Marshall AFD 100 im Test

Marshall-Topteil, schwarz
FOTO: Dieter Stork

 

Seit bekannt war, dass Marshall gemeinsam mit Slash diesen Signature-Amp aus der Taufe hebt, hat wohl so mancher Hardcore-Fan nägelkauend dem Release entgegengefiebert. War ja auch spannend, konnte man doch über Wochen online und interaktiv dem Entwicklungsprozess beiwohnen. Tja, und da steht er nun in meiner Hütte, stolz, kraftstrotzend, selbstsicher, was kann so einem mit Vorschusslorbeeren balsamierten Kandidaten im Test schon geschehen? Abwarten …

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Zu Guns N’ Roses kann man stehen wie man will, Musik ist schließlich Geschmackssache. An der Tatsache, dass Slash einer der ganz Großen ist, gibt es aber ganz sicher nichts zu rütteln. Er verkörpert wie kaum ein anderer in der Gegenwart den Archetypus des Rock-Gitarristen – authentisch, bodenständig und profund in seiner musikalischen Kreativität. Sein markanter Ton prägt die Band seit Anbeginn, was 1987 war, der Start einer Weltkarriere mit dem Album ‚Appetite for Destruction‘. Gelle, jetzt wissen wir auch, wofür das Kürzel AFD steht. Dazu gibt es im Handbuch eine nette Anekdote. Für diese erste Produktion hatte Slash einen 100-Watt-Marshall gemietet, von dem man heute annimmt, dass es ein 70er-Jahre-Modell-1959 mit Tremolo und ohne Master-Volume war. Infiziert mit dessen Sound meldete Slash den Amp bei der Mietfirma kurzerhand als gestohlen, nur um ein Jahr später bei Tourproben zu erleben, wie der Verstärker „zurückgestohlen“ wurde. Das Leben ist ungerecht, nicht wahr? Verbleib des legendären Topteils: unbekannt. Der AFD100 ist nicht Marshalls erste Hommage an Slash, der bekanntlich in der Folgezeit nach dem Diebstahl eine Vorliebe für die Silver-Jubilee-Serie entwickelte. Schon 1996 ehrte Marshall den Gitarristen mit einer speziellen RI-Ausgabe dieser Modellreihe: Das war eine Premiere, niemals zuvor hatte Marshall einen Signature-Amp vorgestellt. Okay dann, Vorhang auf zum zweiten Akt.

 

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FOTO: Dieter Stork

 

Konstruktion des Marshall AFD 100

Das große, klobige Gehäuse, klar das ist die Silhouette des MK-II, so sahen sie aus, die Marshalls der Seventies. Kleineres Logo allerdings, und an diesem Amp ist im Gegensatz zum gewohnten Marshall-Look nichts mehr Gold was glänzt. Reminiszenz an die Silver-Jubilees, alle Metallteile silbern. Das optische Konglomerat hat Parallelen zum technischen Konzept. Auch da mischen sich Bestandteile verschiedener Generationen. Das offenbart u. a. ein unauffälliger Schalter neben den, wie bei allen Marshall-Klassikern, unterschiedlich empfindlichen Eingängen. Obwohl die Optik einen Einkanaler suggeriert, verfügt Slashs Schätzchen nämlich über zwei verschiedene Sound-Sektionen, die wahlweise auch per Fußschalter abrufbar sind. Eigenwillig die Bezeichnungen: Der eine Modus trägt den abstrakten Namen #34. Kommt von einem modifizierten JCM800/2203, den Slash seit den späten 80er-Jahren in Gebrauch hat. Auf dem ist an der Seite die Zahl 34 aufgemalt. Der andere Modus nennt sich AFD, was die Appetite-Ära herbeizitiert bzw. eben den Ton des alten Marshalls aus der Rental-Fabel. AFD zeichnet sich durch eine zusätzliche Gain-Stufe aus.

Im Weiteren scheint zunächst nichts Besonderes aufzukommen. Eine Dreiband-Klang-regelung, natürlich passiv und interaktiv, Gain und Master, Presence. Bleibt ein Regler übrig, und der hat es in sich. Das vordergründig so sehr der Tradition verhaftete Konzept birgt nämlich zwei bemerkenswerte Innovationen. Eine davon ist dieser zusätzliche Power-Regler, Bedienelement eines speziellen, von Marshall neu entwickelten Schaltkreises, der die Leistung der Endstufe regelbar, respektive absenkbar macht (Electronic Power Attenuation, EPA). Von 100 % bis 0,1 % am Linksanschlag reicht die Skala. Das funktioniert ganz anders als die profane Methode mit Lastwiderständen. Nein, hier wird in die Spannungsverhältnisse an den Endröhren eingegriffen und damit der Arbeitspunkt kontrolliert verschoben. (Für die Amp-Technos: Was genau sich dahinter verbirgt, war nicht in Erfahrung zu bringen, meine Messungen zeigten aber, dass beim Herunterregeln die Anodenspannung leicht ansteigt, und die Werte an Gitter 1 und Gitter 2 drastisch absinken.)

Innovation #2 ist von außen gar nicht sichtbar. Die vier LEDs hinten? Die zeigen „nur“ an, ob eine der Endstufenröhren im Fehlbetrieb läuft. Nein, viel ausgefuchster: Der AFD100 besitzt eine Bias-Automatik. Richtig gelesen, der Amp stellt tatsächlich den Ruhestrom über einen Prozessor selbsttätig ein. Ein kleiner Trimmer an der Rückseite bestimmt den Bezugspunkt der Automatik. Man wählt also den Ruhestromwert, den Rest macht der Amp alleine: Den FX-Loop-Schalter gedrückt halten während man Power auf „On“ schaltet, blink-blink machen die LEDs, für ca. drei Minuten, dann hat der AFD fertig. Wie vorteilhaft das ist, wird überdeutlich, wenn man weiß, dass statt der 6550-Röhren, die ab Werk in den Amp eingebaut werden, diverse andere Typen zum Gebrauch freigegeben sind: EL34, 6L6, 5881, KT66, KT77, KT88, KT90. Eine Grafik im Manual weist dem Benutzer bei der Wahl des richtigen Bias-Bereichs den Weg. Gleichzeitig warnt Marshall aber: „Ein Röhrentausch sollte nur durch einen Fachmann vorgenommen werden, versuche niemals die Endstufenröhren selbst zu entfernen oder zu ersetzen … “ Na gut, Laien sollten das wirklich beherzigen, sie haben aber hernach immerhin den Vorteil jederzeit die Bias-Einstellung prüfen bzw. variieren zu können. Nach Bedarf sogar bei jedem Start. Da das Einmessen von Endröhren nur in Anwesenheit aller Spannungen möglich ist, musste am Standby-Schalter umdisponiert werden. Normalerweise wird hiermit die Hochspannung für die Anoden ein/aus geschaltet. Stattdessen liegt der Schalter nun im EPA-Schaltkreis.

Eben fiel der Hinweis schon. Der AFD100 verfügt über einen seriellen Einschleifweg – Position noch vor dem Master-Volume – dessen Status via Relais (Hard-Bypass) wechselt. Geschaltet wird allerdings nur der Return (ungeschickt, aber okay, wenn Slash das so braucht …). Die Anschlüsse Send und Return liegen an der Rückseite, gemeinsam mit dem leicht versenkt angebrachten Poti Return Level. Es kann die Signalstärke im Effektrückweg bis auf Null absenken oder maximal um +10 dB anheben. Funktioniert im Rahmen der Gegebenheiten einwandfrei, somit abgehakt. Wer auf Effektgeräte verzichtet, hat die Option, den Einschleifweg als zweites Master-Volume zu nutzen. Was haben wir noch? Fünf Lautsprecherausgänge (2×4, 2×8, 1×16 Ohm), den Fußschalteranschluss, die Netzbuchse. Also im Endeffekt doch noch ziemlich puristisch, das Konzept. Ein passendes Schaltpedal gehört im Übrigen zum Lieferumfang. Solides Standardteil, Slash-Logo oben drauf, Länge des ordinären PVC-Kabels ca. 4,7 Meter, schon okay. Die schwache Leuchtkraft der LEDs dagegen weniger.

Die Frage nach der Verarbeitung ist schnell beantwortet. Marshall hält in der industriellen Fertigung von Röhren-Amps schon lange einen sehr hohen Standard, was der AFD100 schlicht erneut demonstriert. Neben dem mustergültigen elektrischen Platinenaufbau, der an kritischen Stellen zum Selbstschutz diverse Feinsicherungen integriert, erfreuen feine Details, wie der Blechkäfig zur Abschirmung des Netztrafos oder die ins Holz gepressten M-Gewindeeinsätze zur Befestigung der Rückwand.

 

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FOTO: Dieter Stork

 

Praxis

Im Web wurde über den prominenten Amp inzwischen schon unglaublich viel geschrieben und berichtet, ist ja klar. Und wie das fast immer bei solchen Topics ist, bleiben die Meinungen geteilt. Die einen behaupten, dass nur so Slashs Sound reproduzierbar ist, andere sprechen dagegen und mäkeln zuweilen sogar an der Substanz an sich herum. Dabei könnte einen der Eindruck beschleichen, dass in beiden Lager nicht selten gepflegter Fach-Dilettantismus und Voreingenommenheit das Zepter führen. Auf Harmony Central und anderen vergleichbaren Plattformen tummeln sich mit Sicherheit eben nicht nur Leute, die aus wirklicher, reflektierter und plausibler Erfahrung sprechen, sondern auch reichlich Geister, die nur klug rumschnacken (und ihr „Wissen“ aus dritter, vierter Hand haben: Mein Cousin mütterlicherseits hat einen Freund, dessen Vater kennt einen Gitarristen, der hat gesagt … ).

Na, wir bringen ja jetzt Licht in die Sachlage. Und brauchen auch gar nicht lange drumherumreden. Der AFD100 erfüllt ohne Wenn und Aber die Erwartungen. Nur vielleicht nicht ganz so mythisch, wie sich das manch einer erhoffen mag, denn mit vernünftiger Tonformung reinhalten können, das muss schon sein, wenn es nach dem Meister klingen soll. Hört euch Slash auf der Marshall-Website an, in dem Video ‚Slash launches the AFD100 in L.A.‘. Noch Fragen? Ja. Klar, bei der Bewertung eines Verstärkers fühlen ja nicht nur die Ohren mit.

Spielgefühl heißt das Stichwort. Nun, der AFD100 ist ein Marshall mit traditionellen Genen. Dementsprechend straff ist denn auch die Rückmeldung. Im dem am Maximum ziemlich highgainigen AFD-Modus sackt die Wiedergabe beim Attack nur wenig ein (aber schon mehr als z. B. beim Referenz-JCM800 von ’81 vor Ort), trotzdem trägt der Sound den Spieler, er macht es ihm nicht schwer, sondern reagiert schon auf relativ leichte Plektrumbewegungen mit großem Ton. Auffällig ist der starke Höhenanteil, offensichtlich ein Kernelement des Slash-Sounds. Wenn man dem Hinweis im Manual folgt, dass dessen Grundeinstellung „alles auf 6“ (ist das ein hidden gag?) ist, fragt man sich allerdings, wo der fette Leadsound, den man aus manchen Live-Videos kennt, herkommt. Nun, der Mann mit dem Zylinder benutzt zum Zaubern bekanntlich auch einige Effektgeräte, vielleicht liegt ja darin des Rätsels Lösung (zumindest früher war z. B. ein EQ darunter, der breitbandig die Mitten boostete). Wer pur in den AFD100 hineinspielt, wird das Gain für Soli sicher weiter aufdrehen. Für den Sound spielt daneben aber eine große Rolle, wie man mit dem EPA-Power-Regler umgeht. Was für eine angenehme Bereicherung, diese Leistungsreduzierung funktioniert sehr überzeugend mit nur geringsten Sound-Veränderungen. Daher kann man nach Herzenslust das Master-Volume aufdrehen und damit die Sättigung des Tons forcieren. Den Lärmpegel hat man locker im Griff. Und der Amp tut so, als würde er weiter lauthals schreien, indem er z. B. organisch in Feedback-Intervalle umkippt, klasse. Gleichzeitig reagiert der Amp in allen Betriebssituationen vorteilhaft auf das Guitar-Volume, d. h. die Zerrintensität lässt sich damit quasi ohne Lautstärkesprünge regulieren.

Ein hot-rodded Vintage-Marshall dieser Extraklasse dürfte auch eine Menge Rock-Gitarristen reizen, die in noch härteren Gefilden unterwegs sind. Das Potential dafür hat der AFD100 jedenfalls, denn wenn laut erlaubt ist, macht er immense Energien frei (schönen Gruß ans Zwerchfell). Ein Hinweis dazu: Lässt man kleine Zwei-/Dreiklangakkorde ausklingen während parallel dazu auf den Saiten E6 und A5 z. B. Achtellinien gespielt werden, sackt der Bassgehalt ab und kehrt dann allmählich mit dem Ausklang des Akkords zu voller Stärke zurück. Man beachte, ob das den persönlichen Vorlieben entspricht.

Zeit, den anderen Sound-Modus auszuprobieren.

Also vom vollgasenden AFD ohne Änderungen zum #34. Holla, was für ein Wechselbad, ganz andere Baustelle. Das Klangbild ist im Bassbereich und den unteren Mitten wesentlich dünner, und super-höhenreich. Als wenn ein großer Treble-Bypass-Kondensator in der Gitarre sitzt und man das Volume runtergedreht hat. Grübel, mal den Hals-Pickup an der Paula aktivieren, Tonpoti ein bisschen zurück, Akkorde gebrochen spielen, dann reinhauen, Kante … ja das dürfte wohl die Adresse sein, wo die Reise hingeht, sprich für so etwas wird Slash diese Sound-Sektion wohl benutzen. Mit dem speziellen Charakter öffnet sich die Wiedergabe und macht Chords trotz hoher Zerranteile extrem transparent. Das muss aber nicht so sein/bleiben, denn die Klangregelung arbeitet nachhaltig, vorausgesetzt das Treble-Poti ist nicht zu weit aufgedreht – wie schon gesagt, der AFD100 ist im Prinzip mehr als nur Slashs Sprachrohr, ein veritables High-Tech-Tool für Retro bis Heavy-Rock.

Abschließend noch einige Worte zur Bias-Automatik. Ich habe sie mit verschiedenen Röhrensätzen auf ihre Funktionalität geprüft, mit dem Resultat, dass die jeweils hinterher durchgeführten Kontrollmessungen nur Gutes berichteten. Klappt prima, innerhalb enger, im Grunde zu vernachlässigender Toleranzen. Die Vorgaben Marshalls halten die Röhren eher auf der „kalten“, damit aber auch auf der sicheren Seite. Wer sich daran hält, darf vertrauensvoll Gebrauch von dem System machen (wenngleich: optimal ist und bleibt eine Bias-Justage, die präzise die jeweilige Anodenspannung erfasst). Ob es von Vorteil ist, den Bias-Ruhestrom immer wie der neu kontrollieren zu können, steht wohl außer Frage, zumal wenn man doch auf so bequeme Weise zwischen Röhrentypen wechseln kann. Spannungsunterschiede im Stromnetz sind dagegen kein kräftiges Pro-Argument. Ein paar AC-Volt mehr oder weniger sind nicht von gravierender Bedeutung und zumindest in unseren Breiten selten. Und wer open-air an einem schlappen Generator unterwegs ist, hat eh schlechte Karten, weil dann unter Umständen schon die Röhrenheizung zu weit in die Knie geht.

 

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FOTO: Dieter Stork

 

Resümee

T-Shirt, schicke Schutzhülle mit Logo, ein Zertifikat. Wer Gefallen an dem AFD100 findet, bekommt ein nettes Care-Paket dazu. Warum? Nun, die Produktion ist limitiert. Nur 160 Einheiten wird es in Deutschland zu kaufen geben. Also ran an den Speck, bevor es zu spät ist. In den Läden wird der erlauchte Grobian etwa 1400 Eurotaler kosten. Beileibe nicht zuviel für einen Amp mit diesen Fähigkeit, der VIP-Status noch gar nicht eingerechnet. Wenn möglich unbedingt antesten, sonst Bildungslücke … aber wem sage ich das?

 

Übersicht

 

Fabrikat: Marshall

Modell: AFD100

Gerätetyp: E-Gitarren-Verstärker, Topteil

Herkunftsland: England

Technik: Röhrenschaltung m. Halbleiter-FX-Weg, Siliziumgleichrichtung

Röhrenbestückung: Class-A/BGegentaktendstufe m. 1xECC83 + 4x 6550; Vorstufe: 4x ECC83

Leistung: ca. 100 Watt

Gehäuse: Schichtholzplatten (ca. 16 mm), Lüftungsgitter a. Rück- u. Oberseite, Kunstlederbezug, Plastikkappen an allen Ecken, Gummifüße, Tragegriff a. d. Oberseite

Chassis: Stahlblech, stehend montiert, Endröhren mit Feder-Retainer, zwei ECC83 mit Blechhülsen gesichert

Anschlüsse: Front: Input-I, -II; Rückseite: 5 Lautsprecheranschlüsse (2x 4, 2x 8, 1x 16 Ohm), FX-Loop-Send, -Return, Netzbuchse

Regler: Front: Gain, Master, Treble, Middle, Bass, Presence, Power; Rücks.: FX-Return-Level, Bias-Set

Schalter/Taster: Front: #34/AFD (Sound-Presets), FX-Loop (On/Off ), Standby, Power

Effekte: nein

Einschleifweg: ja, seriell, Return-Pegel regelbar, on/off-Status fernbedienbar

Besonderheiten: Bias-Störungsanzeige (LED je Endröhre), Auto-Bias-Funktion

Gewicht: ca. 22,4 kg

Maße: ca. 745 x 290 x 230 BHT/mm

Vertrieb: Musik Meyer GmbH

35041 Marburg

www.musik-meyer.de

www.marshallamps.de

Zubehör: Zweifach-Fußschalter m. LEDs (Soundwechsel, FX-Loop, Kabellänge ca. 4,7 m), Netzkabel, Speaker-Kabel, Schutzhülle, T-Shirt, Owners Club Documentation

Preis: ca. 1660

 

Plus

  • Sound/Variabilität
  • Dynamik, Transparenz, Zerrverhalten
  • Durchsetzungsvermögen, Leistungsausbeute
  • EPA Leistungreduzierung
  • Funktion des FX-Weges
  • Auto-Bias mit Fail-Anzeige
  • geringe Nebengeräusche
  • Verarbeitung/Qualität der Bauteile

 

Minus

  • Schaltpedal: Leuchtkraft der LEDs schwach
Ein Kommentar zu “Marshall AFD 100 im Test”
  1. I have a question. I have the AFD 100, and the power attenuator it doesn’t work. I knew it was a defect of the first series od these amplifiers.. how can i solve the problem? I bougth this second hand.. and i’ m from italy.. many people had this problem.. Can you help me to resolve this?

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