Fuzz, Overdrive, Distortion, Chorus & Delay

Gibson lässt legendäre Maestro-Pedals wieder aufleben!

60 Jahre nachdem die ersten Maestro-Effektgeräte auf den Markt kamen, verhilft Gibson der kultigen Marke zu neuem Leben. Zur Wiedereinführung werden in der „Maestro Original Collection“ fünf neue Pedals vorgestellt, die dem Style und Sound der Oldies Tribut zollen, aber technisch auf der Höhe der Zeit sind …

Anzeige

Mit dabei sind das Fuzz-Tone FZ-M, das Invader Distortion, das Ranger Overdrive, der Comet Chorus und das Discoverer Delay. Sie sollen besonders vielseitig und flexibler einstellbar sein, als so manches Vintage-Pedal.

GESCHICHTE

Die alten Maestro-Effekte waren einige der ersten kommerziell erfolgreichen Gitarren-Pedale und beliebt bei Rockstars wie Pete Townshend, George Harrison, Jimmy Page, Eric Clapton, Peter Frampton oder natürlich Keith Richards. Letzterer nutzte das Maestro FZ-1 Fuzz für sein ikonisches Riff in „(I Can’t Get No) Satisfaction“. Bis heute haben die Maestro-Treter etliche prominente Fans und sind auf zahllosen Aufnahmen zu hören.

Maestro Original Collection

Jedes der neuen Pedale ist eine „Zwei-in-Eins“-Lösung: Über einen Kippschalter wählt man aus zwei Voicings. Darüber hinaus kommen alle mit drei großen Reglern, True-Bypass und dem klassischen Maestro-Logo mit den drei Hörnern – hinterlegt mit farbigen LEDs, ein cooles Detail!


Fuzz-Tone FZ-M

Neben dem besagten Keith-Richards-Sound verspricht die Neuauflage des Fuzz durch Umschalten von „Classic“ auf „Modern“ auch vollfrequente, sägend biestige Fuzz-Gewitter.


Comet Chorus

Der warme, klassisch analoge Chorus hat im „Earth“-Modus einen subtilen Swirl-Effekt. Schaltet man um auf „Orbit“ kommen ein Rotary-ähnliches Vibrato und ein Tremoloeffekt dazu, regelbar über ein internes Trim-Poti.


Ranger Overdrive

Der Ranger hat zwei Persönlichkeiten: Ein warmes, Amp-ähnliches Overdrive auf der einen Seite und ein etwas cleaneres Drive auf der anderen Seite, das extrem feinfühlig auf die Spielweise reagieren soll. Letzteres mischt etwas vom Clean-Signal hinzu, interessant als „Always-on“-Effekt.


Invader Distortion

Hier haben wir ein modernes High-Gain-Distortion-Pedal mit aggressivem Charakter und reichhaltigen Obertönen. Der Kippschalter fungiert als On/Off-Switch für das integrierte Noise-Gate, dessen Threshold intern geregelt werden kann.


Discoverer Delay

Das analoge Delay mit Eimerkettenspeicher liefert klassische, warme Sounds. Die Delay-Zeit reicht von 20 bis 600 Millisekunden. Neben Zeit und Repeats kann auch das Level der Delays im Mix eingestellt werden. Der Kippschalter addiert Modulation: hier soll alles von leicht gesättigten Tape-artigen Wow- und Flutter-Effekten bis hin zu starken Pitch-Shift-Effekten möglich sein. Über zwei interne Trim-Potis kann man die Geschwindigkeit und Sweep-Range der Modulation feinjustieren.


PREISE

Das Discoverer Delay geht für ca. € 160 über den Tisch, alle anderen Pedals für ca. € 150.

www.maestroelectronics.com

Produkt: Gibson Guitars Special
Gibson Guitars Special
Gibson Guitars: Testberichte, Stories, Workshops im Gitarre & Bass-Special

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte dich auch interessieren