Laney Lionheart L50H + L412 im Test

E-Gitarren-Topteil und Lautsprecher von Laney
FOTO: Dieter Stork

 

Mit ihrer schnieken Optik und eigensinnigen technischen Finessen ist die Löwenherz-Serie Laneys Aushängeschild. Jeder der Amps/Combos ist auf seine Art ein Charakterkopf. Als roter Faden zieht sich Retro-orientierte Klangformung durch die Modellreihe. Nun haben die Briten einen neuen Coup gelandet. Logisch, auch dieses Topteil verbreitet wieder einen Hauch von Exotik. Eine Endstufe mit fünf(!) EL34, wo hat man so etwas schon einmal gesehen?!

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Hhm, wie schnell die Zeit vergeht, mein Archiv sagt, es ist schon fünf Jahre her, dass der erste Lionheart auf den Markt kam. Anlass war 2007 das vierzigjährige Jubiläum der Marke. Damals wie heute führt der Gründervater Lyndon Laney die Geschäfte. Angefangen hat der als Bassist. Und rutschte irgendwie gleichzeitig aus ökonomischen Gründen, weil er sich selbst sehr für Elektronik interessierte und gutes Equipment damals Mangelware war in die Branche hinein (Parallelen zur Vita eines gewissen Schlagzeugspielenden Jim M. sind natürlich rein zufällig).

Der Weg der Firma war nicht immer nur erfolgreich, aber doch so beständig, dass die Marke stets im Fokus der Szene blieb. Unter anderem sorgten leistungsfähige Amp-Modelle in den günstigeren Preisklassen für Nachfrage.

Die Lionheart-Serie aufzulegen hat frischen Wind in das Sortiment gebracht und sicher auch – ganz zu Recht – Laneys Renommee gehoben. Insofern steht der neue Röhrenritter tief in der Pflicht; hehe, blamiere er sich nicht.

 

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FOTO: Dieter Stork
Class-A-Showdown, es spielt das TAD-EL34-Quintett

 

Konstruktion von Laney Lionheart L50H + L412

Es darf nicht verwundern, dass der „Neue“ im Clan ähnliche Gesichtszüge wie seine Brüder hat. Das Layout der Vorstufe entspricht 1:1 dem L20. Es wurde lediglich ein zusätzlicher Regler (Dynamics) integriert, der auf die Bassdynamik der Endstufe Einfluss nimmt. Auf der Basis einer gemeinsamen Dreibandklangregelung bietet die Vorstufe zwei Sound-Modi, Clean und Drive (Overdrive, Distortion). Während in dem heißeren Kanal Gain und Volume abgestimmt werden können, ist in der Clean- Sektion wie üblich nur ein (Gain-)Poti vorhanden. Die elektrische Schaltung macht an einer Stelle quasi Anleihen beim guten alten AC30. Und zwar indem das sogenannte Tone-Poti direkt vor der Endstufe die Höhen kappen kann, wie der Cut-Regler bei den alten Vöxen.

Wie es sich für einen retro ausgerichteten Vollröhren-Amp gehört, hat der L50H auch einen Halleffekt im Gepäck. Dieser wird aber nicht elektromechanisch durch ein Federsystem erzeugt, sondern von einem digital arbeitenden Modul. Für weitere externe Effekte steht ein serieller Einschleifpunkt zur Verfügung, der im Signalweg vor dem Reverb liegt und erfreulicherweise nicht nur im Pegel umschaltbar ist (–10/0 dB), sondern auch die Option eines Hard-Bypass bietet. Der Kanal-/Sound-Wechsel kann manuell erfolgen (Drive-Schalter) oder über das mitgelieferte Schaltpedal, das leider keine Statusanzeigen (LED) vorweisen kann; der zweite Schalter am Pedal kontrolliert den Halleffekt.

 

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FOTO: Dieter Stork

 

So, nun will ich die Kollegen nicht länger auf die Folter spannen und endlich erklären, was es mit der „schrägen“ Anzahl von Endröhren auf sich hat. Man ist von stärkeren Amps (über 10 Watt) gewohnt, dass eine geradzahlige Anzahl von Röhren vorliegt. Was damit zu tun hat, dass die meisten im Gegentaktbetrieb arbeiten. Die oft zitierte Phasentreiberstufe splittet eigens dafür das Signal in zwei Hälften auf; die eine transportiert die positive Halbwelle, die andere die negative, im Ausgangstrafo werden sie wieder zu einer Einheit. Logisch, dass dann die Endröhren nur als Duett, Quartett, Sextett etc. sinnvoll ihre Arbeit leisten können, nicht wahr? Der L50H ist anders konzipiert. Seine Endstufe funktioniert nach dem Eintaktprinzip (single-ended), das heißt es gibt keinen Phasensplitter. In der Gitarrenwelt kennt man das z. B. von kleinen Practice-Amps wie dem Fender-Champ, nicht aber von Verstärkern der höheren Leistungsregionen.

Laney hat zusätzlich als Funktionsebene auch noch den Class-A-Betrieb gewählt. Wenngleich der Begriff oft (fälschlicherweise) im Verbund mit Kathodenbias als Spezifikation genannt wird, hat er ursächlich damit erst einmal nichts zu tun. Class-A sagt nur aus, dass die Röhre in einem bestimmten Bereich ihrer Kennlinie arbeitet, nahe dem oberen Grenzbereich bei hohen Spannungen. Daraus resultieren spezielle Klangeigenschaften, Class-A ist in der Leistungsausbeute aber dem Class-AB-Betrieb (z. B. Marshall 1959) deutlich unterlegen. Was sich ja auch in der Spezifikation des L50H abbildet. Eine EL34 erzeugt in Class-AB nominal etwa 25 Watt. Der Lionheart in Class-A braucht aber fünf Stück um auf 50 Watt zu kommen. Womit wir das Unikum entmystifiziert haben. Um die technischen Gegebenheiten ganz deutlich zu machen, sei noch erwähnt, dass der L50H eben keinen Kathodenbias hat, sondern die Nivellierung des Bias-Ruhestroms mit einer fix stehenden negativen Vorspannung (die über einen Trimmer justiert werden kann) bestimmt wird. Die Gleichrichtung der Netzspannung erfolgt über Halbleiterdioden.

Der L50H baut größer als seine Serienverwandten, das Innenleben präsentiert sich aber logischerweise in der gleichen robusten Machart. Mehrere Platinenmodule sind mehrheitlich über Steckkontakte miteinander verknüpft. Die Fertigung nach modernen Gesichtpunkten hinterlässt auch anderweitig ihre Spuren, nämlich indem eine größere Anzahl von Miniatur-Bauteilen (SMD-Technik) Verwendung finden. Offenbar nimmt man sich die Röhrenfassungen in Handarbeit vor. Gut so, angesichts der hohen Spannungen, die vor allem in der Endstufe vorliegen.

Alpha-Potis, solide Klinkenbuchsen, ein streufeldarmer Ringkernnetztrafo, die Substanz ist von hoher Qualität. Was im Großen und Ganzen auch für die Verarbeitung gilt.

 

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FOTO: Dieter Stork
kostengünstige Modulbauweise

 

Laney L412

Was das Cabinet angeht, macht Laney keine Experimente. Abmessungen und Bauweise folgen der britischen Tradition, sind weitgehend deckungsgleich mit Marshalls 1960A. Die L412 besteht aus fingerverzahnten Schichtholzplatten. Innen ist mittig zwischen Front und angeschraubter Rückwand eine dicker Holzstock eingepasst, der dafür sorgt, dass die Resonanzen in Zaum gehalten werden. Die Ausstattung entspricht mit fest angeschraubten Rollen, Metallkappen an allen Ecken und großen leicht versenkt angebrachten Schalengriffen an den Seiten im Prinzip den üblichen Standards. Das blaue Kunstleder und die Frontbespannung im Korbgeflechtstil verleihen dem Cabinet aber eine besonders attraktive Note. Was von dem verchromten Anschlussfeld an der Rückseite unterstrichen wird. Nett, aber man hätte es vielleicht doch noch etwas weiter versenkt montieren sollen, denn die beiden parallel geschalteten Klinkenbuchsen stehen über und sind daher beim Transport gefährdet. Okay, das Problem entschärft sich ein wenig wenn die mitgelieferte Schutzhülle aufgezogen ist.

So speziell das Design, so edel die Lautsprecherbestückung. In der L412 ist der erst seit 2011 erhältliche G12H aus Celestions Heritage-Serie verbaut (made in England). Den gibt es in zwei Ausführungen, die sich in der Resonanzfrequenz unterscheiden, 55 Hz und 75 Hz. Letzterer agiert etwas dezenter im Bass, weswegen seine Membrane als „Lead-Cone“ bezeichnet wird. Laney hat sich für die kräftigere 55Hz-Version entschieden. Die Speaker sind mittels Einschlaggewinden von hinten an der Schallwand montiert. Wenn man von zwei kleinen Webfehlern in der Frontbespannung absieht, ist die Verarbeitung des Cabinets einwandfrei.

 

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FOTO: Dieter Stork

 

Laney Lionheart L50H + L412 in der Praxis

Damit das gleich mal klar ist: Wir haben es hier nicht mit einem Leisetreter zu tun. Der L50H kommt nicht in die Puschen, wenn man ihn nur zaghaft fordert. Zeigt sich so: Das wunderbare Crunch-Gebahren des Clean-Kanals schlägt noch keine Wurzeln, die Overdrive-Sektion kann zwar kräftige Distortion erzeugen, bleibt aber in der Dynamik flach. Lebhaft ist anders. Heißt: Nur Mut, reinhalten, auch wenn den anderen Jungs und Mädels im Laden die Mützen und Schleifchen fliegen gehen. Sonst bekommt man keinen wahrhaftigen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des L50H.

Wichtig ist auch das „richtige“ Cabinet zu verwenden. Wer den Amp als zu scharf oder auf andere Art unausgewogen erlebt, sollte ihm mindestens eine zweite Chance gebe, mit einer anderen Box, bzw. von vorneherein darauf achten, dass er zu eher milden Lautsprechern greift. Der L50H langt nämlich in den Höhen beherzt zu. Ein Vintage 30 z. B. reagiert darauf eher fies. Womit wir schon auf eine entscheidende Erkenntnis zusteuern. Wenn es irgendwie geht, sollte man den Amp im Verbund mit der L412 kennenlernen. Amp und Cabinet ergänzen sich nämlich quasi ideal.

Der L50H ist im Charakter und der Handhabung im Grunde ein Abkömmling der puristischen Frühzeit-Röhrenamps. Null Schnickschnack, aufdrehen bis die Kiste anfängt in die Knie zu gehen (also fast Anschlag ;-), den Rest macht die Spieltechnik und das Guitar-Volume. Die Klangregelung hält sich relativ bedeckt, nur das Treble-Poti macht wirklich etwas her. Immerhin schiebt der Dynamics-Regler gut dosierbar und nachhaltig Druck von unten nach oder zieht ihn raus. Von einer Klangformung im eigentlichen Sinne des Wortes kann man aber nicht reden. Es geht hier nur um Feinabstimmungen das jeweilige Instrument betreffend und Anpassungen an die akustischen Gegebenheiten auf der Bühne. Vollkommen okay und ausreichend, denn in sich ist die Wiedergabe ausgewogen und in den tiefen Frequenzen alles andere als mager.

Das Ohr registriert den Tonfall als zweifellos britisch. Die qualitativ hoch stehenden EL34 vom Tube-Amp-Doctor in Worms setzen charaktervoll ihre Duftmarke ab. Wobei die Class-A-Schaltung u. a. mit dem frischen, besonders feingliedrigen Höhenspektrum für eine spezielle Note sorgt. So steht der L50H klanglich dem Marshall-Klassiker JCM-2204 nahe, ohne dessen Aggression zu besitzen; er nagelt nicht hart und kratzig in den Höhen, hat vielmehr einen dezenteren, herb heiseren Zerrton. In dem Kontext fällt zusätzlich positiv ins Gewicht, dass der L50H in der Distortion-Intensität sehr sensibel reagiert und ausgesprochen harmonisch mit Akkorden umgeht, nur in geringem Maße tieffrequente Intermodulationen erzeugt.

Grundsätzlich ist der Amp in der Lage wirklich clean zu arbeiten. Das tut der L50H allerdings etwas nüchtern und laut ist er dann auch nicht gerade. Der Clean-Channel erwacht erst zum Leben, wenn man die Schwelle zum Overdrive überschreitet. Blues-Riffs und -Licks, angezerrte Akkorde, super Sache, das ist sein Ding. Am besten wie gesagt, laut an der Leistungsgrenze. Dann platzt die Wiedergabe beim Attack förmlich auf, pumpt und bläht sich in der Sättigung der Endröhren. Während der Clean-Kanal auf Brillanz und Transparenz getrimmt ist, führt der Overdrive-Kanal den Toncharakter mit dominanteren Mitten und zahmeren Höhen fort; passt gut im direkten Wechsel, im Zweifel muss das Tone-Poti an der Gitarre vielleicht ab und an mit einbezogen werden.

 

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FOTO: Dieter Stork
Überstehende Klinkenbuchsen, Exitus vorprogrammiert?

 

Der heißere Kanal kann schon in der Vorstufe ziemlich fette und tragfähige Distortion erzeugen, richtig lustig wird es hier aber auch erst, wenn die Glaskolben der EL34 anfangen zu kochen. So oft das Wörtchen „Vintage“ bemüht wird, hier ist es wirklich ganz richtig am Platze: Tolle Ansprache und Interaktion mit dem Spieler wie dem Instrument, Obertöne schillern in wechselnden Facetten, „natürliches“ Sustain, erdiger Ton, was will der Retro-Fan mehr?! Na gut, eine Prise mehr Plastizität vielleicht, noch mehr Geschmeidigkeit, doch das ist ein Naserümpfen auf hohem Niveau.

Obacht ist geboten für diejenigen, die sich mit der Materie nicht gut auskennen. Das Arbeiten im Grenzbereich hat Nebenwirkungen. Wer (zu) nahe am Amp steht, kann unerwünschte Feedbacks erleben (elektrische Streufelder). Kein Mangel der Technik, das Phänomen liegt schlicht in der Natur der Physik, wie auch das erhöhte Rauschen bei maximalem Gain im Overdrive-Kanal.

Der digitale Reverb hat gegenüber der guten alten Hallspirale eindeutig Vorteile auf seiner Seite. Er ist mechanisch unempfindlich und klingt bei unterschiedlicher Aussteuerung des Amps konstant gleich. Hier zudem mit einem natürlichen, daher angenehmen Klangbild. Auch der in der Klangqualität neutrale FX-Weg ist zweifellos eine Bereicherung, zumal er den Gebrauch von niederpegeligen Effektgeräten (Pedalen) zulässt. Ihn zu nutzen macht aber nur so lange Sinn, wie man nicht zu weit an die Vollaussteuerung der Endstufe herangeht. So leistet sich der Amp unterm Strich nur einen Lapsus: Beim Zurückschalten von Overdrive nach Clean ist je nach Einstellung ein recht lautes hochfrequentes Knacken zu hören (das sich leider auch im Send des FX-Wegs störend abbildet).

Wie oben schon betont, stellt die L412 eine, wenn nicht die kongeniale Partnerin des L50H dar. Sie musste ihre Fähigkeiten natürlich auch an anderen Verstärkern beweisen. Mit dem wenig überraschenden Resultat, dass sie generell bei Anwendungen, die traditionelle Sounds fordern, qualitativ ganz weit vorne mitmischt. Zu bedenken ist, dass die L412 im Wirkungsgrad ein wenig zurückbleibt. Sie braucht ein kräftigeres Signal als manch andere, um den gleichen Schalldruck zu erreichen. Und man muss ihr auch ordentlich Zunder geben, also einigermaßen laut spielen, damit sie ihre Qualitäten freimachen kann. Unter den Voraussetzungen glänzt sie trotz dezenter Brillanz mit feiner Detailzeichnung, kräftigem, dennoch präzise artikuliertem Bassdruck und einem speziellen, markanten Klangbild in den Mitten; trocken, fein singend, unprätentiös, musikalisch, freundlich. Der Heritage-G12H scheint sozusagen des hemdsärmeligen Greenbacks geschniegeltes Brüderchen zu sein.

 

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FOTO: Dieter Stork

 

Alternativen zu Laney Lionheart L50H und L412

Der L50H tritt in einer Preisklasse an, die bereits von vielen hochkarätigen Produkten besetzt ist. Ob High-Tech-Mehrkanaler oder puristischere Topteile. Das einzigartige Technikkonzept und sein daraus resultierender besonderer, gepflegt kultivierter Class-A-Wiedergabecharakter verbieten aber Vergleiche, sprich es gibt keinen direkten Konkurrenten.

In Hinsicht auf die L412 präsentiert sich die aktuelle Marktlage kaum anders. Gute 4×12-Boxen gibt es im weiteren Umfeld der 1000-Euro-Zone in großer Zahl. Aber keine, die für den Preis die edle Heritage-Bestückung bieten können.

 

Resümee

Das gab es so, in dieser Mixtur, noch nie, kommt so schnell wahrscheinlich nicht wieder, ist jedenfalls zur Zeit einzigartig. Class-A, single-ended mit fünf EL34, dieser spektakuläre technische Ansatz beschert dem L50H noble Vintage-Manieren. Hervorstechend sind die sensible dynamische Ansprache und das harmonische Zerrverhalten des Amps. So kratzt er vehement an der Tür zum Boutique-Kämmerlein. Ein bisschen geschmeidiger und plastischer müsste sein Ton noch sein, dann ließe man ihn vielleicht rein, heißt im Umkehrschluss: Seitens der Klangqualität bewegt sich der L50H durchaus in gehobenen Regionen. Abgesehen davon, dass der Ausgangstrafo eine Spezialanfertigung sein dürfte, hält sich der Produktionsaufwand in Grenzen. So ist Preis nicht ausnehmend günstig, aber doch allemal nachvollziehbar und angemessen. Die ebenfalls sehr gediegen auftretende L412 steht sogar noch etwas besser da. Die feinsinnig aufspielende Heritage-Bestückung zu dem Preis, da kann man nicht nein sagen.

 

Übersicht Lautsprecher

Fabrikat: Laney

Modell: L412

Gerätetyp: Gitarren-Lautsprecher-Box

Herkunftsland: Großbritannien

Lautsprecher: 4x G12H Heritage, Celestion (made in U.K.), 12″, je 30Watt/16Ohm

Impedanz: 16 Ohm

Belastbarkeit: max. 120 Watt

Gehäuse: geschlossen mit Resonanzstock, Schichtholzplatten (ca. 17 mm, fingerverzahnt), angeschraubte Rückwand

Gehäuse-Ausstattung: Kunstlederbezug, Stofffrontbespannung, Metallkappen a. allen Ecken, Gummifüße, Lenkrollen, Schalengriffe a. d. Seiten, Stapelmulden oben

Anschlüsse: 2 × Klinke (Input, Link-Out)

Gewicht: ca. 41 kg

Maße: ca. 754 x 755 x 357 BHT/mm

Vertrieb: PB International b.v. 6045

Roermond/NL

www.pbmusic.nl

Zubehör: Schutzhülle

Preis: ca. 1272

 

Übersicht Topteil

Fabrikat: Laney

Modell: L50H

Gerätetyp: E-Gitarrenverstarker, Topteil, zweikanalig

Herkunftsland: Großbritannien

Technik: Vollrohrenbauweise, Platinenaufbau, Halbleitergleichrichter

Röhrenbestückung: Eintakt-(singleended-)Class-A-Endstufe m. 5x EL34B-STR/TAD; Vorstufe: 3x ECC83/noName

Leistung: max. 50 Watt (Herstellerangabe)

Gehäuse: Schichtholz (ca. 18 mm), Luftungsschlitze oben/unten, Kunstlederbezug, acht Metallecken, grose Gummifuse, Tragegriff a. d. Oberseite (Lederimitat)

Chassis: stehend montiert, schwarz lackiert, Frontplatte verchromt, alle Rohren gesichert mit Kappen, bzw. Klammern

Anschlüsse: Front: Input-High, -Low; Ruckseite: 2 Speaker-Outs (umschaltbar 8/16 Ω), FX-Loop-Send, -Return, Footswitch (Drive, Reverb), Netzbuchse

Regler: Front: Clean-Volume, Drive, Drive-Volume, Bass, Middle, Treble, Reverb, Tone, Dynamics

Schalter/Taster: Front: Bite, Drive (Kanalwechsel), Standby, Power; Rücks.: Impedance, FX-Loop-Status (Bypass, 0 dB, -10 dB)

Effekte: digital erzeugter Hall/Reverb

Einschleifweg: ja, seriell, Hard-Bypass, Pegel umschaltbar (-10/0 dB)

Gewicht: ca. 18,5 kg

Maße: ca. 675 x 238 x 253 BHT/mm

Vertrieb: PB International b.v. 6045

Roermond/NL,

www.pbmusic.nl

Zubehör: Zweifachschaltpedal (ohne LEDs) m. ca. 4,8 m langem Kabel, Schutzhulle

Preis: ca. 1632

 

Plus

  • Sound
  • Dynamik, Transparenz, Durchsetzungsvermögen
  • sehr harmonische Verzerrungen
  • im Sinne von Retro-Sounds günstiges Schalldruckniveau
  • Reverb
  • variabler FX-Weg
  • Wiedergabe des Cabinets
  • geringe Nebengeräusche
  • Verarbeitung (m. Einschränkungen) / Qualität d. Bauteile

 

Minus

  • Schaltknacks b. Kanalwechsel
  • Schaltpedal ohne Statusanzeigen
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