Produkt: Robert Cray Special
Robert Cray Special
Alles über Robert Cray, Godfather des Blues, auf mehr als 30 Seiten im großen Story und Gear Special.
Aus dem neuen Heft

Test: Waterslide Junior Mojo

(Bild: Dieter Stork)

Singlecut, ein Pickup am Steg, das Wort Junior im Namen – da klingelt doch wohl was. Und doch geht diese Gitarre deutlich eigene Wege, sowohl optisch als auch klanglich.

Die kleine Gitarren-Schmiede Waterslide Guitars aus Hollywood, Kalifornien haben wahrscheinlich nicht allzu viele auf dem Radar. Gründer Patrick Matera ist vor allem als Gitarrist von Katy Perry und Moby bekannt und macht sich ansonsten (im Internet) ziemlich rar. Da ist wenig rauszufinden.

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Ich kenne seine Gitarren auch nur deshalb, weil ich als bekennender Ry-Cooder-Fan von den großartigen Waterslide Coodercasters (Strat-basierte Instrumente mit Lapsteel-Tonabnehmer am Steg und Gold-Foil-PU am Hals) gehört habe, allerdings noch nie eine in die Finger bekommen habe. Das ist zwar bitter, aber dafür ermöglicht „The Fellowship Of Acoustics“ aus Holland – einer der ganz wenigen Händler weltweit für Waterslide Guitars – diesen Test der Junior Mojo. Vielen Dank schonmal dafür!

SPANNENDE ZUTATEN

Die Basis dieser Solidbody-Gitarre – und das ist jetzt erst mal nicht sooo spannend – ist eine Mahagoniplanke von gut 45 mm Stärke. Entsprechend der Minimalismus-Direktive kommt sie natürlich ohne Binding, Decke, Contour-Shape oder Schlagbrett – dafür aber in perfekt geagetem TV-Yellow-Finish mit minimalem See-thru-Effekt und sehr authentischen Lackrissen und Abnutzungen. Rückseitig gibt es lediglich ein kleines E-Fach um an die 500K-CTS-Potis zu gelangen.

Der einzige Tonabnehmer – und da wird es schon spezieller – wurde in England von Mojo Pickups hergestellt. Betreiber und einziger Mitarbeiter dieser 2010 gegründeten Firma ist Marc Ransley, der tatsächlich jeden Pickup selbst konstruiert, wickelt, verschickt. Irgendwie sympathisch: Auf seiner Website verkündet er, sein Auftragsbuch für Januar sei voll und er würde sich melden, wenn er wieder Aufträge annehmen kann.

Deutsches Tailpiece, englischer Tonabnehmer (Bild: Dieter Stork)

Zurück zum Pickup: Der steht klar in der Tradition alter Teisco oder DeArmond Gold-Foil-PUs, wie wir sie von Harmony-, Silvertone- oder Airline-Gitarren kennen, die man in den 60ern günstig im Versandkatalog von Sears Roebuck & Co. finden konnte. Viel stärker als die genannten Gitarren selbst, sind die Gold Foils (nicht nur durch Ry Cooder) im Fokus der Gitarristen-Gemeinde geblieben und finden wieder zunehmend den Weg auf allerlei Gitarrendecken.

Der hier ist dann nochmal etwas Besonderes, denn der Mojo ist ein…

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