MEHR WAH GEHT NICHT

Dunlop JP95 John Petrucci Cry Baby Wah im Test

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FOTO: Dieter Stork
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Neben Buddy Guy, Kirk Hammett, Zakk Wylde, Jerry Cantrell und vielen anderen Gitarren-Helden, hat nun also auch John Petrucci mit dem JP95 endlich sein eigenes Signature Wah-Pedal bekommen. Der Hersteller hat sich beim neuen Signature Cry Baby dann auch nicht lumpen lassen und mal eben den gesamten Funktionsumfang des heiß begehrten Rack-Wahs aus dem hauseigenen Custom-Shop in das kleine Gehäuse gepackt.

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Ja, richtig gelesen! Schraubt man die Bodenplatte ab, finden sich acht kleine Trim-Potis auf der großen Platine, mit denen sich neben den verschiedenen Frequenzbändern noch der Volume-Boost und die Q-Range regeln lassen. Rein Optisch kommt das JP95 wirklich ausgesprochen edel daher. Das verchromte Gehäuse in Kombination mit den blauen, sehr hellen Status LEDs, ergibt ein extrem hochwertiges Gesamtbild.

Für die ab Werk ausgelieferte Einstellung des Gerätes wurden Petruccis Settings seines Rack-Wahs direkt auf das Pedal übertragen. Am Amp zeigt einem das Pedal dann auch ziemlich flott, wo der Hammer hängt. Um Himmels Willen, dieses Wah hat wirklich einen enormen Gain-Boost. Mein Amp jault bei diesem Tritt in die Vorstufe ganz schön auf und mutiert auf einmal zu einem wahren Gain-Monster. Hier hat man einen richtig fetten Lead-Boost, der natürlich gerade bei Soli gut kommt.

Beeindruckend finde ich auch die beachtliche Range des Pedals. Von wirklich sehr tief bis in die richtig bissigen Höhen reicht der Sweep des Wahs, was für einen insgesamt sehr extremen Sound sorgt. Diese Kiste ist jetzt vielleicht nicht die erste Wahl, wenn es darum geht, in einer Hendrix-Cover-Band zu glänzen – dafür hat Dunlop dann schließlich auch das passende Model in der Auswahl.

Nein, dieses hübsche Gerät richtet sich ganz klar an die Metal-Gitarristen, die ein vielseitiges, aggressives und durchsetzungsfähiges Cry Baby suchen. Wer zudem auch noch Spass an endlosen Soundtüfteleien hat, kann sich hier im Inneren des Pedals nach Herzenslust austoben. Bedenkt man die gewohnt tadellose Verarbeitung, den wirklich sehr guten Klang und vor allem die extrem umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten, geht auch der Preis von € 250 vollkommen in Ordnung. Preis (UVP/Street): ca. € 294/249

Plus

•Verarbeitung

• Sound

•Vielseitigkeit

•Optik

• Status-LEDs

 

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