Produkt: Gitarre & Bass 8/2019 Digital
Gitarre & Bass 8/2019 Digital
Special: PUNKROCK – Die Toten Hosen, Donots, Muff Potter +++ STORY: Paul Gilbert, Derek Trucks, Stu Hamm, Esperanza Spalding, Laura Cox, The Amazons, Accept, Carol Kaye, Keith Merrow +++ TEST: LTD Xtone PS-1000, Framus D Series, Mesa California Tweed 6V6 4:Forty, BassLine Bustiny 5, Collings D2H, G&L Fullerton Deluxe ASAT, EBS Reidmar 502, Walrus Audio Lillian & Monument, Seymour Duncan Billy Gibbons Red Devil PUs
Leichtes Gepäck

Harley Benton GS Travel Spruce, GS Travel Mahogany und Custom Line CLGS 10S im Test

Dieses Trio aus dem Hause Thomann bietet drei Antworten auf die Frage: wie kann ich mich – bei ganz kleinem Budget – mit einer brauchbaren oder vielleicht sogar richtig guten Travel- Gitarre ausstatten.

Antwort 1: Die Harley Benton GS Travel Spruce für sage und schreibe € 79 inkl. Gigbag. Sie ist im Grunde eine Grand Symphony Steelstring – nur eben kleiner. Die Mensur beträgt 600 mm, Sattelbreite 43 mm – das ergibt leicht beengte Spielbedingungen, dafür passt die Kleine mit ca. 95 cm Gesamtlänge aber auch auf die Hutablage, und die dicke teuere Dreadnought kann zu Hause bleiben. Der Korpus besteht aus einer laminierten Fichtendecke und Zargen sowie Boden aus ebenfalls nicht massivem Mahagoni. Letzterer ist gewölbt, so kann hier auf eine Beleistung verzichtet werden. Das Ganze ist sauber hochglanzlackiert, am 14. Bund ist der Hals aus Nato angesetzt, dessen Palisandergriffbrett mit 20 Bünden und Dot-Inlays ausgestattet ist. An der modern geschnittenen Kopfplatte verrichten kleine schwarze Die-Cast-Mechaniken tadellos ihren Dienst.

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Für einen Zehner mehr gibt’s die GS Travel Mahogany. Bei ihr ist der gesamte Korpus aus – nicht schwer zu erraten – Mahagoni.

Die dritte im Bunde kommt dann schon um einiges wertiger daher und kostet – immer noch sehr schlanke – € 129. Die Custom Line CLGS 10S bietet dafür eine massive Fichtendecke, ein Korpus-Binding aus Palisander, eine schmucke Schalllochumrandung aus Abalone, ein Tortoise-Schlagbrett sowie elfenbeinfarbene Stegeinlage und Sattel.

Bespielbarkeit, Intonation und Saitenlage erweisen sich in der Praxis als absolut in Ordnung. Klanglich sind den günstigen Reisebegleitern natürlich Grenzen gesetzt, wobei die Sound-Unterschiede der verschiedenen Deckenhölzer nur bedingt dargestellt werden können. Aber für eine Song-Begleitung am Baggersee oder ein entspanntes Feierabend-Picking auf der Couch liefern die drei Harley-Bentons eine prima Basis. Ein überaus faires Angebot für Player, die keine Wunder erwarten.

Plus

  • Konzept, Design
  • gute Hardware, Saiten, Tasche
  • Verarbeitung, Werkseinstellung
  • Preis/Leistung

Aus Gitarre & Bass 01/2017

Produkt: Gitarre & Bass 10/2019 Digital
Gitarre & Bass 10/2019 Digital
INTERVIEWS: Toto & ZFG – FAMILIENTREFFEN, The Allman Betts Band, In Extremo, Jared James Nichols, Nathan Navarro u.v.m. +++ TEST: Kemper Profiler Stage, Engl Savage 120 Mark II, Gretsch G5655TG Center Block Jr., Ibanez Fingerstyle-Collection, Reverend Rick Vito Soulshaker, Phil Jones Bass BP-800, Dingwall NG3 Combustion 5, Fender Vintera ’70s Telecaster Thinline & ’50s Precision Bass

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hi there, I’m trying to find out the DEPTH the body please? I know the scale but that’s the only measurement I need.
    I look forward to hearing from you soon.
    Kind regards
    Gail

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    I’d like to find out the DEPTH of the BODY please.
    I look forward to hearing from you soon.
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    Gail

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