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Test: Phil Jones Bass D-400 & Cab 27

(Bild: Dieter Stork)

Mit einer eigenen Fabrik in China im Rücken, die Phil Jones vor über zwanzig Jahren gegründet hat und die die allermeisten Komponenten für die PJB-Produkte selbst herstellt, gehört die Firma zu den Pionieren im Gebrauch kleiner Speaker weit unterhalb der gängigen Zehn- oder Zwölfzöller. Meistens treten die dann in größeren Mengen in Boxen auf, oder in kleinerer Zahl in sehr kompakten Combos.

Wir nehmen eine fur Phil Jones relativ neue Variante unter die Lupe, ein ultraleichtes Topteil samt handlicher Box mit zwei Bassspeakern.

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KLEIN UND LEICHT

Der erste Eindruck – und jeder weiß, wie wichtig der ist – ist schon ein sehr guter: Aus dem Karton ziehe ich eine gepolsterte Tasche, in der sich der D-400 sichtbar wohl fühlt. Trotzdem muss er raus und entpuppt sich als extrem robust und dabei mit nicht mal anderthalb Kilo ausgesprochen leicht. Los geht’s mit der Klinkeneingangsbuchse. Über dem Gain-Poti zur feinen Abstimmung des Eingangspegels gibt es einen Minischalter, der neben den beiden Stellungen für mehr oder weniger pegelstarke Bässe auch noch eine dritte für Mute hat – clever gelöst! Darauf folgt ein fünfbandiger EQ mit je zwei Bändern für Bässe und Mitten und einem für die Höhen. Kurioserweise sind die Bezeichnungen in der Anleitung andere, das erschließt sich aber ganz von selbst. Auch die letzten Regler der Frontplatte sind selbsterklärend: Der Limiter wird per Minischalter aktiviert, der Regler stellt die Ansprechschwelle ein, der Master gibt am Ende die Gesamtlautstärke vor.

Mit dem DI Out geht es auf der Rückseite weiter, komplett mit Schaltern für Groundlift und Pre/Post-EQ. Der Ausgang ist immer Master-unabhängig, wie sich das gehört. Effekte können über FX Send und Return seriell eingeschleift werden, am Preamp Out kann ein weiterer Amp oder eine Aktivbox betrieben werden. Die Speakonbuchse sorgt für die Verbindung zur Lautsprecherbox, die Minimum 4 Ohm haben darf, die Buchse für den Netzstecker und der Powerschalter vervollständigen die Ausstattung.

Mit einer Höheneinheit ist der D-400 mit optionalen Rackwinkeln im 19″-Case unterzubringen, aber der eigentliche Reiz ist natürlich, den Verstärker in der Tasche, die noch Platz für das lange Netzkabel und ein Speaker-Kabel bietet, oder gar im Bass-Gigbag mitzunehmen.

Gegen das Fliegengewicht des Tops wirkt die Box gewichtig – dabei wiegt sie auch nur 13 Kilo. Phil Jones ist ja bekannt für die Verwendung kleiner und ungewöhnlicher Lautsprechergrößen. Im CAB 27 finden sich, man ahnt es schon, zwei Siebenzöller und ein Hochtöner mit Dreizoll-Treiber, die eine Belastbarkeit von 200 Watt an acht Ohm erlauben, alles aus eigener Produktion. Ebenfalls ungewöhnlich sind die Oberflächen: Lack fur die Seiten, Filz oben, unten und hinten. Ich dachte zuerst, das sollte dem Top mehr Halt geben, das steht aber perfekt, wenn auch lose, auf dem Griff in der Oberseite. Das Metallgitter vorne passt zum soliden Eindruck, den die Box vermittelt.

Der Lautsprecheranschluss ist Speakon und doppelt, damit man vom Top in eine weitere Box weiterschleifen kann. Einen Regler für den Hochtöner gibt es nicht, ich kann aber schon mal spoilern: Ich habe ihn auch nicht vermisst…

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