Marshall goes digital

NAMM 2016: Neue CODE Modeling-Amps von Marshall

In Kooperation mit Softube bringt Marshall neue Modeling-Amps auf den Markt. Die auf der NAMM 2016 vorgestellte CODE-Serie wartet mit neuen Combos, Topteilen und Boxen auf. Das Versprechen: Zahlreiche digitale Modeling-Optionen in Kombination mit klassischem, analogem Marshall-Sound – best of both worlds also. Und einen Tuner, 24 Effekte, Bluetooth & USB-Schnittstellen gibt’s auch noch dazu.

Marshall Amps CODE
(Bild: Marshall)

Die CODE Verstärker bieten jeweils 14 Preamps, vier Amp-Grundtypen/Varianten und acht unterschiedliche Models von Lautsprecherboxen. Folgende Amp-Klassiker können u.a. nach dem Motto “Authentic Modeling” in die CODE-Amps transferiert worden: JTM45 2245, 1962 Bluesbreaker, 1959SLP Plexi, JCM800 2203, JCM2555 Silver Jubilee, JCM2000 DSL100, JVM410H.

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Die Marshall CODE Amps gibt es in folgenden Größen:

CODE 25 (1×10″ Combo) – 25 Watt

CODE 50 (1×12″ Combo) – 50 Watt

CODE 100H (Topteil) – 100 Watt

CODE 100 (2×12″ Combo) – 100 Watt

Marshall Amps CODE
(Bild: Marshall)

Features:

100 Presets

14 Preamp Models

4 Power Amp Models

8 Speaker Cabinet Models

24 verschiedene Effekte

Bis zu 5 Effekte gleichzeitig

Bluetooth & USB

Marshall Gateway kompatibel

Kopfhörer-Anschluss

Line Input

Tuner

Programmierbarer Fußschalter (separat erhältlich)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Bravo!
    Genau DAS hat die Welt noch zur Vollendung gebraucht.
    Hört sich an wie kastriert.

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    1. Und was klingt nicht kastriert?

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  2. Moin,
    @Jeff: es gibt Menschen die machen mit einem Modeling-Amp richtige Musik und haben Spass dabei ;-).
    Andere Hersteller sind schon länger damit unterwegs und ob Marshall mithalten kann werden wir sehen.

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    1. Wer die Softube Plugins für’s Studio kennt, weiss das das keine Nasenbohrer sind. Richtig gute Plugins haben die schon auf dem Markt geschmissen. Meinen JVM 410 verkauf ich deswegen trotzdem nicht.

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  3. So ungefähr stelle ich mir die Diskussionen damals bei der Einführung der E-Gitarre vor 🙂

    Stilbruch und Teufelszeug, aber mal ehrlich, ob der Amp jetzt im Studio noch durch tausend Filter geschickt wird oder ob er das Signal gemoddelt gleich so abgibt, ist am Ende ja eigentlich Wurscht. Die wahren Puristen brauchen deshalb ja trotzdem nicht auf Ihr eigenes “Urerlebnis” verzichten. Es ist nur eine Facette mehr in der Wahl der Möglichkeiten 🙂

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  4. @ Ralf S. und Daniel: Natürlich, im Prinzip habt ihr schon recht.
    Aber um das jetzt mal emotionslos zu betrachten:
    Wer Spaß haben will kann das natürlich mit allem durchziehen was er will, jedem das seine.
    Fakt ist allerdings, daß ich in meinen gut 35 Bühnenjahren bzw. seit es diese Modeler gibt noch keinen (außer ein paar wirklich drittklassigen Möchtegern-Tanzmuckern) gesehen habe, der ernsthaft mit sowas auftritt – und das dürfte wohl seine Gründe haben.

    Um klarzustellen: Ich bin kein Vintage-Fuzzi oder einer, der sich Neuheiten verschließt oder gar prinzipiell etwa die Digitaltechnik allgemein verteufelt – ich arbeite selbst sehr gerne damit.
    Nur: Bei einem Gitarrenamp kommt’s auch auf das Spielgefühl an und da ist zwischen Röhren- und Modelingamps ein GEWALTIGER Unterschied.
    Und der Sound ist immer “klingt wie ein XXX” oder “klingt nach XXX” … und dann wieder doch nicht. Ein Marshall IST ein Marshall und ein Fender IST ein Fender, das ist ein Unterschied, den man nicht schönreden kann.

    Ein Modeler setzt sich im Bandkontext nicht durch. Die Folge ist, daß man das Ding immer lauter dreht bis alles im Matsch untergeht und sogar der Drummer anfängt zu schimpfen.

    Trotzdem: Soll’s jeder für sich ausprobieren.

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    1. Na ja… mittlerweile schwenken eigentlich schon ziemlich viele Topacts live auf Kemper um…

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      1. @ Alle – was mich stört sind die zwei Pole: a RÖHRE b MODELING und dazwischen gibt es nichts! Wir “kleine” Gitarristen sind gut beraten, wenn wir uns die Rosinen aus dem Brei picken. Fast alle von den ganz Großen fahren heute Live und im Studio Kombinationen aus beiden Welten – Kemper/Axe + Amp (Röhre aber auch Transistor) – und das ist der Weg. Ich nutze Modeling-Preamps mit hochwertigen Stereo-Röhrenendstufen. Das kostet oft mehr als hochwertige Röhrentops. ABER – der Steptanz auf den Fußtretern ist doch nicht mehr Zeitgemäß und meine “Röhrenkumpels” fallen immer vom Glauben ab, wenn sie meinen Sound hören …. von wegen setzt sich nicht durch. Sobald man die kleinen Fußtreter (das sind auch Transistoren und keine Röhren) auf dem Bord verkabelt, geht der Salat doch los.
        Wer sich mit dem dualen Weg – wie gesagt mein Weg – intensiv beschäftigt, wird sicher einen besseren Sound erzielen als mit nur einem Top oder Kombo und ein paar Tretern. Aber das dauert sehr, sehr lange und man muss sich richtig mit einem Gerät einarbeiten – lohnt sich absolut! Bsp.: Ein guter Leadsound ist immer ein Dual-Ampsound mit verschiedenen Boxen und unterschiedlicher Mikrofonierung, als Stereosound mit Dualdelay. Solche Sounds hören wir von den “Großen” und gerade die Möglichkeiten der digitalen PreAmps helfen uns “Kleinen” hier mitzuhusten. Wenn ich so einen Sound neben einem “Fender- oder Marschall-Freund” abschicke, dann sind diese Jungs doch immer ganz frustriert und bekommen rote Augen. Ich denke, die Zeit ein Pferd zu reiten ist vorbei – heute fährt man Auto. Ab und zu mal ein Gaul, das macht ja Spaß aber vernünftig voran kommt man damit heute nicht mehr. Macht selbst euch ein Bild auf meinen Homepages.

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