferant für die großen, schwarzen Exponential-PA-Boxen, die damals aufkamen, war der uneheliche Sohn Jim Marshalls, aber die Zuverlässigkeit hatte er von seinem Vater leider nicht geerbt. Als wieder einmal eine komplette PA nicht termingerecht ausgeliefert werden konnte, weil einzig die Boxen aus England dazu fehlten, entschloss man sich kurzerhand, diese in Ibbenbüren selbst zu bauen. Was damals in der Garage eines Musik-Produktiv-Mitarbeiters begann, wuchs im Laufe der Zeit zu einer großen Boxen- und Flightcases-Schreinerei, in der ca. 10.000 Exponential- und Instrumental-Boxen hergestellt wurden.

Damals waren alle Firmen – egal, ob Hersteller oder Laden – klein, liebenswert und chaotisch. Bei Musik Produktiv bekochte Juliane Zierenberg z. B. jeden Tag die Mitarbeiter; doch das war vorbei, als man die nächste Stufe des Erfolges erklommen hatte. Ehe man sich versah, war aus dem kleinen Unternehmen im ehemaligen Milchladen die große, professionell geführte Firma geworden, die sich in der Gildestraße auf 1000 qm ausgebreitet hatte – nach einer kurzen Zwischenstation in einem Tanzsaal eines ehemaligen Gasthauses. Die mächtigen Achtzigerjahre konnten kommen!

Eighties

Einen Musikladen in dieser Größe gab es damals in Deutschland kein zweites Mal. Es war die Boom-Zeit und das moderne Equipment hatte sich etabliert – genauso wie die ehemaligen Rebellen der Musikalien-Szene, die nun weiter am eigenen Erfolg arbeiteten. Musik Produktiv vergrößerte fast täglich seine Mitarbeiterzahl und die familiäre war längst einer professionellen Arbeitsweise gewichen. Hat man früher noch auf Zuruf gearbeitet und ging der ans Telefon, der gerade die Hände frei hatte, so gab es nun Pläne, Vorgaben und Sachbearbeiter für jeden Bereich. Es war die Zeit, in der nicht mehr der kreative Chaot, sondern der disziplinierte Geschäftsmann gefragt war.

Zierenberg, von Natur aus eher ersterer Spezies zugehörig, holt sich für die entsprechenden Verwaltungsbereiche nun die passenden Fachleute ins Boot. Außerdem wird eine professionelle Grafikabteilung installiert, in der nicht nur die eigene Werbung gestaltet, sondern ein weiteres Markenzeichen des Ibbenbürener Betriebs erstellt wird – das legendäre Handbuch für Musiker, der Katalog von Musik Produktiv!

Schicke Männer mit Schnauzbärten prägten das Verkaufspersonal in den Achtzigern.
Schicke Männer mit Schnauzbärten prägten das Verkaufspersonal in den Achtzigern. (Bild: Musik Produktiv Archiv)

Diese weltweit nicht vergleichbare Schwarte gilt auch heute noch als die Bibel der Musikalien-Szene, auch wenn das Internet ihm einiges von seiner Brisanz und Alleinstellung genommen hat. Doch damals war das Handbuch eine Sensation und wurde zur Referenz, die in jedem Musikladen der Republik als Informationsquelle unter dem Tresen lag!

Schon 1978 war zum ersten Mal ein Musik-Produktiv-Katalog erschienen, im Matritzenverfahren und per Hand abgezogen! Ab 1981 kam das Handbuch erstmals in einer professionellen Form, die nun Jahr um Jahr erweitert wurde.

Die Mischung aus Produktangeboten und Informationen rund um das Equipment kam an, und man erzielte solch hohe Auflagen, dass gegen Ende der 1980er die neu gegründete Verlagsabteilung das Handbuch für Musiker sogar im Zeitschriftenhandel unterbringen konnte! Zierenbergs Bedürfnis nach Wissensvermittlung – und damit einhergehend natürlich Kundenbindung – erlebte 1982 einen weiteren Höhepunkt, als er selbst das Buch ,Mikrofone‘ schrieb, das mit viel Halbwissen aufräumte und lange Zeit als das Praxis-Kompendium für Mikrofonie galt.

Doch damit nicht genug! Denn als gegen Mitte dieser Dekade die deutschen Musiker-Magazine beschlossen hatten, keine Anzeigen mit Verkaufspreisen mehr zu veröffentlichen, um dem Preiskampf der mittlerweile groß und aggressiv gewordenen Musikläden kein Forum mehr zu bieten, reagierte Zierenberg als einziger der betroffenen Läden aktiv, indem er kurzerhand ein eigenes Magazin ins Leben rief.

SOLO erschien 1987, enthielt eine komplette Liste der günstigen Musik-Produktiv-Preise und war regulär im Zeitschriftenhandel neben Fachblatt, Gitarre & Bass & Co. erhältlich und schon bald dort etabliert. Längst waren die Anfang der 80er neu eingeführten Musiker-Flohmärkte Treffpunkt, Lieblings-Event und Szene-Ereignis der Musiker zugleich. Bis heute locken diese Flohmärkte Anfang Mai und Anfang Oktober Tausende aus ganz Europa nach Ibbenbüren.

Doch nicht nur an diesen Tagen, an denen der Laden überquoll und die Stände der Flohmarkt-Aussteller sich in der ganzen Gildestraße breit machten, wurde Zierenberg klar, dass er, wenn er den nächsten Schritt für das Wachstum seiner Firma einleiten wollte, er wieder einmal ein neues Gebäude auftreiben musste.

Neunziger

Ein Gebäude in der benötigten Größe, nun visierte man 2500 qm an, war nicht zu mieten, also baute man in Ibbenbüren-Laggenbeck an der Fuggerstraße neu – dort, wo man auch heute noch zu Hause ist. 1995 fand der Umzug in das riesige, orange gestrichene Gebäude statt. Und gleich startete man hier mit einer weiteren Idee Zierenbergs durch, die mittlerweile längst etabliert ist: Die Musik-Produktiv-Hausmesse, die größte Musikalien-Ausstellung Deutschlands nach der Frankfurter Musikmesse.

Jedes Jahr im November präsentieren alle Firmen hier ihre Neuheiten, zeigen Endorser den tausenden Besuchern, was das neue Equipment drauf hat. Mittlerweile – 1994 – hatte man sogar eine zweite Musiker-Zeitschrift gegründet, die Akustik Gitarre. Beide Magazine wurden im Laufe der Jahre dann an andere Verlage abgegeben; Akustik Gitarre wird im nächsten Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiern, während Solo vom neuen Besitzer nicht fortgeführt wurde.

Schleichend hatte in den Neunzigern das Internet Einzug gehalten, und Musik Produktiv hat sich der neuen Herausforderung gestellt, indem es als einer der ersten einen Online-Shop installierte, der natürlich heute eins der wichtigen Standbeine der Firma darstellt. Wie anscheinend bei jedem Dekadenwechsel, reifte bei Musik Produktiv auch Ende der Neunziger wieder einmal die Erkenntnis, dass die vorhandene Ladenfläche einfach zu klein ist.

Zweitausender

So wurde Anfang des neuen Jahrtausends nicht nur der Eingangsbereich massiv vergrößert – der Laden verfügte nun über 4000 qm –, sondern auch eine riesige, neue Versandhalle errichtet, die dem enorm gewachsenen Online-Handel geschuldet war. Nicht immer sei jede Entscheidung eine gute gewesen, gibt Zierenberg heute zu.

Es gab Dämpfer, es gab Krisen, doch eine solche Katastrophe wie 2006 gab es zum Glück nur einmal in der Firmengeschichte: Ein Handy-Ladegerät war die Ursache für einen verheerenden Brand, der die Hälfte der Verkaufsfläche vernichtete.

Ein schwerer Brand vernichtete 2006 die Hälfte der Verkaufsflächen.
Ein schwerer Brand vernichtete 2006 die Hälfte der Verkaufsflächen. (Bild: Musik Produktiv Archiv)

Fast hat es den Anschein, als ob an dem Zeitpunkt eine Art unbewusste Wende in der Firmenausrichtung vollzogen wurde. Gewaltsam der schieren Größe beraubt, fing man nun an, statt auf äußeres mehr auf inneres Wachstum zu achten. Klasse statt Masse.

So wurde nicht mehr an- sondern nur noch umgebaut, um einen Teil der verlorenen Ladenfläche wieder zu gewinnen. Die Belegschaft wurde verkleinert und das zwischenzeitlich in ein Franchise-System umgewandelte Musik Produktiv wieder als klassische Einzelhandelsfirma revitalisiert, der wieder – wie früher – Günter Zierenberg alleine vorsteht, allerdings nun mit Hilfe seiner Tochter Saskia, während sich Ehefrau Juliane nach wie vor um die Personalabteilung kümmert.

Saskia ist für das Marketing zuständig und Günter Zierenberg ist nach wie vor der Mann der neuen Ideen und der mutigen Projekte, mit dem Riecher für das, was den Musiker von morgen interessieren und begeistern könnte.

Jetzt

Da hat sich das freakige Unternehmen aus dem kleinen Milchladen zu einem einflussreichen Musikladen Deutschlands, dem großen Produktiv an der Fuggerstraße, hin entwickelt. Wie das Musik Produktiv des Milchladens ist das aktuelle Musik Produktiv mittlerweile wieder ein Familienunternehmen, wenn auch ein modernes, geworden, das seine Stärken und Schwächen nicht nur sehr genau kennt, sondern daraus Kraft für neue Ideen und spannende Projekte ziehen kann. So scheint sich gerade rechtzeitig zum 40-jährigen Jubiläum zwar ein sehr bewegter Kreis geschlossen zu haben, aber von „Füße hoch“ kann nicht die Rede sein!

Die Guitar Gallery kann nicht nur durch seine Auswahl an teuren EGitarren überzeugen, sondern auch durch die Anbindung ans Internet, denn WYSIWYG.
Die Guitar Gallery kann nicht nur durch seine Auswahl an teuren EGitarren überzeugen, sondern auch durch die Anbindung ans Internet, denn WYSIWYG. (Bild: Musik Produktiv Archiv)

So wurde 2010 die Guitar Gallery eröffnet – nicht nur eine Edel-E-Gitarren-Abteilung mit einer riesigen Auswahl an teuren Custom-Shop-Gitarren aller bekannten Hersteller, sondern auch mit einer perfekten Anbindung ans Internet. Der Kunde kann am Bildschirm genau die Gitarre, für die er sich interessiert, in optisch großzügigen Präsentationen studieren und bei Gefallen bestellen – oder aber vorbeikommen und seine Traumgitarre eben neben all den anderen teuren Gitarren anspielen und vergleichen.

Eine ähnlich hochwertig ausgestattete Akustik-Gitarren-Abteilung zieht mittlerweile ebenso wie damals auch Besucher von weit her an wie das 2012 eröffnete Lefthand Guitar Center, das größte Angebot an Linkshand-Instrumenten in Europa!

Mehr Lefties geht nicht – das Lefthand Guitar Center hat seit 2012 geöffnet.
Mehr Lefties geht nicht – das Lefthand Guitar Center hat seit 2012 geöffnet. (Bild: Musik Produktiv Archiv)

Neuester Clou und eine fantastische Spielwiese für alle Sound-Tüftler unter den E-Gitarristen ist das Amp Center, was in dieser Form wohl neue Standards gesetzt hat: In Zusammenarbeit mit der Fa. Ampete Audio aus Köln wurde eine aufwendige Schaltmatrix entwickelt und installiert, die das direkte Vergleichen von bis zu 72 Topteilen und 72 Boxen ermöglicht – blitzschnell auf Knopfdruck und ohne lästiges Umstecken irgendwelcher Kabel. Diese Anlage ist bis jetzt weltweit einzigartig, und eine dieser typischen Musik-Produktiv-Innovationen, die eindrucksvoll die Geschichte dieser ungewöhnlichen Firma aus Ibbenbüren geprägt haben und prägen werden.

(Aus Gitarre & Bass 05/2013)

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Solange ist das schon her! 1973 bin ich 400km dorthin gefahren um mir einen Celestion G12-65 zu kaufen. Gratulation zu so einer guten Geschäftsführung über die Jahre!

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