Produkt: Testbericht: Yamaha SG1801PX Phil X Signature
Testbericht: Yamaha SG1801PX Phil X Signature
Die Yamaha SG1801PX Phil X Signature im Test von Gitarre & Bass!
Aus dem neuen Heft

Test: Becos FX CompIQ Twain & Stella

(Bild: Dieter Stork)

Einen Kompressor so einzustellen, dass er das Signal aufwertet, kann manchmal ein schwieriges Unterfangen sein. Die Firma Becos FX aus Rumänien bietet mit Twain und Stella zwei Kompressoren für Bass und Gitarre an, deren „intelligente“ Arbeitsweise verspricht, dem Musiker diese knifflige Einstellarbeit zu erleichtern. Die integrierten Overdrive-Schaltungen sollen das Gesamtpaket dabei abrunden.

Kompressoren im Pedalformat gibt es inzwischen viele. Umso erfreulicher ist es, wenn Firmen sich neue, innovative Kon­zepte einfallen lassen, um dem geneigten Musiker mehr und vor allem neue Werkzeuge an die Hand zu geben, die der Klangfor­mung dienen.

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ROBUSTE HARDWARE FÜR DEN MUSIKERALLTAG

Der tollste Klang nützt wenig, wenn das Gerät den Anforderungen des Musikeralltags nicht standhält. Diese Sorge muss man bei den beiden Pedalen Twain und Stella definitiv nicht haben, denn die Schaltungen befinden sich sicher verwahrt in stabilen, schwarzen Alu-Gehäusen. Anschlussseitig ist die Sache unkompliziert. Der Eingang ist an der rechten, Ausgang und Spannungsversorgung an der linken Seite platziert, was ich gerade beim größeren Twain etwas schade finde, denn stirnseitige Buchsen beanspruchen auf dem Pedalboard gewöhnlich weniger Platz. Versorgt wird das Gerät über die DC-Buchse im etablierten Format, die sich, bündig ins Gehäuse eingelassen und vor Kurzschlüssen geschützt, unter der Out-Buchse befindet. Die Spannung darf hier zwischen 9V und 18V liegen, wobei eine höhere Spannung mehr Headroom für hohe Eingangspegel bereitstellt.

Die DC-Buchse ist fluchtend ins Gehäuse eingelassen. (Bild: Dieter Stork)

SO GLEICH UND DOCH SO VERSCHIEDEN

Grundsätzlich sind beide Geräte ähnlich aufgebaut. Es gibt zwei Signalwege, die sich dank Dry/Wet-Regler stufenlos miteinander mischen lassen. Der Erste ist der eigentliche Kompressor, der selbst in extremsten Einstellungen sehr geräuscharm und ohne eigene Färbung des Klangs arbeitet. Auf einer gut ablesbaren LED-Skala wird dem Musiker die Stärke der Kompression signali­siert. Der kleine Stella bietet eine Kompressorschaltung, Twain gleich zwei, die entweder kaskadiert oder parallel nach Frequen­zen aufgeteilt betrieben werden können. Bemerkenswert und namensgebend ist die „intelligente“ Arbeitsweise der Attack- und Release-Parameter, denn die Geräte erkennen…

Produkt: Gitarre & Bass 8/2019
Gitarre & Bass 8/2019
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