Bodenständig

Mesa Engineering Triple Crown 50, Tube-Amp im Test

Mesa, der Name verpflichtet. Die Jungs und Mädels in Petaluma haben einen Ruf zu verteidigen. Was die machen, muss zu 100% topfit sein, Durchhänger können die sich nicht leisten. Wir dürfen also davon ausgehen, dass uns der Triple Crown 50 auch wieder feinste Qualitäten kredenzt. Aber welche? Und was genau sind seine speziellen Finessen?

Anzeige

Man muss sich das einmal vor Augen halten: Seit mehreren Dekaden schon ist Mesa Engineering bzw. Mesa/Boogie eines der führenden Unternehmen auf dem Weltmarkt der Röhren-Amps, nicht zuletzt, weil das Team um Randall Smith immer wieder mit Innovationen die Technik auf ein höheres Level gebracht hat. Das Modell Roadking aus der Rectifier- Serie und der im vorigen Jahr vorgestellte Signature-Amp von/für John Petrucci veranschaulichen dies exemplarisch.

Die automatische Leistungsumschaltung beim Kanalwechsel der Dyna-Watt-Endstufe, oder Progressive Linkage zum Umschalten zwischen unterschiedlichen Endstufen in einem Amp seien als Beispiele für den technischen Fortschritt bei Mesa genannt. Die Entwicklungsingenieure dort können aus dem Vollen schöpfen, liegen doch ausgefeilte Schaltungsmodule quasi im Regal. Möchte man meinen. Ja, stimmt, bis zu einem gewissen Grad lässt sich ein neuer Verstärker tatsächlich nach dem Baukasten-Prinzip konstruieren.

FOTO: Dieter Stork

Doch diesem eine musikalische Seele einzuhauchen, ihm einen eigenen individuellen Toncharakter beizubringen, bedarf dann aber trotzdem einiger Hinwendung und besonders geschulten Sachverstands. Genau das war das Ansinnen der R&D-Abteilung: dem Verstärker einen Toncharakter verleihen, wie man ihn von anderen Mesa-Amps bisher noch nicht kannte.

Davon abgesehen wendet sich der Triple Crown 50 interessanterweise nicht einem absoluten High-Tech-Design mit überbordender Ausstattungsperiphie zu. Er leistet sich aber den CabClone für Speaker- simulierte D.I.-Aufnahmen. Den Amp gibt es als Combo, Head und auch in einer 19″-Variante. Technisch sind diese alle identisch, die Soundbeschreibungen hier im Test beziehen sich auf den Combo, wobei das Topteil mit einer Vintage-30-Box sehr ähnlich agiert.

guitarsummit-banner

Teste AMPs von Mesa live – auf dem GuitarSummit in Mannheim. Mehr Infos gibt’s hier!

 

Feinste Substanz

Gemessen am Roadking, dem Flaggschiff des Programms, verbreitet das Konzept zwar nur moderat Luxus, es ist bei weitem aber keine sparsame Asketenpackung. Die Preamp-Kanäle sind geradlinig gestaltet sind, ohne viele zusätzliche Schalter. CLEAN, LO, HI heißen die Sound- Sektionen. Jede umfasst neben den sechs Reglern Gain, Volume, Presence, Bass, Mid und Treble auch noch einen Sound- Switch, der zwei Klangschattierungen zur Wahl anbietet.

Wie es sich für einen Amp gehört, der die traditionelle Vollröhrentechnik hochhält, ist der TC-50 mit einem Federhallsystem ausgestattet. Sehr praktisch – an der Rückseite kann die Intensität des Effekts für jeden Kanal separat eingestellt werden. Der serielle Einschleifweg liegt vor dem Output-Regler, sodass der Return- Pegel angeglichen werden kann. Dank des Solo-Potis steht (fußschaltbar, s.u.) eine zweite Lautstärkeebene zur Verfügung. Dass wir es mit einem Produkt der Luxusklasse zu tun haben, zeigt nicht zuletzt das MIDI-Interface. 256 Presets können abgespeichert werden, wobei natürlich nur die Schaltfunktionen als Parameter erfasst werden (Kanalanwahl, FX Loop-On/Off, Reverb- On/Off).

FOTO: Dieter Stork
1A Ausstattung, in der Mitte die D.I.-/CabClone-Sektion

Die tonale Vielfalt wird dadurch erweitert, dass der TC-50 wahlweise mit EL34-Röhren (ab Werk), 6V6, oder 6L6 in der Endstufe bestückt werden kann. Man braucht lediglich einen kleinen Schalter an der Rückseite umzulegen, der vor versehentlichem Verstellen durch eine Kragenhülse geschützt ist. Voraussetzung ist, wie immer bei Mesa, dass die hauseigenen, entsprechend selektierten Röhren verwendet werden. Grundsätzlich kann ein Techniker aber auch problemlos, ohne großen Aufwand andere Fabrikate einmessen.

Die CabClone-Sektion ist schon seit einiger Zeit bekannt. Ursprünglich wurde die Einheit als Stand- Alone-Gerät entwickelt. Den Test in Ausgabe 01/2015 hat die Kombination aus Loadbox und Speakersimulation mit Bravour absolviert. Bald danach wurde, wie hier, die Schaltung auch in Amps integriert. Der Anwender hat die Wahl zwischen drei Sound-Varianten: Vintage, Closed Back und Open Back. Das aufbereitete Signal kann einerseits am trafosymmetrierten XLR-Ausgang abgegriffen werden (m. Ground Lift) und am Headphones Out. Was natürlich deshalb praktisch ist, weil man den Combo stumm stellen kann, dank der Loadbox, des Lastwiderstands. Der Line Out hat mit dem Cab- Clone nichts zu tun.

Der Ausgang bietet wie eh und je bei Mesa das Lautsprechersignal (post Trafo) mit abgeschwächter Signalstärke an und dient der Ansteuerung von Endstufe, FX-Prozessoren in Mehrweg-Verstärkersystemen usw. Zum Zubehör gehört neben Netzkabel, Schutzhülle und der wie immer sehr ausführlichen (aber leider nur englischsprachigen) Bedienungsanleitung ein professionelles Fußschaltpedal, das die sechs Schaltfunktionen fernbedienbar macht. Dazu gehört eine kleine Transporttasche und ein Anschlusskabel mit satten 7,5 m Länge; sehr gut, so gehört sich das für ein Produkt mit professionellem Anspruch. Schließlich möchte man ja Kabel weiträumig außerhalb seines Aktionsbereichs verlegen können.

FOTO: Dieter Stork

Die mechanische Konstruktion des Combos und des Topteils folgen den typischen, qualitativ hoch angesiedelten Mesa-Standards. In seiner Größe könnte das Combo-Gehäuse vom Modell Lone Star stammen. Das hängend montierte Amp-Chassis ist aus Aluminium. Innen drängen sich die elektronischen Baugruppen. Es regiert die Platinentechnik, die Potis allerdings sind frei verdrahtet.

Als Lautsprecher findet im Combo diesmal nicht der exzellente Allrounder MC90 Verwendung, den Celestion exklusiv für die Kalifornier fertigt, sondern der gute alte Vintage 30, in der Version „Made in UK“. Tja, jetzt ist es endlich raus: Dieser Lautsprechertyp und EL34 in der Class-AB-Gegentaktendstufe – dieser Combo möchte ein Brite sein.

Ästhetik und Kraft

Mesa beschreibt in seinen Werbetexten präzise, was an dem TC-50 anders, neu, speziell sein soll. Ein Abschnitt ist besonders plakativ: „Von glitzernden Höhen wie man sie selten hört von so einem Amp-Typ (einem mit EL34 ist gemeint), über erstaunlich kompakten und aggressiven „Wall of Rock Crunch“, zu einem unserer am meisten vokalen, harmonisch reichen, und mit Gain beladenen High-Gain-Kanäle, die wir jemals hatten, greift der Triple Crown nach dem High- Gain-Thron des Rock.“ Ja, klingt ein wenig schwülstig, transportiert aber bildhaft eine klare Message. Die da lautet: Was wir, Mesa, mit diesem Produkt geschaffen haben, ist ein Optimum und soll sozusagen alles andere in der Art hinter sich lassen.

OK, daran muss sich der TC 50 denn auch messen lassen. Stufe 1, wie bewährt sich der Clean Kanal? Nun, da muss man schon einmal ganz klar sagen: Versprechen eingelöst. Der Grundklang ist ausgesprochen voluminös, die Höhen artikulieren sich glasklar, aber weich und angenehm. Bestechend ist die Tiefenzeichnung. Wie aus dem Bilderbuch zeichnet der Kanal ein plastisches Klangbild. Das ist nicht nur für einen EL34-Verstärker qualitativ herausragend, sondern auch absolut gesehen Spitzenklasse. In der Dynamik folgt der Clean-Kanal dem seit einiger Zeit anhaltenden Trend bei den B o u t i q u e – Amps, betont energisch zu sein.

Während sich das bei anderen Fabrikaten auch auf das Spielgefühl auswirkt, sich die Ansprache beim Anschlag eher steif und ungnädig anfühlt, schafft es der TC-50, trotzdem nachgiebig zu sein; tolles, gleichermaßen konkretes wie komfortables Spielgefühl. Und überaus sensibel benimmt er sich obendrein, denn er setzt schon feinste Anschläge in klare, prägnante Töne um. Dazu addiert sich eine weit überdurchschnittliche Flexibilität im Sound. Denn die Klangregelung arbeitet äußerst intensiv. Wie schon bei früheren Boogie- Modellen, sind die Nuancen, die sich aus der Interaktion der Regelbereiche ergeben, vielfältig, und bereits relativ kleine Änderungen der Reglerstellungen bewirken viel. Das erinnert an den in der Hinsicht besonders „talentierten“ Mark IV, der allerdings deshalb auch etwas schwierig abzustimmen war/ist. Der Clean-Kanal des TC-50 ist dagegen problemlos zu beherrschen. Seine Flexibilität gewinnt noch durch den Norm/Drive- Schalter. Drive geht einher mit einer moderaten Gain-Anhebung, sodass fein zivilisierter Overdrive zur Verfügung steht.

Es ändert sich aber auch der Tonfall des Kanals. Die oberen Mitten treten hervor, die Brillanz in den Höhen senkt sich ab. Hat jemand Lust auf John Mayers „4th- Position-Pickup-from-Heaven-Sound“, den er so schwärmerisch in einem Video mit Mike Eldred vom Fender Custom- Shop präsentiert? Bei so etwas hilft der Drive-Modus des Clean-Kanal bzw. in die Richtung tendiert seine Klangfarbe. Sehr schön singend, musikalisch. Tragfähig, ohne dass der Sound zwangsläufig nach Verzerrungen klingt. Also, eine dicke 1+ für diese Sektion.

Wer den LO-Kanal leise ausprobiert, wird vielleicht ein wenig stutzen; da kommt wenig im Bassbereich!? Korrekt, der Kanal braucht Pegel, um in Fahrt zu kommen. Bzw. man sollte für volles Volumen den Output-Regler halb aufdrehen und das Master-Poti im Kanal mindestens auf 10:00 Uhr stellen. Das betrifft nicht nur den Combo, auch das Topteil an einer 4×12-Box bleibt, was den Bassdruck angeht, moderat. Und im Klangcharakter kommt nun das britische Timbre zum Vorschein? Tja, was meint der Begriff denn wirklich, wenn er so alleine dasteht, muss ich mal provokant fragen. Mal abgesehen davon, dass schon nicht alle Amps einer Marke gleich klingen, wer/was soll Pate stehen für diese Aussage? Sound City oder Vox? Selmer oder Hiwatt? WEM? Nein, so wird kein Schuh draus.

FOTO: Dieter Stork

So darf man den Begriff nicht ummünzen. Es ist mehr eine Attitüde im Ton gemeint und die nährt sich bis heute an Klassikern von Marshall. Ich sehe in dem Kontext als Bezugspunkt gerne die einkanaligen Master-Volume-Modelle 2203/2204, mit ihrem ehrlichen, kernigen Toncharakter, der eine fein kratzende Schärfe in den Höhen hat und die Mitten nicht betont (im Hintergrund spielen natürlich auch die Plexi-Modelle eine Rolle).

Gemessen daran entwickelt der LO-Kanal des TC-50 ähnliches Potential in der Aggressivität, gibt aber nicht den hemdsärmeligen Grobian als vielmehr den manierlichen Briten im feinen Tweed. Eine unterschwellige Kompression lässt den Ton mit einem dichten Mittenspektrum singen. Die Höhen können prägnant in den Vordergrund treten, fügen sich aber immer homogen, ohne unangenehmes „Ätzen“ in das Klangbild ein. Speziell ist, wie der Kanal seinen eigenständigen Charakter mit dem des Instruments mischt, dessen Details er trotz seiner eigenen Prägnanz präzise hervorbringt.

Im heißen Overdrive-Bereich angesiedelt ,bietet die LO-Sektion wiederum eine sensible Ansprache, eine Art 3-D-Tiefenzeichnung und extreme Stabilität im Ausklang des Instruments. Ergibt langes Sustain mit ganz allmählich abfallender Signalintensität. Blues-Virtuosen werden den hypersensiblen Kanal lieben. Weil die Klangregelung auch wieder sehr effizient arbeitet, ist das Einsatzspektrum des LOKanals letztlich aber sehr groß. Damit kann sich auch ein erklärter Country-Rocker sehr wohl fühlen. Der Unterschied zwischen den Schalterstellungen Norm und Tight ist bedeutend aber nicht besonders stark ausgeprägt. Das Gain-Potenzial, die Verzerrungsreserven steigen im Tight-Modus deutlich an und die oberen Mitten werden dichter und offensiver im Klang.

Besonders harmonische Verzerrungen, das ist ein weiteres wesentliches Stichwort. Der LO-Kanal setzt in der Hinsicht bereits Zeichen. Die HI-Sektion forciert die Fähigkeit „over the top“. Wie Mesa versprochen hat, wartet der TC-50 hier mit exzessiven Gain-Reserven auf. Ultrafette Mitten stehen im Vordergrund, „wall-of-sound-feeling“, der Kanal liefert Sustain-Unterstützung ohne Ende, reagiert gleichzeitig sensibel und perfekt artikulierend auf den Spieler. Obertöne gelingen mühelos, Hammer-Ons, Pull- Offs, Tapping … der Kanal hilft und trägt, kippt schon bei maßvollen Lautstärken sehr gerne in langanhaltende Feedback- Obertöne um und bietet dennoch erdige Dynamik; das Bassvolumen ist etwas höher als im LO-Kanal. Die effiziente Klangregelung … okay, das hatten wir schon einmal. Auch hier wird viel Variabilität geboten. Nebenbei bemerkt zahlt sich damit in allen drei Kanälen aus, dass der Presence-Regler den oberen Frequenzen einen zweiten Ansatzpunkt für Abstimmungen bietet. Die Modi Norm und Tight unterscheiden sich ähnlich wie im LO-Kanal. Tight ruft einen Gain-Anstieg und eine weitere Verdichtung der oberen Mitten ab, begleitet von mehr Schärfe und Biss. Das sind nicht deutlich unterschiedliche Grund-Sounds. Norm und Tight sind eher als Optionen für den perfekten Feinschliff des Sounds unterschiedlicher Gitarren (-typen) zu sehen.

Die peripheren Funktionen des TC-50 arbeiten unauffällig bzw. so elegant, wie man es von Mesa-Produkten gewohnt ist. Wobei der variable CabClone natürlich hervorsticht, weil er den Gebrauchswert des Combos/Amps erheblich steigert. Letzten Endes gibt es nur ein Detail, über das man geteilter Meinung sein kann. Die Klangqualität des röhrengetriebenen Federhalls ist über jeden Zweifel erhaben und rundet die Sound-Formung charmant ab. Der Clean-Kanal mit diesem Spring-Reverb, ein Gedicht. Doch die Ausklingzeit ist sehr lang. Daran gibt es aus objektiver Sicht nichts auszusetzen. Ist nur der Hinweis, dass man vor dem Kaufentscheid darauf achten sollte, ob das den persönlichen Geschmack wirklich trifft.

Alternativen

Keine Alternativen. Der TC-50 ist ein Charakterkopf, dem klanglich kaum etwas wirklich gleicht auf dem Markt. Außerdem bringt er den Vorteil drei separater Kanäle und einer luxuriösen Ausstattung mit sich, was viele andere der üblichen Verdächtigen nicht bieten.

Resümee

So trennt sich die Spreu vom Weizen. Während diverse Boutique-Marken zum wiederholten Male versuchen den Dumble Overdrive neu zu erfinden, setzt Mesa seine Energien ein um Neues zu kreieren. Glückwunsch, das Ergebnis ist beeindruckend. Der TC-50 zeigt im Sound eigenständige Charakterzüge, indem er britische Charakterzüge mit hochgezüchteter Gain-Technik kombiniert und dem Spieler damit hoch musikalische Verzerrungen und maximale Ausdrucksstärke an die Hand gibt. Dazu gesellt sich ein sehr variabler Clean-Kanal erster Güte, High Fidelity quasi, im besten Sinne des Wortes. Mesa hat also mit dem TC-50 mal wieder eine Benchmark gesetzt. Und um das auch klar zu sagen: Dieser Amp/Combo entwickelt tonale Qualitäten, die Geräte aus der digitalen Welt nicht zu leisten im Stande sind. In der Endabrechnung schlägt natürlich zusätzlich die großzügige Ausstattung positiv zu Buche, sowie die sehr gute Verarbeitung und der Lieferumfang, bzw. das wertige Schaltpedal. Alles gut, für ein Produkt mit diesem Format, „made in USA“, stehen Preis und Leistung zweifelsfrei in einem gesunden Verhältnis. Antesten unbedingt empfohlen. Aber Vorsicht, hohes Suchtpotenzial!

Zum Vergrößern bitte klicken

Plus

  • Sound, bestechende Qualitat, sehr hohe Variabilitat
  • Dynamik, Ansprache sehr obertonfreundlich
  • sehr harmonisches Zerrverhalten
  • hohe Leistungsreserven
  • warmer „Rohren“-Hall
  • Funktion d. CabClone
  • Ausstattung
  • geringe Nebengerausche
  • sehr gute Verarbeitung, Qualitat d. Bauteile

Soundfiles

Hinweise zu den Soundfiles.

Für die Aufnahmen kamen zwei Mikrofone mit Großflächenmembran zum Einsatz, ein AM11 von Groove-Tubes/Alesis und ein C414 von AKG, nahe platziert vor dem Celestion-Vintage 30 des Combos.

Die Clips wurden pur, ohne Kompressor und EQ-Bearbeitung über das Audio-Interface Pro-24DSP von Focusrite in Logic Pro eingespielt und gemastert. Das Plug-In „Platinum-Reverb“ steuerte die Raumsimulationen bei.

Die Instrumente sind eine Fender-CS-Relic-Strat-1956 (m. JB-Humbucker v. Seymour Duncan am Steg) und eine Steinberger GL4-T.

Der Clean-Kanal des TC-30 ist breitbandig leistungsfähig. Von ganz klaren unverzerrten Sounds bis hin  zu schon recht intensive Overdrive reicht das Angebot (Clips 1 – 3).

Die anderen beiden Kanäle LO und HI sind im Charakter zeichnen sich durch charakterstarke markante Mittenspektren aus. Schon der LO-Kanal erlaubt satte Lead-Distortion und benimmt sich sehr obertonfreundlich. HI liefert quasi Ultra-Gain, hyperintensive Verzerrungen, bei überraschend wenig Nebengeräuschen (Clips 4 – 8).

Clip 9 präsentiert mein Referenz-Riff“ (RefRiff), das ich mit jedem Test-Amp/-Distortion-Pedal einspiele, damit man den Charakter der von uns getesteten Produkte quasi auf einer neutralen Ebene vergleichen kann. Clip 10 und 11 verdeutlichen wie sich der Sound ändert wenn man den Sound-Switch in den Kanälen Clean und LO von Norm auf Drive bzw. Tight umstellt.

Ich wünsche gute „Unterhaltung“ und…,  wenn möglich, bitte laut anhören, über ordentliche Boxen, nicht Kopfhörer!

Fragen, Anregungen  und  ja, auch Kritik sind wie stets willkommen. Nachrichten bitte an frag.ebo@gitarrebass.de.  Es klappt nicht immer,  aber ich werde mich bemühen möglichst kurzfristig zu antworten.


Aus Gitarre & Bass 05/2017

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte Dich auch interessieren: