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Aus dem neuen Heft

Test: Sadowsky 21-Fret Standard J/J LTD 2020 – Masterbuilt 4-String & MetroLine 5-String

(Bild: Dieter Stork)

Es hat ordentlich Wellen geschlagen: Sadowskys kommen in Zukunft aus Deutschland! Natürlich nicht alle, Roger baut nach wie vor in New York seine Instrumente, aber neben dem Vertrieb und der Fertigung der MetroExpress-Reihe im chinesischen Warwick-Werk gibt es nun auch Sadowskys aus Deutschland, die bei Warwick in Markneukirchen gebaut werden. Wer die Details nachlesen möchte, wird in der März-Ausgabe fündig. Ich war jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen, was mir der freundliche UPS-Fahrer da Schönes zum Test bringt!

Aus Markneukirchen kommen die Bässe der MetroLine, die vorher auf höchstem Niveau in Japan gebaut wurden, und die der MasterBuilt-Serie, die preislich in der gleichen Liga spielen wie ihre US-Pendants. Wie fühlt sich das an? Kommt da echtes Sadowsky-Feeling auf? Wir werden sehen… !

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NEUE ORIGINALE

Auf den ersten Blick sind sich die beiden Bässe ziemlich ähnlich, die Unterschiede verbergen sich eher im Detail. Beide Instrumente gehören zu einer streng limitierten Auflage für 2020, und es wird sie als Vier- oder Fünfsaiter geben, vom MetroLine zusammengerechnet 100 Stück, vom MasterBuilt 25.

Basis für den Korpus ist Sumpfesche mit schöner Maserung, getoppt von einer spektakulären Quilted-Maple-Decke. Während der MasterBuilt die maritime, grün-blaue Burstlackierung in Hochglanz präsentiert, ist sie beim MetroLine matt. Bei beiden ist der Hals aus geröstetem Ahorn, mit einem ebenfalls gerösteten aufgeleimten Ahorngriffbrett. Während das Griffbrett und der Hals beim MetroLine relativ „plain“, wie man so schön sagt, daherkommen, sind diese beim Masterbuilt dagegen fantastisch intensiv gemasert. Die akkurat ausgeführte Bundierung zeigt ein nettes Detail: Warwicks Invisible Fretwork Technology sorgt dafür, dass die Bundenden auch ohne Binding unsichtbar im Griffbrett bleiben und die Maserung nicht unterbrochen wird.

Invisible Fretwork Technology (Bild: Dieter Stork)

Beide Hälse sind mit vier Schrauben in einzelnen Befestigungsmuffen im Korpus verankert, die Halstaschen lassen seitlich Platz für – nichts. Passgenauer kann man nicht arbeiten. Der Halsfuß ist beim Viersaiter minimal anders geformt, ein rein optisches Detail.

Beiden gemeinsam ist wiederum eine leichte Abrundung auf der Korpusrückseite am unteren Horn, die den Zugang zu den höchsten Lagen erleichtern soll. Alle anderen Shapings sind genau so, wie man es bei dieser Body-Form erwartet. Sadowsky-typisch ist der Korpus aber insgesamt etwas schmaler geschnitten, Sleek-Undersized-J-Style nennt sich das dann. Die Brücke ist ein Eigengewächs von Sadowsky, basierend auf dem klassischen Blechwinkel, aber mit dickerer Grundplatte und fetten, walzenartigen und unten abgeflachten Saitenreitern, die mit je einer Nut gegen seitliches Verrutschen gefeit sind. Die auf den ersten Blick nicht ersichtliche Möglichkeit, die Saiten einfach einzuhängen, ist ein immer willkommenes Feature. Die Sadowsky-Mechaniken vereinen klassischen Look mit geringem Gewicht und sauberer Funktion.

Sadowsky Tuner (Bild: Dieter Stork)

In der klassischen 60er-Position finden sich brummfreie Sadowsky-J-Abnehmer mit gestackten Spulen und gestaggerten Magneten, die ihr Signal an die allseits bekannte und beliebte Sadowsky-Elektronik weitergeben. Die besteht aus einem Volume-Regler, Balance und dem konzentrischen 2-Band-EQ mit Höhen und Bässen. Dazu kommt der VTC-Regler. Das steht für Vintage-Tone-Control, also ein klassisch-passiver Höhenregler, der immer im Signalweg ist, während das Poti per Push/Pull den aktiven EQ an- und ausschaltet.

An den Amp geht alles über eine Switchcraft-Buchse in einem soliden Buchsentopf, wie er eigentlich als Ersatz für Tele-Buchsen gedacht ist. Wenig überraschend, dass die Verar­beitung im E-Fach vom Feinsten ist, etwas überraschend, dass…

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