Schritt in die Moderne

Fender Machete Head & 112 Enclosure im Test

E-Gitarren-Topteil und -Lautsprecher von Fender, schwarz-grau
(Bild: Dieter Stork)

 

Was kommt dem Gitarristen in den Sinn, wenn er den Namen Fender hört? Legendäre Company, Stratocaster, Telecaster, Jimi Hendrix, Tweed, Brownface, Blackface, Tradition … Vintage. Innovator, moderne Technik, solche Begriffe eher nicht. Warum nur? Weil man zu gern im Vergangenen schwelgt? Wie auch immer, Fender sitzt jedenfalls überhaupt nicht faul auf den alten Lorbeeren, sondern hat auf dem Amp-Sektor in der jüngeren Vergangenheit doch einiges bewegt. Der Machete ist das Paradebeispiel dafür.

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Eigentlich läutete schon die Supersonic-Serie einen gewissen Wandel ein. Zwei Kanäle, der eine an der Tradition orientiert der andere moderner und heißer, mit relativ viel Gain. Die beiden kleineren Modelle Super-Sonic 22 und 60 verhalten sich noch moderat, aber der zuletzt in der Serie eingeführte Super-Sonic Twin 100 gibt doch schon reichlich Kante (vgl. auch Test in G&B-Ausgabe 10/2011).

Beim Machete ist Fender noch weiter gegangen. Eines seiner besonderen Merkmale ist die extreme Bandbreite im Ton der beiden Kanäle. Brandneu ist Fenders Flagschiff natürlich nicht mehr. Als 2×12-Combo kam das Modell bei uns etwa im April vorigen Jahres auf den Markt. In G&B-Ausgabe 07/2012 haben wir ihn einem ausgiebigen Test unterzogen. Das Topteil und die 1×12-Box sind Nachzügler von Anfang 2013. Kann spannend werden: Ob der energiereiche Amp in dieser Kombi überhaupt richtig aus den Hufen kommt?

 

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Vorteil der Frontmontage: Man kommt mit dem Mikro nahe an den Lautsprecher heran (Bild: Dieter Stork)

 

Konstruktion des Fender Machete Head

Die Facts lesen sich im ersten Moment kaum aufregend. Zwei Kanäle, Clean und Lead, mit separaten Klangregelungen, digitaler Hall, ein Einschleifweg mit Pegelreglern im Send und Return, XLR-D.I.-Out mit Frequenzgangkompensation, MIDI-Interface; normal, das erwartet man quasi als Selbstverständlichkeit von einem modernen High-Tech-Röhrentopteil (wenn nicht gar drei Kanäle). Auch der fünfstufige Damping-Drehschalter, bzw. ein entsprechender Regler, der auf die Dynamik der Wiedergabe Einfluss nimmt, ist in dem Produktsegment heutzutage Usus. Nein, man muss schon genauer hinsehen. In den Kanälen gibt es zusätzlich zu den Regelbereichen Low, Mid und High jeweils einen Regler namens Notch. Kleine Ursache, große Wirkung, sie machen den Unterschied, weil sie massiv auf das Mittenspektrum einwirken. In dem Kontext zählen noch andere Gegebenheiten. Im Hintergrund bzw. von außen nicht sichtbar wird die Röhrenschaltung in weiten Teilen von Halbleitern/ICs (TLO72CP) unterstützt, z. B. auch im FX-Weg.

Das Herz des Machete sind aber natürlich die Röhren, sämtlich geliefert von Groove Tubes. Im vorderen Teil des Signalwegs sind fünf 12AX7 aktiv, plus eine AT7 im Phasentreiber. Zugunsten einer maximalen Leistungsausbeute arbeitet die Endstufe im Class-AB-Gegentaktbetrieb mit statisch eingestellter (justierbarer) Gitterbiasspannung. Die zwei 6L6GC (Groove Tubes nennt sie 6L6-CHP) erzeugen so nominal 50 Watt.

Die umfangreiche Ausstattung hält noch einige nützliche Details bereit. Mit den in die Potis Gain und Volume integrierten Push/Pull-Schaltern sind im Channel One eine Bright-Höhenanhebung und ein Gain-Boost aktivierbar. Der kleine im On-Zustand beleuchtete Taster mit der Bezeichnung „+/-“ erlaubt eine Signalabschwächung von ca. 6 dB; Fender spart sich damit quasi den zusätzlichen Low-Input. Der symmetrierte Line-Out (Rückseite) ist in seiner Funktion ebenfalls umschaltbar: PA Mute steht als Abkürzung für Power Amp Mute, d. h. hiermit kann die Endstufe stummgestellt werden, Cab Emul erklärt sich im Grunde von selbst, die Lautsprechersimulation ist deaktivierbar. Praktisch, man kann demnach auch ein unbeeinflusstes Line-Signal abgreifen.

Toll wenn ein Amp vieles kann. Wichtig sind jedoch alle drei „F“, neben der Funktion auch Fertigung und Form, sprich Aussehen. Das Thema Fertigung steht in direktem Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit. Die mechanische Konstruktion des Chassis ist beim Machete schon einmal unkritisch, da der Stahlblechkasten mit seinen verschweißten Kanten hohe Stabilität erlangt. Dem Aufbau der Elektronik sieht man das Bemühen um kostensparende Bauweise an. So weit wie möglich sind die Bauteile nämlich auf einer großen Hauptplatine kontaktiert, die den gesamten Innenraum einnimmt. Indem z. B. die Potis mit Stützblechen zusätzlich fixiert sind, ist für Solidität mehr als ausreichend gesorgt. Gut auch, dass die Endröhrenfassungen für sich stehen und frei verdrahtet werden. Macht alles in allem gesehen einen vertrauenerweckenden Eindruck. Das Schichtholzgehäuse ist ebenfalls einwandfrei verarbeitet. Die speziellen Metallecken und das farblich abgesetzte Kunstleder sorgen für ein hochwertiges Erscheinungsbild. Leider ist das geschmeidige Tolex aber recht empfindlich.

 

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Von nix kommt nix: hoher Aufwand, u. a. mit Unterstützung von Halbleitern (Bild: Dieter Stork)

 

Schalten mit dem Fender Machete Head

Zum Lieferumfang gehört neben einer Schutzhülle und einer eher rudimentären denn ausführlichen Bedienungsanleitung auch ein passendes Schaltpedal. Kontrolliert werden kann damit der Kanalwechsel, der Gain Boost im Channel One, sowie der Status des FX-Wegs und des Reverbs. Zum Anschluss genügt ein simples Mono-Klinkenkabel (ohne Abschirmung). Was Fender hier beipackt, ist aber wirklich eine billige starre Flachbandlitze. Und recht kurz geraten ist das PVC-Kabel mit nur ca. 3,7 Meter Länge noch dazu. Ganz und gar erfreulich ist dagegen, dass die Schaltvorgänge nur im Kanalwechsel einen immer gleichbleibend dezenten Knacks verursachen, die anderen gehen praktisch nebengeräuschfrei vonstatten. Das Pedal verfügt über vier recht hell rot leuchtende LEDs als Statusanzeigen. Der Abstand der Taster ist recht groß, sodass man sie gut bedienen kann.

Wie oben erwähnt, kann man den Machete wahlweise per MIDI schalten. Er hat einen Learn-Modus mit dem er sich (auf einem beliebigen MIDI-Channel) zu einem Program-Change-Befehl die Kanalwahl und den Status des Channel One Boost merkt. FX-Loop und Reverb können allerdings nur via CC-Befehlen adressiert werden. Wie unpraktisch, es wäre doch viel eleganter, wenn Machete deren Status gleich mitlernt, nicht wahr?!

 

112 Enclosure

Wenn es sich nicht gerade um ein Thiele-System handelt, sind 1×12-Boxen in der Regel schlichte Kisten. Diese hier erst recht, weil sie nicht einmal eine abnehmbare/angeschraubte Rückwand besitzt.

Der Würfel hat hinten eine Öffnung, in der die Anschlussplatte mit zwei parallel liegenden Klinkenbuchsen sitzt, vorne ist das Loch für den Speaker, ein Vintage 30 von Celestion, angesenkt, damit er bündig abschließend in der Schallwand sitzt. Den Frontrahmen halten Klettverschlüsse. Zugschlaufen zum Entfernen sind nicht vorhanden, so muss man ihn z. B. mit einem Schraubendreher o. ä. heraushebeln. Die weitere Ausstattung des Schichtholzgehäuses entspricht den üblichen Gepflogenheiten. Derselbe edle lederähnlicher Tolex-Bezug wie beim Topteil, logisch, die schnittigen Metallkappen an allen Ecken, oben ein großer, bequemer, gummierter Tragegriff, Gummifüße. Unerwarteter Luxus: Es werden Steckrollen mitgeliefert. Bei dem relativ geringen Gewicht von knapp unter 18 Kilogramm nicht unbedingt nötig, aber doch immer willkommen. Noch schöner wäre natürlich, wenn wenigstens eine der Rollen eine Bremse hätte; aber welcher Hersteller macht das schon (unlustig, wenn die Box auf der Bühne wandern geht … ). Zum Lieferumfang gehört im Übrigen auch ein kurzes, hochwertiges Anschlusskabel.

Schick sieht die Box aus, und sie ist im Prinzip auch einwandfrei verarbeitet. Nur so penible Naturen wie ich stören sich vielleicht daran, dass hinten im Ausschnitt der Anschlussplatte das Tolex so rustikal zugeschnitten ist, dass in den Ecken das Holz zu sehen ist. Im Übrigen wirkt es sich bei der Box deutlicher aus, dass das Kunstleder leicht nachgibt; schon nach kurzer Zeit „graben“ sich an der Oberseite Abdrücke von den Füßen des Topteils ein.

 

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(Bild: Dieter Stork)

 

Fender Machete Head & 112 Enclosure in der Praxis

Im ersten Test des Machete hatten sich zwei, nein drei wesentliche Vorzüge herauskristallisiert: Der Amp zeigt grundsätzlich in Tonformung und Ansprache sehr gute Manieren, er hält außerdem eine überlegene Bandbreite an Sound-Farben bereit und kann obendrein vor Kraft kaum laufen, sprich er haut seine 50 Watt reichlich laut und kraftvoll raus.

Thema Ansprache. Seit einigen Jahren hält sich in der amerikanischen Boutique-Szene der Trend zu besonders feinfühlig und schnell reagierenden Amps, die wenig Sag entwickeln, also eher stramm und „ungnädig“ reagieren. Ein typischer Vertreter dafür ist z. B. die Marke Two Rock. Viel früher schon schlugen Matchless und Bad Cat diese Richtung ein. Fakt ist, dass solche kernigen Amps nicht jedermanns heiliger Gral sein können, allein schon deswegen, weil sie sozusagen schwer zu spielen sind, vom Gitarristen ein hoch entwickeltes Können fordern. Für viele ist ein nachgiebigerer Verstärker die bessere Wahl. Wenn so einer dazu mit voluminöser Klangformung und detailfördernder Transparenz glänzt, steht er bestens, quasi „massenkompatibel“ da. Richtig, es geht natürlich darum, dass der Machete genau in diese Kerbe schlägt.

Wie elegant sich mit dieser Mixtur der Channel One ins Licht rückt. Ohne große Kurbelei hat man einen referenzverdächtigen Cleansound zur Hand, mit sattem Fundament, maximaler Wärme in den Mitten und Hochglanz in den Höhen; Fenders Kernkompetenz optimiert und ausgereizt. Die Brillanz kann extrem betont werden, ohne dass der Kanal das Ohr zu stressen beginnt. Schon wenn man den Notch-Bereich außen vor lässt, entwickelt die Klangregelung große Wirkung. Indem sie z. B. sattsam Bässe nachlegen kann. Im Zusammenspiel aller bietet sich eine Sound-Bandbreite wie bei kaum einem anderen Amp auf dem Markt. Notch „fährt“ auf seinem Regelweg weit durch das Frequenzspektrum und betont dabei ganz unterschiedlich die Mitten, parallel dazu interagieren vor allem der Mid- und der Treble-Regler. Es scheint, als ob es bei diesem Clean-Kanal nichts gibt, was er nicht kann. Heißt, stilistisch kennt er im Grunde keine Grenzen. Und es harrt im Hintergrund noch das Sahnehäubchen. Der Channel One gleitet nämlich mit Boost-On äußerst harmonisch in die Sättigung. Zunächst so, dass der Ton wirklich nur satter wird, ohne Verzerrungen zu zeigen. Seine Reserven reichen jedoch bis in regelrechten Overdrive. Klar, dann färbt der Kanal wahrnehmbar. Schön harmonisch und lebhaft weil sensibel im Attack.

Stellt sich die Frage: Kann denn die kleine 1×12-Box dieses gleichermaßen elegante wie kraftvolle Sound-Verhalten adäquat übertragen? Zur allgemeinen Überraschung, auch des Autors, gelingt ihr das besser als erwartet. Im effektiven Schalldruck kommt so eine geschlossene Box immer ein wenig ins Hintertreffen, aber rein von der Klangkultur her gesehen wirkt die Wiedergabe der Machete 112 größer als erwartet. Sie reicht weit runter, hat gesunde Bässe, dichtes Volumen und Präzision wo es für die E-Gitarrre am wichtigsten ist, in den oberen Mitten. Und interessanterweise gibt sich der sonst ja gerne bissig agierende Vintage 30 in diesem Gehäuse zahm und alles andere als giftig. Die Box braucht relativ viel Leistung um lebendig zu werden, arbeitet dann aber reaktiv günstig mit dem Amp zusammen, d. h. der Gitarrist erlebt detailliert die Dynamik seines Spiels.

Unter diesen Umständen hat natürlich auch der Channel Two keine Mühe zu brillieren. Sein Credo: Massig Gain und trotzdem Ton. Und wie klingen die Verzerrungen? Viele würden wahrscheinlich „cremig“ dazu sagen. Weil das Zerren in vielen Einstellungen gar nicht in den Vordergrund drängt. Wie ich im ersten Test schon sagte: „… auf mich wirkte der Machete ein ums andere Mal wie ein hochgezüchteter Nachkomme des Mesa/Boogie MK-III der ersten Stunde – no stripe. Man nimmt nur einen großen fetten Strahl von einem Ton wahr, der einfach nicht abklingen möchte“. Das ist der andere Punkt. Channel Two geht äußerst tragfähig ans Werk und stützt massiv das Sustain. So machtvoll seine Tonformung auch ist, haut er die Signale trotzdem nicht exzessiv brutal aus dem Speaker, siehe oben. Die extreme Klangregelung kann dem Schöngeistigen andererseits ruckzuck den Garaus machen. Da kommen ohne Weiteres auch harte Metal-Klänge raus, kein Problem, aggressiv im Hörerlebnis, aber nur verhalten offensiv im Druck. Es spielt natürlich eine Rolle wie man den Damping-Schalter einsetzt. In Richtung Loose wird der Bassbereich schlabbriger, nachgiebiger und die Präsenz nimmt deutlich zu. Im Endeffekt wird jedoch auch hier mehr das Klangbild beeinflusst, als dass die Dynamik in größerem Umfang variiert.

Schade, dass der FX-Weg ausschließlich seriell arbeitet. Er macht das aber extrem gut, weil neben der einwandfreien Klangqualität mit den Level-Regler optimale Anpassung an unterschiedlichste Situationen gewährleistet ist. Schwachpegelige Effektpedal können sich hier genauso optimal entfalten wie 0-dB-Prozessoren. Ohne Einschränkungen im Plus punktet auch die Speaker-Simulation des XLR-Ausgangs. Das Klangbild ist ausgewogen und kann sicher gute Dienste leisten. Wenn möglich würde ich den charmanten Ton des Machete trotzdem lieber mit einem Mikrofon abnehmen.

Fragt sich am Ende, ob denn nun wirklich gar keine Meckereinheiten fällig sind. Na ja, nicht so richtig. Der Channel Two erzeugt seinen Gain-Überfluß teilweise auf Kosten deutlichen Rauschens. Das liegt allerdings bis zu einem gewissen Grad in der Natur der Sache und ist auch wirklich beherrschbar. Über die zweite Sache kann man geteilter Meinung sein. Wo doch die Klangregelungen so viel und extrem bewirken, wäre es vielleicht doch geschickter gewesen, der Frontplatte klar ablesbare Skalierungen zu gönnen.

 

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Alles an Bord: regelbarer FX-Loop, Line Out, MIDI (Bild: Dieter Stork)

 

Alternativen zu Fender Machete Head & 112 Enclosure

Es ist ja oben schon deutlich geworden: Aufgrund seiner klanglichen Variabilität und des speziellen Charakters sehe ich nicht, welches andere Produkt auf dem Markt zum Machete als Alternative in Frage kommen könnte.

Die 1×12-Box steht nicht so einsam da. Ernste Konkurrenz hat sie z. B. in der Wide-Body- und Thiele-Box von Mesa-Engineering.

 

Resümee

Fender setzt mit dem Machete Zeichen. Das Flagschiff im Verstärkerprogramm agiert rundum stimmig und zeichnet sich durch eine auf dem Markt quasi einzigartige Symbiose aus Wiedergabebalance und höchster Sound-Variabilität aus. Kein Fender-Amp hatte je so viel Gain, kein Fender-Amp war aber bislang auch derart modern und vielseitig in der Ausstattung. Die MIDI-Steuerung ist nicht optimal konzipiert, davon abgesehen hat der Machete nur ein Manko: Er ist nicht gerade billig.

Die Machete 112 rückt sich mit einer für diesen Boxentypen ungewöhnlich ausgewogenen und voluminösen Wiedergabe positiv ins Licht. Nennenswerte Schwächen traten nicht zu Tage. Die Box harmoniert sehr gut mit dem Amp und ist auch für sich genommen empfehlenswert. Der Preis mag auf den ersten Blick recht hoch scheinen, doch bewegt er sich durchaus noch in einem angemessenen Rahmen.

 

Übersicht Topteil

Fabrikat: Fender

Modell: Machete

Gerätetyp: E-Gitarren-Verstarker, Topteil, zweikanalig

Herkunftsland: USA (Herstellerang.)

Technik: Vollröhrenbauweise (ICs im FX-Weg), Halbleiter-Gleichrichter, Class-A/B-Gegentaktendstufe

Röhrenbestückung: Vorstufe: 5× 12AX7, 1× 12AT7; Endstufe: 2× 6L6GC; alle Rohren von Groove-Tubes

Leistung: max. 50 Watt (5 % THD, Herstellerang.)

Gehäuse: ca. 20 mm starkes Birkenschichtholz, hinten m. angeschraubter Ruckwand verschlossen, Luftungsgitter hinten, Kunstlederbezug, Metallkappen a. allen Ecken, Gummifuse, Tragegriff a. d. Oberseite

Chassis: aus Stahlblech (Wandstarke ca. 2,0 mm), Kanten verschweist, hangend montiert, Rohren gesichert mit Blechkappen, bzw. Sockelklammern

Anschlüsse: Front: Input; Rucks.: 2 parallel Lautsprecherausgange, FX-Send, -Return, XLR-Line-Out, Footswitch, MIDI-In (f. Statuskontrolle d. Fusschalt-funktionen), Netzbuchse

Regler: Front: je Kanal: Gain, Volume, Low, Mid, High, Notch; (Master-)Reverb; Rucks.: (FX-) Send Level, -Return Level; innen Hum-Balance- u. Bias-Voltage

Schalter: Front: Ch.-1: +/- (6 dB Pad), Bright (pull Gain), Boost (pull Volume), CH 2 (Kanalwahl), Damping (Loose Normal, Tight, 5 Stufen); Rucks.: P.A.-Mute (Speaker-Outs off ), Cab Simul (f. Line-Out), Speaker-Impedance (4 o. 8 o. 16 Ohm), Power, Standby

Anzeigen: rote Jewel-Leuchte (Power-On/Off ), +/- und Ch.-Two-Taster im On-Status beleuchtet

Effekte: Reverb/Hall, digital, On/Off-Status per Fusschalter wahlbar

Einschleifweg: seriell, On/Off-Status per Fusschalter wahlbar, Level-Regler

Gewicht: ca. 19,1 kg

Maße: ca. 622 × 273 × 292 BHT/mm

Zubehör: inklusive 4-fach-Fußschalter (Channel-Select, Channel-One-Gain-Boost, Effects-Loop, Reverb), Stahlblechgehause, Kabellange ca. 3,7 m; Schutzhulle, mehrsprachige Bedienungsanleitung

Preis: ca. 2212

 

Übersicht Lautsprecher

Fabrikat: Fender

Modell: Machete 112 Enclosure

Gerätetyp: Gitarren-Lautsprecher-Box

Herkunftsland: USA (Herstellerangabe)

Lautsprecher: ein Stuck Celestion G12 Vintage 30 (T3904A), 60 Watt/16 Ω, made in China

Impedanz: 16 Ohm

Belastbarkeit: max. 60 Watt

Gehäuse: geschlossenes Gehause aus Birkenschichtholz (ca. 19 mm), Schallwand 18 mm, Speaker v. vorne montiert

Gehäuse-Ausstattung: Vinyl-Bezug, abnehmbare (Klettverschlusse) Stoffschutzfront; Fittings: Metallkappen a. allen Ecken, Steckrollen, Gummifüße, Koffergriff a. d. Oberseite

Anschlüsse: 2× Klinke, parallel

Gewicht: ca. 17,7 kg

Maße: ca. 755 × 467 × 292 BHT/mm

Vertrieb: Fender Deutschland

40549 Dusseldorf

www.fender.de

Zubehör: wertiges Anschlusskabel, Bedienungsanleitung, Schutzhulle

Preis: ca. 618

 

Plus

  • Sound, extreme Variabilität
  • Dynamik/Ansprache
  • sehr harmonische Verzerrungen
  • hohe Energie
  • hochwertigster Halleffekt
  • Ausstattung
  • überwiegend geringe Nebengeräusche
  • Cabinet: voluminöse, ausgewogene Wiedergabe
  • Verarbeitung/Qualität d. Bauteile

 

Minus

  • Konzeption der MIDI-Sektion
  • Qualität sowie geringe Länge des Fußschalterkabels

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