Semi-Hollow und Modern Flying V

Neue Gibson Modelle auf der CES

Gibson-Semi-Hollow-Double-Cut

Wir berichteten bereits, dass Gibson dieses Jahr auf die NAMM verzichtet und sich stattdessen auf die Consumer Electronics Show in Las Vegas konzentriert. 

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Auf dieser wurden einige neue Modelle vorgestellt. So zum Beispiel die Semi-Hollow Modern Double Cut in vier ungewöhnlichen Farben und mit 24 Bünden. Auch der Preis dürfte für einige Kontroversen sorgen. Vom Gibson Custom Shop wurden bei Facebook 3999 Dollar genannt.

Außerdem wurde eine neu designte Flying V präsentiert. Bisher sind noch keine weiteren Informationen bekannt, der Preis der Modern Flying V soll jedoch bei 4499 Dollar liegen.

Gibson-Modern-Flying-V

Wie ist eure Meinung zu den unkonventionellen Gibson-Modellen, die eher im oberen Preissegment angesiedelt sind?

62 Kommentare zu “Neue Gibson Modelle auf der CES”
  1. neue Gibson neue Fender
    die2 grossen versuchen einiges um alte , wie auch neue kunden zu gewinnen
    meine Meinung
    lächerlich!
    bei den preisen gibt es custom…. oder auch sehr gut verarbeitete düsenbergittaren ( 2 mal:) und nicht zu vergessen diese tollen japanischen brands wie Bacchus momose tokai FgN, die für mich nach wie vor das beste preisleistungsverhältniss darstellen…..

    ok, jetzt fragt sich einer der typ mag einfach Gibson nicht….. stimmt, doch das hat andere gründe…..

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    • Wenn aber dasPreis/Leistungsverhältnis nicht der entscheidende Faktor ist? Wenn Preis/ Leistung auch den Faktor Wertstabilität beinhaltet? Wenn Geld nicht wichtig ist? Wenn eine FGN, Tokai oder sonstige japanische Kopien nicht in Frage kommen? Was ist dann? Es gibt eben sehr viele Leute, die eine andere Perspektive haben als nur „es muss billig sein“. Luxus boomt weltweit in vielen Branchen, auf ne 30.000€ Rolex gibt es erhebliche Wartezeiten, bei Louis Vuitton wartet man auf bestimmte Taschen monatelang. Und wer eine tolle, wertstabile Gibson Les Paul haben will, bekommt diese als CC oder True Historic. Ist doch ok.

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      • Lorwnt Eyssen

        Absolut korrekt. Wer die Kohle hat und sich über den Tisch ziehen lassen will … meinen Segen hat er.
        Objektiv betrachtet ist GIBSON mit teilweise unterirdischer Qualitästsko trolle (die meisten meiner weit über 10 GIBSONs haben Ma ken ab Werk) und Preisen von morgen auf dem besten Weg in die Zweitklassigjkeit.

        Aktuell ist GIBSON definitiv keine Empfehlung. Aber viele kriegen ja bei dem Namen alle schon eine Dauwrerketion.

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        • Nochmal, man sollte nicht Gibson für 500€ und Gibson für 5000€ generell über einen Tisch ziehen. Die billigen Modelle, von denen du offensichtlich sprichst und die du kennst mögen nicht besonders sein. Kenn ich nicht. Darum sag ich nix dazu. Die Collectors Ychoice und Historic ymodelle sind Spitzenklasse.

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      • Du sprichst von Qualität
        Und Wertsteigerung
        Fein
        Doch das bekommst du eben nicht
        Bei den aktuellen gibson Modellen
        Guck den Markt an…….
        Vintage gibson ja
        Aktuelle nein

        Es geht nicht um billig
        Es geht um Qualität um soul und Kultur

        Ich war tagelang in tokyo
        In Gittarenshops
        Hatte vieles in den Fingern……
        Ich will Qualität und bezahle gerne
        2000 Euros für ne feine klampfe
        Doch da haben aktuelle gibsonmodelle im Vergleich keine Chance
        Alles andere ist selektive Wahrnehmung. Hilft im Leben ist allerdings subjektiv…..

        Und wenn ich eine Gittare als Kapitalanlage will
        Stimme ich dir zu
        Da müssen wir alles vor Jahrgang 93 in Betracht ziehen 😉

        Cheerio

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        • Wir sind einfach unterschiedlichen Zielgruppen zugehörig. Wenn du von Gitarren unter 2000€ sprichst, hast du wahrscheinlich recht. Da ist Werterhalt auch bei einer Gibson nicht das Ding. Dann darf man allerdings nicht von Gibson allgemein reden, sondern eben von günstigeren Modellen. Ich habe viele CS Gibsons gespielt und das waren fast durchweg sehr brauchbare Instrumente für professionelle Musiker. Der Werterhalt ist hier schon ganz gut. Selber habe ich mich eher auf die Collectors Choice Series gestürzt, einfach weil diese Gitarre grandios sind. Meiner Ansicht nach besser als meine Suhrs, PRSs, Fenders, Dommengets, James Tylers, Custom builts unterschiedlicher Luthiers….lediglich meine Knaggs ist ebenbürtig. Und der Werterhalt ist super, wird sich meiner Ansicht nach sogar noch deutlich steigern, desto schlechter es um Gibson steht.

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        • Gerade die von dir erwähnten Japaner sind meiner Ansicht nach die größten Gibson CS bzw. Collectors Choice Käufer. Das müsste der weltweit größte Markt für extrem hochwertige Gitarren derzeit sein…

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          • ja die Japaner sind was Collectors Choice betrifft total besessen. es gibt einen Laden in shibuya
            wo ein Keller Abteil voll ist davon. ..
            leider kann man hier kein Foto laden…. diese Sammlung war gigantisch…….
            was hälst du von heritageguitar?

        • Heritage Guitars sind sicher klanglich gut, aber ich ziehe Gibsons einfach vor. Knaggs Gitarren sind gigantisch, vergleichbar mit Gibson CC, aber auch sehr teuer. Gebraucht allerdings kann man sowas günstig schießen, um die 2000€ (Neu 4-5000€)…

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          • Knaggs Gittaren…. oh ja das was ich gesehen habe und gehört habe CHAPEU

            Knaggs Chena in Violin Amber…. sehr gerne mal für einen guten preis 🙂

    • Hab ich auch gedacht…
      Aber das Original ist wesentlich hübscher!
      Ich hab 3 davon und für 3500 Euro bekomm ich nochmal 7 (aus der billigeren Japan-Serie und gebraucht natürlich) oder vielleicht sogar ein Original aus Aluminium (naja, eher als Anzahlung 😉 ).
      Da ich weiß, dass das Modell von Jackson die Gemeinde spaltet (entweder man liebt es oder man findet es total abstossend), prognostiziere ich, dass sich die “Modern Flying V” nicht auf Dauer bei Gibson halten wird.

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  2. Gregor Weisbarth

    Ich spiele eine Gibson LesPaul und finde die auch gut.
    Was die Firma als solches aber in den letzten Jahren so tut wirkt auf mich inzwischen leicht verzweifelt. Die gewaltsame Einführung des elektronischen Stimmsystems ist für mich ein Beispiel dafür….Sicher ist es schwierig, sich im wachsenden Feld der Mitbewerber zu behaupten – aber mit der inflationären Neuerfindung des eigenen Klassikers “Les Paul” wird das nicht gelingen können; und mit oben gezeigten Neu-Kreationen zu den genannten Preisen erst recht nicht.
    Vielleicht sollten die Gibson-Verwalter wieder selbst Musik machen (am besten Gitarre spielen) und/oder wieder mehr auf die Musiker (aus allen Alters- und Talent-Klassen) da draußen hören ? Vielleicht muss auch bei Gibson der Gedanke reifen/greifen, dass es das “ewige (Umsatz-)Wachstum” doch nicht geben kann ??

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  3. – Au weia, die “neu designte Flying V” ist ja sowas von häßlich, nee wirklich. Auf die Verkaufszahlen bin ich aber gespannt …
    – Außerdem bekommt man für 4499 Dollar echte Einzelstücke (also wirklich custom) von vielen Gitarrenbauern auf diesem Planeten.

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    • Hässlich liegt im Auge des Betrachters. Was der eine schön findet findet ein anderer hässlich. Ich finde diese V gar nicht schlecht. Müsste das Teil natürlich erst mal anspielen, um zu sehen, ob das Teil für mich 4500€ wert ist. Im Übrigen habe ich schon Gitarren von deutschen Custom Buildern gespielt die brutal teuer waren, gut Klangen aber nicht besonders verarbeitet waren. Wenn jemand denkt, „wirklich“ Custom beim Gitarrenbauer vor Ort wäre jedem Zweifel erhaben, dann täuscht er sich.

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  4. Johannes Hummel

    in letzter Zeit völlig abgehoben und eine verrückte Preis- und Modellpolitik…ob das gut geht???
    ..

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  5. Statt sich neue, teure Modelle in teilweise mindestens umstrittenen Farben und Designs auszudenken, sollte sich die Traditionsmarke Gibson auf eben ihre Tradition besinnen und Les Paul, SG, ES & Co. in entsprechend guter Qualität anbieten. Mit nachvollziehbarer Preis- und Modelpolitik. Die Modelpolitik finde ich chaotisch. Mit Preisen, die eher gewürfelt statt kalkuliert erscheinen. Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich mich aus die Suche nach einer richtig guten, neuen oder leicht gebrauchten Les Paul gemacht. Was schon mit hohem Aufwand verbunden war, da es kaum noch Händler gibt, die neue Gibsons anbieten. Bei den Gitarren, die ich gespielt habe (das waren einige, im Preissegment bis ca. 3.500 EUR) bin ich fast ausnahmslos auf mittelmäßige, teilweise lieblos zusammen geschusterte Instrumente gestoßen. Von Legende keine Spur. LP’s, die in Frage gekommen wären, lagen bei über 3.000 EUR, teilweise noch böse drüber. Da haben Anbieter wie FGN, Edwards, Tokai und Maybach die Nase ganz klar vorne. Auf letzteren Hersteller ist dann auch meine Wahl gefallen. Sehr gute Hölzer, tiptop verarbeitet, klanglich fantastisch und amtlich verbaute Parts. Bei Gibson war vor allem zu diesem Preis (knapp unter 2.000 EUR) nichts ansatzweise Vergleichbares zu finden.

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    • So ich kenne jede Menge Händler, die neue Gibsons verkaufen…und ein Freund von mir hatte Maybach. Werterhalt NULL. Das Zeug bringt bereits kurz nach Erwerb bei Verkauf kein Geld mehr. FGN dasselbe. Ich habe einige Gibson CCs mit Gewinn und sehr schnell verkauft.

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        • Wenn du 60 Gitarren hast verkaufst du auch mal was. Hab aber auch einige CCs behalten und die verkauften waren auch Top…

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      • Werterhalt/-anlage ist eine Sache. Da besitze ich eine Reihe von Gitarren aus den 70er und 80er Jahren (Gibson’s sind auch dabei). Ich habe die Maybach aber nicht unter dem Aspekt eines zeitnahen Wiederverkaufs mit Wertsteigerung gekauft, sondern weil ich sie spielen will. Und da habe ich ebenfalls noch ein paar Gitarren, die wohl keine Wertsteigerung erfahren werden, die aber tolle Instrumente sind und auf denen es Spaß macht zu spielen. Meine “custom-order” Furch RS zum Beispiel. 🙂

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    • Ich hatte das Empfinden, das Gibson die letzten Jahre vor allem auch für um 1000€ ganz passable SGs und Vs angeboten hat. Die wirklich hochpreisigen Modelle der Collectors Choice Serie sind unfassbar gut. Wer das versucht zu leugnen, hat einfach nur einer Komplex, der nix mit der Realität zu tun hat. Die Dinger sind Gigantisch gut und vor allem sehr wertstabil. Wenn ich an Gibson denke finde ich vor allem Schade, dass diese gigantischen Serien (auch True Historics) nicht fortgeführt werden. Es bleibt abzuwarten wie es weitergeht. Ich würde mich freuen, wenn Gibson wieder auf die Schiene kommt und es positiv weitergeht. Das obligatorische Gibson bashing in diesen Foren voller „Experten“ erinnert mich an Diskussionen zum Thema Rolex oder an die Zeiten meines ersten Porsche SUVs zurück. Das ist aus Neid geborener Frust. Ich werde meine Gibson Les Paul CC28 Ronnie Montrose niemals verkaufen, weil sie in jeder Hinsicht gigantisch ist. Hoffentlich findet Gibson mittelfristig einen Weg, da wieder anzuknüpfen.

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      • Foren sind zur Diskussion, auch konträrer Meinungen, gedacht. Nicht ist immer alles Gold, was glänzt und das muss auch angemerkt werden und dazu gehört auch die teilweise schlechte Qualität aus dem CS, auch bei CCs, dazu. Das hat natürlich Gründe und die sind bekannt, werden aber nicht abgestellt. Und deshalb muss das kritisch hinterfragt werden! Das hat nichts mit ‘alle anderen haben keine Ahnung’ zu tun, sondern mit Realität vs Naivität vs Faktenlage. Sorry!

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        • Schon seltsam dass ich von 4 CCs, die ich hatte, nur geniale Volltreffer hatte. Und die 20, die ich obendrein spielen könnte auch absolut genial waren. Besser als meine Suhrs, James Tylers und was ich sonst noch so rumstehen habe. Ich bleib dabei, die meisten die hier Fachmännisch von unfassbaren Qualitätsmängeln berichten, haben ne CC nur durchs Schaufenster gesehen. Meine Meinung. Letztlich ist es mir aber auch egal, meine sind Top. Das reicht mir.

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          • Sie sind bekanntlich ein großer Fürsprecher des Unternehmens Gibson. Das ist in Ordnung. Die Verve mit der Sie andere verunglimpfen, die nicht Ihrer Meinung sind, wirkt etwas verstörend. Ich empfehle Ihnen sich in den Flieger zu setzen und ein Gespräch mit z. B. Mr Gruhn oder Mr Wittrock zu führen….

  6. Axl Flash

    Vorweg ich mag Gibson- Gitarren!
    Es gibt, nein besser es gab sehr schöne und sehr gute Instrumente von Gibson und nun? Ich kann mich an Zeiten erinnern da war Gibson praktisch weg vom Markt – und hat versucht mir komischen Schrott wieder Fuß zu fassen… ging richtig in die Hose. Dann hat sich jemand was getraut..wieder gute Gitarren zu bauen. Mit einer Firma zusammen gearbeitet die den Schrott aussortiert bevor er auf den Markt kommt… Um dann von Gibson im Regen stehen gelassen zu werden, wie so viele die mit Gibson zusammen gearbeitet haben. Sorry aber wenn ich viel Geld ausgebe für eine CS und die dann erstmal zum Gitarrenbauer muss, läuft was schief und dann zwanghaft versuchen in günstigen bereichen zu wildern und mit Klagen gegen jeden erbärmlich versuchen an Geld zu kommen. Es ist ein Armutszeugnis was Gibson da so treibt. Aber ich mag Gibson Gitarren. Bin gespannt ob das Veröffentlicht wird.

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  7. Hmmh....

    Tja, langsam fehlen mir wirklich die Worte. Die Panik kann wohl kaum größer sein….
    Ich bin als LP-Custom-Shop-Spieler sprachlos. Gut, design-mäßig war Gibson bei neuen Konzepten immer grauenvoll. Schwamm drüber. Aber eine Semi-Hollow anzubieten, die keinerlei Mojo besitzt, zudem zu einem Preis, der fragwürdig ist, ist freundlich ausgedrückt frech! PRS hat die USA S2 Custom 22 Semi-Hollow im Markt für 1.999,– EUR, bitte mal bei den üblichen Verdächtigen nachschlagen, und eine eigene Meinung bilden. Ok, selbige besitzt ‘nur’ 22 Bünde, im Gegensatz zur Gibson Semi-Hollow, die hat 24. Aber 1.000,– EUR pro weiterem Bund ?? 😳😉

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  8. Ich bin seit jaaaaaahren ein eingefleischter gibson les paul
    Player ABER was diese Firma in letzter zeit macht ist einfach
    gesagt SCHEIßE……ich weiß nicht was in den Köpfen der Chefs
    abgeht sie sollten sich ma schleunigst Gedanken machen
    und einfach wieder zu den alten Wurzeln zurückkehren
    ansonsten denke ich wird gibson immer mehr treue Player
    verlieren ich finde es einfach nur schade……und die neuen
    Modelle finde ich teilweise einfach nur noch 😱😱😱. ….
    Gruß hoppen

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  9. Dirk G.

    Das Design von den Semi Hollows ist auffällig gleich mit den Duesenberg Doublecat Modellen. Neu- das ist alles nur geklaut das ist alles gar nicht eures. Gibson bleibt euren Modellen treu, arbeitet an der Qualität und senkt die Preise.Nehmt euch da ruhig auch ein Beispiel an Duesenberg.

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  10. Also, ich spiele seit 20 Jahren Gibson Gitarren aus der Gibson USA Reihe, Die 4 Gitarren sind alle qualitativ i.O. Wenn man bei Gibson.com oder bei den Dealern durch die Kollektion geht, gibt es ausreichend Auswahl bei den traditionellen Designs. Da würde ich eher empfehlen, nicht jedes Jahr alles bis dahin Gebaute als Vorjahresware zu entwerten. Seltsam finde ich bzgl. Vermarktung, dass die hier von Euch gezeigten CS Modelle nicht auch bei Gibson.com veröffentlicht sind. So läuft Infointeresse ins Leere. Und das die webpage immer wieder nicht erreichbar ist, stimmt schon sorgenvoll.

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  11. Endlich mal was neues von Gibson! Ob dieser durchaus mutige Schritt erfolgreich sein wird, wird sich zeigen – aber ich freue mich, dass sich da was tut und Gibson offensichtlich versucht, aus dem jahr(zehnte)langen Modell-Stillstand rauszukommen. Über Aussehen kann man geteilter Meinung sein, auch Explorer und Flying-V waren ja nicht unbedingt gleich beim Erscheinen dir großen Brüller und haben wohl damals ähnliche Reaktionen hervorgerufen. Wie hoch die Preise wirklich sein werden und ob sie zum Wert / der Qualität passen wird man sehen. Bin jedenfalls schon sehr gespannt auf die Dinger und wünsche Gibson viel Erfolg! Der erste mutige Schritt eines der großen Herstellers, was neues zu tun statt sich immer wieder nur selber zu kopieren. Ob Fender sich auch mal was ähnlich kontroversielles traut statt die 2834. Variante und kaum spürbar veränderte S oder T rauszubringen? Modellpflege schön und gut, ist wichtig – aber auch radikale Schritte braucht es ab und zu wenn man sich weiterentwickeln will.

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  12. Nachdem CITES die Machenschaften der Holz-Mafia trockengelegt hat, muss Gibson ums überleben kämpfen. Schade, aber gerecht.

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  13. Christian

    Wenn man bei alteingesessenen Gitarrenfachhändlern bisschen in’s Gespräch kommt und das Thema auf Gibson kommt, hört man gar nichts Gutes. Ich verstehe selbst nicht viel von elektrischen Gitarren, aber einiges von akustischen Gitarren. Gemessen an den Preisen sind die akustischen Gitarren von Gibson sehr unterdurchschnittlich. Zu den neuen elektrischen Modellen von Gibson: nichtssagendes, unentschlossenes, merkwürdiges Design, keine Faszination. Zu den Preisen: unverständlich. Für diese Summen kann man sich eine Collings oder eine Suhr holen, von FGNs und Duesenbergs ganz zu schweigen. Gibson ist nur noch eine Marke, leider wird die nicht mehr gepflegt. Schade.

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  14. Diese Semihollow-Kiste gefällt mir nicht, aber die V würde ich mir sehr gerne ansehen…

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  15. Besonders kreativ sind die Formen trotzdem nicht, beide gibt es schon bei anderen Anbietern fast genauso, also wo ist der Mehrwert. Es ist eher ein Wildern in Gibson-untypischen Gefilden. Aber die Firmengeschichte zeigt ja immer wieder Versuche, die mehr oder weniger gescheitert sind. Die Gitarren sind aber so teuer, dass sie sich meiner Meinung auch schwerlich als Sammlerstücke eignen. Man wird kaum die Anschaffungskosten je wieder reinbekommen.
    Vieles über die Qualität ist schon gesagt worden. Es ist immer schwierig, in den Zeiten der Onlineshops eine Gitarre zu erwischen, die eine gute Qualität hat. Selbst wenn man zu einem großen Händler geht, ist es ja nicht möglich, sich aus den 25 Exemplaren, die er tatsächlich auf Lager hat, eine wirklich gute Gitarre herauszusuchen. Mir ist es trotzdem vor kurzem gelungen, für 1400 Euro eine Tradional für dem Japanmarkt im Laden als Retoure anzutreffen, die wirklich hervorragend ist und die ich auch spontan gekauft habe. Sehe ich aber im gegenwärtigen Gibson (massen) markt als reine Glücksache an.
    Was mich bei beiden großen Marken, Fender wie Gibson am meisten stört, ist dieses Customshop-Getue, verbunden mit exorbitanten Preisen.
    Was wirklich ein Customshop ist, macht beispielsweise Kiesel in den USA vor. Da kann ich wählen, ob ich eine Koa-Decke mit einem Sumpfesche- oder Mahagonibody möchte, ob der Hals geölt oder lackiert ist, welche und wieviele Tonabnehmer, und vieles mehr.
    Eins solche Anfrage sollte man mal bei Gibson stellen, die lachen einen aus oder rufen Preise im fünfstelligen Bereich auf. Und ich behaupte, wenn ich bei den Kiesel mal bleibe, für die man zwischen 1500 und 3000 Euro je nach Hölzern und Features ausgeben kann, dass letztendlich die Bauqualität bei Gibson nicht dreimal höher ist, wenn handwerklich überhaupt besser.
    Man bekommt bei Gibson und Fender immer vorgefertigte Gitarren, auch sicher einige gute im Customshop, aber wenn man nur solche Sachen wie eine geölten Hals haben möchte, bleibt man Gibson schon da auf der Strecke.

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  16. Eclipseman

    Über das Design kann man streiten, zur Verarbeitungsqualität kann man noch nichts sagen, solange man die Teile noch nicht selbst in der Hand gehalten hat, und das Preisempfinden dürfte individuell differieren…
    Ich spiele (und sammele) seit mittlerweile 47 Jahren, hatte auch insgesamt acht Gibsons im Bestand, von denen nur noch zwei (aus nostalgischen, nicht qualitativen Gründen) übriggeblieben sind, nachdem ich vor über 20 Jahren registriert habe, daß ich dem Markenfetischismus erlegen war und andere Mütter auch schöne Töchter haben. Gibsons neue Modelle zu testen werde ich mir jedenfalls sparen…

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  17. Schorsch

    Design: Alles Geschmacksache. Ich spiele wahnsinnig gerne Semi-Hollow-Gitarren und würde der neuen Gibson selbstverständlich eine Chance geben; ich finde sie eigentlich ganz schick. Wenn’s dann noch klanglich passen würde …

    Nur ist der Preis für mich als Nicht-bloß-Hobby-Musiker bar jeder Diskussion. Einer meiner hobbymäßig klampfenden erwachsenen Schüler ist hauptberuflich Zahnarzt … da könnt’s vielleicht noch passen. :/

    Vielleicht ist das ja ohnehin unsere musikalische Zukunft … die Rockin’ Dentist Combo – wer sonst soll sich das alles in Zeiten von Streaming etc. noch leisten können? 😀

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  18. Hallo, ich weiß nicht, wer Marin ist, hört sich an, als handele er mit Gitarren, mit Gibsons. Aber guter Mann: Was ist eigentlich die Aufgabe einer Gitarre ? Werterhalt ? Teuer sein ? Bekannter Name auf der Kopfplatte ? Nein – leider völlig falsch ! Eine Gitarre soll (zumindest für Gitarristen) gut spielbar sein, mechanisch einwandfrei, und natürlich gut klingen. Sie ist für SPIELER ein Werkzeug, das absolut und verlässlich funktionieren muss. Und wenn FGN, PRS usw. diese einfachen Standards besser erfüllen und dann auch noch preiswerter sind, ist Werterhaltung vielleicht für Sammler interessant, aber nicht für echte Gitarristen, die vielleicht ihr Brot mit dem Werkzeug verdienen. Zu den neuen Modellen: Sieht wirklich nach Ideenlosigkeit aus, klobig, keine Spur von Eleganz, kein Austrahlen von “Wertigkeit” (wenn das ein Kriterium sein soll). Ich habe eine Les Paul Custom von 1974, klingt klasse, spielt sich wie Butter – aber: Aus mehreren Schichten Mahagoni, aus der falschen “Era”, die Farbe gab es damals angeblich gar nicht (Tobacco sunburst) – also die muss doch Sch. . . . sein – oder sogar ne Fälschung ?! Nee, original so vom Frankfurter Messestand damals gekauft. Aber ich habe auch eine Gitarre von “Swing” (Korea) – anders, aber genauso gut. Ein Berliner Händler schreibt auf seiner Website: Mehr als 800,- Euro muss man heute für eine sehr gute Gitarre nicht ausgeben. Recht hat er. Jedenfalls wenn man sie spielen will.

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    • Hör du auf deinen Berliner Händler. Da biste sicher bestens beraten. Lass mich raten, dieser Händler hat auch nur Gitarren bis 800€ im Laden…schönen Tag noch.

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  19. Zum Thema Gibson:
    Eigentlich bin ich Tele-Player,habe mir denoch 2014 eine Gibson Firebird zugelegt,da ich schon immer auf das Design stand.Als ich mir die Gitarre zulegte war sie eigentlich unspielbar ,klang richtig scheiße und hielt die Stimmung nicht.Ich habe die PUs gewechselt (David Barfuss),Brücke und Stoptailpiece gewechselt (war billigster Druckguss),bessere Kondensatoren eingelötet (die originalen waren billigster Schrott,funktionierten und klangen nicht),PU-Schalter gewechselt (der Originale krachte von Anfang an),Knochensattel einbauen und Bünde abrichten lassen (Bünde hatten teilweise unterschiedliche Höhen) und eine neue Klinkenbuchse eingebaut (die Ursprüngliche hatte einen Wackler).Richtig stimmstabil ist sie immer noch nicht (weiches Holz?),klingt aber nun deutlich besser und ist bühnentauglich.
    Was ich damit sagen will?Ich würde von Anfang an lieber mehr für eine Gibson ausgeben wenn sie aus vernünftigen Materialen gebaut würde und vernünftig zusammengebaut wäre.Ich hatte letztens eine 2017er Firebird in der Hand die handwerklich und klanglich eine Zumutung war,dagegen ist meine schon fast wieder eine “gute Alte”.

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    • Warum kauft man überhaupt eine Gitarremit dermaßen vielen Mängeln die am Ende immer noch Kacke klingt??? Und wenn du mehr ausgeben würdest für ne gute Gibson, wie du selber sagst, dann tu es. Eine Firebird aus dem CS hat die von dir beschriebenen Mängel mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht…

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      • Nee,mach ich nicht.Die Gibson Firebird Custom Shop 1965 für 4299,- hat die gleichen miesen PUs, Plastik-Trapez-Inlays und Plastik-Sattel wie meine Firebird,Hardware Nickel anstatt Chrome.Sebst die Gibson 1964 Firebird III CC für 5450,- hat den gleichen Keramik-PU drin der mit Johnny winter auch nichts zu tun hat.Und der absolute Knaller ist die Gibson Firebird Custom Ebony Limited Edition für 4000,- mit “Richlite-Griffbrett”,!Ja,richtig gelesen,RICHLITE.

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        • Komisch. Ja, dieses Richlite würde ich mir auch nicht geben wollen. Also meine CCs sind wunderbar. Wenn die Firebirds so schlecht sind ist das natürlich nix. Ärgerlich.

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  20. Seit mehr als 30 Jahren spiele ich Gibson- Gitarren und besitze heute noch sieben Modelle (5 E- und 2 Akustik). Die besten sind eine 96er LP Studio und eine 98er Songwriter, auch wenn ich bedeutend teurere Modelle besitze. Seit etwa zehn Jahren hat die Qualität bei Gibson arg gelitten.
    Übrigens spiele ich heute auf der Bühne eine RTG Prestige. Die nimmt es mit jeder Les Paul auf und kostet nur einen Bruchteil.
    Der Wiederverkaufswert eines Instruments hat mich nie interessiert, denn ich will das Teil ja schliesslich spielen.

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  21. Richard

    Gibson handelt wie jedes andere Unternehmen auch: man weitet seine Produktion immer mehr aus, um im Konkurrenzkampf mit den anderen Gitarrenherstellern die Nase vorn zu haben. Man flutet den Markt mit Modellen aller Preisklassen und strikt dabei fleißig jenen Mythos weiter, der in einer Zeit entstand, als die alten und mittlerweile legendären Rockmeister auf ihren damals noch recht preisgünstigen und wenig bekannten Les Pauls unvergessliche Werke schufen. Weil immer noch genügend inzwischen in die Tage gekommene und an den Rockzipfeln der Nostalgie hängende Fans unbedingt eine Gibson besitzen möchten, funktioniert das Geschäft mit den Paulas anscheinend immer noch hinlänglich. Was aber, wenn die letzten Überlebenden der goldenen Ära des Rock and Roll das Zeitliche gesegnet haben? Wer kauft das Zeug dann noch? Und was passiert schließlich mit den vielen billigen bis sehr teuren Les Pauls, die die verblichenen Gitarren-Fan-Opas ihren Kindern und Enkeln hinterlassen haben? Die werden dann auf den Markt geschmissen und billig verscherbelt, denn der einstige Mythos will bei den Erben nicht mehr recht zünden. Soviel zum Thema Werterhalt. Wenn sich Gibson immer wieder mit neuen Modellen ins Getümmel wirft, dann dürfte dies auch ein Reflex auf das womöglich immer drängender werdende Maschinenauslastungsproblem sein: Gibson läuft die gute alte Rockzeit davon. Die Gitarrenfabriken müssen produzieren, denn ein Zurück darf es besonders in Zeiten des „America First“ nicht geben. Also wird halt immer wieder der Versuch unternommen, neue Modelle zu kreieren, die häufig genauso schnell wieder verschwinden, wie sie aufgetaucht sind. Dieses Vorhaben scheint aller Erfahrung nach aber eher nicht vom Glück verfolgt zu sein. Ja ja, die Zeiten ändern sich, und was gestern noch galt, gilt schon heute nicht mehr (Hannes Wader)!

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  22. Johannes Bewernick

    Warum nochmehr? Wenn es nur für Sammler währe, könnte ich das verstehen. Dann aber nur auf Bestellung. Aber geh doch mal in ein Gitarrengeschäft in dem 1300 unterschiedliche Klampfen angeboten werden. Das ist dann wie im Supermarkt. Kommt man doch irgendwann nicht mehr klar. Ist dann wie bei IKEA. Ich sammle Gitarren und sag mal das die guten Japankopien oft besser sind als die Originale. Allerding zahlt man da mitlerweile die original – Preise.
    Aber macht weiter so – die Wirtschaft muss tönen.

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  23. Schrobi

    Gibson hat meiner Meinung nach die schönsten und faszinierendsten Gitarrenmodelle überhaupt produziert!
    Einfach zeitlos. Eine Les Paul, wird immer schön sein! Genauso verhält es sich mit Flying V, Explorer, SG, ES, usw.
    Da haben sich die Designer wirklich jeden einzelnen Strich am Zeichenbrett ganz genau überlegt. Jede Kopie einer Gibson ist optisch eben nur eine nicht so schöne Kopie.
    Die neuen Modelle sehen meiner Meinung einfach nur schrecklich aus. Gibson sollten ihre Klassiker einfach nur in guter Qualität weiterbauen und den Herstellungsprozess optimieren, damit teils grobe Verarbeitungsmängel nicht mehr vorkommen.

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  24. Volker Lohweg

    So, dann fassen wir doch mal zusammen. Die meisten von uns sind überzeugte Gibson LP-, SG-, ES-, etc. Spieler. Deshalb ärgert uns das derzeitige Verhalten von Gibson Brands maßlos. Wir erwarten für die Toppreise, die Gibson verlangt, Topqualität…. und daran mangelt es derzeit ganz offensichtlich massiv.

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  25. gitarrenwerner

    gibson ist eigentlich pleite u. hat viele millionen schulden, u. gehört momentan ein paar banken. ich würde die jetzige modellpallette als panikprodukte bezeichnen, außerdem weiß ich aus sicherer quelle das gibson in china gitarren bauen läßt die dann in USA zur endfertigung kommen damit Made in USA draufgeschrieben werden kann. wir müssen uns nur vorstellen wie es jemanden geht der am rande des bankrotts steht u. jedes mittel recht ist um zu überleben. dabei kann eigentlich nichts vernünftiges herauskommen. da ich schon in den frühen 70igern ältere gibsons erworben habe die mit der guten alten DM zu bezahlen waren brauch ich mich mit dem teuro nicht anlegen.

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  26. …. abgesehen davon hoffe ich für einige Brands das sie palisanderalternativen anbieten
    hier in der Schweiz ist es mittlerweile superproblematisch und aufwendig was (neues) zu bekommen)

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  27. Gibson goes to Hell.

    Das aktuelle Thema” Gibson” scheint ja gegenwärtig für reichlich “Zündstoff” unter den Lesern zu sorgen.Einerseits schwören einige wenige der eingefleischten Gibson User- und Sammler auch zukünftig hoch und heilig diesem einstigen Traditionslabel aus den U.S.A. treu zu bleiben,andererseits kümmert es aber die Mehrzahl der einstigen Verehrer dieser Firma sehr wenig bis gar nicht,was dieser Gitarrenfabrikant wohl in Zukunft noch für merkwürdige Hiobsbotschaften fabrizieren wird.Da wird von einem einzelnen militanten Gibson Fan doch gleich mehrfach gepostet,daß Gibson für ihn persönlich das ultimative”Highlight” bezüglich hochpreisiger Custom Shop Gitarren nach wie vor wäre,und allen Gitarristen,die nicht seine infantile Meinung teilen,ad hoc direkt unterstellt,sie hätten absolut gar keine Ahnung davon,wie “toll” diese teuren Gibson Gitarrenmodelle auch zukünftig bleiben.In einer Sache hat er ausnahmsweise mal Recht,nämlich damit,daß dieser ehemalige Gitarren Gigant auch weiterhin hochpreisige Modelle anbietet,jedoch mit dem “kleinen” Unterschied,daß es dabei vermutlich viel weniger um präzise,in überwiegender Handarbeit gefertigte sündhaft teure Custom Gitarren geht,als viel mehr um satte Gewinne mit total “schrägen” Gibson Neuheiten,die aufgrund ihrer häßlich-gräßlichen optischen Erscheinung und obendrein maßlos überzogenen Preise wahrscheinlich im eigenen Hause kaum noch zu toppen sind! Alte Vintage Gibson Modelle hin oder her,das Maß aller Dinge ist bei Gibson längst überstrapaziert worden,aus dem damaligen Norlin-Gibson Fiasko Mitte der 1980er-Jahre hat die neue obskure Investmentgesellschaft,die dieses einst berühmte Gibson Traditionshaus nun beschlagnahmt,wahrlich nichts hinzu gelernt,die ehemaligen Gibson Kunden werden sich schnell abwenden,und sich anderen,eventuell gar bedeutend kleineren Custom Shops europäischer Manufakturen zuwenden.Fakt ist,Gibson ist nun wahrscheinlich schon “Geschichte” geworden.Immerhin,historisch betrachtet,wird Gibson vermutlich auch weiterhin in den Erinnerungen der untergebenen Verehrer und Bewunderer verweilen können…so zu sagen als Zeitzeugen der “modernsten” Unfähigkeit eines dubiosen Investment-Elektronik-Unternehmens,das eine weltberühmte Traditionsmarke schnellst möglich zu Fall brachte,und letztendlich zum Schaffott führen wird! Goodbye Gibson! We salute you!⚰️🔪🚬R.I.P.

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    • Mach dir keine Sorgen. Solche Brands kommen immer wieder. Unterhalt dich mal mit Profis, falls du zu ernsthaften Musikern Zugang hast ( was ich bezweifle). Die wissen warum sie Gibsons spielen. Und die frisst auch nicht der Neid, es sich nicht leisten zu können. Tschüss nochmal

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      • Meine Güte, Sie Sie unterstellen hier durchgängig anderen Menschen Dinge, die Sie nicht beurteilen können. Warum machen Sie das? Das ist doch unnötig. Das macht man nicht. Klar, spielen wir auch Gibsons, aber eben das, was der jeweiligen Musik zuträglich und für die Produktion notwendig ist. Das hat doch nichts mit ‘leisten können’ zu tun. Ich vetmute mal, dass Sie ein Bot sind. Immer die ewig gleiche Leier ……nicht verstehbar.

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        • Ich weis nicht was ein Bot ist. Interessiert mich auch überhaupt nicht. Was ich lächerlich finde ist dieses klassische Big Names bashing…alles was Fender CS oder Gibson ist muss scheisse sein. Habe in vielen Profi-Jahren andere Erfahrungen gemacht. Und was hier extrem durchscheint ist der Eindruck dass sich ne Gibson für unter 1000€ kaufen und dann auf schlechte Gibson Qualität im Allgemeinen schimpfen. Das ist so einfach nicht akzeptabel. Die hochpreisiger es Modelle waren seit Ende der 60er Jahre niemals besser. Das ist alles.

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    • Volker Lohweg

      Schön und auch zutreffend geschrieben. Ob Gibson bereits tot ist, weiß ich nicht. Schaun wir mal, ob Henry J. seine Kredite im Juli/August ’18 zahlen kann oder ob er nochmal umschulden wird/darf. Ansonsten hat er ja noch die Option auf Chapter 11. Sei es drum. Solange Gibson es für sinnvoll hält, Manager von Procter&Gamble zu holen, glaube ich jedoch daran, dass das Business-Modell kaum auf Musiker zu geschnitten ist, sondern…. Insoweit ist mehr als fraglich, ob das gut geht. Noch etwas: Ich habe die Norlin-Ära miterlebt, meine Wahrnehmung ist, dass der derzeitige Status des Hauses Gibson Brands noch deutlich übler ist.

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  28. ………hier war nun Sachlichkeit vorhanden…..

    was Profis und instrumente betrifft ist das so ne Sache…. ich war 15 Jahren im Musicbuisness tätig ( Veranstaltungen, Tour , hauptsächlich” Indiebands- alternativ – Sub whatever…. ”
    Sogar bei diesen Bands, war Support (bei einer Europatour )von Brands üblich….es fing bei Verstärkern an und hörte beim Bass auf…..

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  29. Finde dieses künstliche Aufregen über Gibson, die Preispolitik und sonstwas total langweilig. Leute, lest mal die aktuelle G&B…das Budget Modell von diesen Rammstein Gitarrist von ESP Japan kostet 3700€, das ESP Custom Shop Modell fast 7000€… dann diese Godin Les Paul Kopie für 3600€ oder so!!!!!! Hässliche Kopie, wer braucht das? Würde ich auch für 500€ NICHT kaufen wollen…Was für ein Provlem gibts mit Gibson???

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  30. Ich denke Gitarren haben abgesehen von
    Qualität Spielbarkeit Haptik
    Aussehen Etc auch eine andere Komponente
    >Emozionelle < Und da geht eben auch das ganzheitliche Denken verloren

    Das beweißt du mit jedem Kommentar

    Du bist ein fanatischer Fan
    Und das respektiere ich
    Doch andere gibson Fans sind von der Marke enttäuscht was auch absolut zu verstehen ist

    Und Enttäuschung ist auch ein Gefühl
    Weil man eben von so einer Marke mehr erwartet
    Wenn man eine Messlatte so hoch halten konnte und dann…
    Hoffe das kannst du verstehen
    Und wenn nicht freue dich an deiner Sammlung

    Ich sammle übrigens Erfahrungen mit vielen anderen Marken
    Ich bin Japan Made Fan
    Ist das objektiv?
    Natürlich nicht…..
    Doch ich stehe zu meiner Beschränktheit
    ;-)))))))

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    • Du hast mich leider vollkommen missverstanden. Ich bin überhaupt kein Fan von Gibson, schon gar nicht fanatisch. Ich habe viele andere Gitarren die ich gleichwohl verteidigen würde gegen dieses frustrierte Treiben. Das ist eine absolut deutsche Krankheit. Alles was man nicht haben kann oder worauf man frustriert ist ist scheisse. Wieso? Die meisten hier habennsich ne billig Gibson gekauft, die war nix, also ist Gibson Scheisse. Ich selber habe ca 60 hochpreisige Gitarren ( 3!!!!!! Gibsons), kann also sehr gut einschätzen wie Gibson einzuschätzen ist. Bei den teureren Modellen absolut TOP. Das ganze Gelabbere hier ist doch reiner Frust. Kenn ich aus vielen anderen Situationen. Als ich in Kalifornien gelebt habe, hat es keinen gejuckt dass ich einen Mercedes G65 AMG gefahren bin. Hier wirst du für einen Porsche Cayenne sofort gehasst. Das ist die kaputte deutsche Serle. Der Neid schürt Hass und Unzufriedenheit. In diesen Foren hassen alle Fender CS und Gibson CS. Alles andere ist besser. Ich kann euch aber sagen, dass die meisten Profis die ich in meinem Leben kennenlernen durfte genau darauf setzen. Übrigens, ich habe keine Berührungsänste mit Japan. Eine meiner besten Les Pauls ist eine ESP Standard Limited 90‘, von der es weltweit nur 30 Stück gab. ESP-Endorsers only. Brutale Gitte. Also nix Fan, und schon gar nicht fanatisch. Gibson CS ist/war die letzten Jahre einfach nur geil.

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